{"id":18306,"date":"2023-06-15T07:54:31","date_gmt":"2023-06-15T05:54:31","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18306"},"modified":"2023-06-15T16:21:31","modified_gmt":"2023-06-15T14:21:31","slug":"lukas-1415-24-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-1415-24-2\/","title":{"rendered":"Lukas 14,15-24"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Unbequem! Der Gast, die Botschaft |\u00a02. So. n. Trinitatis |\u00a018.6.2023\u00a0|\u00a0Lk 14,15-24 | Udo Schmitt\u00a0|<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDon\u2019t discuss politics and religion.\u201c Diskutiere nicht \u00fcber Politik und Religion, wenn du irgendwo eingeladen bist. Wahrscheinlich wirst du dein Gegen\u00fcber nicht \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, wenn er (oder sie) eine andere Meinung vertritt. Genauso wenig wie umgekehrt dein Gegen\u00fcber dich und deine Meinung \u00e4ndern wird. Hier ist der Streit schon vorprogrammiert. Also, mein Sohn: \u201eDiskutiere nicht Politik und Religion\u201c. So stand es im Ratgeber f\u00fcr Gentlemen in den Zeiten Queen Victorias. Vor hundertf\u00fcnfzig Jahren, oder so. So gesehen war Jesus kein victorianischer Gentleman.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er hatte sich von einem Pharis\u00e4er einladen lassen, einem Oberen der Pharis\u00e4er. Hatte sich gleichsam in die H\u00f6hle des L\u00f6wen gewagt, denn die Pharis\u00e4er und er vertraten eine andere Religion. Eigentlich war es dieselbe, das Judentum. Aber ihre Sichtweise darauf war so weit auseinander, dass es bald schon zum Bruch kommen sollte. Jesus war vielleicht kein Revoluzzer, aber manche seiner Ansichten waren revolution\u00e4r. Und es ist fast unm\u00f6glich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedr\u00e4nge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen (wie schon Georg Christoph Lichtenberg bemerkte).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manch ein alter Bart drohte in Flammen aufzugehen, wenn das stimmte, was dieser Rabbi aus Galil\u00e4a da behauptete. Und lebte. Sein Zugehen auf die Gescheiterten und Randst\u00e4ndigen, das verwirrte, verst\u00f6rte die Wohlsituierten und Anst\u00e4ndigen. Er scheute sich nicht an die Grenzen zu gehen und dar\u00fcber hinaus. Nutten, Zuh\u00e4lter und Ausl\u00e4nder. Und er forderte das auch von denen, die ihm nachfolgten. Und er konfrontierte im Laufe dieses Abends beim Tischgespr\u00e4ch auch seinen Gastgeber mit dieser Radikalit\u00e4t. So steht es hier geschrieben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er sprach aber auch zu dem, der ihn eingeladen hatte: Wenn du ein Mittags- oder Abendmahl machst, so lade weder deine Freunde noch deine Br\u00fcder noch deine Verwandten noch reiche Nachbarn ein, damit sie dich nicht etwa wieder einladen und dir vergolten wird. Sondern wenn du ein Mahl machst, so lade Arme, Verkr\u00fcppelte, Lahme und Blinde ein, dann wirst du selig sein, denn sie haben nichts, um es dir zu vergelten; es wird dir aber vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manch eine Benefiz-Gala und \u201eCharity\u201c-Aktion, von der feinen Gesellschaft inszeniert, steht ja in dem Ruf beziehungsweise Ruch, es ginge hier gar nicht so sehr um den guten Zweck, sondern viel mehr um den gesellschaftlichen \u201eEvent\u201c f\u00fcr Leute mit viel Geld: Die Reichen und die Sch\u00f6nen treffen sich. Erst gibt es Kaviarh\u00e4ppchen und der Sekt flie\u00dft in Str\u00f6men \u2013 und danach auch noch ein gro\u00dfer Scheck f\u00fcr die armen Kleinen. Sie haben das Ihre schon gehabt. Sagt Jesus immer wieder mit bitter drohendem Unterton \u00fcber die Reichen. Hier im Lukasevangelium. Sie haben das Ihre schon gehabt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gleichwohl ist die Mahnung an den Pharis\u00e4er hier doch ein Affront. Dem Gastgeber vorzuhalten, er solle gef\u00e4lligst lieber die Armen, Verkr\u00fcppelten, Lahmen und Blinden einladen\u2026 Das ist ja nicht gerade h\u00f6flich und freundlich von Jesus. So was tut man als Gast eigentlich nicht. Den Gastgeber kritisieren. Also selbst wenn die Suppe versalzen und der Braten z\u00e4h war, darf man das doch nicht so sagen. Und fragt der Gastgeber: Wie hat es geschmeckt? Dann sagt man eben: Interessant! Und bedankt sich mit einem artigen L\u00e4cheln. Man. Aber nicht Jesus. Er kennt da keine Kompromisse.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Gastgeber, in h\u00f6chste Verlegenheit gebracht, man sieht ihn f\u00f6rmlich rot werden und schwitzen, rettet sich mit einem unverf\u00e4nglichen Trinkspruch: Selig ist, der das Brot isst im Reich Gottes! Ein Toast auf die G\u00fcte Gottes und seine Barmherzigkeit. Eine Art Friedensangebot zugleich an den unbequemen Gast. \u201eWir haben doch alle den gleichen Gott!\u201c, sagt man dann heute, um die leidige Diskussion \u00fcber Religion abzuw\u00fcrgen. Lass uns nicht streiten! Wir haben doch alle den gleichen Gott!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nein. Sagt Jesus. Und er tut dies in einem Gleichnis. Wir haben es gerade geh\u00f6rt. Wie Menschen eingeladen werden und sich mit wichtigen Gesch\u00e4ften entschuldigen. Man kennt das. Sie w\u00fcrden ja gerne kommen, aber leider, leider\u2026 So werden dann andere eingeladen, den Festsaal zu f\u00fcllen und die Hochzeitstorte anzuschneiden. Die Armen der Stadt zuerst. Und als der Saal immer noch Platz hat, sogar die von au\u00dferhalb, die Fremden. \u00dcber alle Grenzen hinaus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was Jesus damit sagen will? Es gibt nichts Gutes, au\u00dfer man tut es. Es reicht nicht zu den Eingeladenen zu geh\u00f6ren, man muss auch hingehen. Es reicht nicht zum auserw\u00e4hlten Volk zu geh\u00f6ren, man muss auch danach handeln und leben. Den frommen Juden sagt er damit: Seid nicht so selbstgerecht und selbstgef\u00e4llig. Ihr haltet euch f\u00fcr etwas Besseres als die Armen, die sich verkaufen m\u00fcssen an die Besatzer. Ihr blickt auf sie herab und verachtet sie. Fast noch mehr als die Ausl\u00e4nder, die ihr Gojim schimpft, die Unbeschnittenen und Schweinefleisch-Fresser, die R\u00f6mer und die Griechen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Weg Gottes \u2013 von h\u00f6chster H\u00f6he herab \u2013 macht nicht Halt in euren vornehmen Vorort-Villen auf den H\u00fcgeln in den bessern Vierteln der Stadt. Er geht weiter \u2013 weiter hinab \u2013 bis in die Gosse, in die schmutzigsten Ecken, in die Elendsquartiere der Stadt, zu den \u00c4rmsten der Armen, und dar\u00fcber hinaus, bis zu den Unreinen selbst. Sein Erbarmen ist nicht aufzuhalten. Keine Grenze, kein Zaun, den ihr zieht, kann seiner Barmherzigkeit Einhalt gebieten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich bin nicht gekommen, um den Reichen sch\u00f6ne Augen zu machen, sagt Jesus. Und auch nicht, um den Reichen Reden zu halten, die ihren Ohren angenehm sind, die ihre B\u00e4uche pinseln und ihre B\u00f6rsen kitzeln. Ich bin gekommen, um den Armen eine frohe Nachricht zu bringen, eine Botschaft der Hoffnung und Befreiung: Euch geh\u00f6rt das Himmelreich. Ihr seid eingeladen, euch satt zu essen, satt zu trinken an dem s\u00fc\u00dfen, schweren Wein der Liebe Gottes in Ewigkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und nicht sie. Die Reichen. M\u00f6gen sie sich auch f\u00fcr noch so fromm halten. Es gibt nichts Gutes, au\u00dfer man tut es. Wenn sie die Botschaft h\u00f6ren, aber nicht danach leben, dann ist es, wie wenn sie eine k\u00f6nigliche Einladung bekommen und sich mit gesch\u00e4ftlichen Terminen entschuldigen. Wenn der K\u00f6nig ruft \u2013 der K\u00f6nig aller K\u00f6nige \u2013, dann h\u00e4tten sie alles stehen und liegen lassen sollen. Sich waschen und sauber anziehen und unverz\u00fcglich losgehen, das h\u00e4tten sie sollen. Stattdessen sind es Alltagssorgen, Kaufvertr\u00e4ge, die Besichtigung eines Grundst\u00fccks, das neue Auto, der Termin bei der Bank, der Anwaltstermin, Erbschaft und Ehevertrag und andere Gesch\u00e4fte, die Vorrang haben, Vorfahrt haben, jetzt mal eben gerade wichtiger sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sind sie nicht! Sagt Jesus. Entscheidet euch! Jetzt. Denn jetzt ist der Br\u00e4utigam da. Das gro\u00dfe Hochzeitsfest hat schon begonnen. Noch stehen die Tore zum Festsaal offen. Aber es wird keine Platzkarten geben. Man wird euch keine Pl\u00e4tze freihalten, wenn ihr jetzt nicht kommt, weil ihr gerade Wichtigeres zu tun habt. Die Pl\u00e4tze werden besetzt. Wenn nicht von denen, die eingeladen sind, dann von denen, die sich einladen lassen. Und die Letzten werden die Ersten sein. Die \u00c4rmsten der Gesellschaft, die das Allerletzte sind, sie werden in der ersten Reihe sitzen und werden den K\u00f6nig \u201eVater\u201c und den Br\u00e4utigam ihren Bruder nennen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Harter Tobak. Ein kompromissloser Jesus missachtet alle Etikette und ruft zur Entscheidung. \u00dcber eine Antwort des Gastgebers schweigt das Lukasevangelium. Und vielleicht hat er ja auch keine Antwort gewusst. Und nur betreten geschwiegen. Die Abendgesellschaft, die Mahlgemeinschaft im Hause des Ober-Pharis\u00e4ers d\u00fcrfte nach so harten Worten nicht mehr lange gew\u00e4hrt haben. Der Schwarm hat sich verlaufen. Die Wege trennen sich. Es geht nicht anders.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Botschaft Jesu ist kompromisslos. Und nicht besonders \u201egentlemanlike\u201c, nicht freundlich und h\u00f6flich, sie taugt nicht zum Small-Talk bei Lachs-H\u00e4ppchen und Finger-Food. Er sagt, wir sollen uns nicht scheuen, uns schmutzig zu machen, indem wir uns einlassen auf die, die unsere Hilfe brauchen. Indem wir uns gemein machen mit den Versagern und den Verzweifelten. Mit den Vertriebenen und Verfluchten. Mit den Fremden und Fl\u00fcchtlingen, den Andersaussehenden und Andersriechenden. Nur keine Scheu davor! Seid nicht fies daf\u00fcr!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denn Gott war sich auch nicht zu fein. Er hat sich ja schlie\u00dflich auch mit uns eingelassen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Liedvorschl\u00e4ge<\/strong>:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Komm, sag es allen weiter (EG 225)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kommt her zu mir, spricht Gottes Sohn (EG 363)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Gott rufet noch. Sollt ich nicht endlich h\u00f6ren? (EG 392)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Dein Reich komme \/ Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn (HuE 282)<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Udo Schmitt, geb. 1968, Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland, von 2005-2017 am Niederrhein, seit 2017 im Bergischen Land.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Dorfstr. 19 \u2013 42489 W\u00fclfrath (D\u00fcssel)<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>udo.schmitt@ekir.de<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unbequem! Der Gast, die Botschaft |\u00a02. So. n. Trinitatis |\u00a018.6.2023\u00a0|\u00a0Lk 14,15-24 | Udo Schmitt\u00a0| \u201eDon\u2019t discuss politics and religion.\u201c Diskutiere nicht \u00fcber Politik und Religion, wenn du irgendwo eingeladen bist. 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