{"id":1747,"date":"2020-02-17T13:39:00","date_gmt":"2020-02-17T12:39:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/static\/wp\/?p=1747"},"modified":"2020-02-21T18:36:37","modified_gmt":"2020-02-21T17:36:37","slug":"die-zeit-danach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/die-zeit-danach\/","title":{"rendered":"Die Zeit danach"},"content":{"rendered":"<h3>Predigt zu Hesekiel 2,3a.8-10 + 3,1-3, verfasst von Jochen Riepe |<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">I<\/p>\n<p>Dann aber, wenn du, \u201a<em>Menschenkind\u2018<\/em>, dich durchgebissen und geschluckt hast, nach vielem \u201a<em>Ach<\/em>\u00a0<em>und<\/em>\u00a0<em>Weh\u2018<\/em>, dann wird der Herr \u201a<em>B\u00e4ume wachsen<\/em>\u2018 lassen und \u201a<em>mit ihren Fr\u00fcchten<\/em>\u00a0<em>hat es kein Ende<\/em>\u2018 (Ez 47,12). Aber \u201avor-schmecken\u2018 darfst du: \u201a<em>Da a\u00df ich die Buchrolle, und sie war in meinem Munde so s\u00fc\u00df wie Honig<\/em>\u2018.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">II<\/p>\n<p>Es gibt eine \u201aZeit danach\u2018, eine Zeit nach all den Verletzungen, Beleidigungen und Gewalttaten, die Menschenkinder einander antun k\u00f6nnen. \u201a<em>Es kommen Tage<\/em>\u2018, da werden die Scherben aufgelesen und zusammengekehrt. Manche werfen sie auf den Schutt, andere wollen retten, was zu retten ist, und kleben wieder zusammen, \u201awas doch zusammen geh\u00f6rt(e)\u2018.<\/p>\n<p>\u201aWir mu\u00dften es versuchen\u2018, sagte die Ex-Ehefrau, und der Ex-Ehemann nickte. \u201aEs durfte doch nicht alles, was geschehen war, einfach liegen bleiben. Wir sch\u00e4mten uns und konnten einander nicht mehr in die Augen sehen\u2026 bei Besuchsterminen \u00fcbergaben wir die Kinder wortlos, gru\u00dflos. Hatten wir nicht einmal einen \u201a<em>Bund<\/em>\u2018 geschlossen: \u201a<em>Du sollst mein sein<\/em>\u2018(16,8)?\u00a0 Es war dann wie ein kleines Wunder \u2013 dieser Rat: \u201aSucht jemanden, einen dritten, der eure Trennung begleitet und das Harte, das \u201aUnverdauliche\u2018 mit euch bespricht, damit ihr leben k\u00f6nnt, auch morgen\u2018\u2018.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">III<\/p>\n<p>Ja, die \u201aStunde Null\u2018, wenn alles in Tr\u00fcmmern liegt, die Stadt zerst\u00f6rt, der Tempel Gottes zerst\u00f6rt, die Heimat verloren, und vielleicht ein Lichtstreif am Horizont aufscheint, da\u00df R\u00fcckkehr und Wiederaufbau m\u00f6glich werden\u2026 Juden im sog. babylonischen Exil nach der \u201a<em>Verw\u00fcstung<\/em>\u2018(6,6) ihres Landes und dem Fall Jerusalems. \u201a<em>Ein weites Feld<\/em>\u2018, ein Niemandsland \u201a<em>voller<\/em>\u00a0<em>Totengebeine<\/em>\u2018(37,1), resignierte, ersch\u00f6pfte, besch\u00e4mte, vielleicht auch selbstgerechte und \u201aunbelehrbare\u2018 \u00a0Menschen.<\/p>\n<p>Wir wissen es: Nach dem Untergang des Nordreichs Israel durch die Assyrer dauerte es noch, aber auch das S\u00fcdreich Juda wurde soz. in Sch\u00fcben von einer fremden Macht zerrieben. Jerusalem wurde belagert, ausgehungert. Es kam zu unglaublichen Zust\u00e4nden: \u201a<em>wer in der<\/em>\u00a0<em>Stadt ist, den werden Pest und Hunger fressen<\/em>\u2018(7,15). Teile der Bev\u00f6lkerung wurden deportiert. Die Alten unter uns denken jetzt an das eigene Kriegs- und Fluchterleben, und die inneren Bilder werden schmerzlich wach. Und wir Nachkriegsgeborenen denken an die Jahre, die dann kamen. Da der Gro\u00dfvater pl\u00f6tzlich weinte,\u00a0 oder der Vater j\u00e4hzornig\u00a0 das Sonntagsessen verwarf, hinausging und bis zum Abend nicht mehr gesehen ward.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">IV<\/p>\n<p>Sie wird kommen, die \u201aZeit danach\u2018. \u201aPr\u00fcfungszeit\u2018*. Wer steht auf und \u201apackt an\u2018? Einer mu\u00df den Anfang machen, und den Anfang macht Gott mit einem Mann namens\u00a0<em>Ezechiel<\/em>\u00a0oder wie er in der Lutherbibel hei\u00dft: Hesekiel. Ein geradezu \u201aprogrammatischer\u2018** Name: \u201a<em>Gott m\u00f6ge kr\u00e4ftigen<\/em>\u2018. Er m\u00f6ge kr\u00e4ftigen, warnen und tr\u00f6sten die Daniederliegenden. \u201a<em>Du, Menschenkind, tritt auf deine<\/em>\u00a0<em>F\u00fc\u00dfe<\/em>\u2026\u2018 Er m\u00f6ge st\u00e4rken die, denen nicht nur die \u00e4u\u00dfere, sondern eben auch die innere Heimat, der Glaube, die Sprache, das Verstehen, abhanden gekommen sind, die nicht mehr durchblicken\u2026 \u201a<em>Erstarren<\/em>\u2018, \u2018<em>Schreckensstarre<\/em>\u2018 \u2013 sehr h\u00e4ufig lesen wir diese W\u00f6rter im Buche.<\/p>\n<p>Ein wirklicher Anfang \u00a0gleicht einem Wunder, und entsprechend hat Ezechiel seinen Anfang als \u201a<em>Prophet<\/em>\u2018 beschrieben: \u201a<em>Und als der Herr zu mir redete, kam Leben in mich\u2026<\/em>\u2018. Ja, Gottes Wort, sein Atem, sein \u201a<em>Geist<\/em>\u2018 f\u00e4hrt dem Angesprochenen buchst\u00e4blich in die Glieder. Ein Vorgang, den \u00e4hnlich manche, die die Nachkriegszeit erlebten, als gleichsam aus dem Nichts aufsteigenden Daseinswillen*** beschrieben. Es war, als riefe in den Ruinen das Leben selbst: \u201aSteh\u2018 auf!\u2018 Das ist des Propheten Aufgabe: Auf diesem Feld\u00a0<em>Gottes<\/em>\u00a0unbeirrbares Reden, Anreden und \u201a<em>Warnen<\/em>\u2018(3,17), \u00a0seinen Willen zu verk\u00fcnden, Geschehenes aufzuarbeiten, das Volk zur Umkehr zu f\u00fchren und dies szenisch- zeichenhaft, geradezu als \u201aStra\u00dfentheater\u2018(B. Lang), darzustellen. Nicht ob er Erfolg hat, ist die Frage, sondern wichtig ist: \u201a<em>sie wissen, da\u00df ein Prophet unter ihnen ist<\/em>\u2018.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">V<\/p>\n<p>\u201aWir mu\u00dften es versuchen, wir wollten es\u2018, sagte die Ex-Ehefrau, \u201aaber wir ahnten nicht, was auf uns zukam\u2018. Das kennt jeder, der sich einer Aufarbeitung des Vergangenen stellt : Wie vieles kommt wieder hoch, welche Szenen wiederholen sich, wie viele Tr\u00e4nen werden noch einmal vergossen, welche Wut sucht ihre Wege: \u201aAber es war doch nicht alles falsch! Es sollte doch ein \u201aBund f\u00fcr\u2019s Leben\u2018 werden, \u201a<em>du solltest mein sein<\/em>\u2018.<\/p>\n<p>\u201aWir z\u00f6gerten\u2018, fuhr sie fort. \u201aWer konnte dieses Gewirr l\u00f6sen, wie sollten wir je einen Weg finden, \u00a0einen Umgang, der weniger verkrampft und belastet war?\u2018 Auch um diese Not wei\u00df so mancher und betrat dann vielleicht die Br\u00fccke, die der Berater den Schwankenden baute: \u201aEine Art Arbeitsbeziehung um der Kinder Willen\u2018, mit Ezechiel zu sprechen: eine \u201a<em>Bekehrung<\/em>\u2018, da\u00df nicht \u201a<em>der Sohn<\/em>\u00a0<em>die Schuld des Vaters<\/em>\u2018(18,20) tr\u00e4gt, und beide tun, was \u201a<em>recht und gut ist<\/em>\u2018(33,19); da\u00df \u201a<em>B\u00e4ume<\/em>\u2018 wieder \u201a<em>wachsen<\/em>\u2018, und es eine Zukunft gibt. Arbeitsbeziehung: Es ist m\u00fchsam und manchmal aussichtslos, die Scherben der Vergangenheit aufzuheben. Es ist aber auch lehrreich und st\u00e4rkend, sich durch das Schweigen, durch Anklagen, Vorw\u00fcrfe buchst\u00e4blich durchzubei\u00dfen \u00a0wie durch ein qu\u00e4lend langes Buch\u2026 \u00a0Gibt es denn eine Frucht dieser erneuten Leiden, ein Ziel? W\u00e4re nicht ein endg\u00fcltiger Schnitt besser?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">VI<\/p>\n<p><em>Ezechiel<\/em>\u00a0bedeutet: \u201a<em>Gott m\u00f6ge kr\u00e4ftigen<\/em>\u2018. Gott beruft ihn zu seinem Propheten, zu einem \u201a<em>W\u00e4chter<\/em>\u2018 und Darsteller, der mit dem treulosen, doch von Gott in den \u201a<em>Bund\u2018<\/em>\u00a0gerufenen Volk (15,8c), diesen Proze\u00df der Aufarbeitung beginnen, Fehler, Verbrechen und Schande benennen und sie zur \u201a<em>Erkenntnis<\/em>\u2018 f\u00fchren soll: Gott ist gerade in den Ereignissen ein Handelnder, die wir selbst als schmachvolle \u00a0Niederlage erlebten. Ja, er selbst verf\u00fcgte dieses \u201aTrauma\u2018, diese Wunde, die uns erstarren lie\u00df und stumm macht. Die Katastrophe ist sein Strafgericht.<\/p>\n<p>Aber wie soll einer, ein \u201a<em>Menschenkind<\/em>\u2018, eben dies bewerkstelligen? Wie kann er einen Proze\u00df der Auseinandersetzung und der \u201a<em>Erkenntnis<\/em>\u2018 initiieren, da die \u201a<em>Widerspenstigen<\/em>\u2018 im \u201a<em>Haus des<\/em>\u00a0<em>Widerspruchs<\/em>\u2018 die Oberhand haben? Ihr habt die sonderbare Szene noch vor dem inneren Auge: Der Berater selbst mu\u00df die Katastrophe an seinem Leibe austragen, ertragen, seinen K\u00f6rper gleichsam als \u201aKampfplatz\u2018**** zulassen und das Erfahrene leibhaftig verschriftlichen: \u201a\u2026\u00a0<em>da war eine Hand gegen mich ausgestreckt, die hielt eine Schriftrolle\u2026 und darin stand geschrieben<\/em>\u00a0<em>Klage, Ach und Weh. Und er sprach zu mir: Du, Menschenkind, i\u00df<\/em>\u2026\u2018<\/p>\n<p>Unwillk\u00fcrlich wehren wir uns gegen dieses \u201a<em>harte<\/em>\u2018(Joh 6,60) Bild, diese textgewordene Gewalt-Phantasie, aber wir ahnen ihren provokanten Sinn. Gott hat Ezechiel berufen, als W\u00e4chter, als \u201aSchreiber\u2018 und Autor, aber deshalb ist der Prophet kein \u00fcber den Dingen stehender Bescheid- oder Besserwisser. Das Trauma l\u00f6sen helfen wird nur der, der es in sich aufnimmt, der das aufgen\u00f6tigte \u201a<em>Bittere<\/em>\u2018 (Apk Joh10, 9) schmeckt und selbst \u00a0\u201adurcharbeitet\u2018, was er anderen lehren will. \u201a<em>Sie wissen, da\u00df ein Prophet unter ihnen ist<\/em>\u2018. Die Spontaneit\u00e4t, der Ruf des Lebens, \u00a0wenn er mehr sein soll als kreat\u00fcrliche Selbstbehauptung, bedarf der Formung, der \u201a<em>Einsicht<\/em>\u2018, der \u201a<em>Scham<\/em>\u2018(16,61), des verbindlichen Neuanfangs.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">VII<\/p>\n<p>Aber das wird dauern, die wirkliche \u201aAufnahme\u2018 der dargereichten\u00a0<em>Achs<\/em>\u00a0und\u00a0<em>Wehs<\/em>. \u201aDas Heil mu\u00df sich lange durcharbeiten durch das Unheil\u2018*****. Der Text hat das drastische Bild \u2013 seinem Leser zur Qual- \u00a0auseinander gefaltet. Dreimal mahnt Gott, zu schlucken: \u201a<em>I\u00df, was ich dir geben werde<\/em>\u2018- \u201a<em>Du<\/em>,\u00a0<em>Menschenkind, i\u00df, was du vor dir hast<\/em>\u2018- \u201a<em>Du, Menschenkind, mu\u00dft diese Schriftrolle, die ich dir gebe,<\/em>\u00a0<em>in<\/em>\u00a0<em>dich hinein essen und deinen Leib damit f\u00fcllen<\/em>\u2018.<\/p>\n<p>\u201aAch, der Pfad ist steil und weit\u2018 f\u00fcr die \u201aGefangenen<em>\u2018<\/em>\u00a0Zions (eg 298.1.2)! Gegen allen Widerstand, gegen allen Ekel und alles W\u00fcrgen: essen, wirklich kauen, \u00a0wirklich schlucken\u2026 und dann unter \u201aheftigen Bauchschmerzen\u2018 (R. Poser) verdauen und loslassen, \u00a0dieser Vorgang, dieses \u201aSich-durch-das-Buch-des-zerst\u00f6rten-Lebens-Bei\u00dfen\u2018 ist Trauerarbeit und Zukunftser\u00f6ffnung \u00a0in einem.<\/p>\n<p>Wir reden gern von Vergangenheitsbew\u00e4ltigung \u00a0und meinen, ein guter Wille und eine \u201aFeierstunde\u2018 \u00a0reichten schon. Nein, es mu\u00df die Zeit heranreifen, und in unserem Land brauchte es dazu lange. Ein \u201a<em>Menschenkind<\/em>\u2018 wird vom Geist Gottes \u201a<em>getrieben<\/em>\u2018(R\u00f6m 8,14) und \u201a<em>auf die F\u00fc\u00dfe gestellt<\/em>\u2018, von den Schriften der V\u00e4ter und M\u00fctter, von eigenem Leiden und dem der Mitgesch\u00f6pfe bewegt worden sein, um sich diesem Proze\u00df zu \u00f6ffnen und &#8211; ihn zu \u00fcberstehen, ohne den Verstand zu verlieren. Ezechiel war danach \u201a<em>sieben Tage ganz<\/em>\u00a0<em>verst\u00f6rt<\/em>\u2018(3,15), und Gott \u201aisoliert\u2018 ihn sp\u00e4ter noch von den anderen: \u201a<em>\u2026schlie\u00df dich ein in deinem Haus\u2026\u2018\u00a0<\/em>(3,24). Aber eben so- stummgeworden- verk\u00f6rpert er zeichenhaft, als leibgewordenes Schriftzeichen, das Handeln Gottes an seinem Volk.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">VIII<\/p>\n<p>Ja, die \u201aZeit danach\u2018. Gotteserkenntnis. Selbsterkenntnis. Wiedergutmachung: \u201a<em>die Tr\u00fcmmer sollen<\/em>\u00a0<em>wieder aufgebaut werden<\/em>\u2018(36,33). Fragen m\u00f6gt ihr am Ende: \u00a0Eben, die \u201a<em>S\u00fc\u00dfe\u2018-\u00a0<\/em>die Buchrolle<em>\u00a0\u201ain meinem Munde so s\u00fc\u00df wie Honig\u2018<\/em>? Der Lohn des ganzen oder besser der Vorgeschmack all der Fr\u00fcchte, die schlie\u00dflich wachsen werden?<\/p>\n<p>Wenn die Ex- Eheleute heute einander sehen, wenn sie sogar gemeinsam mit den Kindern etwas unternehmen, dann zeigt sich das, was wir Neuanfang oder ein \u201a<em>Angeld<\/em>\u2018 (2.Kor. 1,22) der Vers\u00f6hnung nennen. Oder vorsichtiger: eine \u201aArbeitsbeziehung\u2018 \u2013 das tun, \u201a<em>was recht und gut ist<\/em>\u2018. Ein scheuer Blick zum anderen, und ein stolzer, ger\u00fchrter Blick auf die, die aus dem Gr\u00e4berfeld herauswachsen und ihr eigenes Feld finden sollen. Gottes Geist m\u00f6ge sie und uns bewegen!<\/p>\n<p>(Gebet nach der Predigt:)\u00a0<em>Lieber Vater im Himmel, dein Geist macht lebendig und ruft uns, aufzustehen und das Leben zu ergreifen. Dein Wort leitet an, Unrecht und Gewalt zu benennen, \u00a0\u00a0Fehler anzuerkennen und um Vergebung zu bitten. \u00a0Herr, halte uns in deinem Bund und mache uns frei, im Vertrauen auf deine ewige Treue den Weg der Umkehr, der Einsicht und der Erkenntnis deines Willens zu gehen.<\/em><\/p>\n<p>Liedvorschl\u00e4ge: eg 298 (Wenn der Herr einst die Gefangenen), \u00a0eg 605 (Herr, gib uns Mut zum H\u00f6ren)<\/p>\n<p>___________________________________<\/p>\n<p>*eg 298.2 (S.G. B\u00fcrde, 1787) **K. Sch\u00f6pflin, Theologie als Biographie im Ezechielbuch. Ein Beitrag zur Konzeption alttestamentlicher Prophetie, 2002, S. 345 ***s. H. J\u00e4hner, Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945-1955, 2019, S.21ff ****R. Poser, Das Ezechielbuch als Trauma-Literatur, 2012, S. 320 *****J. Ebach, Iss dieses Buch, Erev-Rav-Hefte, 2008, S. 23<\/p>\n<div id=\"fuss\">Pfr. i.R. Jochen Riepe<br \/>\nDortmund, Deutschland<br \/>\nE-Mail:\u00a0<a href=\"mailto:Jochen.Riepe@gmx.net\">Jochen.Riepe@gmx.net<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu Hesekiel 2,3a.8-10 + 3,1-3, verfasst von Jochen Riepe | I Dann aber, wenn du, \u201aMenschenkind\u2018, dich durchgebissen und geschluckt hast, nach vielem \u201aAch\u00a0und\u00a0Weh\u2018, dann wird der Herr \u201aB\u00e4ume wachsen\u2018 lassen und \u201amit ihren Fr\u00fcchten\u00a0hat es kein Ende\u2018 (Ez 47,12). 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