{"id":17311,"date":"2023-03-08T15:30:22","date_gmt":"2023-03-08T14:30:22","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=17311"},"modified":"2023-03-08T15:51:25","modified_gmt":"2023-03-08T14:51:25","slug":"lukas-2247-53-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-2247-53-2\/","title":{"rendered":"Lukas 22,47-53"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Nicht Finsternis sondern Licht! | Okuli | 12.03.2023 | Lk 22, 47 \u2013 53\u00a0|\u00a0Gert-Axel Reu\u00df |<\/h3>\n<p><em>der Predigttext kann anstelle des Evangeliums gelesen werden.<a href=\"applewebdata:\/\/66B147CD-B315-48AE-A783-701210AA25A4#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><strong>[1]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">der Verrat des Judas geh\u00f6rt zu den ungeheuerlichsten Ereignissen im Leben Jesu. <em>\u201eAls Jesus noch redete, siehe, da kam eine Schar; und einer von den Zw\u00f6lfen, der mit dem Namen Judas, ging vor ihnen her und nahte sich Jesus, um ihn zu k\u00fcssen. Jesus aber sprach zu ihm: Judas, verr\u00e4tst du den Menschensohn mit einem Kuss?\u201c<\/em> (Lk 22, 47.48)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Einer aus dem engsten Kreis um Jesus liefert ihn aus. In dem Bericht von der Einsetzung des Abendmahls wird diese N\u00e4he noch einmal betont: Judas sitzt mit am Tisch.<a href=\"applewebdata:\/\/66B147CD-B315-48AE-A783-701210AA25A4#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Hier nun in der Geschichte von Jesu Gefangennahme ein Kuss, zu allen Zeiten ein Zeichen der Freundschaft und der Liebe, der inneren Verbindung \u2013 missbraucht als Markierung: <em>\u201eUnd der Verr\u00e4ter hatte ihnen ein Zeichen genannt und gesagt: Welchen ich k\u00fcssen werde, der ist\u2019s; den ergreift \u2026\u201c<\/em>(Mk 14, 44)<a href=\"applewebdata:\/\/66B147CD-B315-48AE-A783-701210AA25A4#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie konnte das geschehen, dass einer der engsten Vertrauten zur anderen Seite \u00fcberl\u00e4uft? Wie passt das zusammen: Liebe und Verrat, gemeinsam gelebte \u00dcberzeugungen von der N\u00e4he Gottes und die Auslieferung Jesu an die weltliche Macht?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist nicht so eindeutig, wenn Lukas schreibt, dass der <strong>Satan<\/strong> in Judas gefahren sei. Das sagt Jesus auch von Petrus (Mk 8, 33).<a href=\"applewebdata:\/\/66B147CD-B315-48AE-A783-701210AA25A4#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> In den anderen Evangelien fragen die J\u00fcnger, nachdem Jesus ihnen angek\u00fcndigt hat, dass einer ihn verraten wird: <em>\u201eHerr, bin ich\u2019s?\u201c<\/em> (Mk 14, 19)<a href=\"applewebdata:\/\/66B147CD-B315-48AE-A783-701210AA25A4#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Wer die Geschichte aus dieser Perspektive liest, f\u00fcr den ist der Verrat des Judas eine menschlich-unmenschliche M\u00f6glichkeit, die in jeder\/jedem von uns vorhanden ist: Judas \u2013 das k\u00f6nnte unter bestimmten Umst\u00e4nden auch ich sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr diejenigen, die etwas \u00e4lter sind, tauchte diese Frage in einem anderen Gewand auf, als sie die Generation der M\u00fctter und Gro\u00dfv\u00e4ter (in Deutschland) fragte: \u201eWo warst Du, als J\u00fcdinnen und Juden in Deutschland verfolgt und sp\u00e4ter ermordet wurden?\u201c Und wir Nachgeborenen haben uns mit der Frage auseinandergesetzt: \u201eWas h\u00e4tten wir getan, wenn wir damals gelebt h\u00e4tten?\u201c Entscheidend ist nicht die Antwort, die wir gefunden haben oder die wir geben k\u00f6nnten. Die Lehre aus unserer Geschichte ist doch, diese Frage offen zu halten und immer wieder auf die Herausforderungen der Gegenwart zu beziehen. So werden wir Heutigen uns fragen lassen m\u00fcssen, was wir getan haben, damit keine Fl\u00fcchtlinge mehr im Mittelmeer ertrinken, damit Kinder in anderen Teilen der Welt nicht mehr verhungern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gewiss: Der Verrat des Judas konzentriert solche Fragen auf die Person Jesu. Also: Hat dieser Verrat nicht eine ganz andere Qualit\u00e4t, die man mit den Problemen von heute nicht in Beziehung setzen kann? Doch, liebe Gemeinde, man kann \u2013 und man <strong>muss<\/strong> die Passionsgeschichte mit uns heute in Beziehung setzen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gr\u00fcnde daf\u00fcr liegen m. E. nicht nur in der deutschen Geschichte, die den abtr\u00fcnnigen Judas nur allzu gern mit \u201eden\u201c Juden gleichgesetzt hat. Warum nennen wir diese Wochen vor Ostern \u201aPassionszeit\u2018? Wenn diese Kennzeichnung nicht gegenstandslos werden darf, dann doch deshalb, weil der Tod Jesu am Kreuz eine heilsgeschichtlich-heilende Bedeutung hat. Dazu tr\u00e4gt m.E. auch eine n\u00e4here Betrachtung der Umst\u00e4nde bei, die zu seiner Ermordung gef\u00fchrt haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>F\u00fcr mich<\/strong>: Das Kreuz Jesu f\u00fchrt uns eindringlich vor Augen, was Menschen einander antun k\u00f6nnen; worin Hass und Gewalt gipfeln k\u00f6nnen \u2013 und immer wieder geschieht solches in dieser Welt. Auch heute. In diesem Sinn ist die Auferweckung Jesu die ultimative Ansage, dass die Liebe nicht totzukriegen ist. Sondern dass sie die Kraft hat, den Teufelskreis des B\u00f6sen zu durchbrechen. Brauchen wir diese Botschaft heute nicht mehr denn je?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich m\u00f6chte an dieser Stelle den Blick einmal weglenken von Judas auf eine Randfigur dieser Geschichte: auf den J\u00fcnger, der sich zur Wehr setzt. Der sich der drohenden Verhaftung Jesu in den Weg stellt. Der nicht lange fackelt und einem der Knechte des Hohenpriesters das (rechte) Ohr abhaut. Sein Name wird von Lukas nicht \u00fcberliefert, aber Johannes nennt ihn: Simon Petrus (Jh 18, 10). Dies ist insofern von Bedeutung, als dass sich damit implizit eine Gegen\u00fcberstellung nahelegt: hier Judas \u2013 da Petrus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Man mag einwenden, dass die Verleugnung des Petrus, die sich wenig sp\u00e4ter ereignet (am eindr\u00fccklichsten in der Fassung bei Matth\u00e4us, Mt 26, 74: <em>\u201eIch kenne den Menschen nicht.\u201c Und alsbald kr\u00e4hte der Hahn.<\/em>) weniger schwer wiege als der Verrat des Judas. Das ist richtig \u2013 bezogen auf den Ablauf der Ereignisse. Aber wo beginnt der Verrat? Und wo endet er?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich spreche an dieser Stelle (Wo endet der Verrat?) nicht vom Tod Jesu, sondern vom Tod des Judas. Petrus aber wird leben, obwohl er \u2013 wenn er es dann war, der zum Schwert griff \u2013 in der Geschichte vom Verrat des Judas eklatant gegen die Ethik Jesu verst\u00f6\u00dft, der ihn auch prompt zurechtweist: <em>\u201eLasst (!) ab! Nicht weiter!\u201c Und er (Jesus) r\u00fchrte sein Ohr an und heilte ihn (den Knecht des Hohenpriesters).<\/em> (Lk 22, 51)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auf einer Lithographie von Oskar Kokoschka mit dem Titel \u201eDer Judaskuss\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/66B147CD-B315-48AE-A783-701210AA25A4#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> stehen beide J\u00fcnger im Dunkeln. Und im Grunde ist der Kuss des Judas nichts anderes als ein Zeichen der gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Entfernung von Gott, die diesen nicht als \u00dcberzeugungst\u00e4ter zeigt sondern aus dem Gleichgewicht bringt. Und so endet sein Leben ja auch in der Verzweiflung dar\u00fcber, was er getan hat. Auf der anderen Seite ein J\u00fcnger mit dem gez\u00fcckten Schwert, irgendwie grobschl\u00e4chtig und keineswegs im Einklang mit der hellen Figur im Vordergrund: Jesus. Im Gegenteil, da ist eine geh\u00f6rige Distanz, w\u00e4hrend die N\u00e4he zwischen Judas und Jesus nicht nur dem Kuss geschuldet ist. In beiden Gesichtern spiegelt sich Best\u00fcrzung. Und wenn dieser Jesus gekommen ist, die Verlorenen zu suchen und zu retten \u2013 wie sehr w\u00fcnschte er sich, diesen Judas zu erl\u00f6sen.<a href=\"applewebdata:\/\/66B147CD-B315-48AE-A783-701210AA25A4#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Petrus hingegen erf\u00e4hrt in dem anr\u00fchrenden Schlusskapitel des Johannesevangeliums (21, 15 \u2013 19) Vergebung<a href=\"applewebdata:\/\/66B147CD-B315-48AE-A783-701210AA25A4#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a>und die erneute Berufung in die Nachfolge Jesu und weist uns damit einen Ausweg aus den Dilemmata unserer menschlichen Existenz. Wir k\u00f6nnen Geschehenes nicht ungeschehen machen, aber Verfehlung und Versagen f\u00fchren nur dann ins Verderben, wenn wir uneinsichtig in der Gottferne verharren. Es gibt immer einen Weg zur\u00fcck zu Gott.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Am Ende dieser Geschichte steht \u2013 anders als Lukas es berichtet\u2013 nicht Finsternis sondern Licht! Noch hat sich Judas nicht selbst gerichtet und auch der Satz: <em>\u201eDies ist eure Stunde und die Macht der Finsternis.\u201c<\/em> (Lk 22, 53b) ist ja nur eine Momentaufnahme, nur ein Zwischenfazit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Jesusgeschichte ist mit seiner Gefangennahme noch nicht an ihr Ende gekommen. Ja, es folgen Stunden von noch gr\u00f6\u00dferer Finsternis. Die Verzweiflung derer, die mit ihm sind, wird noch gr\u00f6\u00dfer werden. Jesus erleidet Dem\u00fctigungen und schlie\u00dflich den Tod. Solches darf und soll nicht klein geredet werden, aber wir w\u00e4ren verloren, wenn wir am Ende den Weg der Verzweiflung einschl\u00fcgen und das Schicksal des Judas w\u00e4hlten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und so scheint das Licht Jesu auch in dieser Geschichte auf, wenn er sich der Gewalt nicht schicksalsergeben sondern selbstbewusst beugt und in der Heilung des Knechts des Hohenpriesters etwas aufleuchtet von dem, was seine Botschaft, was sein Leben ausmacht. <em>\u201eWandelt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat.\u201c <\/em>(Eph 5,2) So predigt der Apostel seiner Gemeinde in Ephesus. Das entspricht nicht nur dem Bild, das Lukas von Jesus zeichnet. Es ist im Grunde auch die Essenz der Geschichte von der Gefangennahme Jesu: <em>\u201eDenn ihr wart fr\u00fcher Finsternis; nun aber seid ihr Licht in dem Herrn. Wandelt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter G\u00fcte und Gerechtigkeit und Wahrheit.\u201c <\/em>(Eph 5, 8+9)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gert-Axel Reu\u00df<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Domprobst<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Domhof 35<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">23909 Ratzeburg<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mail: <a href=\"mailto:reuss@ratzeburgerdom.de\">reuss@ratzeburgerdom.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gert-Axel Reu\u00df, geb. 1958, Pastor der Nordkirche, seit 2001 Domprobst zu Ratzeburg<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/66B147CD-B315-48AE-A783-701210AA25A4#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Der Predigttext f\u00e4llt irgendwie heraus aus der Reihe der (anderen) Lesungen f\u00fcr den Sonntag, so dass er in den Erl\u00e4uterungen \u2013 den in das Perikopenbuch eingebundenen, nicht nummerierten gr\u00fcnen Seiten \u2013 gar keine Erw\u00e4hnung findet.<br \/>\nZugleich weckt das geschilderte Geschehen \u2013 der Judaskuss \u2013 starke Emotionen, so dass dahinter die anderen Lesungen verblassen. Ich schlage deshalb vor, auf die Lesung des vorgesehenen Evangeliums Lk 9, 57 \u2013 62 in diesem Gottesdienst zu verzichten und stattdessen den Predigttext als Evangelium zu lesen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem nehme ich in der Predigt Bezug auf die Epistel. Ich schlage vor, nur Eph 5, 1+2+8+9 zu lesen.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/66B147CD-B315-48AE-A783-701210AA25A4#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Der Predigttext f\u00fcr Okuli folgt der Lukas-Fassung von der Verhaftung Jesu. F\u00fcr den Evangelisten Lukas ist klar, dass die Entlarvung des Verr\u00e4ters <strong>nach <\/strong>der Einsetzung des Abendmahls geschieht. Anders bei Matth\u00e4us und Markus.<\/p>\n<p>Auch Matth\u00e4us und Markus betonen diese N\u00e4he. Judas ist der, der mit Jesus seine Hand in die Sch\u00fcssel getaucht hat (Mk 14, 20).<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/66B147CD-B315-48AE-A783-701210AA25A4#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Bei Lukas fehlt diese Erkl\u00e4rung, aber sie ist m.E. so stark im Ged\u00e4chtnis der gottesdienstlichen Gemeinde verankert. Deshalb zitiere ich sie auch.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/66B147CD-B315-48AE-A783-701210AA25A4#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Die Parallelstelle fehlt im Lukasevangelium. \u2013 Aber in der Versuchungsgeschichte Jesu benutzt auch Lukas den Begriff \u201adiabolos\u2018 f\u00fcr den Teufel (u.a. Lk 4, 13), nicht \u201asatanas\u2018 wie in Lk 22, 3.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/66B147CD-B315-48AE-A783-701210AA25A4#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> F\u00fcr Lukas ist die Sache eindeutig (vgl. Apostelgeschichte 1, 18). Judas ist der Verr\u00e4ter. Aber verfolgt er auch einen teuflischen Plan von Anfang an? \u2013 Ich predige also nicht ganz textgem\u00e4\u00df, aber den wenigsten der Zuh\u00f6renden d\u00fcrften die Unterschiede in den synoptischen Evangelien gel\u00e4ufig sein \u2013 zu stark sind die eigenen inneren Bilder. Und auf die nehme ich Bezug.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/66B147CD-B315-48AE-A783-701210AA25A4#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Gefunden bei Ulrich Luz, Das Evangelium nach Matth\u00e4us, 4. Teilband, D\u00fcsseldorf; Z\u00fcrich 2002, S. 162 \u2013 dort auch eine Bildbeschreibung von Stephan B\u00f6siger (S. 160 ff). Das Bild ist leicht aufzufinden im Internet.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/66B147CD-B315-48AE-A783-701210AA25A4#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Ich deute Mk 14, 21 \u2013 \u201eDer Menschensohn geht zwar hin, wie von ihm geschrieben steht; weh aber dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird! Es w\u00e4re f\u00fcr diesen Menschen besser, wenn er nie geboren w\u00e4re.\u201c \u2013 nicht als Verfluchung sondern als Ausdruck der Best\u00fcrzung.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/66B147CD-B315-48AE-A783-701210AA25A4#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Im Grunde ist es unerheblich, dass dieses Schlusskapitel nachtr\u00e4glich angef\u00fcgt worden ist. Man k\u00f6nnte die Predigterz\u00e4hlung \u00fcber Petrus auch mit Lk 23, 61f enden lassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht Finsternis sondern Licht! | Okuli | 12.03.2023 | Lk 22, 47 \u2013 53\u00a0|\u00a0Gert-Axel Reu\u00df | der Predigttext kann anstelle des Evangeliums gelesen werden.[1] Liebe Gemeinde, der Verrat des Judas geh\u00f6rt zu den ungeheuerlichsten Ereignissen im Leben Jesu. \u201eAls Jesus noch redete, siehe, da kam eine Schar; und einer von den Zw\u00f6lfen, der mit dem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":17307,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[38,1,157,114,167,198,349,3,688,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-17311","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lukas","category-aktuelle","category-beitragende","category-deut","category-gert-axel-reuss","category-kapitel-22-chapter-22","category-kasus","category-nt","category-okuli","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17311","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17311"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17311\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17312,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17311\/revisions\/17312"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17307"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17311"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17311"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17311"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=17311"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=17311"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=17311"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=17311"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}