{"id":17282,"date":"2023-03-07T20:57:54","date_gmt":"2023-03-07T19:57:54","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=17282"},"modified":"2023-03-18T22:58:11","modified_gmt":"2023-03-18T21:58:11","slug":"herr-ueber-alle-koenige","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/herr-ueber-alle-koenige\/","title":{"rendered":"Herr \u00fcber alle K\u00f6nige"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">\u00abHerr \u00fcber alle K\u00f6nige\u00bb |\u00a0Predigt im Evensong | 1. M\u00e4rz 2023 | Daniel 2,46-48 |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lesung<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Jesus erz\u00e4hlte der Menge ein weiteres Gleichnis: \u00bbMit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann<sup>[<\/sup><\/em><em><a href=\"https:\/\/www.biblegateway.com\/passage\/?search=Matth%C3%A4us%2013%3A31-58&amp;version=NGU-DE#fde-NGU-DE-2953a\"><sup>a<\/sup><\/a><\/em><em><sup>]<\/sup><\/em><em> auf sein Feld s\u00e4t. <sup>32\u00a0<\/sup>Es ist zwar das kleinste aller Samenk\u00f6rner. Aber was daraus w\u00e4chst, ist gr\u00f6\u00dfer als alle anderen Gartenpflanzen. Ein Baum wird daraus, auf dem die V\u00f6gel<sup>[<\/sup><\/em><em><a href=\"https:\/\/www.biblegateway.com\/passage\/?search=Matth%C3%A4us%2013%3A31-58&amp;version=NGU-DE#fde-NGU-DE-2954b\"><sup>b<\/sup><\/a><\/em><em><sup>]<\/sup><\/em><em> sich niederlassen und in dessen Zweigen sie nisten.\u00ab<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Predigttext<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Im zweiten Jahr seiner Herrschaft hatte Nebukadnezar einen Traum, \u00fcber den sein Geist so erschrak, dass er aufwachte. Und der K\u00f6nig lie\u00df alle Zeichendeuter und Weisen und Zauberer und Wahrsager zusammenrufen, dass sie ihm seinen Traum sagen sollten. Und sie kamen und traten vor den K\u00f6nig \u2013 aber wussten nicht weiter. Ein Prophet Israels aber konnte den Traum deuten. Daniel sagte: <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Der Gott des Himmels wird ein Reich aufrichten, das nimmermehr zerst\u00f6rt wird; und sein Reich wird auf kein anderes Volk kommen. Es wird alle K\u00f6nigreiche zermalmen und zerst\u00f6ren; aber es selbst wird ewig bleiben \u2026.\u00a0 Da fiel der K\u00f6nig Nebukadnezar auf sein Angesicht und warf sich nieder vor Daniel und sprach: Wahrhaftig, euer Gott ist ein Gott \u00fcber alle G\u00f6tter und ein Herr \u00fcber alle K\u00f6nige, der Geheimnisse offenbaren kann, wie du dies Geheimnis hast offenbaren k\u00f6nnen. Und der K\u00f6nig erh\u00f6hte Daniel und gab ihm gro\u00dfe und viele Geschenke und machte ihn zum F\u00fcrsten \u00fcber das ganze Land Babel und setzte ihn zum Obersten \u00fcber alle Weisen in Babel.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Daniel 2,46-48<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Predigt<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vorletztes Jahr reisten einige von uns f\u00fcr eine Woche nach Taiz\u00e9. Der Zufall wollte es, dass auch eine Gruppe von orthodoxen Studierenden in der Communaut\u00e9 zu Gast war. Sie waren aus Albanien, Serbien, Griechenland, Rum\u00e4nien, Ukraine und Russland. Frohe junge Menschen, Priesterkandidaten. Wir hatten sch\u00f6ne Begegnungen, feierten zusammen die heilige Liturgie nach orthodoxem Ritus. Ein liebensw\u00fcrdiger und neugieriger Russe suchte den Kontakt \u2013 ich glaube, am Ende der Woche konnte er jassen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein halbes Jahr sp\u00e4ter startete Russland seine Spezialoperation. Ich musste viel an diesen russischen Priesterkandidat denken. Wie <em>er<\/em> das Ganze sieht? Was er wohl betet? Was er von seinem Pr\u00e4sidenten h\u00e4lt? 600 vor Christus wurde ein kleines Land von einer Grossmacht bedroht. Der persische Riese sp\u00fcrte imperiale Fresslust.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Juda, der Zwerg, stand auf seinem Speiseplan. Die F\u00fchrer Judas hofften auf ein milit\u00e4risches B\u00fcndnis mit der anderen Grossmacht. Alles stand auf dem Spiel. Nationalismus und Pragmatismus gaben den Ton vor. Wer nicht spurte, st\u00f6rte, bekam es zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es war eine ung\u00fcnstige Zeit f\u00fcr Querulanten. Und das galt auch f\u00fcr das Jahwe-Gemecker des Propheten Jeremia. Er nervte gewaltig \u2013 vor allem die Eliten. Weil er den Untergang voraussagte. Jeremia wurde verleumdet, verfolgt und verflucht. Er hatte kein sch\u00f6nes Leben und machte seinem Leid in bitteren Klagen Luft, so eindringlich, dass daraus die \u00abJeremiaden\u00bb \u00a0sprichw\u00f6rtlich geworden sind. Aber immerhin sollte er Recht behalten. Israel wurde Jahre sp\u00e4ter aufgefressen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eigentlich h\u00e4tte sich das jud\u00e4ische Volk, die Nation, sp\u00e4testen 589 vor Christus aufl\u00f6sen m\u00fcssen. Ohne K\u00f6nig, Tempel und Land macht man keinen Staat. Aber die Hoffnung auf den Schalom eines Herren, der m\u00e4chtiger regieren wird als alle K\u00f6nige, der irrwitzige Glauben, dass JAHWE der Gott aller G\u00f6tter ist \u2013 mit anderen Worten: das Erbe des prophetischen Gemeckers machte Juda unverdaulich. Was vordem bittere Frucht der Wahrheit war, wurde jetzt zum Spross f\u00fcr neue Hoffnung. Aus Jud\u00e4a wurde das J\u00fcdische. Israel lebte weiter.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Buch Daniel erinnert an einen Propheten, der <em>nach<\/em> Jeremia kam und im Bauch des persischen Wals lebte. Er war ein Weiser und Seher in\u00a0 der Exilgemeinde in Babylon unter K\u00f6nig Nebukadnezar. Und dieser K\u00f6nig hatte einen Albtraum.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er sah einen Riesen mit goldenem Haupt, mit Bronzebrust und Lenden aus Eisen, ein Riese, der auf t\u00f6nernen F\u00fcssen stand. Was soll das Bild bedeuten? Kein Weiser im Land konnte es ihm sagen. Also liess er alle ins Gef\u00e4ngnis werfen und hatte vor sie zu t\u00f6ten. Das ist ein Standardverfahren der diktatorischer Probleml\u00f6sung, das sich bis heute gehalten hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber Nebukadnezar hatte nicht mit Daniel gerechnet. Der kam, sah und weisssagte ihm nichts anderes als den Untergang <em>aller Reiche<\/em> und den Aufgang eines einzigartigen neuen, letzten Imperiums. Erstaunlicherweise akzeptierte der K\u00f6nig den Spruch und schluckte die apokalyptische Kr\u00f6te: \u00abWahrhaftig, euer Gott ist ein Gott \u00fcber alle G\u00f6tter und ein Herr \u00fcber alle K\u00f6nige.\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Man fragt sich, warum Nebukadnezar Daniel nicht t\u00f6tete und sogar <em>den fremden <\/em>\u00a0Gott ehrte. <em>Euer<\/em> Gott \u2013 ein Gott der G\u00f6tter! Vielleicht weil der \u00abGott\u00bb Daniels der Gott eines politischen Nobodys war? Ein Gott ohne irdische Hausmacht! Vielleicht weil Nebukadnezar vom Propheten eine Streicheleinheit bekam?\u00a0 Immerhin durfte er im Bild das goldene Haupt sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es bleibt dabei. Daniels Deutung ist eine Offenbarung f\u00fcr die M\u00e4chtigen, eine Apokalypse \u2013 auf Deutsch, eine Deutung, die enth\u00fcllt, was den M\u00e4chtigen in ihrer Verblendung verh\u00fcllt ist: Alle Reiche fallen. Jede Macht steht auf t\u00f6nernen F\u00fcssen. Das ist die Kr\u00f6te.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber da ist auch ein Prinz, ein K\u00f6nigskind, das geboren wird, ein Friedf\u00fcrst und Wunderrat, auf dessen Schultern eine neue Herrschaft ruht. Alle Reiche fallen, aber <em>ein<\/em> Reich soll kommen, ein Wille geschehe, nur eine Kraft wird sich durchsetzen, eine Herrlichkeit aufscheinen.<br \/>\nVergleicht man Daniel mit Jeremia fallen die Unterschiede ins Auge: der Nachfolger kommt besser weg als der Pionier. Die \u00abJeremiaden\u00bb machen den Blues, die \u00abDaniel\u00bb-Balladen eignen sich besser f\u00fcr Proteste. Er \u00fcberlebte sp\u00e4ter sogar die Grube der L\u00f6wen. Sie finden den Propheten unverdaulich. Und Nebukadnezar, der sich als ziemlich wankelm\u00fctig erweist, beisst sich die Z\u00e4hne an Daniel aus. Wie vor ihm der Pharao an Moses. Mene meine tekel upharshim!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">***<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir leben in unruhigen Zeiten und h\u00f6ren von Grossen, die Kleine fressen. Am liebsten w\u00fcrden wir die alten M\u00e4nner in die W\u00fcste schicken. Aber uns fragt niemand. Und ich muss viel an diesen jungen Russen denken. Er ist Priesterkandidat in seiner Kirche. Wie versteht er sein prophetisches Amt? Protestiert er? Klagt er? Hofft er?<br \/>\nIch kann gut reden. Ich sitze nicht in der L\u00f6wengrube. Aber die Frage stellt sich auch mir: Wie verstehe ich mein Zeugnis? Und mit Blick auf uns als christliche Gemeinschaft: Wie leben wir, was in der protestantischen Tradition das <em>munus propheticum <\/em>heisst?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir haben\u00a0 die Klagelieder Jeremias und Heldengeschichte Daniels geh\u00f6rt. Aber nicht Jeremia und nicht Daniel rufen uns ins prophetische Amt rufen. Es ist Jesus von Nazareth.<br \/>\nEiniges an ihmerinnert an Jeremia, anderes an Daniel. Aber etwas unterscheidet ihn von beiden. Er <em>ist<\/em> der <em>Messias<\/em>. Er <em>ist<\/em> der <em>Friedef\u00fcrst<\/em> \u2013 er, der Heiland und heimatlose Poet des Himmelreichs ist es, der gekommen ist. F\u00fcr ihn zeugen wir \u2013 in seiner Spur sp\u00fcren wir Gottes Gegenwart.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und sehen den entscheidenden Unterschied: Die prophetische Apokalypse hat enth\u00fcllt, dass die M\u00e4chtigsten vergehen, die messianische Apokalypse enth\u00fcllt, dass aus dem kleinsten Senfkorn ein Baum w\u00e4chst. Das ist unser Lied. Wir vertreten keine Grossmacht. Wir sind Zeugen seiner Hoffnung.<br \/>\nDarum ist die \u00abJesus-Ballade\u00bb keine Jeremiade \u2013 und kennt doch den Blues. Sie ist kein Heldengeschichte \u2013 und singt doch vom Sieg. Und deshalb kann es auch uns passieren, dass wir als Zeugen in der Nachfolge Jesu meckern m\u00fcssen, andere mit unserem Glauben unglaublich nerven \u2013 etwa dann, wenn wir \u2013 ehrlich mit uns und anderen sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn wir unseren eigenen\u00a0 Gr\u00f6ssenwahnsinn anprangern. In kritischer Solidarit\u00e4t mit denen, die die Kr\u00f6te geschluckt haben, aber in trotziger Hoffnung, dass der Friedef\u00fcrst kein M\u00e4rchenprinz ist. Weil wir hoffen, wie Maria, die sp\u00fcrt, dass Gott die M\u00e4chtigen vom Thron st\u00fcrzt und die Niedrigen erh\u00f6ht, die Hungernden beschenkt und die Reichen leer ausgehen l\u00e4sst. Weil wir hoffen wie die messianische Kirche: Dass der Tod, die gr\u00f6sste Grossmacht des Universums, sich an Marias Sohn die Z\u00e4hne ausgebissen hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00abWahrhaftig, unser Gott ist ein Gott \u00fcber alle G\u00f6tter und ein Herr \u00fcber alle K\u00f6nige.\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abHerr \u00fcber alle K\u00f6nige\u00bb |\u00a0Predigt im Evensong | 1. M\u00e4rz 2023 | Daniel 2,46-48 | Lesung Jesus erz\u00e4hlte der Menge ein weiteres Gleichnis: \u00bbMit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann[a] auf sein Feld s\u00e4t. 32\u00a0Es ist zwar das kleinste aller Samenk\u00f6rner. 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