{"id":14803,"date":"2022-11-06T06:04:54","date_gmt":"2022-11-06T05:04:54","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=14803"},"modified":"2022-11-16T23:24:06","modified_gmt":"2022-11-16T22:24:06","slug":"lukas-18-1-8-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-18-1-8-4\/","title":{"rendered":"Lukas 18, 1-8"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Achterbahnfahrt |\u00a0Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres | 13.11.2022 | Lk 18,1-8| Wolfgang V\u00f6gele |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Segensgru\u00df<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Predigttext f\u00fcr den vorletzten Sonntag des Kirchenjahres steht Lk 18,1-8:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201e[Jesus] sagte ihnen aber ein Gleichnis dar\u00fcber, dass sie allezeit beten und nicht nachlassen sollten, und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der f\u00fcrchtete sich nicht vor Gott und scheute sich vor keinem Menschen. Es war aber eine Witwe in derselben Stadt, die kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegen meinen Widersacher! Und er wollte lange nicht. Danach aber dachte er bei sich selbst: Wenn ich mich schon vor Gott nicht f\u00fcrchte noch vor keinem Menschen scheue, will ich doch dieser Witwe, weil sie mir so viel M\u00fche macht, Recht schaffen, damit sie nicht zuletzt komme und mir ins Gesicht schlage. Da sprach der Herr: H\u00f6rt, was der ungerechte Richter sagt! <strong>Sollte Gott nicht auch Recht schaffen seinen Auserw\u00e4hlten, die zu ihm Tag und Nacht rufen, und sollte er&#8217;s bei ihnen lange hinziehen? Ich sage euch: Er wird ihnen Recht schaffen in K\u00fcrze.<\/strong> Doch wenn der Menschensohn kommen wird, meinst du, er werde Glauben finden auf Erden?\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">setzen Sie sich bequem, schnallen Sie sich an! Sofort starten wir zu einer Achterbahnfahrt durch die Bergmassive von Glauben und Wirklichkeit. Der Zug beschleunigt sekundenschnell, weit hinaus \u00fcber die christliche Bubble. Als Tourguide steht diese bescheiden-hartn\u00e4ckige Witwe aus dem Gleichnis bereit, und sie wird uns \u00fcber Loopings, Steilkurven und halsbrecherische Abfahrten bis an den Rand des Reiches Gottes bringen \u2013 und wieder zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hrend der Achterbahnzug an Fahrt aufnimmt, bittet die arme Witwe die Passagiere als erstes, die Brillen abzunehmen, wenn sie nicht schon vom Fahrtwind weggeschleudert wurden. Solche Brillen tragen ausnahmslos alle Passagiere, weil sie helfen, die un\u00fcbersichtliche Lebenswelt von Beruf, Familie, Politik, von Sorgen und Hoffnungen so zu vereinfachen, da\u00df wir \u00fcberhaupt denken und handeln k\u00f6nnen. Diese Schwarz-Wei\u00df-Brillen nehmen die Farben, Nuancen, Abstufungen und Details aus dem Bild der Wirklichkeit heraus. Schwarz-Wei\u00df-Brillen lassen W\u00fcnsche hell und Bef\u00fcrchtungen dunkel erscheinen. So werden kleine Unterschiede mit gro\u00dfem Kontrast aufgeladen. Um so leichter haben es Brillentr\u00e4ger, die Lebenswelt um sie herum einzusch\u00e4tzen, zu beurteilen und das eigene Denken und Handeln entsprechend einzurichten. Die Augen\u00e4rzte des Lebens verschweigen in der Regel, da\u00df solche Brillen die Welt oft allzusehr vereinfachen: Nuancen und \u00dcberg\u00e4nge gehen verloren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Handeln und Denken lassen sich viel einfacher in Gang setzen, wenn die Verh\u00e4ltnisse sch\u00f6n einfach vor uns liegen. Schwarz-Wei\u00df-Brillen helfen dabei. Sie eignen sich gut, um schnell und ohne gro\u00dfes Nachdenken zu einem plausiblen Urteil zu kommen und daraus die n\u00f6tigen Konsequenzen des Handelns oder W\u00e4hlens zu ziehen. Deswegen sind sie vielen Menschen so zur lieben Gewohnheit geworden. Wenn sie die Brillen einmal abnehmen, merken sie erschrocken, da\u00df sie geblendet und \u00fcberfordert sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der letzten Zeit mehren sich beunruhigende Berichte: Kunden beklagen sich beim Optiker ihres Vertrauens, die Brille w\u00fcrde nicht mehr richtig funktionieren. Denn die Welt um diese Menschen herum ist so kompliziert geworden, da\u00df der in die Gl\u00e4ser eingeschliffene Vereinfachungsmechanismus versagt: Corona-Pandemie, Fl\u00fcchtlingskrise, Krieg in der Ukraine, Inflation, Klimaerw\u00e4rmung, der Aufstieg rechtspopulistischer Parteien. All das zusammen \u00fcberfordert. Es l\u00e4\u00dft sich nicht mehr zu einem Bild zusammenf\u00fcgen, das die Brillen in schwarze und wei\u00dfe Zonen aufteilen k\u00f6nnen. Wer dann noch die Brille abnimmt, der ist schier geblendet von den vielen Kontrasten, Konflikten und Problemen unserer Gegenwart.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die arme Witwe, die geistliche Reisef\u00fchrerin unserer Achterbahnfahrt, hat den Zug so beschleunigen lassen, da\u00df alle Passagiere die Brillen in die Handtaschen und Rucks\u00e4cke gepackt haben. Nun wundern sie sich \u00fcber das farbliche Chaos. Die Witwe selbst hat die Schwarz-Wei\u00df-Brille schon lange abgesetzt und sie durch ein hoch wirksames psychologisches Aufputschmittel ersetzt: Hartn\u00e4ckigkeit und Unerschrockenheit in sehr hoher Dosis. Im exegetischen Beipackzettel kann man kleingedruckt lesen: Witwen zur Zeit des antiken Israel stand das Wort Schutzlosigkeit auf die Stirn geschrieben. Eine Frau, deren Mann gestorben war, verlor ihre Familie, ihr soziales Netz und jegliche Form allt\u00e4glicher Absicherung. Nicht einmal rechtlich war sie angemessen gesch\u00fctzt. Manche Klauseln der Thora boten zwar ein wenig soziale Sicherheit. Aber h\u00e4ufig war niemand da, um diesen rechtlichen Schutz auch in Wirklichkeit durchzusetzen. Die arme Witwe mu\u00df das gewu\u00dft haben, als sie sich an den ungerechten Richter wandte. Aber \u2013 nun wirkt die hohe Dosis an Hartn\u00e4ckigkeit \u2013 die Unwilligkeit des Richters lie\u00df die arme Witwe nicht resignieren. Sie verlor nicht den Mut und wiederholte und wiederholte ihre Bitten und Forderungen. Der Richter sollte ihr gegen diejenigen helfen, die in der Geschichte nur anonym die \u201eWidersacher\u201c hei\u00dfen. Und er fing an zu bef\u00fcrchten, die arme Witwe w\u00fcrde am Ende physische Gewalt anwenden. Doch die Hartn\u00e4ckigkeit der armen Witwe gab am Ende den Ausschlag. Der Richter verhalf der Frau zu ihrem Recht, obwohl er sie f\u00fcr eine Querulantin hielt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und der Achterbahnzug dieser Predigt beschleunigt noch st\u00e4rker. Er st\u00fcrzt in die Tiefen und Abgr\u00fcnde der Zweideutigkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die arme Witwe gab sich nicht mit ihrem Schicksal zufrieden. Sie wu\u00dfte, da\u00df sie eigentlich keine Chance hatte bei Gericht. Aber sie gab nicht auf. Sie war mutig, konsequent und unbeirrbar hartn\u00e4ckig. Und damit hatte sie Erfolg. Sie war eine Querulantin, die recht hatte. Aber Querulanten und Querulantinnen sind zutiefst zweideutige Figuren. Sie k\u00f6nnen Recht haben mit ihrer Hartn\u00e4ckigkeit. Sie k\u00f6nnen aber auch zutiefst l\u00e4stig sein. Es lohnt sich, sich mit aller Kraft f\u00fcr eine gerechte Sache einzusetzen. Wenn das aber nicht gegeben ist, k\u00e4mpfen Querulanten oft einen kr\u00e4ftezehrenden, vergeblichen Kampf, der nur um so tiefer in die Resignation f\u00fchrt, von der sie sich eigentlich nicht bestimmen lassen wollten. Man denke an die so genannten \u201eQuerdenker\u201c. Fr\u00fcher, vor der Corona-Epidemie war das ein positiv besetzter Begriff. Wer quer zu den eingefahrenen Bahnen der Konvention dachte, der brachte Alltag und Politik \u00fcber das eingerostete Schwarz-Wei\u00df-Denken hinaus. Gegenw\u00e4rtig jedoch steht \u201eQuerdenken\u201c f\u00fcr das beharrliche Anzweifeln <em>jeglichen<\/em> medizinischen und epidemiologischen Wissens \u00fcber die Corona-Epidemie, f\u00fcr die Verbreitung obskurer alternativer Fakten, die auf tr\u00fcben Quellen in Youtube-Videos und Facebook-Eintr\u00e4gen beruhen, die in der Regel l\u00e4ngst wieder gel\u00f6scht sind. Wahrheit ist im politischen Leben, aber auch im Alltag nicht mehr eindeutig. Gesellschaften sind tolerant geworden gegen\u00fcber individuellen Abweichungen, aber mit hartn\u00e4ckig vertretenen Abweichungen fassen auch das Schrille, das Abwegige, das Obskure und der Nonsens wieder Fu\u00df. Mit der Hartn\u00e4ckigkeit der armen Witwe verbindet sich die Hartn\u00e4ckigkeit der ewigen Streithansel, nerviger Rechthaber und der stiernackigen Dauerquassler, die stets Vorfahrt f\u00fcr sich in Anspruch nehmen. Das eine ist vom anderen nicht immer so genau zu unterscheiden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manche Ausleger des Gleichnisses haben versucht, die Witwe so zu retten, da\u00df sie sagten: Die Hartn\u00e4ckigkeit der armen Witwe triumphiert, aber das gilt nur, wenn es um die gerechte Sache der Armen und Rechtlosen geht. Die Benachteiligten haben immer recht. Aber leider bleibt auch dieses Kriterium zweifelhaft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und jetzt sehen die Passagiere der Achterbahn, wie der Looping des Glaubens sich blitzschnell n\u00e4hert. Denn von Gott und seiner Gerechtigkeit, auf die das Gleichnis zielt, habe ich noch gar nicht gesprochen. Und die Geschichte bringt auch das Schwarz-Wei\u00df-Denken des Glaubens ins Schwanken. Wer das Gleichnis ernst nimmt, sieht den Glauben ins Chaos springen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Hintergrund der Geschichte steht ein Bild von Gott, das ebenfalls von Schwarz-Wei\u00df-Denken bestimmt ist. Gott ist unnahbar, aber auch gerecht. Dieses Prinzip der Gerechtigkeit \u2013 jeder soll nach seinem Verhalten beurteilt werden, sp\u00e4testens beim j\u00fcngsten Gericht \u2013 l\u00e4\u00dft sich auf keinen Fall au\u00dfer Kraft setzen. Dem einfachen Weltbild der Schwarz-Wei\u00df-Denker entspricht ein einfaches Gottesbild. Aber mit dem Gleichnis von der armen Witwe bricht das alles zusammen, wie ein Ger\u00fcst, dessen Querst\u00fctzen nicht richtig verschraubt wurden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Geschichte streift in rasender Fahrt nicht nur den Alltag, sondern sie ist auch ein Gleichnis des Glaubens. Denn sie kann auch auf die Beziehung zwischen Gott und Mensch angewandt werden. Der Weisheitslehrer aus Nazareth schlie\u00dft sich an das Gleichnis der Witwe an und sagt: Auch bei Gott gilt, da\u00df Hartn\u00e4ckigkeit siegt. Vorne steht nicht das Ger\u00fcst der Gerechtigkeit, das Gott um sich herum gebaut hat. Vorne steht das pers\u00f6nliche Gebet. Wer hartn\u00e4ckig und nachhaltig betet, dessen Bitten wird er erh\u00f6ren. Besonders in der katholischen Kirche hat diese Aufforderung dazu gef\u00fchrt, da\u00df sich in bestimmten Kl\u00f6stern und Kirchen Gruppen von Glaubenden im kontinuierlichen Gebet abl\u00f6sen. Sie sprachen vom laus perennis, dem immerw\u00e4hrenden Lob des Sch\u00f6pfers. So ist es zum Beispiel auf dem Odilienberg, dem wichtigsten Kloster des Elsa\u00df s\u00fcdlich von Stra\u00dfburg, \u00fcblich, da\u00df jede Woche eine andere Gruppe aus einer els\u00e4ssischen Gemeinde in der Kirche verbringt, um dort zu beten, f\u00fcr die Christen, f\u00fcr die Gemeinden, f\u00fcr die Menschen, die nicht mehr beten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus erz\u00e4hlt das Gleichnis von der armen Witwe, weil er die Christinnen und Christen zum kontinuierlichen Gebet bewegen will. Die Achterbahnfahrt der armen Witwe endet im christlichen Glauben. Jesus wirbt f\u00fcr einen Gott, der Gebete erh\u00f6rt \u2013 wenn die Beter nur lange genug bitten. Aber Urlauber bitten um sch\u00f6nes Wetter, Bauern bitten um Regen f\u00fcr vertrocknete Weizenfelder. Diese b\u00e4uerlichen und touristischen Bitten, die sich widersprechen, zeigen schlicht an, da\u00df es nicht so einfach ist. Gott erf\u00fcllt nicht einfach jeden Gebetswunsch. Auch hier gilt, da\u00df die Vereinfachungen der Schwarz-Wei\u00df-Brillen, auch solcher des Glaubens, nicht weiterhelfen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was aber dann? Verliert sich die Achterbahnfahrt des Lebens in Ungewi\u00dfheiten, b\u00f6sen Zuf\u00e4llen und Unberechenbarkeiten? Liebe Schwestern und Br\u00fcder, ich bin \u00fcberzeugt, die Sch\u00e4rfe dieser Frage m\u00fcssen wir alle aushalten. Die Ausfl\u00fcchte zu einem netten, lieben Gott, der verzweifelten Menschen bei Seite steht, helfen nicht weiter. Billiger Trost ist mit diesem Gleichnis nicht zu gewinnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Trost dieser Geschichte liegt in etwas anderem. Er liegt zuerst in der Erkenntnis, da\u00df das Leben, das allt\u00e4gliche wie das ungew\u00f6hnliche, wie eine Achterbahnfahrt zu verstehen ist. Lassen Sie sich nicht von denen t\u00e4uschen, die uns weismachen wollen, es ginge um die bequeme Fahrt in einem Bummelzug. Die Deutsche Bahn hat einmal Werbung gemacht mit dem Satz: Wir wollen, da\u00df Sie erholt ankommen. Im Glauben ist etwas anderes gemeint. Der Trost des Glaubens liegt darin, da\u00df der christliche Glaube die tiefe Zweideutigkeit, die Komplexit\u00e4t der Welt, ihre Abgr\u00fcnde und Widerspr\u00fcche aushalten kann. Damit beginnt der Trost, aber er gewinnt noch gr\u00f6\u00dfere Tiefe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der zweite Trost besteht in der immer wieder zu erneuernden Gewi\u00dfheit, da\u00df dieser Gott Gebete erh\u00f6rt, auch wenn die Bitten manchmal ungew\u00f6hnlich, manchmal stammelnd, manchmal geradezu sprachlos formuliert sind. Zur Debatte steht nicht das Rechthaben, nicht das Einordnen, nicht das korrekte System des Glaubens. An ihre Stelle setzt die arme Witwe aus der Geschichte das hartn\u00e4ckige Gebet. Dieser im Gebet angesprochene Gott hat sich in Jesus Christus und in seinem Kreuz mit den leidenden schwachen Menschen gemein gemacht. Dieser Gott wischt Tr\u00e4nen ab, er erh\u00f6rt Gebete, er spendet Gewi\u00dfheit und Zuversicht. Manchmal, in Zeiten der Verzweiflung, mag uns das zu klein, zu d\u00fcrftig, zu harmlos vorkommen. Aber Gott steht zu seinen Verhei\u00dfungen, genauso hartn\u00e4ckig wie die arme Witwe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und der Friede Gottes, der bunter und farbiger ist als unsere schwarz-wei\u00dfe Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Nachbemerkung<\/strong>: \u00dcber die politischen und philosophischen Aspekte der Querulantin und des St\u00f6renfrieds hat der Philosoph Dieter Thom\u00e4, der in St.Gallen lehrt, ein wichtiges Buch geschrieben (Dieter Thom\u00e4, Puer robustus. Eine Philosophie des St\u00f6renfrieds, Berlin 2016). Ich habe versucht, in einer l\u00e4ngeren Rezension einige theologische Aspekte nachzutragen: Wolfgang V\u00f6gele, \u00dcber Ordnungswidrigkeit. Sozialethische und theologische Bemerkungen zu Dieter Thom\u00e4, Puer robustus. Eine Philosophie des St\u00f6renfrieds, Berlin 2016, t\u00e0 katoptriz\u00f3mena, Heft 106, M\u00e4rz 2017, t\u00e0 katoptriz\u00f3mena, Heft 106, M\u00e4rz 2017, <a href=\"https:\/\/theomag.de\/106\/wv33.htm\">https:\/\/theomag.de\/106\/wv33.htm<\/a>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Prof. Dr. Wolfgang V\u00f6gele<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Karlsruhe<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wolfgangvoegele1@googlemail.com<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wolfgang V\u00f6gele, geboren 1962. Apl. Professor f\u00fcr Systematische Theologie und Ethik an der Universit\u00e4t Heidelberg. Lebt in Karlsruhe. Schreibt \u00fcber Theologie, Gemeinde und Predigt in seinem Blog \u201eGlauben und Verstehen\u201c (<a href=\"http:\/\/www.wolfgangvoegele.wordpress.com\/\">www.wolfgangvoegele.wordpress.com<\/a>).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Achterbahnfahrt |\u00a0Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres | 13.11.2022 | Lk 18,1-8| Wolfgang V\u00f6gele | Segensgru\u00df Der Predigttext f\u00fcr den vorletzten Sonntag des Kirchenjahres steht Lk 18,1-8: \u201e[Jesus] sagte ihnen aber ein Gleichnis dar\u00fcber, dass sie allezeit beten und nicht nachlassen sollten, und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der f\u00fcrchtete sich nicht vor Gott [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":14800,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[38,1,157,114,141,349,3,109,589,267],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-14803","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lukas","category-aktuelle","category-beitragende","category-deut","category-kapitel-18-chapter-18","category-kasus","category-nt","category-predigten","category-vorl-so-des-kirchenjahres","category-wolfgang-voegele"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14803","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14803"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14803\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15005,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14803\/revisions\/15005"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14800"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14803"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14803"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14803"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=14803"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=14803"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=14803"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=14803"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}