{"id":18597,"date":"2023-07-18T10:50:23","date_gmt":"2023-07-18T08:50:23","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18597"},"modified":"2023-07-19T09:07:01","modified_gmt":"2023-07-19T07:07:01","slug":"apostelgeschichte-241-47-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/apostelgeschichte-241-47-2\/","title":{"rendered":"Apostelgeschichte 2,41-47"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Nahe bei Gott und den Menschen | 7. So. n. Trinitatis | 23.07.2023 | Apg 2,41-47 | Barbara Pfister |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Liturgischer Hinweis: <\/strong><em>Die Predigt nimmt Bezug auf ein Video, das Gemeindeglieder via Twitter geteilt haben und auf ein Lied, welches unser Kirchenmusiker einstudiert hat und an diesem Sonntag pr\u00e4sentiert, dessen Text jedoch aus urheberrechtlichen Gr\u00fcnden hier nicht abgedruckt werden kann.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Text vom Video:<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Ein kleiner Junge fragte seinen Vater, wie gross ist Gott?<br \/>\nDer Vater antwortete erst einmal nicht, richtete den Blick zum Himmel, sah ein Flugzeug und fragte seinen Sohn: \u00abWie gross ist dieses Flugzeug?\u00bb Der Kleine antwortete, ohne zu z\u00f6gern: \u00abSehr klein Papa, kaum zu sehen!\u00bb<br \/>\nDann brachte er seinen Sohn zum n\u00e4chsten Flughafen. W\u00e4hrend sie sich einem Flugzeug n\u00e4herten, fragte er seinen Sohn: \u00abUnd jetzt? Wie gross ist es jetzt?\u00bb<br \/>\nFasziniert antwortete der Kleine: \u00abEs ist riesig Papa, man k\u00f6nnte es nicht \u00fcbersehen!\u00bb<br \/>\nDaraufhin sagte der Vater: \u00abSo ist Gott! Seine Gr\u00f6sse ist abh\u00e4ngig von der Ferne, die du zu ihm h\u00e4ltst. Je n\u00e4her du ihm bist, desto gr\u00f6sser wirkt Gott in deinem Leben!\u00bb<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Hinf\u00fchrung zum Lied und Predigtthema:<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist nicht Gott, der zu uns auf Distanz geht \u2013 sondern wir Menschen, die uns oft von ihm entfernen. Wir stehen in Gefahr, Gott entweder \u00ab\u00fcbergross\u00bb und \u00aballes bestimmend\u00bb zu machen, so, dass er f\u00fcr uns unnahbar und fern wird. So bewahren wir zwar die Allmacht Gottes, aber verlieren seine Barmherzigkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir k\u00f6nnen aber auch in der gegenteiligen Gefahr stehen und Gott klein machen. Wir werten ihn ab oder nehmen ihn in Schutz angesichts all dem Leid in der Welt, gegen das er anscheinend nichts tun kann. So machen wir Gott ohnm\u00e4chtig und hilflos.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich habe das Gef\u00fchl, dass wir heute hier bei uns eher in Gefahr stehen, Gott klein und damit bedeutungslos zu machen. Wir begrenzen ihn, sperren ihn ein in unsere Vorstellungen, wie er Handeln sollte und m\u00fcsste. Deshalb wollen wir an dieser Stelle mit unserem Versagen und unserer Schuld vor Gott kommen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>&#8211;&gt; Schuldbekenntnis<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00abNichts ist mehr, wie es einmal war!\u00bb<br \/>\nSo sagt es ein Paar, um die f\u00fcnfzig, das sich vor kurzem getrennt hat. Damals, frisch verliebt, waren sie \u00fcberzeugt, dass nichts und niemand ihre Liebe zum Erkalten bringen k\u00f6nnte. Doch jetzt erz\u00e4hlen sie mir, wie sie sich \u00fcber l\u00e4ngere Zeit voneinander entfremdet h\u00e4tten und die Distanz zwischen ihnen auf einmal un\u00fcberwindbar gross geworden sei.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch der alte Mann im Altersheim beginnt fast jeden zweiten Satz damit \u00abNichts ist mehr, wie es einmal war. Fr\u00fcher, da war alles besser!\u00bb Vieles, das er aufz\u00e4hlt, ist unwiederbringlich in die Ferne ger\u00fcckt und unserer Gesellschaft verloren gegangen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Verlusterfahrungen gibt es nicht nur in Beziehungen oder im Alter, sondern auch in unserem Glauben an Gott. Vielleicht hast auch du einmal dein pers\u00f6nliches Pfingsten erlebt: eine Gottesbegegnung, die dein Leben ver\u00e4nderte oder eine Erfahrung von christlicher Gemeinschaft, die ein Feuer von Glaubensenergie in dir angez\u00fcndet hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir h\u00f6ren Verse aus dem 2. Kapitel der Apostelgeschichte \u2013 die direkte Fortsetzung von Pfingsten. Gott hat den Heiligen Geist den J\u00fcnger*innen von Jesus gesandt und die Auswirkungen davon bekam das gesamte Volk in Jerusalem mit. Nur konnten die Menschen das, was sie sahen, und h\u00f6rten nicht einordnen, deshalb erkl\u00e4rte ihnen Petrus das Evangelium von Jesus Christus zusammengefasst in einer eindr\u00fccklichen Predigt. Wir h\u00f6ren, wie die Zuh\u00f6rer*innen darauf reagierten\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lesung: Apostelgeschichte 2, 37-41<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was f\u00fcr ein Tag! So schnell w\u00e4chst die Gemeinschaft derer, die Jesus nachfolgten von ein paar Dutzend Menschen auf \u00fcber 3000 Glaubende! Doch dieses gewaltige Kommen des Heiligen Geistes ist bereits 2000 Jahre Geschichte. Vielleicht liegt auch deine Gottesbegegnung, die dein Leben ver\u00e4ndert hat, bereits f\u00fcnf, 20 oder gar 50 Jahre zur\u00fcck. So kann es gut sein, dass du dich eher f\u00fchlst, wie wenn du eine Kopie, der Kopie, der Kopie in H\u00e4nden h\u00e4ltst, auf der die Handschrift Gottes nur noch schwach, kaum mehr lesbar und \u00fcberhaupt nicht mehr kraftvoll. Der Glaube, die Begeisterung und die erste Liebe, die damals dein Herz erf\u00fcllten, sind verblasst. Gott ist in die Ferne ger\u00fcckt und du verlierst ihn immer mehr aus den Augen. Wir entfremden uns langsam von Gott und machen ihn dadurch kleiner, belang- und bedeutungsloser f\u00fcr unser pers\u00f6nliches Leben und unsere Gesellschaft. Selbst innerhalb der Kirche, wo wir st\u00e4ndig von Gott reden, kann uns das passieren. Diese Situation beschreibt unser heutiger Liedbeitrag.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lied: \u00abWir haben Gott klein gemacht\u00bb; Text: Johannes Hansen; Musik: Siegfried Fietz<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=e8dKzRtJbfo\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=e8dKzRtJbfo<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Predigt<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 n\u00e4hertreten, damit Gott uns gr\u00f6sser werden kann<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0<\/strong>Wir k\u00f6nnen nur klein machen, was uns einmal gross und wichtig war. Wir k\u00f6nnen nur verlieren, was uns einmal geh\u00f6rt hat: Sei das die erste Liebe, wie beim Ehepaar, welches ich erw\u00e4hnt habe; sei es die unbebauten Gr\u00fcnfl\u00e4chen und die Postfiliale auf dem Dorf, welchen der alte Mann nachtrauert; oder sei es Gottes sp\u00fcrbare Gegenwart und sein sichtbares Wirken, so wie es die erste christliche Gemeinde an Pfingsten erlebt hatte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">N.T. Wright schreibt in seinem Apostelgeschichtekommentar:<br \/>\n<em>\u00abWo sich die Kirche heute stagnierend, unattraktiv, allt\u00e4glich und schrumpfend wiederfindet \u2013 und traurigerweise gibt es zumindest in der westlichen Welt viele Kirchen, auf die das zutrifft \u2013 da ist es Zeit, Apostelgeschichte 2,42-47 noch einmal zu lesen, auf unsere Knie zu gehen und zu fragen, was denn nicht geschieht, aber geschehen sollte. Das Evangelium hat sich nicht ver\u00e4ndert. Gottes Kraft hat nicht nachgelassen.\u00bb<a href=\"applewebdata:\/\/34955333-97E4-4594-AEC7-BA2E0D52E406#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"><strong>[1]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Deshalb tut es auch uns gut, wenn wir uns, wie dieser kleine Junge im Video, an der Hand nehmen lassen \u2013 nicht um das Flugzeug von Nahem zu sehen, sondern um in Gottes N\u00e4he zu treten. Denn je n\u00e4her wir ihm sind, desto gr\u00f6sser wird er in unserem Leben. F\u00fcr solch eine Ann\u00e4herung kann es helfen zur\u00fcck zu den Wurzeln zu gehen. Nicht, weil sich das, was an Pfingsten geschah und andere erlebten, kopieren liesse. Sondern um genau hinzuschauen, nach zeitlosen Merkmalen zu suchen oder wie es Wright formuliert: Fragen was heute denn nicht geschieht, aber eigentlich geschehen sollte. F\u00fcr dieses \u00abzur\u00fcck zu den Wurzeln\u00bb kann uns der heutige Predigttext helfen, welcher die direkte Fortsetzung von Petrus\u2019s Pfingstpredigt ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Predigttextlesung: Apostelgeschichte 2,41-47 <\/strong>(Z\u00fcrcher Bibel)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>41 Die nun [das von Petrus verk\u00fcndigte] Wort annahmen, liessen sich taufen. Und an jenem Tag wurden ungef\u00e4hr dreitausend Menschen der Gemeinde zugef\u00fchrt.<br \/>\n42 Sie aber hielten fest an der Lehre der Apostel und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und am Gebet.<br \/>\n43 Und Furcht erfasste alle: Viele Zeichen und Wunder geschahen durch die Apostel.<br \/>\n44 Alle Glaubenden aber hielten zusammen und hatten alles gemeinsam;<br \/>\n45 G\u00fcter und Besitz verkauften sie und gaben von dem Erl\u00f6s jedem so viel, wie er n\u00f6tig hatte.<br \/>\n46 Eintr\u00e4chtig hielten sie sich Tag f\u00fcr Tag im Tempel auf und brachen das Brot in ihren H\u00e4usern; sie assen und tranken in ungetr\u00fcbter Freude und mit lauterem Herzen,<br \/>\n47 priesen Gott und standen in der Gunst des ganzen Volkes. Der Herr aber f\u00fchrte ihrem Kreis Tag f\u00fcr Tag neue zu, die gerettet werden sollten.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eine \u00abganz normale\u00bb, christliche Gemeinde wird uns hier beschrieben: nah bei Gott und nah bei den Menschen.<br \/>\nIch m\u00f6chte mit Hilfe des Bibeltextes etwas konkretisieren, was es heissen kann, wenn wir die N\u00e4he zu Gott und den Menschen suchen und daran festhalten:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 nahe bei Gott sein heisst festhalten<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eifrig haben die ersten Christen ihr Glaubensleben begonnen, damals, als die zu Gott umgekehrt sind, sich auf den Namen Jesu taufen liessen, S\u00fcndenvergebung und den Heiligen Geist empfangen haben. Doch nicht nur das, sie blieben auch best\u00e4ndig dran, t\u00e4glich, w\u00f6chentlich und das \u00fcber Monate hinweg.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>42 Sie aber hielten fest an der Lehre der Apostel und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und am Gebet.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u2026 an der Lehre der Apostel<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Alles wollten sie von den Aposteln wissen \u00fcber das Leben und Wirken von Jesus, wie es sich verhielt mit seinem Tod, seiner Auferstehung und der Mission, welche er denen hinterlassen hat, die ihm nachfolgten. Quellfrisch konnten die Apostel ihre Erlebnisse mit und die Lehren von Jesus weitergeben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nahe bei Gott zu bleiben heisst f\u00fcr die Christen aller Epochen und Zeiten: an der Lehre der Apostel festhalten, wie sie uns in der Heiligen Schrift \u00fcberliefert ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sich mit der Bibel auseinandersetzen, selbst nachlesen, H\u00f6rbibel oder eine Bibelauslegung in einer Predigt h\u00f6ren, zusammen in einem Hauskreis Jesus-Worte lesen und gemeinsam dar\u00fcber diskutieren \u2013 all das kann uns helfen, zur\u00fcck zu den Wurzeln zu finden, uns Gott anzun\u00e4hern oder in seiner N\u00e4he zu bleiben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir werden staunen, wie der kleine Junge am Flughafen, wenn wir in der Bibel etwas davon entdecken, wie Gott ist \u2013 ganz anders als erwartet, \u00fcberraschend und gross \u2013 ziemlich sicher ganz anders als unsere Vorstellungen und Bilder von ihm. Beim Lesen der Evangelien werden wir merken, dass es nicht wir sind, die einen Schritt n\u00e4her treten, sondern dass Gott bereits einen Schritt auf uns zu gekommen ist, indem er in Jesus Christus f\u00fcr uns Menschen sichtbar, greifbar und erlebbar geworden ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dort, wo wir der Lehre der Apostel, also dem Evangelium, keinen Platz mehr gew\u00e4hren und dem lebenslangen Lernen aus der Heiligen Schrift keine Aufmerksamkeit schenken, wird es bald passieren, dass Gott in die Ferne r\u00fcckt und er f\u00fcr uns unbedeutend klein wird. Wer Gott aus dem Blick verliert, wird bald zur Weltanschauung und dem Gedankengut der uns umgebenden Gesellschaft zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>42 Sie aber hielten fest an der Lehre der Apostel und an der Gemeinschaft\u2026<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u2026 an der Gemeinschaft<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der gemeinsam gelebte Glaube war schon damals bei den ersten Christen nicht prim\u00e4r eine Interessensgemeinschaft. Nicht weil Spiritualit\u00e4t ihr gemeinsames Hobby war, schlossen sich diese Menschen zu einem regelm\u00e4ssigen Verein zusammen. Nein, der Heilige Geist selbst war es, der an Pfingsten alle, die zum Glauben an Jesus Christus kamen, zusammenf\u00fchrte in diese neuartige Gemeinschaft, die wir sp\u00e4ter Kirche nennen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Von Anfang an gab es unter den Christen keine Einf\u00f6rmigkeit \u2013 weder Volksgruppen-Zugeh\u00f6rigkeit noch Sprache, Schicht oder Geschlecht h\u00e4tte diese Menschen verbunden. Vielmehr waren es diese pers\u00f6nlichen Unterschiede, die auf einmal zweitrangig wurden, weil nur noch wesentlich war, dass sie alle den gleichen Erl\u00f6ser, Jesus Christus, gefunden und von Gott den gleichen Geist erhalten hatten, der nun in ihnen lebt (Vgl. Apg 2,5-11; Gal 3,28). So wurde Einheit in Vielfalt m\u00f6glich und ist bis heute ein Kennzeichen der Christen weltweit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nahe bei Gott zu bleiben \u2013 das gelingt Christen aus allen Zeiten und Epochen, wenn sie festhalten, an der Gemeinschaft und um die Einheit untereinander ringen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So, wie es in einem alten Schweizer Jungscharlied heisst: \u00abWarum gaht\u2019s denn n\u00f6d als Solo-Chrischt? \u2026 En Chrischt brucht de ander, de ander brucht mich, so h\u00e4lfed mir enander uf em W\u00e4g i Gottes Riich.\u00bb<a href=\"applewebdata:\/\/34955333-97E4-4594-AEC7-BA2E0D52E406#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>42 Sie aber hielten fest an der Lehre der Apostel und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und am Gebet. (ZB)<br \/>\n46 Tag f\u00fcr Tag kamen die Gl\u00e4ubigen einm\u00fctig im Tempel zusammen und feierten in den H\u00e4usern das Abendmahl. In grosser Freude und mit aufrichtigem Herzen trafen sie sich zu den gemeinsamen Mahlzeiten. (Hfa)<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u2026 am Brotbrechen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die ersten Christen brachen nicht einfach mit ihrer j\u00fcdischen Vergangenheit. Vielmehr zog es sie nach dem Erlebnis mit dem Heiligen Geist erf\u00fcllt zu werden, erst recht in den Tempel, in Gottes Gegenwart. Dar\u00fcber hinaus trafen sie sich in den H\u00e4usern der andern Jesus-Nachfolger*innen um Gemeinschaft zu pflegen. Interessanterweise ist dort, sozusagen im Hauskreis, nicht im Tempelgottesdienst, der urspr\u00fcngliche Ort, an dem sie Abendmahl feierten. Der Name deutet es schon an: Die ersten Christen feierten anders Abendmahl als wir. Sie assen zusammen eine gew\u00f6hnliche Mahlzeit und wohl im Anschluss daran, brachen sie gemeinsam das Brot in Erinnerung an das, was Jesus tat. (Vgl. wie damals Lk 20,14-20)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie erinnerten sich daran, wie er mit S\u00fcndern und Z\u00f6llnern ass (Lk 15,1; Lk 19,1-10), die auf Gottes Vergebung angewiesen waren und dankten ihm, dass er auch ihnen immer wieder vergibt. Sie dachten daran, wie Jesus kurz vor seinem Tod das Brot brach und sagte: Das ist mein Leib \u2013 mein Leben, das ich hergebe, aus Liebe zu euch (Lk 22,19). Sie riefen sich wohl auch in Erinnerung, wie sich einige Tage sp\u00e4ter, der Auferstandene, beim Brotbrechen zu erkennen gab und weiterhin beim Abendmahl auf besondere Art und Weise gegenw\u00e4rtig ist (Lk 24,30-32).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit grosser Freude und ehrlicher Herzlichkeit feierten sie. Ziemlich anders als wir es oft tun in bedr\u00fcckter Feierlichkeit, \u00e4hnlich einer Abdankung. Die ersten Christen jedenfalls feierten Abendmahl freudig mit dem Bewusstsein, dass sie selbst Anteil haben an Jesu Auferstehungsleben. Das gab ihnen die Hoffnung, eines Tages erneut mit Jesus zusammen zu Essen und Trinken in Gottes neuer Welt (Lk 22,16-18).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nahe bei Gott zu bleiben, heisst f\u00fcr die Christen aus allen Epochen und Zeiten: Nicht aufh\u00f6ren das Brot zu brechen und Abendmahl zu feiern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn es stimmt, was wir im Video geh\u00f6rt haben: \u00abGottes Gr\u00f6sse ist abh\u00e4ngig von der Ferne, die wir zu ihm halten. Je n\u00e4her wir ihm sind, desto gr\u00f6sser wird er in unserem Leben.\u00bb Dann lohnt es sich zu \u00fcberlegen, ob es eine gr\u00f6ssere N\u00e4he gibt, als die Gegenwart des Auferstandenen leibhaftig in uns aufzunehmen durch Brot und Wein?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Abendmahl feiern dient uns als Erinnerung an das, was Jesus f\u00fcr uns getan hat. Es dient aber auch zur Vergewisserung: Uns ist vergeben, wir sind gerettet. Gleichzeitig weckt es in uns die Hoffnung, dass Auferstehung und ewiges Leben auch uns erwartet und es gibt die tiefe Gewissheit f\u00fcr\u2019s Hier und Jetzt: Der dreieine Gott lebt in mir und ich in ihm.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>42 Sie aber hielten fest an der Lehre der Apostel und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und am Gebet.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u2026 am Gebet<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer betet, kann Gott nicht klein machen und aus seinem Leben verdr\u00e4ngen. Denn mit Gott reden heisst auch, mit ihm rechnen. Die ersten Christen rechneten mit Gottes Gegenwart in ihrer Mitte trotz Verfolgung, Armut, fehlendem Rechtsstatus und ohne eigene Gemeinder\u00e4umlichkeiten. Eine christliche Gemeinde, die nicht betet, ist eine sterbende Gemeinde, weil sie nicht mehr mit Gottes Wirken rechnet und stattdessen sich selbst zum Massstab und Mittelpunkt macht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nahe bei Gott zu bleiben, heisst somit f\u00fcr Christen aus allen Epochen und Zeiten: Beharrlich zu bleiben im Gebet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denn mit jedem Gebet gestehen wir uns ein: Wir selbst sind in Vielem hilflos, schwach und ohnm\u00e4chtig \u2013 darum bitten wir Gott und klagen ihm unsere Not. Beten ist aber auch ein Ausdruck daf\u00fcr zu sagen: Was gut gelungen ist, haben wir nicht allein uns zu verdanken. Deshalb loben wir Gott und danken ihm. Beim Beten verlassen wir die kleine, begrenzte Welt unserer eigenen M\u00f6glichkeiten und treten in den Aktionsradius des unbegrenzten Gottes ein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist besonders spannend die Apostelgeschichte einmal mit dem Fokus auf das Gebet durchzulesen. Es f\u00e4llt auf, dass bei den ersten Christen beten und arbeiten, Kontemplation und Aktion immer untrennbar zusammengeh\u00f6rte (Vgl. Apg 1,12-14; Apg 1,23-26; Apg 3,1-10; Apg 4,23-31; Apg 6,3-7; Apg 7,59f; Apg 8,14-17; Apg 8,27ff; Apg 9,40f; Apg 10,9ff). Keines kann durch das andere ersetzt werden, denn gebetslose Aktionen enden in purem Aktivismus und tatenlose Gebete werden zum leeren Geschw\u00e4tz. Von den ersten Christen k\u00f6nnen wir lernen dieses Gleichgewicht zu halten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Obwohl das Festhalten am Evangelium, an der Gemeinschaft, am Abendmahl feiern und beten alles recht unscheinbare, nach Innen gerichtete Sachen sind, hatten diese sichtbare Auswirkungen nach aussen hin. Auf einmal konnte die Gesellschaft rund um diese Gemeinde herum Gott nicht mehr an den Rand dr\u00e4ngen, klein reden oder ignorieren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>43 Jedermann in Jerusalem war von einer tiefen Ehrfurcht vor Gott ergriffen, und durch die Apostel geschahen zahlreiche Wunder und viele au\u00dfergew\u00f6hnliche Dinge. (NG\u00dc)<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 nahe bei den Menschen zu sein heisst teilen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nebst dem \u00fcbernat\u00fcrlichen Eingreifen Gottes, l\u00f6sten auch die aussergew\u00f6hnlichen menschlichen Verhaltensweisen Erstaunen aus. Die ersten Christen sind n\u00e4mlich nicht nur nahe bei Gott geblieben, sondern auch nahe bei ihren Glaubensgeschwistern:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>44 Die Gl\u00e4ubigen lebten wie in einer gro\u00dfen Familie. Was sie besa\u00dfen, geh\u00f6rte ihnen gemeinsam.<br \/>\n45 Wenn es an irgendetwas fehlte, war jeder gerne bereit, ein Grundst\u00fcck oder anderen Besitz zu verkaufen und mit dem Geld den Notleidenden in der Gemeinde zu helfen. (Hfa)<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Oft ist bei diesen Versen die Rede von einem urchristlichen Kommunismus. Doch niemand hatte den ersten Christen verordnet, sie m\u00fcssten ihr Privatbesitz aufgeben und alles in einen Topf werfen. Vielmehr teilten sie freiwillig und mutig ihre Ressourcen, wie in einer grossen Familie. Da w\u00fcrde auch kaum jemand davon reden, dass dies mein Tisch, mein Stuhl, mein Vorrat ist. Viel mehr bezeichnen die, welche das Brot verdienen dies nicht als ihr alleiniger Besitzt, sondern sehen das Erwirtschaftete als Ressource des gesamten Haushaltes, die allen in der Familie zu gut kommen soll.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ihre Umkehr zu Jesus Christus hat bei den ersten Christen ihr Verh\u00e4ltnis zum Besitz auf den Kopf gestellt. Statt \u00c4cker, Bauland, Zweitwohnungen, gef\u00fcllte Vorratskeller oder Sparkonten zu horten, teilten sie freiwillig. Sie sahen es als ihren Gewinn an, wenn die Kinder ihrer Mitchristen nicht mehr hungern m\u00fcssen, sondern satt ins Bett gehen k\u00f6nnen, sauberes Wasser zur Verf\u00fcgung steht, Arme eine Chance auf Arbeit und Bildung bekommen und in ihrer Mitte Menschen aufatmen k\u00f6nnen, weil f\u00fcr ihr Lebensnotwendigstes gesorgt ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diese Menschen sind keine Sklaven von Geld und Besitz mehr, sondern durch Jesus frei gemacht, um ohne Zwang und Sorge mit ihrem Besitz wirtschaften zu k\u00f6nnen. So investierten sie in ein Unternehmen, das Ewigkeitswert hat: die Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t der Menschen in ihrer Mitte. So k\u00f6nnen die Armen in der Gemeinde Gottes Versorgung praktisch erleben durch die Reichen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein beeindruckender Zusammenhalt, den ich so nicht mehr kenne. K\u00f6nnte es sein, dass wir durch unseren Individualismus, Egoismus, die Sicherheitsliebe und den Geiz immer wieder Gott klein machen und ihm im Wege stehen, durch uns andern Menschen seine Gr\u00f6sse, G\u00fcte und Gegenwart zu zeigen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Christen, die am Zentralen festhalten, zusammenhalten, indem sie teilen und ineinander investieren \u2013 die werden wahrgenommen von ihrem Umfeld:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>47 Sie lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber f\u00fcgte t\u00e4glich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden. (LUT 2017)<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eine \u00abganz normale\u00bb Gemeinde \u2013 eine Kirche, die w\u00e4chst, die nahe bei Gott, den Mitchristen und der Gesellschaft ist \u2013 das zeigt unsere Reise zur\u00fcck zu den Wurzeln.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 wie finden wir zur\u00fcck in diese N\u00e4he?<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Habt ihr den kleinen oder auch himmelweiten Unterschied bemerkt zwischen unserer Kirchgemeinde und der Jerusalemer Urgemeinde? Zwischen uns als Kopie der Kopie der Kopie und dem Original?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es gibt mindestens zwei Strategien, wie wir mit diesem bemerkten Unterschied umgehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die einen sagen: Damals war das goldene Zeitalter, sozusagen der Fr\u00fchling der christlichen Gemeinde. Aber bei uns heute ist diese erste Liebe erkaltet. Uns ist diese innige N\u00e4he zu Gott abhandengekommen. Wir leben im Sp\u00e4therbst der Kirche. Wir m\u00fcssen akzeptieren, dass die Bl\u00e4tter fallen und wir immer weniger werden. Wir erwarten besser nichts mehr von Gott, so werden wir auch sicher nicht entt\u00e4uscht werden.<br \/>\nSo verabschieden sich einige k\u00fchl distanziert innerlich von der Kirche und dem christlichen Glauben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Andere wiederum sagen: Fr\u00fcher was alles besser! Wir m\u00fcssen um jeden Preis zur\u00fcck zum Original und wieder eine Gemeinde werden, wie sie in Apostelgeschichte 2 beschrieben ist. Koste es, was es wolle. Krempeln wir die \u00c4rmel hoch und packen an: mehr Jugendangebote, ansprechendere Gottesdienste, ein Caf\u00e9, Strasseneins\u00e4tze und ein 24Stunden Gebet brauchen wir. Mit roten K\u00f6pfen und Schweissperlen st\u00fcrzen sie sich in die Arbeit die Kirche zu retten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Beides wird uns keinen Zentimeter weiterbringen. Eigentlich wissen wir dies auch aus Erfahrung. Doch, g\u00e4be es wohl einen dritten Weg, jenseits von Resignation und Hyperaktivismus? Ich habe keine Antwort darauf, deshalb stelle ich nur ein paar offene Fragen und Gedankenanst\u00f6sse in den Raum:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4re es m\u00f6glich, dass uns beim Lesen der Apostelgeschichte die Sehnsucht neu packen w\u00fcrde, dass wir als Kirche heute und hier eine kleine Schwesterngemeinde dieser Jerusalemer Urgemeinde werden k\u00f6nnten? Nicht, weil wir so nahe dran sind am Original \u2013 aber weil Gott Gott bleibt und seine Gemeinde heute genauso baut wie damals.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4re es m\u00f6glich, dass es uns ein gemeinsames Anliegen wird, wof\u00fcr wir Gott beharrlich bitten, dass er aus uns eine solche \u00abnormale\u00bb Gemeinde macht, die festh\u00e4lt am Wesentlichen, zusammenh\u00e4lt und wahrgenommen wird in der Gesellschaft? Nicht, weil wir so ausdauernde Beter*innen sind, eine starke Gemeinschaft untereinander versp\u00fcren oder um Gunst in der gesamten Stadt buhlen wollten. Sondern, weil Gott Gott bleibt und seine Gemeinde hier genauso bauen will wie dort.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">W\u00e4re es m\u00f6glich, dass wir uns gegenseitig immer wieder daran erinnern, dass es kein frommer Wunschtraum ist, dass Gott unsere Gemeinde verwandelt und ver\u00e4ndert?\u00a0 Nicht weil wir so aktiv sind oder grossen Glauben haben, sondern weil Gott Gott bleibt und er selbst es ist, welcher die Menschen dazuf\u00fcgt, rettet und seine Kirche wachsen l\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott ist gen\u00fcgend gross dazu \u2013 h\u00f6chstens wir haben ihn klein gemacht. Aber wie gut, dass er sich nicht von uns vorschreiben l\u00e4sst, was \u00abnormal\u00bb ist und was er zu tun hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Gott sei Dank, dass er Gott bleibt \u2013 gegen uns und so f\u00fcr uns.<a href=\"applewebdata:\/\/34955333-97E4-4594-AEC7-BA2E0D52E406#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><strong>[3]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>VDM (Verbi Divini Ministra) Barbara Pfister, CH-Bubikon<\/strong><br \/>\n<strong>E-Mail: <a href=\"mailto:barbara_pfister@gmx.ch\">barbara_pfister@gmx.ch<\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Barbara Pfister, geb. 1977, Pfarrerin in der ev. ref. Kirche Wetzikon (Z\u00fcrich).<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/34955333-97E4-4594-AEC7-BA2E0D52E406#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> N.T. Wright; Apostelgeschichte f\u00fcr heute; Bd 1; Brunnen Verlag 2015; Seite 71<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/34955333-97E4-4594-AEC7-BA2E0D52E406#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Melodie: Ueli Stadelmann; Satz: David Pl\u00fcss; Text: Ueli Stadelmann &amp; Thomas Brefin<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/34955333-97E4-4594-AEC7-BA2E0D52E406#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Aus dem Lied: Wir haben Gott klein gemacht; Text: Johannes Hansen; Musik: Siegfried Fietz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nahe bei Gott und den Menschen | 7. So. n. Trinitatis | 23.07.2023 | Apg 2,41-47 | Barbara Pfister | Liturgischer Hinweis: Die Predigt nimmt Bezug auf ein Video, das Gemeindeglieder via Twitter geteilt haben und auf ein Lied, welches unser Kirchenmusiker einstudiert hat und an diesem Sonntag pr\u00e4sentiert, dessen Text jedoch aus urheberrechtlichen Gr\u00fcnden [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":18463,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[40,454,1,812,157,853,114,340,349,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-18597","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-apostelgeschichte","category-7-so-n-trinitatis","category-aktuelle","category-barbara-pfister","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-kapitel-02-chapter-02-apostelgeschichte","category-kasus","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18597","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18597"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18597\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18602,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18597\/revisions\/18602"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18463"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18597"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18597"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18597"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=18597"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=18597"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=18597"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=18597"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}