{"id":15972,"date":"2023-01-17T12:22:05","date_gmt":"2023-01-17T11:22:05","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=15972"},"modified":"2023-01-17T12:22:05","modified_gmt":"2023-01-17T11:22:05","slug":"roemer-113-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/roemer-113-17\/","title":{"rendered":"R\u00f6mer 1,13-17"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Schamr\u00f6te? Entsorgen, aufschauen und sich hindurchatmen! | 3. Sonntag nach Epiphanias | 22.02.2023 |R\u00f6m 1, 13-17 | Manfred Mielke|<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die Christbaumkugeln haben wir l\u00e4ngst verstaut. Jetzt haben wir den Blick wieder frei f\u00fcr die nachhaltigen Wirkungen des Weihnachtsfests. Es liegt schon einen Monat zur\u00fcck. Mehrere Wochen brauchen auch die drei Weisen aus dem Orient f\u00fcr ihren R\u00fcckweg &#8211; und noch l\u00e4nger f\u00fcr die Verarbeitung ihrer Eindr\u00fccke. Die Sch\u00e4tze, die sie mit nach Hause nehmen, sind neue Ideen und Gewissheiten. Sie haben dem Messias der Juden gehuldigt und dem K\u00f6nig Herodes bewusst nicht gehorcht. Dabei orientierten sie sich, f\u00fcr welche Art des Friedens sie sich in ihrer heidnischen Heimat einsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott entmachtete an Weihnachten die verlogenen Kr\u00e4fte zugunsten eines befreiten Lebens. Paul Gerhardt textete und sang dazu: \u201eS\u00fcnd und H\u00f6lle mag sich gr\u00e4men, Tod und Teufel mag sich sch\u00e4men, wir, die unser Heil annehmen, werfen allen Kummer hin.\u201c Unseren Kummer hinzuwerfen beginnen wir meistens z\u00f6gerlich. Doch je bewusster wir ihn loslassen, nimmt in uns die Leichtigkeit zu. Und umso beherzter wir allen Kummer wegschleudern, tun wir es in der Kraft neuer Zuversicht. Ist die Scham unvermutet da, dann hilft uns zun\u00e4chst das Trennen der Ursachen. Das l\u00e4sst uns durchatmen und konsequent zu bleiben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als Gott durch die Geburt Jesu sowohl den Herodes wie die H\u00f6lle besch\u00e4mte, weitete er den Raum f\u00fcr unseren Mut. Mit Paul Gerhardt k\u00f6nnen wir dann beobachten, wie die Chaoskr\u00e4fte sich gr\u00e4men und sch\u00e4men. Die biblische Botschaft verkn\u00fcpft die Blamage der Unterwelt mit dem Frieden f\u00fcr uns Menschen und der Ehrerbietung f\u00fcr Gott. In dieses Kraftfeld begeben wir uns, wenn wir das Evangelium als Heil annehmen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch der Apostel Paulus wirft seinen Kummer weg und l\u00e4sst sich vom Heil pr\u00e4gen, wenn er schreibt: \u201eIch sch\u00e4me mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht!\u201c Gegen die Scham sp\u00fcrt er eine Kraft, die nachhaltig hilft. Sie kommt aus der Dynamik der Auferstehung, die anderes absterben l\u00e4sst und uns lebendig und stabil macht. Auch wenn uns Unverst\u00e4ndnis entgegenkommt, bleiben wir im Zutrauen Gottes geborgen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus sch\u00e4mt sich des Evangeliums nicht, weil es seine \u00dcberzeugung geworden ist. Er hat die Schubkraft des Evangeliums zu eigenen Kr\u00e4ften gemacht gegen Kummer und Scham. Denn bis zu der Klarstellung: \u201eIch sch\u00e4me mich nicht der Kraft Gottes, die selig macht!\u201c durchlief er einen l\u00e4ngeren Lernprozess. Blitzschnell springt mich die Scham an. Um ihr etwas gegenzuhalten, hilft mir die Inanspruchnahme der Beistandspflicht Gottes, der mir zusagt: \u201eRu<strong>fe mich an in der Scham<\/strong>, so will ich dich erretten, und du wirst\u00a0<strong>mich<\/strong>\u00a0preisen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zuerst als Saulus, dann als Paulus, wird er viele Kr\u00e4nkungen verarbeitet haben. Auch Unterstellungen, bei denen sich sein Gesicht verf\u00e4rbte. Er half sich, indem er den Psalmvers befolgte: \u201eDie auf Gott sehen, werden strahlen vor Freude, und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.\u201c Dazu einige Stationen: Als Halbstarker hielt Saulus die Gew\u00e4nder des Stephanus, der als M\u00e4rtyrer gesteinigt wurde. &#8211; Als Student erlebte er, wie christliche Wanderprediger zur Steinigung verurteilt wurden. Sein Professor, der Rabbi Gamaliel, intervenierte erfolgreich. Seitdem wusste Saulus, wie gef\u00e4hrlich es werden kann, wenn man sich des Evangeliums nicht sch\u00e4mt und wie befreiend Mut wirken kann. &#8211; Als Hei\u00dfsporn denunzierte er abtr\u00fcnnige Juden. Gott blendete ihn und st\u00fcrzte ihn von seinem Reittier. In einem safe-house segnete ihn ein mutiger Christ. Dabei wieder sehend geworden, lie\u00df er sich taufen. Diese Umwandlung seiner Identit\u00e4t geschah in gro\u00dfer Hilflosigkeit, die sein \u00fcberhebliches Ego besch\u00e4mte. Doch die Taufe gab ihm die Gewissheit, vor dem Christengott bestehen zu k\u00f6nnen, und er legte in ungeahntem Freimut los. Wo er auftrat, erfuhr er meist blanke Wut. Im R\u00fcckblick schreibt er: &#8222;F\u00fcnfmal erhielt ich von Juden die neununddrei\u00dfig Stockhiebe; dreimal wurde ich ausgepeitscht, einmal gesteinigt, dreimal erlitt ich Schiffbruch, eine Nacht und einen Tag trieb ich auf hoher See.\u201c Das liest sich wie ein fast stolzer Katalog, und nicht jedes Mal war das pure Evangelium die Ursache. Aber insgesamt scheint doch die Scham hindurch, so oft an den Pranger gestellt worden zu sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus erlebte auch mentale Kr\u00e4nkungen, von einer erz\u00e4hlt Lukas in seiner Apostelgeschichte. Auf dem Marktplatz der Metropole Athen predigte er. \u201eEinige Philosophen aber, Epikureer und Stoiker, stritten mit ihm und spotteten: Was will dieser Schw\u00e4tzer sagen? Andere drohten ihm: Wir brauchen keine fremden G\u00f6tter! Die meisten winkten ab: Komm morgen wieder, Du Komiker!\u201c Paulus zog den Kopf ein und verschwand schweigend. Sein Fazit: \u201eMeine Predigt vom Kreuz ist f\u00fcr die Juden eine Gottesl\u00e4sterung und f\u00fcr die Barbaren zu pazifistisch und f\u00fcr die Griechen blanker Unsinn.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit diesen Worten gesteht er sich sein Scheitern ein in seiner Au\u00dfenwirkung. Zugleich nehmen interne Streitigkeiten zu; ausgel\u00f6st durch Fragen wie: Ist Mose verstaubt oder vision\u00e4r? Gelten die Reinlichkeits-Gebote auch f\u00fcr Getaufte? Bleiben wir eine j\u00fcdische Untergruppe oder machen wir jetzt \u201eauf Kirche\u201c? Nur Christus verehren, was ist dann mit dem Kaiserkult? Wieso sterben einige, wo doch der Auferstandene zur\u00fcckkommen wollte? &#8211; Paulus kritisiert die Lagerbildung dazu und ist doch selbst Streitf\u00fchrer. Er verd\u00e4chtigt sogar einzelne Christengruppen, verhext zu sein. Er muss sich neu erfinden, zumindest sich zur\u00fcckziehen. Vielleicht im Westen, da, wo die Hauptstadt liegt; oder weiter, wo die Sonne untergeht?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Fr\u00fchjahr 56 gastiert er im griechischen Korinth. Er denkt \u00fcber die Provinz Hispanien nach \u2013 als neues Missionsgebiet. Daf\u00fcr w\u00e4re Rom ein guter Zwischenstopp und eine ertragreiche Basis. Doch er wei\u00df: Er ist zwar ein brillanter Schreiber, aber durch seine Streitlust in den zur\u00fcckliegenden 20 Jahren eilt ihm ein problematischer Ruf voraus. Den muss er korrigieren, denn er braucht den Support der Hauptstadtchristen, um letztlich Spanien missionieren zu k\u00f6nnen. In einem Brief k\u00fcndigt er sich bei ihnen an. Nach ein paar netten Zeilen kommt er zur Sache: \u201eIch will euch aber nicht verschweigen, liebe Br\u00fcder, dass ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen, damit ich auch unter euch Frucht schaffe wie unter anderen Heiden. Ich will den Gebildeten, den Ignoranten und auch euch in Rom das Evangelium predigen. Denn ich sch\u00e4me mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen. Denn im Evangelium offenbart uns Gott seine Gerechtigkeit, die vor ihm gilt. Diese entsteht aus Glauben in Glauben.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Noch ahnt Paulus nicht, dass er gar nicht als freier Mann nach Rom kommen wird. Er lotst einen Christen mit in den Jerusalemer Tempel, darauf steht die Todesstrafe. Die R\u00f6mer nehmen ihn umgehend in Schutzhaft, verschiffen ihn nach Rom und stellen ihn unter Hausarrest. Doch wie in einer Vorahnung stellt er 3 Jahre zuvor seine Unerschrockenheit nach vorne. Er will seine Scham unterdr\u00fccken k\u00f6nnen, falls er wegen seiner Verk\u00fcndigung vor Gericht kommt. Wir aber befinden uns in einer anderen Gegnerstellung: \u201eUnglaub und Torheit br\u00fcsten sich frecher jetzt als je; Gott wird uns Kraft verleihen und uns ganz befreien von aller Menschenscheu.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Welche Kr\u00e4fte sind es nun, die wir verliehen bekommen? Im weiteren Verlauf des R\u00f6merbriefs finden wir Beispiels\u00e4tze wie: \u201eWei\u00dft Du nicht, dass dich Gottes G\u00fcte zur Umkehr leitet? &#8211; Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes! &#8211; Es gibt keine Verdammnis f\u00fcr die, die in Christus Jesus sind, denn durch die Taufe sind wir mit ihm begraben, um mit ihm aufzuerstehen! &#8211; Du aber lass dich nicht vom B\u00f6sen \u00fcberwinden, sondern \u00fcberwinde das B\u00f6se mit Gutem!\u201c Diese Kerns\u00e4tze binden uns ein in Frage und Antwort. Mit der Angst vor Verdammnis greift Paulus die wohl tiefste Scham auf. Dagegen empfiehlt er uns Gottes G\u00fcte und seine Liebe so vertraulich, dass sie bei uns seelsorgerisch wirken. Er macht f\u00fcr uns nachvollziehbar, wie ihm sein Glaube unter die eigene Haut geht. Dadurch werden wir widerstandsf\u00e4hig, falls ein Schwall von Scham uns entgegenschwappt und wir hindurchkommen wollen. Dann hilft entsorgen, aufschauen und sich hindurchatmen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir suchen weitere Zusagen gegen die Scham, jedoch h\u00f6ren wir einige Basiswahrheiten des Glaubens nur noch leise. In Gespr\u00e4chen zwischen Gemeindepfarrern und Berufsschulpfarrern bekennen diese, dass sie das Kreuz Christi konsequent nicht mehr \u201eunterrichten\u201c. Es geh\u00f6re ausrangiert, so wie beim G7-Treffen im November 2022 in M\u00fcnster, als Beamte des Ausw\u00e4rtigen Amts das Holzkreuz heraustrugen, unter dem 1648 der Friedensschluss den 30j\u00e4hrigen Krieg beendete. Wir sch\u00e4men uns bereits, bevor die Br\u00fcskierung eintreten kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als inneren Kompass bejahen wir durchaus die 10 Gebote und die Seligpreisungen, aber wir haben auch einige Schambereiche in unserem Glauben. Dazu geh\u00f6ren vermutlich der Sch\u00f6pfungsbericht in 7 Tagen, die Jungfrauengeburt, der Richter im Weltgericht und die Auferstehung von den Toten. Zu solchen Themen kommen wir ungern aus der Deckung. Wir verstehen sie mittlerweile anders und andere Themen sind uns wichtiger, aber der mainstream steht uns entgegen. Ebenso in unserem Handeln. Da beugen wir lieber der Schamr\u00f6te vor, anstatt sie durchzustehen und sie als sichtbares Zeichen unserer \u00dcberzeugungen auszuhalten. Wir err\u00f6ten, weil wir eigene Werte verletzt haben, die andere partout nicht teilen. Wir err\u00f6ten f\u00fcr andere, die es vorziehen, blass zu bleiben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Reue und Scham haben auch eine reinigende Wirkung. Wo sie ohne Konsequenzen bleiben, wenden sich Menschen ab und treten aus der entsprechenden Wertegemeinschaft aus. Mit der Formulierung \u201eWir werden uns noch viel zu verzeihen haben!\u201c wird im politischen Raum die Schamlosigkeit angek\u00fcndigt, die sogar Korruption beg\u00fcnstigt. Und ein K\u00f6lner Karnevalskomiker prahlt hochm\u00fctig zur Beichte: \u201eSelbst in der Bu\u00dfe sind wir spitze!\u201c &#8211; Was Scham ist, \u00e4ndert sich rasant und ist in diversen Kulturen sehr unterschiedlich. Bei anderen fordern wir schnell, sie m\u00fcssten doch vor Scham im Boden versinken. Dabei stehen wir bisweilen schon selbst im Morast. Dann brauchen wir eine vom Evangelium gest\u00fctzte Aufrichtigkeit \u201ejedem gegen\u00fcber Rede und Antwort zu stehen, der von uns Rechenschaft fordert \u00fcber die Hoffnung, die uns erf\u00fcllt.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir haben oft einen schwachen Puls f\u00fcr die Hoffnung, die uns erf\u00fcllt. Doch wenn wir die Verhei\u00dfungen, die uns helfen, nach au\u00dfen tragen, werden wir uns wegen anderer Defizite sch\u00e4men. In einem Lied f\u00fcr eine Konfirmation textete und sang unsere Jugendband: \u201eIch sch\u00e4me mich der Dummheit, die Gott ausgetrieben hat. Ich sch\u00e4me mich der Schwachheit, die Gott ausgehalten hat. Ich sch\u00e4me mich des Hasses, der Gott lebensn\u00f6tig macht. Doch ich sch\u00e4me mich des Evangeliums nicht, denn es ist eine Kraft, die uns lebendig macht!\u201c Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liedvorschl\u00e4ge<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 39 Kommt und lasst uns Christus ehren<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 136 O komm, Du Geist der Wahrheit<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 398 In dir ist Freude, in allem Leide<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 351 Ist Gott f\u00fcr mich, so trete<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Singt Jubilate 160 Kein Wort, das ihn verf\u00fcgt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Singt Jubilate 130 Dort, wo alles sinnlos aussieht<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vorschlag Meditation; auch singbar mit Melodie 351 Ist Gott f\u00fcr mich, so trete<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">1 Ein Mensch zu sein auf Erden in dieser b\u00f6sen Zeit<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">hei\u00dft ganz auf Gnade leben, weitab von Ewigkeit,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">hei\u00dft auf die Stimme hoffen, die einst vom Himmel fuhr,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und so wie Jesus werden, tasten in seiner Spur.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2 Ein Mensch zu sein auf Erden und irdisch zu bestehn<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">hei\u00dft aus dem Wasser kommen und in die W\u00fcste gehn<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">nicht Gott im Kreis der G\u00f6tter, noch Engel ohne Blut,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">nicht Tier und blinder T\u00f6ter &#8211; nur Mensch, in Wind und Glut.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">3 Ein Mensch zu sein auf Erden und mit dem Staub verwandt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">hei\u00dft seinen Tod annehmen und Hunger, Frost und Brand,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die Tage und die N\u00e4chte, den Frieden und den Streit,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die Fragen und die \u00c4ngste, Durst nach Gerechtigkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">4 Ein Mensch zu sein auf Erden in dieser argen Welt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">hei\u00dft Gottes Geist annehmen, der auf die Schwachen f\u00e4llt,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">hei\u00dft Menschenbr\u00fcder lieben, auch wenn sie irregehn,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und mit \u201eEs steht geschrieben&#8220; dem B\u00f6sen widerstehn.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(Text von Wilhelmus Barnard\u00a01920-2010)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manfred Mielke, Pfarrer der EKiR im Ruhestand, geb 1953, verheiratet, 2 S\u00f6hne. Sozialisation im Ruhrgebiet und in Freikirchen. Studium in Wuppertal und Bonn (auch Soziologie). Mitarbeit bei Christival und Kirchentagen. Partnerschaftsprojekte in Ungarn (1988- 2011) und Ruanda (2001-2019). Musiker und Arrangeur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schamr\u00f6te? Entsorgen, aufschauen und sich hindurchatmen! | 3. Sonntag nach Epiphanias | 22.02.2023 |R\u00f6m 1, 13-17 | Manfred Mielke| Liebe Gemeinde, die Christbaumkugeln haben wir l\u00e4ngst verstaut. Jetzt haben wir den Blick wieder frei f\u00fcr die nachhaltigen Wirkungen des Weihnachtsfests. Es liegt schon einen Monat zur\u00fcck. 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