{"id":18710,"date":"2023-08-10T11:28:05","date_gmt":"2023-08-10T09:28:05","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18710"},"modified":"2023-08-15T10:59:38","modified_gmt":"2023-08-15T08:59:38","slug":"deuteronomium-45-20-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/deuteronomium-45-20-3\/","title":{"rendered":"Deuteronomium 4,5-20"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Erz\u00e4hlt euren Kindern und Enkeln | Israelsonntag |10. Sonntag nach Trinitatis | 13.08.23 | 5. Mose 4,5\u201320 | Paul Wellauer |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>| <\/strong><strong>Psalmgebet im Wechsel| Psalm 78,1-14 <\/strong><strong>| Die Bibel nach Martin Luther, 2017*<br \/>\n| Schuld, Gericht und Gnade in Israels Geschichte | [<\/strong><strong>1\u00a0Eine Unterweisung Asafs.] <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I H\u00f6re, mein Volk, meine Unterweisung, neiget eure Ohren zu der Rede meines Mundes!<br \/>\nII 2\u00a0Ich will meinen Mund auftun zu einem Spruch und Geschichten verk\u00fcnden aus alter Zeit.<br \/>\nI 3\u00a0Was wir geh\u00f6rt haben und wissen und unsre V\u00e4ter uns erz\u00e4hlt haben,<br \/>\nII 4\u00a0das wollen wir nicht verschweigen ihren Kindern; wir verk\u00fcndigen dem kommenden Geschlecht den Ruhm des HERRN und seine Macht und seine Wunder, die er getan hat.<br \/>\nI 5\u00a0Er richtete ein Zeugnis auf in Jakob und gab ein Gesetz in Israel und gebot unsern V\u00e4tern, es ihre Kinder zu lehren,<br \/>\nII 6\u00a0auf dass es die Nachkommen lernten, die Kinder, die noch geboren w\u00fcrden; die sollten aufstehen und es auch ihren Kindern verk\u00fcndigen,<br \/>\nI 7\u00a0dass sie setzten auf Gott ihre Hoffnung\u00a0und nicht verg\u00e4ssen die Taten Gottes, sondern seine Gebote hielten<br \/>\nII 8\u00a0und nicht w\u00fcrden wie ihre V\u00e4ter, ein abtr\u00fcnniges und ungehorsames Geschlecht, dessen Herz nicht fest war und dessen Geist sich nicht treu an Gott hielt,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I 9\u00a0wie die S\u00f6hne Ephraim, wohl ger\u00fcstete Bogensch\u00fctzen, abfielen zur Zeit des Streits;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">II 10\u00a0sie hielten den Bund Gottes nicht und wollten nicht in seinem Gesetz wandeln<br \/>\nI 11\u00a0und vergassen seine Taten und seine Wunder, die er sie hatte sehen lassen.<br \/>\nII 12\u00a0Vor ihren V\u00e4tern tat er Wunder in \u00c4gyptenland, im Gefilde von Zoan.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I 13\u00a0Er zerteilte das Meer und f\u00fchrte sie hindurch und liess das Wasser stehen wie eine Mauer.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">II 14\u00a0Er leitete sie bei Tage mit einer Wolke und die ganze Nacht mit einem hellen Feuer.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I+II AMEN<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>| Lesung Neues Testament <\/strong><strong>| Markus 12,28-34 | Die <\/strong><strong>Z\u00fcrcher Bibel, 2007**<br \/>\n| Zur Frage nach dem h\u00f6chsten Gebot <\/strong><strong>|<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">28\u00a0Und einer der Schriftgelehrten, der geh\u00f6rt hatte, wie sie miteinander stritten, trat zu ihm. Und da er sah, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches Gebot ist das erste von allen? 29\u00a0Jesus antwortete: Das erste ist: H\u00f6re, Israel, der Herr, unser Gott, ist allein Herr, 30\u00a0und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand und mit all deiner Kraft. 31\u00a0Das zweite ist dieses: Du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst. H\u00f6her als diese beiden steht kein anderes Gebot. 32\u00a0Und der Schriftgelehrte sagte zu ihm: Sch\u00f6n hast du das gesagt, Meister, und du hast Recht! Einer ist er, und einen anderen ausser ihm gibt es nicht 33\u00a0und ihn lieben mit ganzem Herzen und mit ganzem Verstand und mit aller Kraft und den N\u00e4chsten lieben wie sich selbst &#8211; das ist weit mehr als alle Brandopfer und Rauchopfer. 34\u00a0Und Jesus sah, dass er verst\u00e4ndig geantwortet hatte, und sagte zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und keiner wagte mehr, ihm eine Frage zu stellen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>| <\/strong><strong>Lesung Predigttext Altes Testament \u00a0<\/strong><strong>5. Mose 4,5\u201320 | Die <\/strong><strong>Z\u00fcrcher Bibel, 2007** |<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>| Ermahnung zum Gehorsam |<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">5 Seht, ich habe euch Satzungen und Rechte gelehrt, wie es mir der HERR, mein Gott, geboten hat, damit ihr danach handelt in dem Land, in das ihr zieht, um es in Besitz zu nehmen. 6 So haltet sie und handelt danach! Denn darin zeigt sich den V\u00f6lkern eure Weisheit und eure Einsicht. Wenn sie all diese Satzungen h\u00f6ren, werden sie sagen: Was f\u00fcr ein weises und einsichtiges Volk ist diese grosse Nation! 7 Denn welche grosse Nation h\u00e4tte G\u00f6tter, die ihr so nahe sind wie uns der HERR, unser Gott, so oft wir zu ihm rufen? 8 Und welche grosse Nation h\u00e4tte Satzungen und Rechte, so gerecht wie diese ganze Weisung, die ich euch heute gebe? 9 Nur h\u00fcte dich und achte gut auf dich selbst, damit du nicht vergisst, was deine Augen gesehen haben, und damit sie dir nicht aus dem Sinn kommen dein ganzes Leben lang. Und du sollst deinen Kindern und deinen Kindeskindern davon erz\u00e4hlen. 10 Als du am Choreb vor dem HERRN, deinem Gott, standst, da sprach der HERR zu mir: Versammle mir das Volk, dass ich sie meine Worte h\u00f6ren lasse, damit sie lernen, mich zu f\u00fcrchten alle Tage, die sie auf der Erde leben, und damit sie es auch ihre Kinder lehren. 11 Da kamt ihr und standet unten am Berg. Der Berg aber brannte lichterloh bis in den Himmel hinein bei Finsternis, Wolken und Dunkel. 12 Und der HERR sprach zu euch aus dem Feuer. Den Schall der Worte habt ihr geh\u00f6rt, nur einen Schall, doch eine Gestalt habt ihr nicht gesehen. 13 Und er verk\u00fcndete euch seinen Bund, den er euch zu halten gebot, die zehn Worte, und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln. 14 Mir aber gebot der HERR damals, euch Satzungen und Rechte zu lehren, damit ihr danach handelt in dem Land, in das ihr zieht, um es in Besitz zu nehmen. 15 So h\u00fctet euch um eures Lebens willen, ihr habt ja keine Gestalt gesehen, als der HERR am Choreb aus dem Feuer zu euch sprach: 16 Frevelt nicht und macht euch kein Gottesbild, das etwas darstellt, kein Standbild, kein Abbild eines Mannes oder einer Frau, 17 kein Abbild eines Tiers auf der Erde, kein Abbild eines Vogels, der am Himmel fliegt, 18 kein Abbild eines Kriechtiers auf dem Erdboden, kein Abbild eines Fischs im Wasser unter der Erde. 19 Und blicke nicht auf zum Himmel, und schau nicht auf Sonne, Mond und Sterne, das ganze Heer des Himmels, und lass dich nicht verf\u00fchren, sie anzubeten und ihnen zu dienen. Der HERR, dein Gott, hat sie allen V\u00f6lkern unter dem ganzen Himmel zugeteilt. 20 Euch aber hat der HERR genommen und herausgef\u00fchrt aus dem Schmelzofen, aus \u00c4gypten, damit ihr sein eigenes Volk sein solltet, wie es heute der Fall ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Selig ist jeder Mensch, der Gottes Wort h\u00f6rt, in seinem Herzen bewahrt und danach handelt. Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde, liebe Br\u00fcder und Schwestern durch die Liebe und Gnade Gottes<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In den Herbstferien f\u00fchren wir als Kirchgemeinde eine Reise nach Israel durch. Wenn das Gespr\u00e4ch darauf kommt, sind die Reaktionen sehr vielf\u00e4ltig und oft kontrovers. Insbesondere die momentane politische Situation bietet viel Z\u00fcndstoff. Ohne die aktuellen und st\u00e4ndigen politischen Herausforderungen in Abrede zu stellen, lenke ich das Gespr\u00e4ch gerne auf die gr\u00f6sseren historischen und theologischen Zusammenh\u00e4nge. \u00abWas ist wohl das Geheimnis des j\u00fcdischen Glaubens und des Volkes Israel, dass sie bis heute bestehen?\u00bb, lautet eine meiner Fragen, um den Fokus zu verschieben. Die Antworten sind vielf\u00e4ltig und k\u00f6nnen politische, theologische und soziologische Aussagen beinhalten, zum Beispiel: \u00abDie Unterst\u00fctzung der Siegerm\u00e4chte nach dem 2. Weltkrieg hat dies erm\u00f6glicht.\u00bb Oder: \u00abNur weil Gott die Hand \u00fcber sein auserw\u00e4hltes Volk h\u00e4lt, hat es durch Jahrtausende alle Verfolgungen \u00fcberstehen k\u00f6nnen.\u00bb Und: \u00abDie Juden haben einen sehr starken famili\u00e4ren Zusammenhalt: Sie geben ihren Glauben sehr verbindlich an die n\u00e4chsten Generationen weiter.\u00bb Jede dieser Antworten hat ihren Wahrheitsgehalt und es g\u00e4be eine Unzahl von weiteren richtigen Antworten. Ich m\u00f6chte v.a. die dritte Antwort vertiefen: Wie wichtig es f\u00fcr das Weiterbestehen des Glaubens und einer Glaubensgemeinschaft ist, dass und wie der Glaube in der Familie gelebt und weitergegeben wird.<br \/>\n<strong>1) \u00abUnd du sollst deinen Kindern und deinen Kindeskindern davon erz\u00e4hlen.\u00bb <\/strong>(Vers 9b)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Aufruf, der n\u00e4chsten und \u00fcbern\u00e4chsten Generation von Gott und seiner Geschichte mit seinem Volk zu erz\u00e4hlen, findet sich an vielen Stellen im Alten Testament. Im Psalm, den wir gemeinsam gebetet haben, lautet die Aufforderung: \u00abWas wir geh\u00f6rt haben und wissen und unsre V\u00e4ter uns erz\u00e4hlt haben, das wollen wir nicht verschweigen ihren Kindern; wir verk\u00fcndigen dem kommenden Geschlecht den Ruhm des HERRN und seine Macht und seine Wunder, die er getan hat.\u00bb (Psalm 73,3-4) Das Wissen und die Erfahrungen \u00abder V\u00e4ter\u00bb soll an die Kinder weitervermittelt werden. Auch wenn in der j\u00fcdischen Kultur die Religionszugeh\u00f6rigkeit durch die Mutter weitervererbt wird, ist von grosser Bedeutung, dass die V\u00e4ter in der Glaubensvermittlung eine wichtige Rolle einnehmen. Auch in liberalen j\u00fcdischen Familien ist es \u00fcblich, dass ein Vater seinen Kindern am Freitagabend zu Beginn des Sabbats den Sabbatsegen zuspricht. Das Studium der Thora ist eine ehrenvolle Aufgabe der M\u00e4nner und auch der erkl\u00e4rende Dialog zu Beginn der Passahfeierlichkeiten findet zwischen Vater und Sohn statt. Im Alltag wird es auch in j\u00fcdischen Familien so sein, dass die spontanen Fragen zu Glaubensthemen mehrheitlich von den M\u00fcttern beantwortet werden, doch die j\u00fcdischen M\u00e4nner sehen sich letztlich f\u00fcr die Glaubensvermittlung an die n\u00e4chste Generation in der Verantwortung. Dies ist wohl ein Teil der Antwort auf das Geheimnis, weshalb der j\u00fcdischenGlaube die Jahrhunderte und Jahrtausende \u00fcberdauert hat: Die M\u00e4nner nehmen ihre Verantwortung f\u00fcr das Glaubensleben der Familie wahr. Und im Christentum? Nach meiner Wahrnehmung krankt der christliche Glaube daran, dass die M\u00e4nner in vielen Familien zu Glaubensfragen schweigen und diese an die Frauen delegieren. Ich bin sehr dankbar, dass an den Konfirmandenelternabenden zunehmend auch die V\u00e4ter teilnehmen. Allerdings bin ich unsicher, ob dies am gestiegenen Verantwortungsbewusstsein liegt oder dass es dort ein Glas Wein zur Pizza gibt? Es w\u00e4re eine eigene Predigt, der Frage nachzugehen, weshalb christliche Theologie immer noch mehrheitlich m\u00e4nnlich gepr\u00e4gt ist, der Glaube in den Familien aber von Frauen vermittelt wird und die M\u00e4nner im Alltagsleben einer Familie und Kirchgemeinde kaum das Wort dazu ergreifen \u2013 ausser sie sind Pfarrer oder Diakone.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ganz anders in der j\u00fcdischen Tradition: \u00abH\u00f6re, Israel: Der HERR, unser Gott, ist der einzige HERR. Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit deiner ganzen Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollen in deinem Herzen bleiben, und du sollst sie deinen Kindern einsch\u00e4rfen, und du sollst davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt und wenn du auf dem Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du dich erhebst.\u00bb (5. Mose 6,4-7)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das j\u00fcdische Glaubensbekenntnis, das Sch\u2019ma Jisrael, wird in vielen Familien t\u00e4glich von den V\u00e4tern rezitiert: Es geh\u00f6rt zum g\u00e4ngigen Morgen- und Abendgebet. Und zur Erinnerung wird der Text in einem kleinen K\u00e4stchen am T\u00fcrpfosten der Eingangst\u00fcre aufbewahrt, in der sogenannten Mesusa. Wer aus dem Haus geht oder heimkommt, wird so immer an die Grundlagen des Glaubens erinnert. Es geh\u00f6rt zum Selbstverst\u00e4ndnis, zur Ehre der V\u00e4ter, dies vorzuleben und weiterzugeben.<br \/>\nWie k\u00f6nnte eine entsprechende christliche Tradition aussehen? Viele der biblischen Berichte sind ja \u00abM\u00e4nnergeschichten\u00bb mit k\u00e4mpferischen Elementen: Ist es da nicht naheliegend, dass diese auch von den V\u00e4tern erz\u00e4hlt werden? In g\u00e4ngigen Kinderbibeln werden wohl vor allem die \u00absch\u00f6neren\u00bb und \u00abeinfacheren\u00bb biblischen Erz\u00e4hlungen wiedergegeben, aber der Auszug aus \u00c4gypten, der Kampf zwischen David und Goliath, Daniel in der L\u00f6wengrube und viele andere Berichte d\u00fcrfen nicht fehlen. Und auch der barmherzige Samariter, der verlorene Sohn und Leiden, Tod und Auferstehung von Jesus Christus sind Erz\u00e4hlungen, die ebenso gut von V\u00e4tern wie von M\u00fcttern erz\u00e4hlt werden k\u00f6nnen. Mein erster Aufruf heute geht deshalb an uns M\u00e4nner, V\u00e4ter, Grossv\u00e4ter, m\u00fcndige Christen: <strong>Nehmen wir unsere Verantwortung wahr und geben wir weiter, was uns gut und heilig ist!<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dabei bleibt aber Mose nicht stehen: Neben der Weitergabe der Glaubensinhalte ist es auch entscheidend, die Werte und Weisungen daraus zu beherzigen und im Leben sichtbar umzusetzen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>2)<\/strong> \u00ab<strong>So haltet sie und handelt danach! Denn darin zeigt sich den V\u00f6lkern eure Weisheit und eure Einsicht. Wenn sie all diese Satzungen h\u00f6ren, werden sie sagen: Was f\u00fcr ein weises und einsichtiges Volk ist diese grosse Nation!\u00bb <\/strong>(Vers 6)<br \/>\nSp\u00e4testens hier wird deutlich: Es reicht nicht, die biblischen Geschichten einfach zu erz\u00e4hlen. Es ist ebenso entscheidend, die darin enthaltenen Weisungen und Werte auch zu leben, sichtbar und sp\u00fcrbar in den t\u00e4glichen Umgang einfliessen zu lassen. Wie in der Kindererziehung: Kinder h\u00f6ren nicht auf das, was wir sagen, wenn sie nicht sehen, dass wir auch entsprechend handeln. Sie sehen, was wir tun.<br \/>\n<strong>\u00abSo haltet sie und handelt danach!\u00bb, <\/strong>lautet der klare Befehl von Moses. Die Verheissungen, die er anf\u00fcgt, sind ebenso motivierend wie herausfordernd. Nicht nur im eigenen Volk wird sich das Einhalten von Gottes Geboten und Weisungen bew\u00e4hren, auch gegen aussen wird dies eine Ausstrahlung haben: <strong>\u00abWas f\u00fcr ein weises und einsichtiges Volk ist diese grosse Nation!\u00bb<br \/>\n<\/strong>Die Schweiz war eine lange Zeit f\u00fcr ihre vorbildliche Rolle in diplomatischer und humanit\u00e4rer Hilfe bekannt. Viele Hilfswerke hatten und haben christliche Grundlagen und sehen ihren Antrieb in der christlichen N\u00e4chstenliebe. Auf diesem guten Fundament k\u00f6nnen wir auch heute noch aufbauen. Leider sind viele dieser humanit\u00e4ren Errungenschaften heute allzu selbstverst\u00e4ndlich und werden vor allem als Kostenstellen im Budget gesehen. Es ist und bleibt unsere Aufgabe, die Werte und Ziele dieser Hilfswerke in Erinnerung zu rufen und unsere pers\u00f6nliche Verantwortung nicht einfach zu delegieren. Als Jesus aufgefordert wird, das h\u00f6chste oder erste Gebot zu nennen, antwortet er mit dem Doppelgebot der Liebe: \u00abDas erste ist: H\u00f6re, Israel, der Herr, unser Gott, ist allein Herr,\u00a0und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand und mit all deiner Kraft. Das zweite ist dieses: Du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst. H\u00f6her als diese beiden steht kein anderes Gebot.\u00bb (Markus 12,29-31)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10,25-37) macht Jesus sehr anschaulich deutlich: \u00abIch kann und soll meinem Mitmenschen eine N\u00e4chste, ein N\u00e4chster sein, mit meinem Mitgef\u00fchl und meiner t\u00e4tigen Liebe.\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich erinnere mich gut an einen Dialog mit einem engagierten Muslim anl\u00e4sslich eines Podiumsgespr\u00e4chs \u00fcber die Chancen und Grenzen der Religionen. Er warf dem Christentum Sittenlosigkeit und Geldgier vor. \u00abWo sind eure guten christlichen Werte geblieben, mit denen ihr uns missioniert habt? Ein solches Christentum, wie es in der Schweiz gelebt wird, m\u00f6chte ich f\u00fcr keinen Preis der Welt annehmen!\u00bb Ich konnte ihm nur sehr bedingt widersprechen: \u00abWas Jesus gemeint hat und wie wir es umsetzen, ist leider weit voneinander entfernt.\u00bb Allerdings sprach ich ihn auch darauf an, dass einige der \u00abSitten\u00bb, die er als wesentlich f\u00fcr den Islam anschaut, im Christentum als \u00fcberholt und menschenfeindlich angesehen werden, u.a. in Bezug auf die Rolle der Frau. Was mir aber als grosse Anfrage an uns Christinnen und Christen aus dem Gespr\u00e4ch in Erinnerung bleibt: <strong>\u00abPractise what You preach!\u00bb &#8211; \u00abLebe und handle so, wie du predigst!\u00bb<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>3) \u00abEuch aber hat der HERR genommen und herausgef\u00fchrt aus dem Schmelzofen, aus \u00c4gypten, damit ihr sein eigenes Volk sein solltet, wie es heute der Fall ist.\u00bb (Vers 20)<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als Gottes Volk, als seine Kinder sollen wir uns so verhalten, wie es seinem Vorbild und Plan f\u00fcr uns entspricht. Kinder lernen vor allem aus Wiederholungen und dem Nachahmen, was sie bei anderen sehen, allen voran von den Eltern. Es reicht nicht, Alltagsregeln einmal zu sagen und dann sind sie den Kindern ein f\u00fcr allemal klar. \u00abDie Schuhe geh\u00f6ren ins Schuhgestell, die Jacke an den Haken und die Schultasche ins Zimmer!\u00bb Einmal gesagt, f\u00fcr immer befolgt? Wohl kaum. Aus der Erfahrung mit sechs Kindern weiss ich: Solche S\u00e4tze haben wir wohl hunderte Male wiederholt, immer und immer wieder. Und irgendwann st\u00f6rt es die Kinder dann selbst, wenn die Sachen der Geschwister unordentlich rumliegen. Aber auch hier gilt: Das Vorbild der Eltern z\u00e4hlt zehnfach!<br \/>\nGenauso d\u00fcrfen, sollen, m\u00fcssen biblische Geschichten immer und immer wieder in Erinnerung gerufen werden. Mir erschliessen sich regelm\u00e4ssig neue Einsichten, auch wenn ich eine Erz\u00e4hlung schon Dutzende Male gelesen oder dar\u00fcber gepredigt habe. Und es tut gut, an Weihnachten und bei anderen kirchlichen Festtagen in die bekannten Texte und Lieder einzutauchen, die uns so viel Urvertrauen, Sicherheit und Ewigkeitsperspektive schenken.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein paar Gedanken zum Schluss, mehr stichwortartig als ausgef\u00fchrt, zum Weiterdenken und -handeln:<\/p>\n<ul>\n<li>Jesus hat die Kinder zu sich gerufen, auch wenn dies den J\u00fcngern zuwider war (vgl. Bild 3). Kinder saugen biblische Geschichten mit kindlichem Glauben in sich auf. Unsere \u00aberwachsenen\u00bb Spitzfindigkeiten und Fragen k\u00f6nnen sie sp\u00e4ter bedenken, wenn die Zeit dazu gekommen ist. Nach meiner Erfahrung k\u00f6nnen sie auch mit den \u00abschwierigen\u00bb biblischen Geschichten gut umgehen, wenn wir f\u00fcr ihre Fragen dazu ein offenes Ohr und Herz haben. Erz\u00e4hlen wir daher mutig und fr\u00f6hlich biblische Inhalte, auch jene, die uns \u00abgegen den Strich gehen\u00bb!<\/li>\n<li>\u00abGott hat keine Enkel, nur Kinder: Gotteskinder!\u00bb Dieser verheissungsvolle Satz hat einen Haken: Es reicht nicht, dass wir als Eltern und Grosseltern den Glauben vorleben und unsere \u00abGotteskindschaft\u00bb geniessen. Unsere Kinder und Enkel sollen entdecken, dass sie selbst einen direkten Draht und eine pers\u00f6nliche Beziehung zu Gott aufbauen k\u00f6nnen. Mit Kindern vor dem Einschlafen zu beten ist grossartig! Noch nachhaltiger ist allerdings, wenn wir sie motivieren, ihre eigenen Anliegen und Gedanken in Worte zu fassen und bei Gott offen auszusprechen.<\/li>\n<li>Viele \u00aberwachsene\u00bb Christinnen und Christen bleiben bei schwierigen kirchlichen Erfahrungen aus ihrer Kindheit stehen: Entt\u00e4uschungen, Verletzungen, schwierige Begegnungen mit \u00ab\u00fcberfrommen\u00bb, unglaubw\u00fcrdigen Christenmenschen blockieren ihr geistliches Wachstum. Die negativen Erlebnisse werden als Begr\u00fcndung oder Ausrede benutz, um sich nicht tiefer mit dem Glauben zu befassen. In vielen Kasualgespr\u00e4chen bei Taufe, Konfirmation, Hochzeit und Beerdigung begegnen mir solche Erz\u00e4hlungen. Wirklich erwachsen ist\/w\u00e4re es, diese Erfahrungen mit Vergebung, Kl\u00e4rung und neuen verbindlichen Erfahrungen mit Christenmenschen zu \u00fcberwinden. Gott schreibt auch deine Geschichte gerne neu, wie immer deine \u00ab\u00c4gyptische Gefangenschaft\u00bb auch heissen und aussehen mag.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Daher meine dritte Herausforderung an dich, liebe Mitchristin, lieber Mitchrist: Vertraue Gott deine eigene Geschichte an, damit daraus eine neue Erz\u00e4hlung der Freiheit in Gemeinschaft mit IHM wachsen kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00abUnd du sollst deinen Kindern und deinen Kindeskindern davon erz\u00e4hlen.\u00bb (Vers 9b)<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">AMEN<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18711\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Israel2017_Pessach_HavaNagila25-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Israel2017_Pessach_HavaNagila25-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Israel2017_Pessach_HavaNagila25-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Israel2017_Pessach_HavaNagila25-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Israel2017_Pessach_HavaNagila25-16x12.jpg 16w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Israel2017_Pessach_HavaNagila25.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-18712\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Jesus-und-die-Kinder-Osterweg2015_ErikaTolnai99-300x221.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"221\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Jesus-und-die-Kinder-Osterweg2015_ErikaTolnai99-300x221.jpg 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Jesus-und-die-Kinder-Osterweg2015_ErikaTolnai99-1024x756.jpg 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Jesus-und-die-Kinder-Osterweg2015_ErikaTolnai99-768x567.jpg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Jesus-und-die-Kinder-Osterweg2015_ErikaTolnai99-16x12.jpg 16w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Jesus-und-die-Kinder-Osterweg2015_ErikaTolnai99.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-18713\" src=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Israel2017_Knesset_MarcChagall2-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Israel2017_Knesset_MarcChagall2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Israel2017_Knesset_MarcChagall2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Israel2017_Knesset_MarcChagall2-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Israel2017_Knesset_MarcChagall2-16x12.jpg 16w, https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Israel2017_Knesset_MarcChagall2.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0&#8212;<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Liedvorschl\u00e4ge<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ERG 182 Kind, du bist uns anvertraut<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ERG 233 Nun danket alle Gott<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ERG 346 Bewahre uns Gott<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ERG 843 Vertraut den neuen Wegen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW 1 Du bist der Herr, der mein Haupt erhebt \/ R\u00fcckenwind<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW 39 Lobe den Herrn, meine Seele<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW 47 Wo ich auch stehe<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW 52 Anker in der Zeit<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW 74 Kleines Senfkorn Hoffnung<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW 77 Lebensgrund \u200b<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">*) Die Bibel nach Martin Luthers \u00dcbersetzung, revidiert 2017, \u00a9 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">**) Die Z\u00fcrcher Bibel, Ausgabe 2007, \u00a9 Friedrich Reinhard Verlag Basel, &amp; Theologischer Verlag, Z\u00fcrich<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ERG = Gesangbuch der Evangelisch-reformierten Kirchen der deutschsprachigen Schweiz, \u00a9 Friedrich Reinhard Verlag Basel, &amp; Theologischer Verlag, Z\u00fcrich 1998<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">RW = R\u00fcckenwind, Lieder f\u00fcr den Gottesdienst, Hrsg. Evang Landeskirche des Kantons Thurgau, Theologischer Verlag, Z\u00fcrich 2017<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0&#8212;<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Bilder<\/strong>:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">1) Israelreise 2017 \/ Beginn der Pessachfeierlichkeiten \/ Hava Nagila Lied und Tanz \/ Paul Wellauer-Weber<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2) Israelreise 2017 \/ Knesset Jerusalem \/ Bild\/Wandteppich von Marc Chagall \/ Paul Wellauer-Weber vgl. https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/Category:Chagall_Lounge<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">2) Jesus und die Kinder \/ Erika Tolnai \/ www.erikas-figuren.ch<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfr. Paul Wellauer, Bischofszell, Schweiz<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">E-Mail: paul.wellauer@internetkirche.ch<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Web: <a href=\"http:\/\/www.internetkirche.ch\/\">www.internetkirche.ch<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.internetkirche.ch\/livestream\">www.internetkirche.ch\/livestream<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paul Wellauer, geb. 1967, Pfarrer und Mitglied im Kirchenrat der evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau, Schweiz. Seit 2009 in Bischofszell-Hauptwil, 1996-2009 in Z\u00fcrich-Altstetten, davor 1993-1996 Seelsorger und Projektleiter in der Stiftung Sozialwerke Pfr. Ernst Sieber, Z\u00fcrich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erz\u00e4hlt euren Kindern und Enkeln | Israelsonntag |10. Sonntag nach Trinitatis | 13.08.23 | 5. 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