{"id":16982,"date":"2023-02-15T17:05:11","date_gmt":"2023-02-15T16:05:11","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=16982"},"modified":"2023-02-17T12:34:25","modified_gmt":"2023-02-17T11:34:25","slug":"1-korinther-13-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-korinther-13-2\/","title":{"rendered":"1. Korinther 13"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Grundgesetz |\u00a0Estomihi | 19.02.2023 | 1.Kor 13 | Wolfgang V\u00f6gele|<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Segensgru\u00df<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Predigttext f\u00fcr den Sonntag Estomihi, das so genannte Hohelied der Liebe steht 1Kor 13:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eWenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und h\u00e4tte der Liebe nicht, so w\u00e4re ich ein t\u00f6nendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden k\u00f6nnte und w\u00fcsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und h\u00e4tte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen k\u00f6nnte, und h\u00e4tte der Liebe nicht, so w\u00e4re ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen g\u00e4be und meinen Leib dahing\u00e4be, mich zu r\u00fchmen, und h\u00e4tte der Liebe nicht, so w\u00e4re mir\u2019s nichts n\u00fctze. Die Liebe ist langm\u00fctig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bl\u00e4ht sich nicht auf, sie verh\u00e4lt sich nicht ungeh\u00f6rig, sie sucht nicht das Ihre, sie l\u00e4sst sich nicht erbittern, sie rechnet das B\u00f6se nicht zu, sie freut sich nicht \u00fcber die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie ertr\u00e4gt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe h\u00f6ret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufh\u00f6ren wird und das Zungenreden aufh\u00f6ren wird und die Erkenntnis aufh\u00f6ren wird. Denn unser Wissen ist St\u00fcckwerk und unser prophetisches Reden ist St\u00fcckwerk. Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das St\u00fcckwerk aufh\u00f6ren. Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war. Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich st\u00fcckweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die gr\u00f6\u00dfte unter ihnen.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wir alle sind gefesselt, verdrahtet, angekettet an die digitale Welt. Wir h\u00e4ngen am Tropf sozialer und kommunikativer Medien. Wer nicht vernetzt ist, existiert nicht. Die meisten Menschen besitzen ein Handy, einen Fernseher, einen Laptop, ein Radio. \u00dcber WLAN und Funknetze str\u00f6men Schlagzeilen und grelle, schockierende Fotos in das Bewu\u00dftsein von Menschen ein. Und diese lassen sich nur allzu gerne zerstreuen oder ablenken. Im Strom der Videoclips l\u00e4\u00dft sich das Wichtige nicht mehr vom Unwichtigen unterscheiden. W\u00f6rter und Bilder zerst\u00f6ren durch ihre schiere Masse Aufmerksamkeit und Konzentration, Nachdenken und Selbst\u00e4ndigkeit der Konsumenten. Es macht keinen Sinn, gegen den Wasserfall der W\u00f6rter zu k\u00e4mpfen. Aber daf\u00fcr zahlen die Nutzer, die nach den sozialen Medien s\u00fcchtig geworden sind, einen hohen Preis. Sie vergessen das, was grundlegend wichtig ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie ahnen nun schon, was ich sagen will. Was grundlegend wichtig ist f\u00fcr Christenmenschen, die glauben wollen, hat Paulus hier ein f\u00fcr allemal aufgeschrieben: ein Kapitel Schwarzbrot des Christentums. Verfassungspatrioten reden von der Menschenw\u00fcrde, aufgekl\u00e4rte Philosophen von den Menschenrechten, die amerikanische Demokratie betont in ihrer Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung von 1776 das Recht jedes einzelnen auf Leben, Freiheit und dem Streben nach Gl\u00fcck. Alles wichtig, alles richtig, alles grundlegend. Aber, so Paulus, <em>noch<\/em> wichtiger ist die Liebe. Liebe ist dabei kein abstraktes Rechteck der Richtigkeiten, sondern T\u00e4tigkeit, Tuwort, Aktion. Liebe umarmt, Liebe k\u00fc\u00dft, Liebe sieht das Gute im Menschen. In der Liebe kommen sich Menschen so nah wie nie sonst, Haut an Haut, Z\u00e4rtlichkeit f\u00fcr Z\u00e4rtlichkeit. Liebe nimmt R\u00fccksicht, Liebe tr\u00f6stet und baut auf. Sie schweigt mit den Traurigen und jubelt mit den Fr\u00f6hlichen. Liebe faltet sich auf in ein ganzes Ensemble von T\u00e4tigkeiten, die allesamt nur eines zum Zweck haben: den liebevollen, f\u00fcrsorgenden Blick auf den anderen oder die andere. Liebe blickt auf den Anderen und denkt von ihm her. Liebe ist das Gegenteil von Egoismus und Selbstsucht. Liebe beschr\u00e4nkt sich nicht auf den gew\u00e4hlten Partner. Liebe nimmt ganz unterschiedliche soziale Gestalten an, die in vielen Nuancen weit \u00fcber Erotisches und Sexuelles hinausreichen. Liebe kann so vieles sein: erstens K\u00fcssen, zweitens Umarmen, drittens F\u00fcreinanderdasein und Vertrauen, viertens Tr\u00f6sten und Telefonieren \u2013 und das in jeder beliebigen Reihenfolge, in jeder beliebigen Intensit\u00e4t. Liebe ist keineswegs nur f\u00fcr Ehe, Partnerschaft und Beziehung reserviert. Christen \u2013 so Paulus \u2013 sind aufgerufen, andere Menschen unbedingt zu lieben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zwei Warnungen seien ausgesprochen: Im Spr\u00fchwasser der vielen W\u00f6rter und Bilder, die auf den Menschen einprasseln, ist darauf zu achten, nicht zu h\u00e4ufig von der Liebe zu reden. Wie alle anderen Worte nutzt sich die Rede von der Liebe ab. Sie verkommt leicht zu Kitsch, H\u00fclse und Klischee. Zweitens: Jeder von Ihnen hat wohl schon einmal an einer Trauung teilgenommen, bei der der Pfarrer mit Hilfe dieser Passage des Paulus seinen Segen zugesprochen hat. Aber auch die fromme Rede von der Liebe kann zu Kitsch verkommen. Und Liebe ist keineswegs f\u00fcr die Ehe reserviert. Liebe ist inklusiv. Liebe zum Ehepartner schlie\u00dft Liebe zu anderen Menschen ein \u2013 mit wechselnder Intensit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Handeln, F\u00fchlen und Denken der Liebe verbinden sich mit vier Grunderkenntnissen, die aufeinander aufbauen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Erstens: Wer in der Wort- und Bilderflut mitschwimmt, mu\u00df den Kopf \u00fcber Wasser halten, um nicht zu ertrinken. Glaubende Menschen tun das, indem sie sich auf das Wesentliche, die Grundlagen besinnen. Die Bilderflut der Moderne l\u00e4\u00dft sich nicht abschalten. Aber es lohnt sich, zum Beispiel einen Gottesdienst lang aus dem Wasser zu klettern und \u00fcber das nachzudenken, was eigentlich wichtig ist. Die Besinnung auf Grundlagen eigenen Menschseins kann bei aller Zerstreuung und Un\u00fcbersichtlichkeit zu ganz anderen Ergebnissen f\u00fchren als zu denen, die Paulus in seinem Brief aufgeschrieben hat: Menschenrechte, Diversit\u00e4t, Pluralismus. Paulus f\u00fcgt dem die Stimme des Christentums hinzu: Eckpfeiler ist das Lieben. Liebe ist so etwas wie die Magna Charta, das christliche Manifest, die Menschenrechtserkl\u00e4rung des Glaubens.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zweitens: Paulus\u2018 Rede \u00fcber die Liebe vermittelt Grundlegendes \u00fcber die Tiefenstruktur des christlichen Glaubens. Es lohnt sich sehr, darauf zu achten, wor\u00fcber Paulus <em>nicht<\/em> redet. Er redet <em>nicht<\/em> \u00fcber Fr\u00f6mmigkeit, <em>nicht<\/em> \u00fcber Klerikalismus und die Mitgliedschaft in einer Kirche, er redet auch nicht dar\u00fcber, woran man Christenmenschen in dieser un\u00fcbersichtlichen Welt mit ihren vielen Religionen, Weltanschauungen und Ideologien erkennen kann.\u00a0 Und Paulus besch\u00e4ftigt sich nicht mit Einstellungen, Haltungen und Tugenden, obwohl Theologen des Mittelalters angefangen haben, Glaube, Hoffnung und Liebe als Kardinaltugenden des Christentums zu bezeichnen. Der Unterschied wird im folgenden Punkt deutlich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Drittens: Paulus redet von der Liebe als einer T\u00e4tigkeit. Sie ist Handlung und Aktivit\u00e4t, nicht Einstellung. In der Liebe denken und handeln Menschen, Glaubende wie Nichtglaubende, von einer anderen Person (oder Personen) her. In der Liebe denken und handeln Menschen nicht an sich selbst.\u00a0 Die Liebe bl\u00e4ht sich nicht auf. Sie dient nicht zum Bau frommer menschlicher Kulissen. Sie l\u00e4\u00dft sich auch nicht in ein Ger\u00fcst frommer Einstellungen pressen. In der Liebe wechseln Glaubende die Perspektive. Egoistische Liebe denkt an sich selbst. Die wahre Liebe, von der Paulus redet, denkt zuerst an den anderen. Und sie handelt dann auch danach. Liebe ist darum nicht das Kennzeichen einer institutionalisierten Religion, auch nicht des Christentums, sondern Liebe ist im gelungenen Fall ein Kennzeichen des Menschseins. Erst die Liebe, das Denken und Handeln vom anderen her, macht einen Menschen zum Menschen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer \u00fcber den anderen nachdenkt und danach handelt, wird versuchen, diesen anderen Menschen zu verstehen. Oft wird sich zeigen, da\u00df dieser Versuch zu verstehen, an seine Grenzen ger\u00e4t, weil der Andere Widerspr\u00fcche offenbart oder etwas verborgen hat. Wer liebt, wird versuchen, den anderen zu verstehen. Und er wird die Grenze respektieren, die der verst\u00e4ndnisvollen Liebe gesetzt sind. Der Andere bleibt ein Geheimnis. Wer liebt, der respektiert dieses Geheimnis: das Geheimnis seiner W\u00fcrde und seiner Gottebenbildlichkeit. Die hier gemeint Liebe als Handlung beschr\u00e4nkt sich nicht auf das Intellektuelle. Die N\u00e4chsten sollen nicht berechnet, durchschaut oder ausgeleuchtet werden. Sie werden einfach akzeptiert, in ihren Widerspr\u00fcchen, Fehlern und St\u00e4rken. Liebe hei\u00dft: F\u00fcrsorgliches Handeln f\u00e4ngt an, lange bevor das Nachdenken dar\u00fcber an sein Ende gekommen ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Viertens: Ich habe gesagt, da\u00df das Handeln der Liebe das Geheimnis der anderen, geliebten Menschen respektiert. In seinem Hohelied verst\u00e4rkt Paulus diesen Gedanken noch. Er spricht von der Wirklichkeit als Spiegel. Wenn diese Welt in der Wirklichkeit, die wir erleben, aufgeht, so ist darin f\u00fcr das Wirken Gottes kein Platz. Das l\u00e4uft nach dem Prinzip: Was man nicht sieht, das kann es auch nicht geben. Naturalismus und Wissenschaften haben plausible Erkl\u00e4rungen f\u00fcr das gefunden, was fr\u00fcher Gott zugeschrieben wurde. Dem entspricht eine Lebenshaltung, die wir schon lange als pragmatisch bezeichnen: Die Wirklichkeit ist, wie sie ist; jeder von uns steht vor der Aufgabe, sie anzunehmen und das Beste daraus zu machen. Dieser Pragmatismus kommt vielen Menschen vern\u00fcnftig, aber auch ein wenig langweilig vor. Er ist so spr\u00f6de, weil sich aus dieser Einstellung keine Ideen f\u00fcr den Sinn des Lebens ergeben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus kannte die Diskussionen dar\u00fcber noch nicht. Aber er hat mit seinem Hohelied der Liebe schon eine zweiteilige Antwort darauf gefunden.\u00a0 Der erste Teil seiner Antwort lautet: Es geht beim Christentum nicht um das F\u00fcrwahrhalten bestimmter inhaltlicher Glaubenss\u00e4tze. Niemand, der glaubt, mu\u00df deswegen wissenschaftliche \u00dcberzeugungen, etwa \u00fcber die Entstehung der Welt, preisgeben. Aber Paulus sagt noch etwas zweites: Die Wirklichkeit, in der wir leben, gen\u00fcgt nicht sich selbst. Sie verweist \u00fcber sich selbst hinaus. In dieser Wirklichkeit leben wir, aber sie l\u00e4\u00dft sich auch betrachten wie ein Spiegel. Wer das verstanden hat, der ahnt etwas vom Geheimnis dieser Welt. In der Wirklichkeit spiegelt sich etwas von dem, den Paulus und Jesus und alle, die ihnen nachgefolgt sind, Gott nennen. Diese Wirklichkeit enth\u00e4lt ein Geheimnis, das nur aus ihr selbst, nicht vollst\u00e4ndig entschl\u00fcsselt werden kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weil das so ist, so Paulus, \u201a<em>glauben<\/em>\u2018 wir in dieser Wirklichkeit nur, aber wir \u201a<em>sehen<\/em>\u2018 nicht. Und dieser kleine Unterschied verhindert wirkungsvoll die Selbstvergiftung des Christentums in fundamentalistische \u201aWahrheiten\u2018, die jedem, der nicht glaubt, mit gro\u00dfem Get\u00f6se auf den Kopf gehauen werden. Liebe wird zur zentralen Arznei gegen einen penetranten und aufgebl\u00e4hten Glauben. Einfacher gesagt: Wer lieben will, mu\u00df nicht immer rechthaben. Er kann sich zur\u00fcckziehen aus dem erbitterten Kampf um vorgeblich ewige Wahrheiten. Erkenntnisse bl\u00e4hen auf. Liebende konzentrieren sich darauf, den Menschen und der Welt um sie herum etwas Gutes zu tun.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Welt, welche die Menschen wie durch einen Spiegel anschauen, lebt von dem einen unerkl\u00e4rbaren Geheimnis, das Paulus Gott nennt. Dieses Geheimnis steckt in jedem Menschen. Rechtsphilosophen sp\u00e4terer Jahrhunderte haben es die W\u00fcrde des Menschen genannt. Sie gr\u00fcndet darin, da\u00df der Mensch als Gottes Ebenbild geschaffen ist. Zwischen dem Geheimnis Gottes und dem Geheimnis der Menschen bestehen Parallelen, die Paulus genau kennt, aber nicht anspricht. Durch Rechnen und Programmieren kann <em>diesem<\/em> Geheimnis niemand beikommen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Trotzdem ist es m\u00f6glich, dem genannten Geheimnis gerecht zu werden. Paulus sagt: Das geschieht nur durch die Liebe, durch T\u00e4tigkeit, durch F\u00fcrsorge, durch Tr\u00f6sten und Beistehen. Paulus spricht von einer Konzentration auf die Liebe, gegen alle Zerstreuungen und Ablenkungen. Manchmal ist es gut, sich an die Grundlagen zu erinnern. Wer stets von hierhin nach dorthin l\u00e4uft, um der n\u00e4chsten Sensation nachzugaffen, der bleibt ein Kind, das in dieser Wirklichkeit dauernd herumgewirbelt wird. Wer den Zusammenhang von Glaube, Geheimnis und Liebe verstanden hat, der gewinnt Reife, Souver\u00e4nit\u00e4t und Widerstandskraft gegen alle Zerstreuungen. Glaubende gewinnen den aufrechten Gang. Sie geben Gottes unendliche Liebe, sein gro\u00dfes Geheimnis an andere Menschen weiter. Das bleibt \u2013 Paulus gibt es offen zu \u2013 St\u00fcckwerk.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber ein paar St\u00fcckchen Liebe reichen f\u00fcr ein ganzes Leben aus. Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Prof. Dr. Wolfgang V\u00f6gele<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Karlsruhe<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wolfgangvoegele1@googlemail.com<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wolfgang V\u00f6gele, geboren 1962. Apl. Professor f\u00fcr Systematische Theologie und Ethik an der Universit\u00e4t Heidelberg. Er schreibt \u00fcber Theologie, Gemeinde und Predigt in seinem Blog \u201eGlauben und Verstehen\u201c (<a href=\"http:\/\/www.wolfgangvoegele.wordpress.com\/\">www.wolfgangvoegele.wordpress.com<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Grundgesetz |\u00a0Estomihi | 19.02.2023 | 1.Kor 13 | Wolfgang V\u00f6gele| Segensgru\u00df Der Predigttext f\u00fcr den Sonntag Estomihi, das so genannte Hohelied der Liebe steht 1Kor 13: \u201eWenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und h\u00e4tte der Liebe nicht, so w\u00e4re ich ein t\u00f6nendes Erz oder eine klingende Schelle. 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