{"id":17655,"date":"2023-03-15T11:49:45","date_gmt":"2023-03-15T10:49:45","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=17655"},"modified":"2023-03-16T08:40:22","modified_gmt":"2023-03-16T07:40:22","slug":"jesaja-54-7-10-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-54-7-10-4\/","title":{"rendered":"Jesaja 54, 7- 10"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Laetare | 19. M\u00e4rz 2023 | Jesaja 54, 7- 10 | Elisabeth Tobaben |<\/h3>\n<p><em>*Hinweis: anschliessend an die Predigt findet sich ein Gottesdienstablauf und die Noten zu einem passenden Kanon<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eIch habe dich verlassen ABER ich habe ein Herz f\u00fcr dich\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ostern ist in Reichweite!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mitten in der Passionszeit f\u00e4llt pl\u00f6tzlich ein \u00f6sterlicher Schein in die Zeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Texte und Lieder des heutigen Sonntags\u00a0 weisen darauf hin,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und auch der Name; \u201eL\u00e4tare\u201c \u2013 freut euch!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es gibt Gemeinden, die f\u00fcr diesen Sonntag sogar rosa Antependien haben, f\u00fcr \u201eeinen kleinen Augenblick\u201c mischt sich das Violett der Passionszeit mit dem \u00f6sterlichen Wei\u00df.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In manchen Gemeinden werden am Sonntag L\u00e4tare am Ausgang Blumen an die Gottesdienstbesucher verteilt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn es schon um Freude geht, mitten in der Passionszeit, so die Idee, dann sollen die Leute auch etwas haben, wor\u00fcber sie sich freuen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber: In der Mitte der Passionszeit ein Sonntag, an dem es um die Freude geht?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kann einem das nicht zumindest ein bisschen befremdlich vorkommen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie kommt es also dazu?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Name des Sonntags geht auf\u00a0 den Propheten Jesaja zur\u00fcck:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>Freut euch <\/em><\/strong><em>mit Jerusalem! Jubelt in der Stadt, alle, die ihr sie liebt. Seid fr\u00f6hlich mit ihr, die ihr \u00fcber sie traurig wart. (<\/em>66,10)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er sagt das zu der Zeit, als der die Verschleppten des Volkes Israel zur\u00fcckgekehrt waren aus dem babylonischen\u00a0 Exil, zur\u00fcck in die v\u00f6llig zerst\u00f6rte Stadt Jerusalem.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Damals hatten sie gerade \u00a0langsam und unter gro\u00dfen M\u00fchen und Abstrichen mit dem Wiederaufbau angefangen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0Es war gar nicht so leicht, \u00a0neuen Mut zu sch\u00f6pften.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber se hatten schon das Gef\u00fchl: Es geht wieder aufw\u00e4rts. Gott sei Dank, wir sind noch mal davongekommen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das war wohl in etwa die Stimmung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie anders war es noch ein paar Jahre fr\u00fcher,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">noch in Babylon, noch in der Fremde, kaum Aussicht auf R\u00fcckkehr!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit im Nacken f\u00fchlen sich die Menschen von Gott verlassen und bestraft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Damals hatte es schon mal einen Propheten namens Jesaja gegeben, den nannten sie auch\u00a0 den \u201eTr\u00f6ster\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0Immer wieder versuchte er, seine Landsleute im Exil aufzubauen, zu ermutigen und auch die Sehnsucht nach zu Hause in ihnen wach zu halten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seine Spur verliert sich im Wind, bevor an R\u00fcckkehr \u00fcberhaupt zu denken war.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Man wei\u00df im \u00fcbrigen gar nicht, was aus diesem Jesaja \u00a0geworden ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manche behaupten, er w\u00e4re umgebracht worden, vielleicht sogar von seinen eigenen Leuten. Denkbar w\u00e4re es&#8230;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er scheint auf jeden Fall auf Widerstand gesto\u00dfen zu sein mit seinen Trostworten uund wohl auch uff Unverst\u00e4ndnis..<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">H\u00f6ren wir, was er seinen Landsleuten im Exil sagt: \u00a0(Kap. 54)<\/p>\n<ol start=\"7\">\n<li style=\"font-weight: 400;\"><em>7<\/em><em>. <\/em><em>Ich habe dich einen kleinen Augenblick verlassen; aber mit gro\u00dfer Barmherzigkeit will ich dich sammeln.<\/em><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><em>8<\/em><em>. <\/em><em>Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig von dir verborgen; aber mit ewiger Gnade will ich mich dein erbarmen, spricht der Herr, dein Erl\u00f6ser.<\/em><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><em>9<\/em><em>. <\/em><em>Denn solches soll mir sein wie das Wasser Noahs, da ich schwor, dass die Wasser Noahs sollten nicht mehr \u00fcber den Erdboden gehen. Also habe ich geschworen, dass ich nicht \u00fcber dich z\u00fcrnen noch dich schelten will.<\/em><\/li>\n<li style=\"font-weight: 400;\"><em>10<\/em><em>. <\/em><em>Denn es sollen wohl Berge weichen und H\u00fcgel hinfallen; aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So also spricht dieser Jesaja also zu Menschen, die mit ihm bereits lange Jahre im Exil zugebracht haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er redet mit Menschen, die sowieso schon ganz unten sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie k\u00f6nnen nicht mehr glauben, dass Gott ihnen trotz allem nahe sein will, nach allem, was passiert ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Fremd waren sie nun schon so lange in diesem Land, und inzwischen hatten viele resigniert, keine Hoffnung mehr!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jahrzehnte lang waren sie nun schon weg aus Jerusalem, seit Nebukadnezar 587 \u00fcber die Stadt hergefallen war.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die J\u00fcngeren konnten sich an die Heimat schon gar nicht mehr erinnern, viele waren sogar schon im Ausland geboren, gro\u00df geworden in Babylonien.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber immer noch gab es auch welche unter ihnen, unverbesserliche Optimisten, alt geworden inzwischen, die sagten: \u201eDoch, klar, irgendwann kommen wir wieder nach Hause, irgendwann wird alles wieder gut. Wir werden unsere H\u00e4user und den Tempel wieder aufbauen und leben genau wie fr\u00fcher, und vor allem: Es wird Friede sein!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber die meisten sagten: \u201eTr\u00e4umt weiter,\u00a0 ihr weltfremden Spinner! Nie wieder werden wir zur\u00fcck k\u00f6nnen in unsere Heimat, das ist ein f\u00fcr alle Mal vorbei, nun seid doch endlich realistisch und richtet euch ein in diesem Land! Wir leben nun mal hier in Babylonien, also passt euch an, lernt die Sprache, heiratet Einheimische und besch\u00e4ftigt euch lieber mit den babylonischen G\u00f6ttern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Findet euch damit ab, dass\u00a0 der Gott unserer V\u00e4ter und M\u00fctter\u00a0 uns im Stich gelassen hat.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ob es dennoch auch in ihnen vielleicht die verborgene\u00a0 leise Hoffnung auf R\u00fcckkehr gegeben hat, die man dann eben nicht zugeben darf, das wird man nun wohl nie mehr herausfinden k\u00f6nnen, diese Hoffnung, ohne die kein Mensch im Grunde wirklich leben kann;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und das Trauma der Vertreibung \u00a0steckt ihnen allen noch in den Knochen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bei aller Lebenst\u00fcchtigkeit und dem realistisch &#8211; vern\u00fcnftigen Umgang mit einer Katastrophe bleibt ein unbew\u00e4ltigter Rest.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Inzwischen wissen wir auch, dass traumatische Erfahrungen \u00a0und ihre Folgen durchaus weitergegeben werden k\u00f6nnen \u00a0an die n\u00e4chsten Generationen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manchmal ist es offensichtlich, wenn die Erz\u00e4hlungen von Krieg, Flucht und Vertreibung pr\u00e4sent sind in den Familien, wenn die Kinder die Geschichten der Eltern kennen..<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber selbst wenn davon erz\u00e4hlt werden kann, wird oft deutlich, dass es damals kaum M\u00f6glichkeiten gab, diese Erfahrungen wirklich zu bearbeiten, sie in die eigene Lebensgeschichte zu integrieren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und so kann sich das Leiden fortsetzen in der n\u00e4chsten und \u00fcbern\u00e4chsten Generation.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mitunter entdecken sp\u00e4ter Geborene in sich aber auch ein ganz unbestimmtes Gef\u00fchl der Verlassenheit, sie f\u00fchlen sich grundlos bedroht oder traurig, ohne dass sie daf\u00fcr eine einleuchtende\u00a0 Erkl\u00e4rung h\u00e4tten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und dann sind die Erfahrungen der Eltern- und Gro\u00dfelterngeneration vielleicht gar nicht mehr greifbar, entweder weil diese l\u00e4ngst verstorben sind, oder weil sie nie dar\u00fcber geredet haben, reden konnten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesajas Auftrag ist es, die entt\u00e4uschten, verzweifelten Menschen aufzurichten und zu tr\u00f6sten, die Hoffnung in ihnen zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ob der Trost angekommen ist?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Muss es nicht in ihren Ohren wie blanker Hohn geklungen haben, was der Prophet ihnen da zumutet?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Fast drei\u00dfig Jahre Ungl\u00fcck nennt er\u00a0 \u201eeinen kleinen Augenblick\u201c?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gottes Zorn ist gerade nicht uferlos, sagt Jesaja, \u00a0seine Barmherzigkeit ist gr\u00f6\u00dfer, seine Liebe st\u00e4rker.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht ist es aus der historischen Distanz heraus leichter, zu sehen, dass Gott tats\u00e4chlich ein Herz hat f\u00fcr die so leidenden Menschen hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und durch diesen Riesenabstand kann der alte Text auch zu uns sprechen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und das liegt f\u00fcr mich daran, dass sich hier ein ganz ungewohntes Gottesbild heraus kristallisiert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mir f\u00e4llt auf, dass sich Gott dreimal quasi selbst\u00a0 widerspricht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dreimal, so beschreibt das Jesaja, sieht Gott die d\u00fcstere, schwierige Situation sowie das eigene Verhalten in aller Deutlichkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und dreimal setzt er sich mit einem deutlichen ABER davon ab.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zuerst hat mich das ABER allerdings auch an schwierige Gespr\u00e4chsverl\u00e4ufe erinnert .<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht fragt dich jemand um Rat, eine Freundin, ein Freund, und du hast lauter gute Ideen, machst Vorschl\u00e4ge und dein Gegen\u00fcber h\u00f6rt auch zu, ist sogar angetan davon, aber auf jeden Vorschlag folgt ein Gegenargument.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, aber das geht nicht, weil &#8230;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber hier steht das Gegenargument ja vorn:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich habe dich verlassen ABER ich habe ein Herz f\u00fcr dich,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich habe mich vor Zorn verborgen vor dir ABER \u00a0ich bin dir wohl gesonnen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Berge und H\u00fcgel k\u00f6nnen versinken ABER mein Friedensbund steht fest.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott denkt um, ver\u00e4ndert sich!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dazwischen der R\u00fcckblick auf Noah, die Wasserfluten und die damalige Zusage, dass die ganze Erde von einem solchen Ungl\u00fcck nicht mehr getroffen werden solle.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch damals schon ein sich ver\u00e4ndernder Gott!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ihm tut leid, was er getan hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er verspricht Barmherzigkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Viele k\u00f6nnen heute mit \u00a0\u201eBarmherzigkeit\u201c nicht mehr so recht etwas anfangen und finden sie \u00a0geradeso schwer aushaltbar.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass ausschlie\u00dflich <em>Gott<\/em> der Handelnde ist, und der neue Anfang eben <em>nicht<\/em> aus eigener Anstrengung hergestellt werden kann, sondern sein Geschenk ist?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesaja gebraucht ja ganz starke Bilder f\u00fcr die Treue, mit der Gott zu seinem Volk, zu seinen Menschen steht:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eDenn es sollen wohl Berge weichen und H\u00fcgel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer.\u201c (V. 10)<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eher ist es vorstellbar, dass riesige Bergmassive in sich zusammenbrechen, H\u00fcgel platt und eben werden, als dass Gott seine Zusage nicht mehr einhalten k\u00f6nnte, seinen Friedensbund brechen k\u00f6nnte!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Leider r\u00fccken solche Horrorszenarien immer mehr in den Bereich des M\u00f6glichen, Erdrutsche, zusammenbrechende Berge und Gletscher sind\u00a0 gar nicht mehr selten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was schlie\u00dfen wir draus, ist Gottes Friedenszusage darum auch br\u00fcchiger geworden?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Oder m\u00fcssen wir neue, eigene Bilder finden\u00a0 f\u00fcr unsere Zeit?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eAch wie lang, ach lange ist dem Herzen bange und verlangt nach dir!\u201c<\/em> dichtet 1653 Johann Franck in dem Lied \u201eJesu, meine Freude&#8220; heute eins der \u00a0Wochenlieder am Sonntag L\u00e4tare (EG 396).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er nimmt damit, wie ich finde, sehr sch\u00f6n dieses Gef\u00fchlsmischmasch, diese verwirrten Stimmungen auf.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hin- und her gerissen zwischen Hoffnung und Verzweiflung- das waren sowohl die Menschen zu Jesajas Zeiten, die mit Verschleppung und der Zerst\u00f6rung Jerusalems zurechtkommen mussten als auch die seiner eigenen Zeit kurz nach dem Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nicht anders geht es auch heutigen Menschen zwischen Flutkatastrophen, Waldbr\u00e4nden und wegen D\u00fcrre vertrockneten Pflanzen auf den \u00c4ckern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wird Gott wirklich retten und helfen, einen neuen Anfang erm\u00f6glichen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Werden wir es schaffen in all den kl\u00e4glichen, bedr\u00fcckenden und schwierigen Erfahrungen, die so leicht ratlos machen und resignieren lassen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das d\u00fcrfte wohl eine allgemein menschliche Erfahrung sein: sich hin- und her gerissen zu f\u00fchlen zwischen zuversichtlichen Momenten, in denen der Glaube so sicher und Gott so nahe erscheint- und den ganz anderen Zeiten, in denen die Hoffnung zerbricht und man sich \u00fcberhaupt nicht vorstellen kann, dass es einmal wieder anders werden k\u00f6nnte, auch das Vertrauen in die eigenen Kr\u00e4fte und M\u00f6glichkeiten in sich zusammenf\u00e4llt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Umgeben von Chaos und Untergang scheint sich der Dichter Johann Franck immer wieder selbst Mut zuzusprechen;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein bisschen wie ein Kind, das im dunklen Keller die Angst mit lautem Singen zu vertreiben versucht:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eTrotz dem alten Drachen, Trotz dem Todesrachen, Trotz der Furcht dazu! Tobe, Welt, und springe; ich steh hier und singe in gar sichrer Ruh&#8230;\u201c (V.3)\u00a0\u00a0 <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber er findet auch Zugang zu dem m\u00fctterlich tr\u00f6stenden, beschirmenden Gott, der sich ver\u00e4ndern kann, und von dem schon Jesaja, der Prophet, gesprochen hatte:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eUnter deinem Schirm bin ich vor den St\u00fcrmen aller Feinde frei&#8230;\u201c <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und ich denke, dass beides zu verschiedenen Zeiten in unserem Leben n\u00f6tig sein kann:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manchmal brauchen wir eher den Sto\u00df in die Rippen, die energische Aufforderung: \u201eNun mal los, packs an, du schaffst das schon!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manchmal ist es eher die vorsichtige Begleitung, die wir brauchen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da ist es gut, wenn einer oder eine einfach\u00a0da ist, wartet, die Klage des anderen anh\u00f6rt, seine \/ihre Tr\u00e4nen aush\u00e4lt, ausharrt, hofft und hilft, offen zu werden f\u00fcr den Strom des Friedens.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein andermal mehr der Blick auf das, was f\u00fcr uns die Realit\u00e4t des Lebens ist, auf Lebensumst\u00e4nde und -m\u00f6glichkeiten, so n\u00fcchtern und realistisch wie m\u00f6glich,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">auch das trotzige Aufbegehren, das \u201eJetzt-erst-recht\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der <strong>Liedermacher Gerd Sch\u00f6ne<\/strong> nimmt das auf und singt nach derselben Melodie:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eJesu, meine Freude, meines Herzens Weide, Jesu, wahrer Gott.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Wer will dich schon h\u00f6ren? Deine Worte st\u00f6ren den gewohnten Trott.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du gef\u00e4hrdest Sicherheit. Du bist Sand im Weltgetriebe. Du, mit deiner Liebe.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Jesu, Freund, der Armen, gro\u00df ist dein Erbarmen <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Mit der kranken Welt. Herrscher gehen unter, Tr\u00e4umer werden munter,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>die dein Wort erh\u00e4lt. Und wenn ich ganz unten bin,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>wei\u00df ich dich an meiner Seite, Jesu, meine Freude.\u201c<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir brauchen\u00a0 auch Tr\u00e4ume und Visionen, brauchen die Verhei\u00dfung Gottes, dass dieses Leben eines Tages in einem gro\u00dfen Fest aufgehen wird,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">brauchen Bilder f\u00fcr diese ganz andere Wirklichkeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eWeicht, ihr Trauergeister, denn mein Freudenmeister, Jesus tritt herein&#8230;\u201c <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Alles wird gut werden, das ist<em> die<\/em> Realit\u00e4t, die <em>Gott<\/em> \u00fcber unser Leben schreibt!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eine Zusage, die einem so schnell entgleiten kann im ganz normalen Chaos des Alltags, in Erfahrungen, die dagegen zu sprechen scheinen, oder in den vorherrschenden Themen der Zeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da ist es gut, wenn wir immer wieder neu Zeichen finden, die an die G\u00fcte und Zuwendung Gottes erinnern;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zeichen wie die Blumen am Sonntag\u00a0 L\u00e4tare, Hoffnungszeichen, die uns aufbrechen lassen in eine neue Zukunft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Herr-ich-habe-lieb-die-Staette.pdf\">Herr, ich habe lieb die St\u00e4tte<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Vorschlag Liturgie Laetare 19.03.2023<\/strong> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Liturgische Farbe: Violett \/ rosa<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Orgelvorspiel \/ Musik zum Eingang<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Votum Begr\u00fc\u00dfung<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lied:\u00a0 EG 396, 1-3+6 Jesu, meine Freude<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Psalm 84 mit Kanon u. gloria patri<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kyrie- Gloria- Kollektengebet<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Atl Lesung: Jesaja 54, 7-10<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lied: \u00a0Weicht, ihr Berge, fallt, ihr H\u00fcgel (EKG 440) EGRW 646, Zettel<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Evangelium Joh. 12<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Credo<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lied: Freit\u00f6ne 4 Eingeladen zum Fest des Glaubens<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Predigt \u00a0\u00fcber Jesaja 54<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lied: Hohes und Tiefes \u00a0313\u00a0 Jesu, meine Freude, Gerd Sch\u00f6ne<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcrbitten<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vaterunser<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Segen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lied: EG 282, 1-4 Wie lieblich sch\u00f6n, Herr Zebaoth<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Abk\u00fcndigungen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lied: EG 282, 5-6<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Orgelnachspiel<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Liedtexte<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Weicht, ihr Berge! Fallt, ihr H\u00fcgel!<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Berg\u00b4 und Felsen brechet ein;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gottes Treu hat dieses Siegel:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eIch will unver\u00e4ndert sein!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lasst die Welt zu Tr\u00fcmmern geh\u00b4n:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gottes Gnade wird besteh\u00b4n.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\">Gott hat mir ein Wort versprochen,<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott hat einen Bund gemacht,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">der wird \u00a0nimmermehr gebrochen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">bis er alles hat vollbracht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er, die Wahrheit tr\u00fcget nicht;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">was er zusagt, das geschieht.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li style=\"font-weight: 400;\">Seine Gnade soll nicht weichen,<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wenn gleich alles bricht und f\u00e4llt;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">nein, sie muss das Ziel erreichen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">bis sie mich zufrieden stellt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sei die Welt voll Heuchelei:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott ist g\u00fctig, fromm und treu.<\/p>\n<ol start=\"4\">\n<li style=\"font-weight: 400;\">Will die Welt den Frieden brechen,<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">hat sie lauter Krieg im Sinn:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott h\u00e4lt immer sein Versprechen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">da f\u00e4llt aller Zweifel hin;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">denn er bleibet immerdar,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">der er ist und der er war.<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li style=\"font-weight: 400;\">Nun, es sei mein ganz Vertrauen<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">felsenfest ihm zugetan!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auf ihn will ich immer bauen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er ist\u00b4s, der mir helfen kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Erd\u00b4 und Himmel muss vergeh\u00b4n,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gottes Bund bleibt ewig steh\u00b4n.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Text: Benjamin Schmolck 1723<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Mel.: Tut mir auf die sch\u00f6ne Pforte EG 166<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jesu, meine Freude<\/strong><\/p>\n<p>Meines Herzens Weide<\/p>\n<p>Jesu, wahrer Gott<\/p>\n<p>Wer will dich schon h\u00f6ren?<\/p>\n<p>Deine Worte st\u00f6ren<\/p>\n<p>Den gewohnten Trott<\/p>\n<p>Du gef\u00e4hrdest Sicherheit<\/p>\n<p>Du bist Sand im Weltgetriebe<\/p>\n<p>Du, mit Deiner Liebe<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du warst eingemauert<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du hast \u00fcberdauert<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lager, Bann und Haft<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bist nicht totzukriegen;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Niemand kann besiegen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Deiner Liebe Kraft<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer dich foltert und erschl\u00e4gt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hofft auf deinen Tod vergebens<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Samenkorn des Lebens<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, Freund der Armen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gro\u00df ist dein Erbarmen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit der kranken Welt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herrscher gehen unter<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Tr\u00e4ume werden munter<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die dein Wort erhellt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und wenn ich ganz unten bin<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wei\u00df ich dich an meiner Seite<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesu, meine Freude<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Musik: Johann Cr\u00fcger 1652<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Text: Gerd Sch\u00f6ne<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>\u00a0<\/em>Elisabeth Tobaben, Pn. i.R., Juist<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laetare | 19. M\u00e4rz 2023 | Jesaja 54, 7- 10 | Elisabeth Tobaben | *Hinweis: anschliessend an die Predigt findet sich ein Gottesdienstablauf und die Noten zu einem passenden Kanon \u201eIch habe dich verlassen ABER ich habe ein Herz f\u00fcr dich\u201c Liebe Gemeinde! Ostern ist in Reichweite! Mitten in der Passionszeit f\u00e4llt pl\u00f6tzlich ein \u00f6sterlicher [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":17678,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22,1,2,157,853,114,847,1003,349,692],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-17655","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jesaja","category-aktuelle","category-at","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-elisabeth-tobaben","category-kapitel-54-chapter-54","category-kasus","category-laetare"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17655","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=17655"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17655\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17679,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/17655\/revisions\/17679"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17678"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17655"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=17655"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=17655"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=17655"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=17655"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=17655"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=17655"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}