{"id":15382,"date":"2022-12-19T12:05:33","date_gmt":"2022-12-19T11:05:33","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=15382"},"modified":"2022-12-19T19:18:40","modified_gmt":"2022-12-19T18:18:40","slug":"hesekiel-34-23-31","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/hesekiel-34-23-31\/","title":{"rendered":"Hesekiel 34, 23-31"},"content":{"rendered":"<h3><strong>Christnacht | 24.12.2022 |\u00a0<\/strong>Hesekiel 34, 23-31 | Gert-Axel Reu\u00df |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">selten war die Hoffnung auf Frieden konkreter als an diesem Jahr (2022). Selten waren wir f\u00fcr die Weihnachtsbotschaft empf\u00e4nglicher als in dieser Nacht: <em>\u201eEhre sei Gott in der H\u00f6he und Frieden auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In all den vergangenen Jahren standen wohl pers\u00f6nliche W\u00fcnsche und Sehns\u00fcchte im Vordergrund, die ihre Berechtigung ja nicht verloren haben: Die Bitte um Gesundheit, die Sorge um das Wohlergehen der Eltern und der Kinder. Aber in diesem Jahr hat sich unser Blickwinkel geweitet und wir verstehen und erleben viel intensiver, dass die Weihnachtsbotschaft eine universale ist: <em>Frieden auf Erden!<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Durch die Ereignisse des zur\u00fcckliegenden Jahres \u2013 und hier steht f\u00fcr mich der kriegerische Angriff auf die Ukraine im Vordergrund \u2013 bekommt unser sch\u00f6nes Familienfest mit all den guten W\u00fcnschen und Geschenken eine andere Tiefe und eine neue Perspektive.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Traum der Propheten, der mit der Geburt dieses Kindes zur Welt kommt, gewinnt an Dringlichkeit und Intensit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>[Verlesen des Predigttextes Hesekiel 34, 23 \u2013 31:<br \/>\n23\u00a0Und ich will ihnen einen einzigen Hirten erwecken, der sie weiden soll, n\u00e4mlich meinen Knecht David. Der wird sie weiden und soll ihr Hirte sein, 24\u00a0und ich, der HERR, will ihr Gott sein. Und mein Knecht David soll der F\u00fcrst unter ihnen sein; das sage ich, der HERR. 25\u00a0Und ich will einen Bund des Friedens mit ihnen schlie\u00dfen und alle b\u00f6sen Tiere aus dem Lande ausrotten, dass sie sicher in der Steppe wohnen und in den W\u00e4ldern schlafen k\u00f6nnen. 26\u00a0Ich will sie und alles, was um meinen H\u00fcgel her ist, segnen und auf sie regnen lassen zu rechter Zeit. Das sollen gn\u00e4dige Regen sein, 27\u00a0dass die B\u00e4ume auf dem Felde ihre Fr\u00fcchte bringen und das Land seinen Ertrag gibt, und sie sollen sicher auf ihrem Lande wohnen und sollen erfahren, dass ich der HERR bin, wenn ich ihr Joch zerbrochen und sie errettet habe aus der Hand derer, denen sie dienen mussten. 28\u00a0Und sie sollen nicht mehr den V\u00f6lkern zum Raub werden, und kein wildes Tier im Lande soll sie mehr fressen, sondern sie sollen sicher wohnen, und niemand soll sie schrecken. 29\u00a0Und ich will ihnen eine Pflanzung aufgehen lassen zum Ruhm, dass sie nicht mehr Hunger leiden sollen im Lande und die Schm\u00e4hungen der V\u00f6lker nicht mehr ertragen m\u00fcssen. 30\u00a0Und sie sollen erfahren, dass ich, der HERR, ihr Gott, bei ihnen bin und dass die vom Hause Israel mein Volk sind, spricht Gott der HERR. 31\u00a0Ja, ihr sollt meine Herde sein, die Herde meiner Weide, und ich will euer Gott sein, spricht Gott der HERR.]<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">der Prophet Hesekiel malt hier ein Bild des Friedens, der so viel gr\u00f6\u00dfer ist als die Abwesenheit von Krieg. Der Bund des Friedens, den Gott mit seinem Volk erneuert, schlie\u00dft die ganze Natur mit ein. Wenn Hesekiel in seiner Zukunftsvision ganz bewusst an den 23. Psalm ankn\u00fcpft, ist schnell klar, dass die Ausrottung aller b\u00f6sen Tiere sich nicht auf W\u00f6lfe und Schlangen beschr\u00e4nkt: <em>\u201eUnd sie sollen nicht mehr den V\u00f6lkern zum Raub werden, und kein wildes Tier im Lande soll sie mehr fressen, sondern sie sollen sicher wohnen, und niemand soll sie schrecken.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nat\u00fcrlich haben die Menschen zu allen Zeiten solche Metaphern verstanden und in ihr konkrete Situation und Lebenswirklichkeit \u00fcbersetzt. Wir brauchen uns das nicht zu verbieten, wenn uns bewusst ist, dass der Feind der Ukraine vor 80 Jahren das nationalsozialistische Deutschland gewesen ist. Wie froh sind wir, dass unseren M\u00fcttern und V\u00e4tern nach dem Krieg die Hand zur Vers\u00f6hnung gereicht worden ist \u2013 aller Barbareien, die in deutschem Namen geschehen sind, zum Trotz.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn der Text des Propheten Hesekiel ausgerechnet heut in der Heiligen Nacht vorgelesen und gepredigt wird, dann kommt uns\u00a0 nat\u00fcrlich das \u201eGleichnis vom guten Hirten\u201c aus dem Johannesevangelium in den Sinn. Das Kind in der Krippe, dessen Geburt wir in dieser Nacht feiern, <strong>ist<\/strong> der von Gott gesandte \u201eGute Hirte\u201c, der das Volk weiden und ihr Hirte sein soll.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Damit bekommt die Verhei\u00dfung des Propheten einen Kontext und eine Konkretion, die uns zun\u00e4chst einmal wegf\u00fchrt von all den naheliegenden Vergleichen, die sich heute Abend nahezu aufdr\u00e4ngen.\u00a0 Nat\u00fcrlich m\u00fcssen die Angriffe auf die ukrainischen St\u00e4dte aufh\u00f6ren und die vergessenen Kriege in so vielen anderen Regionen und L\u00e4ndern dieser Erde auch. Nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir uns fragen lassen, was wir dazu beitragen k\u00f6nnen \u2013 und das geschieht ja auch. Aber das w\u00e4re ja nur ein erster, wenn auch sehr, sehr wichtiger Schritt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was \u2013 so fragen sich manche heute \u2013 ist mit dem 1,5-Grad-Ziel, um den Klimawandel zu begrenzen und den V\u00f6lkern Ozeaniens das \u00dcberleben zu sichern \u2013 denn deren Inseln werden untergehen. Wenn solches denn \u00fcberhaupt noch zu verhindern ist. Sollen wir frieren, weil wir die Energieversorgung nicht rechtzeitig umgestellt haben? Das alles sind dr\u00e4ngende Fragen, die sich nicht einfach ausblenden lassen \u2013 sp\u00e4testens wenn der Politikbetrieb nach der Weihnachtspause wieder Fahrt aufnimmt, wird \u00fcber den \u201arichtigen\u2018 Umgang mit den Krisen wieder gestritten werden. Fragen, die sich nicht so einfach l\u00f6sen lassen, weil wir verstrickt sind in diese Probleme.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Darauf geben weder die Propheten eine Antwort noch die Weihnachtsbotschaft. Doch NEIN! Sie geben eine Antwort! Die Antwort ist, dass uns das Kind in der Krippe, dass uns Jesus Christus befreien will aus den Verstrickungen und Verwicklungen, in denen wir stecken. Die Weihnachtsbotschaft kuriert keine Symptome, sondern ihr L\u00f6sungsansatz reicht tiefer. Sie pflanzt eine Sehnsucht in unsere Herzen, die sich nicht mit vordergr\u00fcndigen L\u00f6sungen zufrieden gibt (auch wenn diese politisch \u2013 sozusagen als Zwischenschritte \u2013 geboten sind). Die Weihnachtsbotschaft ist keine Vertr\u00f6stung auf einen \u201eSt. Nimmerleinstag\u201c, sondern sie setzt auf die Kraft der Hoffnung, die sich nicht einsch\u00fcchtern l\u00e4sst (durch welche Machtmittel auch immer).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Kraft der Ver\u00e4nderung w\u00e4chst von unten. Sie gr\u00fcndet in einem Gottvertrauen, das konkrete Schritte nicht aufschiebt \u2013 aber sich zugleich der Vorl\u00e4ufigkeit allen menschlichen Handelns bewusst ist. Die Hirten, die zur Krippe kommen \u2013 und wer wei\u00df: da sind gewiss auch Frauen darunter gewesen \u2013 sie lehren uns dieses Gottvertrauen, das im Kleinen das Gro\u00dfe sieht. Vordergr\u00fcndig wird sich an ihren Lebens- und Arbeitsbedingungen nichts ge\u00e4ndert haben am Tag danach. Aber etwas in ihnen hat sich ge\u00e4ndert: \u201eF\u00fcrchtet Euch nicht! Denn Euch ist heute der Heiland geboren, welches ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Weisheit der Weisen aus dem Morgenland beruht nicht auf ihrem astromischen Wissen, nicht auf ihrem Reichtum und ihrer Macht, sondern dass sie das Kind der Maria anbeten. Das Kind einfacher Leute, das keine Throne an sich rei\u00dfen wird, keine S\u00f6ldnerheere befehligt, keine Sch\u00e4tze f\u00fcr sich und die Seinen zur Seite bringt, sondern ein Leben der Hingabe f\u00fchren wird. Das ist der neue Ton, den Gott in unser Leben bringt, der die Bosheit austrocknet und nicht die b\u00f6sen Tiere ausrottet, der W\u00fcsten zum Bl\u00fchen bringt und nicht durch menschliche Gier immer neue W\u00fcsten entstehen l\u00e4sst, der den Menschen eine Sicherheit gibt, die sich nicht auf Z\u00e4une und Abschreckung st\u00fctzt, sondern auf gegenseitigen Beistand und ein Vertrauen, das sich auch durch R\u00fcckschl\u00e4ge nicht unterkriegen l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manche m\u00f6gen das f\u00fcr gef\u00e4hrlich und naiv halten. Aber ist eine solche Naivit\u00e4t, der wir uns auch heute noch kaum entziehen k\u00f6nnen, wenn wir ein Neugeborenes sehen, nicht die eigentliche Kraft unseres Lebens? Was soll falsch daran sein, wenn wir in den Kindern unsere Zukunft sehen und deshalb fast alles daf\u00fcr tun wollen, damit die Kinder eine Zukunft haben. \u2013 Ja, wir k\u00f6nnten mehr tun. Und ernsthafter handeln. Auch wenn uns unser Verhalten gelegentlich L\u00fcgen straft, bedeutet das ja nicht, dass dieser Impuls falsch ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Lebensweg Jesu l\u00e4uft manchen unserer Denkmuster zuwider und fasziniert doch bis heute und spornt viele an, sich an ihm ein Beispiel zu nehmen. Wenn wir in dieser Nacht seine Geburt feiern, dann erfahren wir, dass Gott bei uns ist und wir zusammen mit Israel seine V\u00f6lker sind. Gott will uns zu seiner Herde machen \u2013 und nicht nur uns. Die anderen auch!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So lasst uns die Hoffnung nicht aufgeben, dass Frieden m\u00f6glich ist. Und damit rechnen, dass dieser Friede viel umfassender ist, als wir uns vorstellen k\u00f6nnen. So lasst uns die Sehnsucht nicht klein reden, dass Menschen sich \u00e4ndern k\u00f6nnen. Auch wenn sie andere Signale senden. Lasst uns von einer Welt tr\u00e4umen, in der die B\u00e4ume auf dem Feld ihre Fr\u00fcchte bringen und der Regen zur rechten Zeit und nicht zur Unzeit kommt, so dass keiner mehr Hunger leidet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lasst uns das Wunder dieser Nacht feiern und erfahren, dass Gott keinen verloren gibt: <em>Ja, ihr sollt meine Herde sein, die Herde meiner Weide, und ich will euer Gott sein, spricht Gott der HERR.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gert-Axel Reu\u00df<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Domprobst<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Domhof 35<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">23909 Ratzeburg<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mail: <a href=\"mailto:reuss@ratzeburgerdom.de\">reuss@ratzeburgerdom.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gert-Axel Reu\u00df, geb. 1958, Pastor der Nordkirche, seit 2001 Domprobst zu Ratzeburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christnacht | 24.12.2022 |\u00a0Hesekiel 34, 23-31 | Gert-Axel Reu\u00df | Liebe Gemeinde, selten war die Hoffnung auf Frieden konkreter als an diesem Jahr (2022). 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