{"id":15439,"date":"2022-12-27T00:53:22","date_gmt":"2022-12-26T23:53:22","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=15439"},"modified":"2022-12-27T14:37:02","modified_gmt":"2022-12-27T13:37:02","slug":"lukas-416-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-416-21\/","title":{"rendered":"Lukas 4,16-21"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Keine Angst vor Zeitenwenden | Neujahr | 01.01.2023 | Lukas 4,16-21 | Thomas Volk |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was kommt nach dem \u201eJahr der Zeitenwende\u201c? Im vergangenen Jahr 2022 wurde der Begriff \u201eZeitenwende\u201c sogar zum Wort des Jahres. Gepr\u00e4gt hat es Bundeskanzler Olaf Scholz, drei Tage nach Beginn der russischen Ukraineinvasion.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Beruhigt sich die weltweit \u00e4u\u00dferst angespannte Lage mit ihren vielen und komplexen Krisengebieten wieder? Oder erleben wir in diesem Jahr &#8211; sp\u00e4testens, wenn die Rechnungen der Energieversorger kommen &#8211; noch einmal eine ganz andere Zeitenwende, in der viele Menschen finanziell nicht mehr \u00fcber die Runden kommen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nat\u00fcrlich kann heute noch niemand wissen, was alles passieren wird. Wir k\u00f6nnen auch noch nicht sagen, ob wir alle Wege, die vor uns liegen, gerne gehen werden. Und auch wenn Sie schon manche wichtige Termine in ihrem Kalender stehen haben, so kann an Neujahr keiner sagen, ob sich damit gl\u00fcckliche Momente verbinden werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auf alle F\u00e4lle beinhaltet das \u00a0Wort \u201eZeitenwende\u201c nicht nur angenehme Gedankenverkn\u00fcpfungen. Manches, was uns vertraut war und Sicherheit gegeben hat, bricht weg. Und niemand kann jetzt schon abmessen, was alles Neue und Unbekannte mit uns macht.<\/p>\n<h4 style=\"font-weight: 400;\"><em>Zeitenwende am Beginn des Wirkens Jesu<\/em><\/h4>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr alle, bei denen am ersten Tag des neuen Jahres 2023 die Stimmung alles andere als euphorisch ist, ist der heutige Abschnitt aus der Bibel genau das Richtige. Er ist wie ein Gegenpol zu allen d\u00fcsteren Vorahnungen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er steht im vierten Kapitel des Lukasevangeliums. Der Evangelist beschreibt darin das erste \u00f6ffentliche Auftreten Jesu in seiner Heimatstadt Nazareth. Und f\u00fcr Lukas bedeutet dieses Ereignis auch eine \u201eZeitenwende\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenige Verse vor unserem Abschnitt schreibt er, wie Jesus in der W\u00fcste versucht wird. Er soll Wunder vollbringen und sich als Superman outen. Aber Jesus widersteht 40 Tage und N\u00e4chte. Und danach weicht alles B\u00f6se von ihm.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr den Evangelisten Lukas war damit klar: Jetzt f\u00e4ngt eine wirkliche \u201eZeitenwende\u201c an. Es beginnt eine Zeit, in der Menschen die heilvolle N\u00e4he Jesu erleben d\u00fcrfen. Ich lese aus seinem Evangelium aus dem vierten Kapitel die Verse 16 bis 21.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em><sup>16<\/sup><\/em><em>Und Jesus kam nach Nazareth, wo er aufgewachsen war, und ging nach seiner Gewohnheit am Sabbat in die Synagoge und stand auf, um zu lesen. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em><sup>17<\/sup><\/em><em>Da wurde ihm das Buch des Propheten Jesaja gereicht. Und als er das Buch auftat, fand er die Stelle, wo geschrieben steht: <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em><sup>18\u201c<\/sup><\/em><em>Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat und gesandt, zu verk\u00fcndigen das Evangelium den Armen, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und die Zerschlagenen zu entlassen in die Freiheit <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em><sup>19<\/sup><\/em><em>und zu verk\u00fcndigen das Gnadenjahr des Herrn\u201c (vgl. Jesaja 61,1-2).<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em><sup>20<\/sup><\/em><em> Und als er das Buch zutat, gab er\u2019s dem Diener und setzte sich. Und aller Augen in der Synagoge sahen auf ihn.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em><sup>21<\/sup><\/em><em>Und er fing an, zu ihnen zu reden: Heute ist dieses Wort der Schrift erf\u00fcllt vor euren Ohren.<\/em><\/p>\n<h4 style=\"font-weight: 400;\"><em>Zeitenwende mit Jesu Auftreten<\/em><\/h4>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was f\u00fcr eine Ansage! Wie eine Neujahrsansprache mit \u201eZeitenwende-Charakter\u201c. Jesus zitiert Worte, die schon vor langer Zeit in das Buch des Propheten Jesaja aufgenommen worden sind und vielen bekannt waren. Er stellt damit die Menschen ins Licht, die gerne von anderen ins Dunkel gestellt und unsichtbar gemacht werden. Jesus zitiert:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eZu verk\u00fcndigen das Evangelium den Armen \u2026\u201c <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Evangelium, die gute Nachricht, gilt allen, die zur Kategorie \u201eArmutsrisiko\u201c z\u00e4hlen. Alle, denen buchst\u00e4blich das N\u00f6tigste zum Leben fehlt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die nicht viel z\u00e4hlen. Keinen Einfluss haben. Die \u00fcberh\u00f6rt werden. Keine Lobby haben. Die man nicht als Partner gebrauchen kann, wenn man nach ganz oben kommen will.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201e\u2026 zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, \u2026\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Alle, die unschuldig in Gef\u00e4ngnissen sitzen, weil sie sich \u00f6ffentlich f\u00fcr Freiheit, f\u00fcr Gleichberechtigung und f\u00fcr die W\u00fcrde jedes einzelnen Menschen stark gemacht haben, sollen dies ungehindert tun k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die, die gefangen sind in Gewohnheiten, in Schuld, in unguten Beziehungen, sollen neue Zukunft bekommen. Nichts soll sie mehr festhalten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Niemand soll jemanden zwingen, so zu bleiben, wie sie und er einmal waren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unter weitem Horizont leben k\u00f6nnen. Weitblick bekommen, wo so viele nur die Innenseite der Mauer sehen, die sie selbst aufgebaut haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201e\u2026 und den Blinden, dass sie sehen sollen, \u2026\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Endlich wieder sehen k\u00f6nnen. Das Leben in allen Farbschattierungen sp\u00fcren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Endlich merken, was wirklich gut tut. Sich nicht mehr verrennen in Trends, die morgen schon wieder veraltet sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sich umschauen und \u00fcberlegen: Wem kann ich etwas Zeit geben? Wo helfen, dass Andere gerne sie selbst sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201e\u2026 und die Zerschlagenen zu entlassen in die Freiheit.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Alle, die fremdbestimmt werden, d\u00fcrfen \u00fcber ihr eigenes Leben entscheiden. Niemand soll so abh\u00e4ngig von anderen Menschen leben, dass man keinen eigenen Willen mehr hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wieder etwas Neues wagen d\u00fcrfen. Tr\u00e4ume und W\u00fcnsche verwirklichen k\u00f6nnen. Neuen Mut einatmen. Nie mehr ausgemustert und abgeschrieben sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Neugierig auf die Zukunft sein. Frauen und M\u00e4nner d\u00fcrfen sich als gleichwertig erleben. Die Menschen sollen ihr Verschiedensein als einen kostbaren Schatz und seltenes Gl\u00fcck wahrnehmen.<\/p>\n<h4 style=\"font-weight: 400;\"><em>Keine Zeitenwende zum Guten mehr erwarten k\u00f6nnen<\/em><\/h4>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und dann f\u00fcgt Jesus noch etwas hinzu, das dem Begriff \u201eZeitenwende\u201c vollends gerecht wird. Er f\u00fcgt hinzu: \u201eHeute haben sich diese Worte der Schrift erf\u00fcllt (vgl. V.21). Und das hei\u00dft: Durch ihn! Mit seiner Person!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Jesajabuch (vgl. Jesaja 60,1-3.10-11) damals ist \u00fcbrigens zum ersten Mal formuliert worden, was ein \u201eEvangelium\u201c, eine \u201egute Nachricht\u201c ist. Und jetzt macht Jesus den verdutzten H\u00f6ren in der Synagoge klar, dass das, was damals aufgeschrieben wurde, nun Wirklichkeit wird. Nicht irgendwann, sondern jetzt! In seiner Gegenwart!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie k\u00f6nnen sich vorstellen, dass viele in der Synagoge von Nazareth skeptisch waren. Mit diesem Ausspruch \u201eHeute haben sich diese Worte der Schrift erf\u00fcllt\u201c hat Jesus den \u00fcblichen Anspruch eines Lehrers der Heiligen Schriften \u00fcberschritten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Zuh\u00f6renden haben sich gestr\u00e4ubt. Das gibt es doch gar nicht! Niemand kann mit einer solchen Vollmacht reden. Wenn wir etwas \u00fcber Gott wissen m\u00f6chten, dann schauen wir in den Schriften nach.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und au\u00dferdem: Den kennen wir doch. Der kommt doch aus unserem Dorf. Sein Vater ist ein einfacher Zimmermann. Sp\u00e4ter wird man verh\u00f6hnend sagen: \u201eWas kann denn aus Nazareth schon Gutes kommen!\u201c<\/p>\n<h4 style=\"font-weight: 400;\"><em>Evangelium als Trost bei negativen Zeitenwenden<\/em><\/h4>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist schade, wenn Menschen nicht mehr an eine Umkehrung zum Guten glauben k\u00f6nnen. Wenn sie immer alles gleich negativ kommentieren m\u00fcssen. Oder wenn das eigene Leben so festgefahren ist, dass man immer nur diese eine Perspektive hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schon klar: Wer heute einen realistischen Blick in die kommenden 365 Tage wirft, wird sich ausmalen k\u00f6nnen, dass eine globale Zeitenwende zum Guten, zu einem friedlichen Miteinander der Nationen und ein Leben in demokratischen Strukturen unendlich weit entfernt ist und vieler Anstrengungen bedarf. Und mancher pers\u00f6nliche Ausblick auf die kommende Zeit wird auch nicht gerade Jubelst\u00fcrme ausl\u00f6sen und\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und dennoch: Christen haben immer wieder am eigenen Leben erfahren, wie diese \u201eGute Nachricht\u201c, das Evangelium, sie bewegt, antreibt, befl\u00fcgelt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Evangelium, die \u201eGute Nachricht\u201c, ist eine Botschaft, die tr\u00f6stet, aufbaut, mutig macht. Sie h\u00e4lt Menschen nicht klein, sondern l\u00e4sst sie aufrecht gehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So soll es auch in diesem Jahr sein. Deshalb wird dieses neue Jahr auch ein \u2013 wie es Jesus formuliert \u2013 \u201eGnadenjahr des Herrn\u201c (vgl. V.21) genannt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">W\u00f6rtlich \u00fcbersetzt hei\u00dft es eigentlich: \u201eZu verk\u00fcnden ein angenehmes Jahr des Herrn\u201c. Ein angenehmes, ein annehmliches Jahr soll es werden. F\u00fcr Sie und f\u00fcr mich. Ein Jahr, das Mut macht, sich wieder aufs Neue aufzumachen und dabei zu wissen: Gott ist an meiner Seite.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein angenehmes Jahr soll es werden, nicht weil uns vieles locker geschenkt wird oder weil wir gegen alle m\u00f6glichen Krisen immun sind, sondern weil wir mit Gottes R\u00fcckenwind in die kommenden Tage, Wochen und Monate hineingehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auf ein \u201eGnadenjahr\u201c hoffen wir auf Jesu Verhei\u00dfung hin. Gnade \u2013 das ist die gro\u00dfe unwiderstehliche Kraft, die von Gott kommt und uns nicht fallen l\u00e4sst. Die uns trotzig leben l\u00e4sst. Die hilft, nach Niederlagen wieder aufzustehen. Und die lehrt, sich nicht mit anderen zu vergleichen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gnade hat nichts \u2013 wie man es lange geglaubt hat \u2013 mit Unterw\u00fcrfigkeit zu tun. Lange dachte man, dass Gnade der Gegenbegriff zu einem strengen Gehorsam ist. So als d\u00fcrfe man sich keinen Fehler erlauben, weil der \/ die andere einem die Gunst entzieht oder b\u00f6se wird oder uns die Folgen sp\u00fcren l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gnade hat mit dem Wissen zu tun, dass Gott uns Menschen immer \u201esoviel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen\u201c.<sup>1<\/sup> So hat es Dietrich Bonhoeffer in schwerer Zeit formuliert. Und weiter hat er gefolgert: \u201eIn solchem Glauben m\u00fcsste alle Angst vor der Zukunft \u00fcberwunden sein\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die \u201eAntrittsrede Jesu\u201c in seiner Heimatstadt kann man auf unser neues Kalenderjahr so \u00fcbertragen: Gehe mutig los! Gehe mit der \u201eGuten Nachricht\u201c, dem Evangelium, dass sich die Zeit immer wieder wenden wird und die Hoffnung viel Raum gewinnt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Evangelium wird dich begleiten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es wird dich entlasten und heilen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es wird dich frei machen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es wird dir Mut schenken,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und es wird dir die Augen \u00f6ffnen f\u00fcr Gottes Zeitenwende.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und die M\u00f6glichkeiten Gottes, die immer gr\u00f6\u00dfer und weiter sind, m\u00f6gen uns auf unseren Wegen in diesem Jahr begleiten. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Thomas Volk, geb. 1962, Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern. Seit 2021 Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Kissingen mit dem Schwerpunkt \u201eKonfirmanden- und Jugendarbeit\u201c.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mail: thomas.volk@elkb.de<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Instagram: thomas.volk.15<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Facebook: Thomas Volk BK<\/p>\n<hr \/>\n<h4 style=\"font-weight: 400;\">Liedvorschl\u00e4ge<\/h4>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zu Beginn: EG 61,1-2.4 (Hilf, Herr Jesu, lass gelingen)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kyrie: EG 178,9<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gloria: EG 24,15<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Glaubensbekenntnis gesungen: KAA 079,1-3 (Ich glaube fest, dass alles anders wird)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nach der Predigt: KAA 044,1-3 (Du bist der Weg und die Wahrheit und das Leben)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liedstrophe zum Ausgang: KAA 0108,1 (M\u00f6gen sich die Wege vor deinen F\u00fc\u00dfen ebnen)<\/p>\n<hr \/>\n<h4 style=\"font-weight: 400;\">Anmerkungen<\/h4>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><sup>1<\/sup> https:\/\/www.dietrich-bonhoeffer-verein.de\/dietrich-bonhoeffer\/dietrich-bonhoeffer-einige-glaubenssatze-uber-das-walten-gottes-in-der-geschichte\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Keine Angst vor Zeitenwenden | Neujahr | 01.01.2023 | Lukas 4,16-21 | Thomas Volk | Liebe Gemeinde! 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