{"id":18360,"date":"2023-06-28T09:53:18","date_gmt":"2023-06-28T07:53:18","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18360"},"modified":"2023-06-29T11:16:20","modified_gmt":"2023-06-29T09:16:20","slug":"1-petrus-38-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-petrus-38-17\/","title":{"rendered":"1. Petrus 3,8-17"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">| Guter Muskelkater | 4. So. n. Trinitatis | 2. Juli 2023 | 1. Petrus 3,8-17 | Paul Wellauer |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>| <\/strong><strong>Psalmgebet im Wechsel Psalm 77 <\/strong><strong>| <\/strong><strong>Trost aus Gottes fr\u00fcheren Taten <\/strong>| Die Bibel nach Martin Luther, 2017* | [1\u00a0Ein Psalm Asafs, vorzusingen, f\u00fcr Jedutun.]<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I 2\u00a0Ich rufe zu Gott und schreie um Hilfe, zu Gott rufe ich, und er erh\u00f6rt mich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">II 3\u00a0In der Zeit meiner Not suche ich den Herrn;\u00a0meine Hand ist des Nachts ausgereckt und l\u00e4sst nicht ab; denn meine Seele will sich nicht tr\u00f6sten lassen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I 4\u00a0Ich denke an Gott \u2013 und bin betr\u00fcbt; ich sinne nach \u2013 und mein Geist verzagt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">II 5\u00a0Meine Augen h\u00e4ltst du, dass sie wachen m\u00fcssen; ich bin so voll Unruhe, dass ich nicht reden kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I 6\u00a0Ich gedenke der uralten Zeiten, der l\u00e4ngst vergangenen Jahre.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">II 7\u00a0Ich denke des Nachts an mein Saitenspiel\u00a0und rede mit meinem Herzen, mein Geist muss forschen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I 8\u00a0Wird denn der Herr auf ewig verstossen und keine Gnade mehr erweisen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">II 9\u00a0Ist\u2019s denn ganz und gar aus mit seiner G\u00fcte, und hat die Verheissung f\u00fcr immer ein Ende?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I 10\u00a0Hat Gott vergessen, gn\u00e4dig zu sein, hat er sein Erbarmen im Zorn verschlossen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">II 11\u00a0Ich sprach: Darunter leide ich, dass die rechte Hand des H\u00f6chsten sich so \u00e4ndern kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I 12\u00a0Darum gedenke ich an die Taten des HERRN, ja, ich gedenke an deine fr\u00fcheren Wunder<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">II 13\u00a0und sinne \u00fcber alle deine Werke und denke deinen Taten nach.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I 14\u00a0Gott, dein Weg ist heilig. Wo ist ein so m\u00e4chtiger Gott, wie du, Gott, bist?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">II 15\u00a0Du bist der Gott, der Wunder tut, du hast deine Macht bewiesen unter den V\u00f6lkern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I 16\u00a0Du hast dein Volk erl\u00f6st mit starkem Arm, die Kinder Jakobs und Josefs.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">II 17\u00a0Die Wasser sahen dich, Gott, die Wasser sahen dich und \u00e4ngstigten sich, ja, die Tiefen tobten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I 18\u00a0Die dicken Wolken gossen Wasser,\u00a0die Wolken donnerten, und deine Pfeile fuhren einher.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">II 19\u00a0Dein Donner rollte, Blitze erhellten den Erdkreis, die Erde erbebte und wankte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I 20\u00a0Dein Weg ging durch das Meer\u00a0und dein Pfad durch grosse Wasser; doch niemand sah deine Spur.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">II 21\u00a0Du f\u00fchrtest dein Volk wie eine Herde durch die Hand von Mose und Aaron.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I+II AMEN<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>| <\/strong><strong>Lesung Predigttext Neues Testament <\/strong><strong>| <\/strong><strong>1. <\/strong><strong>Petrus 3,8-17<\/strong> <strong>| Die <\/strong><strong>Z\u00fcrcher Bibel, 2007** |<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Abwendung vom B\u00f6sen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>8\u00a0Schliesslich: Seid alle eines Sinnes, voller Mitgef\u00fchl, liebt einander, \u00fcbt Barmherzigkeit, seid dem\u00fctig! 9\u00a0Vergeltet nicht B\u00f6ses mit B\u00f6sem, nicht \u00fcble Nachrede mit \u00fcbler Nachrede. Im Gegenteil: Segnet, denn ihr seid dazu berufen, Segen zu erben.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>10\u00a0Denn wer das Leben lieben will, und gute Tage sehen m\u00f6chte, der halte seine Zunge im Zaum, fern vom B\u00f6sen, und seine Lippen, dass sie nichts Heimt\u00fcckisches sagen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>11\u00a0Er gehe aber dem B\u00f6sen aus dem Weg und tue Gutes, er suche Frieden und jage ihm nach. 12\u00a0Denn die Augen des Herrn sind gerichtet auf die Gerechten und seine Ohren ihrer Bitte zugewandt; das Antlitz des Herrn aber steht gegen die, die B\u00f6ses tun. [10-12 Psalm 34,13-17]<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Leiden und Hoffnung<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>13\u00a0Und wer wird euch etwas antun, wenn sich euer Eifer auf das Gute richtet? 14\u00a0Doch auch wenn ihr um der Gerechtigkeit willen leiden m\u00fcsst &#8211; selig seid ihr. Den Schrecken, den sie verbreiten, f\u00fcrchtet nicht, und lasst euch nicht irremachen! 15\u00a0Den Herrn aber, Christus, haltet heilig in euren Herzen. Seid stets bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand von euch Rechenschaft fordert \u00fcber die Hoffnung, die in euch ist. 16\u00a0Tut es jedoch mit Sanftmut und Ehrfurcht, mit einem guten Gewissen, damit die, die euren guten Lebenswandel in Christus schlechtmachen, besch\u00e4mt werden, wenn sie euch in Verruf bringen. 17\u00a0Denn es ist besser, Gutes zu tun und \u2013 wenn es der Wille Gottes ist \u2013 zu leiden, als Schlechtes zu tun und zu leiden.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Selig ist jeder Mensch, der Gottes Wort h\u00f6rt, in seinem Herzen bewahrt und danach handelt. Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde, liebe Br\u00fcder und Schwestern durch die Liebe und Gnade Gottes<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18379 alignright\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/01Sense_Garten_Gras-167x300.jpg\" alt=\"\" width=\"167\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/01Sense_Garten_Gras-167x300.jpg 167w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/01Sense_Garten_Gras-571x1024.jpg 571w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/01Sense_Garten_Gras-768x1378.jpg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/01Sense_Garten_Gras-7x12.jpg 7w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/01Sense_Garten_Gras.jpg 836w\" sizes=\"auto, (max-width: 167px) 100vw, 167px\" \/><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vor kurzem habe ich in unserem Garten das hohe Gras mit der Sense gem\u00e4ht, so, wie ich es in meiner Jugend auf dem elterlichen Bauernhof oft tat. Die Blumenwiese soll erst nach Mitte Juni gem\u00e4ht werden, damit die einj\u00e4hrigen Gr\u00e4ser und Blumen versamen k\u00f6nnen. Das Resultat war zum einen wunderbar trockenes Heu, zum anderen ein pr\u00e4chtiger Muskelkater in den Armen und im R\u00fccken. Doch das nahm ich gerne in Kauf, wenn ich das Resultat bedenke: Auch n\u00e4chstes Jahr werden wir wieder eine vielf\u00e4ltige Blumenwiese haben und jetzt schon fein duftendes Heu!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Petrusbrief lesen wir von anderen Schmerzen und Leiden, die Menschen erfahren, weil oder obschon sie Gutes tun. Durch den ganzen Brief zieht sich diese Beobachtung: Auch wer sich durch und durch \u00abchristlich\u00bb verh\u00e4lt, wird missverstanden, verleumdet, erschreckt oder sogar bedroht und angegriffen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Schreiber des Petrusbriefes sieht Leiden als normale Folge des Bekenntnisses zu Jesus Christus und ermutigt die Gl\u00e4ubigen, dies \u00absportlich\u00bb zu sehen: Als Folge von k\u00f6rperlichen Anstrengungen bei Arbeit und Sport ist mit Muskelkater zu rechnen. Hat man ein Ziel vor Augen, lohnt sich dieser Muskelkater, nimmt man ihn als \u00abguten Muskelkater\u00bb in Kauf. Genauso ist das Leiden im Glaubensleben der Christen unausweichlich und dem \u00abguten Muskelkater\u00bb zu vergleichen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Petrusbrief gibt uns eine Reihe von Anweisungen und Ratschl\u00e4gen, wie sich dieser \u00abgeistliche Muskelkater\u00bb m\u00f6glichst gut bew\u00e4ltigen l\u00e4sst und eine positive Wirkung entfalten kann:<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-18366 alignright\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wellauer2-102x300.jpg\" alt=\"\" width=\"139\" height=\"408\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wellauer2-102x300.jpg 102w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wellauer2-348x1024.jpg 348w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wellauer2-4x12.jpg 4w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wellauer2.jpg 354w\" sizes=\"auto, (max-width: 139px) 100vw, 139px\" \/><\/p>\n<ol>\n<li><strong>Vergeltet nicht B\u00f6ses mit B\u00f6sem, sondern segnet die Menschen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Ermuntert einander mit Psalmen<\/strong><\/li>\n<li><strong>Bekennt fr\u00f6hlich Christus <\/strong><\/li>\n<li><strong>\u00dcberzeugt die Mitmenschen mit Hoffnung, Guten Werken und Leidensbereitschaft<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<h4><strong>1. Vergeltet nicht B\u00f6ses mit B\u00f6sem, sondern segnet die Menschen <\/strong><\/h4>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unsere erste, spontane menschliche Reaktion, wenn wir angegriffen werden: Wir verteidigen uns und schlagen zur\u00fcck, mit Worten oder handgreiflich. Das entspricht unserem Instinkt, unserem \u00dcberlebenswillen. Der Verfasser des Petrusbriefes erwartet von den Gl\u00e4ubigen in den angeschriebenen Gemeinden ein g\u00e4nzliches anderes Verhalten: \u00abVergeltet nicht B\u00f6ses mit B\u00f6sem, nicht \u00fcble Nachrede mit \u00fcbler Nachrede. Im Gegenteil: Segnet, denn ihr seid dazu berufen, Segen zu erben.\u00bb (Vers 9) Den letzten Satz zitiert er aus der Feldrede von Jesus, wie sie im Lukasevangelium (6,28) festgehalten ist. Die Feldrede von Jesus und die noch bekanntere Bergpredigt, wie sie der Evangelist Matth\u00e4us aufgeschrieben hat, zeichnen beide eine radikale Kontrastgesellschaft: Friedensstifter werden seliggesprochen (Matth\u00e4us 5,9), wer auf die eine Backe geschlagen wird, soll die andere hinhalten (Matth\u00e4us 5,39, Lukas 6,29), auch Feinde m\u00fcssen wir lieben (Matth\u00e4us 5,44). Jesus hat es vorgelebt, bis zu seinem leidvollen Tod am Kreuz. Als seine Nachfolger und Nachfolgerinnen sind wir aufgerufen, ihn nachzuahmen. Der Petrusbrief deutet an, dass dies zuerst in den eigenen Reihen ge\u00fcbt werden soll: \u00abSchliesslich: Seid alle eines Sinnes, voller Mitgef\u00fchl, liebt einander, \u00fcbt Barmherzigkeit, seid dem\u00fctig!\u00bb (Vers 8) Einheit, aufeinander achtgeben, einander mit Liebe und Barmherzigkeit begegnen: Das soll in der Gemeinde trainiert werden, damit es sich in der Welt bew\u00e4hren kann. Demut braucht Mut, Hochmut ist Zeichen von geistlicher Unreife.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir wissen, dass nicht Christus-gem\u00e4sses Verhalten im Zusammenleben einer Kirchgemeinde statt \u00abgutem geistlichem Muskelkater\u00bb weit gr\u00f6ssere Schmerzen ausl\u00f6sen kann. Leider gibt es hier auf Erden keine vollkommenen Gemeinden, das Ringen um Einheit bleibt ein t\u00e4glicher Kampf, der Umgang voller Mitgef\u00fchl eine Herausforderung und Barmherzigkeit l\u00e4uft unserem Selbsterhaltungs- und -verwirklichungstrieb so oft entgegen. Der Petrusbrief ermutigt uns, dass sich unser \u00abMuskelkater\u00bb und jede Anstrengung in dieser Richtung lohnt: Gegen innen und aussen. Gegen innen: Unsere Kirchgemeinden k\u00f6nnen wenigstens ansatzweise zu Inseln der N\u00e4chstenliebe und Mitmenschlichkeit werden, zu Oasen der Gnade und Barmherzigkeit in einer Welt, die gepr\u00e4gt ist von Ellbogenk\u00e4mpfen und Egoismus. Gegen aussen: Sogar Kritiker und Feinde werden am Ende eingestehen m\u00fcssen, dass ihre Haltung und ihre Vorurteile haltlos sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dieser t\u00e4gliche Kampf kann erm\u00fcdend und frustrierend sein, wie das Training f\u00fcr einen Marathonlauf. Welche Ermutigung haben wir f\u00fcr unser Training der guten Taten?<\/p>\n<h4><strong>2. Ermuntert einander mit Psalmen<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-18367\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wellauer3-115x300.jpg\" alt=\"\" width=\"163\" height=\"425\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wellauer3-115x300.jpg 115w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wellauer3-5x12.jpg 5w\" sizes=\"auto, (max-width: 163px) 100vw, 163px\" \/><\/strong><\/h4>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Petrusbrief zitiert einen Psalm, Psalm 34:\u00a0 \u00abDenn wer das Leben lieben will, und gute Tage sehen m\u00f6chte, der halte seine Zunge im Zaum, fern vom B\u00f6sen, und seine Lippen, dass sie nichts Heimt\u00fcckisches sagen. Er gehe aber dem B\u00f6sen aus dem Weg und tue Gutes, er suche Frieden und jage ihm nach. Denn die Augen des Herrn sind gerichtet auf die Gerechten und seine Ohren ihrer Bitte zugewandt; das Antlitz des Herrn aber steht gegen die, die B\u00f6ses tun. [Verse 10-12, Psalm 34,13-17] Ben\u00f6tigen die Aussagen von Jesus aus Feldrede und Bergpredigt eine Absicherung aus dem Alten \/ Ersten Testament? Oder will der Briefschreiber deutlich machen: Diese Friedensbotschaft ist schon im Alten Bund angelegt; schon zur Zeit des K\u00f6nigs David lohnte sich gutes, gerechtes und friedfertiges Verhalten. Diesen Menschen wendet sich Gott wohlwollend zu. Aus anderen \u00e4hnlichen Gedankeng\u00e4ngen im Petrusbrief nimmt man an, dass der Schreiber des Petrusbriefes die Paulusbriefe gut gekannt hat. M\u00f6glicherweise war ihm die Ermutigung aus dem Epheserbrief (5,19*) gel\u00e4ufig: \u00abErmuntert einander mit Psalmen und Lobges\u00e4ngen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen!\u00bb So nimmt er diese drei Verse aus dem Psalm auf, um seine Gedanken zu untermauern und die Briefempf\u00e4nger auf den Schatz der Psalmen aufmerksam zu machen: Viele Lieder Paul Gerhardts, die Gospelsongs der aus Afrika verschleppten Sklaven, wie auch moderne Worship-Lieder bedienen sich der unverg\u00e4nglichen Texte der Psalmen, um den Gl\u00e4ubigen Mut, Hoffnung und einen weiten Blick zu erm\u00f6glichen. In der Welt m\u00f6gen die Ungerechten und B\u00f6sen erfolgreich und m\u00e4chtig sein, unter Gottes Augen aber haben diejenigen Gottes Zuwendung und ewige Liebe zu erwarten, die sich an Gottes gute Worte und Werte halten. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich sind Psalmen und Psalmlieder eine t\u00e4gliche Kraftquelle: Der Petrusbrief best\u00e4tigt mich darin, dass ich damit nicht allein bin.<\/p>\n<h4><strong>3. Bekennt fr\u00f6hlich Christus<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18368 alignright\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wellauer4-300x170.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"170\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wellauer4-300x170.jpg 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wellauer4-18x10.jpg 18w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wellauer4.jpg 620w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <\/strong><\/h4>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00abSeid stets bereit, Rede und Antwort zu stehen, wenn jemand von euch Rechenschaft fordert \u00fcber die Hoffnung, die in euch ist.\u00bb (Vers 15b) In unserer Gemeinde haben wir gerade ein Tagesseminar durchgef\u00fchrt, in welchem interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten, wie sie auf kreative und spontane Art mit Menschen \u00fcber Glaubensthemen ins Gespr\u00e4ch kommen k\u00f6nnen. Es wurde viel gelacht, aber auch ernsthaft \u00fcber biblische Beispiele, Verheissungen und die lebensver\u00e4ndernde Kraft des Evangeliums diskutiert. Ich durfte das Grusswort halten und erz\u00e4hlte von den bewegendsten Momenten in meinem Leben: Zum einen sind das die Geburten unserer sechs Kinder, zum andern tiefe Glaubensgespr\u00e4che, in denen Menschen ihr Herz f\u00fcr das Evangelium \u00f6ffneten und bewusst Ja sagten zu einem Leben aus der Gnade und in der Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott. Auch dies ist mit einer Geburt zu vergleichen, wie es Jesus im Gespr\u00e4ch mit Nikodemus (Johannes 3,1-21) beschreibt: \u00abWundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr m\u00fcsst von Neuem geboren werden.\u00bb (Johannes 3,7) Geburtshelfer \/ -helferin zu sein bei geistlichen Geburten hat sogar eine weitreichendere Perspektive als nat\u00fcrliche Geburtshilfe: Letzteres verhilft zu einem zeitlich begrenzten Leben, ersteres verschafft Zugang zu Gottes ewigem Reich.<br \/>\nIm Konfirmanden-Camp entstehen solche tiefen Gespr\u00e4che oft sp\u00e4tabends am Lagerfeuer. (Vgl. Bild 4) Was tags\u00fcber in Bibelarbeiten, bei Erlebnisparcours und in Gruppengespr\u00e4chen schulisch und spielerisch thematisiert wurde, findet im Gespr\u00e4ch unter vier Augen eine pers\u00f6nliche Vertiefung. Was zun\u00e4chst im Kopf \u00abkapiert\u00bb wurde, darf beherzigt werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Br\u00fcder und Schwestern, auch wenn die meisten von euch nicht im Konf-Camp dabei sein werden: Ich bin \u00fcberzeugt, jede und jeder von euch erlebt in seinem Alltag solche \u00abLagerfeuermomente\u00bb, in denen vertrauliche Gespr\u00e4che \u00fcber \u00abGott und die Welt\u00bb m\u00f6glich sind. Und ich habe noch so gut wie nie erlebt, dass jemand Nein sagte, wenn ich sie oder ihn fragte, ob ich f\u00fcr eine herausfordernde Situation, \u00fcber die wir gesprochen haben, beten d\u00fcrfe. Umso \u00f6fter habe ich erlebt, dass beim Gebet Tr\u00e4nen flossen und das weitere Gespr\u00e4ch noch tiefer, offener und verbindlicher verlief.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00abTut es jedoch mit Sanftmut und Ehrfurcht, mit einem guten Gewissen, damit die, die euren guten Lebenswandel in Christus schlechtmachen, besch\u00e4mt werden, wenn sie euch in Verruf bringen. Denn es ist besser, Gutes zu tun und &#8211; wenn es der Wille Gottes ist &#8211; zu leiden, als Schlechtes zu tun und zu leiden.\u00bb (Verse 16-17)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<h4><strong>4. \u00dcberzeugt die Mitmenschen mit Hoffnung, Guten Werken und Leidensbereitschaft<\/strong><\/h4>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Petrusbrief macht deutlich: Die frohe Botschaft ertr\u00e4gt keine Holzhammermethoden, keine Drohungen und Angstmacherei. Sanftmut und Ehrfurcht nimmt das Gegen\u00fcber ernst, fragt wie Jesus die Menschen in ihrer Not: \u00abWas willst du, dass ich dir tun soll?\u00bb Sanftmut und Ehrfurcht zeigt <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18369 alignright\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wellauer5-231x300.png\" alt=\"\" width=\"231\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wellauer5-231x300.png 231w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wellauer5-9x12.png 9w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Wellauer5.png 351w\" sizes=\"auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px\" \/>sich in zwei weit ge\u00f6ffneten Ohren und einem Mund, der spricht, wenn er gefragt wird. Sanftmut und Ehrfurcht schl\u00e4gt in einem Herz, f\u00fcr das N\u00e4chstenliebe kein leeres Wort ist, sondern Anstoss zu t\u00e4tiger Liebe. Sanftmut und Ehrfurcht \u00fcberzeugt das Gegen\u00fcber nicht mit m\u00e4chtigen Worten, sondern mit hilfreichen Taten. Und Sanftmut und Ehrfurcht nimmt auch in Kauf, dass diese kein Garant sind f\u00fcr ein problemloses, leichtes Leben. Leiden ist auch f\u00fcr die vorbildlichsten Christen eine M\u00f6glichkeit. Jesus beugt sich im Garten Gethsemane dem Willen Gottes und nimmt uns\u00e4gliches Leid in Kauf, obschon er keiner Menschenseele etwas zu Leide getan hatte. Die wenigsten von uns erleiden ein Martyrium, wenn sie offen zu ihrem christlichen Glauben stehen. Aber allen von uns gilt diese Verheissung: \u00abDenn es ist besser, Gutes zu tun und &#8211; wenn es der Wille Gottes ist &#8211; zu leiden, als Schlechtes zu tun und zu leiden.\u00bb Oder in anderen Worten: <strong>\u00dcberzeugt die Mitmenschen mit Hoffnung, Guten Werken und Leidensbereitschaft<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eingestiegen bin ich mit dem \u00abguten Muskelkater\u00bb, den ich gerne in Kauf nehme, wenn ich dabei etwas Gutes und Sinnvolles erreichen kann. Unser heutiger Bibeltext aus dem Petrusbrief ruft uns dazu auf, Gutes zu tun, bis es weh tut, bzw. auch wenn wir dabei Leiden und Schmerzen in Kauf nehmen m\u00fcssen. Hilfe und Hoffnung f\u00fcr diesen geistlichen Marathon finden wir u.a. in den Psalmen. Sanftmut und Ehrfurcht soll unsere Worte und Taten pr\u00e4gen, unser Tun soll f\u00fcr andere ein Segen sein. So bleibt mir zum Schluss die Frage an dich, an Sie: Bei welcher guten Taten wollen Sie sich, willst du dir gerne einen \u00abguten Muskelkater\u00bb holen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">AMEN<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0<\/strong><strong>Liedvorschl\u00e4ge***)<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ERG 57 Nun jauchzt dem Herren, alle Welt (Psalm 100)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ERG 346 Bewahre uns Gott<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ERG 656 Ist Gott f\u00fcr mich<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ERG 680 Befiehl du deine Wege<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ERG 724 Sollt ich meinem Gott nicht singen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ERG 813 Ubi caritas et amor<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW 21 Dir geh\u00f6rt mein Lob \/ Blessed be your name<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW 39 Lobe den Herrn, meine Seele<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW 52 Anker in der Zeit<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW 65 Gott ist Liebe<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW 74 Kleines Senfkorn Hoffnung<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW 80 Selig seid ihr<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">**) Die Bibel nach Martin Luthers \u00dcbersetzung, revidiert 2017, \u00a9 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">***) Die Z\u00fcrcher Bibel, Ausgabe 2007, \u00a9 Friedrich Reinhard Verlag Basel, &amp; Theologischer Verlag, Z\u00fcrich<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">****) ERG = Gesangbuch der Evangelisch-reformierten Kirchen der deutschsprachigen Schweiz, \u00a9 Friedrich Reinhard Verlag Basel, &amp; Theologischer Verlag, Z\u00fcrich 1998<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW = R\u00fcckenwind, Lieder f\u00fcr den Gottesdienst, Hrsg. Evang Landeskirche des Kantons Thurgau, Theologischer Verlag, Z\u00fcrich 2017<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Bilder<\/strong>: Alle von Paul Wellauer<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">1) Bischofszell<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2) Kirche B\u00fcrglen, Thurgau, \u00abHeile Welt\u00bb K\u00fcnstler Hans Affeltranger, vgl. <a href=\"https:\/\/vitrosearch.ch\/de\/objects\/2687038\">https:\/\/vitrosearch.ch\/de\/objects\/2687038<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">3) Kathedrale Lausanne<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">4) Konfirmanden-Camp, Wildhaus<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">5) Kirche Altnau<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Pfr. Paul Wellauer, Bischofszell, Schweiz<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>E-Mail: paul.wellauer@internetkirche.ch<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Web: <a href=\"http:\/\/www.internetkirche.ch\/\">www.internetkirche.ch<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.internetkirche.ch\/livestream\">www.internetkirche.ch\/livestream<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paul Wellauer, geb. 1967, Pfarrer und Mitglied im Kirchenrat der evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau, Schweiz. Seit 2009 in Bischofszell-Hauptwil, 1996-2009 in Z\u00fcrich-Altstetten, davor 1993-1996 Seelsorger und Projektleiter in der Stiftung Sozialwerke Pfr. Ernst Sieber, Z\u00fcrich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>| Guter Muskelkater | 4. So. n. Trinitatis | 2. Juli 2023 | 1. Petrus 3,8-17 | Paul Wellauer | | Psalmgebet im Wechsel Psalm 77 | Trost aus Gottes fr\u00fcheren Taten | Die Bibel nach Martin Luther, 2017* | [1\u00a0Ein Psalm Asafs, vorzusingen, f\u00fcr Jedutun.] I 2\u00a0Ich rufe zu Gott und schreie um Hilfe, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":18371,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[54,426,1,157,853,369,349,3,396],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-18360","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-1-petrus","category-4-so-n-trinitatis","category-aktuelle","category-beitragende","category-bibel","category-kapitel-03-chapter-03-1-petrus","category-kasus","category-nt","category-paul-wellauer"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18360","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18360"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18360\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18380,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18360\/revisions\/18380"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18371"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18360"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18360"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18360"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=18360"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=18360"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=18360"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=18360"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}