{"id":15400,"date":"2022-12-20T14:18:27","date_gmt":"2022-12-20T13:18:27","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=15400"},"modified":"2022-12-20T14:18:27","modified_gmt":"2022-12-20T13:18:27","slug":"kolosser-2-34-56-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/kolosser-2-34-56-10\/","title":{"rendered":"Kolosser 2, 3(4-5)6-10"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">\u201eStaunen erw\u00fcnscht\u201c | 1. Weihnachtstag | 25.12.2022 | Kolosser 2, 3(4-5)6-10 | Uland Spahlinger |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eAlexamenos betet seinen Gott an\u201c, so steht unter eine Wandzeichnung gekritzelt, eine Art Karikatur, die 1857 in Rom gefunden wurde. Sie stammt etwa aus den 120er Jahren nach Christus. Abgebildet ist ein junger Mann vor einem Kreuz, an dem eine Figur mit Eselskopf h\u00e4ngt. Eine religionsfeindliche Schmiererei gegen einen Christen; wir m\u00fcssen annehmen: Hier \u201ewird durch den Graffito der \u2026 Heranwachsende Alexamenos \u2026 wegen seines christlichen Glaubens von einem Gleichaltrigen verspottet.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Eine P\u00f6belei? Ja, ganz gewiss \u2013 f\u00fcr viele waren die Christen wohl eine ganz obskure Sekte. Ger\u00fcchte gingen um, \u201edass die Juden und damit die Christen, die lange Zeit als j\u00fcdische Sekte galten, besonders den Esel verehren w\u00fcrden\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a>. Fake News und Denunziationen gab es auch schon im alten Rom.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber nicht nur die, die jeden Unsinn glaubten und weiterverbreiteten, waren am Start. Auch gebildete Leute, Literaten, Juristen, Politiker sahen die Christen als Feinde, ja Zerst\u00f6rer der r\u00f6mischen Kultur und des r\u00f6mischen Staatswesens an.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Juristen und Politiker waren emp\u00f6rt, dass die Christen den Kaiserkult verweigerten. Es w\u00e4re doch nichts dabei, meinten sie, ein paar K\u00f6rner Weihrauch \u00fcber die Schulter zu werfen, wenn man an einer Kaiserstatue vorbeiliefe. Wer das verweigert, sch\u00e4digt den Staat und die Autorit\u00e4t des g\u00f6ttlichen Kaisers. Das kann der Staat sich nicht gefallen lassen \u2013 also m\u00fcssen die Christen verfolgt und bestraft werden. Es gibt ausf\u00fchrliche Briefwechsel dar\u00fcber, wie das zu geschehen hat<a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><sup>[3]<\/sup><\/a>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(Sp\u00e4ter, viel sp\u00e4ter meinte ein anderer Diktator, alle m\u00fcssten den rechten Arm heben und Gefolgschaft ohne Wenn und Aber leisten.)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und dann gab es noch die bunte Palette der philosophischen Schulen und Modestr\u00f6mungen. Heute w\u00fcrde man das vielleicht mit dem Supermarkt der Weltanschauungen vergleichen. \u00dcberall, so will es scheinen, wurde philosophisch diskutiert. Rhetorisches Geschick stand dabei hoch im Kurs, wenn du Anh\u00e4nger gewinnen wolltest. Dann konntest du die Leute beeindrucken. Schon der Apostel Paulus musste sich mit solchen Rednern in seiner Korinther Gemeinde herumschlagen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da gab es ernsthafte Stoiker und alles kritisierende Kyniker, lebensfrohe Epikur\u00e4er, selbstbewusste Sophisten und traditionsverbundene Platoniker. Alle meinten sie, die Welt, das Leben, die Ethik und das Wesen der G\u00f6tter oder des G\u00f6ttlichen erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen. Man diskutierte und stritt miteinander. Das Christentum hielt man auch hier f\u00fcr eine j\u00fcdische Sekte, der man nicht viel abgewinnen konnte und die man vielleicht auch nicht verstand \u2013 aber wer w\u00fcrde das zugeben? Schon Paulus musste sich in Athen auslachen lassen, als er \u00fcber die Auferstehung zu reden anfing (vgl. Apg. 17). Sp\u00e4ter gab es in Athen einen Philosophen namens Celsus, der das ganze Christentum f\u00fcr \u201eWahnwitz und Aberglauben\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftn4\" name=\"_ftnref4\"><sup>[4]<\/sup><\/a> hielt. Celsus kannte sich aus, war aber gleichzeitig bissig und schier grenzenlos in seiner polemischen Kritik der Christen: \u201eWelche \u00dcberheblichkeit stecke in ihren Worten: sie seien die Auserw\u00e4hlten der Sch\u00f6pfung. \u201aEin Chor von Fr\u00f6schen sitzt im Sumpf und quakt: um unseretwillen ist die Welt geschaffen.\u2018 Ihren Monotheismus verkn\u00fcpften sie mit der kuriosen Behauptung, der eine Gott sei Mensch geworden\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><sup>[5]<\/sup><\/a>. F\u00fcr Celsus ein \u201eMythos schlimmster Art\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftn6\" name=\"_ftnref6\"><sup>[6]<\/sup><\/a>. Und er war nicht der einzige der so vom Leder zog.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Den Christen wurde Aberglaube vorgeworfen, Verbrechen wie Kindermord, Verrat an der sittlichen Ordnung der V\u00e4ter. Und in den Diskussionen auf den Marktpl\u00e4tzen gingen die Argumente wahrscheinlich h\u00fcbsch durcheinander. Das waren vielleicht die Stammtische oder Chatrooms der damaligen Zeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und die Christen taten sich schwer, dagegen zu argumentieren, wenn hier und da und dort ein Gedanke auftauchte, weitergetragen wurde, sich mit anderen vermischte. Auch da, wo sie Ber\u00fchrungspunkte sahen, etwa in einer ernsthaften Pflichtethik, kamen sie zun\u00e4chst nicht an in der griechischen Gedankenwelt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das war das Umfeld, das sich im Laufe der Zeit entwickelte und in das hinein unser \u2013 auf den ersten Blick nicht sehr weihnachtlicher \u2013 Predigttext spricht. Er richtet sich an die Gemeinde in Kolossae. Der Kolosserbrief macht in konzentrierter Weise einen gro\u00dfen christlichen Kosmos auf und wendet sich damit gegen andere Welterkl\u00e4rungsversuche, die er als Irrlehren ansieht. Hier geht es um \u201erichtig\u201c und \u201efalsch\u201c, daran l\u00e4sst er keinen Zweifel. Sein Blick ist auf Christus gerichtet, den Herrscher \u00fcber den gesamten Kosmos. \u00dcber Christus sagt er:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(BasisBibel Kol. 2)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>3In ihm sind alle Sch\u00e4tze der Weisheit und Erkenntnis verborgen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>(4Das sage ich, damit euch niemand durch seine \u00dcberredungsk\u00fcnste t\u00e4uschen kann.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>5Denn auch wenn ich k\u00f6rperlich abwesend bin, so bin ich doch im Geist bei euch. Ich sehe mit Freude, dass euer Leben gut geordnet und euer Glaube an Christus unersch\u00fctterlich ist.)<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>6Ihr habt Christus Jesus, den Herrn, angenommen. Richtet also euer Leben an ihm aus!<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>7Bleibt in ihm verwurzelt und gr\u00fcndet euch als Gemeinde ganz auf ihn. Werdet fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid. Und h\u00f6rt nicht auf, Gott zu danken.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>8Gebt acht, dass euch niemand in die Falle lockt! Weder durch seine Philosophie noch durch falsche Lehren, die nur auf menschlicher \u00dcberlieferung beruhen. Ihre Grundlage sind die Elemente dieser Welt \u2013 und nicht Christus!<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>9In ihm ist die ganze F\u00fclle Gottes leibhaftig gegenw\u00e4rtig.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>10Und an dieser F\u00fclle habt ihr Anteil, weil ihr zu Christus geh\u00f6rt. Der steht als Haupt \u00fcber allen M\u00e4chten und Gewalten.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr die griechischen Philosophenschulen waren solche Gedanken sicher v\u00f6llig fremd. Und deshalb wendet sich der Kolosserbrief seinerseits gegen \u201edie Philosophie\u201c \u2013 und er macht das sehr pauschal. Man hat den Eindruck, die beiden kommen schier nicht zusammen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dabei verbietet er sich ja \u00fcberhaupt nicht das Denken und Argumentieren. Er h\u00e4lt die Gemeindeglieder viel\u00admehr zum sorgf\u00e4ltigen Pr\u00fcfen an: Lasst euch nicht durch \u00dcberredungsk\u00fcnste t\u00e4uschen. Geht den geschickten Red\u00adnern nicht auf den Leim. Die wissen nicht alles, denn sie sind nur Menschen. Ihr hingegen habt Christus als Gew\u00e4hrsmann, und in dem \u201esind alle Sch\u00e4tze der Weisheit und Erkennt\u00adnis verborgen\u201c (V.3). Viel mehr sogar noch: Er \u201esteht als Haupt \u00fcber allen M\u00e4chten und Gewalten\u201c (V.10).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, das ist ein gro\u00dfer, ein sehr gro\u00dfer Gedanke. Er umfasst die ganze Welt, die ganze Sch\u00f6pfung, und ordnet alles, aber auch alles Christus unter. Dass so eine Behauptung die griechischen Philosophen<a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> befremdete, kann man sich vielleicht vorstellen: er passte einfach nicht in ihre Logik und ihre Weltsicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Heute ist das ja nicht so viel anders, liebe Gemeinde. Wir stecken als Christen auch in der Auseinandersetzung mit vielen Religionen, Ideologien und Weltanschauungen. Als \u201eZeitalter Bastelreligiosit\u00e4t\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><sup>[8]<\/sup><\/a> bezeichnet ein kritischer Beobachter unsere Zeit. Auch heute wird unser Glaube in Frage gestellt und manchmal ins L\u00e4cherliche gezogen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und es ist ja auch nicht immer ganz leicht zu vermitteln und zu verstehen, dass Gott ausgerechnet in einem kleinen Kind, einem Neugeborenen die N\u00e4he zu den Menschen sucht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mir fallen zwei wesentliche Gedanken ein, warum das so sein kann. Der erste: ein Baby ist wehrlos und arglos. Es ist darauf angewiesen, dass es angenommen und geliebt wird. Ein Neugeborenes hat seine ganz eigene Gestalt, uns \u201ealle Sch\u00e4tze der Weisheit und Erkennt\u00adnis\u201c (V.3) zu vermitteln, n\u00e4mlich dass es auf Liebe und Sorge f\u00fcreinander ankommt und dass wir damit eine Antwort auf Gottes Willen geben. Schritte auf dem Weg zum Frieden gehen. Die Welt hat den Frieden so n\u00f6tig.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und das zweite: das Staunen ist unserer Zeit abhanden gekommen. Wenn du alles immer und quasi sofort bestellen, kaufen, bekommen kannst, dann bleibt das Warten auf der Strecke. Dann gibt es auch keine \u00dcberraschungen mehr, kein Innehalten. Und dann l\u00e4ufst du wie eine Maschine an den kleinen Wundern des Lebens vorbei. Der Gott, der auf Milit\u00e4rparaden oder Hochglanzbrosch\u00fcren verzichtet, dieser Gott will uns daf\u00fcr gewinnen, das auch zu tun. Stattdessen innezuhalten, einen Moment oder zwei vielleicht, hinzuschauen und das g\u00f6ttliche Wunder des Lebens zu bestaunen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, Staunen ist angesagt, eine ganz eigene und, wie ich finde, ganz wertvolle Qualit\u00e4t. Anstatt alles, aber auch alles erkl\u00e4ren zu wollen \u2013 auch die Dinge, die wir schlicht nicht erkl\u00e4ren k\u00f6nnen \u2013, l\u00e4dt uns Weihnachten ein, das Staunen zu lernen. Tats\u00e4chlich innezuhalten. Uns auszuklinken aus dem Taumel der M\u00f6glichkeiten und dem \u201erasenden Stillstand\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftn9\" name=\"_ftnref9\"><sup>[9]<\/sup><\/a>, der immer weiter in eine Richtung rast ohne Alternativen und ohne eine Spur von \u2013 Bescheidenheit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unser Abschnitt l\u00e4dt uns ein, auszuscheren aus dem \u201erasenden Stillstand\u201c der Welt, die sich nur um sich selbst dreht und Fortschritt als ein \u201eimmer weiter so\u201c missversteht. Das w\u00e4ren die \u201eElemente dieser Welt\u201c (V.8), an denen sich das Denken und das Handeln ausrichtet. Wir d\u00fcrfen dar\u00fcber hinaus denken, handeln \u2013 und glauben: denn uns ist Christus begegnet, der Messias Gottes. Im kleinen Kind, von dem die Weihnachtsgeschichte erz\u00e4hlt. Weihnachten, das hei\u00dft dann: hier k\u00f6nnen wir auf ganz eigene Weise Gottes gro\u00dfe Kraft entdecken, die so gro\u00df ist, dass sie auch im ganz Kleinen wirken kann. In Bethlehem und \u00fcberall.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\">In einem unserer Weihnachtslieder ist es auf den Punkt gebracht:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\">Den aller Welt Kreis nie beschloss,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\">der liegt in Marien Scho\u00df;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\">er ist ein Kindlein worden klein,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\">der alle Ding erh\u00e4lt allein. Kyrieleis.<a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftn10\" name=\"_ftnref10\"><sup>[10]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Martin Luther hat das gedichtet, wie befreiend!, und er nennt auch den Grund, aus dem Gott so gehandelt hat \u2013 und die Konsequenz f\u00fcr Christen, also f\u00fcr uns, wenn wir uns dazu bekennen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\">Das hat er alles uns getan,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\">sein gro\u00df Lieb zu zeigen an.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\">Des freu sich alle Christenheit<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\">und dank ihm des in Ewigkeit. Kyrieleis.<a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftn11\" name=\"_ftnref11\"><sup>[11]<\/sup><\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, das ist es wohl, das Wunder der Weihnacht und das Geheimnis des Glaubens: der gro\u00dfe Gott, der \u201eWeltenbesitzer\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftn12\" name=\"_ftnref12\"><sup>[12]<\/sup><\/a>, ist ein kleines Kindlein geworden, um uns seine Liebe zu zeigen. Sichtbar zu machen. Glaubhaft. Leben zu ver\u00e4ndern. Frieden zu verk\u00fcnden. Zukunft und Hoffnung zu stiften. Gesegnete Weihnachten!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dekan Uland Spahlinger, Dinkelsb\u00fchl<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Email: <a href=\"mailto:uland.spahlinger@elkb.de\">uland.spahlinger@elkb.de<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Lied EG 23 \u201eGelobet seist du, Jesu Christ\u201c eignet sich ins einer ganzen Anlage inkl. der Anrufung \u201eKyrieleis\u201c geradezu ideal als Predigtlied.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alexamenos-Graffito\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alexamenos-Graffito<\/a>, eingesehen 15.12.22, 20.50 Uhr; dort auch das Bild gemeinfrei.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Ebd.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Vgl etwa den ber\u00fchmten Briefwechsel zwischen Plinius d.J. und dem Kaiser Trajan, bei Adolf Martin Ritter, Alte Kirche, Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen 1, Neukirchen-Vluyn 1977<sup>1<\/sup>, S. 14ff.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Karl Kupisch, Kirchengeschichte I, Kohlhammer TB, Stuttgart 1973 S. 36f.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Ebd. S. 37<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Ebd. S. 37<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Ich folge hier (nur hier) der pauschalen Abwehr der \u201ePhilosophie\u201c unserer Perikope.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Hartmut Rosa, Politik braucht Religion, K\u00f6sel Verlag M\u00fcnchen 2022\u00b3, S.23<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Hartmut Rosa, a.a.O. S.22<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> EG 23, Gelobet seist du, Jesu Christ, 3. Strophe<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> EG 23, Gelobet seist du, Jesu Christ, 7. Strophe<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/0B44A39D-AC38-41CD-A940-57EC743437BD#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> So in einer sehr h\u00fcbschen Wortsch\u00f6pfung Volker Mantey zu Psalm 24, in: Ders., Die Kraft der Psalmen, cmz-Verlag Rheinbach, 2018, S.14<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eStaunen erw\u00fcnscht\u201c | 1. Weihnachtstag | 25.12.2022 | Kolosser 2, 3(4-5)6-10 | Uland Spahlinger | Liebe Gemeinde, \u201eAlexamenos betet seinen Gott an\u201c, so steht unter eine Wandzeichnung gekritzelt, eine Art Karikatur, die 1857 in Rom gefunden wurde. Sie stammt etwa aus den 120er Jahren nach Christus. 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