{"id":18247,"date":"2023-06-02T08:41:53","date_gmt":"2023-06-02T06:41:53","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18247"},"modified":"2023-06-02T11:16:02","modified_gmt":"2023-06-02T09:16:02","slug":"jesaja-61-8-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-61-8-2\/","title":{"rendered":"Jesaja 6,1-8"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Gott zwangsvollstreckt unser informationelles Auswahlrecht in Liebe zu seiner Wahrheit | Trinitatis | 04.06.2023 | Jesaja 6,1-8 | Markus Kreis |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>1 In dem Jahr, als der K\u00f6nig Usija starb, sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron und sein Saum f\u00fcllte den Tempel. 2 Serafim standen \u00fcber ihm; ein jeder hatte sechs Fl\u00fcgel: Mit zweien deckten sie ihr Antlitz, mit zweien deckten sie ihre F\u00fc\u00dfe und mit zweien flogen sie. 3 Und einer rief zum andern und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll! 4 Und die Schwellen bebten von der Stimme ihres Rufens und das Haus ward voll Rauch. 5 Da sprach ich: Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den K\u00f6nig, den HERRN Zebaoth, gesehen mit meinen Augen. 6 Da flog einer der Serafim zu mir und hatte eine gl\u00fchende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm, 7 und r\u00fchrte meinen Mund an und sprach: Siehe, hiermit sind deine Lippen ber\u00fchrt, dass deine Schuld von dir genommen werde und deine S\u00fcnde ges\u00fchnt sei. 8 Und ich h\u00f6rte die Stimme des Herrn, wie er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich, sende mich! <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Informationelle Zwangsvollstreckung! Unglaublich. Erlebt und berichtet von Jesaja, der bei seiner Berufung Gott begegnet. Mit allen Sinnen vergeht dem guten Manne dabei alles. Die Nerven \u00fcberreizt, deren Bahnen \u00fcberdehnt, so gewaltig und zahlreich die Eindr\u00fccke, die niedergehen. Alles wie gel\u00e4hmt, Hirnpuffer \u00fcbervoll, Modus Standby.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Geht das \u00fcberhaupt? Kann man etwas, das einem Erinnerung und Sprache beschl\u00e4gt, mit Worten bedeuten? Jedenfalls erstmal die Klappe halten und aushalten. Statt sofort etwas rauszuhauen: einen armseligen Witz, billige Trostdresche, eine Erkl\u00e4rung, eine Stellungnahme, 30 Silberlinge, was auch immer. Vielleicht w\u00e4re H\u00f6ren auf ein Gedicht geeignet, ein modernes, gar eines mit fremder, oder noch besser, verr\u00fcckter Lautsprache wie Dada? Oder gleich etwas ganz ohne Worte und Text. Musik w\u00e4re sicher eine gute L\u00f6sung. Lange habe ich im Internet danach gesucht. Doch kaum ein St\u00fcck gab das wieder, was sich in mir als Phantasie zu Jesajas Erlebnis formlos und ungestalt vorspielte. Aber irgendwie doch in meinem Hirn da war und noch immer ist. Zuerst suchte ich bei den \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen: den in Frage kommenden Bausteinen von Messen oder Requiems wie dies irae, rex tremendae, miserere. Irgendwas hat mir da immer gefehlt oder zu wenig gepasst. Dann wechselte ich in die Moderne, fand sogar ein Trishagion, ein Musikst\u00fcck, welches das Dreimal Heilig der Serafim ausdr\u00fcckt. Nada. Darauf kam mir und meiner formlosen Phantasie Penderecki entgegen: Utrenja ewangile. Schlie\u00dflich fielen mir noch Laute aus einem Traum ein. Geh\u00f6rt in der Nacht auf Nikolaus im Jahr 2004 in Donaueschingen. Da bebte die Erde mit 5,4 auf der Skala, w\u00e4hrend ich schlief. Und ich h\u00f6rte Laute, als ob sich ein paar Drachen im Erdinnern unter Gebr\u00fcll mit Rei\u00dfen, Stemmen und Bewerfen von Felsmassiv bek\u00e4mpften.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kann man etwas, das einem derart Erinnerung und Sprache beschl\u00e4gt, mit Worten bedeuten? Dann w\u00fcrde bei dem Jesajatext sogleich zeitlose Stille erfolgen. Wird ein Publikum still, wenn eine Darbietung stoppt? Wenn die Predigt unterbrochen wird? \u00dcber kurz oder lang f\u00e4ngt einer leise zu reden an, danach wird sich Tuscheln einstellen, mindestens. Vielmehr noch, es zeigt sich eine neue Entwicklung: Bei jeder Unterbrechung wird Applaus gespendet. Selbst wenn zuvor ausdr\u00fccklich darum gebeten wurde, aufs Beklatschen zu verzichten. Bei Beerdigungen kam bis jetzt immerhin niemand auf diese Idee. Vor lauter Ehrfurcht sich wie gel\u00e4hmt zu f\u00fchlen, das wird unserer Zeit anscheinend immer fremder. Als ob die Leute bef\u00fcrchten, durch Ehrfurcht sich als eingeschr\u00e4nkt zu erweisen. Sorglos best\u00fcrzt sein, das geht nur ganz allein bei sich im stillen K\u00e4mmerlein. Wenn \u00fcberhaupt noch! Hat doch die Pandemie gezeigt: Einige stille Stuben sind flugs zur Echokammer geraten. Statt stiller Ehrfurcht nur lauter Entsetzen und Angst vor sozialer Aussetzung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass Jesaja angesichts Gottes so best\u00fcrzt ist, das hat seinen guten Grund. Sein Kerbholz war rund und glatt statt Einschnitte aufzuweisen. Er f\u00fchlt und wei\u00df: Ich lebe ohne Fehl bisher. Und f\u00fcrchtet sich doch vor dem, was da kommen mag. Er meint n\u00e4mlich, das gleiche Schicksal zu erleiden wie K\u00f6nig Usija. Der hatte seine Staatsarbeit, allgemein anerkannt, sehr gut gemacht. So gut, befand er als K\u00f6nig, dass er auf diese Idee kam: Da kann ich gleich die Aufgabe des obersten Priesters mir zu eigen zu machen. \u00c4mterh\u00e4ufung, Machtmonopol. Ein Ansinnen und Machen, das Gott glatt mit Aussatz quittierte. Entsetzen wegen Aussatz. Das hat Jesaja erfasst. Obwohl er dieses Ziel des K\u00f6nigs ablehnte. Auch f\u00fcr sich selbst und sein Leben. Entsetzen wegen Lepra und sozialer \u00c4chtung. Ansteckung, die physisch oder psychisch schwer krank macht, das ist heute immer noch gef\u00fcrchtet. Mit der Kr\u00e4nkung sieht es ein wenig anders aus. Einige Gro\u00dfe leben heute n\u00e4mlich gut davon, dass sie sich als sozial abseitig zeigen. Als Au\u00dfenseiter, aber als solche, die wegen ihrer Talente und Taten au\u00dfen vor sind. Betonung auf vor, was hei\u00dft vorneweg, allen anderen voraus. Au\u00dfenseiter, weil sie sich und ihre Welt f\u00fcr die Zukunft halten. Sich einbilden, selber eine Art Jesaja zu sein. Und damit einiges Publikum und Anh\u00e4nger finden. Menschen, die ihnen aus echter Ehrfurcht folgen, oder aus Kalk\u00fcl, beides mal vergeblich, leider und nat\u00fcrlich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Gesicht lie\u00df Jesaja wie vom Donner ger\u00fchrt zur\u00fcck. Was gab es zu sehen? Die heutige Bilderflut stumpft ab. Es gibt quasi nichts, was man sich im Internet nicht anschauen kann. Da ist zu erwarten, dass das kaum mehr zu Ehrfurcht und Stille f\u00fchrt als ein Gedicht, Musik oder reine Stille. Trotzdem: Was gab sich Jesaja zu sehen? Vielleicht t\u00e4uscht unsere Bilderflut mit dem, was sie als Wahrheit zeigt, rollt lauter Trugbilder aus. Bei Werbung sind inzwischen viele ja schon von sich aus vorsichtig. Aber beim Zeigen von sogenannten Tatsachen, den Fakten? Das sieht es schon anders aus. Dabei war das da Gezeigte schon ein Problem, bevor mit k\u00fcnstlicher Intelligenz k\u00fcnstliche Bilder erzeugt wurden. Da gab es bereits oft genug entstellende Fotos und Filme. Entstellend, weil da eine blo\u00dfe Wahrheit ohne ihren wahren Kontext gemacht und gezeigt wird. Bilder, die Welt nur vort\u00e4uschen. Auch falsche Bilder \u00fcber Gott und die Welt. Trugbild Welt, vorgegaukelt von einer Welt, die sich f\u00fcr das Ma\u00df aller Dinge h\u00e4lt. Und das Gesicht Jesajas zeigte daf\u00fcr die reine Wahrheit! Das ist die Wahrheit? Diese blinde Ansicht m\u00fcssen wir aushalten: Gottes reine Wahrheit ohne Sinnlichkeit! Das h\u00e4lt kein Mensch aus, da macht kein Mensch mit. Aus lauter stiller Not erfindet er sich da lieber Phantatisches, nie Gesehenes, Unm\u00f6gliches wie Pegasus oder derlei Figuren. Zu sehen gibt es bei Jesaja entsprechend lauter merkw\u00fcrdige Sachen. Der Saum, also das umgen\u00e4hte Schlussst\u00fcck von Gottes Prachtkleid, der f\u00fcllt allein allen Raum. Gott steht mit beiden Beinen im Leben. Die F\u00fc\u00dfe in die Erde gerammt. Erhaben, ohne abzuheben. Unendlichkeit mit Sinn f\u00fcr Endlichkeit. Von zweidimensional zu dreidimensional zu Dimension unbekannt! Vom Saum aus hochgeschaut, verliert sich der Blick im Nichts des Alls. F\u00fcrs Unendliche fehlen Sehverm\u00f6gen und Worte dazu. Selbst die Serafim, Himmelsvolk, halten sich da mal lieber die Augen zu. Und schirmen ihren K\u00f6rper und dessen Sinne gleich mit ab. Als ob es im Himmel rein geistig zuginge, also ohne Irdisches, ohne sinnlichen Anhang. Auf dass es ihnen besser ergehen m\u00f6ge als dem Propheten. Dem mit allen Sinnen alles verging. Ja, die Serafim. Bei denen sind mir die feurigen Drachen aus der Serie Game of Thrones in den Sinn gekommen. Andererseits wissen sie zu hantieren und zu reden, als ob es Menschen w\u00e4ren. Das erinnert wiederum an die Menschtiere, die in japanischen Comics auftauchen. Wie dem auch sei: Im Volksmund vergehen Schall und Rauch, im Himmelsmund wallen sie immer wieder auf, dr\u00e4ngen ins Freie, er\u00f6ffnen sich Mensch und Welt. Gottes Geisteswerk, mit verdecktem, immer wieder neuem K\u00f6rper, welches sich Mensch und Welt erschlie\u00dft. Auch wenn diese widerstehen und dagegen gehen, sich auff\u00fchren, als ob sie einer Verschlusssache gleich leben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schlie\u00dft sich Jesaja diesem Widerstand an? Oder ist sein Wehe mir anders zu verstehen? Als Ergebung zum Beispiel? Ist sein Wehe mir schon wahre Ansprache, also Geh\u00f6r und Gehorsam erwachsen aus entsetztem Schweigen? Wenn einem mit allen Sinnen alles vergeht, dann will man vielleicht nur seine Ruhe haben. Und wenn es auch die ewige Ruhe sei. Anstatt noch mehr traktiert zu werden. Zu viel ist zu viel! \u00dcberforderung. Schluss, aus, fertig und gut is\u00b4. Jesaja denkt sich seinen Teil, also so was wie den 51. Psalm, den Busstext schlechthin. Nur dass er weder Mord noch Ehebruch auf dem Gewissen hat wie einstens David, dessen Texter. Und Schluss, aus, fertig und gut is. Das mag ja alles so sein und hat auch sein Recht. Aber schlie\u00dflich wei\u00df und kennen Mensch und Welt gen\u00fcgend falsche Bu\u00dfe, Einsicht ohne Reue. Und au\u00dferdem bestimmt und sagt nur Gott, wann es gut is\u00b4 und ein Ende hat. Und verwandelt dabei Widerstand in Ergebung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wasch Dir den Mund mit Seife aus! So lautet das Kommando schwarzer P\u00e4dagogik, wenn ein Kind ungeh\u00f6rig etwas gesagt hat. Und dann isses wieder gut. Gott geht bei seinen Kindern zum Gl\u00fcck anders vor. Jesajas Mund bekommt eine Feuertaufe. Dabei vergeht ihm alles, einschlie\u00dflich seiner Sinne. Aber anstatt Schmerz ohne Ma\u00df zu sp\u00fcren, f\u00fchlt der Prophet sich unglaublich frei. Entsetzen und Angst vorm sozialen Ausschluss vergehen ihm, sind aufger\u00e4umt und ausger\u00e4umt. Jetzt geht\u2019s los! Von nun an ist sein Sinnen frei von Lug und Trug, es kommt ihm nur noch Wahrheit und nichts als die Wahrheit in den Sinn und Kopf. Falscher Sinn und verf\u00e4lschte Sinne bleiben au\u00dfen vor. Ablenkung lenkt nur zur Wahrheit hin. Nur noch Aufgabe und Arbeit. Gl\u00fcck und Freude pur. Misserfolg und Scheitern, daf\u00fcr entziehen sich dem Propheten jegliche Gedanken und Worte. Wie entschwunden das innere Aufz\u00e4hlen alten Misserfolgs und Leidwesens, g\u00e4rende Ahnungen und Geschichten. Ausgelacht, bel\u00e4chelt, ignoriert, bedroht, beschimpft, Shitst\u00fcrmen ausgesetzt, fachlich missverstanden oder fertig gemacht&#8230; Und tauchten sie doch auf, gingen sie unter im neuen Kopf und Hirn. Im Lebensmut, Sprachgeschick und Phantasie, Tatkraft, die der Texter gewonnen hat. Der neue Geist dr\u00e4ngt heraus aus reinem Fleisch und Geist ohne Gestalt. Und sei es zun\u00e4chst in ganz kleinen Formen wie Tr\u00e4nen oder L\u00e4cheln, Seufzen oder Lachen. Da werden dann langsam artikulierte Laute draus, ja Worte, Zeichen und S\u00e4tze. Sch\u00f6n hintereinander wie bei ChatGPT, welches nach Auftrag Buchstabe f\u00fcr Buchstabe einen Text in die Zeilen ausgibt. Nur dass dieser dann neu entstehende Text alles andere als Wahrscheinliches und Bekanntes bedeutet und aussagt. Und trotzdem wird ihm gefolgt werden. Unglaublich! Gott zwangsvollstreckt informationelles Auswahlrecht in Wahrheitsliebe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Beim Filmgucken akzeptieren und verzeihen wir als Publikum gerne Unglaubliches: Schnittfolgen von Bildern, die genauer besehen unglaubw\u00fcrdig sind, die recht betrachtet, kaum so zwangsl\u00e4ufig sind wie inszeniert. Wir sind sie nur lediglich gewohnt. Bei denen Regie, Musiker und Texter ordentlich M\u00fche reinstecken m\u00fcssen, damit ein Hickhack gerne und mit wenig Widerspruch konsumiert wird. Spr\u00fcnge und dankbare Zuf\u00e4lle in der Handlung, die sogar M\u00fcnchhausengl\u00e4ubige als reine Phantasie erkennen und bezeichnen w\u00fcrden. Manche pflegen das sogar als Hobby: solch eine mediale Fehlleistung zu entdecken und anzuzeigen. Bei Schnitten und Spr\u00fcngen in der Bibel jedoch tippen viele sich mit dem Finger an die Stirn und sagen: So was tu ich mir auf keinen Fall an! Dort Ergebung, hier Widerstand. Es geht aber auch anders rum, wenn Gott will und es f\u00fcr n\u00f6tig h\u00e4lt. Und dann zwangsvollstreckt Gott wie bei Jesaja unser informationelles Auswahlrecht in Liebe zu seiner Wahrheit und Wirklichkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was die Medien einem alles als m\u00f6glich vorsetzen und erscheinen lassen wollen! Leider schwant das einigen Abnehmern so, als ob es umstandslos und ohne weiteres wirklich und wirksam w\u00fcrde: Putin k\u00f6nnte Atomwaffen einsetzen und wird es auch. K\u00fcnstliche Intelligenz k\u00f6nnte die Menschheit ausl\u00f6schen und wird es auch&#8230; Vor allem gilt das f\u00fcr alles m\u00f6gliche Schlechte und B\u00f6se. Jeder Unsinn, sei er auch noch so kurzschl\u00fcssig, scheint da oft sinnig genug. Andererseits ist festzustellen: M\u00f6gliches f\u00fcr umstandslos ohne weiteres f\u00fcr wirklich zu halten, das f\u00e4llt vielen in einem anderen Fall sofort sehr schwer. N\u00e4mlich dann, wenn es um das wirksam werden von Gutem geht, das in der Luft liegt. Da werden schnell und mit viel Aufwand allerlei gro\u00dfe Gesch\u00fctze aufgefahren und Argumente verkettet und Bedenken gew\u00e4lzt, dass es nur so eine Freude hat. Aufs B\u00f6se und Schlechte vertrauen und dem Guten misstrauen. Es geht aber auch anders rum, wenn Gott will und es f\u00fcr n\u00f6tig h\u00e4lt. Dann zwangsvollstreckt Gott unser informationelles Auswahlrecht in Liebe zu seiner Wahrheit und Wirklichkeit. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Markus Kreis OStR<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Werner von Siemens Schule<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>68167 Mannheim<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>markus-kreis@t-online.de<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gott zwangsvollstreckt unser informationelles Auswahlrecht in Liebe zu seiner Wahrheit | Trinitatis | 04.06.2023 | Jesaja 6,1-8 | Markus Kreis | 1 In dem Jahr, als der K\u00f6nig Usija starb, sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron und sein Saum f\u00fcllte den Tempel. 2 Serafim standen \u00fcber ihm; ein jeder hatte [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":18265,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22,1,2,157,853,114,937,349,246,109,395],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-18247","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-jesaja","category-aktuelle","category-at","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-kapitel-06-chapter-06-jesaja","category-kasus","category-markus-kreis","category-predigten","category-trinitatis"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18247","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18247"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18247\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18250,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18247\/revisions\/18250"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18265"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18247"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18247"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18247"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=18247"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=18247"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=18247"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=18247"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}