{"id":17306,"date":"2023-03-08T15:31:00","date_gmt":"2023-03-08T14:31:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=17306"},"modified":"2023-03-08T15:51:54","modified_gmt":"2023-03-08T14:51:54","slug":"lukas-2247-53","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-2247-53\/","title":{"rendered":"Lukas 22,47-53"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Das Wichtigste immer vor Augen | Okuli | 12.03.2023 | Lk 22, 47-53 | Peter Schuchardt |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Gnade unsere Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">bei den Olympischen Spielen in Peking gab es einen unglaublich emotionalen Moment. Matthias Steiner wurde Olympiasieger im Gewichtheben. Er stemmte die unglaubliche Last von 258 Kilo hoch. So viel hatte er niemals vorher geschafft &#8211; und er wird es auch sp\u00e4ter nicht noch einmal hinkriegen. Wer sich die Aufnahmen ansieht<a href=\"applewebdata:\/\/B354DD90-33D2-4DEA-BECB-A4A9140BC0C3#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>, der erkennt, was f\u00fcr eine gewaltige Anstrengung das war. Und dann, als er es geschafft hat, bricht der Jubel aus ihm heraus, er h\u00fcpft, jubelt, kniet auf dem Sportpodest. Doch das ist nicht das Bewegendste. Das Bewegendste ist die Siegerehrung. Denn da h\u00e4lt Steiner zusammen mit der Goldmedaille ein Bild seiner Frau Susann hoch. Sie war ein Jahr zuvor bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Diese Goldmedaille hat er nicht f\u00fcr unser Land, auch nicht f\u00fcr sich selber, sondern f\u00fcr seine verstorbene Ehefrau gewonnen. Matthias Steiner trug viel gr\u00f6\u00dfere Lasten auf dem Herzen als die 258 Kilo, die er hochstemmte. Das Strahlen der Siegerehrung bewegt noch heute, 15 Jahre sp\u00e4ter. Die Erinnerung an seine Susann hatte ihm die Kraft gegeben, diese au\u00dfergew\u00f6hnliche Leistung zu erreichen. Er hatte sie immer vor Augen, bei allem, was er tat. Sein Sieg war viel mehr als der Sieg eines Sportlers in olympischen Wettkampf. Sein Sieg war ein Sieg der Liebe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manchmal kommen Paare zu mir zum Gespr\u00e4ch, die sich zerstritten haben. An irgendeinem Punkt auf dem gemeinsamen Weg haben sie die Liebe aus den Augen verloren. Und dann geht es immer wieder um die gleichen unwichtigen Dinge, \u00fcber die sie sich streiten. Einmal fragte ich ein Paar: <em>Wo ist eure Liebe geblieben?<\/em> Das hat sie sehr nachdenklich gemacht. Denn der Streit, die Wut, die Entt\u00e4uschung k\u00f6nnen sich wie eine z\u00e4he Masse auf die Liebe legen. Dann muss man sich Zeit nehmen, um die Liebe zueinander wieder freizulegen. Manchmal gelingt das nicht mehr. Das ist dann traurig. Ich war darum sehr froh, als ich Monate sp\u00e4ter einen Anruf von diesem Paar bekam: <em>Es geht uns wieder gut<\/em>, sagten sie. Sie hatten ihre Liebe, wieder freigelegt, wieder gefunden. Der Weg zueinander war nicht leicht, aber sie hatten jetzt ja wieder das Wichtigste f\u00fcr ihr Miteinander vor Augen: Ihre Liebe zueinander.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, die Liebe kann eine gro\u00dfe Kraft in uns freisetzen. Sie hilft uns, auch schwere, dunkle, schwierige Zeiten zu \u00fcberstehen. Das kann die Liebe: Sie kann uns Kraft geben, dieses Schwere auszuhalten und zu tragen. Paulus schreibt davon in seinem Hohelied der Liebe: die Lieber ertr\u00e4gt alles (1 Kor 13,7). Oft sagen mir Ehepaare, die ihre Goldene oder Diamantene Hochzeit feiern: <em>Herr Pastor, glauben Sie man nicht, das war immer leicht. Wir hatten auch schwierige Zeiten. Aber wir haben es gemeinsam geschafft, da durch zu kommen!<\/em> Die St\u00e4rke der Liebe zueinander, die zeigt sich ja erst, wenn diese schweren Zeiten kommen. Und das Gl\u00fcck der Liebenden ist dann noch gr\u00f6\u00dfer, wenn sie im R\u00fcckblick erkennen: Wir haben es gemeinsam geschafft!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Niemand, der heiratet, der eine Beziehung eingeht, wei\u00df, was die Zukunft bringen wird. Es braucht gro\u00dfes Vertrauen zueinander, um den Weg gemeinsam zu gehen. Und dieses Vertrauen w\u00e4chst ja immer aus der Liebe zueinander.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Liebe steht im Mittelpunkt, im Zentrum der Bibel. Das zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Buch hindurch. Gott liebt diese Welt. Er liebt sein Volk Israel. Er liebt uns Menschen. Die Bibel erz\u00e4hlt Gottes Liebesgeschichte zu uns. Wir Menschen sind, was Gott angeht, oft wie Frischverliebte. Alles soll so gut, so sch\u00f6n, so strahlend hell wie nur irgend m\u00f6glich sein. So kann unser Leben mit Gott auch aussehen, hell, sch\u00f6n und gut, aber es gibt eben auch die anderen Zeiten. Wir Menschen leben nicht immer so, wie Gott es von uns m\u00f6chte. Manchmal verlieren wir die Liebe zu Gott auf unserem Weg aus den Augen, so wie das Paar seine Liebe zueinander verloren hatte. Aber so wie unsere menschliche Liebe zueinander in guten wie in b\u00f6sen Tagen da sein sollte, so ist Gottes Liebe zu uns ganz sicher auch in den b\u00f6sen Tagen da. Um uns das zu zeigen, wird Gott ein Mensch. Seine Liebe kriegt Hand und Fu\u00df, ein Gesicht und eine Stimme. Er kommt zu uns in seinem Sohn Jesus Christus. Nun in den Wochen vor Ostern, in der Passionszeit, denken wir in unseren Gottesdiensten besonders an das Schwere, was Jesus auf seinem Weg durchmacht. Wir h\u00f6ren von Leiden, von Entt\u00e4uschung und Einsamkeit, durch die Jesus hindurchmuss. Auch der Predigttext f\u00fcr heute aus Lk 22 erz\u00e4hlt von Verrat und Dunkelheit. Er f\u00fchrt uns in den Garten Gethsemane. Dort ist Jesus hingegangen, nachdem er ein letztes Mal mit seinen J\u00fcngern gegessen hat. Unser Abendmahl, das wir heute feiern, erinnert immer wieder daran. Jesus bittet seine Freunde, mit ihm zu wachen und zu beten. Doch sie schlafen ein, vor Trauer, wie Lukas in seinem Evangelium schreibt. Jesus weckt sie und ermahnt sie zu beten, das Gespr\u00e4ch mit Gott zu suchen, denn nun, so sagt er, beginnt eine gro\u00dfe Pr\u00fcfung. Hier setzt unser Predigttext ein:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em><sup>47<\/sup><\/em><em>Noch w\u00e4hrend Jesus das sagte, n\u00e4herte sich eine Truppe. Judas, einer der Zw\u00f6lf, ging an der Spitze. Er kam auf Jesus zu, um ihn zu k\u00fcssen.<\/em><em><sup>48<\/sup><\/em><em>Aber Jesus sagte zu ihm: \u00bbJudas, willst du den Menschensohn wirklich mit einem Kuss verraten?\u00ab<\/em><em><sup>49<\/sup><\/em><em>Da verstanden seine Begleiter, was geschehen sollte. Sie fragten: \u00bbHerr, sollen wir mit dem Schwert zuschlagen?\u00ab<\/em><em><sup>50<\/sup><\/em><em>Und einer von ihnen schlug nach einem der M\u00e4nner, die dem Hohepriester unterstanden. Er hieb ihm das rechte Ohr ab.<\/em><em><sup>51<\/sup><\/em><em>Aber Jesus sagte: \u00bbH\u00f6rt auf damit!\u00ab Er ber\u00fchrte das Ohr und heilte den Mann.<\/em><em><sup>52<\/sup><\/em><em>Dann wandte er sich an die Leute, die ihn festnehmen wollten: die f\u00fchrenden Priester, die Hauptm\u00e4nner der Tempelwache und die Rats\u00e4ltesten. Er sagte: \u00bbMit Schwertern und Kn\u00fcppeln seid ihr hier anger\u00fcckt! Bin ich denn ein Verbrecher?<\/em><em><sup>53<\/sup><\/em><em>Ich war t\u00e4glich bei euch im Tempel. Aber dort habt ihr keine Hand gegen mich erhoben. Doch jetzt ist eure Stunde gekommen, und die Finsternis tritt ihre Herrschaft an.\u00ab<\/em> (Lk 22, 47-53 BasisBibel)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Schwestern und Br\u00fcder, wir fragen oft in unseren dunklen und schweren Zeiten, wie Gott das zulassen kann. Wie kann Gott das zulassen, das unsere Welt so zerrissen, so voller Krieg und Gewalt ist? F\u00fcr die Bibel ist aber klar: Das sind Dinge, die wir Menschen selber angerichtet haben. Wir Menschen k\u00f6nnen nicht machen, dass die Sonne morgens aufgeht oder das die Ernte auf unseren Feldern erfolg- und ertragreich wird. Aber es ist unsere Aufgabe, unsere Verantwortung, diese Kriege, diese Gewalt, diesen Unfrieden zu beenden. Das, was wir tun k\u00f6nnen, das sollen wir dann auch tun. Es mag schwer und m\u00fchsam sein, aber es ist und bleibt unsere Aufgabe. Wir d\u00fcrfen dabei vertrauen: Gottes Geist will uns dabei helfen. \u00a0Doch so wie das Paar sich auf die Suche nach ihrer verlorenen Liebe machen musste, so nimmt Gott uns auch in die Verantwortung f\u00fcr das Weltgeschehen, f\u00fcr das, was menschliche Taten und Untaten hervorgebracht haben. Alles aber, unser ganzes menschliches Tun, ist umgeben und getragen von Gottes Liebe. \u00a0Darum erz\u00e4hlt uns Lukas von dem Verrat des Judas und davon, wie Jesus gefangen genommen wird. OKULI, so hei\u00dft dieser Sonntag. Das kommt aus dem Lateinischen: <em>Okuli mei semper ad Dominim sunt<\/em>, meine Augen sehen immerzu auf den Herrn, so hei\u00dft es im Psalm 25. Was auch geschieht, ich sehe auf Gott. Ich setze mein Vertrauen auf ihn, was auch geschehen mag. Dieses Wort ist wie eine \u00dcberschrift \u00fcber den ganzen Leidensweg, den Jesus geht. Und es passt gut zu unserem Predigttext. Von au\u00dfen betrachtet, k\u00f6nnten wir einfach sagen: Hier wird erz\u00e4hlt, wie Judas Jesus verr\u00e4t und wie er gefangen genommen wird. Doch Lukas erz\u00e4hlt uns viel mehr. Denn Jesus ist hier nicht ein Opfer, das einfach ergriffen und gefesselt wird. Nein, er ist derjenige, der hier handelt, der das Sagen hat, und der sich gefangen nehmen <em>l\u00e4sst<\/em>. Jesus fragt Judas, als der ihn zur Begr\u00fc\u00dfung k\u00fcssen will: <em>Willst du das wirklich tun?<\/em> Und als seine J\u00fcnger zu den Schwertern greifen wollen, da weist er sie sofort zur\u00fcck: <em>H\u00f6rt auf damit!\u00a0<\/em>Selbst in diesem Moment, wo er in h\u00f6chster Gefahr ist, zeigt er sich als der Sohn Gottes und heilt den Soldaten, der verletzt worden ist. Selbst nun ist Jesus voller heilender Liebe. Selbst jetzt gibt er ein Zeichen f\u00fcr den Beginn der Herrschaft Gottes<a href=\"applewebdata:\/\/B354DD90-33D2-4DEA-BECB-A4A9140BC0C3#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>. Und er zeigt: <em>Ich werde nicht den Weg der Gewalt gehen. Ich gehe den Weg der Liebe, die sich selber hingibt.<\/em> Doch die Liebe, die in Jesu ist, fragt auch nach der Wahrheit (1Kor 13,6b) und stellt die kritische Frage an die Priester und Rats\u00e4ltesten: <em>Jeden Tag war ich bei euch im Tempel. Dort h\u00e4ttet ihr mich jederzeit festnehmen k\u00f6nne. Aber jetzt, in der Finsternis, bei dunkler Nacht, da kommt ihr. Das ist feige von euch. Aber jetzt, f\u00fcr kurze Zeit, scheint die Dunkelheit zu gewinnen.<\/em> Jesus wird abgef\u00fchrt. Sein Weg geht weiter, \u00fcber Folter und Verurteilung hin zum Tod am Kreuz. Und doch: Jesu Augen sind immerzu auf Gott gerichtet. Ihm vertraut er sich an, gerade auch jetzt in der Finsternis. Und w\u00fcrden wir Jesus fragen, w\u00fcrde er uns antworten: <em>Aber ich wei\u00df doch, dass Gott mit seiner ganzen Liebe da ist, selbst in den Untaten der Menschen ist er da. Er wird mir helfen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Passionsgeschichte, liebe Schwestern und Br\u00fcder, erz\u00e4hlt, was Menschen anderen Menschen antun k\u00f6nnen. Sie ist aber vor allem eine Geschichte, wie die Liebe die Finsternis und das B\u00f6se besiegt. Aber so wie unsere menschliche Liebe ihre wahre St\u00e4rke erst zeigt, wenn wir durch schwierige Zeiten gehen, so zeigt sich die Gr\u00f6\u00dfe und St\u00e4rke von Gottes Liebe doch auch gerade in dem Weg, den Jesus geht. Er wird von Menschen verlassen, verspottet, gefoltert und hingerichtet. Aber Gottes Liebe ist viel st\u00e4rker. Sie ist bei Jesus. Sie f\u00fchrt ihn am Ostermorgen wieder ins Leben und ins Licht zuf\u00fchren. Die Ostergeschichte ist die Geschichte vom Sieg der g\u00f6ttlichen Liebe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Soweit sind wir noch nicht. <em>Jetzt tritt die Finsternis ihre Herrschaft an<\/em>, wie Jesus sagt. Jetzt geht Jesus seinen Weg weiter in die Dunkelheit hinein. Aber selbst dieses Wort ist hoffnungsvoll, so d\u00fcster es auch klingen mag. Denn Jesus geht mit dem tiefen und festen Vertrauen seinen Weg: <em>Gott ist bei mir. Seine Liebe wird mich tragen und halten, selbst dann, wenn ich zu st\u00fcrzen drohe, selbst dann, wenn die Qualen des Sterbens mich an meine Grenze f\u00fchren.<\/em> Lukas erz\u00e4hlt , dass Jesus sich am Kreuz zweimal an seinen himmlischen Vater wendet: <em>Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun<\/em> (Lk 23 34) und <em>Vater, in deine H\u00e4nde befehle ich meinen Geist<\/em> (Lk 23, 46).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus hat immerzu seinen himmlischen Vater und dessen Liebe vor Augen und im Herzen. Darum kann er so liebevoll, so hass-los, so voller Vertrauen reden. Heute geht die Frage an uns, was wir vor Augen und im Herzen haben, woran wir uns orientieren. Ist es die Wut, der Zorn, das Gucken auf uns selbst, nach dem Motto <em>Hauptsache, es geht mir gut<\/em>? Oder ist unser Blick auf Gott gerichtet, auf seine Liebe, seine Barmherzigkeit, seine Gnade. Gott l\u00e4dt uns ein, auf ihn zu sehen, ihm das Leben anzuvertrauen, in guten wie in b\u00f6sen Tagen, selbst dann, wenn Erinnerungen und Trauer tonnenschwer auf unserer Seele Lasten. Wir m\u00fcssen nicht bei der Olympiade gewinnen. Aber der Sieg, den Gottes Liebe uns schenkt, der ist viel gr\u00f6\u00dfer und wichtiger. Denn seine Liebe macht uns frei.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liedvorschl\u00e4ge:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 401 Liebe, die du mich zum Bilde<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 406 Bei dir, Jesu, will ich bleiben<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 407 Stern, auf den ich schaue<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcrbittgebet<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Barmherziger Vater,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dein Sohn geht voll Vertrauen den Weg in Leid und Dunkelheit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weil er dich vor Augen hat, ist er voller Liebe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00d6ffne unsere Herzen f\u00fcr deine Liebe,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">damit wir getr\u00f6stet sind in allem,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">was uns das Herz schwer macht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00d6ffne unsere Augen f\u00fcr die unter uns, die es schwer haben,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die viel an Krankheiten und Kummer zu tragen haben,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die einen Sinn in ihrem Leben suchen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lass uns ihnen zur Seite stehen und helfen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich um Frieden in der Ukraine und die Menschen dort.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten auch f\u00fcr die L\u00e4nder,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">in denen auch Krieg herrscht und die wir aus dem Blick verloren haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich f\u00fcr unsere Kinder und Jugendlichen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Beh\u00fcte sie auf ihrem Weg ins Leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00d6ffne ihre Augen f\u00fcr das Wunderbare der Sch\u00f6pfung,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">in der wir leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">blicke du gn\u00e4dig auf alle, die sich nach deiner N\u00e4he und Hilfe sehnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wende auch uns dein Angesicht zu.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du kennst ja all unsere Sorgen, \u00c4ngsten und Fehler.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn du uns ansiehst, dann k\u00f6nnen wir leben, trotz allem.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Daf\u00fcr danken wir dir.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dir sei Ehre in Ewigkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pastor Peter Schuchardt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bredstedt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">E-Mail: <a href=\"mailto:peter.schuchardt@kirche-nf.de\">peter.schuchardt@kirche-nf.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Peter Schuchardt, geb. 1966, Pastor der Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), seit 1998 Pastor an der St. Nikolai Kirche in Bredstedt\/Nordfriesland (75%), seit 2001 zus\u00e4tzlich Klinikseelsorger an der DIAKO NF\/Riddorf (25%).<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/B354DD90-33D2-4DEA-BECB-A4A9140BC0C3#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Siehe <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3TwEzQ-YINI\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3TwEzQ-YINI<\/a><\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/B354DD90-33D2-4DEA-BECB-A4A9140BC0C3#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. Ulrich Wilckens, Theologie des Neuen Testaments Bd. 1, Teilband 4, 2. Auflage 2014, S. 113<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wichtigste immer vor Augen | Okuli | 12.03.2023 | Lk 22, 47-53 | Peter Schuchardt | Die Gnade unsere Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen Liebe Schwestern und Br\u00fcder, bei den Olympischen Spielen in Peking gab es einen unglaublich emotionalen Moment. 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