{"id":15367,"date":"2022-12-19T12:00:00","date_gmt":"2022-12-19T11:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=15367"},"modified":"2022-12-19T19:03:02","modified_gmt":"2022-12-19T18:03:02","slug":"ezechiel-3423-31","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/ezechiel-3423-31\/","title":{"rendered":"Ezechiel 34,23-31"},"content":{"rendered":"<h3>Traum von einem Hirten | Christnacht | 24.12.2022 | Ez 34,23-31 | Christoph Kock |<\/h3>\n<p>I. Sehnsucht nach Ver\u00e4nderung<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weihnachten. Das Kind liegt in der Krippe. Die Hirten haben es gefunden, die himmlische Botschaft weitererz\u00e4hlt: Der Retter ist geboren. Alle diese Worte hat Maria in ihrem Herzen bewegt. Wird diese Geschichte ins Bild gefasst, gibt es prominente Nebendarsteller, die einfach nur da sind. Die Krippe als Landschaftsbild mit Schafen. Sie k\u00f6nnen gleich im Foyer noch einen Blick darauf werfen, das Schlusslied \u201eO du fr\u00f6hliche\u201c im Ohr. Was an der Weihnachtszeit fr\u00f6hlich, selig und gnadenbringend ist, liegt jedoch in dieser Nacht noch nicht zutage. Das wird sich erst zeigen. Was hier angefangen hat und woran Gott daf\u00fcr ankn\u00fcpft. Die Welt ver\u00e4ndert sich nicht \u00fcber Nacht, aber gerade in dieser Nacht ist die Sehnsucht danach so stark, so tief und so sch\u00f6n, dass es wehtut. Eine Welt, die sich ver\u00e4ndert. Zum Guten, zum Frieden. Wie das nur w\u00e4re, auss\u00e4he, sich anf\u00fchlte. Was f\u00fcr eine Welt das nur w\u00e4re. Was sie noch nicht ist, wohl aber sein k\u00f6nnte, nein, was sie sein m\u00fcsste. Das Weihnachtsessen macht satt, die Weihnachtsbotschaft bringt auf den Geschmack.<a href=\"applewebdata:\/\/6ED1F7F0-5B13-4CB5-B578-4EB13382A006#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Auf das, was kommt.<\/p>\n<p>II. \u00dcberlebt<a href=\"applewebdata:\/\/6ED1F7F0-5B13-4CB5-B578-4EB13382A006#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie haben \u00fcberlebt. Tats\u00e4chlich waren es ihre Gro\u00dfeltern und Eltern, die mit dem Leben davongekommen sind. Aber es f\u00fchlt sich so an, als ob sie dazu geh\u00f6ren. Zu denen, die \u00fcberlebt und zugleich so viel verloren haben. Fast 50 Jahre ist der Krieg her und das Land liegt immer noch in Tr\u00fcmmern. So wie der Tempel in Jerusalem, \u00fcber den Gras gewachsen ist. Als ob Gott ausgezogen w\u00e4re, ohne einen Nachsendeantrag zu hinterlassen. Ihre Gro\u00dfeltern und Eltern wurden in die Fremde verschleppt, sie konnten zur\u00fcckkehren. In ein Land, das sie nur aus den Erz\u00e4hlungen der Alten kannten. In ihr Land?! Fremd und unwirtlich liegt es vor ihnen. Was sie brauchen: ein Dach \u00fcber dem Kopf, einer T\u00fcr, die sie hinter sich zumachen k\u00f6nnen, Schutz vor der K\u00e4lte, Essen auf dem Teller. F\u00fcr den Anfang, aber das reicht noch nicht. Was sie brauchen: Jemand, der ihnen sagt, was passiert ist und warum. Was Gott damit zu tun hat. Und vor allem, wie Gott ihre Zukunft sieht. Worte brauchen sie, in denen anklingt und durchscheint, wer sie sind und was sie verbindet. Balsam f\u00fcr geschundene Seelen. Der Prophet Ezechiel erz\u00e4hlt eine solche Geschichte in der j\u00fcdischen Bibel, die wir Altes Testament nennen. Sein Name bedeutet: \u201eGott m\u00f6ge st\u00e4rken\u201c. Mit Worten, die heilen, verbinden, kr\u00e4ftigen. Im Buch Ezechiel ist sie aufgeschrieben: eine Geschichte f\u00fcr die, die \u00fcberlebt haben und die in ein kaputtes Land zur\u00fcckgekommen sind. H\u00f6ren wir zu, was Gott zu sagen hat, im 34. Kapitel.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">III. Mein Hirte, meine Herde, meine Weide (Ez 34,23\u201331)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und ich will ihnen einen einzigen Hirten erwecken, der sie weiden soll, n\u00e4mlich meinen Knecht David. Der wird sie weiden und soll ihr Hirte sein, und ich, der HERR, will ihr Gott sein. Und mein Knecht David soll der F\u00fcrst unter ihnen sein; das sage ich, der HERR.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und ich will einen Bund des Friedens mit ihnen schlie\u00dfen und alle b\u00f6sen Tiere aus dem Lande ausrotten, dass sie sicher in der Steppe wohnen und in den W\u00e4ldern schlafen k\u00f6nnen. Ich will sie und alles, was um meinen H\u00fcgel her ist, segnen und auf sie regnen lassen zu rechter Zeit. Das sollen gn\u00e4dige Regen sein, dass die B\u00e4ume auf dem Felde ihre Fr\u00fcchte bringen und das Land seinen Ertrag gibt, und sie sollen sicher auf ihrem Lande wohnen und sollen erfahren, dass ich der HERR bin, wenn ich ihr Joch zerbrochen und sie errettet habe aus der Hand derer, denen sie dienen mussten. Und sie sollen nicht mehr den V\u00f6lkern zum Raub werden, und kein wildes Tier im Lande soll sie mehr fressen, sondern sie sollen sicher wohnen, und niemand soll sie schrecken. Und ich will ihnen eine Pflanzung aufgehen lassen zum Ruhm, dass sie nicht mehr Hunger leiden sollen im Lande und die Schm\u00e4hungen der V\u00f6lker nicht mehr ertragen m\u00fcssen. Und sie sollen erfahren, dass ich, der HERR, ihr Gott, bei ihnen bin und dass die vom Hause Israel mein Volk sind, spricht Gott der HERR. Ja, ihr sollt meine Herde sein, die Herde meiner Weide, und ich will euer Gott sein, spricht Gott der HERR.<\/p>\n<p>Stell dir vor<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Stell dir vor. Die Welt ist ein gef\u00e4hrlicher Ort. Mit wilden Tieren und gef\u00e4hrlichen, schwerbewaffneten V\u00f6lkern. Das brauche ich mir nicht vorzustellen, wirst du sagen, weil das so ist. Immer schon gewesen. Stell dir vor, Gott schlie\u00dft einen Friedensbund mit dir. Einseitig, du musst daf\u00fcr gar nichts tun. Zuh\u00f6ren reicht, zu h\u00f6ren, was Gott verspricht. Stell dir vor. Du bist mittendrin und Gott sch\u00fctzt dich vor den Gefahren. Du kannst sicher wohnen, in Ruhe und Frieden. Es w\u00e4chst genug auf deinen Feldern und du wirst satt. Das andere ist weg, vergangen, vorbei: Schutzgeld an andere M\u00e4chte, mit ihren Waffen erpresst. Fake News, die sie \u00fcber dich verbreiten und mit denen sie dich verleumden. Die D\u00fcrre, die dazu gef\u00fchrt hat, dass deine Kinder als Sklaven schuften mussten. Du wirst sicher wohnen, in Ruhe und Frieden. Stell dir das nur vor. Du geh\u00f6rst zu den Schafen, die Gott weidet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Prophetenbuch entwirft Gott einen Landschaftstraum mit Schafen. Gott will wilde Tiere in Israel ausrotten. Ob es hier um L\u00f6wen, Panther und Schlangen geht? Das w\u00fcrde mich \u00fcberraschen. Kein Fall f\u00fcr Tierschutzorganisationen, eher w\u00e4ren Diktatoren und ihre Soldateska in ihrer Existenz bedroht. Gott verspricht Schutz, damit Gottes Volk in Israel sicher wohnen kann. Als Herde auf Gottes Weide. Daf\u00fcr greift Gott sogar ins Klima ein, sorgt f\u00fcr \u201egn\u00e4dige Regen\u201c, damit das Land Ertr\u00e4ge bringt. Kein Hunger, keine Schulden, die in die Sklaverei f\u00fchren. Sicher wohnen. Ohne Angst. Ein Dach \u00fcber dem Kopf. Eine T\u00fcr, die du hinter dir zumachen kannst. Schutz vor K\u00e4lte. Genug essen auf dem Teller. Was selbstverst\u00e4ndlich sein sollte, braucht doch viel Fantasie.<\/p>\n<p>Unter Schafen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Offen bleibt, wer hier zu tun bekommt: Gott selbst als Hirte, der f\u00fcr das Gottesvolk sorgt. Oder ein Hirte wie K\u00f6nig David, den Gott dazu bestimmt? Der sich von den Herrschern unterscheidet, die in die eigene Tasche herrschen und ihre Macht als Selbstzweck verstehen. F\u00fcr Lukas, der die Weihnachtsgeschichte erz\u00e4hlt, eine Steilvorlage. Er bringt Jesus als Retter ins Spiel. In der Stadt Davids wird Jesus geboren, weil er Davids Aufgabe als Traum von einem Hirten \u00fcbernehmen wird. Lukas stellt einen Hirtenstab an die Krippe. Wie ein gro\u00dfes Paar Schuhe, in die Jesus irgendwann schl\u00fcpfen wird. Ob nun Gott selbst oder ein anderer als guter Hirte \u2013 entscheidend ist, was daraus wird. Was es hei\u00dft, von Gott oder in Gottes Auftrag gef\u00fchrt zu werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So sch\u00f6n die Schafe an der Krippe auch aussehen, das Bild hat Grenzen. Wer m\u00f6chte schon als \u201eSchafskopf\u201c gelten. Was ist mit Freiheit anstatt Herdenzwang? Ich will lieber selbst entscheiden anstatt getrieben zu werden. Andererseits, was wenn die Verantwortung zu gro\u00df und Lage zu un\u00fcbersehbar wird &#8230; In der Weihnachtsgeschichte spielen Schafe eine Nebenrolle. Es sind es Hirten, die die Initiative ergreifen. Hingehen, sich Krippe mit Kind anschauen, die himmlische Botschaft weitersagen. Aus heruntergekommen Nachtgestalten werden diejenigen, mit denen es weitergeht. Himmlischer Glanz auf wettergegerbten Gesichtern. Vielleicht ist beides n\u00f6tig. Mal Schaf sein, aber auch mal Hirte. Mal geleitet, mal als Vorbild unterwegs.<\/p>\n<p>Kreise ziehen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was das Volk Israel im Lauf seiner Geschichte erlebt hat, wiederholt sich zu anderen Zeiten und in anderen Gegenden der Welt. Die Waffen sind t\u00f6dlicher geworden, die Abh\u00e4ngigkeiten undurchschaubarer, aber sonst hat sich nicht viel ver\u00e4ndert. Sicher wohnen, in Ruhe und Frieden, vom Ertrag des eigenen Landes leben. Was selbstverst\u00e4ndlich sein sollte, bleibt f\u00fcr viele Menschen ein Traum.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was also tun?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Den Traum tr\u00e4umen, sagt der Prophet Ezechiel. Denn Gott widerspricht dieser Wirklichkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weitertr\u00e4umen, sagen die, die Ezechiels Worte in die Bibel geschrieben haben. Sonst \u00fcberlasst ihr es anderen festzulegen, was gilt. Auf Kosten anderer leben, selbst ausgebeutet werden, Hunger als Waffe einsetzen. Aber das muss und wird sich \u00e4ndern, weil es Gott widerspricht. Sicher wohnen, in Ruhe und Frieden. Das soll und das wird Kreise ziehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weitertr\u00e4umen, sagt Jesus, und zwar mit offenen Augen. Jesus wird Zukunft vorwegnehmen. So tun, als ob schon l\u00e4ngst angefangen hat, was Gott in Aussicht stellt. Das birgt Konfliktpotential. Jesus wird sich einmischen. An der Bibel festhalten: \u201eDu sollst deinen Mitmenschen lieben wie dich selbst.\u201c Davon erz\u00e4hlen, wie jemand sich von der Not eines anderen ber\u00fchren l\u00e4sst und hilft. Als ob das wirklich m\u00f6glich ist und passiert. Jesus wird danach suchen, was Menschen verbindet. Gemeinschaft genie\u00dfen und es sich gut gehen lassen. Darauf setzen, dass Gottes Wort Menschen ber\u00fchrt und diese Welt ver\u00e4ndert. Weil Gott darin zuhause ist. Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lieder:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weihnachtslieder sind auf Erf\u00fcllung gestimmt, nicht auf das Weitertr\u00e4umen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn Glaube bei uns einzieht (#freiT\u00f6ne 118)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir tr\u00e4umen einen Traum (Mein Liederbuch f\u00fcr heute und morgen B77)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gebete:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">gro\u00df bist du, Grund der Welt,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00fcbersteigst den Horizont,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">den wir \u00fcberblicken.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und doch verbirgst du dich in einem Kind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Teilst das Leben mit uns.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Freude, den Schmerz.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bist in Jesus mit vielen verbunden<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und zugleich mutterseelenallein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Verhei\u00dfungen hast du wunderbar bekr\u00e4ftigt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Alte Worte, die wir neu h\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und entdecken:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch uns sind sie gesagt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Darin liegt das Geheimnis,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">das mit dieser Nacht beginnt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein Anfang nur,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">aber was f\u00fcr einer.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was daraus noch werden wird.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">du kommst zu uns auf Augenh\u00f6he<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und bleibst dir dennoch treu.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Erstaunlich, kaum zu glauben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was f\u00fcr ein Gott du bist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dir sei Ehre und Herrlichkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In Ewigkeit. Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">im Kind in der Krippe<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">kommst du zu uns Menschen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">auf Augenh\u00f6he.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit ihm f\u00e4llt auf alte Worte<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ein neues Licht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Komm zu uns und bleib bei uns.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Damit wir Menschen werden,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wie du uns gedacht hast.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit dem Christus<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">schenkst du uns<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">eine gro\u00dfe Freude<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und gute Nachricht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Komm zu uns und bleib bei uns.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Damit wir sie weiterverbreiten<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wie die Hirten,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">mit dem, was wir sagen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und dem, was wir tun.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit dem Retter h\u00e4ltst du<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die Sehnsucht nach Frieden wach,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">in einer friedlosen Welt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Komm zu uns und bleib bei uns.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Damit wir suchen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">was dem Frieden dient.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">du bist st\u00e4rker ist als Gewalt, Hass und Tod.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Daf\u00fcr wird Jesus einstehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Komm zu uns und bleib bei uns.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Krieg und seinen Folgen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott, wir brauchen dich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie ein Licht,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">das das Dunkle erhellt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie ein Wort,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">das die Seele ber\u00fchrt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und die Angst vertreibt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gemeinsam beten wir &#8230;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfarrer Dr. Christoph Kock<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wesel<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">E-Mail: <a href=\"mailto:christoph.kock@ekir.de\">christoph.kock@ekir.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dr. Christoph Kock, geb. 1967, Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland. Seit 2007 Pfarrer an der Friedenskirche in der Evangelischen Kirchengemeinde Wesel.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/6ED1F7F0-5B13-4CB5-B578-4EB13382A006#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Vgl. Reiner Stuhlmann, Was in der Juden Schulen f\u00fcr die Weihnachtspredigt zu lernen ist, GPM 69 (2014), 4\u201310, hier der Schluss des Aufsatzes: \u201eIn der Juden Schulen ist zu lernen, dass Weihnachten eine Station ist, der nicht nur eine Geschichte vorausgeht, sondern auch eine Geschichte folgt. Die Weihnachtsbotschaft macht nicht satt, sondern bringt auf den Geschmack, a.a.O., 10.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/6ED1F7F0-5B13-4CB5-B578-4EB13382A006#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Datierung ist umstritten, vielleicht spricht Ezechiel hier zu Exilierten anstatt zu R\u00fcckkehrern. Unabh\u00e4ngig von dieser Entscheidung greife ich die Deutung des Buches als \u201eTrauma-Literatur\u201c auf; vgl. dazu Ruth Poser, Art. Ezechiel\/Ezechielbuch, WiBiLexApril 2021, <a href=\"https:\/\/www.bibelwissenschaft.de\/stichwort\/18053\/\">https:\/\/www.bibelwissenschaft.de\/stichwort\/18053\/<\/a>, 12\u201315.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Traum von einem Hirten | Christnacht | 24.12.2022 | Ez 34,23-31 | Christoph Kock | I. Sehnsucht nach Ver\u00e4nderung Weihnachten. Das Kind liegt in der Krippe. Die Hirten haben es gefunden, die himmlische Botschaft weitererz\u00e4hlt: Der Retter ist geboren. Alle diese Worte hat Maria in ihrem Herzen bewegt. 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