{"id":18723,"date":"2023-08-15T12:04:20","date_gmt":"2023-08-15T10:04:20","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18723"},"modified":"2023-08-15T12:04:20","modified_gmt":"2023-08-15T10:04:20","slug":"lukas-736-50-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-736-50-5\/","title":{"rendered":"Lukas 7,36-50"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">11. So. n. Trinitatis | 20.08.23 | Lk 7,36-50 | <span lang=\"DE\">Bert Hitzegrad<\/span><i><span lang=\"DE\"> |<\/span><\/i><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Gnade mit uns und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nat\u00fcrlich kam er zu sp\u00e4t. Polternd und l\u00e4rmend betrat er die Kirche. Die K\u00f6pfe der kleinen Schar flogen herum Richtung Ausgang, um zu sehen, wer es wagte,\u00a0den Gottesdienst zu st\u00f6ren. Ein Raunen ging durch die Gemeinde. Ungepflegt, ungewaschen, in viel zu weiter Kleidung, offenbar aus der Kleiderkammer,\u00a0schlurfte er langsam voran.\u00a0 Auch wenn er noch\u00a0weit hinten in der Kirche war, man ahnte den Geruch,\u00a0der langsam den Raum f\u00fcllen w\u00fcrde. Eine Mischung aus Schwei\u00df, Alkohol und kaltem Rauch konkurrierte mit dem Deo- und Seifengeruch der Gottesdienstbesucher im Sonntagsstaat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er hatte es also wahr gemacht. Sein Vorname war Karl,\u00a0\u201eKarl mit K wie Knast\u201c so sagte er. Am Abend zuvor klingelte\u00a0er an der T\u00fcr des\u00a0Pfarrhauses und\u00a0bat um Hilfe. Er lebe seit Tagen auf der Stra\u00dfe, so berichtete er. Nach 5 Jahren im Gef\u00e4ngnis sei er nun endlich frei, aber wusste doch nicht wohin. Das Zimmer im M\u00e4nnerwohnheim, das man ihm zugewiesen hatte, hatte er gleich wieder verlassen. Er wollte nie wieder in einer Zelle gesperrt werden \u2026. Damals hatte er seinen Job verloren und\u00a0stand pl\u00f6tzlich ohne Geld da. Beim Zigarettenholen in der Tankstelle passierte es dann. Mit drei Schachteln Zigaretten verlie\u00df er den Shop ohne zu bezahlen. Der Tankwart wollte ihn aufhalten. Er wehrte sich, warf den Angreifer zu Boden. Der fiel offenbar so ungl\u00fccklich auf den Kopf, dass er mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden musste, wo er bald danach verstarb. Passanten hatten Karl festgehalten und der Polizei \u00fcbergeben. Von einem auf den anderen Moment hat er nicht nur seine Arbeit verloren, sondern auch sein Leben\u00a0und seine Unschuld. Er hatte einen Menschen get\u00f6tet. Das alles erz\u00e4hlt er dem\u00a0 Pfarrer an der T\u00fcrschwelle.\u00a0Es fiel ihm nicht leicht, Worte zu finden, die Tat von damals zu beschreiben. Schlie\u00dflich fragte er, wann Sonntag der Gottesdienst ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er hat einen Schlafsack bekommen und etwas zu essen. Wo er \u00fcbernachtete, das wusste niemand, aber es kann kein Hotel gewesen sein. Und nun war er da. Er hatte es also wahr gemacht. Die Gemeinde schaute Hilfe suchend zum Pastor. K\u00f6nnte der nicht etwas sagen &#8211; so etwas wie \u201egeschlossene Gesellschaft, Sie st\u00f6ren, Sie passen nicht in unsere Wohlf\u00fchlgemeinschaft, ein ungebetener Gast \u2026.\u201c Nein, er sagte nichts von all dem. Er schlug die Bibel auf, suchte offenbar eine Textstelle. Es dauerte einen Augenblick bis er sie fand, dann schaute er auf und ein L\u00e4cheln flog \u00fcber sein Gesicht.2 \u201eJesus vergibt S\u00fcnden!\u00a0 Er schaut nicht auf das \u00c4u\u00dfere, sondern ins Herz. Und wo er Liebe findet, Sehnsucht und Hunger nach Gott, Vertrauen auf seine N\u00e4he \u2026, dort schenkt er Frieden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eH\u00f6rt wie Jesus eine \u00a0sogenannte Prostituierte in seiner N\u00e4he zul\u00e4sst. Er tut es als ein Beispiel daf\u00fcr, dass jeder zu ihm, zu Gott kommen darf. Ich stelle Euch die Personen vor, die zu dieser Geschichte geh\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eine S\u00fcnderin wie Lukas sie nennt:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ihre S\u00fcnde ist es, dass sie ihren K\u00f6rper an M\u00e4nner verkauft. M\u00e4nner, die diese Frau benutzen f\u00fcr ihre Lust, f\u00fcr ihre Befriedigung. M\u00e4nner, die ihre Frauen betr\u00fcgen, die den Ort der Ehe verlassen, um ihre Sexualit\u00e4t auszuleben. M\u00e4nner, die den Namen der Prostituierten noch nicht einmal kennen &#8211; sie ist einfach eine S\u00fcnderin. Wenn jemand fragt, wie sie ins dieses Gewerbe hineingekommen ist, zuckt sie mit den Schultern; \u00a0fragt man, ob sie genug davon hat, von M\u00e4nnern gebraucht und missbraucht zu werden, schlie\u00dft sie die Augen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Niemand fragt sie, ob sie auch dazu geh\u00f6ren m\u00f6chte zu dieser Gemeinschaft der Guten, der so Anst\u00e4ndigen, der so Gerechten Gottes.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zu dieser Gesellschaft, zu diesen Gerechten geh\u00f6rt:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0Simon, ein Pharis\u00e4er.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er ist einer, der sein Leben streng nach den Geboten ausrichtet, einer, der wei\u00df, dass sein Glaube der einzige, der einzige und wahre ist \u2026 Er l\u00e4dt in sein Haus ein, gebetene G\u00e4ste f\u00fcr interessante Begegnungen und tiefgreifende Gespr\u00e4che. Selbstverst\u00e4ndlich gibt es auch etwas zu essen und zu trinken, er kann es sich leisten, er hat ja von allem genug, er steht auf Gottes Seite, er wei\u00df: \u201eIch bin gesegnet!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er l\u00e4dt Jesus ein &#8211;\u00a0 will\u00a0er ihn testen, will er wissen, wer er\u00a0wirklich ist? Will er pr\u00fcfen, ob sie auf einer Linie sind in ihrem Glauben, in ihrem Vertrauen. Und da platzt die S\u00fcnderin hinein in die Szene. Vielleicht hat sie von Jesus geh\u00f6rt, vielleicht ist sie ihm schon begegnet. Mit Sicherheit wei\u00df sie, wer er ist = anders als andere M\u00e4nner: seine Liebe ist nicht verletzend, sondern\u00a0heilend und st\u00e4rkend. Er fordert nicht, sondern f\u00f6rdert das Vertrauen, dass Gott doch der Barmherzige ist, dass er in den Schatten dieser Welt doch ein Licht entfacht, dass er Frieden bringt, wo Seelen aufgew\u00fchlt sind, wo Menschen sich verletzen, wo gro\u00dfe und kleine Katastrophen dem Leben seinen Sinn absprechen. Sie, die S\u00fcnderin, zu der sonst die M\u00e4nner kommen; sie, die Liebhaberin f\u00fcr eine Stunde, wagt es, die M\u00e4nnerrunde zu unterbrechen. Ein ungebetener Gast. Ein Skandal: Jesus und die Prostituierte. Er, der Sohn Gottes in schlechter Gesellschaft. L\u00e4sst er es zu?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nun h\u00f6ren wir die Erz\u00e4hlung von dem Abend im Haus des Simons, wie der Evangelist Lukas sie aufgeschrieben hat (Lk 7,36-59):<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesu Salbung durch die S\u00fcnderin<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">36 Es bat ihn aber einer der Pharis\u00e4er, bei ihm zu essen. Und er ging hinein in das Haus des Pharis\u00e4ers und setzte sich zu Tisch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">37 Und siehe, eine Frau war in der Stadt, die war eine S\u00fcnderin. Als die vernahm, dass er zu Tisch sa\u00df im Haus des Pharis\u00e4ers, brachte sie ein Glas mit Salb\u00f6l<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">38 und trat von hinten zu seinen F\u00fc\u00dfen, weinte und fing an, seine F\u00fc\u00dfe mit Tr\u00e4nen zu benetzen und mit den Haaren ihres Hauptes zu trocknen, und k\u00fcsste seine F\u00fc\u00dfe und salbte sie mit Salb\u00f6l.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">39 Als aber das der Pharis\u00e4er sah, der ihn eingeladen hatte, sprach er bei sich selbst und sagte: Wenn dieser ein Prophet w\u00e4re, so w\u00fcsste er, wer und was f\u00fcr eine Frau das ist, die ihn anr\u00fchrt; denn sie ist eine S\u00fcnderin.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">40 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er aber sprach: Meister, sag es!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">41 Ein Gl\u00e4ubiger hatte zwei Schuldner. Einer war f\u00fcnfhundert Silbergroschen schuldig, der andere f\u00fcnfzig.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">42 Da sie aber nicht bezahlen konnten, schenkte er&#8217;s beiden. Wer von ihnen wird ihn am meisten lieben?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">43 Simon antwortete und sprach: Ich denke, der, dem er am meisten geschenkt hat. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geurteilt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">44 Und er wandte sich zu der Frau und sprach zu Simon: Siehst du diese Frau? Ich bin in dein Haus gekommen; du hast mir kein Wasser f\u00fcr meine F\u00fc\u00dfe gegeben; diese aber hat meine F\u00fc\u00dfe mit Tr\u00e4nen benetzt und mit ihren Haaren getrocknet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">45 Du hast mir keinen Kuss gegeben; diese aber hat, seit ich hereingekommen bin, nicht abgelassen, meine F\u00fc\u00dfe zu k\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">46 Du hast mein Haupt nicht mit \u00d6l gesalbt; sie aber hat meine F\u00fc\u00dfe mit Salb\u00f6l gesalbt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">47 Deshalb sage ich dir: Ihre vielen S\u00fcnden sind vergeben, denn sie hat viel Liebe gezeigt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">48 Und er sprach zu ihr: Dir sind deine S\u00fcnden vergeben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">49 Da fingen die an, die mit zu Tisch sa\u00dfen, und sprachen bei sich selbst: Wer ist dieser, der auch die S\u00fcnden vergibt?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">50 Er aber sprach zu der Frau: Dein Glaube hat dir geholfen; geh hin in Frieden!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und Gott segne dieses sein Wort\u00a0 an uns und lass es auch durch uns zu einem Segen werden. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es sollte wohl ein entspannter Abend werden mit guten Gespr\u00e4chen, mit K\u00f6stlichkeiten f\u00fcr den Gaumen, vielleicht aber auch mit der Kl\u00e4rung von Positionen, Ringen und Diskutieren um den wahren Glauben. Man reicht sich das Brot, probiert die Oliven, schenkt Wein nach und man ist sich einig, dass das h\u00f6chste Gebot, Gott zu lieben und den N\u00e4chsten wie sich selbst, die gemeinsame Basis ist. Da kommt sie hinein &#8211; die Frau, die Lukas eine \u201eS\u00fcnderin\u201c nennt. Die Frau, die sich f\u00fcr die Liebe verkauft, die Frau, die nicht redet, sondern handelt, sinnlich, liebevoll, intim, skandal\u00f6s &#8211; eine S\u00fcnderin, von der man sich fernhalten muss. Doch Jesus geht nicht auf Abstand, er l\u00e4sst es zu, er kann genie\u00dfen, die Tr\u00e4nen auf den F\u00fc\u00dfen, das Kitzeln der Haare, die die Haut trocknen, die K\u00fcsse, die seine vom Wandern m\u00fcden F\u00fc\u00dfe beleben; das Salb\u00f6l, teuer erstanden mit dem Geld der Liebesdienste, ein Bekenntnis zu seiner K\u00f6nigsw\u00fcrde. Sie zeigt ihm ihre Liebe und ihren Glauben ohne ein Wort, nur in ihrer Zuwendung. Nur\u00a0mit der Z\u00e4rtlichkeit ihrer Ber\u00fchrung zeigt sie, wer er ist. F\u00fcr Simon eine treffliche Chance nun zu erfahren, ob er ein wahrer Prophet ist und diese Frau durchschaut, sie und ihr unreines, unmoralisches und verwerfliches Leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus l\u00e4sst sie gew\u00e4hren und macht die unerwartete Situation zu einem Lehrst\u00fcck: Er erz\u00e4hlt das Gleichnis von zwei Schuldnern mit einer riesigen Schuldenlast: 50 000 der eine, der andere nur ein Zehntel von dem: 5000. Beide k\u00f6nnen nicht bezahlen. Doch da wird ihnen ihre Schuld erlassen. Die Frage, die Jesus seinem Gastgeber stellt, ist eigentlich eine rhetorische: \u201eWer von ihnen, wer von den beiden Schuldnern wird den Gl\u00e4ubiger am meisten lieben?\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit\u00a0der Aufl\u00f6sung der Frage, wer wen am meisten liebt, begr\u00fcndet er die Zuwendung der Frau, aber auch, dass jeder Schuld im Reisegep\u00e4ck auf seinem Lebensweg hat. Ob Simon verstanden hat, dass auch er nicht perfekt im Glauben ist, dass auch er \u201eS\u00fcnder\u201c ist?\u00a0Doch er versteckt die Schatten des Lebens hinter der Maske\u00a0des makellosen Glaubens. Die Frau ist weitaus ehrlicher. Sie kommt mit dem, was auf ihr lastet: Sie kommt mit der Traurigkeit, die ihre Augen mit Tr\u00e4nen f\u00fcllt; sie kommt mit Demut und kniet zu Jesu F\u00fc\u00dfen; und sie schenkt sich, schenkt sich und ihr teures \u00d6l, um den zu salben, der ihr lieb und teuer ist. \u201eDir sind deine S\u00fcnden vergeben,\u201c spricht Jesus Christus und provoziert damit weitere Fragen: Ist er nun ein Prophet, ist er ein von einer Hure Gesalbter, ist er der Messias aller, die sehns\u00fcchtig auf Erl\u00f6sung warten \u2026.?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Frau darf Gottes Frieden sp\u00fcren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wird er sie ver\u00e4ndern? Wird sie ihre kleine Welt ver\u00e4ndern k\u00f6nnen, herauskommen aus den Zw\u00e4ngen? Wird sie eine der ersten J\u00fcngerinnen an Jesu Seite sein? Spekulation gibt es viele. So viele wie die Tr\u00e4nen, die sie vergossen hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDein Glaube hat Dir geholfen, geh hin in Frieden!\u201c Die Gemeinde steht im Kreis vorn am Altar. Sie haben Brot und Traubensaft erhalten, als eine Gemeinschaft haben sie das Abendmahl gefeiert \u2013 in\u00a0 der Gemeinschaft untereinander und mit Gott. Sie durften diese Liebe schmecken und sp\u00fcren, die Jesus denen schenkt, die glauben und vertrauen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch Karl mit K wie Knast ist dabei. Die ganze Zeit hat er eine frostige Atmosph\u00e4re im Gottesdienst gesp\u00fcrt. \u201eWas macht der Penner hier?\u201c schienen die Blicke zu fragen. \u201eWas hat er auf dem Kerbholz? Was will der S\u00fcnder hier bei uns? Uns st\u00f6ren in unserer Sonntagsruhe?\u201c Als der Pastor einlud mit Jesu Worten \u201eKommt her alle, die ihr m\u00fchselig und beladen seid; ich will Euch erquicken!\u201c, war er der erste, der vorn am Abendmahlstisch stand. Niemand sonst kam nach vorn. Bis der\u00a0 Pastor noch einmal sagte: <u>\u201eAlle<\/u>, die ihr m\u00fchselig und beladen seid!\u201c Da kamen sie. Und der eine oder andere Blick traf ihn \u2013 freundlich und aufmunternd. Frieden! Frieden h\u00fcllte ihn ein, wie in einen w\u00e4rmenden Mantel.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und dieser Friede Gottes, der h\u00f6her ist als alle Vernunft, der bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus zum ewigen Leben. Amen. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>&#8212;\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Verfasser:<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Pastor Bert Hitzegrad<br \/>\nClaus-Meyn-Str. 11<br \/>\n21781 Cadenberge<br \/>\nMail: <\/em><a href=\"mailto:bhitzegrad@aol.com\"><em>bhitzegrad@aol.com<\/em><\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Der Verfasser ist Pfarrer in der Landeskirche Hannovers und betreut zwei Gemeinden im n\u00f6rdlichen Niedersachsen \u2013 dicht an Elbe und Nordsee. <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>11. So. n. Trinitatis | 20.08.23 | Lk 7,36-50 | Bert Hitzegrad | Gnade mit uns und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen Nat\u00fcrlich kam er zu sp\u00e4t. Polternd und l\u00e4rmend betrat er die Kirche. 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