{"id":18416,"date":"2023-07-05T06:53:11","date_gmt":"2023-07-05T04:53:11","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18416"},"modified":"2023-07-05T17:56:11","modified_gmt":"2023-07-05T15:56:11","slug":"johannes-1-35-51","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-1-35-51\/","title":{"rendered":"Johannes 1, 35.51"},"content":{"rendered":"<h3>5. Sonntag nach Trinitatis | 9. 7. 2023 | Jo 1, 35.51 (Text G N B) | Winfried Klotz |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>35 Am n\u00e4chsten Tag stand Johannes an derselben Stelle, und zwei von seinen J\u00fcngern waren bei ihm.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>36 Als er Jesus vorbeigehen sah, sagte er: \u00bb<strong>Seht dort das Opferlamm Gottes.<\/strong>\u00ab\u00a0\u00a0 1,29S<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>37 Die beiden h\u00f6rten es und gingen Jesus nach.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>38 Jesus drehte sich um, sah, dass sie ihm <strong>folgten,<\/strong> und fragte: \u00bbWas <strong>sucht<\/strong> ihr?\u00ab<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Sie antworteten: \u00bbWo wohnst du, Rabbi?\u00ab \u2013 Rabbi bedeutet Lehrer.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>39 \u00bb<strong>Kommt, dann werdet ihr es sehen!<\/strong>\u00ab, antwortete er. Sie gingen mit ihm, sahen, wo er wohnte, und verbrachten den Rest des Tages mit ihm. Es war ungef\u00e4hr vier Uhr nachmittags.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>40 Der eine von den beiden, die Johannes reden geh\u00f6rt hatten und Jesus gefolgt waren, war Andreas, der Bruder von Simon Petrus.\u00a0\u00a0 (1,40-42) Mk 1,16-18 par<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>41 Als er bald darauf seinen Bruder Simon traf, sagte er zu ihm: \u00bbWir haben den <strong>Messias <\/strong>gefunden, den versprochenen <strong>Retter.<\/strong>\u00ab\u00a0\u00a0 4,25 S\u00a0\u00a0 W\u00f6rtlich den Messias, das hei\u00dft \u00fcbersetzt Christus.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>42 Dann <strong>brachte<\/strong> er ihn zu Jesus. Jesus sah ihn an und sagte: \u00bbDu bist Simon, der Sohn von Johannes. Du wirst einmal Kephas genannt werden.\u00ab Kephas ist das hebr\u00e4ische Wort f\u00fcr Petrus (Fels).\u00a0\u00a0 Mt 10,2; 16,18 S<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>43 Am Tag darauf wollte Jesus nach Galil\u00e4a aufbrechen. Er traf Philippus und forderte ihn auf: <strong>Komm, folge mir!<\/strong>\u00ab 44 Philippus stammte wie Andreas und Petrus aus Betsaida.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>45 Philippus wiederum traf Natana\u00ebl und sagte zu ihm: \u00bb<strong>Wir haben den gefunden, \u00fcber den Mose im Gesetz geschrieben hat und den die Propheten angek\u00fcndigt haben.<\/strong> Es ist Jesus aus Nazaret, der Sohn Josefs.\u00ab\u00a0\u00a0 (Gesetz) Dtn 18,15; (Propheten) Jes 9,5; 42,1-4; Ez 34,23; Mi 5,1-3<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>46 \u00bbKann aus Nazaret etwas Gutes kommen?\u00ab, fragte Natana\u00ebl. Philippus antwortete: \u00bb<strong>Komm mit und \u00fcberzeuge dich selbst!<\/strong>\u00ab<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>47 Als Jesus Natana\u00ebl kommen sah, sagte er: \u00bbDa kommt ein wahrer<strong> Israelit,<\/strong> ein Mann ohne Falschheit.\u00ab<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>48 Natana\u00ebl fragte ihn: \u00bbWoher kennst du mich?\u00ab Jesus antwortete: \u00bbBevor Philippus dich rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen.\u00ab<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>49 Da sagte Natana\u00ebl: \u00bb<strong>Rabbi, du bist der Sohn Gottes! Du bist der K\u00f6nig von Israel!<\/strong>\u00ab\u00a0\u00a0 1,34S; 12,13<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>50 Jesus sagte: \u00bbGlaubst du das jetzt, weil ich dir sagte, dass ich dich unter dem Feigenbaum sah? Du wirst noch viel gr\u00f6\u00dfere Dinge erleben.\u00ab<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>51 Und er fuhr fort: \u00bb<strong>Amen, ich versichere euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und erleben, wie die Engel Gottes zum Menschensohn herab- und von ihm zum Himmel hinaufsteigen!<\/strong>\u00ab\u00a0\u00a0 <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mt 3,16 S<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie Glieder einer Perlenkette stellt uns das Johannesevangelium die Nachfolger und damit die Gemeinde von Jesus und ihr Bekenntnis vor. Das erste Glied dieser Kette ist Johannes der T\u00e4ufer. Sein Zeugnis von Jesus \u201aSeht dort das Opferlamm Gottes\u2018 l\u00f6st eine Kettenreaktion aus. Zwei seiner Sch\u00fcler h\u00f6ren das uns gehen Jesus nach. Das Bekenntnis des Johannes wird nicht erkl\u00e4rt, wie auch die anderen Bekenntnisse zu Jesus nicht ausgelegt werden. Die Gemeinden, f\u00fcr die das Johannesevangelium geschrieben wurde, verstehen das Zeugnis des Johannes und der Nachfolger Jesu.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass gleich im ersten Kapitel des Evangeliums und nicht nach und nach ausgesprochen wird, wer Jesus ist, sagt: Dieser Jesus entwickelt sich nicht zum Christus, zum K\u00f6nig und Retter, sondern er ist es von Anfang an. Er ist es, weil er am Kreuz nach Gottes Willen die S\u00fcnde der Welt tr\u00e4gt; er ist es, weil \u00fcber ihm der Himmel offen steht; er geh\u00f6rt zur Welt Gottes wie sonst kein Mensch. In Jesus ist Gott gegenw\u00e4rtig! Damit redet das Johannesevangelium im Vorgriff auf das Kommende zu einer Gemeinde, die nach Ostern lebt und ihr Fundament in Jesus hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wo auch sonst sollte das Fundament einer christlichen Gemeinde liegen als in Jesus, der die Br\u00fccke zu Gott gebaut hat f\u00fcr alle Menschen. Im Vertrauen auf Jesus gehen wir hinein in den Frieden Gottes, werden wir T\u00f6chter und S\u00f6hne Gottes. Diese T\u00fcr, Jesus, ist weit offen, aber wer hinein gehen will, muss sich b\u00fccken, muss den Anspruch selbst, aus eigener F\u00e4higkeit, zu Gott kommen zu k\u00f6nnen, aufgeben. Sie, er, muss alle Selbstrechtfertigung aufgeben, alle selbstgemachte oder selbstgefundene Gotteserkenntnis, aber auch Jesus erlauben Mauern aus Schuld, Verzweiflung, Zorn gegen Gott und Menschen niederzurei\u00dfen. ER ist der Vers\u00f6hner, der S\u00fchne geleistet hat. Das nicht, weil sein Sterben schlimmer gewesen w\u00e4re als das Sterben der vielen Gekreuzigten dieser Welt, sondern weil ER von Gott kommt und nach Gottes Willen am Kreuz stirbt. Wir haben als christliche Gemeinde nichts und niemand, der uns Jesus ersetzen k\u00f6nnte!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir m\u00f6gen es als extrem oder fanatisch empfinden, aber das Johannesevangelium baut keine Br\u00fccken des Verstehens, auch wenn es sp\u00e4terhin erkl\u00e4rt und Schriftbeweise f\u00fchrt; es legt ganz steil Zeugnis ab davon, wer Jesus ist und rechnet mit der Selbstbezeugung des Auferstandenen. Steht es damit nicht in der Gefahr, nur nach innen zu reden und die drau\u00dfen sich selbst zu \u00fcberlassen? Die Gefahr der Abkapselung besteht, aber wer kommt in Zeiten harter Konfrontation- und die sehe ich als Hintergrund der urchristlichen Gemeinden \u2013 zum Glauben an Jesus durch kluge Argumente? Es braucht das \u00fcberf\u00fchrende Wort. (Joh. 16, 8-11)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Johannesevangelium wie auch die anderen Evangelien sind erz\u00e4hltes Bekenntnis zu Jesus. Sie entsprechen dem Auftrag Jesu: Wer mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater. (Mt. 10, 12) So verst\u00e4ndlich es ist, in Zeiten schrumpfender Mitgliederzahlern den R\u00fcckbau von Kirche und Gemeinde zu betreiben; Geb\u00e4ude aufzugeben und Gemeinden zusammenzulegen, ist es auch heute entscheidend, ob wir in der Einfachheit des Glaubens uns zu Jesus, dem Herrn, bekennen. Ohne all diese Verbeugungen vor dem Geist der Zeit, so als sei Gott nur ein jenseitiger und wir beauftragt, ihn diesseitig und anschaulich zu machen. Ist Gott nicht da gegenw\u00e4rtig, wo wir uns zu Jesus, dem Herrn, bekennen?!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jedenfalls, Johannes der T\u00e4ufer l\u00f6st eine Kettenreaktion aus mit dem Bekenntnis: Siehe, das ist Gottes Lamm! Er macht zwei seiner Sch\u00fcler aufmerksam auf Jesus; und sie folgen ihm. \u201eWas sucht ihr?\u201c \u201eWo wohnst du, Rabbi?\u201c \u201eKommt, dann werdet ihr es sehen!\u201c Sie gehen mit Jesus und bleiben den Rest des Tages bei ihm. Suchen, finden, bleiben, sind wichtige Stichworte in unserem biblischen Wort und ausgesprochen wie unausgesprochen im ganzen Evangelium. Die uns hier vorgestellt werden, Andreas, Simon Petrus, dann Philippus und schlie\u00dflich Natanael, sind Suchende, die finden oder gefunden werden und zu Nachfolgern Jesu werden. Andreas findet seine Bruder Simon und sagt zu ihm: \u201eWir haben den <strong>Messias <\/strong>gefunden, den versprochenen <strong>Retter.<\/strong>\u201c Es ist wichtig, dass er seinen Bruder an die Hand nimmt und zu Jesus bringt. Die Reaktion des Simon wird nicht genannt, aber Jesus gibt ihm einen zweiten Namen, Kephas, Petrus, d. h. Fels. Jesus bestimmt Simon dazu f\u00fcr seine Gemeinde ein Fels, ein Halt, zu sein. Das ist Auftrag, Dienst, auch Leiden, aber kein Thron der Ehre. Von einem Papsttum in Rom ist keine Rede im Evangelium, nirgends!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Einen weiteren Menschen findet Jesus am n\u00e4chsten Tag, Philippus aus Betsaida, gelegen am Nordufer des Sees Genezareth, der Stadt des Andreas und Petrus. \u201eKomm, folge mir!\u201c sagt Jesus. Das macht Philippus offensichtlich, auch wenn es nicht genannt wird; er findet Natanael und bezeugt ihm: \u201eWir haben den gefunden, \u00fcber den Mose im Gesetz geschrieben hat und den die Propheten angek\u00fcndigt haben. Es ist Jesus aus Nazareth, der Sohn Josefs.\u201c W\u00e4hrend bisher der Schritt in die Nachfolge Jesu ohne Frage oder Kritik erfolgte, ist Natanael nicht so leicht zu gewinnen. Er hat eine Frage: \u201eKann aus Nazareth etwas Gutes kommen?\u201c Das meint: Ich kenne mich aus in den heiligen Schriften, da ist nirgends die Rede von Nazareth als Herkunftsort des Messias. Natanael ist ein Bibelkenner, ein Schriftgelehrter und unterscheidet sich damit von Andreas, Simon und Philippus. Sein Einwand zieht sich durchs Johannesevangelium, offensichtlich ein typischer Einwand. (Joh. 7, 41. 52 \/ Joh. 6, 42) Welchen Messias erwartet Natanael?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nazareth, ein Ort ohne Verhei\u00dfung wie sie im Buch des Propheten Micha f\u00fcr Bethlehem steht: \u201eDoch dir, Betlehem im Gebiet der Sippe Efrat, l\u00e4sst der HERR sagen: \u00bbSo klein du bist unter den St\u00e4dten in Juda, aus dir wird der k\u00fcnftige Herrscher \u00fcber mein Volk Israel kommen. Sein Ursprung liegt in ferner Vergangenheit, in den Tagen der Urzeit.\u201c (Micha 5, 1) Jesus, ein Kind kleiner Leute, seine Eltern und Geschwister sind bekannt. Reicht das f\u00fcr die Messiasw\u00fcrde, f\u00fcr das K\u00f6nigtum in Israel? Philippus vermeidet eine Diskussion, die k\u00f6nnte er kaum gegen den Schriftgelehrten Natanael gewinnen. Er l\u00e4dt ihn ein: \u201eKomm mit und \u00fcberzeuge dich selbst!\u201c Auf die Begegnung mit Jesus kommt es an, nicht auf das Streitgespr\u00e4ch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das ist wichtig: begegnen Menschen Jesus, wenn sie uns begegnen? Das scheint sehr hochgegriffen, aber bilden wir nicht als Menschen, die zu Jesus geh\u00f6ren, IHN ab?! Und gilt das nicht auch f\u00fcr uns als Gemeinde Jesu? Welche Botschaft geht von uns aus- und ich meine nicht die gepredigte, sondern die gelebte; welche Botschaft geht von uns aus, wen repr\u00e4sentieren wir als Gemeinde? Auf was legen wir Wert? Ringen wir darum in der Spur von Jesus zu leben, dass Liebe, Wahrheit, Hoffnung von uns ausstrahlen, dass unser Beten mit Gottes Antwort rechnet und unser Umgang miteinander auch in Auseinandersetzungen gepr\u00e4gt ist von Respekt f\u00fcreinander. Ringen wir darum!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus respektiert Natanael, wenn er sagt: \u201eDa kommt ein wahrer Israelit, ein Mann ohne Falschheit.\u201c Das ist eine ehrende Anrede f\u00fcr den kritischen Schriftgelehrten Natanael. Seine Kritik kommt nicht aus Voreingenommenheit gegen Jesus, sondern aus dem Studium der Hl. Schriften. Wie gewinnt Jesus Natanael? Nicht durch Belehrung, sondern weil er ihn kennt. \u201eBevor Philippus dich rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen.\u201c Warum ist Natanael so \u00fcberrascht? Warum bricht sein Widerstand gegen Jesus so abrupt in sich zusammen? Aus der Schrift wei\u00df er, Gott sieht. So sagt es Hagar: \u201eDu bist ein Gott, der mich sieht. (1. Mose 16, 13) So hei\u00dft es in Psalm 94: \u201eDer das Ohr gepflanzt hat, sollte der nicht h\u00f6ren? Der das Auge gemacht hat, sollte der nicht sehen?\u201c (Ps. 94, 9) In diesem Horizont sieht das Johannesevangelium Jesus. Von daher bekennt Natanael: \u201e<strong>Rabbi, du bist der Sohn Gottes! Du bist der K\u00f6nig von Israel!\u201c<\/strong> Das ist ein erstaunliches Bekenntnis; aber das Johannesevangelium denkt vom Ende her. Es will gleich zu Beginn der h\u00f6renden Gemeinde in den Bekenntnissen dieser Erstzeugen sagen, wer Jesus f\u00fcr sie ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus selbst best\u00e4tigt und \u00fcberbietet das Bekenntnis Natanaels und der Erstzeugen noch: \u201eGlaubst du das jetzt, weil ich dir sagte, dass ich dich unter dem Feigenbaum sah? Du wirst noch viel gr\u00f6\u00dfere Dinge erleben\u2018. Und er fuhr fort: \u201aAmen, ich versichere euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und erleben, wie die Engel Gottes zum Menschensohn herab- und von ihm zum Himmel hinaufsteigen!\u2018\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer ist Jesus und was sollen wir von ihm bekennen? Ich will es so formulieren: Wir sollen von Jesus bekennen, dass wir durch Ihn einen offenen Himmel haben, Zugang zum barmherzigen, liebenden Gott, der sich unser annimmt, trotz Schuld und Not unseres Lebens. Wir sollen von Jesus bekennen, dass all dies uns durch Ihn und nur durch Ihn gegeben ist. Sind wir intolerant, fanatisch, exklusiv? Solange wir uns als Empfangende und eben nicht aus uns Habende verstehen, solange wir liebevoll tun, was Jesus entspricht, ist unser Bekenntnis richtig und notwendig. Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Winfried Klotz, Pfr. i. R., Bad K\u00f6nig, Odenwald, <a href=\"mailto:winfried.klotz@web.de\">winfried.klotz@web.de<\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5. 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