{"id":16118,"date":"2023-01-24T09:01:50","date_gmt":"2023-01-24T08:01:50","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=16118"},"modified":"2023-01-24T21:45:27","modified_gmt":"2023-01-24T20:45:27","slug":"matthaeus-171-9-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-171-9-2\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 17,1-9"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Letzter Sonntag nach Epiphanias | 29.01.23 | Mt 17,1-9 (d\u00e4nische Perikopenordnung) | Von Marianne Christiansen |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und dann stiegen sie hinab von dem Berg, und es blieb auch keine Zeit, jemandem von dem zu erz\u00e4hlen, was sie erlebt hatten, denn gleich als sie hinabkamen, war da ein Vater, der Hilfe brauchte f\u00fcr seinen kranken Sohn, und seitdem ging es Schlag auf Schlag: Jesus und seine J\u00fcnger kamen nach Jerusalem zu Anh\u00e4ngern und Gegnern. Der Menschensohn ging seinem Leiden und seinem Tod entgegen, wie er es immer wieder seinem Gefolge gesagt hatte, als sie unterwegs waren. Da geschah so viel. Dachten Petrus, Jakobus und Johannes daran, als sie den Augenblick von Gr\u00f6\u00dfe und Klarheit auf dem Berge erlebten? Den Augenblick, wo sie das Gef\u00fchl hatten, dass alles seinen Platz gefunden hatte, alles war gut \u2013 so gut, dass Petrus es festhalten wollte: \u201eHerr, hier ist gut sein! Willst du, so will ich hier drei H\u00fctten bauen, dir eine, Mose eine und Elina eine, so dass wir hier bleiben k\u00f6nnen in guter Gesellschaft \u2013 dann wissen wir auch, wo du bist \u2013 oben auf dem Berg in einer hellen Wolke\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie m\u00fcssen sich ja daran erinnert haben und es jemandem erz\u00e4hlt haben, denn Matth\u00e4us hat es niedergeschrieben. Er hat gemeint, dass es wichtig war \u2013 so wichtig, dass es etwas \u00fcber Jesus sagt, aber vielleicht auch etwas \u00fcber die J\u00fcnger \u2013 \u00fcber die, die dann zu f\u00fchrenden Personen wurden, Petrus, Jakobus und Johannes.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Erz\u00e4hlen \u2013 ja. Manchmal k\u00f6nnte man denken: \u201eM\u00fcssen wir im Gottesdienst unbedingt aus der Bibel vorlesen und immer wieder die alten Geschichten h\u00f6ren? K\u00f6nnten wir nicht nur etwas Gutes \u00fcber Gott und unser Leben sagen, dass wir sch\u00f6n und ordentlich leben sollen? M\u00fcssen wir unbedingt den Umweg gehen \u00fcber de bald 2000 Jahre alten Texte, viele sind noch \u00e4lter? Denn das ist ja schwer, und da sind viele Dinge, die wir nicht mehr verstehen und die \u00fcbersetzt werden m\u00fcssen. Warum m\u00fcssen wir zum Beispiel von Moses und Elia h\u00f6ren \u2013 zwei Personen aus dem Alten Testament \u2013 ferne Personen, die eine Erkl\u00e4rung verlangen. K\u00f6nnten wir uns nicht einfach damit begn\u00fcgen zu sagen, dass Gott Liebe ist, und dann das Beste daraus machen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das k\u00f6nnten wir wohl sehr wohl \u2013 das w\u00fcrde auch zu etwas k\u00fcrzeren Predigten f\u00fchren \u2013 \u00fcbrigens wird von dem Johannes, dem einen der drei J\u00fcnger, die mit auf dem Berge waren, erz\u00e4hlt, dass er sehr alt wurde und sein ganzes Leben von Jesus predigte &#8211; schlie\u00dflich war er so schwach, wenn er hinausgetragen wurde um zu predigen, dass seine Predigt nur lautete: Liebe Kinder, liebt einander!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das war es, was er nach seinem langen Leben aus der Begegnung mit Jesus gelernt hatte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber das war eben etwas, was er aus der Begegnung mit dem Menschen Jesus gelernt hatte \u2013 und nicht aus einer Theorie. Denn wenn wir uns nur mit der Moral begn\u00fcgen w\u00fcrden \u2013 \u201eGott ist Liebe, und ihr sollt euch ordentlich benehmen\u201c, dann ist das nicht mehr Christentum, denn Christentum ist Evangelium. Evangelium bedeutet frohe Botschaft, ein Ger\u00fccht, eine Erz\u00e4hlung, die einen froh macht. Nicht eine Theorie, sondern ein Bericht, eine Lebensgeschichte, die Lebensgeschichte eines Menschen \u2013 eines Menschen mit Fleisch und Blut. Die Geschichte von Jesus, wie sie von verschiedenen Evangelisten erz\u00e4hlt worden ist und wie sie von Mund zu Mund weitergegeben ist, diese Geschichte ist nicht nur eine Geschichte aus der blauen Luft, sondern aus der Erde. Von einem Menschen. Wir k\u00f6nnen zwar nie hinter die Geschichten und die Quellen zur\u00fcckgehen und v\u00f6llig sicher sein, dass es \u201egenauso geschehen ist, dass er das genau so gesagt und getan hat und dass es an einem Mittwoch war\u201c \u2013 aber wir haben \u00dcberlieferungen von denen, die es weitererz\u00e4hlt haben. Das, was etwas f\u00fcr sie bedeutete, haben sie weitererz\u00e4hlt. Wir haben das Zeugnis davon, was die Begegnung mit Jesus bedeutete.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Entscheidend ist nun, ob die Erz\u00e4hlung den Glauben daran in uns weckt, dass dieser Mensch uns den Sinn des Lebens zeigt, uns offenbart, was Gott ist. In dem Leben, das er lebte, in dem, was er sagte und tat, in seinem Tod und seiner Auferstehung. Ist seine Lebensgeschichte eine Geschichte von Gott? Ja, dann <em>ist<\/em> Gott Liebe. Nicht als Theorie, sondern als Leben. Und dann muss immer davon erz\u00e4hlt werden, vom Leben Jesu, und unserem Leben, dem Leben der Welt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Deshalb lesen wir in den Schriften, der gemeinsamen Geschichte, ganz gleich wie sie sind, und deshalb legen wir sie immer wieder in unserem Leben aus. Wir sind hineingetauft in eine gemeinsame Geschichte, und sie wird uns erz\u00e4hlt, w\u00e4hrend wir leben und auf dem Wege sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und lasst uns zur\u00fcckgehen auf den Berg. Einen hohen Berg, wie dort steht. Ein hoher Ort, wo man hinaufstrebt, um die Gr\u00f6\u00dfe eines Augenblicks zu erleben, Aussicht, Friede in der Seele.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus und Petrus und Jakobus und Johannes \u2013 die drei engsten Freunde &#8211; sind hinaufgegangen. \u201eNach sechs Tagen\u201c, steht da &#8211; und das sind sechs Tage, nachdem Jesus den J\u00fcngern eingehend erz\u00e4hlt hat, dass er Leiden und entgegengeht und dass ihr Weg derselbe sein wird, wenn sie ihm folgen \u2013 sie werden alles verlieren.\u00a0 Der Augenblick auf dem Berge, wo der sich m\u00fcde wandernde Zimmermann vor den Augen der m\u00fcden und angstvollen J\u00fcnger in eine Vision aus Licht und Sinn verwandelt, wie ein Trost ist, eine Hoffnung auf ihrem Weg in das Leiden. Moses und Elia, die gro\u00dfen Propheten aus dem Alten Testament, waren f\u00fcr die j\u00fcdischen J\u00fcnger die gro\u00dfen Gestalten, die beweisen sollten, dass Jesus wirklich der Messias war, der erwartete Christus, der das Volk befreien sollte. Darum geht es ja die ganze Zeit: \u201eGilt dieser Jesus? Offenbart er wirklich Gott?\u201c Die Sprache, die die J\u00fcnger verstanden, waren die Erz\u00e4hlungen des Alten Testaments davon, wie Elia zusammen mit dem Messias kommen w\u00fcrde und wie Moses auf ihn hinweisen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Vision der J\u00fcnger ist also ein Augenblick, wo alles seinen Platz findet \u2013 aller Zweifel, alle Furcht verschwindet. Kein Wunder, dass Petrus das festhalten will. \u201eK\u00f6nnten wir doch hier bleiben, wo alles gut ist und alles reden von Leiden und Kreuz verstummt\u201c. Die leuchtende Wolke und Gott, der redet, sind eine weitere Best\u00e4tigung, denn so haben die J\u00fcnger ja geh\u00f6rt von Moses, der die Stimme Gottes am brennenden Dornenbusch h\u00f6rte, und auch er fiel auf sein Angesicht aus Furcht davor, Gott zu sehen, und auch er erhielt eine Aufgabe: \u201eGehe, denn du sollst mein Volk befreien\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Etwas sp\u00e4ter r\u00fchrt Jesus sie an und ruft sie zur\u00fcck in das gew\u00f6hnliche Leben \u2013 als der Wanderer, der Mensch in verschlissener Tracht. Gemeinsam gehen sie hinab in das Leben, das sie leben sollen, mit Krankheit und Furcht und Heilung und Freude \u2013 ein Menschenleben, das mit dem Tod endet. Aber den Augenblick von Hoffnung, Licht, Auferstehung nehmen sie mit. Das ist wahr. Auch mitten im Finstern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Augenblick, wo alles seinen Platz findet, die Wolke leuchtet, Gott redet \u2013 was sollen wir ihn nennen? Den Augenblick des Glaubens? Den Augenblick der Auferstehung? Den Augenblick der Ewigkeit? Das w\u00e4re nicht so wichtig, wenn nur Matth\u00e4us uns erz\u00e4hlen w\u00fcrde, dass Petrus und Jakobus und Johannes ein gro\u00dfes religi\u00f6ses Erlebnis hatten. Sch\u00f6n f\u00fcr sie, aber ohne Bedeutung f\u00fcr andere. Die Augenblicke eines religi\u00f6sen Erlebnisses, wo sich pl\u00f6tzlich alles \u00f6ffnet und wo man die N\u00e4he Gottes physisch oder seelisch sp\u00fcrt, die Augenblicke, die viele Menschen\u00a0 erleben d\u00fcrfen \u2013 ein- oder mehrmals in ihrem Leben, sind Gaben und Trost. Aber wenn die Erz\u00e4hlung von der Verkl\u00e4rung auf dem Berg weitergegeben wird als ein Teil der Geschichte Jesu, dann wohl deshalb, weil sie ein Evangelium ist, eine frohe Botschaft. Der Augenblick auf dem Berg ist ein kleines Lichtbild von der Hoffnung, der Auferstehung. Ein Bild, das man mitnimmt von dem Berg hinaus in die Welt. Ein Bild, an das man sich halten kann, wenn es am allerschwersten aussieht, in Krankheit, Leiden und Trauer.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das ganze Evangelium, die Geschichte von Jesus, ist eine solche \u201eVerkl\u00e4rung auf dem Berg\u201c f\u00fcr uns, die wir jetzt leben \u2013 ganz gleich ob wir nun religi\u00f6se Erlebnisse haben oder nie etwas anderes erleben als das wunderbare Leben, das vor uns liegt. Das Evangelium vom Menschen Jesus endet wie die Lebensgeschichte aller Menschen mit dem Tod \u2013 und dennoch nicht. Das Evangelium erz\u00e4hlt die \u00fcberraschende \u00d6ffnung der Welt: Auferstehung von den Toten, Hoffnung. Das Evangelium ruft die Hoffnung ins Leben, dass die Liebe, die Jesus offenbart hat, auch da gilt, wo alles endet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Deshalb erz\u00e4hlen wir das Evangelium immer wieder. Denn man kann keine H\u00fctten oben auf dem Berg bauen und im Erlebnis bleiben. Man kann nicht in einem sorglosen Leben existieren, in einer v\u00f6lligen \u00dcberzeugung davon, dass alles in Wirklichkeit gut ist. Die Hoffnung auf die Auferstehung liegt nicht in unserem Verstand oder in unseren Erlebnissen oder Kr\u00e4ften. Sie liegt in der Lebensgeschichte Jesu, die uns stets erz\u00e4hlt, dass die Barmherzigkeit Gottes st\u00e4rker ist als der Tod, auch wenn wir es nicht sp\u00fcren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Evangelium verf\u00fchrt uns liebevoll, so wie wenn man mitten in einer Geschichte Kindern (oder sich selbst) das Ende der Geschichte erz\u00e4hlt, um ihnen bei den unheimlichen Passagen Mut zu machen. Wir haben das Ende der Geschichte schon geh\u00f6rt, so wie die J\u00fcnger auf dem Berg ein Bild davon sahen. Das frohe Ende der Geschichte schenkt Mut und Trost, in diesem wechselhaften Leben zu leben, auch wenn der Weg durch Verlust, Leiden und Tod f\u00fchrt. Er ruft uns zu aus der Zukunft. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Bisch\u00f6fin Marianne Christiansen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Ribe Landevej 37\u00a0<\/strong><br \/>\n<strong>6100 Haderslev<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Email: mch(at)km.dk<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzter Sonntag nach Epiphanias | 29.01.23 | Mt 17,1-9 (d\u00e4nische Perikopenordnung) | Von Marianne Christiansen | Und dann stiegen sie hinab von dem Berg, und es blieb auch keine Zeit, jemandem von dem zu erz\u00e4hlen, was sie erlebt hatten, denn gleich als sie hinabkamen, war da ein Vater, der Hilfe brauchte f\u00fcr seinen kranken Sohn, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":16123,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[36,1,185,157,853,667,349,669,611,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-16118","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-matthaeus","category-aktuelle","category-aus-dem-daenischen","category-beitragende","category-bibel","category-kapitel-17-chapter-17-matthaeus","category-kasus","category-letzter-so-n-epiphanias","category-marianne-christiansen","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16118","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16118"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16118\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16120,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16118\/revisions\/16120"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16123"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16118"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16118"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16118"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=16118"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=16118"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=16118"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=16118"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}