{"id":18301,"date":"2023-06-15T07:46:59","date_gmt":"2023-06-15T05:46:59","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18301"},"modified":"2023-06-15T16:21:05","modified_gmt":"2023-06-15T14:21:05","slug":"lukas-1415-24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-1415-24\/","title":{"rendered":"Lukas 14,15-24"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Quattro Stagioni? Eine geistliche Ern\u00e4hrungsberatung | 2.\u00a0So. n.Tr. | 12.6.2023| Lk 14,15-24| Wolfgang V\u00f6gele|<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Segensgru\u00df<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Predigttext f\u00fcr den 2.Sonntag nach Trinitatis steht Lk 14,15-26:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u201eDa aber einer das h\u00f6rte, der mit zu Tisch sa\u00df, sprach er zu Jesus: Selig ist, der das Brot isst im Reich Gottes! Er aber sprach zu ihm: Es war ein Mensch, der machte ein gro\u00dfes Abendmahl und lud viele dazu ein. Und er sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahls, den Geladenen zu sagen: Kommt, denn es ist schon bereit! Da fingen sie alle an, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: Ich habe einen Acker gekauft und muss hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Und ein andrer sprach: Ich habe f\u00fcnf Joch Ochsen gekauft und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich. Wieder ein andrer sprach: Ich habe eine Frau geheiratet; darum kann ich nicht kommen. Und der Knecht kam zur\u00fcck und sagte das seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knecht: Geh schnell hinaus auf die Stra\u00dfen und Gassen der Stadt und f\u00fchre die Armen und Verkr\u00fcppelten und Blinden und Lahmen herein. Und der Knecht sprach: Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da. Und der Herr sprach zu dem Knecht: Geh hinaus auf die Landstra\u00dfen und an die Z\u00e4une und n\u00f6tige sie hereinzukommen, dass mein Haus voll werde. Denn ich sage euch: Keiner der M\u00e4nner, die eingeladen waren, wird mein Abendmahl schmecken.\u201c<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sonderangebote nur in haushalts\u00fcblichen Mengen? In jedem Supermarkt werden zw\u00f6lftausend Artikel angeboten, Kohlenhydrate, Eiwei\u00df, Fett und Spurenelemente. Wie die meisten hungrigen Kunden interessiere ich mich f\u00fcr Tiefk\u00fchlpizza: Der gl\u00e4serne Schiebedeckel \u00f6ffnet sich, in der K\u00fchltruhe lagern vielleicht f\u00fcnfundsechzig der dreihundert Milliarden Tiefk\u00fchlpizzas, die die Deutschen j\u00e4hrlich verzehren: Tonno, Speziale, Margherita, Quattro Stagioni oder Quattro Formaggi. Die Auswahl kostet manchmal mehr Zeit als die Zubereitung. Alltagsk\u00f6che m\u00fcssen nur neun Minuten warten, nachdem der Backofen auf die richtige Temperatur aufgeheizt hat. Wer sich eine Tiefk\u00fchlpizza warm macht, tut das meistens, um Zeit und Arbeit zu sparen: keinen K\u00e4se hobeln, keinen Teig ausrollen, keinen Speck w\u00fcrfeln. Bequemlichkeit beruht aber auf industriellen T\u00e4uschungen: Der geschmolzene Mozzarella hat nie eine B\u00fcffelkuh gesehen, er ist ein weicher Stoff mit K\u00e4segeschmack, Analogk\u00e4se, diese K\u00fche standen im Labor neben den Erlenmeyerkolben und Reagenzgl\u00e4sern. Schinkenst\u00fccke auf der TK-Pizza sind aus Formfleisch gepre\u00dft oder gleich Schinkenersatz, die Meeresfr\u00fcchte aus Eiwei\u00dfmasse mit Fischaroma. Pizza aus der Tiefk\u00fchltruhe \u2013 das ist Pappendeckel mit Vorgeschmack auf Steinofen, dolce vita und cucina di mamma. Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, leider gilt \u00e4hnliches auch f\u00fcr Fischst\u00e4bchen, aber ich habe das Pizzabeispiel gew\u00e4hlt, um euch nicht zu sehr zu verst\u00f6ren (gro\u00dfe Prise Ironie).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Viele Menschen schlingen die Tiefk\u00fchlpizza genauso schnell herunter wie sie sie zubereitet haben \u2013 sie daddeln nebenbei auf dem Handy und verfolgen mit halbem Auge die Quizsendungen am Vorabend. Multitasking im Stre\u00df des postmodernen Alltags. Den Genie\u00dfern von Tiefk\u00fchlpizza fehlt oft Zeit, f\u00fcr eine Mittagspause oder einen entspannten Abend. Ihnen fehlt auch oft die Gemeinschaft mit Familie oder Freunden, mit denen sie sich zum Essen zusammensetzen k\u00f6nnen. Und ihnen fehlen Ruhe und Geduld, die n\u00f6tig sind, um ein gutes, selbst zubereitetes Essen zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Alle gestre\u00dften Angestellten, Kunden und K\u00e4uferinnen, die wohlbeleibteren und die hageren, die f\u00fclligen und die magers\u00fcchtigen sind gezwungen, sich mit dem Thema Essen besch\u00e4ftigen. Essen ist ein Vorgang, der noch ausschlie\u00dflich im Analogen stattfindet. Er kann nicht digitalisiert werden. Nur Werbung, f\u00fcr Tiefk\u00fchlpizzas, vegane Buletten, kalorienreduzierte Schokolade und Joghurt mit probiotischen Bakterien, ist \u00fcberall in den sozialen Medien zu finden. Wer nicht i\u00dft, den qu\u00e4len Hungergef\u00fchle. Wer aber i\u00dft, dem sieht man langfristig k\u00f6rperliche Auswirkungen an den falschen Stellen an. Sind sie Typ Birne oder Typ Apfel? Vielen Menschen macht das Angst, und sie reagieren mit E\u00dfst\u00f6rungen, sie essen dauernd zu viel oder anhaltend zu wenig, niemals angemessen und ausgewogen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Andere Menschen machen aus dem Essen eine Religion oder eine Politik oder eine Weltanschauung. Sie ern\u00e4hren sich aus Tierliebe vegetarisch und verzichten auf Fleisch. Sie ern\u00e4hren sich wegen des Klimawandels vegan und verzichten ganz auf tierische Produkte. Sie verzichten auf Kohlenhydrate, auf Milchprodukte, auf Steaks und Schweineschnitzel, auf Industrie- und Pre\u00dffleisch, auf Gluten, auf von weither importierte Erdbeeren, Litschis und Avocados, auf Eier aus Betrieben, in denen m\u00e4nnliche K\u00fcken geschreddert werden. Ob globaler Klimawandel und private Ern\u00e4hrung so zusammengebracht werden k\u00f6nnen, bleibt eine offene Frage.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde, ich f\u00fchle mich schon wie eine dieser geleckten Ern\u00e4hrungsberaterinnen aus dem Fr\u00fchst\u00fccksfernsehen, die alle drei Monate die n\u00e4chste gro\u00dfe Ern\u00e4hrungsmode in die K\u00f6pfe von Verbraucherinnen und Verbrauchern jagen. Lesen Sie es also an meinen Lippen ab: Ich. Bin. Kein. Ern\u00e4hrungsapostel.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich mache mir auch gelegentlich eine Tiefk\u00fchlpizza warm, in der Regel Tonno. Ich mag keine Fischst\u00e4bchen. Auch ich achte auf mein Gewicht und stelle mich gelegentlich auf die Waage. Aber ich z\u00e4hle keine Kalorien. Und ich will das alles niemandem vorschreiben. Dies ist weder eine Verbraucher- noch eine Ern\u00e4hrungsberatung, die am Anfang und am Ende \u2013 als Topping &#8211; mit ein paar Br\u00f6seln Halleluja garniert sind. Ich will Ihnen nicht V\u00f6llerei, Grillorgien, Pommes und Hamburger mit Extrak\u00e4se abgew\u00f6hnen. Sie d\u00fcrfen weiter eine ganze T\u00fcte Chips und eine ganze Tafel Vollmilchschokolade mit Haseln\u00fcssen essen. Aus <em>theologischer<\/em> Sicht spricht nichts dagegen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich bin sicher: Im Reich Gottes werden keine Kalorien gez\u00e4hlt. Es werden aber auch keine vorgefertigten Pizzas und keine Fischst\u00e4bchen serviert. Trotzdem ist das Reich Gottes kein Gourmetparadies oder ein Schlaraffenland. Beim Essen im Reich Gottes wird etwas ganz anderes wichtig: Zu lernen ist das aus diesem Gleichnis Jesu, das im Lukasevangelium erz\u00e4hlt wird. Essen ist das zentrale Thema.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus sitzt beim Essen, er hat sich bei einem Pharis\u00e4er eingeladen. Vermutlich sind alle im kleinen Kreis auf dem Boden versammelt. Jesus nimmt sich aus mehreren Schalen und K\u00f6rben, er bei\u00dft ab, er kaut, er schluckt hinunter. Und er erz\u00e4hlt eine Geschichte \u00fcber das Essen, auf die ich sofort zur\u00fcckkomme. Und Jesus stimmt einem seiner Sitznachbarn zu. Dieser Sitznachbar hat gesagt, es seien diejenigen selig zu preisen, die im Reich Gottes Brot essen werden. Dann erz\u00e4hlt Jesus das Gleichnis vom Abendmahl. Denn es ist g\u00fcnstig, \u00fcber das Essen zu reden, wenn man schon gemeinsam beim Essen sitzt. So beginnt man den small talk des Glaubens, dessen theologischer N\u00e4hrwert sich schnell steigert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schon das gemeinsame Essen h\u00e4lt einen Wert in sich selbst bereit. Das sei denen gesagt, die ihre Mittagspause kauend an der Tastatur verbringen und gar nicht mehr danach schauen, was sie da so schnell wie m\u00f6glich herunterschlingen. Die t\u00e4glichen Mahlzeiten unterbrechen Routine, Hektik und Stre\u00df des Alltags und verschaffen jedem eine Auszeit. Diese l\u00e4\u00dft ihn ein wenig herunterkommen von den t\u00e4glichen \u00dcberforderungen. Deswegen wird auch im Reiche Gottes gegessen werden. Denn dieses, so hoffen wir, unterbricht den chaotischen und katastrophalen Lauf der Welt, in ein Reich, in dem Gottes Gegenwart gefeiert wird wie im himmlischen Jerusalem. Nach meiner \u00dcberzeugung wird das vor allem mit Musik und Singen, mit viel Freundschaft und geistlicher Gemeinschaft und deswegen auch mit gemeinsamem Essen geschehen. Gottes Reich wird kein Supermarkt mit zw\u00f6lftausend Artikeln sein, in dem sich jeder einfach bedient. Wir wissen nicht, wie dieses angek\u00fcndigte Reich genau aussehen wird. Jesus hat beides gesagt. Er hat gesagt: Das Reich wird erst noch kommen. Er hat aber auch gesagt: Das Reich ist schon mitten unter euch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Prediger aus Nazareth hat in Bildern von diesem Reich geredet. Eines davon malt er uns vor Augen: Das Reich Gottes ist wie ein gelungenes Essen, ein gro\u00dfes Abendmahl in mehreren G\u00e4ngen. Die Einladungen sind versandt: Um Antwort wird gebeten. Doch der einladende Hausherr erlebt eine Entt\u00e4uschung. Die erbetenen Antworten erweisen sich durchweg als Absagen. Landwirtschaft ist wichtiger. Ich mu\u00df mich um die Ochsen k\u00fcmmern. Ich fahre mit meiner Frau in die Flitterwochen. Die Absagen spiegeln die b\u00e4uerliche Welt Jesu, aber sie lassen sich ohne weiteres in die Gegenwart \u00fcbertragen: Zu viel Stre\u00df in der Familie. Ich mu\u00df mich endlich einmal um den Garten k\u00fcmmern. Meine Freundin ist mir wichtiger.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich verstehe sehr gut, da\u00df der einladende Hausherr sich gekr\u00e4nkt f\u00fchlt. Eine Einladung zur gemeinsamen Feier auszuschlagen, das ist, selbst wenn stimmige Gr\u00fcnde vorliegen, eine Zur\u00fcckweisung von Gemeinschaft und Freundschaft. Der Hausherr schickt die Knechte also ein zweites Mal los. Nun werden Arme, Verkr\u00fcppelte, Blinde und Lahme zum festlichen Essen gebeten. Und die restlichen Pl\u00e4tze, die immer noch frei sind, stehen f\u00fcr Zaung\u00e4ste und Passanten bereit. Ich verstehe das so: Der Zugang zum Reich Gottes erschlie\u00dft sich nicht unbedingt \u00fcber eine l\u00e4ngere Fr\u00f6mmigkeitsgeschichte im eigenen Leben, nicht \u00fcber Spendenfreudigkeit und geistlich-klerikale Di\u00e4ten. Er erschlie\u00dft sich schlicht einfach \u00fcber die Tatsache einer Einladung. Der Hausvater sagt: Komm, du bist eingeladen. Und wer eingeladen wird, der bekommt auch zu essen und zu trinken. Er kommt in den Vorzug einer viel versprechenden geistlichen E\u00df- und Trinkgemeinschaft. Das k\u00f6nnte noch ein sehr sch\u00f6ner Abend werden. Wobei ich \u00fcberzeugt bin, da\u00df das exquisite Essen und der im Holzfa\u00df gereifte Wein gar nicht den Kern dieses Abends ausmachen. Der innere Kern besteht darin, <em>gemeinsam<\/em> zu essen und zu trinken, sich Zeit zu nehmen f\u00fcr Gespr\u00e4che mit Freunden und Tischnachbarinnen, sich Zeit zu nehmen f\u00fcr die Tischreden, die nach jedem Gang gehalten werden, sich Zeit zu nehmen f\u00fcr Feiern und Lachen, f\u00fcr Fr\u00f6hlichsein, bestimmt auch f\u00fcr gemeinsames Singen und Tanzen. Das Reich Gottes ist eine fr\u00f6hliche Veranstaltung, auf der jeder verbiesterte Zwang ausgesperrt bleibt. Alles kann. Nichts mu\u00df. Niemand mu\u00df sein Essen in sich hineinschlingen, weil sich die G\u00e4ste am kalten B\u00fcffet eine hei\u00dfe Schlacht liefern. Niemand mu\u00df sich betrinken. Es gibt Zeit, Fr\u00f6hlichkeit, Essen und Trinken im \u00dcberflu\u00df. Das Reich Gottes und das Abendmahl, das ist Feiern ohne Hektik, das ist Pause, Unterbrechung und Abschalten, das ist Essen ohne Geschmacksverst\u00e4rker\u00a0 und S\u00e4ttigungsbeilage und Trinken ohne Zuckerzusatz. Es gilt nur, die Einladung anzunehmen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weil die Geschichte Abendessen und Abendmahl miteinander verschr\u00e4nkt, hat man oft gedacht, Jesus w\u00fcrde hier vom Gottesdienst mit Abendmahl sprechen. Aber die F\u00fclle von Essen und Trinken droht verloren zu gehen, wenn man nach vorne vor den Altar tritt und dann eine nach nichts schmeckende Oblate und einen winzigen Schluck halbtrockenen, schalen Weins erh\u00e4lt. Die Geschichte, die Jesus als Gleichnis erz\u00e4hlt, kann auch dazu anleiten, Essen und Trinken beim liturgischen Abendmahl wieder sorgf\u00e4ltiger zu gestalten: mit selbst gebrochenen St\u00fccken Brot, die vielleicht jemand aus der Gemeinde selbst gebacken hat. Das Reich Gottes \u00fcberbietet sich in gemeinsamem Essen und Trinken. Ein klein wenig davon sollte auch im Abendmahlsgottesdienst zu sp\u00fcren, zu schmecken und zu kauen sein. Der n\u00fcchterne, intellektuelle Protestantismus sollte wieder aus einer Religion der Gedanken zu einer Religion sinnlich wahrnehmbarer Erfahrung werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Am Ende sei noch gesagt: Jesus ist das wohl bewu\u00dft, da\u00df das Reich Gottes noch nicht angebrochen ist. Aber er ist sicher: Es leuchtet schon aus der Zukunft in die Gegenwart hin\u00fcber. Es beginnt nicht mit Erkenntnis, Gesetzlichkeit und Zwang, sondern mit einer Einladung, mit gemeinsamem Essen und Trinken.\u00a0 Glauben bedeutet, sich zu geistlicher Gemeinschaft mit anderen Menschen, mit den Kranken, den Leidenden, den Bed\u00fcrftigen zusammen zu finden. Wie die Pizza, auch die tiefgek\u00fchlte, nicht ohne eine Prise Salz auskommt, brauchen wir alle gelegentlich eine Prise vom Reich Gottes in unserem Leben. Lassen Sie sich das Reich Gottes schmecken! Im Glauben herrscht kein Verzehrverbot.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen und guten Appetit.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Nachbemerkung<\/strong>: Den Gedanken, das Abendmahl mehr von einem normalen Essen her zu verstehen, habe ich weiter entwickelt in folgendem Essay, der sich allerdings mehr auf Wein und Trinken als auf Brot und Essen konzentriert. Das Anliegen wird aber deutlich, egal ob man fl\u00fcssige oder feste Nahrung betrachtet: \u201aDes s\u00fc\u00dfen Weinstocks starker Saft\u2018. Theologische Bemerkungen zum Weingenu\u00df beim Abendmahl, Quatember 86, H.2, 2022, 87-95, <a href=\"https:\/\/quatember.org\/quatember-text\/2-2022-wein\/\">https:\/\/quatember.org\/quatember-text\/2-2022-wein\/<\/a>.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Prof. Dr. Wolfgang V\u00f6gele<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Karlsruhe<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>wolfgangvoegele1@googlemail.com<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wolfgang V\u00f6gele, geboren 1962. Apl. Professor f\u00fcr Systematische Theologie und Ethik an der Universit\u00e4t Heidelberg. Er schreibt \u00fcber Theologie, Gemeinde und Predigt in seinem Blog \u201eGlauben und Verstehen\u201c (<a href=\"http:\/\/www.wolfgangvoegele.wordpress.com\/\">www.wolfgangvoegele.wordpress.com<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quattro Stagioni? 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