{"id":18126,"date":"2023-05-12T12:05:49","date_gmt":"2023-05-12T10:05:49","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18126"},"modified":"2023-05-14T08:32:35","modified_gmt":"2023-05-14T06:32:35","slug":"lukas-2444-53","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-2444-53\/","title":{"rendered":"Lukas 24,44-53"},"content":{"rendered":"<h3>Vier Prisen Salz | Christi Himmelfahrt | 18.05.2023 | Lk 24,44-53 | Catherine McMillan |<\/h3>\n<p><em>(Bei dieser Predigt werden nacheinander vier Salzstreuer hingestellt.)<\/em><\/p>\n<p>\u00abSie brauchen mehr Salz\u00bb sagte die \u00c4rztin. Mein Blutdruck war im Keller.<br \/>\nKennen Sie das? M\u00fcdigkeit, Tr\u00e4gheit, Schwindel, sogar Ohnmacht?<br \/>\nNicht unbedingt? Aber vielleicht kennen Sie das Gef\u00fchl der Entmutigung. Hoffnungs- und Visionslosigkeit. \u00abNo future\u00bb-Stimmung.<br \/>\nMir begegnet diese Stimmung immer mehr, ob im pers\u00f6nlichen Leben, in der Politik oder in der Kirche. Ja, gerade in der Kirche.<br \/>\nIch behaupte sogar, dass wir, die Kirche in Europa, (und mit ihr die Gesellschaft) unter einer Form von Hypotonie, niedrigem Blutdruck leiden. M\u00fcde Kirche, tr\u00e4ge Kirche, Kirche auf dem R\u00fcckzug. Wir haben M\u00fche, den Kreislauf in Gang zu halten, alle (Mit-)glieder zu erreichen.<br \/>\nHeute an Christi Himmelfahrt sind die Kirchen auch nicht gerade voll. Wer weiss denn schon, was Himmelfahrt bedeutet? Es h\u00f6rt sich nach Science-Fiction an. Ein bisschen peinlich f\u00fcr eine Kirche, die modern und relevant sein will. Noch ein Grund, den Kopf zu senken und den Glauben nur im Privaten zu pflegen?<br \/>\nDoch Jesus sagte einmal: \u00abIhr seid das Salz der Erde!\u00bb Gerade ihr k\u00f6nntet der Welt wieder Hoffnung geben.<br \/>\nLukas zeigt uns am Ende seines Evangeliums, wie! Wie wir Salz sein k\u00f6nnen, wie wir der Welt Hoffnung geben k\u00f6nnen. Er zeigt es uns durch seine Art, \u00fcber die letzte Begegnung zwischen dem Auferstanden und seinen J\u00fcngern zu schreiben. Welche Details er hervorhebt ein halbes Jahrhundert nach dem Geschehen, mit seiner verunsicherten Kirche in Kleinasien vor Augen.<br \/>\nEr \u00fcberliefert uns den Auftrag an die J\u00fcnger. Diese S\u00e4tze, dieses Verm\u00e4chtnis sind der Schl\u00fcssel zur Dynamik der Kirche in einer Zeit, die nicht weniger krisengesch\u00fcttelt war als die unsere.<br \/>\nWas hat er seinen J\u00fcngern gesagt? Was hat er ihnen ins Herz gepflanzt? Wie wurden sie zu Salzstreuern der Freude, der Motivation und der Zuversicht?<br \/>\nErstens heisst es: Er \u00f6ffnete ihren Sinn f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Schriften.<br \/>\nWenn wir als Christinnen und Christen unsere Zuversicht, unsere Lebensfreude und unsere Motivation erhalten wollen, m\u00fcssen wir uns mit den heiligen Texten auseinandersetzen. Sie fordern heraus, ermutigen. Sie sind Schriften f\u00fcr das Unterwegs-Sein auf dem Weg der Nachfolge.<br \/>\nEine Lehrerin sagte mir: \u00abIch muss so viel arbeiten \u2013 jeden Tag von fr\u00fch morgens bis sp\u00e4t abends. Manchmal esse ich nur am Schreibtisch. Wenn ich endlich einen freien Tag habe, will ich mich entspannen. Spazieren laufen, ins Konzert gehen, fein essen. Wenn ich dagegen in die Kirche gehe, muss ich mich auf fremde Gedanken einlassen. Es ist nicht immer entspannend. Aber ich muss zugeben, es bringt etwas. Ohne diese Geschichten, ohne die Werte, ohne die Solidarit\u00e4t, f\u00e4llt unsere Gesellschaft auseinander. Jeder schaut nur noch f\u00fcr sich.\u00bb<br \/>\nDie erste Prise Salz: Die Heilige Schrift (Salzstreuer hinstellen)<br \/>\nZweitens: Jesus zeigte seinen J\u00fcngern, dass sein Kommen und Sterben und Auferweckt-Werden von Anfang an Gottes Plan war. Damit stellt er die F\u00fcsse der J\u00fcnger auf ein festes Fundament, auf sich selber. Er, das Zentrum der Geschichte, der Eckstein, der Anker in der Zeit, von Anfang an vorausgesagt, am Ende der Zeit erwartet. Er ist der Anfang, die Mitte und das gute Ende.<br \/>\nWenn wir als Christinnen und Christen unsere Zuversicht, unsere Lebensfreude und unsere Motivation erhalten wollen, werden wir uns an Jesus halten. An seinen Umgang mit den Armen und Unterdr\u00fcckten. An seinen gewaltlosen Kampf f\u00fcr Gerechtigkeit. An seine Bereitschaft, f\u00fcr andere zu leiden.<br \/>\nDer Theologe J\u00fcrgen Moltmann schrieb: \u00abWer auf Christus hofft, kann sich nicht mehr abfinden mit der gegebenen Wirklichkeit, sondern beginnt an ihr zu leiden, ihr zu widersprechen. Frieden mit Gott bedeutet Unfrieden mit der Welt, denn der Stachel der verheissenen Zukunft w\u00fchlt unerbittlich im Fleisch jeder unerf\u00fcllten Gegenwart. H\u00e4tten wir nur das vor Augen, was wir sehen, so w\u00fcrden wir uns heiter oder verdrossen mit den Dingen abfinden, wie sie eben sind. Dass wir uns aber nicht abfinden, dass es zwischen uns und der Wirklichkeit zu keiner freundlichen Harmonie kommt, das macht die unausl\u00f6schliche Hoffnung. Sie h\u00e4lt den Menschen unabgefunden bis zur grossen Erf\u00fcllung aller Verheissungen Gottes.\u00bb<br \/>\nEine Frau in Nigeria namens Jennifer Efidi riskierte ihr Leben, als sie bei den Pr\u00e4sidentschaftswahlen im Februar 2023 abstimmen ging. An diesem Tag gab es im ganzen Land Angriffe auf christliche Wahlberechtigte. Sie wurde mit dem Messer attackiert. An ihren Augen hatte sie schwere Verletzungen und musste sofort \u00e4rztlich behandelt werden, damit sie nicht erblindet. Vom Arzt ging sie direkt zum Wahllokal und w\u00e4hlte. Sie riskierte ihre Sehkraft und ihr Leben, um ihre Stimme abzugeben und ihrem Land zu mehr Frieden, Gerechtigkeit und Zukunft zu verhelfen.<br \/>\nDie zweite Prise Salz: Jesus und seine Gerechtigkeit (Salzstreuer hinstellen)<br \/>\nDrittens: Jesus erz\u00e4hlte seinen J\u00fcngern, dass in seinem Namen allen V\u00f6lkern Umkehr verk\u00fcndigt werden wird zur Vergebung der S\u00fcnden.<br \/>\nDas h\u00f6rt sich f\u00fcr landeskirchliche Ohren vielleicht anst\u00f6ssig an. Kirchen der Reformation betonen gerne was Gott tut, den Geschenkcharakter des Glaubens. \u00abGott liebt dich. Gott vergibt dir. Gott nimmt dich an, so wie du bist.\u00bb That\u2019s it. Bekehrungspredigten \u00fcberlassen wir gerne den Freikirchen.<br \/>\nSo werden wir aber dem Evangelisten Lukas nicht gerecht. Im Lukasevangelium und in der Apostelgeschichte kommt h\u00e4ufig das Wort \u00abmetanoia\u00bb, Umkehr, vor. Das bedeutet: Die Richtung wechseln. Von der S\u00fcnde weggehen und auf Gott zulaufen. Wie in der Geschichte vom verlorenen Sohn, die nur im Lukasevangelium aufbewahrt ist. Der Sohn erkannte, dass er schlechte Entscheidungen getroffen und dabei sich selbst verloren hatte. Er wandte sich vom falschen Weg ab und lief zum Vater nach Hause. Er bekannte es seinem Vater und wollte in guter Beziehung mit ihm leben. Er wollte es fortan recht machen. Umkehr.<br \/>\nJesus ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. Selbst am Kreuz sprach Jesus Vergebung zu: \u00abVater, vergib ihnen! Denn sie wissen nicht, was sie tun.\u00bb Es war der Hauptgrund, warum er gekommen war.<br \/>\nEine B\u00fcrde abwerfen zu d\u00fcrfen, Vergebung zu empfangen, neu beginnen zu d\u00fcrfen, ganz neu \u2013 wie wir im Lied \u00abDa ber\u00fchren sich Himmel und Erde\u00bb gesungen haben &#8211; das ist eine wirklich froh-machende Botschaft! Wenn wir als Christinnen und Christen unsere Zuversicht, unsere Lebensfreude und unsere Motivation erhalten wollen, werden wir immer wieder im Gebet unsere Verfehlungen vor Gott bringen und Vergebung empfangen. Wir werden immer wieder neu anfangen \u2013 unbelastet, frei, vers\u00f6hnt, mit neuer Kraft. Wie wird sich das wohl in unseren Gemeinden und in unserer Umgebung auswirken?<br \/>\nEin Freund von mir schickte zwanzig Jahre nach seinem Studienabschluss B\u00fccher an die Bibliothek seiner Universit\u00e4t zur\u00fcck, die er entwendet hatte. Sie waren erstaunt. Es h\u00e4tte nicht sein m\u00fcssen. Die B\u00fccher waren \u00fcberholt oder l\u00e4ngst ersetzt. Keiner fragte mehr danach. Aber mein Freund f\u00fchlte sich federleicht.<br \/>\nDritte Prise Salz: Umkehr und Vergebung (Salzstreuer hinstellen)<br \/>\nViertens: Jesus sagte ihnen, dass allen V\u00f6lkern diese froh-machende Botschaft erz\u00e4hlt w\u00fcrde. Von Jerusalem aus w\u00fcrde sich die Botschaft in die ganze Welt ausbreiten. Und sie selbst w\u00fcrden Zeugen sein.<br \/>\nWer Jesus nachfolgt, gliedert sich in die ganze von Gott geliebte Menschheit ein. Jesus ist f\u00fcr alle gekommen, und was er getan und gelehrt hat, gilt allen.<br \/>\nWenn wir als Christinnen und Christen unsere Zuversicht, unsere Lebensfreude und unsere Motivation erhalten wollen, werden wir Menschen aller Nationen, Kulturen und Hautfarben, Menschen aller Konfessionen, Geschlechter und Orientierungen, Menschen aller Arten von Begabung als Br\u00fcder und Schwestern ansehen und behandeln, ihnen Gottes Liebe bezeugen.<br \/>\nEin junger Teenager half den Kindern einer afghanischen Familie mit ihren Hausaufgaben. Mit 15 war er sch\u00fcchtern gewesen, einsam, f\u00fcr die Schule unmotiviert, f\u00fchlte sich anders als die anderen in der Schule. Aber immer, wenn er zur afghanischen Familie kam, liefen sie ihm freudig entgegen, brachten ihm Hausschuhe, s\u00fcssen Tee und Geb\u00e4ck. Die Kinder \u00fcberreichten ihm selbstgemalte Bilder. Durch die unbedingte Annahme dieser muslimischen Fl\u00fcchtlingsfamilie lernte der junge Mann Selbstvertrauen und Selbstliebe. Nun studiert er Sozialarbeit und hilft immer noch in seiner Kirchgemeinde freiwillig mit. Zeugnis ist keine Einbahnstrasse. Es ist Beziehung, ein Geben und Empfangen.<br \/>\nVierte Prise Salz: Gastfreundschaft und Offenheit (Salzstreuer hinstellen)<br \/>\nJesus versprach seinen J\u00fcngern eine Kraft (\u00abDynamis\u00bb auf Griechisch) aus der H\u00f6he. Sie sollten zusammenbleiben, beten, auf die Kraft von oben warten. Pfingsten. Wir beziehen unsere Hoffnung von der Zukunft her, sagt Moltmann. Wir sind Menschen des Weges, Menschen, die etwas von Gott erwarten. Menschen die unter Gottes Segen stehen und gehen.<br \/>\nSehen Sie, wie Jesus die H\u00e4nde segnend \u00fcber uns h\u00e4lt, auch wenn von weit weg?<br \/>\n\u00abUnd er hob die H\u00e4nde und segnete sie. Und es geschah, w\u00e4hrend er sie segnete, dass er von ihnen schied und in den Himmel emporgehoben wurde.\u00bb Die elf J\u00fcnger fielen hin und beteten ihn an. Dann kehrten sie mit grosser Freude nach Jerusalem zur\u00fcck. Mit grosser Freude!<br \/>\nWir freuen uns wie sie damals, weil wir nach vorne schauen k\u00f6nnen \u2013 in eine Zukunft mit Verheissung. Weil wir wissen, dass Jesus mit uns ist, mit seiner Kraft. Und dass wir einen Auftrag haben \u2013 seine Freude auszubreiten, Frieden zu stiften, seine Liebe zu bezeugen \u2013 bis wir ihn im Lichte sehen, wie es in dem Lied \u00abHerr, wir bitten: Komm und segne uns\u00bb heisst.<br \/>\nWir haben eine Berufung. Wir sind Salzstreuer und Salzstreuerinnen f\u00fcr Gott. Wir bringen Hoffnung in die Welt. Hoffnung, die unsere Welt heute mehr denn je braucht.<br \/>\nWir singen das Lied \u00abHerr, wir bitten: Komm und segne uns\u00bb.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Lied vor der Predigt: RU+ 2: \u00abDa ber\u00fchren sich Himmel und Erde\u00bb<br \/>\nLied nach der Predigt: RU+ 112: \u00abHerr, wir bitten: Komm und segne uns\u00bb<br \/>\nAuch passend: RU+ 196: \u00abAnker in der Zeit\u00bb<\/p>\n<hr \/>\n<p>F\u00fcrbitten mit dem Refrain \u00abHerr, wir bitten: Komm und segne uns\u00bb<br \/>\n(nach dem Vorlesen der Namen der Verstorbenen)<br \/>\nJede F\u00fcrbitte enden wir mit dem Ruf: \u00abR\u00fchr uns an mit deiner Kraft!\u00bb Zur Verst\u00e4rkung singen wir als Gemeinde den Refrain von \u00abHerr, wir bitten: Komme und segne uns.\u00bb<\/p>\n<p>Gott, wir bitten dich f\u00fcr alle, die traurig sind und leiden.<br \/>\nF\u00fcr alle, die von ihren Lieben getrennt sind und sich nach ihnen sehnen.<br \/>\nUmarme sie in deiner Liebe.<br \/>\nR\u00fchr uns an mit deiner Kraft!<br \/>\nRefrain gesungen: \u00abHerr, wir bitten: Komm und segne uns\u00bb<\/p>\n<p>Gott, wir bringen dir den Streit der Welt.<br \/>\nDie brutalen T\u00f6tungen von Zivilisten durch terroristische, fanatische Gruppen in Burkina Faso, Kamerun, Mali und Mosambik, Niger und Nigeria, Somalia und Sudan, um nur einige der L\u00e4nder zu nennen.<br \/>\nDie m\u00f6rderischen Kriege um Macht und Drogen in S\u00fcdamerika.<br \/>\nDie Vertreibungen von Volksgruppen und religi\u00f6sen Minderheiten in Myanmar, Syrien und Irak.<br \/>\nBesonders denken wir an die Menschen, deren Leben bedroht ist hier in Europa, an die Ukrainerinnen und Ukrainer, die Schutz und Zuflucht suchen.<br \/>\nAn die Menschen, die Tag und Nacht daran arbeiten, dass eine Infrastruktur erhalten bleibt oder wiederhergestellt wird.<br \/>\nDass Hilfe dorthin kommt, wo sie dringend n\u00f6tig ist.<br \/>\nR\u00fchr uns an mit deiner Kraft!<br \/>\nRefrain gesungen: \u00abHerr, wir bitten: Komm und segne uns\u00bb<\/p>\n<p>Gott, wir bringen dir die Opfer von Hungersn\u00f6ten und Klimawandel.<br \/>\nBewege uns immer wieder durch dein Wort und durch das Beispiel von Jesus.<br \/>\nGib uns Haltung und Durchhalteverm\u00f6gen,<br \/>\ndamit wir zu mehr Gerechtigkeit und zur Heilung der Sch\u00f6pfung beitragen.<br \/>\nR\u00fchr uns an mit deiner Kraft!<br \/>\nRefrain gesungen: \u00abHerr, wir bitten: Komm und segne uns\u00bb<\/p>\n<p>Unser Vater\u2026<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Catherine McMillan, Pfarrerin<\/strong><br \/>\n<strong>Schwerzenbach<\/strong><br \/>\n<strong>catherine.mcmillan@rez.ch<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>Biographische Angaben<br \/>\nCatherine McMillan Haueis, geb. 1961, Pfarrerin der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Z\u00fcrich, t\u00e4tig als Pfarrerin in D\u00fcbendorf-Schwerzenbach, zugleich mit 10% als Beauftragte f\u00fcr Internationale Beziehungen, Sprecherin beim Wort zum Sonntag, SRF, 2016-2018, Reformationsbotschafterin, 2016-2019<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vier Prisen Salz | Christi Himmelfahrt | 18.05.2023 | Lk 24,44-53 | Catherine McMillan | (Bei dieser Predigt werden nacheinander vier Salzstreuer hingestellt.) \u00abSie brauchen mehr Salz\u00bb sagte die \u00c4rztin. 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