{"id":18129,"date":"2023-05-12T14:14:05","date_gmt":"2023-05-12T12:14:05","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18129"},"modified":"2023-05-14T08:31:49","modified_gmt":"2023-05-14T06:31:49","slug":"lukas-2450-53-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-2450-53-2\/","title":{"rendered":"Lukas 24,50-53"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">\u201eWie zwischen Himmelfahrt und Pfingsten\u201c | Himmelfahrt | 18.05.2023 |\u00a0Lukas 24,50-53 | Sven Keppler |<\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>I.<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">\u201eIch f\u00fchle mich, wie zwischen Himmelfahrt und Pfingsten.\u201c Das ist eine stehende Wendung der alten Dame. Immer wieder bringt sie diesen Spruch, der ein ganz bestimmtes Gef\u00fchl bei ihr ausdr\u00fcckt.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Sie ist eine besonnene, kluge Frau. Mit Mitte zwanzig hatte sie ihren Mann kennen gelernt. Er hatte gerade sein erstes Staatsexamen abgelegt. Nach dem Referendariat hatten sie geheiratet. Bald darauf war er in eine Kanzlei eingestiegen.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Es hatte sich vieles nach ihren W\u00fcnschen entwickelt. Zwei Kinder waren gesund zur Welt gekommen. Sp\u00e4ter war sie wieder in ihren Beruf als Grundschullehrerin eingestiegen. In ihrem Haus hatten sie eine Hilfe gehabt, so dass die vielen Aufgaben gut bew\u00e4ltigt wurden. Mit den vielen G\u00e4sten, die regelm\u00e4\u00dfig ins Haus kamen, erlebten sie angeregte Abende.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Dann hatte ihr Mann sie verlassen. Morgens war er aus dem Haus gegangen. War zum Bahnhof gefahren, zu einem ausw\u00e4rtigen Termin. Am Schalter war er zusammengebrochen. Ein Hirnschlag. Zwei Wochen sp\u00e4ter war er tot. Anfang vierzig war sie, die Kinder zehn und zw\u00f6lf Jahre alt.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Heute blickt sie mit gro\u00dfer Gefasstheit auf diese Zeit zur\u00fcck. Beschreibt die zwei Wochen zwischen Hoffnung und Resignation. Ist ein wenig stolz, dass sie all die Jahre bew\u00e4ltigt hat, obwohl er sie verlassen hat. Etwas seltsam wirkt dieses Wort in ihrem Mund. Im ersten Moment denkt man, er sei ihr untreu geworden. Und ein bisschen empfindet sie das auch so.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Noch heute beschleicht sie immer wieder dieses Gef\u00fchl, verlassen worden zu sein. Von ihrem Mann. Von den Kindern, die irgendwann selbst studiert haben und heute in der Ferne leben. Von den Freunden, die sie nur hin und wieder sieht. Und auch von ihrer Lebensenergie. Von den Gewissheiten, die ihr Halt und Trost geben.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Sie wei\u00df dann, dass diese Stimmungen vor\u00fcbergehen. Depressive Verstimmungen, in denen sie sich vom Leben abgeschnitten f\u00fchlt. Sie wei\u00df, dass das nach ein paar Tagen vorbeigehen und ihre Lebensgeister zur\u00fcckkehren werden. F\u00fcr diese Tage der Einsamkeit hat sie das Wort gepr\u00e4gt: \u201eIch f\u00fchle mich, wie zwischen Himmelfahrt und Pfingsten.\u201c<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Die J\u00fcnger sind von Jesus verlassen worden, der nun beim Vater ist. Ihnen bleiben die Erinnerungen. Aber den trostvollen Geist haben sie noch nicht bekommen. Verlassen sind sie und m\u00fcssen nun wieder alleine in der Welt zurechtkommen. Wie fr\u00fcher, bevor sie Jesus kennen gelernt hatten. Aber im R\u00fcckblick wissen wir, dass sie bald darauf von einem neuen, einem lebendigen Geist ergriffen wurden.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><strong>II.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Liebe Gemeinde, im Grunde verh\u00e4lt sich Himmelfahrt zu Pfingsten wie Karfreitag zu Ostern. Himmelfahrt ist der Tag des Verlustes. Des Abschieds. Der Trauer. Der Vereinsamung. Die J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger mussten Jesus loslassen. Karfreitag ins Grab. Ins Reich des Todes. Himmelfahrt endg\u00fcltig in Gottes andere Wirklichkeit.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Ostern und Pfingsten sind dagegen die Tage der Wiederbegegnung. Des Trostes. Und doch ist es nicht einfach so, wie vorher. Ostern zeigt sich, dass Jesus lebendig ist. Dass das Grab ihn nicht halten kann. Aber er ist nicht einfach reanimiert. Er ist auf eine ver\u00e4nderte Weise gegenw\u00e4rtig. Nur in besonderen Augenblicken gesteigerter Aufmerksamkeit.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Zu Pfingsten zeigt sich schlie\u00dflich, wie Jesus, wie Gott von da an gegenw\u00e4rtig sein will: In Worten, die jeder Mensch verstehen kann. In Gef\u00fchlen der Begeisterung und der Gewissheit. Im Erlebnis von Gemeinschaft. Im Trost und in der Gewissheit, zu denen Menschen finden. Das Wort der Tradition daf\u00fcr ist: im Heiligen Geist.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Liebe Gemeinde: Die Zeit zwischen Himmelfahrt und Pfingsten ist also eine \u00dcbergangszeit. Eine Zeit zwischen Verlassenheit und Neuanfang. Zwischen Verzweiflung und neuer Hoffnung. Ich stelle mir vor, dass die J\u00fcnger sie als Anfechtung erlebt haben. Orientierungslos, kraftlos, depressiv verstimmt.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Umso erstaunlicher ist es, den Bericht des Lukas zu lesen. Er bildet den Abschluss seines Evangeliums. Ich lese diese vier Verse [Lk 24,50-53].<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><strong>III.<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Ist das nicht erstaunlich? Jesus segnet die Seinen zum Abschied, scheidet von ihnen und verl\u00e4sst die Welt hin zu Gott. Und die J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger kehren voller Freude zur\u00fcck nach Jerusalem. Sind best\u00e4ndig im Gotteshaus und preisen Gott.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Es klingt, als wolle Lukas seinen Kollegen Markus korrigieren. Dessen Evangelium hatte urspr\u00fcnglich am leeren Grab geendet. Bei den verwirrten Frauen. Die letzten Worte waren: \u201edenn sie f\u00fcrchteten sich\u201c. Bei Lukas dagegen gro\u00dfe Freude und die Schlussworte: \u201esie priesen Gott\u201c.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Was ist der Grund dieses Umschwungs? Woher die unerwartete Freude, die angesichts des Abschiedes eigentlich nicht zu erwarten w\u00e4re? F\u00fcr mich hat sie etwas R\u00e4tselhaftes. Vielleicht geht es Ihnen ja auch so. Lassen Sie uns versuchen, ihren Grund zu verstehen. Es wird ja wohl mehr dahinter stecken, als dass Lukas seinen Lesern blo\u00df ein Happy End schenken wollte. Dass er den Ernst des Markus nicht ausgehalten h\u00e4tte.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Zwischen dem Schluss nach Markus und dem nach Lukas liegen vierzig Tage. Tage voller Ereignisse. Den Frauen war am Grab erkl\u00e4rt worden, warum Jesus sterben musste. Sie waren zu den Elfen gegangen und hatten es ihnen berichtet. Petrus war selbst zum Grab gegangen und hatte sich \u00fcberzeugt.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Dann war Jesus den beiden Emmausj\u00fcngern erschienen. Sie hatten ihn nicht erkannt. Aber er hatte ihnen ebenfalls in aller Breite erkl\u00e4rt, warum Jesus sterben musste, um sich und den Seinen ein neues Leben zu er\u00f6ffnen. Bei Mose hatte er begonnen und ihnen die Propheten und die ganze Heilige Schrift ausgelegt.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Und er war den J\u00fcngern mehrfach erschienen. Er hatte mit ihnen gegessen und auch ihnen den Sinn von Tod und Auferstehung erl\u00e4utert. Bei allen diesen Begegnungen steht im Vordergrund, dass Jesus das Unbegreifliche erkl\u00e4rt und deutet. Und diesmal wird er verstanden. Ganz anders als vor seinem Tod, als er sein Leiden angek\u00fcndigt hatte, aber niemand es begriff.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Jesus tut also das, was nach ihm die Evangelienschreiber getan haben. Und die anderen Autoren des Neuen Testaments. Und all die Apostel, Missionare und Verk\u00fcndiger des Glaubens: Sie haben erkl\u00e4rt, was Tod und Auferstehung f\u00fcr einen Sinn haben. Und was das mit uns zu tun hat. Wenn sie Glauben gefunden haben, dann haben sie damit Freude und Jubel ausgel\u00f6st. Lobpreis statt Furcht.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><strong>IV.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Lag die alte Dame also falsch? F\u00fcr sie war das Gef\u00fchl \u201ezwischen Himmelfahrt und Pfingsten\u201c Verlassenheit und Bedr\u00fcckung. F\u00fcr die J\u00fcnger dagegen Freude und Gl\u00fcck. Fehlte den J\u00fcngern denn gar nichts? Brauchten sie Pfingsten eigentlich gar nicht? Wozu der Heilige Geist, wenn alles schon im Reinen schien.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Man k\u00f6nnte vielleicht sagen: Nach Ostern war die Erkenntnis nur in den K\u00f6pfen angekommen. Es gab Erkl\u00e4rungen, aber sie mussten noch mit dem Herzen begriffen werden. Und das geschah erst zu Pfingsten.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Aber das ist Unsinn. Gro\u00dfe Freude und Lobpreis gibt es nur dort, wo der ganze Mensch ergriffen ist. Mit Herz und Verstand. Was war es dann sonst, was noch fehlte?<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Das Entscheidende war, glaube ich, die Zeit. Jesus hatte den Seinen Orientierung gegeben. Er hatte ihnen geholfen, die geheimnisvollen Ereignisse zu begreifen. Und diese Orientierung war angekommen, in Herz und Verstand. Dann hatte er sie verlassen. Hatte sie nicht einfach alleingelassen, so wie die alte Dame damals von ihrem Mann zur\u00fcckgelassen worden war. Sondern er hatte sie zuger\u00fcstet f\u00fcr die Zeit ohne ihn.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Aber wie lange w\u00fcrde diese Zur\u00fcstung halten? Wie lange tragen Erkl\u00e4rungen \u00fcber die Einsamkeit hinaus? Es gibt lauter Fragezeichen, ob die Freude der J\u00fcnger von Dauer gewesen w\u00e4re.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Erstens die Zweifel, die sich mit der Zeit einschleichen. War es wirklich so, wie wir uns zu erinnern meinen? Haben wir ihn wirklich gesehen? Und wie war es noch mit seinen Erkl\u00e4rungen?<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Wahrscheinlich h\u00e4tten sich die Erinnerungen sehr schnell auseinander entwickelt. Es w\u00e4re zu Wiederspr\u00fcchen gekommen, mit denen sich die J\u00fcnger gegenseitig in Frage gestellt h\u00e4tten. Die Gewissheit w\u00e4re dabei langsam, aber sicher \u00fcber Bord gegangen.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Und drittens h\u00e4tten die Anh\u00e4ngerinnen und Anh\u00e4nger Jesu nach und nach unterschiedliche Lebenserfahrungen gemacht. Verluste erlebt. Verfolgungen erlitten. H\u00e4tte die Erinnerung an die Worte Jesu sie auch dar\u00fcber hinweggetragen?<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Und viertens schlie\u00dflich der Alltag. Das Leben ging weiter und weiter und weiter. W\u00fcrde da nicht zwangsl\u00e4ufig das Au\u00dferordentliche verblassen, dass sich vor vielen Jahren mit Jesus ereignet hatte?<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Liebe Gemeinde, auch die st\u00e4rksten Gef\u00fchle bed\u00fcrfen der Pflege. Auch die tiefsten Einsichten m\u00fcssen immer wieder aufgefrischt und aktualisiert werden. Wie ein Haus, das ohne best\u00e4ndige Renovierungen langsam verf\u00e4llt.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Das ist die Aufgabe des Heiligen Geistes von Pfingsten an: Lebendig zu halten, was in Vergessenheit ger\u00e4t. Aufzufrischen, was verblasst. Neue Kraft und Einsicht, neuen Mut und neue Zuversicht zu schenken. Nicht ein f\u00fcr allemal, sondern immer wieder neu.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><strong>V.<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\">Und deshalb gibt es das doch, dieses Gef\u00fchl zwischen Himmelfahrt und Pfingsten. Genau genommen ist es das Gef\u00fchl des Verblassens. Das, was einen Menschen sonst durchs Leben tr\u00e4gt, wird kraftlos. Was sonst Mut gibt, hilft nicht mehr. Erkl\u00e4rungen werden fraglich. Und Gef\u00fchle schwach.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Das ist genau die Situation unserer alten Dame. Es ist ja nicht so, dass sie v\u00f6llig ratlos w\u00e4re. Sie hat ihren Umgang mit dem Tod ihres Mannes gefunden. Sie wei\u00df, dass ihre Kinder sich nicht von ihr abgewendet haben. Dass sie in dem Ma\u00dfe Kontakt halten, wie es auf die Entfernung m\u00f6glich ist.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Sie wei\u00df auch, dass es Menschen gibt, die ihre Gegenwart sch\u00e4tzen. Und sie hat ihren Glauben, der ihr immer wieder Orientierung und Trost gibt. Aber es gibt diese Momente, wo all das seine Kraft verliert. Wo Verzagtheit und Zweifel die Oberhand gewinnen. Wo zwar die Erinnerung an bessere Zeiten noch da ist. Und das Vertrauen auf ihre R\u00fcckkehr nie ganz fort ist.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Aber wo doch vor allem die Sehnsucht da ist, dass Gott wieder neue Lebenskraft schenkt. Neue Orientierung und neue Zuversicht. Dass das Gef\u00fchl, verlassen zu sein, wieder ersetzt wird durch das Vertrauen, getragen zu sein. Genau das sind die Momente zwischen Himmelfahrt und Pfingsten. Amen.<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><strong>Pfarrer Dr. Sven Keppler<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><strong>Versmold<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\"><strong>sven.keppler@kk-ekvw.de<\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"font-size: 18px;\">Sven Keppler, geb. 1968, Pfarrer der Evangelischen Kirche von Westfalen. Seit 2010 Pfarrer in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Versmold. Vorsitzender des Versmolder Kunstvereins. Autor von Rundfunkandachten im WDR.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWie zwischen Himmelfahrt und Pfingsten\u201c | Himmelfahrt | 18.05.2023 |\u00a0Lukas 24,50-53 | Sven Keppler | I. \u201eIch f\u00fchle mich, wie zwischen Himmelfahrt und Pfingsten.\u201c Das ist eine stehende Wendung der alten Dame. Immer wieder bringt sie diesen Spruch, der ein ganz bestimmtes Gef\u00fchl bei ihr ausdr\u00fcckt. Sie ist eine besonnene, kluge Frau. 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