{"id":18652,"date":"2023-07-25T15:19:10","date_gmt":"2023-07-25T13:19:10","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18652"},"modified":"2023-07-25T15:20:23","modified_gmt":"2023-07-25T13:20:23","slug":"matthaeus-513-16-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-513-16-5\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 5,13-16"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Licht, das allen leuchtet. | 8. So. n. Trinitatis | 30.7. 2023 | Mt 5,13-16 | Eberhard Busch |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Jesus spricht: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr n\u00fctze, als dass man es wegsch\u00fcttet und l\u00e4sst es von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man z\u00fcndet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eIhr seid das Licht der Welt\u201c, das sagt Jesus laut dieser Bibelstelle und das sagt er heute zu uns: \u201e<em>Ihr<\/em> seid das Licht der Welt&#8220;! Ich reibe mir verdutzt die Augen. Welche Auszeichnung! Sind damit wirklich <em>wir<\/em> gemeint? Geht auch uns das an? Wie kommen wir dazu? Das verwundert \u00fcber die Ma\u00dfen. <em>Das<\/em> sollen wir sein: eine Lichtgestalt? Nicht ihr sollt es sein. Ihr seid es! So werden wir hier angeredet: \u201eIhr seid das Licht der Welt&#8220;! H\u00f6rt! Ihr hier Angesprochenen, ihr seid nicht auf der dunklen Seite des Lebens. Ihr m\u00fcsst nicht mehr im Tr\u00fcben fischen. \u201eJetzt ist die Zeit\u201c, wie die Losung letzthin am Kirchentag in N\u00fcrnberg hie\u00df, n\u00e4mlich Zeit, dass wir hervortreten und uns sehen lassen. Wir k\u00f6nnen doch nicht leben wie eine Schnecke in ihrem Haus oder wie in einem finstern Tunnel ohne Ausgang. Wir sind herausgef\u00fchrt aus dem Dunkel ans Licht, heraus aus der \u201eWelt&#8220;.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und \u201e<em>Welt<\/em>\u201c, das meint: an einem Ort zu leben, der uns gar nicht gut tut. Dort h\u00e4lt sich lichtscheues Gesindel auf, das es sich zunutze macht: \u201eim Dunkeln ist gut Munkeln.&#8220; Und dort sind auch solche, die dasselbe im Blitzlichtgewitter in aller \u00d6ffentlichkeit tun. So oder so, es steht durchaus nicht zum Besten, dort h\u00e4ngen zu bleiben: an einem Ort, den zu verlassen jetzt an der Zeit ist. Und wer ist da nicht alles ortsans\u00e4ssig! Alt und jung, dumm und klug. Und das ist nicht blo\u00df Vergangenheit. Das ragt immer noch in die Gegenwart hinein: eine Welt voll von \u00c4rgernis, von Streit, von Treten und Getretenwerden, von Klage und Anklage. Und diese arge Welt ist nicht nur da drau\u00dfen. Sie steckt allemal da, wo man sie am wenigsten vermutet: sie steckt in uns, in mir. Ich bedarf selber des Lichts. \u201e<em>Mehr<\/em> Licht!&#8220;, wie es der Dichter Goethe zuletzt geseufzt hat. Vermutlich sind wir gar nicht so, wie wir nach au\u00dfen scheinen. Wir k\u00f6nnen halt nicht \u00fcber unsern eigenen Schatten springen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber in den Winkeln eines Schattendaseins sind wir nicht mehr zu Hause. Eine starke Hand zieht uns von dort heraus, wie jemanden aus einem Sumpf, der einem den Atem nimmt. Wir sind &#8222;versetzt&#8220; (Kol 1,12) von einem unguten an einen guten Ort, richtig hin<em>gezogen<\/em>, dorthin, wo in frischer Luft die Sonne scheint, \u201evoll Freud und Wonne&#8220;, so sch\u00f6n, dass es sich widerspiegelt in den Gesichtern. Wir d\u00fcrfen sein wie jemand, der aus der Narkose erwacht und der nach einem schweren Eingriff in heiterer Atmosph\u00e4re aufatmet. Mag die Welt im Dunklen sein, mag ich mich auf der Schattenseite f\u00fchlen \u2013 dort geh\u00f6ren wir einfach nicht hin, weil wir einem Anderen geh\u00f6ren. Er fragt nicht lang, ob wir hierhin passen. Er platziert uns kurzerhand auf seiner Seite. Gott sei Dank! Er spricht es uns zu: \u201eIhr <em>seid<\/em> das Licht der Welt&#8220;. Daran ist nicht zu r\u00fctteln.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Beachten wir es wohl: \u201e<em>Ihr&#8220;<\/em> \u2013 ich bin kein Einzelkind des lieben Gottes. Ich geh\u00f6re ihm nicht, wenn ich nicht auch zu den Anderen geh\u00f6re. Und ich darf ja heilfroh sein, dass ich Schwestern und Br\u00fcder zur Seite habe, selbst wenn es nur zwei oder drei w\u00e4ren. Ich pfeife auf ein Privatchristentum, eines, in dem jeder nach seiner Fa\u00e7on selig werden will. Ich strecke die Hand aus nach Wegbegleitern und danke f\u00fcr die, die dabei mit mir unterwegs sind. Und singe: \u201eKommt Kinder, la\u00dft uns wandern, \/ Wir gehen Hand in Hand; \/ Eins freuet sich am andern \/ In diesem wilden Land. \/ Kommt, la\u00dft uns kindlich sein, \/ Uns auf dem Weg nicht streiten; \/ Die Engel selbst begleiten \/Als Br\u00fcder unsere Reihn.\u201c (Tersteegen)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich wei\u00df wohl, die Andren k\u00f6nnen mir auch zu schaffen machen, k\u00f6nnen so sein, dass ich ihnen aus dem Weg gehen m\u00f6chte oder gar, dass ich sie am liebsten aus dem Weg r\u00e4umen w\u00fcrde. Aber nun ist dies das Neue in meinem Leben im Licht, dass ich lerne, auf Schritt und Tritt zu fragen: nicht zuerst, was meint der oder die \u00fcber diese und jene, und nicht, was sagt mein Herz und mein Instinkt zu den Betreffenden. Das Neue ist, dass mir aufgeht, was ein Menschenfreund so fein gesagt hat: \u201eMan muss nicht unbedingt das Licht der anderen ausblasen, um das eigene Licht leuchten zu lassen.\u201c Sie, die Anderen sind mir gerade in ihrer Andersheit interessant, mehr noch: sie sind mir Geschwister. Und wenn man sich durch sie gest\u00f6rt f\u00fchlt, so frage ich mich am besten, mit dem fr\u00fcheren Kirchenpr\u00e4sidenten Martin Niem\u00f6ller: \u201eWas w\u00fcrde Jesus dazu sagen?\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So ist das mit dem neuen Leben. So lebe ich im Licht. So bin ich sogar selber ein Licht, vielleicht nur eine Funzel, aber so, dass mir diese Frage vordringlich wird: Was w\u00fcrde Jesus heute sagen? Was <em>sagt<\/em> er dazu? Die so zu fragen lernen, die richten sich nicht mehr nach den Moden und Spr\u00fcchen, die heute auftauchen und morgen wieder verschwinden. Sie orientieren sich vielmehr an dem, den Gott unter uns aufgestellt hat, Jesus Christus, dem Freund der Menschen. Ihre Kompassnadel weist hin zu ihm. Sie sind Licht \u2013 nicht, weil sie abgewandt sind von der \u201eWelt&#8220;, allein deshalb, weil sie zugewandt sind zu Ihm, der das gro\u00dfe Licht ist. Und <em>sie<\/em> sind Licht nicht, weil sie besser sind als Andere, aber weil sie sich in Seiner N\u00e4he befinden. Graf Zinzendorf hat gedichtet: \u201eUnd von seinem Brennen \/ nehme unser Licht den Schein. \/ Also wird die Welt erkennen, \/ dass wir seine J\u00fcnger sein.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und sind wir von ihm eingeholt, so gehen wir mit ihm. So machen wir es ihm nach, was er uns vorgemacht hat. Wir sind von ihm gesandt zu solchen, die in aussichtslosen Tiefen leben. Die Sammlung um ihn und die Sendung durch ihn geh\u00f6ren zusammen, so wie das Einatmen und Ausatmen. Wir gehen mit leeren H\u00e4nden zu unseren Mitmenschen, wenn wir uns nicht um Ihn sammeln. Aber auch: Wir sind verkehrte Nachfolger Jesu, wenn wir nicht teilen, was uns anvertraut ist. Es geht allemal darum, dass wir unseren N\u00e4chsten ein Lichtlein bringen, dass wir unter ihnen Hoffnung verbreiten. Sie k\u00f6nnen uns dabei nicht ganz fremd sein. Wir stammen ja aus <em>der selben<\/em> Welt, in der uns der Ruf Jesu getroffen hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Doch wir gehen anders in sie, als wir aus ihr gekommen sind. Und wir gehen ohne Angst und ohne Sorge. In vollem Vertrauen. Es gibt nur <em>eine<\/em> Gefahr, die kommt von uns selbst. Wie es in dem anderen Bild hei\u00dft. Es ist die Gefahr, dass wir wie Salz sind, das salzlos ist; das geht ja gar nicht. Oder eben: Es ist die Gefahr, dass wir eine Kerze anz\u00fcnden, um Licht zu haben, und stellen dabei einen Topf dr\u00fcber. Dann sieht man nichts mehr. Dann verl\u00f6scht sie \u00fcber kurz oder lang. Das w\u00e4re ein Widerspruch in sich. Vielmehr, bei Licht besehen, ist es anders: So wenig das Salz seine Salzkraft verliert, so wenig k\u00f6nnen wir andere sein als Kinder Gottes. Und so wenig, wie man ein Licht anz\u00fcndet, um es dunkel zu haben, so wenig k\u00f6nnen wir vergessen, dass Gottes Liebe und F\u00fcrsorge die Richtschnur ist bei unsrem Umgang mit unsrem N\u00e4chsten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dann gehen wir tats\u00e4chlich anders in die Welt, als wir aus ihr gekommen sind. Dann d\u00fcrfen wir in so vielem Dunkel etwas Erhellendes wagen, m\u00fcssen nicht auf ein b\u00f6ses Wort Widerwort geben, nicht einen Schlag mit einem Gegenschlag \u00fcbertrumpfen, dann wird die Regel au\u00dfer Kraft gesetzt: wie du mir, so ich dir. Sch\u00e4me dich nicht, ein Christ zu sein (R\u00f6mer 1,16)! Erweist eure guten Werke den n\u00e4chsten Besten! Und ob dieses Tun gut ist, zeigt sich darin, dass es den lieben Gott lobt. Vielleicht kennen wir das Kinderlied: \u201eIn der Welt ists dunkel, leuchten m\u00fcssen wir \/ du in deiner Ecke, ich in meiner hier. \/ Sieh an jedem Orte, gibt es was zu tun, \/ wo die echte Liebe nie kann m\u00fc\u00dfig ruhn.&#8220; Man muss gewiss nicht alles tun, sondern immer nur eines. Aber das Eine tue! Nun tu, was du nicht lassen kannst. Sei, was du bist. Gib weiter, was dir gegeben ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denken wir nach \u00fcber das, was Martin Luther King beim Aufstand der Farbigen gegen das Unrecht in den USA als ihr Anf\u00fchrer gesagt hat und als sich eine Waffenmacht dem entgegenstellte: \u201eDas ist die Schw\u00e4che der Gewalt: Sie erzeugt genau das, was sie zerst\u00f6ren will.\u00a0 Wer Gewalt mit Gewalt erwidert, vervielf\u00e4ltigt damit die Gewalt, eine abw\u00e4rtsf\u00fchrende Spirale. Dunkelheit kann Dunkelheit nicht vertreiben. Das kann nur Liebe.\u201c Gemeint ist nicht ein harmloser Flirt, kein Techtel-Mechtel. Gemeint ist die standfeste Liebe, die sich nicht umbringen l\u00e4sst durch stumpfe Gewalt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Man muss dabei nicht gerade \u00fcbergriffig sein, keiner, der anderen senkrecht auf die Nerven geht, statt ihnen auf die Beine zu helfen. Man muss nicht sein wie jene wunderliche Kragenechse, die sich bei Gefahr aufplustert, damit sie st\u00e4rker aussieht, als sie ist. Draufg\u00e4nger tun selten das Rechte. \u201eVerricht das Deine nur getreu\u201c, hei\u00dft es im Lied. Es geht ja darum, dass nicht wir gelobt werden, sondern unser &#8222;Vater im Himmel&#8220;. Der Dichterpfarrer Albrecht Goes hat h\u00fcbsch gesagt: \u201eEin Knecht macht keinen L\u00e4rm.&#8220; Und eine Magd auch nicht. Sie machen schon darum keinen L\u00e4rm, weil sie bu\u00dffertig dessen eingedenk sind, wieviel Ungl\u00fcck schon im Namen Gottes angerichtet worden ist und noch angerichtet wird in Gottes geliebter Menschheit. Aber auch darum keinen L\u00e4rm, weil das Rechte allermeist auf zerbrechlichen F\u00fc\u00dfen kommt und nicht aufgedonnert. Wir k\u00f6nnen letztlich nur <em>beten<\/em>, \u201ezieh in deinen Wunderschein \/ bald die ganze Welt hinein.&#8220; Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Eberhard Busch<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>&lt;ebusch@gwdg.de&gt;<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Licht, das allen leuchtet. | 8. So. n. Trinitatis | 30.7. 2023 | Mt 5,13-16 | Eberhard Busch | Jesus spricht: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? 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