{"id":18727,"date":"2023-08-15T12:03:36","date_gmt":"2023-08-15T10:03:36","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18727"},"modified":"2023-08-15T12:06:47","modified_gmt":"2023-08-15T10:06:47","slug":"lukas-736-50-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-736-50-6\/","title":{"rendered":"Lukas 7,36-50"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">11. Sonntag nach Trinitatis | 20.08.2023 | Lk 7, 36-50 | Winfried Klotz |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">36 Es bat ihn aber einer der Pharis\u00e4er, bei ihm zu essen. Und er ging hinein in das Haus des Pharis\u00e4ers und setzte sich zu Tisch.\u00a0\u00a0 Kap 11,37<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">37 Und siehe, eine Frau war in der Stadt, die war eine S\u00fcnderin. Als die vernahm, dass er zu Tisch sa\u00df im Haus des Pharis\u00e4ers, brachte sie ein Glas mit Salb\u00f6l\u00a0\u00a0 Mk 14,3<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">38 und trat von hinten zu seinen F\u00fc\u00dfen, weinte und fing an, seine F\u00fc\u00dfe mit Tr\u00e4nen zu benetzen und mit den Haaren ihres Hauptes zu trocknen, und k\u00fcsste seine F\u00fc\u00dfe und salbte sie mit Salb\u00f6l.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">39 Als aber das der Pharis\u00e4er sah, der ihn eingeladen hatte, sprach er bei sich selbst und sagte: Wenn dieser ein Prophet w\u00e4re, so w\u00fcsste er, wer und was f\u00fcr eine Frau das ist, die ihn anr\u00fchrt; denn sie ist eine S\u00fcnderin.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">40 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er aber sprach: Meister, sag es!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">41 Ein Gl\u00e4ubiger hatte zwei Schuldner. Einer war f\u00fcnfhundert Silbergroschen schuldig, der andere f\u00fcnfzig.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">42 Da sie aber nicht bezahlen konnten, schenkte er&#8217;s beiden. Wer von ihnen wird ihn am meisten lieben?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">43 Simon antwortete und sprach: Ich denke, der, dem er am meisten geschenkt hat. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geurteilt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">44 Und er wandte sich zu der Frau und sprach zu Simon: Siehst du diese Frau? Ich bin in dein Haus gekommen; du hast mir kein Wasser f\u00fcr meine F\u00fc\u00dfe gegeben; diese aber hat meine F\u00fc\u00dfe mit Tr\u00e4nen benetzt und mit ihren Haaren getrocknet.\u00a0\u00a0 1.Mose 18,4<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">45 Du hast mir keinen Kuss gegeben; diese aber hat, seit ich hereingekommen bin, nicht abgelassen, meine F\u00fc\u00dfe zu k\u00fcssen.\u00a0\u00a0 R\u00f6m 16,16<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">46 Du hast mein Haupt nicht mit \u00d6l gesalbt; sie aber hat meine F\u00fc\u00dfe mit Salb\u00f6l gesalbt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">47 Deshalb sage ich dir: Ihre vielen S\u00fcnden sind vergeben, denn sie hat viel Liebe gezeigt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">48 Und er sprach zu ihr: Dir sind deine S\u00fcnden vergeben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">49 Da fingen die an, die mit zu Tisch sa\u00dfen, und sprachen bei sich selbst: Wer ist dieser, der auch die S\u00fcnden vergibt?\u00a0\u00a0 Kap 5,21<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">50 Er aber sprach zu der Frau: Dein Glaube hat dir geholfen; geh hin in Frieden!\u00a0\u00a0 Kap 8,48; 17,19; 18,42<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein Abendessen mit einem besonderen Gast! Der Pharis\u00e4er Simon geh\u00f6rt zu den aufmerksamen Menschen in seiner Stadt, er wei\u00df, was sich geh\u00f6rt, wenn ein wichtiger Mensch durch seine Stadt kommt. Er l\u00e4dt Jesus zum Abendessen ein, Gastfreundschaft ist ihm wichtig, eine Sache der Ehre. Das bedeutet nicht nur der Ehre f\u00fcr den Gast, sondern auch f\u00fcr den Gastgeber. Ich nehme an, dass noch andere wichtige M\u00e4nner aus der Stadt anwesend waren, dazu auch die J\u00fcnger Jesu. Vielleicht sah Simon dieses Abendessen als herausragendes gesellschaftliches Ereignis, als eine Gelegenheit, sich zu pr\u00e4sentieren und sein Ansehen zu steigern- vielleicht. Und er wollte wissen, wer dieser Wunderrabbi Jesus ist; was soll ich von ihm denken?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eine ungeplante Wendung nimmt der Abend als diese stadtbekannte Frau mit dem schlechten Ruf in die M\u00e4nnerrunde eindringt! Sie tritt weinend von hinten an Jesus heran, ihre Tr\u00e4nen fallen auf seine F\u00fc\u00dfe, sie wischt sie weg mit ihren Haaren und das allerverr\u00fcckteste, sie k\u00fcsst Jesu F\u00fc\u00dfe! Sie hat eine kleine Flasche mit teurem \u00d6l dabei, das sie auf Jesu F\u00fc\u00dfe tr\u00e4ufelt. Was passiert da? Was hat diese Frau mit Jesus zu tun? Was bewegt sie so tief? Salb\u00f6l brauchte es nicht nur f\u00fcr geliebte Tote oder bei Krankheit, sondern auch f\u00fcr festliche Anl\u00e4sse; \u2013 Du salbest mein Haupt mit \u00d6l und schenkest mir voll ein, sagt ein Beter in Psalm 23.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was diese Frau tut, ist Ausdruck der Liebe, Verehrung; sie ist hingerissen von tiefer Dankbarkeit. Das ist kein \u00fcberlegtes Handeln, keine demonstrative Aktion f\u00fcr Zuschauer. Niemanden hat die Frau im Blick, niemandem ist ihr Herz zugewandt als Jesus allein. Das ist auch keine Aktion mit erotischem Unterton, wie es auch im geistlichen Bereich zwischen Frauen und M\u00e4nnern m\u00f6glich ist. Auch wenn f\u00fcr die zuschauenden M\u00e4nner das offene Haar der Frau so etwas hat. Mit dieser Frau tritt jemand in die wohlgesittete Runde der Essenden, die einerseits ein randst\u00e4ndiges Leben f\u00fchrt, ausgeschlossen und verachtet, und andererseits eine tiefe Annahme erfahren hat durch Jesus, durch den Gott Verlorene sucht und Schuldige rechtfertigt durch Vergebung. \u00dcbertreibt diese Frau nicht schrecklich, ist ihr Auftritt nicht schamlos, ein \u00e4rgerlicher Eingriff in die geordnete Abendgesellschaft?! \u00dcbrigens nicht nur damals, als eine M\u00e4nnerrunde zum geistlichen Gespr\u00e4ch versammelt war! Auch heute emp\u00f6rten sich viele \u00fcber eine solche St\u00f6rung. Simon jedenfalls ist verst\u00f6rt; dass die Frau das Abendessen st\u00f6rt, kann er wegstecken. Dass aber Jesus sich die Ber\u00fchrungen durch diese Frau gefallen l\u00e4sst, ist f\u00fcr ihn befremdlich: \u201eWenn dieser ein Prophet w\u00e4re, so w\u00fcsste er, wer und was f\u00fcr eine Frau das ist, die ihn anr\u00fchrt; denn sie ist eine S\u00fcnderin.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Fromm sein, in Gottesfurcht leben, die Gebote halten hei\u00dft f\u00fcr Simon auch: Kein Kontakt mit Menschen, die au\u00dferhalb der g\u00f6ttlichen Regeln leben! W\u00e4re Jesus ein Prophet, dann h\u00e4tte er diese Frau mit deutlichen Worten abgewiesen. Simons Einsch\u00e4tzung Jesu gewinnt an Klarheit: Hinter Jesu Worten und Taten sieht er ein gro\u00dfes Fragezeichen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus erkennt Simons Gedanken; er will ihm zu einer Kl\u00e4rung helfen und erz\u00e4hlt ein kleines Beispiel:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eEin Gl\u00e4ubiger hatte zwei Schuldner. Einer war f\u00fcnfhundert Silbergroschen schuldig, der andere f\u00fcnfzig. Da sie aber nicht bezahlen konnten, schenkte er&#8217;s beiden. Wer von ihnen wird ihn am meisten lieben?\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein Geldverleiher handelt gegen seine Gesch\u00e4ftsinteressen und erl\u00e4sst zwei zahlungsunf\u00e4higen Schuldner ihre Schulden. 500 Denare sind fast der Verdienst eines Arbeiters in zwei Jahren, also eine gro\u00dfe Summe. Aber auch f\u00fcnfzig sind viel. \u201eWer von ihnen wird ihn am meisten lieben?\u201c Ein einfaches Beispiel, Theorie, aber vielleicht ein Sprungbrett zum Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Simon. Es geht Jesus um die Liebe als Antwort auf Gottes Freundlichkeit; das Verhalten der Frau geschieht aus Liebe, weil, wie unser Predigtwort weiter zeigt, sie Vergebung ihrer S\u00fcnde erlebt hat. Ihre Liebe ist Bewegung des Herzens, nicht erlernte Dankbarkeit!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es t\u00e4te uns gut, wenn unser Leben vor Gott nicht nur von einem k\u00fchlen Kopf, sondern von tiefer Bewegung des Herzens erf\u00fcllt w\u00e4re. Ich wei\u00df, das k\u00f6nnen wir nicht lernen; aber wir k\u00f6nnen wissen, dass der Geist Gottes von Jesus her weht und bitten: Treib auch mich, Heiliger Geist! Erf\u00fcll mich, du g\u00f6ttliches Feuer! Der Heilige Geist ist kein Wohlf\u00fchlprogramm, sein Motto ist nicht, \u201aich bin ok, du bist ok,\u2018 sondern Gottes Geist ist ein Sturmwind, der die morschen \u00c4ste vom Baum bricht und manchen Baum umwirft; der Geist ist ein Feuer, dass allen Hochmut, alle Besserwisserei verbrennt durch das richtenden Wortes Gottes. Der Geist bringt die Wahrheit \u00fcber mich ans Licht. Wer sich aber das Gericht des Geistes gefallen l\u00e4sst, wird erfreut und getr\u00f6stet durch die \u00fcberflie\u00dfende Liebe Gottes, die er ausgie\u00dft in unsere Herzen. (R\u00f6mer 5, 5) Und ausger\u00fcstet zum Handeln. Gottes Wille, Gottes Plan hat jetzt Priorit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eWer von ihnen wird ihn am meisten lieben?\u201c fragt Jesus Simon und der sagt: \u201eIch denke, der, dem er am meisten geschenkt hat.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus wendet Simons Antwort auf ihn selbst an und vergleicht Simons Verhalten mit dem der Frau. \u201eSieh diese Frau an! Ich kam in dein Haus und du hast mir kein Wasser f\u00fcr die F\u00fc\u00dfe gereicht; sie aber hat mir die F\u00fc\u00dfe mit Tr\u00e4nen gewaschen und mit ihren Haaren abgetrocknet. Du gabst mir keinen Kuss zur Begr\u00fc\u00dfung, sie aber hat nicht aufgeh\u00f6rt, mir die F\u00fc\u00dfe zu k\u00fcssen, seit ich hier bin. Du hast meinen Kopf nicht mit \u00d6l gesalbt, sie aber hat mit kostbarem \u00d6l meine F\u00fc\u00dfe gesalbt.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">War das alles denn von Simon zu erwarten? Simon, der als gesetzestreuer Pharis\u00e4er doch vor allem auf die Einhaltung der Regeln achtete? Der Kontrast zwischen Simon und der Frau ist gro\u00df; kann Simon sich dar\u00fcber freuen, dass der Frau eine Lebenswende geschenkt wurde durch Jesus? Ihre gro\u00dfe Liebe legt Zeugnis daf\u00fcr ab, was Gott durch Jesus an ihr getan hat! So versteh ich den Satz, \u201eIhre vielen S\u00fcnden sind vergeben, denn sie hat viel Liebe gezeigt; wem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig.\u201c Er meint nicht, dass ihre Liebe Grund f\u00fcr die Vergebung sei, sondern vom zweiten Teil des Satzes her wird klar, dass Liebe eine Folge empfangener Vergebung ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten im Gottesdienst um die Vergebung unserer S\u00fcnden, im lutherisch gepr\u00e4gten Gottesdienst hat das S\u00fcndenbekenntnis seinen festen Platz, wie auch der Zuspruch der Vergebung und der Lobpreis. Ich wei\u00df, wir k\u00f6nne nicht immer mit ganzem Herzen dabei sein, es kann nicht immer unser Herz durch Trauer und Freude zur Liebe bewegt werden. Aber schl\u00fcpfen wir einmal hinein in die Geschichte der S\u00fcnderin. Sind unsere kleinen oder gro\u00dfen S\u00fcnden nicht Zeichen der Trennung von Gott, die er durch den Retter Jesus \u00fcberwindet? Wir kommen bei Gott nicht leichter an, weil wir nur kleine S\u00fcnder sind und nicht schwerer als gro\u00dfe S\u00fcnder. Wir alle brauchen den Zuspruch: \u201eDir sind deine S\u00fcnden vergeben!\u201c Und den Mut darauf zu vertrauen, dass Gott wirklich in Jesus die S\u00fcnde wegnimmt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(Von Martin Luther gibt es einen sch\u00f6nen Gedanken, der die Vergebung der S\u00fcnden gro\u00df macht: \u201eMir ist es bisher wegen angeborener Bosheit und Schwachheit unm\u00f6glich gewesen, den Forderungen Gottes zu gen\u00fcgen. Wenn ich nicht glauben darf, dass Gott mir um Christi willen dies t\u00e4glich beweinte Zur\u00fcckbleiben vergebe, so ist es aus mit mir! Ich muss verzweifeln. Aber das lass ich bleiben. Wie Judas an den Baum mich h\u00e4ngen, das tue ich nicht. Ich h\u00e4nge mich an den Hals oder Fu\u00df Christi wie die S\u00fcnderin. Ob ich auch noch schlechter bin als diese, ich halte meinen Herrn fest. Dann spricht er zum Vater: Dieses Anh\u00e4ngsel muss auch durch. Es hat zwar nichts gehalten und alle deine Gebote \u00fcbertreten, Vater, aber er h\u00e4ngt sich an mich. Was will&#8217;s! Ich starb auch f\u00fcr ihn. Lass ihn durchschlupfen. Das soll mein Glaube sein! (aus K\u00fchner, Textarchiv, 370))<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unser Predigtwort findet seinen H\u00f6hepunkt und Abschluss darin, dass Jesus der Frau ausdr\u00fccklich die Vergebung der S\u00fcnden zuspricht und dies bei den zum Essen Versammelten zu Verwunderung und \u00c4rger f\u00fchrt: \u201eWas ist das f\u00fcr ein Mensch, dass er sogar S\u00fcnden vergibt?\u201c Dieser Ausruf aus der Mitte der Versammelten zeigt, wie fremd Jesus ist! Er ist nicht nur ein geschickter Ausleger des Gesetzes, davon gab es einige, sondern handelt in einer Vollmacht, die die Schriftgelehrten und Pharis\u00e4er nicht kennen. Sein Auftrag ist nicht Verbesserung des Verst\u00e4ndnisses schwieriger Gebote, sondern die Erm\u00f6glichung der Verbindung zu Gott f\u00fcr verlorene Menschen. Jesus ist die T\u00fcr zu Gott.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr uns stellt sich erneut die Frage \u201awer denn Jesus f\u00fcr uns ist?\u2018 Ein gro\u00dfes, unerreichbares Vorbild, oder doch der, durch den Gott uns in der Vergebung unserer S\u00fcnde zu seinen Kindern macht? Der, dem deshalb unser ganzes Vertrauen geh\u00f6ren muss! Genau das best\u00e4tigt Jesus der Frau: \u201eDein Vertrauen hat dich gerettet. Geh in Frieden!\u201c So sehr wir uns um die N\u00f6te unserer Welt bem\u00fchen, um ein Ende des Krieges in der Ukraine beten, die Klimaerw\u00e4rmung bek\u00e4mpfen, um Ausgleich und Verst\u00e4ndigung zwischen politischen Richtungen uns bem\u00fchen, so geht es bei uns Christinnen und Christen zuerst um Rettung aus der Trennung von Gott. Es braucht mit Gott vers\u00f6hnte Menschen, die in christlicher Freiheit ihr Heil nicht in dieser Welt finden m\u00fcssen und deshalb zur Verbesserung des irdischen Lebens helfen k\u00f6nnen. Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liedvorschl\u00e4ge: EG 454 Auf und mach die Herzen weit; EG +93 Es gibt bedingungslose Liebe; EG+92 Amazing grace; EG+ 87 Lobe den Herrn, meine Seele; EG+ 51 Ich glaube an Gott den Vater (Glaubensbekenntnis); EG 354 Ich habe nun den Grund gefunden;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcrbittgebet (Ich habe Phasen der Stille eingeplant; ein Hinweis darauf sollte dazu ermutigen, in der Stille weiterzubeten.): Zu Dir, Gott, beten wir:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr die Menschen auf dieser Erde: dass sie Deine N\u00e4he in ihrem Leben erfahren durch das Zeugnis derer, die Dich kennen; dass die gute Nachricht von Jesus sie erreicht in Wort und Tat und sie frei werden von Schuld und Angst; dass wir durch deinen Geist getrieben uns mutig zu Jesus bekennen. &#8211; Stille &#8211;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten Dich f\u00fcr die Einsamen und Leidgeplagten unter uns, f\u00fcr die Entt\u00e4uschten und Gedem\u00fctigten, f\u00fcr die, die versagt haben oder sich als Versager betrachten, f\u00fcr die, die in Trennung leben oder geschieden sind und f\u00fcr ihre Kinder; f\u00fcr die, die den Tag mit Angst beginnen, f\u00fcr all die Kranken ohne Hoffnung auf Gesundung und die Menschen, die mit ihnen leiden und an Dir, Gott, verzweifeln. &#8211; Stille &#8211;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten Dich f\u00fcr die gro\u00dfen Leiden der Menschen in unserer Welt: f\u00fcr die Menschen in den Kriegs -und Krisengebieten, f\u00fcr die vielen Fl\u00fcchtlinge weltweit, die elend dahinleben. &#8211; Stille &#8211;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch f\u00fcr die, die B\u00f6ses gegen ihre N\u00e4chsten planen, f\u00fcr die verhetzten und gewissenlosen T\u00e4ter bitten wir; rede in ihre Herzen hinein! Wir bitten Dich f\u00fcr die, die helfen k\u00f6nnten, aber sich verweigern oder verblendet den falschen Weg w\u00e4hlen; wir bitten Dich f\u00fcr die Politiker, f\u00fcr die Einflussreichen und M\u00e4chtigen, bewege ihr Herz und gib ihnen Einsicht. &#8211; Stille &#8211;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vater im Himmel, wir beten Dich an, Du regierst, Du f\u00fchrst Deine Herrschaft herauf durch Jesus und auf Seinem Weg, dem Weg des Kreuzes, der Vergebung und der Barmherzigkeit. Wir loben Dich und beten weiter in der Stille \u2026 Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Winfried Klotz, Pfr. i. R., Bad K\u00f6nig, Odenwald, <a href=\"mailto:winfried.klotz@web.de\">winfried.klotz@web.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>11. Sonntag nach Trinitatis | 20.08.2023 | Lk 7, 36-50 | Winfried Klotz | 36 Es bat ihn aber einer der Pharis\u00e4er, bei ihm zu essen. 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