{"id":18080,"date":"2023-04-18T12:31:48","date_gmt":"2023-04-18T10:31:48","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18080"},"modified":"2023-04-18T22:34:47","modified_gmt":"2023-04-18T20:34:47","slug":"1-petrus-51-4-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-petrus-51-4-3\/","title":{"rendered":"1. Petrus 5,1-4"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Was f\u00fcr eine Sitzung! | Misericordias Domini | 23.04.2023| 1 Petr 5,1-4 | Verena Salvisberg |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Heute nehme ich Sie mit. An einen Ort, an den man als gew\u00f6hnliches Kirchgemeindemitglied meist nicht hinkommt. Zu einer Veranstaltung, die unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit stattfindet und wovon in der Regel nicht berichtet wird und wenn, dann nur sparsam und gezielt. Denn es gibt ja das Amtsgeheimnis. Nicht mal Pfarrerinnen und Pfarrer sind dabei immer willkommen und die kommen doch eigentlich wirklich \u00fcberall hin.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Habe ich Sie neugierig gemacht?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gut, dann kommen Sie mit. Heute ist Kirchgemeinderatssitzung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Anderswo heisst das Gremium der Menschen, das in einer Gemeinde eine spezielle Verantwortung \u00fcbernommen hat, Presbyterium oder Kirchenpflege oder Rat der \u00c4ltesten, womit \u00fcbrigens nicht eine Versammlung der meist zahlreichen Hochbetagten in der Gemeinde gemeint ist. Und wenn es Kirchenpflege heisst, ist damit wohl auch nicht gemeint, dass die Kirche erkrankt ist und deshalb besonderer Zuwendung bedarf.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dennoch: schon der Name des Gremiums ist Programm.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber gehen wir einen Schritt weiter: Haben Sie sich die Frage schon mal gestellt, was der Kirchgemeinderat oder das Presbyterium, die Kirchenpflege oder der \u00c4ltestenrat eigentlich genau macht? Was ist seine Aufgabe, sein Auftrag?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der bernischen Kirchenordnung steht in Paragraph 110: <em>\u00abDer Kirchgemeinderat leitet die Kirchgemeinde nach Massgabe und im Rahmen der Bestimmungen des staatlichen Rechts, der Kirchenverfassung und dieser Kirchenordnung\u2026 Der Kirchgemeinderat la\u0308sst sich vor seinen Entscheidungen durch das Pfarramt theologisch beraten und holt den Rat der weiteren Mitarbeiter ein&#8230; Er plant und koordiniert die T\u00e4tigkeiten der Kirchgemeinde. Er legt Ziele und Schwerpunkte fest, unterst\u00fctzt die anderen Organe, die A\u0308mter und die weiteren Dienste in der Erfu\u0308llung ihrer Aufgaben und u\u0308berpru\u0308ft, ob diese ihrem Auftrag nachkommen\u00bb.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Darum geht es also:<\/p>\n<ul>\n<li>die Kirchgemeinde leiten, dabei staatliches und kirchliches Recht beachten<\/li>\n<li>sich theologisch beraten lassen<\/li>\n<li>planen und koordinieren, was in der Gemeinde l\u00e4uft<\/li>\n<li>Ziele und Schwerpunkte festlegen<\/li>\n<li>Die MitarbeiterInnen bei ihrer Arbeit unterst\u00fctzen und \u00fcberpr\u00fcfen, ob sie ihren Auftrag erf\u00fcllt haben<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Soweit die gesetzlichen Vorgaben. Aber was heisst das eigentlich? Was heisst das praktisch und konkret?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eben, ich wollte Sie ja mitnehmen an eine Sitzung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist Mittwochabend, 20 Uhr. Reto, der Pr\u00e4sident, hat die Tische zu einem grossen U umgestellt. Er k\u00e4mpft mit dem Beamer, bekommt bald Unterst\u00fctzung von der Pfarrerin Jasmin, die die T\u00fccken des Ger\u00e4ts bestens kennt. Nach und nach treffen die Mitglieder des Rates ein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eva und Sandra, wie immer unzertrennlich, setzen sich nebeneinander. Ren\u00e9 breitet Baupl\u00e4ne aus. Elsbeth versorgt alle mit Wasser und Gl\u00e4sern und als Fritz, der wie immer zuletzt eintrifft, Platz genommen hat, er\u00f6ffnet der Pr\u00e4sident die Sitzung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Traktandum 1, Einstimmung. Ich gebe dir, Jasmin, das Wort.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Pfarrerin \u00fcberlegt kurz, ob die Einstimmung unter dem Stichwort \u00abtheologische Beratung\u00bb abzubuchen sei und teilt einige Gedanken zur Tageslosung, die sie sich kurz vor der Sitzung auf einen Zettel notiert hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch bei Traktandum 2, Bericht aus dem Pfarramt, f\u00fchlt sie sich unwohl. Einerseits hat sie in den letzten Wochen viel gearbeitet und berichtet gerne davon. Andererseits ist sie nicht sicher, ob sie die Mitglieder des Rates nicht langweilt. Das meiste ist R\u00fcckblick auf Veranstaltungen, aber die sind ja vorbei. Jasmin hat den Eindruck, dass der Rat zufrieden ist, wenn die Arbeit gemacht wird, und wenn es keine Reklamationen gibt. Zu viele Details verbrauchen nur kostbare Sitzungszeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Traktandum 3. Einbau einer Photovoltaikanlage auf dem Kirchendach. Ren\u00e9, der das Ressort Liegenschaften bekleidet, berichtet ausf\u00fchrlich von seinen Abkl\u00e4rungen bez\u00fcglich dieses Bauvorhabens. Denkmalpflege und Architekt raten dringend ab. Das kommt Ren\u00e9 sehr entgegen, der dem Projekt gegen\u00fcber von Anfang an skeptisch eingestellt war. Er musste sich aber darum k\u00fcmmern, denn es war ein Antrag aus der letzten Kirchgemeindeversammlung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Rat beschliesst, das Vorhaben nicht weiter zu verfolgen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Traktandum 4: Sandra berichtet von dem erneuten Streit zwischen dem G\u00e4rtner und der Leiterin der Spielgruppe. Die Kinder haben nach dem Spielen im Garten das Spielzeug liegen lassen. Als der G\u00e4rtner den Rasen m\u00e4hen wollte, musste er zuerst aufr\u00e4umen. Es ist nicht das erste Mal. Eva emp\u00f6rt sich, dass der G\u00e4rtner kein Verst\u00e4ndnis hat f\u00fcr die Kinder. Ihnen muss man doch besonders Sorge tragen, denn sie sind die Zukunft der Kirchgemeinde. Reto erinnert daran, dass der Rat absichtlich einen Nischenarbeitsplatz f\u00fcr den G\u00e4rtner geschaffen hat, der mit psychischen Problemen zu k\u00e4mpfen hat. Es funktioniert sehr gut, wenn alle ein bisschen R\u00fccksicht nehmen. Auf einmal gehen die Emotionen hoch. Fritz \u00e4rgert sich, dass man sich Sitzung f\u00fcr Sitzung mit diesem Thema befassen muss. Da die Spielgruppe die R\u00e4ume gratis n\u00fctzen kann, w\u00e4re ein bisschen Dankbarkeit wohl das Mindeste.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Gespr\u00e4ch geht hin und her, bis der Pr\u00e4sident ein Machtwort spricht. Er will erneut zwischen den Parteien vermitteln und sie an ihre Pflichten erinnern. Obwohl alle wissen, dass Reto in den n\u00e4chsten Wochen daf\u00fcr keine Zeit finden wird, da er beruflich sehr eingespannt ist, sind alle mit diesem Vorschlag einverstanden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Traktandum 5: Die Sigristin will ein neues Kollektenk\u00e4sseli montieren lassen, da das alte allzu unscheinbar und mit den Jahren unansehnlich geworden ist. Fritz stellt fest, dass diese Ausgabe nicht budgetiert ist. Eva wendet ein, dass man diesen einmaligen Aufwand wohl leisten k\u00f6nne mit Blick auf die allf\u00e4llige Steigerung der Kollekteneinnahmen durch die bessere Sichtbarkeit des K\u00e4sselis. Aber wenn man schon etwas \u00e4ndert, meint Ren\u00e9, dann soll auch gleich ein QR-Code erstellt werden, womit man die Kollekte digital einzahlen kann. In seinen Ferien in Skandinavien habe er gesehen, dass das in allen Kirchen ganz selbstverst\u00e4ndlich sei. Hier ist man nat\u00fcrlich nicht in Skandinavien, aber es macht sich gut. Die Kirche gibt sich modern, das kann ja nicht schaden. Dieses Argument leuchtet allen ein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Rat beschliesst, neue Kollektenk\u00e4sseli anzuschaffen und die M\u00f6glichkeit des digitalen Kollekteneinzugs einzurichten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Traktandum 6: Sandra hat beim Einkaufen eine treue Gottesdienstbesucherin getroffen, die sich dar\u00fcber beschwert hat, dass Jasmin in der letzten Predigt gesagt hat, alle Menschen w\u00fcrden von Gott geliebt, auch homosexuelle. Sandra ist prinzipiell einverstanden mit der Aussage von Jasmin, aber sie hat im Gottesdienst auch gedacht, dass sie sich da vielleicht ein bisschen weit zum Fenster hinausgelehnt hat. Der Pr\u00e4sident stellt fest, dass es sich um ein heikles Thema handelt. Warum eigentlich? Wegen des Themas der Homosexualit\u00e4t? Weil sich jemand \u00fcber die Pfarrerin beschwert hat? Es gibt eine Ausspracherunde, in der jedes Mitglied seine pers\u00f6nliche Meinung sagt. Jasmin beruft sich auf ihre Verk\u00fcndigungsfreiheit. Sie ist entt\u00e4uscht, dass die Kritik nicht pers\u00f6nlich vorgebracht wurde, so dass sie h\u00e4tte reagieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In Zukunft, so das Fazit der Diskussion, soll man die Leute, die etwas kritisieren, anhalten, damit direkt zur Pfarrerin zu gehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Traktandum 7, Verschiedenes: Eva bittet darum, dass die Informationen im Kirchenblatt genau und von mehreren Personen kontrolliert werden, bevor sie ver\u00f6ffentlicht werden. Es hatte schon wieder einen Fehler bei den Angaben zur Andacht im Altersheim gegeben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da niemand sonst etwas hat unter Verschiedenem, schliesst Reto die Sitzung. Alle packen ihre Unterlagen zusammen und machen sich auf nach Hause.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das war also eine Sitzung des Kirchgemeinderats, wie sie sich in der Regel abspielt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Doch stellen Sie sich nun vor, liebe Gemeinde, die Sitzung w\u00e4re f\u00fcr einmal anders zu Ende gegangen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es h\u00e4tte sich doch noch eine weitere gemeldet beim letzten Traktandum.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zum Beispiel Elsbeth.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist zwar schon sp\u00e4t, sagt sie, aber ich habe etwas gelesen. Im Hauskreis haben wir dar\u00fcber diskutiert. Ich habe versprochen, in der Kirchgemeinderatssitzung davon zu erz\u00e4hlen. Umst\u00e4ndlich bl\u00e4ttert sie in der Bibel.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hier ist es, im 1. Petrusbrief, Kapitel 5:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>1 Die \u00c4ltesten unter euch ermahne ich \u2013 <\/em>das sind im Fall wir, der Kirchgemeinderat \u2013<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Die \u00c4ltesten unter euch ermahne ich,<\/em> <em>euer Mit\u00e4ltester und Zeuge der Leiden Christi, der ebenfalls teilhat an der Herrlichkeit, die sich k\u00fcnftig offenbaren wird:<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>2\u00a0Weidet die Herde Gottes, die euch anvertraut ist, und sorgt f\u00fcr sie, nicht unter Zwang, sondern aus freien St\u00fccken, so wie es Gott gef\u00e4llt! Seid nicht auf schn\u00f6den Gewinn aus, sondern tut es von Herzen,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>3\u00a0seid nicht Herren \u00fcber eure Sch\u00fctzlinge, sondern ein Vorbild f\u00fcr eure Herde!<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>4\u00a0Dann werdet ihr, wenn der Hirt der Hirten erscheint, den unverwelklichen Kranz der Herrlichkeit davontragen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>5\u00a0Ebenso ihr J\u00fcngeren: Ordnet euch den \u00c4ltesten unter! Macht euch im Umgang miteinander die Demut zu eigen, denn Gott widersteht den Hochm\u00fctigen, den Dem\u00fctigen aber schenkt er seine Gnade.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Stellen Sie sich vor, was dann passiert. Also, wenn sich nicht alle nur dar\u00fcber aufregen, dass ihre Amtskollegin zu sp\u00e4ter Stunde noch mit der Bibel kommt. Mit dieser altert\u00fcmlichen, schwer verst\u00e4ndlichen Sprache und das, wenn eigentlich die Sitzung schon vorbei ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Stellen Sie sich vor, was dann passieren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn eine in der Runde ganz spontan angesprochen ist von dem Bild mit der Herde und den Hirten, denen sie anvertraut ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein bekanntes biblisches Motiv.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es gibt da diesen Hirten, der 100 Schafe hat und eines, das verloren geht. Das Fest, das gefeiert wird, nachdem er es gefunden hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Oder dieser Psalm \u00abDer Herr ist mein Hirte\u00bb. Der Lieblingspsalm meiner Grossmutter.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Oh ja, ich liebe ihn auch. Dieses Vertrauen, auch wenn man im finsteren Tal wandert, ist man nicht alleine.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich habe M\u00fche mit diesem Bild der Schafe, f\u00fcr die gesorgt wird. Wir wollen doch m\u00fcndige Gemeindeglieder, nicht solche, die einfach dem Rat hinterhertrotten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, aber es gibt doch auch diese Stelle, wo Jesus sagt: <strong>Ich<\/strong> bin der gute Hirte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und dass der gute Hirte sein Leben l\u00e4sst f\u00fcr die Schafe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Also, das geht mir jetzt zu weit. Es reicht schon, wenn man den ganzen Mist der Gemeinde h\u00f6ren und bearbeiten muss, aber mein Leben daf\u00fcr geben\u2026 meine Frau findet jetzt schon, dass mich mein Amt auffrisst und ich gar nicht mehr nach Hause komme.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, aber irgendwie hat das, was mit Jesus geschehen ist, doch etwas mit unserer Arbeit zu tun.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, da steht es ja: Er ist der Hirt der Hirten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und der Lohn f\u00fcr das Engagement, das wir ganz freiwillig machen, ohne Aussicht auf Ruhm, uneigenn\u00fctzig und von Herzen, der Lohn ist der unverwelkliche Kranz der Herrlichkeit, was auch immer das sein soll.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist einfach etwas Gr\u00f6sseres, wof\u00fcr sich der Einsatz lohnt. Also nicht Ruhm und Ehre.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mir gef\u00e4llt das mit der Demut und dem Dienen. Dar\u00fcber m\u00fcssen wir noch nachdenken: Was leiten mit dienen zu tun hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eigentlich m\u00fcssten wir \u00fcberhaupt nochmal von vorne anfangen mit der Sitzung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie w\u00fcrden wir sie gestalten mit diesem Bild von den Hirten und der Herde im Kopf?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Weidet die Herde Gottes, die euch anvertraut ist, und sorgt f\u00fcr sie, nicht unter Zwang, sondern aus freien St\u00fccken, so wie es Gott gef\u00e4llt! Seid nicht auf schn\u00f6den Gewinn aus, sondern tut es von Herzen,<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>3\u00a0seid nicht Herren \u00fcber eure Sch\u00fctzlinge, sondern ein Vorbild f\u00fcr eure Herde!<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Oh je, oh je. Was hiesse das?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr das Bibelwort am Anfang der Sitzung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr die Arbeit der Pfarrerin und aller andern, f\u00fcr ihre Wahrnehmung und Wertsch\u00e4tzung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr das Kirchengeb\u00e4ude und die \u00d6kologie.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr den G\u00e4rtner und die Spielgruppenleiterin und die Kinder<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr die verschiedenen theologischen Meinungen in der Kirchgemeinde<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr das Bild, das die Gemeinde nach aussen abgibt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr die Spenden und die Fehler, die passieren<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Weidet die Herde Gottes, die euch anvertraut ist\u2026<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn wir jetzt die Sitzung nochmal abhalten w\u00fcrden\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ergibt ein Wort das andere an diesem Abend und unversehens ist es nach Mitternacht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">H\u00f6chste Zeit f\u00fcr den Heimweg.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Beschwingt und erf\u00fcllt, inspiriert und nachdenklich machen sich Reto, Fritz, Ren\u00e9, Eva, Sandra, Elsbeth und Jasmin auf den Heimweg.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was f\u00fcr eine Sitzung!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pfrn. Verena Salvisberg Lantsch, Merligen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>E-Mail: <a href=\"mailto:verenasalvisberg@bluewin.ch\">verenasalvisberg@bluewin.ch<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Verena Salvisberg Lantsch, geb. 1965, Gemeindepfarrerin in Roggwil BE, Frick und Laufenburg, seit 1. August 2022 Regionalpfarrerin im Kreis Berner Oberland\/Oberes Emmental<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was f\u00fcr eine Sitzung! | Misericordias Domini | 23.04.2023| 1 Petr 5,1-4 | Verena Salvisberg | Liebe Gemeinde Heute nehme ich Sie mit. An einen Ort, an den man als gew\u00f6hnliches Kirchgemeindemitglied meist nicht hinkommt. 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