{"id":15436,"date":"2022-12-21T14:45:00","date_gmt":"2022-12-21T13:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=15436"},"modified":"2022-12-23T15:02:51","modified_gmt":"2022-12-23T14:02:51","slug":"froehlich-soll-mein-herze-springen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/froehlich-soll-mein-herze-springen\/","title":{"rendered":"Fr\u00f6hlich soll mein Herze springen"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Titel: Fr\u00f6hlich soll mein Herze springen | Weihnachten 2022 | Predigt zum Lied EG 36 | Ulrich Pohl |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1Rdy7fhU41w\">Dieser Chor auf \u00a0Youtube singt \u00a0Strophe 1+6 und 12 des Liedes<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.evangeliums.net\/lieder\/lied_froehlich_soll_mein_herze_springen.html\">Hier findet sich der ganze Liedtext<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Die Gemeinde singt die Strophen 1 bis 5<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; padding-left: 40px;\"><strong>1)\u00a0<\/strong>Fr\u00f6hlich soll mein Herze springen<br \/>\ndieser Zeit, da vor Freud<br \/>\nalle Engel singen.<br \/>\nH\u00f6rt, h\u00f6rt, wie mit vollen Ch\u00f6ren<br \/>\nalle Luft laute ruft:<br \/>\nChristus ist geboren!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left; padding-left: 40px;\"><strong>2)\u00a0<\/strong>Heute geht aus seiner Kammer<br \/>\nGottes Held, der die Welt<br \/>\nrei\u00dft aus allem Jammer.<br \/>\nGott wird Mensch dir, Mensch, zugute,<br \/>\nGottes Kind, das verbindt<br \/>\nsich mit unserm Blute.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left; padding-left: 40px;\"><strong>3)\u00a0<\/strong>Sollt uns Gott nun k\u00f6nnen hassen,<br \/>\nder uns gibt, was er liebt<br \/>\n\u00fcber alle Ma\u00dfen?<br \/>\nGott gibt, unserm Leid zu wehren,<br \/>\nseinen Sohn aus dem Thron<br \/>\nseiner Macht und Ehren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left; padding-left: 40px;\"><strong>4)\u00a0<\/strong>Er nimmt auf sich, was auf Erden<br \/>\nwir getan, gibt sich dran,<br \/>\nunser Lamm zu werden,<br \/>\nunser Lamm, das f\u00fcr uns stirbet<br \/>\nund bei Gott f\u00fcr den Tod<br \/>\nGnad und Fried erwirbet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left; padding-left: 40px;\"><strong>5)\u00a0<\/strong>Nun er liegt in seiner Krippen,<br \/>\nruft zu sich mich und dich,<br \/>\nspricht mit s\u00fc\u00dfen Lippen:<br \/>\n&#8222;Lasset fahrn, o liebe Br\u00fcder,<br \/>\nwas euch qu\u00e4lt, was euch fehlt;<br \/>\nich bring alles wieder.&#8220;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn alle Geschenke verteilt sind, alle P\u00e4ckchen ausgepackt und alles Spielzeug ausprobiert ist, dann bricht die Zeit an. Wenn alle \u00dcberraschungen gelungen sind, alle magischen Momente zelebriert und alle unvergesslichen Augenblicke ausgekostet und auf dem Smartphone verewigt sind, dann beginnt sie: die Zeit. Wenn alle Briefe ge\u00f6ffnet, alle Karten gelesen und alle Telefonate get\u00e4tigt sind, dann kommt die Zeit. Wenn der Braten gegessen, alle Teller gesp\u00fclt und die Reste in den K\u00fchlschrank gestellt sind, dann endlich ist sie da, die Zeit. Die Zeit, von der Paul Gerhard spricht. \u201eDiese\u201c Zeit, da vor Freud alle Engel singen. Die Zeit, Atem zu sch\u00f6pfen. Die Zeit, sich einmal hinzusetzen und tief Luft zu holen. Die Zeit, einen Spaziergang zu machen, \u00fcber die Felder, durch den Wald. Die k\u00fchle Luft in den Bronchien zu sp\u00fcren. Die Zeit, einmal allen L\u00e4rm hinter sich zu lassen. Die Zeit, in der sich die Stille ausbreitet. In der alles nachklingen kann. Die Worte. Die Melodien und die Bilder. Die Zeit, in der, wenn es still wird, die Luft um uns unmerklich zu singen anf\u00e4ngt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr die Menschen, die zur Zeit Paul Gerhards lebten, war die Stille eines der wenigen G\u00fcter, die sie hatten. Und nat\u00fcrlich waren in dieser Stille f\u00fcr sie die Stimmen zu h\u00f6ren, die Stimmen der Engel. \u201eH\u00f6rt, h\u00f6rt, wie mit vollen Ch\u00f6ren alle Luft laute ruft: Christus ist geboren.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nach dem Abend der Freude \u00fcber die Geschenke, des Entz\u00fcckens, vielleicht auch der ein oder anderen Entt\u00e4uschung ist es heute Morgen die einfache Fr\u00f6hlichkeit, zu der uns Paul Gerhard mit seinem Lied einl\u00e4dt. Die Fr\u00f6hlichkeit der Weihnachtszeit, in der vieles anders ist. In der vieles bedeutsam wird. In der uns das Herz aufgehen soll.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nicht wegen der vielen Dinge, die wir haben oder besitzen. Es ist eine Arme-Leute-Weihnacht, die Paul Gerhard besingt. Die Menschen in seiner Gemeinde hatten &#8211; nichts. Sie waren froh, einem langen und schrecklichen Krieg entronnen zu sein. Es gab wohl niemanden, der im Krieg nicht irgendjemanden verloren hatte. Die Familien waren zerst\u00f6rt, die Kinder traumatisiert, die H\u00e4user aus Tr\u00fcmmern notd\u00fcrftig wiederaufgebaut, die Fensterh\u00f6hlen leer und die Stuben dunkel. Unvorstellbar f\u00fcr uns: Licht war Mangelware. Kerzen? Waren unerschwinglich, gab es, wenn, nur in der Kirche. Geschenke? Das gr\u00f6\u00dfte Geschenk war es, den Winter \u00fcber genug zu essen zu haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Pfarrer Paul Gerhard sorgt sich um seine Gemeinde. Er fragt sich: Was gibt es in all diesem Elend, woran sich meine Gemeinde freuen k\u00f6nnte? Und er findet eine Antwort: Wenn Weihnachten ganz arm ist, ganz seiner \u00fcbrigen Freuden entkleidet ist, dann steht das im Vordergrund, worum es wirklich geht. Es ist das Kind in der Krippe. Das wird Paul Gerhard besonders wertvoll. Und das macht er der Gemeinde, die mit ihm Weihnachten feiert, besonders wertvoll:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDie Ihr arm seid, und elende, kommt herbei, f\u00fcllet frei eures Glaubens H\u00e4nde. Hier sind alle guten Gaben und das Gold, da ihr sollt euer Herz mit laben.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das ist das wahre Geschenk der Weihnacht: Gott gibt sich frei. Es kostet nichts. Wir m\u00fcssen nichts zahlen, nichts mitbringen, nichts weggeben. Gott stellt keine Bedingungen. Er macht auch keinen Unterschied zwischen arm und reich, zwischen klug und t\u00f6richt. F\u00fcr alle ist er da. Alle d\u00fcrfen ihn anschauen. Und alle gleicherma\u00dfen bekommen etwas von ihm geschenkt. Etwas, das allen fehlenden Reichtum aufwiegt. Etwas, das uns froh macht wie ein Schatz. Etwas, das so wertvoll und so best\u00e4ndig ist wie pures Gold. Es ist das Heil, das Gott uns schenkt. Es besteht darin, er kommt zu uns. Ganz einfach er kommt zu uns und teilt unser Leben mit uns.<br \/>\nUnd wir d\u00fcrfen zu ihm kommen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eEi, so kommt und la\u00dft uns laufen, stellt euch ein, gro\u00df und klein, eilt mit gro\u00dfen Haufen. Liebt den, der vor Liebe brennet, seht den Stern, der euch gern Licht und Labsal g\u00f6nnet.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir sehen sie eilen, gro\u00df und klein, \u00e4rmlich gekleidet, humpelnd die einen, gebrechlich. Fr\u00f6hlich h\u00fcpfend die Kinder. Sie kommen aus den Geh\u00f6ften rings um die Kirche. Sie steht auf einer leichten Anh\u00f6he und ihre Fenster sind schon von weitem zu sehen. Es sind die einzigen in der Gegend, die von Kerzen erleuchtet sind. Das Licht ist es, das die Menschen anzieht. Das Kerzenlicht, ja, doch mehr noch das Licht, das von der Krippe ausgeht. Das Kind, was dort liegt, ist mehr als nur ein Kind. Es ist Gott selbst. Er hat sich klein gemacht, um zu uns zu kommen. Von ihm geht das Licht aus, das unser Leben hell macht. Er ist der Stern, der \u00fcber unserem Leben wacht. Der in der Nacht leuchtet. Der uns den Weg weist. Auf den wir zu gehen. Der uns Trost spendet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left;\"><em>Die Gemeinde singt die Strophen 6-9<\/em><\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left;\"><strong>6)<\/strong><strong>\u00a0<\/strong>Ei so kommt und lasst uns laufen,<br \/>\nstellt euch ein, gro\u00df und klein,<br \/>\neilt mit gro\u00dfen Haufen!<br \/>\nLiebt den, der vor Liebe brennet;<br \/>\nschaut den Stern, der euch gern<br \/>\nLicht und Labsal g\u00f6nnet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left;\"><strong>7)<\/strong><strong>\u00a0<\/strong>Die ihr schwebt in gro\u00dfem Leide,<br \/>\nsehet, hier ist die T\u00fcr<br \/>\nzu der wahren Freude;<br \/>\nfasst ihn wohl, er wird euch f\u00fchren<br \/>\nan den Ort, da hinfort<br \/>\neuch kein Kreuz wird r\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left;\"><strong>8)<\/strong><strong>\u00a0<\/strong>Wer sich f\u00fchlt beschwert im Herzen,<br \/>\nwer empfind&#8217;t seine S\u00fcnd<br \/>\nund Gewissensschmerzen,<br \/>\nsei getrost: hier wird gefunden,<br \/>\nder in Eil machet heil<br \/>\ndie vergift&#8217;ten Wunden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left;\"><strong>9)<\/strong><strong>\u00a0<\/strong>Die ihr arm seid und elende,<br \/>\nkommt herbei, f\u00fcllet frei<br \/>\neures Glaubens H\u00e4nde.<br \/>\nHier sind alle guten Gaben<br \/>\nund das Gold, da ihr sollt<br \/>\neuer Herz mit laben.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Brauchen wir Trost? Brauchen wir Trost in dieser fr\u00f6hlichen Weihnachtszeit, in der doch alles harmonisch sein soll? Freudig, gl\u00fccklich. In der alles stimmen soll? Brauchen wir Trost?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Menschen damals brauchten ihn.<br \/>\nSie hatten viel Schlimmes gesehen. Schreckliches. Sie hatten Dinge miterleben m\u00fcssen, die ein Mensch eigentlich gar nicht aushalten kann. Irgendwann hatten sie begonnen, sich hart zu machen. Innerlich auf Distanz zu gehen. Zu sehen, aber nicht mehr zu f\u00fchlen. Die Gef\u00fchle abzuspalten. Hier ist mein Ich. Dort ist das, was gef\u00fchlt wird. Aber der, der f\u00fchlt, das bin nicht ich. Das ist ein anderer. Nichts mehr sp\u00fcren. Nichts mehr empfinden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paul Gerhard ist Seelsorger und er wei\u00df: Wenn ein Mensch nichts mehr f\u00fchlen will, wenn er die Trauer unterdr\u00fcckt, dann wird er bald auch die Freude nicht mehr empfinden k\u00f6nnen. Wenn ich versuche, den Schmerz einzukapseln, dann werde ich auch das Gl\u00fcck nicht mehr sp\u00fcren. Vielen in seiner Gemeinde wird das so gegangen sein: Gef\u00fchllos, f\u00fcr Freude nicht mehr empf\u00e4nglich, bet\u00e4ubt, nur noch in der Lage auszuhalten, mit dem Wunsch danach, das ganze hier soll m\u00f6glichst bald ein Ende nehmen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn eine Liebe entzweigeht. Wenn Vertrauen missbraucht wird. Wenn Schw\u00fcre brechen. Wenn Kriege ausbrechen, in Familien oder zwischen V\u00f6lkern. Wenn uns Schreckensbilder anstarren: Dann ist diese Welt manchmal einfach nicht mehr zum Aushalten. Dann ist das, was geschieht, was ich mit ansehen muss, kaum noch zu ertragen. Auch in mir will sich dann etwas abkapseln. Es ist, als w\u00fcrde die Seele eine Blase bilden um das, was mir Qualen verursacht. Eine Blase, unter der heilen kann, was verwundet ist. Unter der sich taub anf\u00fchlt, was mir eigentlich Schmerzen machen m\u00fc\u00dfte. Paul Gerhard wei\u00df, f\u00fcr viele ist gerade die Weihnachtszeit eine Zeit der Erinnerungen. Eine Zeit der Wehmut. Eine Zeit, da bricht wieder auf, was ich versucht habe zu vergessen. Trotzdem macht er seiner Gemeinde Mut. Er macht ihr Mut, an die eingesperrten Empfindungen heranzukommen. Er macht den Menschen Mut, zu f\u00fchlen. Und endlich wieder \u2013 etwas Freude zu erleben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber das Schlimme? Wo soll all das Schlimme hin? Wo sollen sie hin, die schrecklichen Bilder, mit denen wir uns im Namen der Wohlinformiertheit t\u00e4glich belasten? Und wo soll der Schmerz hin, der tief in meiner Seele vergraben ist, den ich versuche, zu vergessen? Ganz behutsam nimmt Paul Gerhard die Seelen derer, die ihm zuh\u00f6ren, in die H\u00e4nde. Ja, ihr seid beschwert im Herzen. Das geh\u00f6rt zu Weihnachten dazu. Ja, ihr empfindet Schuld, es kommt euch ganz nahe, wie ihr andere Menschen verletzt habt. Das geh\u00f6rt mit an die Krippe. Euer Gewissen plagt euch, eure Erinnerungen \u00fcberkommen euch. Mit all dem seid ihr hier bei diesem Kind am richtigen Platz. Alles, was ihr mit euch tragt an Last, d\u00fcrft ihr hier an der Krippe ablegen. Das Gotteskind in der Krippe nimmt es an, nimmt alles auf. Will es von euch nehmen. Nimmt es auf sich und will all eure Angst von euch nehmen. Die Angst, es k\u00f6nnte sich wiederholen, was euch so viel Schmerzen zuf\u00fcgt. Nein, das Kind will euch an einen Ort f\u00fchren, wo euch kein Leid mehr etwas anhaben kann, wo kein Kreuz euch mehr belastet. Dieser Ort ist hier, hier im Stall. Stellt euch an die Krippe. Stellt euch zu dem Kind. Lasst los, was euch qu\u00e4lt, lasst los, was euch fehlt. Schaut auf das Kind und betet. Betet: Lieber Herr Jesus, so vieles bringe ich mit, woran ich trage. Ich lege es bei dir ab. Ich bitte dich, dass du es annimmst. Ich vertraue darauf, dass es heil wird bei dir. Ich glaube fest daran, in deinen H\u00e4nden wandelt sich alles Schlimme in Segen. Um diesen Segen bitte ich dich. Schenke ihn mir und allen meinen Lieben. Und ich bitte dich, in mir soll etwas Freude \u00fcbrig bleiben, die Freude dar\u00fcber, ich habe dich als meinen Heiland.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was nun folgt, im Lied Paul Gerhards, im Weihnachtslied, ist tats\u00e4chlich reine Freude. Reine, verspielte, \u00fcberm\u00fctige und verliebte Freude: S\u00fc\u00dfes Heil, lass dich umfangen. Ich will dich in meine Arme schlie\u00dfen. Und ich will dich ins Herze schlie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paul Gerhard entl\u00e4sst seine Gemeinde mit einem guten Vorsatz. \u201eIch will dich mit Flei\u00df bewahren, ich will dir leben hier\u2026\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das, was ich hier an der Krippe gesehen habe, will ich behalten. Will ich h\u00fcten wie einen Schatz. Und das, was ich verstanden habe, werde ich nicht vergessen. Du, himmlischer Vater, bist f\u00fcr mich da. Du nimmst an, was ich mitbringe. Du nimmst von mir, was ich trage. Und all meine Last, wandelst du in Segen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und der Friede Gottes \u2026 Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left;\"><em>Die Gemeinde singt die Strophen 10-12<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left; padding-left: 40px;\"><strong>10)<\/strong><strong>\u00a0<\/strong>S\u00fc\u00dfes Heil, lass dich umfangen,<br \/>\nlass mich dir, meine Zier,<br \/>\nunverr\u00fcckt anhangen.<br \/>\nDu bist meines Lebens Leben;<br \/>\nnun kann ich mich durch dich<br \/>\nwohl zufrieden geben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left; padding-left: 40px;\"><strong>11)<\/strong><strong>\u00a0<\/strong>Ich bin rein um deinetwillen:<br \/>\nDu gibst g&#8217;nug Ehr und Schmuck,<br \/>\nmich darein zu h\u00fcllen.<br \/>\nIch will dich ins Herze schlie\u00dfen,<br \/>\no mein Ruhm! Edle Blum,<br \/>\nlass dich recht genie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left; padding-left: 40px;\"><strong>12)<\/strong><strong>\u00a0<\/strong>Ich will dich mit Flei\u00df bewahren;<br \/>\nich will dir leben hier,<br \/>\ndir will ich hinfahren;<br \/>\nmit dir will ich endlich schweben<br \/>\nvoller Freud ohne Zeit<br \/>\ndort im andern Leben.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pfarrer Ulrich Pohl, Neuss<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Titel: Fr\u00f6hlich soll mein Herze springen | Weihnachten 2022 | Predigt zum Lied EG 36 | Ulrich Pohl | Dieser Chor auf \u00a0Youtube singt \u00a0Strophe 1+6 und 12 des Liedes Hier findet sich der ganze Liedtext Die Gemeinde singt die Strophen 1 bis 5 1)\u00a0Fr\u00f6hlich soll mein Herze springen dieser Zeit, da vor Freud alle [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":15208,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[122,1,157,120,543,114,121,349,1108,109,1116,675],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-15436","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-adv_weihn_neujahr","category-aktuelle","category-beitragende","category-bes_gelegenheiten","category-christfest-i","category-deut","category-festtage","category-kasus","category-liedpredigten","category-predigten","category-predigtformen","category-ulrich-pohl"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15436","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15436"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15436\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15437,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15436\/revisions\/15437"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15208"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15436"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15436"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15436"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=15436"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=15436"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=15436"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=15436"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}