{"id":18065,"date":"2023-04-18T15:38:46","date_gmt":"2023-04-18T13:38:46","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18065"},"modified":"2023-04-18T22:36:09","modified_gmt":"2023-04-18T20:36:09","slug":"1-petrus-51-4-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-petrus-51-4-2\/","title":{"rendered":"1. Petrus 5,1-4"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Gottes Kinder &#8211; leicht und fr\u00f6hlich |\u00a0Misericordias Domini | 23.04.2023 | 1.Petr.5,1-4 | Sabine Handrick |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde, liebe Tauffamilien<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich m\u00f6chte uns heute ein <a href=\"https:\/\/shop.verlagsgruppe-patmos.de\/der-gute-hirte-618401.html\">Bild von Sieger K\u00f6der<\/a> (1925-2015) vor Augen stellen. Bei dieser farbenfrohen Interpretation des Guten Hirten f\u00e4llt auf den ersten Blick die fr\u00f6hliche Stimmung auf: Fast kann man die Musik h\u00f6ren, die das Fl\u00f6te spielende M\u00e4dchen und der Junge hinter ihr mit der Geige anstimmen. Sogar die Schmetterlinge in der Luft tanzen mit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auf den Gesichtern der Menschen liegt ein L\u00e4cheln.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Voller Freude richten alle ihren Blick auf den gro\u00dfen Mann in der Mitte, der ein Lamm auf den Schultern tr\u00e4gt. Seine starken H\u00e4nde halten es sicher und st\u00fctzen es von beiden Seiten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Lamm lehnt seinen Kopf an den Kopf des Menschen, so dass man sogar nur noch sein linkes Auge sehen kann. Wange an Wange, ganz eng und z\u00e4rtlich sind die beiden miteinander.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und der gro\u00dfe Starke hat das Kleine im Blick, aufmerksam schaut er hin, wie es ihm geht\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das L\u00e4mmchen mit geschlossen Augen schmiegt es sich an seinen Retter. Es muss nicht mehr rufen und wimmern und hoffen, dass ihm endlich jemand hilft. Nun ist es in Sicherheit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">K\u00f6nnt Ihr rechts im Hintergrund den kahlen Busch sehen? Vielleicht hat es sich bei der Suche nach frischen Gr\u00e4sern dort verfangen? Jeder Versuch, aus eigener Kraft herauszukommen, hatte es nur noch schlimmer gemacht. Die Wolle seines Fells verknotete sich in den Zweigen und die spitzen Dornen piekten ihm in die Haut. Es ging nicht mehr vor noch zur\u00fcck. Etwas Wei\u00dfes schimmert zwischen den Zweigen, das k\u00f6nnte vom Fell des Lamms sein. Wie wunderbar, dass da einer kam und es aus dem dornigen Gestr\u00fcpp befreit hat. Still und dankbar l\u00e4sst es sich nun tragen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Jubel bei den Menschen ist riesengro\u00df. Sie bilden ein richtiges Empfangskomitee. Ich z\u00e4hle sieben Personen und einen Hund. Schaut mal, wie der Mann mit dem Hut die Arme ausbreitet und die beiden willkommen hei\u00dft. \u201eWie sch\u00f6n, dass du wieder da bist!\u201c Und die weite Bewegung seiner Arme beschreibt einen gro\u00dfen Bogen. Die ganze Gruppe der jungen und \u00e4lteren Menschen bildet einen Halb-Kreis um den gro\u00dfen Mann mit dem Sch\u00e4fchen in der Mitte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und eine streckt ihm voller Dankbarkeit einen Strau\u00df roter Blumen entgegen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dieses Bild atmet Freude und Gemeinschaft, Schutz und Geborgenheit, N\u00e4he und Zuwendung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und darum geht es im Glauben, meine Lieben. Wenn heute nun die Familien A. und B. ihre Kinder zur Taufe bringen, kommen sie mit dem Wunsch, dass sie in der christlichen Gemeinde so etwas \u00e4hnliches auch erleben d\u00fcrfen: Dass sie eine fr\u00f6hliche Gemeinschaft finden, ein gutes Miteinander von jungen und \u00e4lteren, neugierigen und erfahrenen Menschen. Eine bunte Runde, wo alle Platz haben und sich ausrichten auf ein gemeinsames Zentrum.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die aufgehende Sonne taucht die Szenerie in ein warmes Licht und umstrahlt den Hirten in der Mitte wie ein Heiligenschein. Die Mitte dieses Bildes und die Mitte unseres Glaubens ist ja niemand anderes als Jesus Christus. Er hat von sich gesagt: \u201e<em>Ich bin der gute Hirte: Meine Schafe kennen meine Stimme; und ich kenne sie, und sie folgen mir, und ich gebe ihnen das ewige Leben<\/em>.\u201c (Joh. 10,11a,27-28a)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diese Aussage hat Christinnen und Christen immer wieder ber\u00fchrt. Das Bild von Jesus als dem guten Hirten ist von gro\u00dfer symbolischer Kraft. Es eignet sich gut als inneres Bild, gerade auch in schwierigen Zeiten. Christus ist der gute Hirte, der uns ruft und alles tut, damit es uns gut geht, der jede Einzelne kennt, jeden Einzelnen sucht und uns aus misslichen Situationen herausholt, der uns tr\u00e4gt und beh\u00fctet. Dies \u00f6ffnet einen ganz pers\u00f6nlichen Zugang zu dem, was jede\/r braucht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus hat in Gleichnissen immer wieder dieses Bild gemalt von einem treuen und f\u00fcrsorglichen Hirten, der nicht ruht, bis er das Verlorene wiedergefunden und gerettet hat. So war es naheliegend, dass in der fr\u00fchen christlichen Kunst Darstellungen von Jesus entstanden, wie er ein Schaf auf den Schultern tr\u00e4gt und von Tieren umgeben ist. (Bild) Das wohl aller\u00e4lteste Bild, das es von Jesu gibt, ist eine Wandmalerei in einer Katakombe in Rom. Dieses Fresko stammt aus dem 3. Jahrhundert, ist also rund 1700 Jahre alt. Auch an der Kleidung war er als Hirte erkennbar: wir sehen einen schlichten, einfachen Menschen, weder \u00fcbermenschlich stark noch Ehrfurcht gebietend m\u00e4chtig wie sp\u00e4tere Christusdarstellungen, noch leidend wie der Gekreuzigte. In den ersten Jahrhunderten war dies das Bild, das man von Jesus bewahren wollte, in der Haltung des Hirten, der sich liebevoll um die k\u00fcmmert, die ihm anvertraut sind und sie beh\u00fctet. Mit diesem Vorbild vor Augen lebten die fr\u00fchen Christinnen und Christen ihren Glauben. Sie bekamen Hoffnung in diesen Jesus Christus, der ja versprochen hat, dass er bei uns bleibt alle Tage bis ans Ende der Welt. In ihnen wuchs ein festes Vertrauen, das sich an dem orientierte, was Jesus gesagt und getan und vorgelebt hatte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn wir uns vorstellen wollen, wie das so war damals ganz am Anfang der Kirche, dann m\u00fcssen wir ziemlich viel weglassen von dem, was uns einf\u00e4llt, wenn wir heute an Kirche denken. Es gab noch keine Kirchengeb\u00e4ude mit Turm und Glocken, keine gro\u00dfen, reich geschm\u00fcckten Kathedralen und Platz f\u00fcr hunderte von Leuten, keine kirchlichen \u00c4mter und keine Hierarchie und keine Konfessionen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nein, am Anfang trafen sich kleine Gruppen von Menschen zuhause. Wer etwas mehr Platz hatte, lud die anderen ein. Man kam zusammen, teilte die Mahlzeiten miteinander, erinnerte sich an Jesus. Sie erz\u00e4hlten das weiter, was andere mit Jesus erlebt hatten, sie brachen das Brot und teilten den Wein. Und so blieb sein Wort lebendig unter ihnen. Die Bibel, wie wir sie heute kennen, gab es ja so noch nicht. Manchmal kamen Briefe von anderen Christen. Die las man ganz sorgf\u00e4ltig und diskutierte dar\u00fcber. Wenn man erfuhr, wie es anderen Christen ging und was Paulus oder Petrus, Silvanus oder Timotheus schrieben, war es immer sehr interessant. Das st\u00e4rkte den Zusammenhalt der Christinnen und Christen untereinander. Es gab ihnen Hoffnung und Kraft f\u00fcr den oft schwierigen Alltag.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit den Jahrzehnten wuchs die Zahl der Gemeinschaften st\u00e4ndig. Es war ganz und gar nicht wie heute, wo viele Menschen sich von der Kirche abwenden und austreten. Im Gegenteil, an vielen Orten entstanden neue Hausgemeinden. Es gab dort n\u00e4mlich etwas, was einzigartig war und sehr besonders in einer Welt, wo ansonsten das Recht des St\u00e4rkeren regierte: Ein von N\u00e4chstenliebe und Vers\u00f6hnung gepr\u00e4gtes Miteinander. Die Unterschiede zwischen reichen und armen Menschen, zwischen Jungen und Alten, zwischen Einheimischen und Fremden, zwischen M\u00e4nnern und Frauen, Sklaven und Freien verloren in der christlichen Gemeinde an Bedeutung. Man schaute zueinander und sorgte f\u00fcreinander. Das machte die Gemeinden so attraktiv, dass immer mehr Menschen dem Beispiel Jesu folgen und auch dazugeh\u00f6ren wollten, \u00e4hnlich wie auf unserem Bild heute. Wenn wir dies betrachten, dann bekommen wir auch das Gef\u00fchl: In dieser Runde w\u00e4re ich gern dabei. Ob ich nun ein musizierendes M\u00e4dchen bin oder eine Frau mit wei\u00dfen Haaren &#8211; das spielt keine Rolle, im Kreis dieser Menschen ist jede\/r willkommen. Dasselbe gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die Buben und die M\u00e4nner. Und so ist dies hier auch gemalt, dass wir uns selbst hineindenken, dass wir uns mitfreuen und liebevolle N\u00e4he zu Jesus, dem guten Hirten, erleben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde, wenn ich hier so bunt und lebendig erz\u00e4hle, beschleichen Euch dann auch Gedanken wie: \u201eOb das wirklich immer so super gewesen ist?\u201c \u2013 \u201eSch\u00f6n w\u00e4r\u2019s ja, aber fast zu sch\u00f6n um wahr zu sein.\u201c &#8211; \u201eSo wie ich die Menschen kenne, kann das nicht lange so gegangen sein\u2026\u201c \u2013 Und da habt Ihr nat\u00fcrlich recht. In der Realit\u00e4t bekam dieses harmonische Bild bald auch Risse. Es gab sehr wohl Streit, Konkurrenz, Eifersucht. Wo Menschen miteinander zu tun haben, gibt es Konflikte. Wenn man die Briefe des Neuen Testaments anschaut, kann man das sehr genau erkennen, auch im 1. Petrusbrief. Es hatte sicher einen Grund, warum der Schreiber nun genau das r\u00e4t und das Bild des guten Hirten benutzt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er spricht die \u00c4lteren an, also diejenigen, die schon etwas Erfahrung im Glauben haben. Sie sind die Verantwortlichen f\u00fcr jene Gemeinde in Kleinasien, an die der 1. Petrusbrief urspr\u00fcnglich gerichtet war. Wenn ihr Christen sein wollt, also Menschen, die Jesus folgen, dann soll euer Verhalten dem entsprechen und es wird ganz konkret beschrieben, wie dies aussehen soll: <em>Sorgt f\u00fcr die Gemeinde Gottes, die euch anvertraut ist, wie ein Hirte f\u00fcr seine Herde. Seht in der Verantwortung, die ihr f\u00fcr sie habt, nicht eine l\u00e4stige Pflicht, sondern nehmt sie bereitwillig wahr als einen Auftrag, den Gott euch gegeben hat. Seid nicht darauf aus, euch zu bereichern, sondern \u00fcbt euren Dienst mit selbstloser Hingabe aus. Spielt euch nicht als Herren der Gemeinden auf, die Gott euch zugewiesen hat, sondern seid ein Vorbild f\u00fcr die Herde.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Meine Lieben: Wer Verantwortung \u00fcbernimmt, soll dies freiwillig tun und von Herzen gerne! Man soll sich nicht durch Gewinnstreben leiten lassen, sondern uneigenn\u00fctzig sei, was man tut! Es braucht keine Chefall\u00fcren &#8211; es gen\u00fcgt, einfach ein gutes Vorbild zu sein! Es gibt n\u00e4mlich nur einen Herrn in der Gemeinde und das ist Christus!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diese Tipps scheinen an Aktualit\u00e4t nicht verloren zu haben. Bis in die Gegenwart entz\u00fcndet sich an solchen Fragen berechtigte Kritik an der Kirche: Wenn es kirchenleitende Menschen gibt, die nur an sich selber denken und nicht an diejenigen, die ihnen anvertraut sind; wenn Druck und Zwang hinzukommen und Machtspiele gespielt werden; wenn die Grenzen \u00fcberschritten werden und andere verletzt, gedem\u00fctigt oder missbraucht werden \u2026 dann ist man nicht mehr auf dem Weg Jesu.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde, wir sind evangelisch-reformierte Christinnen und Christen. Und als solche verstehen wir uns alle gleichwertig vor Gott. Es gibt niemand, der durch eine Weihe oder Ordination n\u00e4her bei Gott w\u00e4re als andere. Pfarrpersonen sind in dieser Hinsicht nicht \u201eheiliger\u201c als die anderen Gemeindeglieder. Das haben uns die Reformatoren ans Herz gelegt und sie haben daf\u00fcr gesorgt, dass die Menschen die Bibel in ihrer Muttersprache lesen und verstehen k\u00f6nnen. Alle haben im Gebet einen direkten Zugang zu Gott. Und es ist unsere gemeinsame Aufgabe, als Christinnen und Christen f\u00fcreinander zu beten und f\u00fcreinander einzustehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Patinnen und Paten, nun m\u00f6chte ich Sie direkt ansprechen. Wenn Sie heute das Patenamt f\u00fcr Ihr Patenkind \u00fcbernehmen, dann werden Sie eine wichtige Rolle im Leben dieser Kinder spielen. Ich hoffe, dass Sie dies freiwillig und von Herzen gerne tun, und dass Sie liebevolle Vorbilder sein wollen. Nichts wirkt \u00fcberzeugender als glaubw\u00fcrdiges Verhalten. &#8211; Sie, liebe Frau &#8230;, lieber Herr\u2026 versprechen, die Eltern in der christlichen Erziehung zu unterst\u00fctzen und den Kindern gute Gespr\u00e4chspartner zu sein, die ihren Glauben und ihre Zweifel zeigen und daf\u00fcr sorgen wollen, dass Ihr Patenkind eines Tages eigenverantwortliche Glaubensentscheidungen treffen kann. Mir kommt dazu ein Vers in den Sinn, der ebenfalls im 1. Petrusbrief im 3. Kapitel zu finden ist. Sozusagen als Paten-Vers m\u00f6chte ich Ihnen den mit auf den Weg geben. Unsere drei Taufkinder werden ja auch einen pers\u00f6nlichen Taufspruch erhalten, der sie begleiten und ihnen Halt geben soll. Und Sie m\u00f6gen sich als Patin bzw. Pate an folgendem Gedanken orientieren: \u201e<em>Seid stets bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand von euch Rechenschaft fordert \u00fcber die Hoffnung, die in euch ist<\/em>.\u201c (1.Petr. 3,15)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Damit ist das Wesentliche zusammengefasst, meine Lieben! Geben wir Auskunft \u00fcber die Hoffnung, die uns tr\u00e4gt. Das ist, was wir der n\u00e4chsten Generation schulden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir haben vorhin gesungen: Kind du bist uns anvertraut. Dass dies nicht nur ein Lippenbekenntnis bleibt, daf\u00fcr m\u00fcssen wir alle als Gemeinde, als Gemeinschaft sorgen. Wir haben ein wunderbares Bild vor Augen, wie es gelingen kann, Verantwortung f\u00fcreinander zu \u00fcbernehmen, n\u00e4mlich das des guten Hirten, der uns f\u00fchren und leiten wird. Und dies bringt mich direkt zu einem Text von Hanns Dieter H\u00fcsch. Wie eine Interpretation und herzerfrischende Auslegung zu unserem heutigen Thema wirkt das folgende Gebet, mit dem ich schlie\u00dfen m\u00f6chte: F\u00dcHREN UND LEITEN<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im \u00dcbrigen meine ich<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">M\u00f6ge uns der Herr weiterhin<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zu den Brunnen des Erbarmens f\u00fchren<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zu den G\u00e4rten der Geduld<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und uns mit Gro\u00dfz\u00fcgigkeitsgirlanden<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schm\u00fccken<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er m\u00f6ge uns weiterhin lehren<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Kreuz als Krone zu tragen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und darin nicht unsicher zu werden<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Soll doch seine Liebe unsere Liebe sein<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er m\u00f6ge wie es auskommt in unser Herz eindringen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Um uns mit seinen Gedankeng\u00e4ngen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zu erfrischen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Uns auf Wege zu f\u00fchren<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die wir bisher nicht betreten haben<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aus Angst und Unwissenheit dar\u00fcber<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass der Herr uns n\u00e4mlich aufrechten Ganges<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Fr\u00f6hlich sehen will<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weil wir es d\u00fcrfen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und nicht nur d\u00fcrfen sondern auch m\u00fcssen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir m\u00fcssen endlich damit anfangen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Zaghafte und Unterw\u00fcrfige abzusch\u00fctteln<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denn wir sind Kinder Gottes: Gottes Kinder!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und jeder soll es sehen oder ganz erstaunt sein<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass Gottes Kinder so leicht und fr\u00f6hlich sein k\u00f6nnen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und sagen: Donnerwetter<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeder soll es sehen und jeder soll nach Hause laufen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und sagen: er habe Gottes Kinder gesehen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und die seien ungebrochen freundlich<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und heiter gewesen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weil die Zukunft Jesus hei\u00dfe<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und weil die Liebe alles \u00fcberwindet<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und Himmel und Erde eins w\u00e4ren<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und Leben und Tod sich verm\u00e4hlen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und der Mensch ein neuer Mensch werde<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Durch Jesus Christus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pfarrerin Sabine Handrick<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Reformierte Kirchgemeinde D\u00fcdingen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>E-Mail: <\/strong><a href=\"mailto:pfarramt@refdue.ch\"><strong>pfarramt@refdue.ch<\/strong><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In dem Gottesdienst am 23. April 2023 werden drei Kinder getauft. Mit Geschwisterkindern und anderen G\u00e4sten werden viele j\u00fcngere Kinder an diesem Gottesdienst teilnehmen, so dass die Predigt versucht, sich auf die Kinder auszurichten.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lieder:<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kind du bist uns anvertraut, RG: 182<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Herr mein Hirte f\u00fchret mich, RG: 18<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott des Himmels und der Erden, RG: 566, 1+5<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Meine Hoffnung und meine Freude, RG: 704<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"http:\/\/xn--hsch-0ra.org\/html\/fuehrenundleiten.html\">http:\/\/h\u00fcsch.org\/html\/fuehrenundleiten.html<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bildmaterial:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/Category:Catacomb_of_Callistus_(Rome)?uselang=de#\/media\/File:Good_Shepherd_(Callisto_catacomb).jpg\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/Category:Catacomb_of_Callistus_(Rome)?uselang=de#\/media\/File:Good_Shepherd_(Callisto_catacomb).jpg<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"https:\/\/shop.verlagsgruppe-patmos.de\/der-gute-hirte-618401.html\">https:\/\/shop.verlagsgruppe-patmos.de\/der-gute-hirte-618401.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gottes Kinder &#8211; leicht und fr\u00f6hlich |\u00a0Misericordias Domini | 23.04.2023 | 1.Petr.5,1-4 | Sabine Handrick | Liebe Gemeinde, liebe Tauffamilien Ich m\u00f6chte uns heute ein Bild von Sieger K\u00f6der (1925-2015) vor Augen stellen. 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