{"id":16288,"date":"2023-01-31T17:06:05","date_gmt":"2023-01-31T16:06:05","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=16288"},"modified":"2023-01-31T21:29:01","modified_gmt":"2023-01-31T20:29:01","slug":"matthaeus-99-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-99-12\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 9,9-12"},"content":{"rendered":"<h3>Gesegnete Herzerweiterung | Septuagesim\u00e4 |05.02.2023 |\u00a0Mt 9,9-12 | Eberhard Busch |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4hrend des zweiten Weltkriegs gab es in der Schweiz einen eigenen Fl\u00fcchtlingspfarrer. Paul Vogt hie\u00df er. Er hatte die Aufgabe, sich f\u00fcr die vielen Vertriebenen einzusetzen, die im Nachbarland nicht mehr leben konnten. Das passte auch Einflussreichen in der Schweiz gar nicht. Genauer gesagt, man unterschied hier zwischen willkommenen Asylanten und unerw\u00fcnschten, denen man die Aufnahme verweigerte. Dem widerstand Paul Vogt. Er stand f\u00fcr eine \u201egesegnete Herzerweiterung\u201c, wie er das nannte: In ihr bekommen auch \u201cviele liebe, liebe Mitmenschen, auch viele liebe, liebe M\u00fchselige und Beladene, Platz im Herzen,\u201c sagte er. \u201eSie stehen nicht mehr nur <em>vor <\/em>mir oder <em>unter <\/em>mir, sondern <em>in mir<\/em>. In der gesegneten Herzerweiterung begegnen wir einander, gr\u00fc\u00dfen einander, teilen miteinander Freude und Leid.&#8220; Paul Vogt hat das von Jesus gelernt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denn hier sehen wir den, von dem unser Bibeltext handelt. Es ist der, in dessen Herzen \u201eviele liebe, liebe M\u00fchselige und Beladene&#8220; Platz haben. Er liebt sie. Er ist der bahnbrechende Vorl\u00e4ufer in Sachen einer \u201egesegneten Herzerweiterung&#8220;. Sein Herz ist so weit, dass er sie sieht, gerade sie, die Unerw\u00fcnschten. Wenn <em>wir<\/em> sie sehen, so schauen wir lieber weg. Die haben nicht so leicht Platz in unserem Herzen. Er sieht sie. So wie vor Jahrhunderten Christoph Kolumbus eine Entdeckung machte: Jenseits des gro\u00dfen Meeres sind auch noch Andere, die anders aussehen, die andere Sitten haben, die religi\u00f6s anders beheimatet sind \u2013 aber sie sind Menschen grad wie wir. So entdeckt Jesus Leute, die anders sind, solche, die au\u00dferhalb der hergebrachten Regeln leben: Outlaws, was w\u00f6rtlich hei\u00dft: Menschen drau\u00dfen und nicht innerhalb der gewohnten Ma\u00dfst\u00e4be.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Warum geht Jesus ausgerechnet zu ihnen? Sind sie so attraktiv? Merkw\u00fcrdig, er geht zu ihnen,\u00a0 weil sie keineswegs Vorz\u00fcge haben. Nichts, womit sie sich bei den Alteingesessenen beliebt machen k\u00f6nnten. F\u00fcr die geh\u00f6ren sie einfach nicht dazu. Sie sind ausgeschlossen, aus ihren geschlossenen Kreisen. Ist das Gottes Wille? Jesus sagt Nein! Haben die Einheimischen es denn \u00fcbersehen, dass nach dem Propheten Jesaja (42,6) das Volk Israel berufen ist zum \u201eBundesmittler unter den V\u00f6lkern\u201c? Offenbar haben die das vergessen. Und so stehen diese Outlaws bei ihnen vor einer geschlossenen T\u00fcr. Mit dem Titel des aufw\u00fchlenden B\u00fchnenst\u00fccks von Wolfgang Borchert zu reden: &#8222;Drau\u00dfen vor der T\u00fcr&#8220;. In unserer N\u00e4he, aber drau\u00dfen. Da befinden sich solche, die anders sind. Sie sind auch krank: Bed\u00fcrftige, die Heilung, Verst\u00e4ndnis, Beistand ben\u00f6tigen. Sie sind auch solche, die Vergebung brauchen, Entzweite, die auf Vers\u00f6hnung angewiesen sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die sieht er. Und er sieht sie nicht nur. Er geht zu ihnen, denen wir lieber aus dem Weg gehen. Wir sagen: Gleich und gleich gesellt sich gern. Aber wie ist es mit den Ungleichen? Er gesellt sich ihnen zu.\u00a0 Warum macht er das? Weil er sie ins Herz geschlossen hat. Wir k\u00f6nnten auch sagen: er missioniert sie. Er tut das im wahren Sinn von Mission. Er tut das als ein Gesandter, von Gott gesandt, um sich f\u00fcr diese Anderen einzusetzen, um f\u00fcr sie Zeit zu haben, um bei ihnen einzukehren. Denn was macht er in seiner Mission? Er setzt sich mit ihnen an <em>einen<\/em> Tisch. Er isst und trinkt mit ihnen.\u00a0 Er tut es in Verbundenheit, in Solidarit\u00e4t mit ihnen. Er stellt damit klar, unsere Grenzen sind nicht Gottes Grenzen.\u00a0 Er geht zu den Fremden, und die Fremden r\u00fccken in seine N\u00e4he.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus will uns dies jedoch nicht als ein Solist vorf\u00fchren. Er will uns dabei haben, nicht als Zuschauer. Er m\u00f6chte, dass wir uns beteiligen. Ihm liegt daran, dass wir ihm darin folgen. so, wie der Fl\u00fcchtlingspfarrer Paul Vogt das von ihm lernen wollte. Aber da sind nun Menschen, die Vorbehalte haben. Die haben Bedenken, dass Jesus sich jetzt nicht an die vorgeschriebene Ordnung h\u00e4lt. Unser Text nennt diese Bedenkentr\u00e4ger mit dem alten Wort:Pharis\u00e4er. Gemeint sind damit Menschen, die daf\u00fcr Sorge tragen, dass alles h\u00fcbsch ordentlich vonstatten geht, so wie gewohnt. Es geht ihnen darum, dass bei den jeweils unternommenen Ma\u00dfnahmen Gepflogenheiten eingehalten werden. Sie tuscheln hinter dem R\u00fccken dessen, den das angeht: Wo k\u00e4men wir denn da hin, wenn jeder das anstellt, was ihn gut und richtig d\u00fcnkt! Gibt es nicht unantastbare Regeln? und die markieren Grenzen, die nicht \u00fcberschritten werden d\u00fcrfen? Diese Aufpasser legen Wert darauf, dass sie es doch nur recht meinen, wenn sie jetzt vor Gefahren sch\u00fctzen..<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kommt uns das nicht bekannt vor? Da werden in j\u00fcngster Zeit Z\u00e4une errichtet. Und man kennt Tricks und Schliche, wie man das Asylrecht umgehen kann, was doch nach der Charta der Vereinten Nationen ein elementares Grundrecht ist. Man kann zwar Ausnahmen machen bei denen, die uns gelegen kommen. Doch \u201eAusnahmen best\u00e4tigen die Regel\u201c. Und die Regel sind solche Abwehr-Ma\u00dfnahmen wie die zwischen den USA und Mexiko, wie die zwischen Europa und Afrika. <em>Wir<\/em> k\u00f6nnen wohl derartige Z\u00e4une \u00fcberwinden. Ist es nicht seltsam, dass das heutzutage zusammengeht: das Pochen auf sichere Grenzen <em>und<\/em> das grenzenlose Reisen mit dem Luxusdampfer in die weite Welt. Wir gehen in die Ferne, aber die Ferne soll nicht zu uns kommen. Ist es etwa so?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus h\u00e4lt sich nicht linientreu daran. Er ger\u00e4t dadurch in Spannung mit den Leuten. Eben die Pharis\u00e4er. Er ist nicht gegen sie. Er will auch sie nicht verdrie\u00dfen. Er will auch ihnen Gutes tun. Er will sie heilen von einer kranken Einstellung. Denn diese so genannten Gesunden sind auch krank. Es geht ihm um ihre Herzerweiterung. Der Genfer Reformator Calvin schrieb \u00fcber unsere Beziehung zu den Fremden: Nein, \u201ewir k\u00f6nnen es nicht schaffen, dass sie uns etwa nicht N\u00e4chste sind&#8220;, bemerkte er. Das klappt nicht. Aber k\u00f6nnen wir uns nicht wenigstens so verhalten, als ob die Fremden nicht unsere N\u00e4chsten w\u00e4ren? Mit solcher \u00dcberlegung folgen diese Mitmenschen nicht Jesus, und entziehen sie sich ihm, sie, mit denen er es zu tun hat. Aber sie denken: Lieber von ihm absehen als von unsren ehernen Grunds\u00e4tzen, die festgemauert in der Erde stehen. Man kann ja sein Kreuz wegstellen, man kann auch religi\u00f6s sein, ohne auf ihn zu h\u00f6ren, murmeln sie vor sich hin.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vorderhand gehen sie nicht mit ihm. Doch er ger\u00e4t dadurch nicht in Verlegenheit. Folgen nicht sie ihm, so findet er Andere, die ihm folgen. Gott kann sich notfalls auch aus Steinen Kinder erwecken, hat er ein andres Mal gesagt (Lukas 3,8). Denn er will auf keinen Fall allein seinen Weg gehen. Die zuerst Angesprochenen sind entt\u00e4uschend. Er bleibt dabei, er m\u00f6chte Menschen mit dabei haben bei der \u201egesegneten Herzerweiterung\u201c, von der der Schweizer Fl\u00fcchtlingspfarrer geredet hat. Das geht so zu: Jesus sieht einen Zollbeamten. Selbst wenn der seine Arbeit ordentlich verrichtet, man kann mit ihm keinen Staat machen. Er ist unbeliebt, ein Drau\u00dfenstehender, ein Verrufener, ein Kollaborateur. Einer von denen, die der verhassten Fremdherrschaft zuarbeiten, einer, der sich dadurch eine goldene Nase verdient, ohne angemessen Steuern zu zahlen. Wer beschmutzt sich schon gern seine H\u00e4nde mit so einem!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus geht zu ihm. Er spricht ihn an. Geh mit mir. Er sorgt sich nicht, dass er sich mit so einem selbst verschmutzen k\u00f6nnte. Und er fackelt nicht lange, fragt nicht: willst du dir das einmal n\u00e4her \u00fcberlegen, ob du eventeull ein bisschen Zeit hast? Er fragt ihn nicht einmal, ob der sein Fehlverhalten bereut. Sondern einfach: Komm mit! Ich brauche dich. Komm! Da geht es zu wie in der Sch\u00f6pfungs-Geschichte: Und Gott sprach: &#8222;Es werde Licht, und es wurde hell.\u201c Und Jesus sprach zu Matth\u00e4us: \u201eFolge mir!, und er stand auf und folgte ihm.\u201c Und indem er das tut, l\u00e4sst er das Alte hinter sich und f\u00e4ngt ein neues Leben an. Er ist geheilt von seiner Verkehrtheit. Und so ist Platz geschaffen f\u00fcr einen Auszug aus seinen bisherigen Machenschaften \u2013 Platz f\u00fcr seinen Gang oder sein Hinterherstolpern in den Spuren Jesu. Bekehrung hei\u00dft Berufung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und wohin f\u00fchrt sein Weg, hinter dem Heiland her? Der Weg f\u00fchrt zuerst dahin, wo jener Z\u00f6llner namens Matth\u00e4us herkommt. Da sind ja noch weitere Gestalten von der Art des Matth\u00e4us, &#8222;Z\u00f6llner und S\u00fcnder&#8220;, werden sie genannt. Auf sie l\u00e4sst sich Jesus ein. Mit ihnen verkehrt er.\u00a0 So, dass er mit ihnen zusammenr\u00fcckt. In Solidarit\u00e4t, das hei\u00dft\u00a0 in Geschwisterlichkerit. Von der aus Nicaragua stammenden Dichterin Gioconda Belli stammt der Satz, der klingt wie aus dem Mund einer verborgenen J\u00fcngerin Jesu: &#8222;Solidarit\u00e4t ist die Z\u00e4rtlichkeit der V\u00f6lker.&#8220; Es gibt solche J\u00fcngerinnen Jesu. Sie lehren uns, dass die von Jesus geleitete Bewegung weiter und weiter geht, wie die Wellen auf dem Wasser. Sie erreichte Paul Vogt mit seinem Wort von der gesegneten Herzenserweiterung. Hat sie nicht auch die Demonstrantinnen erreicht, die im Iran gegen Gewalt und Unrecht aufstanden: \u201eFrau \u2013 Leben &#8211; Freiheit\u201c? Und sie erreicht heute auch uns. &#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zuletzt die Frage: Was wird jetzt aus jenen Pharis\u00e4ern? Indem Jesus bei denen ist, die sie von sich fernhalten, kehren sich da die Verh\u00e4ltnisse nicht auf einmal um? Indem er drinnen bei den Drau\u00dfen-Stehenden ist, stehen damit jene Bedenkentr\u00e4ger nicht drau\u00dfen, &#8222;drau\u00dfen vor der T\u00fcr&#8220;?\u00a0 Vollzieht sich damit\u00a0 nicht das, was Jesus auch sagt: &#8222;Letzte werden Erste sein und Erste Letzte\u201c ? (Matth. 20, 16) Aber was nun, fragen wir weiter: was nun, wenn die Ersten Letzte geworden sind? Haben diese neuen Letzten noch eine Hoffnung? Halten wir uns daran: Was Er den einen gibt, damit zerst\u00f6rt er nicht\u00a0 die Zukunft der anderen! Und was die Pharis\u00e4er den Z\u00f6llnern und S\u00fcndern vorenthalten, davon leben im Grunde auch sie, leben <em>beide<\/em>, leben<em> v<\/em>on dem, worin er uns vorausgeht, mit dem einen Gotteswort zu reden, das Jesus aus dem Propheten Hosea anf\u00fchrt (6,6): \u201cIch will Barmherzigkeit.&#8220;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&lt;ebusch@gwdg.de&gt;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gesegnete Herzerweiterung | Septuagesim\u00e4 |05.02.2023 |\u00a0Mt 9,9-12 | Eberhard Busch | W\u00e4hrend des zweiten Weltkriegs gab es in der Schweiz einen eigenen Fl\u00fcchtlingspfarrer. Paul Vogt hie\u00df er. Er hatte die Aufgabe, sich f\u00fcr die vielen Vertriebenen einzusetzen, die im Nachbarland nicht mehr leben konnten. Das passte auch Einflussreichen in der Schweiz gar nicht. 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