{"id":15260,"date":"2022-12-06T15:44:30","date_gmt":"2022-12-06T14:44:30","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=15260"},"modified":"2022-12-06T15:44:30","modified_gmt":"2022-12-06T14:44:30","slug":"jesaja-401-11-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-401-11-4\/","title":{"rendered":"Jesaja 40,1-11"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Trost ohne Illusionen | 3. Advent | 11. Dezember 2022 | Jesaja 40,1-11 | Thomas Muggli-Stokholm |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Tr\u00f6stet, tr\u00f6stet mein Volk!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es scheint, wie wenn Jesaja direkt in unsere wirre und kalte Zeit spr\u00e4che: Ja, wir lechzen nach Trost, nach guten und verl\u00e4sslichen Worten, die Klarheit schaffen im Durcheinander von Problemen und Fragen, nach Zuspruch, der uns zu Herzen geht, st\u00e4rkt und Mut macht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir sehnen uns nach Entlastung von all dem, was uns jetzt bedr\u00fcckt: Ungewissheit und Angst angesichts des Wahnsinns von Machthabern, welche die Welt mit Gewalt und Krieg terrorisieren, das schreiende Unrecht, die bedrohte Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Tr\u00f6stet, tr\u00f6stet mein Volk.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Redet zum Herzen Jerusalems und ruft ihr zu,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dass ihr Frondienst vollendet,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dass ihre Schuld abgetragen ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, wie sch\u00f6n w\u00e4re es doch, wenn Gott wirklich k\u00e4me und uns entlasten w\u00fcrde von allem Schlimmen, das uns bedr\u00fcckt, von Pflichten und Aufgaben, die uns durch den Tag jagen, von pers\u00f6nlicher und gesellschaftlicher Schuld, welche wir allzu lange verdr\u00e4ngten, und welche nun wie eine gewaltige Woge \u00fcber uns hereinbricht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Tr\u00f6stet, tr\u00f6stet mein Volk!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was Jesaja verk\u00fcndet, geht uns zu Herzen. Doch \u00e4ndert es etwas an der Weltlage? Vielleicht gehen Sie und ich, wenn ich Jesaja noch oft genug zitiere, getr\u00f6stet in diesen Sonntag. Doch wenn wir morgen die Zeitung aufschlagen, wird uns bewusst, wie alles beim Alten bleibt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Verk\u00fcndet Jesaja also billigen Trost? Lullt er uns ein in fromme Illusionen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seine damaligen H\u00f6rerinnen und H\u00f6rer stellen sich gewiss \u00e4hnliche Fragen. Sie schauen zur\u00fcck auf Jahrzehnte des Exils in Babylon. Hoffte man zu Beginn noch auf eine wunderbare R\u00fcckkehr ins verheissene Land, herrscht nun Resignation: Babylon bleibt m\u00e4chtig und unterdr\u00fcckt die Deportierten systematisch. Es gibt keine Perspektive, keinen Weg in die Zukunft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da sind wir in der Schweiz besser dran. Noch leben wir in einem freien und reichen Land. Es bringt auch nichts, angesichts der aktuellen Probleme zu erstarren wie die Maus vor der Schlange und resigniert den Kopf h\u00e4ngen zu lassen. So redet uns unser Bundespr\u00e4sident Ignazio Cassis in der neusten Ausgabe des \u201ereformiert\u201c Mut zu. Gefragt, was seine Hoffnung in dieser Adventszeit sei, meint Cassis:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eMir gibt der Mensch als solcher Hoffnung \u2026 Gerade in schwierigen Zeiten zeigt er sich immer wieder anpassungsf\u00e4hig, willensstark und kreativ. Aus der Not heraus kann Gutes geboren werden: Vorher Undenkbares wird m\u00f6glich, scheinbar un\u00fcberwindbare H\u00fcrden k\u00f6nnen beseitigt werden.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Undenkbares wird m\u00f6glich. Der zweite Teil unseres Textes nimmt diese Hoffnung auf:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bahnt den Weg des Ewigen in der W\u00fcste,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">in der Steppe macht die Strasse gerade f\u00fcr unseren Gott!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jedes Tal wird sich heben<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und senken werden sich alle Berge und H\u00fcgel.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Prophet schildert hier kein kolossales Tiefbauprojekt Gottes. Er nimmt Hoffnungsbilder aus den Psalmen auf, Bilder, die seinen H\u00f6rerinnen und H\u00f6rern altvertraut sind und Menschen, welche die Psalmen beten, bis heute Kraft und Zuversicht schenken: Mit dem Psalm 23 bleiben wir auch im Todesschattental gewiss, dass Gott bei uns bleibt und sein Stecken und Stab uns tr\u00f6stet. Es gibt keinen Ort in dieser Welt, so finster und bedrohlich er auch sein mag, wo Gott nicht da bleibt \u2013 f\u00fcr uns und mit uns. Mit dem Psalm 121 erheben wir die Augen zu den hohen Bergen von Sorgen und Problemen, Missverst\u00e4ndnissen und Konflikten. Wir fragen uns: Woher wird uns Hilfe kommen? Und wir finden mit all den Menschen, die diesen Psalm seit \u00fcber 2000 Jahren gemeinsam mit uns beten, zur Zuversicht,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dass unsere Hilfe von dem Gott kommt, der Himmel und Erde erschaffen hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesaja erinnert das Volk an den Gott, der es seinerzeit aus der Sklaverei in \u00c4gypten befreite und der ihm auch heute eine Zukunft schafft, aller menschlichen Hoffnungslosigkeit und Resignation entgegen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Prophet verlegt diesen neuen Anfang nicht zuf\u00e4llig in die W\u00fcste: Vierzig Jahre lang musste das alte Israel durch die W\u00fcste ziehen, bis es ins verheissene Land einziehen konnte. Was zun\u00e4chst als Strafe Gottes wegen des Murrens und des Ungehorsams des Volks galt, wird im R\u00fcckblick zur Zeit intensivster Gottesbegegnungen. Israel sieht sich in der W\u00fcste v\u00f6llig von der F\u00fcrsorge Gottes abh\u00e4ngig, angewiesen darauf, dass er die Menschen mit dem Wesentlichen versorgt, mit dem t\u00e4glichen Brot, mit Wasser in der D\u00fcrre, mit Schutz und Orientierung in der lebensfeindlichen Umgebung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Gegenwart steht im Gegensatz zu dieser Urerfahrung: Die Stadt Babel protzt mit Prachtstrassen und unermesslichem Reichtum. Den G\u00f6tzen wird in \u00fcppig ausgestatteten Tempeln geopfert, um die Macht und das Gl\u00fcck f\u00fcr alle Zeiten zu sichern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bahnt den Weg des Ewigen in der W\u00fcste.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesaja f\u00fchrt die Seinen weg aus diesem Prunk, der sie blendet und in Schockstarre versetzt, zur\u00fcck in die W\u00fcste, in D\u00fcrre und Leere, damit sie Gott neu begegnen k\u00f6nnen. Und Gott wird seinem Volk nicht nur neu den Weg in die Zukunft bahnen. Er wird in der W\u00fcste seine Herrlichkeit offenbaren, damit alles Fleisch es gemeinsam sieht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Herrlichkeit Gottes sehen \u2013 Darum bittet Mose seinerzeit am Berg Sinai. Gott erf\u00fcllt ihm diese Bitte nicht \u2013 weil kein Mensch dies \u00fcberleben w\u00fcrde. Nun ist aber genau dies allem Fleisch, jedem Menschen, verg\u00f6nnt \u2013 in der W\u00fcste, wo Gott neu anf\u00e4ngt mit seinem Volk.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was ist unsere W\u00fcste?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In gewisser Weise geht es uns \u00e4hnlich wie den Menschen, die Jesaja anspricht: Unsere Blicke sind gebannt von Prachtstrassen, Prunk und Reichtum. Und wie im alten Babylon wird viel geopfert, damit die Maschinerie des Wohlstands rund l\u00e4uft: Menschlichkeit, Zeit und Energie f\u00fcr Beziehungen, Ressourcen, Bodensch\u00e4tze, Tiere und Pflanzen. Doch anders als die Israeliten in Babylon sind wir noch nicht reif f\u00fcr die W\u00fcste. Noch fehlt uns die Einsicht in unser Versagen, in unsere S\u00fcnde und die Schuld, die wir anh\u00e4uften. Ja, vielleicht liegt gerade hier der Kern des Problems und der Grund, warum sich wenig bis nichts zum Guten bewegt: Niemand will schuld sein. Im Gegenteil: Wir verwenden einen Grossteil der Energie darauf, die Schuld auf andere abzuschieben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der n\u00e4chste Abschnitt unseres Textes nimmt genau dieses Problem in den Fokus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Horch, einer spricht: Rufe!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und er sagt: was soll ich rufen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesaja weckt nochmals hohe Erwartungen: Die Bahn f\u00fcr Gott ist geebnet, die Strasse durch die W\u00fcste gerade. Und alles Fleisch wird seine Herrlichkeit sehen. Kommt es jetzt noch besser? Darf der Rufer in der W\u00fcste verk\u00fcndigen, dass das Volk triumphal ins verheissene Land zur\u00fcckkehrt und dort der Messias die Weltherrschaft antritt?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was soll ich rufen? fragt der Prophet. Und Gott antwortet: Alles Fleisch ist Gras. Das Gras vertrocknet, die Blume verwelkt, wenn der Atem des EWIGEN dar\u00fcberweht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ern\u00fcchternd, diese Fortsetzung! Alles Fleisch, dem gerade verheissen wurde, es werde die Herrlichkeit Gottes sehen, alles Fleisch vergeht wie nichts. In der Mitte unseres Textes<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">finden wir nicht den H\u00f6hepunkt der Verheissung, sondern die n\u00fcchterne Feststellung, dass nichts auf Erden Bestand hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wo bleibt da der herzerw\u00e4rmende Trost?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Alles Fleisch ist Gras. So hart diese Wahrheit ist, genau sie verhindert, dass wir aus dem Glauben billigen Trost machen, die Illusion also, dass Gott jene Menschen, welche sich auf seine Seite stellen, mit irdischem Erfolg und Gl\u00fcck belohnt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Alles Fleisch ist Gras. Dieses kurze S\u00e4tzchen kehrt die Verh\u00e4ltnisse um: Was die Israeliten in ihrer trostlosen Lage als ewig gegeben ansehen. Die Pracht, der Prunk, die \u00dcberlegenheit und \u00dcberheblichkeit Babels. All das erweist sich im Angesicht es ewigen Gottes als nichtige Illusion. Ja, alles, was Menschen bis heute zustande bringen, vergeht wie Gras, seien es technische oder k\u00fcnstlerische Meisterleistungen, seien es grossartige Erkenntnisse und Einsichten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir sind und bleiben verg\u00e4nglich. Diese Wahrheit, die jedem Kind offensteht, ist in zweifacher Hinsicht heilsam:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn ich einsehe, dass ich nichts bin und nichts habe, was dem Atem des EWIGEN trotzt,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dann bin ich da, wo er mir begegnen will, am Nullpunkt, in der D\u00fcrre und Leere der W\u00fcste,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wo ich empf\u00e4nglich werde f\u00fcr sein Wort, welches f\u00fcr immer besteht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und wenn wir gemeinsam erkennen, dass wir alle Empf\u00e4ngerinnen und Empf\u00e4nger sind, radikal angewiesen auf die Liebe und F\u00fcrsorge Gottes, dann hat niemand mehr Grund, sich \u00fcber andere zu erheben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nun hat Jesaja den Boden gelegt f\u00fcr das Schlussbouquet seiner Trostbotschaft:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Steig auf einen hohen Berg, du Freudenbotin Zion!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Berg erh\u00e4lt jetzt eine positive Bedeutung. Die Freudenbotschaft kommt von oben, vermittelt die himmlische Perspektive, wie sp\u00e4ter die Bergpredigt Jesu. Wieder aber baut Jesaja kein Wolkenschloss von Tr\u00e4umen. Die Freudenbotin soll verk\u00fcndigen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sieh, Gott, der EWIGE, er kommt als ein Starker,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und sein Arm \u00fcbt die Herrschaft aus f\u00fcr ihn.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das kn\u00fcpft ganz handfest an beim Auszug Israels aus \u00c4gypten. An vielen Stellen wird in den Moseb\u00fcchern bezeugt, wie Gott sein Volk mit starker Hand und ausgestrecktem Arm aus \u00c4gypten gef\u00fchrt habe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesaja verheisst dem Volk im Namen Gottes die Befreiung aus der babylonischen Gefangenschaft, den neuen Auszug aus der Fremdherrschaft und die R\u00fcckkehr ins verheissene Land.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Steig auf einen hohen Berg, du Freudenbotin Zion!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was verk\u00fcndigt die Freudenbotin Zion uns heute, jetzt im Advent, wo wir auf die Geburt Jesu warten?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wesentliche Motive der Weihnachtsgeschichte kn\u00fcpfen an die Verheissungen Jesajas an: Der Sohn Gottes kommt nicht in einem Palast in einer pr\u00e4chtigen Stadt zur Welt, sondern draussen auf dem Feld, in der W\u00fcste. Hier, wo es keine Ablenkung und keine Zerstreuung gibt, hier offenbart sich die Herrlichkeit des EWIGEN, und gemeinsam kann alles Fleisch es sehen \u2013 im Kind, das wehrlos in der Krippe liegt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott geht bei dieser Offenbarung ein hohes Risiko ein: Das Neugeborene w\u00fcrde sterben ohne die F\u00fcrsorge Marias und Josefs. Seine Geburt bliebe unbemerkt, wenn sich die Hirten nicht auf das Wort des Engels hin auf den Weg zur Krippe machten und allen verk\u00fcndeten, wer da zur Welt gekommen ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wollen wir heute die Stimme der Freudenbotin Zion h\u00f6ren, m\u00fcssen wir den Gang in die W\u00fcste wagen, uns l\u00f6sen von allem Vertrauten und Gewohnten, leer und offen werden f\u00fcr das Wort Gottes, das darum himmlisch ist, weil es uns ber\u00fchrt und bewegt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das ist auch f\u00fcr Ignazio Cassis wichtig. So schreibt er am Ende seines Textes im \u201ereformiert\u201c:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eIn der Adventszeit, der Vorbereitungszeit auf das Fest der Geburt Christi \u2026 zieht sich der Mensch zur\u00fcck, besinnt sich auf das Wesentliche, und das voller Hoffnung.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, besinnen wir uns voller Hoffnung auf das Wesentliche: In der Heiligen Nacht offenbart Gott sein Wesen. Sein ewiges Wort wird Mensch im Kind in der Krippe. In ihm redet er uns zu Herzen und bewegt uns, so menschlich zu werden wie er.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er beruft uns, Freudenbotinnen und Freudenboten zu werden und je an unserem Ort mit Worten und Taten zu bezeugen, dass der Frondienst vollendet und die Schuld vergeben ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er sagt uns zu, dass er uns nahe bleibt und beh\u00fctet:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, wie ein Hirt weidet er seine Herde, die L\u00e4mmer sammelt er auf seinem Arm, und er tr\u00e4gt sie an seiner Brust, die Muttertiere leitet er. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>E-mail: <a href=\"mailto:thomas.muggli@kirche-fehraltorf.ch\">thomas.muggli@kirche-fehraltorf.ch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trost ohne Illusionen | 3. Advent | 11. Dezember 2022 | Jesaja 40,1-11 | Thomas Muggli-Stokholm | Tr\u00f6stet, tr\u00f6stet mein Volk! 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