{"id":15396,"date":"2022-12-20T14:08:24","date_gmt":"2022-12-20T13:08:24","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=15396"},"modified":"2022-12-20T14:08:24","modified_gmt":"2022-12-20T13:08:24","slug":"kolosser-23910","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/kolosser-23910\/","title":{"rendered":"Kolosser 2,3+9+10"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\"><strong>Was f\u00fcr Geschenke zu Weihnachten!!<\/strong> <strong>| <\/strong>Christfest I | 25.12.2022\u00a0| Kol 2,3+9+10 | Andreas Pawlas |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In Christus liegen verborgen alle Sch\u00e4tze der Weis\u00adheit und der Erkenntnis. \u2026 Denn in ihm wohnt die gan\u00adze F\u00fclle der Gottheit leibhaftig, und ihr seid erf\u00fcllt durch ihn, der das Haupt aller M\u00e4chte und Gewalten ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vermutlich k\u00f6nnen sich die Meisten unter uns Weihnachten nur mit einer F\u00fclle von Geschenken vorstellen. Ja, so muss doch Weihnachten sein! Eben mit diesem wohligen Gef\u00fchl, reich beschenkt worden zu sein! Und so war es doch schon immer. Denken wir allein an die Hirten auf dem Felde: Seit alters wird davon berichtet, dass sie ganz selbstverst\u00e4ndlich zur Anbetung des neugeborenen Kindes in der Krippe Geschenke mitgebracht hatten. Und schauen wir genauso auf die drei Weisen, also die Hl. Drei K\u00f6nige aus dem Morgenland: was haben die dann alles f\u00fcr kostbare Sch\u00e4tze mitgebracht! Aus ihren Schatzkammern und Schatztruhen reiche und pr\u00e4chtige Gaben, um das neugeborene Kind zu beschenken. Weihnachten, Geschenke, Sch\u00e4tze, die geh\u00f6ren offenbar zusammen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und nat\u00fcrlich haben <strong><em>wir<\/em><\/strong> doch <strong><em>auch <\/em><\/strong>geschenkt. Ja, wir haben uns viel M\u00fche gemacht mit dem Schenken. Wir haben keine Gedanken und keine Kosten gescheut, um richtig und gut zu schenken, richtige Sch\u00e4tze unseren \u201eSch\u00e4tzen\u201c, also sch\u00f6nste Geschenke f\u00fcr unseren Lieben. Denn Weihnachten wollen wir es doch <strong><em>reich, sch\u00f6n und behaglich<\/em><\/strong> haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was wir jetzt aber zum ersten Weihnachtsfeiertag aus diesem Gotteswort, \u00fcber die Sch\u00e4tze h\u00f6ren, muss uns \u00fcberraschen. Denn da bekommen wir keinen Tipp, wie wir es bei der gro\u00dfartigen Bescherung <strong><em>noch<\/em><\/strong> besser oder <strong><em>noch<\/em><\/strong> sch\u00f6ner h\u00e4tten machen k\u00f6nnen, oder wie wir <strong><em>noch<\/em><\/strong> einf\u00fchlsamer oder <strong><em>herzlicher<\/em><\/strong> h\u00e4tten schenken k\u00f6nnen, um so vielleicht manchen Schmerz und manche Entt\u00e4uschung zu vermeiden. Nein, unser Gotteswort befasst sich mit ganz anderen Sch\u00e4tzen, n\u00e4mlich mit <strong><em>den<\/em><\/strong> Sch\u00e4tzen, die heute f\u00fcr einen jeden von uns von <strong><em>Gott<\/em><\/strong> her am Weihnachtstag bestimmt sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber bitte jetzt kein Irrtum. Da drau\u00dfen vor der Kirchent\u00fcr da wartet jetzt nicht der Paketzusteller auf uns, um uns etwa noch eine extra \u00dcberraschung zu bringen. &#8211; Ja, nat\u00fcrlich h\u00e4tte das ja schon was. &#8211; Aber das, wovon das Gotteswort redet, ist bestimmt letztlich <strong><em>noch sch\u00f6ner<\/em><\/strong> und noch <strong><em>gro\u00dfartiger<\/em><\/strong>. Wieso? Weil doch dieses Geschenk, dieser Schatz, der uns heute anvertraut wird, einfach <strong><em>mehr<\/em><\/strong> ist als etwa das lang ersehnte i-Phone, oder <strong><em>mehr <\/em><\/strong>als das so sehr erw\u00fcnschte Parfum, oder <strong><em>mehr<\/em><\/strong> als das kostbare Tuch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Warum<\/em><\/strong> dieser Schatz mehr sein sollte? Doch weil i-Phone, Parfum oder Tuch zwar sehr nett sind, aber auf jeden Fall \u2013 <strong><em>verg\u00e4nglich <\/em><\/strong>und darum gar so bald gest\u00f6rt, verbraucht oder zerschlissen. Und dann ist das alles nichts mehr wert. Darum: das <strong><em>kostbare<\/em><\/strong> und <strong><em>prachtvolle<\/em><\/strong> Geschenk, das jetzt am ersten Weihnachtsfeiertag f\u00fcr uns bestimmt ist, das ist etwas <strong><em>Wunderbares<\/em><\/strong>, weil es einfach <strong><em>unverg\u00e4nglich<\/em><\/strong><em>,<\/em> weil es einfach <strong><em>ewig<\/em><\/strong> ist. Denn das kostbare und prachtvolle Geschenk, das jetzt auf uns wartet, das sind eben <strong><em>alle Sch\u00e4tze<\/em><\/strong> der <strong><em>Weisheit<\/em><\/strong> und der <strong><em>Erkenntnis<\/em><\/strong>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>\u201eAch soooo!\u201c<\/em><\/strong> so sagt jetzt vielleicht bedauernd der eine oder andere unter uns und will ein solches Geschenk und solche Sch\u00e4tze gar nicht so richtig an sich heranlassen. \u00dcbrigens vielleicht mit diesem gewissen n\u00f6rgelig entt\u00e4uschten Gesichtsausdruck, wie wir ihn von unseren Kindern kennen, wenn sie von der an sich ganz lieben Erbtante nicht das jetzt und hier ersehnten <strong><em>Handy<\/em><\/strong>, sondern nur so etwas fernes und fremdes wie ein <strong><em>Aktiendepot<\/em><\/strong> geschenkt bekommen haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber wir sind ja alle keine Kinder, und deshalb haben wir noch <strong><em>andere<\/em><\/strong> Gr\u00fcnde, diesem Geschenk und diesen Sch\u00e4tzen der Weisheit und der Erkenntnis gegen\u00fcber einen gewissen Vorbehalt zu haben. Denn keiner unter uns mag ja bestreiten, dass es diesen kostbaren Schatz <strong><em>gibt<\/em><\/strong>. <strong><em>Doch, doch<\/em><\/strong>, das wissen wir oder das ahnen wir zumindest.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber genauso gut wissen wir &#8211; und das brauchen wir schon gar nicht mehr zu ahnen -, dass sich in unserem allt\u00e4glichen Leben alle Weisheit und Erkenntnis \u00fcberall <strong><em>anders<\/em><\/strong> versammelt hat als in der Szene der Heiligen Nacht im Stall von Bethlehem, und vor allem \u00fcberall <strong><em>anders<\/em><\/strong> als bei <strong><em>uns<\/em><\/strong> und in unserem Alltag. Denn das <strong><em>wissen<\/em><\/strong> wir doch, dass sich heutzutage alle unsere Weisheit und Erkenntnis konzentriert hat etwa in den Universit\u00e4ten, oder in den Meinungsforschungsinstituten, oder in den Ministerien, oder etwa in den Chef-Etagen unserer Gesellschaft und unserer Politik \u2013 allerdings eben meist <strong><em>nicht<\/em><\/strong> bei uns, <strong><em>nicht <\/em><\/strong>bei Dir und mir. Ja, das wissen wir ziemlich genau. Und das tut manchmal ziemlich weh, Es tut manchmal ziemlich weh, dabei zu merken, dass man selbst in dem ganzen sensationellen Weltgeschehen, eigentlich <strong><em>keine<\/em><\/strong> Rolle spielt und nur ein <strong><em>Nichts<\/em><\/strong> und ein <strong><em>Niemand<\/em><\/strong> ist, der nur nach der Pfeife von <strong><em>anderen<\/em><\/strong> zu tanzen hat. Aber was hilfts, so ist das nun einmal auf dieser Welt: die <strong><em>Weisheit<\/em><\/strong> und <strong><em>Erkenntnis<\/em><\/strong>, die haben eben die <strong><em>anderen<\/em><\/strong> &#8211; und sie haben \u00fcbrigens auch dabei und damit die Macht!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jedoch verwirrenderweise soll nun <strong><em>das<\/em><\/strong>, um das es hier in unserem Gotteswort geht, <strong><em>mehr<\/em><\/strong> sein als alle M\u00e4chte und Gewalten. Aber bitte, ein <strong><em>solches<\/em><\/strong> Geschenk wollte uns Gott zu Weihnachten <strong><em>tats\u00e4chlich<\/em><\/strong>zukommen lassen? Das w\u00e4re doch wirklich <strong><em>unglaublich<\/em><\/strong>! F\u00fcr uns kleine Leute tats\u00e4chlich solche unermesslichen Sch\u00e4tze der <strong><em>Weisheit<\/em><\/strong> und der <strong><em>Erkenntnis<\/em><\/strong>? Aber um Himmels willen, wie sollte das denn gehen? Aber um Himmels willen, wie sollte er das denn <strong><em>machen<\/em><\/strong>? Jedoch die schlichte Antwort der Weihnacht ist: Unser Gott schenkt uns zur Weihnacht alle Sch\u00e4tze der <strong><em>Weisheit<\/em><\/strong> und der <strong><em>Erkenntnis, <\/em><\/strong>indem er Christus als <strong><em>kleines hilfloses Kind <\/em><\/strong>in der Krippe zu Bethlehem f\u00fcr uns <strong><em>zur Welt<\/em><\/strong> kommen l\u00e4sst, genau f\u00fcr <strong><em>Dich und f\u00fcr mich<\/em><\/strong>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber das w\u00e4re ja wirklich <strong><em>unglaublich<\/em><\/strong> einfach! Und dar\u00fcber w\u00fcrden wir uns doch dann sofort tausend Gedanken machen und hin und her \u00fcberlegen. Aber <strong><em>halt<\/em><\/strong>! Genauso geht es eben <strong><em>nicht<\/em><\/strong>! Genau <strong><em>das<\/em><\/strong> ist jetzt das <strong><em>Falsche<\/em><\/strong>! Lasst uns jetzt nicht alles <strong><em>verkehren<\/em><\/strong>! Sondern lasst uns doch einmal darauf einlassen, noch <strong><em>einmal<\/em><\/strong> und jetzt mit <strong><em>anderen Augen<\/em><\/strong> auf das Kind in der Krippe zu Bethlehem zu schauen, und von <strong><em>ihm<\/em><\/strong> die Stillung aller unserer Sehnsucht, die Heilung aller unserer Verletzung erwarten. Lasst uns doch einmal beinahe <strong><em>so,<\/em><\/strong> wie sich die heiligen drei K\u00f6nige mit ihren Sch\u00e4tzen vor dem neugeborenen Kind ausgebreitet haben, uns bei ihm mit ganzer Seele einfinden. Und lasst uns dann doch, weil wir als normale Leute keine gro\u00dfartigen Sch\u00e4tze mitzubringen haben, alles <strong><em>das<\/em><\/strong>, was da in uns ist an <strong><em>Sehnsucht<\/em><\/strong>, <strong><em>Verletzung<\/em><\/strong> und <strong><em>Schuld<\/em><\/strong>vor ihm ausbreiten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jetzt sagst Du: Das geh\u00f6rt sich nicht? Das d\u00fcrfen wir nicht? <strong><em>Doch!<\/em><\/strong> Denn <strong><em>genau dazu<\/em><\/strong> ist Christus in die Welt gekommen. Und das ist eine ungeahnte <strong><em>Weisheit<\/em><\/strong> und <strong><em>Erkenntnis.<\/em><\/strong> In <strong><em>ihm<\/em><\/strong> will uns Gott <strong><em>beschenken<\/em><\/strong> und <strong><em>verwanden.<\/em><\/strong> Denn wenn unsere Seele jetzt wirklich still sein kann, und dar\u00fcber zu staunen beginnt, dass Gott uns als Kind in der Krippe so nahe kommt, will sich uns dabei nicht das Herz <strong><em>umdrehen<\/em><\/strong>? Ja, unser Herz dreht sich <strong><em>um<\/em><\/strong>. Unser Gef\u00fchl dreht sich <strong><em>um<\/em><\/strong>. Unser Denken dreht sich <strong><em>um<\/em><\/strong>. Denn wir sind es doch gewohnt, dass zu Weisheit und Erkenntnis selbstverst\u00e4ndlich <strong><em>Macht<\/em><\/strong> geh\u00f6rt. Und \u00fcblicherweise will doch jedermann die Erkenntnisse und Erfindungen, die er gewonnen hat, sofort f\u00fcr bares Geld <strong><em>verkaufen<\/em><\/strong> oder selbst vermarkten oder auch nur f\u00fcr sein berufliches und famili\u00e4res Fortkommen ausnutzen. So will \u00fcblicherweise doch jedermann mit den Erkenntnissen und Erfindungen, die er erreicht hat, versuchen, Macht und Einfluss zu gewinnen, um <strong><em>gro\u00df<\/em><\/strong> und <strong><em>angesehen<\/em><\/strong> zu werden, so dass alle ihn f\u00fcrchten oder zumindest erheblich respektieren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber wie v\u00f6llig <strong><em>anders<\/em><\/strong> ist es mit <strong><em>diesem<\/em><\/strong> <strong><em>Schatz<\/em><\/strong>, der uns zur Weihnacht geschenkt wird. Denn das Kind in der Krippe, in dem die ganze F\u00fclle der Gottheit mit ihrer Weisheit und der Erkenntnis leibhaftig wohnt, dieses Kind ist eben <strong><em>hilflos<\/em><\/strong> und <strong><em>machtlos<\/em><\/strong>. Und wenn das Kind gro\u00df und ausgewachsen sein wird, dann wird es seinen Weg an das <strong><em>Kreuz<\/em><\/strong> gehen und dort grausam <strong><em>hingerichtet<\/em><\/strong> werden. Ja, deshalb haben viele der mittelalterlichen Maler bereits ein Kreuz in die Krippe zu Bethlehem gemalt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber wie kann denn nun <strong><em>dieses<\/em><\/strong> Kind Haupt aller M\u00e4chte und Gewalten sein? Das geht doch gar nicht! <strong><em>Doch<\/em><\/strong>, das <strong><em>ist<\/em><\/strong> so. Aber es ist <strong><em>verborgen<\/em><\/strong> und ist ein <strong><em>Geheimnis<\/em><\/strong>. Ja, es ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen, dass in dem Kind in der Krippe alle Weisheit und der Erkenntnis alle Macht und Gewalt verborgen ist. Denn andere M\u00e4chte und Gewalten pr\u00e4sentieren sich da viel <strong><em>augenf\u00e4lliger<\/em><\/strong> etwa mit protzigen <strong><em>Verwaltungsgeb\u00e4uden,<\/em><\/strong> starken Armeen oder dicken Aktienpaketen. Andere M\u00e4chte und Gewalten demonstrieren da viel eindrucksvoller, etwa was wirtschaftliche <strong><em>Kraft<\/em><\/strong> bedeutet und welcher unsagbarer Reichtum daraus quillt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Allerdings, und das haben wir schon so manches Mal sehen k\u00f6nnen: wie h\u00e4ufig ist eine solche augenf\u00e4llige Macht letztlich ganz <strong><em>gef\u00e4hrdet<\/em><\/strong> und <strong><em>zerbrechlich.<\/em><\/strong> Und vielleicht erschrecken wir dann doppelt, wenn in Pandemien oder Kriegen Machtsymbole zusammenst\u00fcrzen. Und wir f\u00fchlen umso eindringlicher mit den Opfern mit. Und mit einem Male kann man unter den Menschen entdecken und f\u00f6rmlich nachmessen, wie sehr dann die Sehnsucht nach <strong><em>unzerst\u00f6rbaren<\/em><\/strong> Werten, nach <strong><em>unverlierbarem<\/em><\/strong> Guten ansteigt und anw\u00e4chst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und genau <strong><em>das<\/em><\/strong> weist auf den verborgenen Schatz der Weisheit und Erkenntnis. Genau <strong><em>das<\/em><\/strong> weist uns auf eine ganz andere Logik des Lebens, die uns im Kind in der Krippe geschenkt wird. Genau hier findet sich ein Schatz, der <strong><em>nicht<\/em><\/strong> zerf\u00e4llt, sondern immer <strong><em>mehr<\/em><\/strong> und immer <strong><em>gr\u00f6\u00dfer<\/em><\/strong> wird, je mehr ich darauf einlasse, \u00fcber dieses Geschenk zu staunen. Ja, das hilflose Kind in der Krippe gewinnt in Gottes Namen immer gr\u00f6\u00dfere Macht \u00fcber mich, je <strong><em>mehr<\/em><\/strong> ich mich ihm \u00f6ffne. Je <strong><em>mehr<\/em><\/strong> ich dar\u00fcber nachsinne, dass <strong><em>Gott Mensch<\/em><\/strong> geworden ist, hilflos, klein, liebebed\u00fcrftig, um mich wirklich zu erl\u00f6sen und zu f\u00fchren \u2013 durch Leben und Tod bis in seine gute Hand. Je mehr ich dar\u00fcber nachsinne, wie mein Leben auf diese Weise Sinn und Ziel gewinnt, desto mehr ergreift mich seine Liebe und <strong><em>ver\u00e4ndert<\/em><\/strong> mich, <strong><em>tr\u00f6stet<\/em><\/strong> mich und <strong><em>erf\u00fcllt<\/em><\/strong> mich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, das ist die <strong><em>eigentliche<\/em><\/strong> Macht und Gewalt, die <strong><em>eigentliche<\/em><\/strong> Weisheit und Erkenntnis, auf die ich mich tats\u00e4chlich unzerst\u00f6rbar in meinem <strong><em>eigenen<\/em><\/strong> Leben und Sterben verlassen kann, und \u00fcberhaupt im Leben und Sterben dieser ganzen so zerbrechlichen Welt. Ja, genau um diese <strong><em>weltersch\u00fctternde<\/em><\/strong> Weisheit und Erkenntnis geht es zur Weihnacht. Genau <strong><em>das<\/em><\/strong> bedeutet es, wenn der Engel sagt: \u201eEuch ist heute der Heiland geboren\u201c! Und genau darum <strong><em>singen<\/em><\/strong> und <strong><em>loben<\/em><\/strong> die Engel und die Menge der himmlischen Heerscharen zur Weihnacht Gott \u00fcber das neugeborene g\u00f6ttliche Kind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn wir auch nur ein ganz wenig f\u00fchlen k\u00f6nnen, was das f\u00fcr ein <strong><em>wunderbarer<\/em><\/strong> Schatz, was f\u00fcr ein <strong><em>wunderbares<\/em><\/strong> Geschenk f\u00fcr uns alle und f\u00fcr einen jeden von uns <strong><em>das<\/em><\/strong> ist, k\u00f6nnen wir dann \u00fcberhaupt noch anders, als genauso <strong><em>einzustimmen<\/em><\/strong> in diesen Gesang der Engel, der dann hier und heute beginnen will und bis in alle Ewigkeit reicht? Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pastor i. R. Prof. Dr. Andreas Pawlas<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Eichenweg 24\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>25365 Kl. Offenseth-Sparrieshoop<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Andreas.Pawlas@web.de<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was f\u00fcr Geschenke zu Weihnachten!! | Christfest I | 25.12.2022\u00a0| Kol 2,3+9+10 | Andreas Pawlas | In Christus liegen verborgen alle Sch\u00e4tze der Weis\u00adheit und der Erkenntnis. \u2026 Denn in ihm wohnt die gan\u00adze F\u00fclle der Gottheit leibhaftig, und ihr seid erf\u00fcllt durch ihn, der das Haupt aller M\u00e4chte und Gewalten ist. Liebe Gemeinde! 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