{"id":17879,"date":"2022-08-21T10:03:37","date_gmt":"2022-08-21T08:03:37","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=17879"},"modified":"2023-03-29T09:04:41","modified_gmt":"2023-03-29T07:04:41","slug":"psalm-34","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/psalm-34\/","title":{"rendered":"Psalm 34"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">\u00dcbergang \u2013 Jakob am Jabbok | Schiffsgottesdienst | 10. So. n. Trinitatis | 21.08.2022 | Psalm 34 | Catherine McMillan |<\/h3>\n<h3 style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/A-5_Schiffsgottesdienst-am-21.08.22.pdf\">Gottesdienst mit gesamtem Ablauf<\/a><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0\u201eIch suchte den Herrn, und er hat mich erh\u00f6rt. <\/em><em>Von allen \u00c4ngsten hat er mich befreit.\u201c (<\/em>Psalm 34)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Schiffsgemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wir befinden uns heute Morgen <u>ausserhalb<\/u> \u2013\u00a0mitten auf dem See.\u00a0Irgendwo <u>dazwischen<\/u>. Im <u>\u00dcbergang.<\/u><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hier im Limbo, sozusagen, wenden wir uns Gott zu.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott begleitet uns unsichtbar,\u00a0h\u00f6rt uns zu und befreit uns von unseren \u00c4ngsten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Schriftlesung: Genesis 32,23-32 <\/strong>(Markus Tanner)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Jakobs Kampf am Jabbok<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Noch in jener Nacht aber stand Jakob auf, nahm seine beiden Frauen, seine beiden M\u00e4gde und seine elf Kinder und ging durch die Furt des Jabbok. Er nahm sie und brachte sie \u00fcber den Fluss. Dann brachte er hin\u00fcber, was er sonst noch hatte. Jakob blieb aber allein zur\u00fcck.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Da rang einer mit ihm, bis die Morgenr\u00f6te hinaufzog. Und er sah, dass er ihn nicht bezwingen konnte, und ber\u00fchrte sein H\u00fcftgelenk, so dass sich das H\u00fcftgelenk Jakobs ausrenkte, als er mit ihm rang.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und er sprach: Ich lasse dich nicht, es sei denn, du segnest mich.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Da sprach (der Fremde) zu ihm: Wie heisst du? <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und er antwortete: Jakob. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Da sprach er zu ihm: Du sollst nicht mehr Jakob heissen, sondern Israel, denn du hast mit Gott und mit Menschen gestritten und hast gesiegt.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und Jakob fragte und sprach: Bitte nenne mir deinen Namen. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Er aber sprach: Was fragst du nach meinem Namen? <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und dort segnete er ihn. Und Jakob nannte die St\u00e4tte Penuel. Denn, sagte er, ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen und bin mit dem Leben davongekommen. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und als er an Penuel vor\u00fcber war, ging ihm die Sonne auf. Er hinkte aber wegen seiner H\u00fcfte.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Schiffsgemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir haben eine <u>Fluss-Geschichte<\/u> geh\u00f6rt.\u00a0Jakob k\u00e4mpft die ganze Nacht mit einem unheimlichen Unbekannten am Ufer eines Flusses mit Namen Jabbok,\u00a0im heutigen Jordanien.\u00a0Jakob ist nach vielen Jahren auf dem Weg in die Heimat zur\u00fcck, wo sein Bruder, den er mal betrogen hat, immer noch auf ihn w\u00fctend ist.\u00a0Warum? Das ist eine lange Geschichte.\u00a0Es spielt hier nicht so eine Rolle.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich kenne Menschen von heute, die seit Jahrzehnten mit ihren Geschwistern im Streit liegen oder gar keinen Kontakt mehr haben \u2013 wegen einem Betrug, einer Erbgeschichte, sogar wegen einer Beleidigung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn jeder auf seiner Position, auf seiner Sicht der Dinge verharrt, ist keine Ver\u00e4nderung m\u00f6glich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber Jakob strebt eine Ver\u00e4nderung an.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er sp\u00fcrt einen <u>Ruf Gottes<\/u> in die Heimat zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er verl\u00e4sst seine Arbeitsstelle beim Onkel,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">nimmt seine grosse Familie mit<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und zieht durch die W\u00fcste,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><u>einer ungewissen Zukunft entgegen<\/u>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jakob muss mit seiner Karawane durch eine Furt,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wo der Fluss besonders flach ist,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">um in das Land seiner Geburt zu gelangen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er bringt seine Familie und sein Vieh und sein ganzes Hab und Gut \u00fcber den Fluss.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dann bleibt er zur\u00fcck, um die Nacht allein zu verbringen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er braucht Zeit f\u00fcr sich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er befindet sich n\u00e4mlich im \u00dcbergang.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sein Leben ist im Fluss.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Konturen haben sich aufgel\u00f6st.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er hat Sehnsucht nach seiner Heimat, nach seinem Bruder, aber auch Angst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was, wenn sein Bruder ihn immer noch umbringen will?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er ist nicht mehr so selbstsicher wie fr\u00fcher.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er schwimmt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Alte Probleml\u00f6sungsroutinen greifen nicht mehr.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Fr\u00fcher hat er betrogen und getrickst, um durchs Leben zu kommen. Der Name Jakob bedeutet sogar \u201eBetr\u00fcger\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jetzt kann er sich nicht mehr helfen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er ist mit seinem Latein am Ende.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er kann keine Tricks mehr aus dem \u00c4rmel sch\u00fctteln.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er kann nur noch beten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und so betet er:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Gott meines Vaters Abraham und Gott meines Vaters Isaak, du hast mir gesagt, dass ich in meine Heimat zu meiner Verwandtschaft zur\u00fcckkehren soll. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du hast mir versprochen, dass es gut wird.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ich verdiene es gar nicht, dass du mich immer wieder gerettet hast und mich sogar reich gemacht hast. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Rette mich bitte noch einmal. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Rette mich aus der Hand meines Bruders, <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>dass er mich und meine Familie nicht umbringt! <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Beten macht ihm zwar Mut,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">auf seinen Bruder zuzugehen \u2013 den ersten Schritt zu machen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber jetzt ist es wieder Nacht geworden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und er ist immer noch innerlich zerrissen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht kennen Sie das Ph\u00e4nomen, dass Sie sich im Unterbewusstsein vor etwas f\u00fcrchten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dann tr\u00e4umen Sie.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bei Lehrern ist es der erste Schultag nach den Ferien.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">V\u00f6llig unvorbereitet stehen sie vor der Klasse.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bei Pfarrern geht der Traum so: Sie stehen vor der Gemeinde auf der Kanzel, und alle Notizen fliegen weg.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jakob f\u00fcrchtet sich noch vor seinem Zwillingsbruder Esau.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und vielleicht auch vor Gott.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wird Gott sein Versprechen, ihn zu besch\u00fctzen, wirklich halten?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pl\u00f6tzlich wird er in der Dunkelheit von einem fremden Mann <u>angegriffen.<\/u><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Mann ist unheimlich stark,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">aber sein Gesicht kann er nicht sehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ist es Esau, der Bruder, der ihn umbringen will?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ist es ein Engel oder ein D\u00e4mon, der ihn von seinem Weg abhalten will?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ist es Gott selbst?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Geschichte ist mehrdeutig. Sie l\u00e4sst vieles offen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber auf einer Weise k\u00e4mpft Jakob mit Gott selber \u2013 das ist am Ende klar.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jakob k\u00e4mpft gegen das Schicksal,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">als Zweiter geboren worden zu sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das kleinere Los gezogen zu haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er k\u00e4mpft gegen seine eigene Schuld \u2013 den Betrug am eigenen Vater, den Betrug am eigenen Bruder, den Betrug an seinem Onkel.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Alles, was er nicht wieder r\u00fcckg\u00e4ngig machen kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er k\u00e4mpft gegen die Angst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und er k\u00e4mpft immer noch um den Segen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Unbekannte verletzt ihn am H\u00fcftgelenk.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber Jakob k\u00e4mpft weiter.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er gibt alles.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er h\u00e4lt an Gott fest.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eIch lasse dich nicht, es sei denn, du segnest mich.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht haben Sie auch schon mit Gott gerungen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wegen einer Krankheit, wegen einem Verlust.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nach vielen loyalen Jahren in einer Firma, wird man doch auf die Strasse gestellt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nach vielen Ehejahren, die Trennung \u2013 f\u00fcr Sie oder f\u00fcr Ihren Partner aus heiterem Himmel. Ein Schock.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein Kind stirbt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit ihm geht eine Welt ins Grab.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht der ganze Lebensinhalt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Man k\u00e4mpft gegen Gott \u2013 man will Gott bestrafen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott besiegen, einen anderen Ausgang erzwingen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die Uhr der Geschichte zur\u00fcckdrehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und gleichzeitig will man Gott um jeden Preis <u>bei sich haben<\/u>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Man will gehalten werden, getragen, gesegnet, geheilt \u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dorothee S\u00f6lle schreibt:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Wenn wir beten lernen, einfach, mit Gott sprechen, <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>dann kommen wir vielleicht diesem Ringen von Jakob etwas n\u00e4her. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Es ist ein Du da, es h\u00f6rt jemand zu. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ich kann das nicht begr\u00fcnden, ich glaube es. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ich glaube es aus meinem eigenen Leben, <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>aus der Erfahrung der Kirche, <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>aus der Tradition <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>und auch dann, wenn ich denke, ich bin vollkommen allein, dann erinnere ich mich daran, dass jemand zuh\u00f6rt. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Schon das ist ein Segen. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Schon, wenn wir nur jammern oder klagen oder schreien,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>auch das h\u00f6rt Gott.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Fremde am Jabbok hat kein erkennbares Gesicht \u2013 er bleibt unverf\u00fcgbar, Geheimnis.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er segnet nicht sofort,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">sondern fragt zur\u00fcck, fordert heraus:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eWie heisst du?\u201c <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das bedeutet:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es geht letztlich in diesem Kampf um Jakobs <u>Identit\u00e4t<\/u>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diese wird ver\u00e4ndert, umgeformt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vom Betr\u00fcger zum <em>ehrlichen<\/em> K\u00e4mpfer.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vom Zweitgeborenen zum Erzvater des Gottesvolks.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott sagt: <em>\u201eDu sollst nicht mehr Jakob heissen, sondern <u>Israel<\/u>, denn du hast mit Gott und Menschen gek\u00e4mpft und hast gesiegt.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er ist in einem Transformationsprozess.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er kommt in seine Berufung hinein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jakob fragt seinerseits nach dem Namen des Fremden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zu wissen, wie einer heisst, ist eine Art,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Macht \u00fcber ihn zu haben \u2013<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">im guten Sinne (in der Liebe, in der Beziehung)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und im schlechten Sinne (durch Kontrolle).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber der Fremde bewahrt sein Geheimnis.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er bleibt unverf\u00fcgbar.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er sagt: <em>\u201eWas fragst du nach meinem Namen?\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dann segnet er ihn.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er segnet ihn, aber er nimmt ihm die <u>Verletzung<\/u> nicht weg.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Sonne geht auf und der Fremde verschwindet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jakob hinkt \u00fcber den Fluss zu seiner Familie zur\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er ist vom Kampf mit Gott gezeichnet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er ist erkennbar schwach geworden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das ist aber auch eine <u>Gnade<\/u>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Viel sp\u00e4ter erkannte der Apostel Paulus, dass Gott gerade in unserer Schwachheit m\u00e4chtig ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jakob geht auf seinen starken Bruder Esau zu.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Esau ist von 400 Soldaten umgeben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jakob hinkt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und er verbeugt sich vor Esau, er wirft sich sieben Mal zur Erde nieder.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das h\u00e4tte er fr\u00fcher niemals gemacht, der Stolze, der listige Streber.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sp\u00fcrt Esau pl\u00f6tzlich deswegen Erbarmen mit seinem Bruder?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es w\u00e4re m\u00f6glich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Esau l\u00e4uft ihm entgegen und umarmt ihn.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er f\u00e4llt ihm um den Hals und k\u00fcsst ihn.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und sie weinen beide.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und Jakob sagt: <em>\u201eWenn ich dein Gesicht sehe, ist es, wie wenn ich Gottes Gesicht s\u00e4he, weil du mich freundlich aufnimmst.\u201c <\/em>\u00a0(Gen. 33,10)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Begegnung mit Gott und die Begegnung mit dem Bruder \u00fcberlappen sich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So geht Transformation im christlichen Sinne.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Niemand hat Gott je geschaut. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Wenn wir aber einander lieben, bleibt Gott in uns, <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>und seine Liebe ist unter uns zur Vollendung gekommen\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">so im 1. Johannesbrief. (4,12)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Falls Sie sich in einem \u00dcbergang befinden,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">m\u00f6chte ich Ihnen Mut zusprechen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Streiten Sie ruhig mit Gott,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">oder lassen Sie sich in Gottes Arme fallen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vertrauen Sie, dass es gut kommt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lassen Sie sich Zeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><u>Neuland<\/u> erwartet Sie.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein Neuanfang.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht eine neue Identit\u00e4t,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ein tieferer und weiterer Glauben,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">andere Priorit\u00e4ten,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">neue Aufgaben,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">neue Beziehungen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">oder alte Beziehungen neu.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><u>Ablauf:<\/u><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Eingangsspiel<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Begr\u00fcssung<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lied 700, 1-2 \u201eWeit wie das Meer ist Gottes grosse Liebe\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gebet<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schriftlesung<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ansprache<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Musik<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcrbitten<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unser Vater<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lied 702, 1-5 \u201eKum ba yah, my Lord\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mitteilungen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lied 349, 1-3 \u201eSegne und beh\u00fcte\u201c<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Segen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Ausgangsmusik<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Liedvorschl\u00e4ge:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Lied 700, 1-2 \u201eWeit wie das Meer ist Gottes grosse Liebe\u201c<\/li>\n<li>Lied 702, 1-5 \u201eKum ba yah, my Lord\u201c<\/li>\n<li>Lied 349, 1-3 \u201eSegne und beh\u00fcte\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich lade Sie ein, sich in die Situation eines Menschen hinein zu versetzten, der in einer <u>Krisenzeit<\/u><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">keinen Zugang mehr zur \u201egrossen Liebe Gottes\u201c,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">zum \u201eewigen Daheim\u201c findet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gebet von Antje Sabine Naegeli:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Aus eigener Kraft, <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Herr, <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>vermag ich es nicht,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>aber in der Kraft deines Geistes<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>gebe ich dir aufs Neue mein <u>Ja<\/u>.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em><u>Dir<\/u><\/em><em> will ich angeh\u00f6ren<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>mit ungeteiltem Herzen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Mitten in meiner unertr\u00e4glichen Situation bekenne ich:<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du bist mein Gott.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du bist mir verborgener denn je,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>aber ich will dir vertrauen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Auswegloser als jetzt <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>habe ich mein Leben nie erfahren,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>aber du weisst den Weg.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ich sp\u00fcre deine Liebe nicht,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>aber ich will nicht auf meine Gef\u00fchle bauen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>F\u00fcr alle Zeit bin ich dein.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du ermisst die Tiefe meines Erschreckens<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>und weisst<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>um die D\u00fcrftigkeit meines Glaubens.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Du nimmst dich meiner Schwachheit an.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Selbst in der \u00e4ussersten Verlassenheit <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>bist du da.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ich werde nicht zerbrechen,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>denn du wachst \u00fcber mir.<\/em><\/p>\n<p><em>Amen<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>F\u00fcrbitten: <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><u>Verborgener Gott<\/u>,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">manchmal haben wir das Gef\u00fchl,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">vom Schicksal geschlagen zu werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sollen wir wie Jakob dagegen ank\u00e4mpfen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hilf uns, Verlust in unserem Leben zu verkraften.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hilf uns zu erkennen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dass alles Neue mit einem Ende beginnt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich besonders f\u00fcr alle,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die trauern,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">f\u00fcr alle, die den festen Boden unter den F\u00fcssen verloren haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr alle, die durch die Ereignisse der letzten Wochen und Monate wie gel\u00e4hmt sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schenke Halt und Vertrauen mitten in der Ungewissheit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><u>Rufender Gott<\/u>,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du suchst nach uns,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">auch wenn wir nicht nach dir suchen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich f\u00fcr alle Menschen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die in einer Krise stecken,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die nicht mehr wissen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wer sie sind und was in ihrem Leben wichtig ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Eine gilt nicht mehr, das Andere noch nicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hilf ihnen, sich selbst zu finden,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und damit auch ihre Identit\u00e4t in dir.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gib uns Geduld und Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dass sie f\u00fcr sich mehr Zeit brauchen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bewirke in uns allen die Bereitschaft zur Vers\u00f6hnung,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">zur Toleranz und zum Frieden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><u>Segnender Gott<\/u>,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wir bitten dich f\u00fcr alle, die dabei sind, sich neu auszurichten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bewahre uns davor, sie auf ihre Vergangenheit festzulegen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mache uns offen f\u00fcr das, was sie geworden sind oder werden wollen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir denken besonders an Menschen, die fliehen mussten und neu anfangen m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">An Menschen, die einen Todesfall, ein Trauma, eine Sucht oder eine l\u00e4ngere Auszeit hinter sich haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott, segne sie, segne uns<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und lass uns einander zum Segen werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Alles, was uns noch besch\u00e4ftigt, fassen wir zusammen in dem Gebet, das Jesus uns geschenkt hat:<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Catherine McMillan<\/strong><\/p>\n<p><strong>Pfarramt Reformierte Kirche D\u00fcbendorf-Schwerzenbach<\/strong><\/p>\n<p><strong>Festnetznummer: 044 825 32 02<\/strong><br \/>\n<strong>Mobile: 079 378 26 52<\/strong><br \/>\n<strong><a href=\"mailto:catherine.mcmillan@rez.ch\">catherine.mcmillan@rez.ch<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcbergang \u2013 Jakob am Jabbok | Schiffsgottesdienst | 10. So. n. Trinitatis | 21.08.2022 | Psalm 34 | Catherine McMillan | Gottesdienst mit gesamtem Ablauf \u00a0\u201eIch suchte den Herrn, und er hat mich erh\u00f6rt. 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