{"id":15867,"date":"2023-01-10T08:00:08","date_gmt":"2023-01-10T07:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=15867"},"modified":"2023-01-17T12:39:09","modified_gmt":"2023-01-17T11:39:09","slug":"exodus18-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/exodus18-23\/","title":{"rendered":"Exodus 33,18\u201323"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<h3>Vom Angesicht Gottes zum Antlitz des Anderen (des Na\u0308chsten) |\u00a02. So. n. Epiphanias | 15.01.23 | Ex 33,18\u201323 | Thomas Bautz |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zwei gro\u00dfe Themen markieren das kulturelle Ged\u00e4chtnis der \u201eErz\u00e4hlgemeinschaft Israel\u201c: der Exodus und die W\u00fcstenwanderung: Befreiung aus der Sklaverei in \u00c4gypten und das Ringen um das Geleit in der W\u00fcstenwanderung durch JHWH<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> oder durch den Propheten, Wundert\u00e4ter, politischen F\u00fchrer <em>Mose<\/em>. Die \u201eErinnerungsfiguren\u201c Exodus und Mose bieten als \u201eErz\u00e4hlungen \u00fcber eine m\u00f6gliche Vergangenheit einen Deutungsrahmen\u201c zur Vergewisserung der eigenen Identit\u00e4t und \u201eModelle zur Deutung der Gegenwart\u201c. Man aktualisiert Erz\u00e4hltraditionen wie den Exodus, um neuen Erfahrungen der Fremdherrschaft, Ausbeutung und Unfreiheit etwa durch die Assyrer, die Babylonier, die Perser dennoch mit Hoffnung begegnen zu k\u00f6nnen.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00dcberlieferungen zum Exodus sind \u201eerz\u00e4hlerische Verdichtung geschichtlicher Erfahrungen\u201c, \u201esomit zeigt sich, dass sich in den Texten die zeitgen\u00f6ssische Lebenswelt\u201c der Erz\u00e4hlgemeinschaft \u201espiegelt\u201c. Die \u201eGemeinde\u201c nach dem Exil bezieht \u201edie notwendigen Anweisungen f\u00fcr ihr kultisches und ziviles Leben vom Sinai\u201c und von der Exodustradition und nicht nur das: \u201e<em>sie entwirft ihre ganze Existenz in die Gottesbegegnung mit Mose hinein<\/em>.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> \u201eIm babylonischen Exil und in persischer Zeit werden die Exodus\u00fcberlieferungen neu erz\u00e4hlt.\u201c Nun sollen diese Erz\u00e4hlungen dazu auffordern und ermutigen, aus dem Leben im Exil \u201eaufzubrechen und auszuziehen, um im eigenen Land leben zu k\u00f6nnen.\u201c Der Streit um neue Organisationsformen der Gemeinschaft und deren Legitimation durchzieht als \u201eFrage nach Leitungsstrukturen die gesamte Exodus- und W\u00fcstenwanderungs\u00fcberlieferung.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Suche nach der eigenen Identit\u00e4t und deren dauerhafte Gef\u00e4hrdung spiegelt sich im Exil wie auch in der Erz\u00e4hlwelt der hebr\u00e4ischen Bibel: die Befreiung aus \u00c4gypten, die Gottesoffenbarung am Sinai, die Zehn Gebote, die Stiftung der Pesachfeier \u2013 bis heute Zentrum j\u00fcdischen Lebens \u2013 die Epiphanien (Erscheinungen) JHWHs \u2013 sie f\u00fchren in keine Sicherheit, sondern \u201ein die Unsicherheit der W\u00fcste\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Gegen\u00fcber diesem wie jenem Mangel an Sicherheit bedarf es eines verl\u00e4sslichen F\u00fchrers, den Mose als Leitfigur repr\u00e4sentiert. Aber Mose verlangt nach unmittelbarer Zwiesprache mit JHWH; er will mit Ihm Klartext reden, von Mann zu Mann, \u201evon Angesicht zu Angesicht\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Und er will \u201eGottes Geleit\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der W\u00fcste stellt Mose abseits des Lagers \u201edas Zelt der Begegnung\u201c auf, um mit JHWH zu reden, dessen Erscheinung (Epiphanie) sich als \u201eWolkens\u00e4ule\u201c vor dem Zelteingang zeigt, f\u00fcr das Volk Israel Anlass zur Huldigung und Verehrung. Das Zelt fungiert nicht nur als Ort der Kommunikation, sondern auch als \u201eZelt der Gegenw\u00e4rtigkeit\u201c und als \u201eZelt der Zusammenkunft\u201c. JHWH erneuert seinen Bund mit Israel, realisiert seine Treue neu, wobei die Verfehlungen des Volkes mit Nachdruck in Erinnerung gerufen werden.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> Sie sind auch (vorerst?) der Grund daf\u00fcr, warum JHWH nicht mehr pers\u00f6nlich das Geleit durch die W\u00fcste \u00fcbernimmt (Ex 33,3b.c): \u201eIch selbst werde nicht in deiner Mitte hinaufziehen, denn du bist ein halsstarriges Volk. Ich k\u00f6nnte dich sonst auf dem Weg vernichten.\u201c Harte Worte!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eine von Mose und sicher auch vom Volk ersehnte dauerhafte Gegenwart (Erscheinung) JHWHs w\u00e4re total ambivalent; sie w\u00fcrde sich nicht nur gegen potentielle Feinde Israels, sondern auch gegen sein eigenes Volk richten. Sollte JHWH das Volk begleiten, dann aber mit der Erinnerung an das Ziel des Exodus, \u201eso da\u00df sie erkennen werden, dass ich JHWH, ihr Gott bin, der ich sie aus dem Land \u00c4gypten herausgef\u00fchrt habe, um in ihrer Mitte zu wohnen, ich, JHWH, ihr Gott\u201c (Ex 29,46). Das Wohnen wird\u00a0 sich aber nicht mehr als ein Wohnen in Person gestalten: \u201eKein Mensch kann Gott schauen und am Leben bleiben.\u201c \u201eGott sehen und sterben m\u00fcssen\u201c, darin wird die fundamentale \u201eDifferenz zwischen Gott und Mensch\u201c ausgesagt.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Auch Mose bildet darin keine Ausnahme \u2013 \u201eund doch bleibt auch f\u00fcr ihn, den Mittler, Gott in einer geradezu unnahbaren Distanz.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie ein roter Faden zieht sich die ambivalente, aber auch reziproke Beziehung zwischen JHWH und seinem Volk durch die hebr\u00e4ische Bibel: eine gewisse \u201eGegenseitigkeit von Gott und Mensch\u201c. Sie zeigt sich auch darin, dass sich JHWH \u201eseinerseits dem Sich-Nahen des Mittlers [Mose] gef\u00fcgt\u201c hat. Man mag es als eine Art Hassliebe bezeichnen, aber es ist eher ein \u201eVerh\u00e4ltnis zwischen g\u00f6ttlichem und menschlichem Verlangen und Erwarten, Leiden und Geduld\u00fcben\u201c; \u201ees gibt ein menschliches Leiden um Gott, aber auch <em>mit<\/em> Gott.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">JHWH und Mose schlie\u00dfen einen Kompromiss (Ex 33,14): \u201eMein <em>Angesicht<\/em> [Presence]<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> wird euch vorausgehen\u201c. Man kann auch \u00fcbersetzen: \u201eIch werde in Person [pers\u00f6nlich] vorangehen\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> (\u201eIrai-je en personne\u201c; \u201ema face ira-t-elle\u201c) und sogar \u201eleibhaftig\u201c assoziieren. Die Septuaginta gibt <em>Angesicht<\/em> auch prompt mit <em>Pr\u00f3sopon<\/em> (modern: Person) wieder.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> Das Geleit JHWHs w\u00e4hrend der Wanderung durch die W\u00fcste ist Mose \u00fcberaus wichtig; die Zusage seines Gottes ist ihm immer noch nicht genug. Er insistiert daher (Ex 33,18): \u201eLass mich <em>Deine Herrlichkeit sehen<\/em>!\u201c Mose erh\u00e4lt die konkrete, aber offenbar auch allgemein g\u00fcltige Antwort (Ex 33,20): \u201e<em>Du kannst mein Angesicht nicht sehen<\/em>, denn <em>ein Mensch kann mich nicht sehen und am Leben bleiben<\/em>.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Herrlichkeit Gottes (kavod JHWHs) wird zum Standardbegriff f\u00fcr Epiphanien im Buch Exodus, findet sich aber auch bei Propheten wie Jesaja und im Psalter und steht f\u00fcr die Erscheinungsweise JHWHs, die f\u00fcr Menschen mehr oder weniger wahrnehmbar ist: die G\u00fcte, Vergebungsbereitschaft oder allgemein seine Werke.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> \u201eHerrlichkeit Gottes\u201c (kavod JHWHs) und \u201eAngesicht Gottes\u201c (panim JHWHs), werden sie synonym verwendet?<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> Bei der Zwiesprache JHWHs mit Mose, dem politischen, charismatischen F\u00fchrer, wird dieser mit seinem Wunsch, den kavod JHWHs sehen zu wollen, nicht abgewiesen. Mose wird nicht widersprochen, aber die Erf\u00fcllung des Wunsches bleibt offen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">JHWH unterstreicht aber Seine bleibende G\u00fcte und Barmherzigkeit, die an Mose vor\u00fcberziehen und durch Ausrufen Seines Namens best\u00e4tigt und bekr\u00e4ftigt wird, wobei es einzig JHWH \u00fcberlassen ist, ob er weiterhin barmherzig handelt. Dann scheint es, als wolle der Erz\u00e4hler JHWH erahnen lassen, dass Mose mit einem noch weiter- und tieferreichenden Wunsch aufwarten k\u00f6nnte. Daher (Ex 33,20):\u00a0 \u201e<em>Du kannst mein Angesicht nicht sehen, denn ein Mensch kann mich nicht sehen und am Leben bleiben<\/em>.\u201c \u201eNicht wirst du Mein <em>Antlitz<\/em> schauen k\u00f6nnen; denn nicht sieht mich ein Mensch und lebt.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn Mose die bleibende, sichtbare Gegenwart Gottes, die dauerhafte Pr\u00e4senz seines Angesichts, seines Antlitzes, begehrt, st\u00f6\u00dft er auf heftigen Widerstand, ein f\u00fcr allemal! Im Unterschied zu dem kavod (zur Herrlichkeit) mit sichtbaren Erscheinungen ist \u201epanim Gottes pers\u00f6nliche Gegenwart\u201c, \u201eEr selbst (LXX: aut\u00f3s)\u201c, \u201evisuell nicht festzustellen, doch nicht minder pr\u00e4sent.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a> \u201e\u2026 <em>du wirst hinter mir her sehen. Mein Angesicht aber wird nicht zu sehen sein<\/em>\u201c (Ex 33,23b.c). Steht dem die Erz\u00e4hlung vom Bundesschluss am Sinai (Ex 24) im Wege?<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a> Es wird erw\u00e4hnt (24,10f), dass Mose und Aaron mit 70 (Symbolzahl) \u00c4ltesten den \u201eGott (Elohim) Israels sehen\u201c, Er aber sie am Leben l\u00e4sst: sie schauen Gott (Elohim) und lassen es sich gut sein (essen und trinken). Die unterschiedlichen Bezeichnungen f\u00fcr \u201eGott\u201c: JHWH vs. Elohim weisen auf zwei Erz\u00e4hler hin, die sich wohl durch voneinander abweichende Auffassungen auszeichnen.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Frage der Sichtbarkeit (eines) Gottes<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a> f\u00fchrt uns \u00fcber die Exodustraditon mit Mose als Hauptfigur weit zur\u00fcck in die \u00e4gyptische Religion. Die \u00c4gypter verehren einen \u201eErsten Gott\u201c als den H\u00f6chsten. Er gilt ihnen als \u201eunsichtbar und verborgen\u201c, vor und \u201eunabh\u00e4ngig von der Welt, zugleich aber auch als die Welt [identisch mit der Welt?].\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a> Ferner ist diese unsichtbare h\u00f6chste Gottheit unfassbar und wird h\u00e4ufig als \u201eUnsichtbare Finsternis\u201c bezeichnet und gepriesen.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a> Unsichtbarkeit ist verbunden mit Verborgenheit als Kehrseite. Wer diese Gottheit(en) wahrzunehmen versucht, \u201esieht\u201c sie verschleiert. Daher hei\u00dft es im Hinblick (!) auf die G\u00f6ttin Sais auf der Inschrift an ihrem Tempel: \u201eIch bin alles, was war, ist und sein wird, und meinen <em>Peplos<\/em> oder Schleier hat kein Sterblicher je aufgedeckt\u201c: Schleier als Symbol einer Unterscheidung zwischen Au\u00dfen und Innen, \u00c4u\u00dferem und Sichtbarem und \u201eEtwas Verborgenem und Erhabenem, Unsichtbarem und f\u00fcr Sterbliche Unfa\u00dflichem.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Daher insistiert JHWH: Nicht wirst du Mein <em>Antlitz<\/em> schauen k\u00f6nnen; nicht sieht mich ein Mensch und lebt. Wer glaubt, das unverh\u00fcllte <em>Wesen<\/em> der Gottheit schauen zu k\u00f6nnen, \u201ewird geblendet werden von der transzendenten Ausstrahlung der Gottheit und dem Glanz ihrer Strahlen.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a> Wollten wir uns darauf einlassen, unsere Vorstellung(en) von \u201eGott\u201c auf diese ehrf\u00fcrchtige Distanz zwischen uns und \u201eGott\u201c einzustimmen, w\u00fcrde es uns vor mancher Vereinnahmung bewahren. Glaube, Gottvertrauen hie\u00dfe dann \u201eSuche nach Gott\u201c, Spurensuche, und wir br\u00e4uchten nicht zu bef\u00fcrchten, dass die Suche sinnlos w\u00e4re. Wohl aber hie\u00dfe es, in der Spur zu bleiben und m\u00f6glichst nicht abzuweichen. F\u00fcr den Juden ist die Tora, die hebr\u00e4ische Bibel, dabei eine lebenswichtige Hilfe, obwohl oder gerade weil ihre Auslegung immer wieder m\u00fchevoll ist und Menschen sprachlos machen kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Man bleibt auf der Suche nach der Bedeutung des Unsagbaren, nach dem Sinn des Unbegreiflichen; man w\u00e4hnt sich auf der Spur des Undenkbaren, des Unaussprechlichen. <em>Spur<\/em> wird bei L\u00e9vinas zu einem philosophischen und religi\u00f6sen Begriff. Das Religi\u00f6se, das Mysterium war vor\u00fcbergehend [!] da, hinterlie\u00df eine Spur \u2013 jemand oder etwas.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn27\" name=\"_ftnref27\">[27]<\/a> \u201eDie Spur ist nicht ein Zeichen wie jedes andere.\u201c Sie vermag \u201ezu bedeuten, ohne in die Erscheinung zu rufen [\u2026].\u201c Betrachtet man die Spur als Zeichen, ist L\u00e9vinas Folgendes wichtig: \u201eIhr Bedeuten ist unabh\u00e4ngig von jeder Intention, ein Zeichen zu geben [\u2026].\u201c Doch ist diese Art Spur authentisch und \u201est\u00f6rt die Ordnung der Welt.\u201c Sie ist als Zeichen \u201evorbeigegangen\u201c: \u201e<em>Sein<\/em> auf die Weise des Eine-Spur-Hinterlassens ist Vorbeigehen, Aufbrechen\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn28\" name=\"_ftnref28\">[28]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Biograph Salomon Malka vermutet, L\u00e9vinas verdanke diesen Leitbegriff, einen der tragenden Pfeiler seines Denkens, der bedeutsamen Erz\u00e4hlung: Exodus 33,12\u201323; wo Mose begehrt, die Herrlichkeit JHWHs zu sehen, wird ihm entgegnet: \u201eDu wirst meine <em>Spur<\/em> sehen, aber mein Angesicht kann man nicht sehen.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn29\" name=\"_ftnref29\">[29]<\/a> (Nach Z\u00fcrcher Bibel): \u201eDu wirst hinter mir her sehen [\u2026].\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn30\" name=\"_ftnref30\">[30]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In <em>De visione dei<\/em> versteht Cusanus \u201eGott\u201c wesentlich als den Unendlichen und h\u00e4lt alle \u201eendlichen Begriffe\u201c \u00fcber ihn f\u00fcr unangemessen.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn31\" name=\"_ftnref31\">[31]<\/a> \u201eGott\u201c entzieht sich, ist aber als Spur wahrnehmbar im <em>Antlitz des Anderen<\/em>. Wieder verweist L\u00e9vinas auf Exodus 33, indem er nahezu paradox formuliert:<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn32\" name=\"_ftnref32\">[32]<\/a> \u201eDer geoffenbarte Gott unserer j\u00fcdisch-christlichen Spiritualit\u00e4t bewahrt die ganze Unendlichkeit seiner Abwesenheit, die in der personalen Ordnung selbst ist [besteht]. Er zeigt sich nur in seiner Spur, wie in Kapitel 33 des Exodus. Zu ihm hingehen hei\u00dft nicht, dieser Spur, die kein Zeichen ist, folgen, sondern auf die Anderen zugehen, die sich in der Spur halten.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">L\u00e9vinas vermag Begriffe wie Antlitz (Angesicht), Spur, \u201eHerrlichkeit des Unendlichen\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn33\" name=\"_ftnref33\">[33]<\/a> und \u201eAntlitz des Anderen\u201c in seiner Ethik (und Ersten Philosophie) zu verbinden. \u201eDie Idee des Unendlichen [\u2026] ereignet sich konkret in der Gestalt einer Beziehung mit dem Antlitz.\u201c Das \u201eUnendliche setzt das Endliche, das es unendlich erweitert, voraus\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn34\" name=\"_ftnref34\">[34]<\/a>Der Begriff des Antlitzes, auf den sich das ganze Werk von L\u00e9vinas st\u00fctzt, \u201ef\u00fchrt uns zu dem Gedanken eines Sinnes, der meiner <em>Sinngebung<\/em> vorausgeht und daher von meiner Initiative und meinem K\u00f6nnen unabh\u00e4ngig ist.\u201c Und die Idee des Antlitzes erlaubt, \u201eden Gedanken des Unmittelbaren zu beschreiben.\u201c \u201eDas Unmittelbare ist der Anruf\u201c, \u201eImperativ der Sprache\u201c, \u201eist das Von-Angesicht-zu-Angesicht\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn35\" name=\"_ftnref35\">[35]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">L\u00e9vinas entwirft Ethik als das Angesprochensein durch das Antlitz des Anderen. Der Andere ist der \u201eOrt der metaphysischen Wahrheit und f\u00fcr meine Beziehung zu Gott unerl\u00e4\u00dflich.\u201c \u201eDie Dimension des G\u00f6ttlichen \u00f6ffnet sich vom menschlichen Antlitz aus.\u201c Das \u201eTranszendente\u201c fordert uns: \u201eDie <em>N\u00e4he des Anderen<\/em>, die N\u00e4he des N\u00e4chsten, ist im Sein ein unerl\u00e4\u00dfliches Moment der Offenbarung\u201c. \u201eDie eigentliche <em>Epiphanie des Anderen<\/em> besteht darin, uns durch sein Elend im Antlitz des Fremden, der Witwe und des Waisen zu fordern.\u201c \u201eDer unsichtbare Gott \u2013 das bedeutet nicht nur einen Gott, der unvorstellbar ist, sondern einen Gott, der zug\u00e4nglich wird in der Gerechtigkeit. Die Ethik ist die spirituelle Optik.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn36\" name=\"_ftnref36\">[36]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Antlitz fungiert bei L\u00e9vinas \u201enicht als Zeichen f\u00fcr einen verborgenen Gott, der mir den N\u00e4chsten aufn\u00f6tigen w\u00fcrde\u201c; vielmehr bedeutet das Antlitz als Spur \u201edie Einladung zum gro\u00dfen Wagnis der Ann\u00e4herung\u201c und damit auch des \u201eAusgesetztseins des Einen gegen\u00fcber dem Anderen\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn37\" name=\"_ftnref37\">[37]<\/a> Die N\u00e4he zum Anderen, \u201evon Angesicht zu Angesicht und Gemeinschaft\u201c: \u201eder Begriff des Antlitzes dr\u00e4ngt sich hier unweigerlich auf.\u201c Es bedeutet Angesicht \u201edes Anderen, jedes Anderen, in seiner Allt\u00e4glichkeit\u201c, es meint \u201edas Einmalige, Uneinnehmbare, das mir gegen\u00fcber Andere und Fremde\u201c, das sich an mich wendet, \u201ein einer Beziehung der ethischen Forderung\u201c. \u201eDer erste Sinn des \u201avisage\u2018 ist, da\u00df jemand mich anblickt und damit mich ethisch betrifft.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn38\" name=\"_ftnref38\">[38]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein durch das Antlitz erwecktes Denken dominiert Wissen oder Erfahrung; es ist \u201e\u00e4lter und wacher\u201c. Es ist dem Anderen nicht gleichg\u00fcltig: \u201enicht ein Denken von \u2026, sondern von vornherein ein Denken <em>f\u00fcr<\/em> \u2026\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn39\" name=\"_ftnref39\">[39]<\/a> Die N\u00e4he des anderen Menschen ist f\u00fcr L\u00e9vinas verbunden mit Verantwortlichkeit f\u00fcr ihn. Das Antlitz des Anderen in seiner Fremdheit wird mir geradezu auferlegt; ist \u201edieses Mir-Obliegen des Fremden nicht die Weise, in der ein Gott \u201aauftritt\u2018 [erscheint] oder in mein Denken einf\u00e4llt, der den Fremden liebt und mich durch dessen Forderung in Frage stellt [\u2026]?\u201c Das F\u00fcr-den-Anderen\u00a0 bedeutet dann aber auch \u201edas Zu-Gott\u201c in aller N\u00fcchternheit.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn40\" name=\"_ftnref40\">[40]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr L\u00e9vinas bedeutet \u201e<em>Offenbarung<\/em> Liebe zum anderen Menschen\u201c; sie vollzieht sich \u201e<em>in<\/em> der N\u00e4he [\u2026] des fremden und m\u00f6glicherweise nackten, mittellosen und nicht begehrenswerten Menschen, aber auch in seinem Antlitz, das mich fordert, in dem unabweisbar mir zugewandten Antlitz, das mich in Frage stellt. \u2013 All das beschreibt lediglich den Umstand, unter dem der eigentliche Sinn des Wortes Gott ins Denken einf\u00e4llt [\u2026].\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn41\" name=\"_ftnref41\">[41]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">M\u00f6gen wir von L\u00e9vinas lernen, dass die Spurensuche nach \u201eGott\u201c, nach dem \u201eAngesicht Gottes\u201c nur nach ethischen Ma\u00dfst\u00e4ben erfolgen kann, die uns das Antlitz des Anderen, des N\u00e4chsten nahelegt. Das Antlitz stellt uns und somit auch unsere Freiheit in Frage und ruft uns in die Verantwortung. Andererseits gibt es eine gemeinsame Basis f\u00fcr den Anderen und das Ich: \u201eDie Weise des Anderen, sich darzustellen, indem er <em>die Idee des Anderen in mir<\/em> \u00fcberschreitet, nennen wir nun Antlitz.\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn42\" name=\"_ftnref42\">[42]<\/a> Das setzt freilich voraus, dass ich f\u00fcr ihn oder sie offen bin und m\u00f6glichst ohne Vorurteile. Was unsere N\u00e4he zu Gott betrifft, vermeidet L\u00e9vinas ein \u2013 aus christlicher Sicht m\u00f6gliches \u2013 Missverst\u00e4ndnis: \u201eDer Andere ist nicht die Inkarnation Gottes [\u2026].\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn43\" name=\"_ftnref43\">[43]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vermutlich wird uns versagt, das \u201eAntlitz Gottes\u201c zu schauen, damit wir ihn nicht vereinnahmen \u00a0wollen, wobei die bei uns in Kirche und Theologie verwendeten \u201eGottesbegriffe\u201c sich dem Ansinnen gef\u00e4hrlich n\u00e4hern! L\u00e9vinas theoretisiert \u00e4u\u00dferst selten direkt \u201e\u00fcber Gott\u201c, ihm liegt daran, wie wir Menschen, besonders den Notleidenden so begegnen, dass ihnen Gerechtigkeit widerf\u00e4hrt.<a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftn44\" name=\"_ftnref44\">[44]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pfarrer Thomas Bautz<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bonn<\/strong><\/p>\n<p><strong>E-Mail: bautzprivat@gmx.de; th-bautz@t-online.de<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Zur F\u00fchrerschaft JHWHs, s. Martin Mark: \u201eMein Angesicht geht\u201c (Ex 33,14). Gottes Zusage personaler F\u00fchrung, HBS 66 (2011): (9) Das \u201eh\u00f6chstpers\u00f6nliche\u201c Engagement JHWHs (548\u2013584): (9.1) Die Antithese Elohim (acharim) \u2013 panim JHWHs [dort hebr\u00e4isch], 548\u2013552.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> S. insgesamt Barbara Schmitz: Geschichte Israels (2., aktual. Aufl. 2015): (6.2.) Ex\u2013Dtn: Mose, der Auszug aus \u00c4gypten und die W\u00fcstenwanderung, 132\u2013138.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> B. Schmitz: Geschichte Israels (2015), 137.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> B. Schmitz: Geschichte Israels (2015), 136f.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> B. Schmitz: Geschichte Israels (2015), 132.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Ex 33,11 sicher eine Redewendung (\u00e4hnlich wie \u201evon Mann zu Mann\u201c); daher kein Widerspruch zu Ex 33,20.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Das Thema \u201edurchzieht das ganze Kapitel 33\u201c; Gerhard von Rad: Theologie des AT, Bd. I: Die Theologie der geschichtlichen \u00dcberlieferungen Israels (<sup>8<\/sup>1982): (V.) Die W\u00fcstenwanderung, 293\u2013302: 298.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Kornelis Heiko Miskotte: Wenn die G\u00f6tter schweigen. Vom Sinn des Alten Testaments (1966): (3. Teil) (II.) Das Angesicht, 386\u2013394: 388\u2013389.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Hubert Pfeiffer: N\u00e4he und Entzug Gottes in der Lichtung des Seyns. JHWHs Vor\u00fcbergang (Ex 32\u201334) und der Gott des <em>unendlichen Verh\u00e4ltnisses<\/em> in Heideggers Wort vom <em>Geviert<\/em>, Epistemata. Philosophie 600 (2019): Biblischer Teil (3.) JHWHs Theophanie in Ex 32,30\u201334,9: (3.3.) Das Problem der Pr\u00e4senz JHWHs inmitten seines Volkes und die Un-M\u00f6glichkeit JHWHs Antlitz zu sehen, 60\u201362.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a>\u00a0 Christoph Dohmen: Studien zu Bilderverbot und Bildtheologie des AT, SBAB 51 (2012): Gottes unerkennbare Gegenwart. Der Spannungsbogen zwischen Offenbarung und Mysterium, 144\u2013153: 144.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Miskotte: Wenn die G\u00f6tter schweigen (1966), 389.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Holy Bible. New International Version (1978), z.St., S. 96.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Traduction \u0153cum\u00e9nique de la Bible (TOB). \u00c9dition int\u00e9grale. Ancien Testament (1986), z.St., S. 187.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Septuaginta. AT, ed. Alfred Rahlfs, Bd. I: Leges et historiae (<sup>9<\/sup>1935): LXX, z.St. (S. 145)\u00a0: Ex 33,20.23. Stets zu empfehlen sind die Online-Bibeln: <a href=\"https:\/\/www.bibelwissenschaft.de\/online-bibeln\/ueber-die-online-bibeln\/\">https:\/\/www.bibelwissenschaft.de\/online-bibeln\/ueber-die-online-bibeln\/<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Man mag an <em>Jakobs Kampf am Jabbok<\/em> (Gen 32,23 \u201333) denken: Jakob erh\u00e4lt den Namen <em>Israel<\/em>, denn er hat mit Gott und Menschen gestritten und hat gesiegt (32,29b). Und Jakob nannte die St\u00e4tte Peniel; denn (sagte er): \u201eIch habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen und bin mit dem Leben davongekommen\u201c (V. 31), Z\u00fcrcher Bibel (2007), S. 49; TOB, S. 95 (s. Anmerkungen). Der Name Peniel (Penuel) bedeutet \u201eAntlitz des El (Gottes)\u201c, \u201esince he has \u2018seen Elohim face-to-face, yet his life has been preserved\u2019 (32,31).\u201d Der unbestimmte \u201cJemand\u201d (\u201ceiner rang mit ihm\u201d) ist augenscheinlich \u201can anthropomorphic manifestation of El\/Elohim\u201d; Michael Hundley: Yahweh among the Gods. The Divine in Genesis, Exodus, and the Ancient Near East (2022): (6) Yahweh, 203\u2013253: Jacob\u2019s Wrestling Match with the Man at Penuel, 228\u2013234: 231; \u201cvon Angesicht zu Angesicht ist ebenfalls als Redewendung, wie \u201cvon Mann zu Mann\u201d, empfunden. Cf. Jerusalemer Bibel (<sup>15<\/sup>1979), z.St. (Anmerkung), mit Verweis auf Ex 33,20 (S. 53) \u2013 dazu: op.cit. (1979), S. 122 (Anmerkung); Z\u00fcrcher Bibel (2007), S. 49.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Cf. Thomas Hieke: Epiphanie AT (2015), wibilex, (2.6.) Die Herrlichkeit (kavod) JHWHs, S. 9.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Cf. das Abw\u00e4gen bei Roland Gradwohl: Bibelauslegungen aus j\u00fcdischen Quellen 1 (1986): \u201eMein Antlitz kannst du nicht schauen\u201c (Ex 33,17b\u201323), S. 108\u2013117: 111.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Gradwohl: Bibelauslegungen aus j\u00fcdischen Quellen 1 (1986), 108.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Gradwohl: Bibelauslegungen aus j\u00fcdischen Quellen 1 (1986), 111.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> Cf. Hundley: Yahweh among the Gods (2022): (6) Yahweh, 249f.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Es geht uns nicht um harmonisierende, Widerspr\u00fcche nivellierende Exegese, vielmehr wollen Unterschiede bei den komplexen, vielf\u00e4ltigen \u00dcberlieferungen der hebr\u00e4ischen Bibel ernstgenommen werden. \u201eEine sichere Entschl\u00fcsselung der Chiffren \u201aHerrlichkeit\u2018, \u201aAntlitz\u2018 [\u2026]\u201c steht nach Auffassung des Rabbiners Gradwohl daher noch aus, \u201eund sie wird angesichts des Textes \u2013 vielleicht des schwersten der ganzen hebr\u00e4ischen Bibel \u2013 auch nie gelingen.\u201c Gradwohl: Bibelauslegungen aus j\u00fcdischen Quellen 1 (1986), 111.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> Zur Problematik, s. Dohmen: Studien zu Bilderverbot und Bildtheologie des AT (2012): \u201eNicht sieht mich der Mensch und lebt\u201c (Ex 33,20). Aspekte der Gottesschau im AT, 122\u2013140.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> Jan Assmann: Moses der \u00c4gypter. Entzifferung einer Ged\u00e4chtnisspur (1998, 2000): (III) (4) <em>Hen kai pan<\/em> \u2013 \u00c4gyptens geheime Theologie nach Ralph Cudworth, 118\u2013130: 124\u2013125, 127; Or.: Moses the Egyptian. The Memory of Egypt in Western Monotheism (1997); beste f\u00fcr Ralph Cudworth (1617\u20131688) verf\u00fcgbare Quelle war Plutarch: \u00dcber Isis und Osiris (124).<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> J. Assmann: Moses der \u00c4gypter (2000), 125. W\u00e4re es nicht ein \u00dcbergriff (Metabasis) in das Gebiet (Genos) der modernen Kosmologie, m\u00f6chte man an \u201eDunkle Materie\u201c als (nur) postulierte Form der nicht sichtbaren Materie denken.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> J. Assmann: Moses der \u00c4gypter (2000), 126. Bekannt ist die verh\u00fcllte G\u00f6tterstatue der Isis bzw. der G\u00f6ttin von Sais, die schon in der Antike als eine g\u00f6ttliche Verk\u00f6rperung angesehen wird.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a> J. Assmann: Moses der \u00c4gypter (2000), 126.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref27\" name=\"_ftn27\">[27]<\/a> Salomon Malka: Emmanuel L\u00e9vinas. Eine Biographie (2003): Die Spur, 94.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref28\" name=\"_ftn28\">[28]<\/a> Emmanuel L\u00e9vinas: Die Spur des Anderen (<sup>3<\/sup>1998), 230\u2013231.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref29\" name=\"_ftn29\">[29]<\/a> Nach Malka ist diese \u00dcbersetzung durchaus vertretbar und sinnvoll (op. cit., 94).<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref30\" name=\"_ftn30\">[30]<\/a> S. Pfeiffer: N\u00e4he und Entzug Gottes (2019): (3.4.) Sehen Gottes im Nicht-Sehen \u2013 \u201e<em>hinter<\/em> JHWH her\u201c, 62\u201365; Brian C. Howell: In the Eyes of God. A Metaphorical Approach to Biblical Anthropomorphic Language (2013), 248 (\u201cAfter\u201d).<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref31\" name=\"_ftn31\">[31]<\/a> Ulli Roth: Suchende Vernunft. Der Glaubensbegriff des Nikolaus Cusanus (2000), 213.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref32\" name=\"_ftn32\">[32]<\/a> L\u00e9vinas: Die Spur des Anderen (<sup>3<\/sup>1998), 235.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref33\" name=\"_ftn33\">[33]<\/a> L\u00e9vinas: Jenseits des Seins oder anders als Sein geschieht (<sup>4<\/sup>2011): (III. 6. e.) N\u00e4he und Unendliches, 209\u2013212: 211; cf. L\u00e9vinas: Autrement qu\u2019\u00eatre ou au-del\u00e0 l\u2019essence (1978): (III. 6. e.) Proximit\u00e9 et Infini, 148\u2013150\u00a0: 150.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref34\" name=\"_ftn34\">[34]<\/a> L\u00e9vinas: Totalit\u00e4t und Unendlichkeit (<sup>5<\/sup>2014): (III. B.) Antlitz und Ethik (1.) Antlitz und Unendlichkeit, 277\u2013283: 280\u2013281; cf. L\u00e9vinas: Totalit\u00e9 et infini (1971): Visage et \u00e9thique (1.) Visage et infini, 215.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref35\" name=\"_ftn35\">[35]<\/a> L\u00e9vinas: Totalit\u00e4t und Unendlichkeit (<sup>5<\/sup>2014): (I.) Das Selbe und das Andere (A.) Metaphysik und Transzendenz (5.) Die Transzendenz als Idee des Unendlichen, 59\u201366: 65 \u201eSinngebung\u201c im Original; L\u00e9vinas: Totalit\u00e9 et infini (1971): Le m\u00eame et l\u2019autre (A. 5.) La transcendance comme id\u00e9e de l\u2019infini, 39\u201345\u00a0: \u201eL\u2019imm\u00e9diat, c\u2019est le face \u00e0 face\u201c (44).<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref36\" name=\"_ftn36\">[36]<\/a> L\u00e9vinas: Totalit\u00e4t und Unendlichkeit (<sup>5<\/sup>2014): (I. B.) Trennung und Rede (6.) Die Metaphysik und das Mensch-liche, 105\u2013109: 106\u2013108.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref37\" name=\"_ftn37\">[37]<\/a> L\u00e9vinas: Jenseits des Seins (<sup>4<\/sup>2011), 210\u2013211; cf. L\u00e9vinas: Autrement (1978): \u201eLe visage comme trace\u201c (150).<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref38\" name=\"_ftn38\">[38]<\/a> L\u00e9vinas: Wenn Gott ins Denken einf\u00e4llt. Diskurse \u00fcber die Betroffenheit von Transzendenz (<sup>3<\/sup>1999): Thomas Wiemer erw\u00e4gt etymologisch: das Wort \u201eAnt-litz\u201c k\u00f6nne urspr\u00fcnglich \u201edas Entgegen-blickende\u201c meinen: (8.) Bemerkungen \u00fcber den Sinn (195\u2013228): Jenseits der Intentionalit\u00e4t, 207\u2013215: 208\u2013209 (A. m).<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref39\" name=\"_ftn39\">[39]<\/a> L\u00e9vinas: Wenn Gott ins Denken einf\u00e4llt (<sup>3<\/sup>1999), 209.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref40\" name=\"_ftn40\">[40]<\/a> L\u00e9vinas: Wenn Gott ins Denken einf\u00e4llt (<sup>3<\/sup>1999): Der Sinn des Menschlichen, 220\u2013222: 220\u2013221.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref41\" name=\"_ftn41\">[41]<\/a> L\u00e9vinas: Wenn Gott ins Denken einf\u00e4llt (<sup>3<\/sup>1999), 222.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref42\" name=\"_ftn42\">[42]<\/a> L\u00e9vinas: Totalit\u00e4t und Unendlichkeit (<sup>5<\/sup>2014), 63.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref43\" name=\"_ftn43\">[43]<\/a> L\u00e9vinas: Totalit\u00e4t und Unendlichkeit (<sup>5<\/sup>2014), 108.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/2830D5C4-BFD3-4C3B-98A1-4F487CC3D0CE#_ftnref44\" name=\"_ftn44\">[44]<\/a> Literatur zur Vertiefung: The Cambridge Companion to Levinas (2002): (3) Levinas and the face of the other (Bernhard Waldenfels), 63\u201381; The Oxford Handbook of Levinas (2019): (11.) Levinas and the Face of the Other (Diana Perpich), 243\u2013258; Alexander Schnell: En face de l\u2019ext\u00e9riorit\u00e9. Levinas et la question de la subjectivit\u00e9 (2010): (VIII) Le visage, 125\u2013136\u00a0; James R. Mensch: Levinas\u2019s Existential Analytic. A Commentary on <em>Totality and Infinity<\/em> (2015): (9) The Face, <em>Totality and Infinity<\/em>, III, A\u2013B, S. 114\u2013130; Levinas: Ethik als Erste Philosophie (2022): \u201eDie N\u00e4he des Anderen ist Aussagekraft des Antlitzes\u201c (28).<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom Angesicht Gottes zum Antlitz des Anderen (des Na\u0308chsten) |\u00a02. So. n. Epiphanias | 15.01.23 | Ex 33,18\u201323 | Thomas Bautz | Liebe Gemeinde! Zwei gro\u00dfe Themen markieren das kulturelle Ged\u00e4chtnis der \u201eErz\u00e4hlgemeinschaft Israel\u201c: der Exodus und die W\u00fcstenwanderung: Befreiung aus der Sklaverei in \u00c4gypten und das Ringen um das Geleit in der W\u00fcstenwanderung durch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":15845,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5,1,2,157,853,114,660,209],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-15867","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-exodus","category-aktuelle","category-at","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-kapitel-33-chapter-33-exodus","category-thomas-bautz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15867","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15867"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15867\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15982,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15867\/revisions\/15982"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15845"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15867"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15867"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15867"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=15867"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=15867"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=15867"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=15867"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}