{"id":18759,"date":"2023-08-22T14:33:26","date_gmt":"2023-08-22T12:33:26","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18759"},"modified":"2023-08-22T14:35:57","modified_gmt":"2023-08-22T12:35:57","slug":"jesaja-2917-24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-2917-24\/","title":{"rendered":"Jesaja 29,17-24"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Auf dem Scheitelpunkt einer Br\u00fccke | 12. Sonntag nach Trinitatis| 27.08.2023 | Jes 29,17-24 |Manfred Mielke |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">verweilen Sie auch gerne auf historischen Br\u00fccken? M\u00f6gen sie es, bei einer Stadtbesichtigung eine Pause einzulegen z.B. auf einer Br\u00fccke aus der R\u00f6merzeit? Ich bewundere deren Haltbarkeit, denke \u00fcber die vielen Benutzer nach und habe Respekt f\u00fcr den Fluss, der drunter her flie\u00dft. Bei einer Fahrradtour (in Ungarn) \u00fcberquerte ich eine Flussm\u00fcndung \u00fcber einen schmalen Holzsteg; ich machte Pause und schaute hin\u00fcber zur zweispurigen Betonbr\u00fccke. Was f\u00fcr ein Unterschied! Mit diesen beiden Bildern einer Br\u00fccke &#8211; von der Haltbarkeit und der Erweiterung \u2013 werden wir dem Predigttext entlangschreiten. Der Prophet Jesaja sagt in seinem 29. Kapitel:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eIst es nicht nur noch eine kurze Zeit, dann wandelt sich der Libanon in einen Baumgarten und das Karmel-Gebirge wird als Wald gelten? Die Tauben werden an jenem Tag die Worte des Buches h\u00f6ren und aus Dunkel und Finsternis heraus werden die Augen der Blinden sehen. Die Gedem\u00fctigten freuen sich wieder am HERRN und die Armen unter den Menschen jubeln \u00fcber den Heiligen Israels. Denn der Unterdr\u00fccker ist nicht mehr da, der Sp\u00f6tter ist am Ende, ausgerottet sind alle, die auf B\u00f6ses bedacht sind, die durch ein Wort Menschen zur S\u00fcnde verleiten, die dem, der im Stadttor entscheidet, Fallen stellen und den Gerechten mit haltlosen Gr\u00fcnden wegdr\u00e4ngen. Darum &#8211; so spricht der HERR zum Haus Jakob, der HERR, der Abraham losgekauft hat: Nun braucht sich Jakob nicht mehr zu sch\u00e4men, sein Gesicht muss nicht mehr erbleichen. Denn wenn er seine Kinder, das Werk meiner H\u00e4nde, in seiner Mitte sieht, werden sie meinen Namen heilig halten. Sie werden den Heiligen Jakobs heilig halten und den Gott Israels werden sie f\u00fcrchten. Dann werden, die verwirrten Geistes waren, Einsicht erkennen, und die murrten, nehmen Belehrung an.\u201c (<a href=\"http:\/\/www.die-bibel.de\/bibeltext\/Jes+29%2C17-24\/\">Jesaja 29,17-24<\/a>, \u00fcberwiegend Einheits\u00fcbersetzung)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn der Prophet von einer kurzen Zeit spricht, dann ist sie wie das Verweilen auf einer hochgew\u00f6lbten Br\u00fccke. Der Anmarsch war anstrengend, schon die n\u00e4chsten Schritte werden entspannt bergab gehen. Oben wollen wir gerne verschnaufen und Zeit haben f\u00fcr einen Rundumblick &#8211; zu beiden Ufern und zum Panorama. &#8211; Dabei scheint die Vergangenheit wie ein festes Ufer zu sein, das wir verlie\u00dfen. \u00c4hnlich erinnert der Prophet an die Ereignisse rund um Abraham. Ihm hatte Gott B\u00fcndnis und Treue zugesagt, Segen und Nachkommen, Bewahrung und Zumutung. Aber die Nachbarv\u00f6lker waren zunehmend frecher geworden, was das Volk Gottes, genannt \u201eHaus Jakob\u201c, zunehmend mutlos machte. Dagegen zitiert Jesaja: \u201eDarum spricht Gott, der Abraham losgekauft hat, nun zu uns: Jakob braucht sich nicht mehr zu sch\u00e4men, sein Gesicht muss nicht mehr erbleichen.\u201c &#8211; Wenn aus unseren Gesichtern die Scham weicht und die gesunde Farbe zur\u00fcckkehrt, werden wir weitergehen mit neuem Mut. Auf Gott bezogen, w\u00e4chst unser Zutrauen ja im Zugehen auf seine Zusagen. So, wie er Abraham versprach: \u201eGeh in das Land, dass ich dir zeigen werde. Ich werde dir \u00fcber den Scheitelpunkt hinweghelfen!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Panorama zeigt das Land Kanaan, den Libanon und das Karmel-Gebirge. Jesaja prognostiziert dort zuk\u00fcnftig wieder Getreideanbau und Holzgewinnung: \u201eSehr bald wandelt sich der Libanon in einen Garten und das Karmel-Gebirge in ein Waldgebiet!\u201c Mit blo\u00dfem Auge ist erkennbar, dass die Talgr\u00fcnde des Libanon ganzj\u00e4hrig fruchtbar sind, aber auf dem Karmelgebirge in jedem Sommer die Vegetation abstirbt. Beides ist als Bild daf\u00fcr gemeint, dass nach Gottes Willen seine Gebote sowohl durchg\u00e4ngig als auch bei wiederkehrenden Krisen angewandt werden. Jesaja bem\u00e4ngelt jedoch, dass die Pr\u00e4gekraft des Glaubens so verspottet wird, als wenn ein Tonkrug \u00fcber seinen T\u00f6pfer sagt: \u201eMich hat er nicht gemacht!\u201c (29,16) Weil aber Gott den gro\u00dfen Umschwung bereits vorbereitet, fragt der Prophet sein Israelvolk: \u201eIst es bis dahin nicht nur noch eine kleine Weile?\u201c Gott will mit der gro\u00dfen Umw\u00e4lzung beginnen und fragt nach unserer inneren Zustimmung, so, wie wir sie im Vater-Unser aussprechen: \u201eJa, dein Wille geschehe, dein Reich komme, es komme bald!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott will alsbald handeln. Um seiner Zeitverk\u00fcrzung entgegenzustreben, brauchen wir Bodenhaftung und Tragkraft. Daf\u00fcr sind bei einer Br\u00fccke die Pfeiler zust\u00e4ndig. Oft sind es mehrere S\u00e4ulen, die im Grund verankert sind und die das gesamte Gewicht tragen. So hilft Israels Bundesgott bevorzugt den \u00dcberlasteten, er wird sie alsbald unterfangen und ihre F\u00fc\u00dfe auf weiten Raum stellen. Jesaja k\u00fcndigt ihnen Gottes Aktionen an, die zugleich auch unsre Hoffnungen aufgreifen: \u201eDie Tauben werden h\u00f6ren und aus Dunkel und Finsternis heraus werden die Augen der Blinden sehen. Die Gedem\u00fctigten freuen sich wieder an Gott und die \u00c4rmsten jubeln \u00fcber seine Hilfe.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein anderer junger Prophet, Jesus aus Nazareth, liest dann in seiner Synagoge \u00c4hnliches vor: \u201eDer Geist des Herrn treibt mich an, zu predigen den Gefangenen und Gefolterten, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen!\u201c Dann aber verzichtet er auf eine Wartezeit und erkl\u00e4rt: \u201eHeute wird das erf\u00fcllt vor euren Ohren!\u201c Jesus sieht bereits, dass Neues aufkeimt und mit Macht wachsen wird bis hin zur Ernte. Er ist der Br\u00fcckenbauer zwischen Altem und Neuem Testament, er ist der Wegbereiter zu Gottes neuer Welt, er verdichtet die Zeit und verbreitert die Zug\u00e4nge. Dazu erwartet er eine innere Zustimmung. Als sie ihm aber den Weg verstellen, geht er durch ihren Hass hindurch wie auf einem sicheren Steg.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eHeute ist deinem Haus Heil wiederfahren!\u201c sagt Jesus zu Zach\u00e4us, als der einen Lebenswandel vollzogen hat. Ihn nimmt er als Einzelperson wahr, spricht ihm Heil zu, tagesaktuell und mit Auswirkungen f\u00fcr seinen Hausstand und seinen Job. Doch drau\u00dfen vor seiner T\u00fcr rotten sich die Wutb\u00fcrger zusammen. Gegen Gottes Heilshandeln gab und gibt es Gegenkr\u00e4fte. Im Bild einer Br\u00fccke sind es die Fluten, die eine Gefahr darstellen. Sie k\u00f6nnen jede Br\u00fccke untersp\u00fclen oder \u00fcberfluten. Jesaja sieht voraus, dass Gott diesen Querkr\u00e4ften schon die Kraft genommen haben wird: \u201eDenn der Unterdr\u00fccker ist nicht mehr da, der Sp\u00f6tter ist am Ende, ausgerottet sind alle, die auf B\u00f6ses bedacht sind, die durch ein Wort Menschen zur S\u00fcnde verleiten, die dem, der im Stadttor entscheidet, Fallen stellen und den Gerechten mit haltlosen Gr\u00fcnden wegdr\u00e4ngen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir sp\u00fcren: Jesaja lebt in einer Zeit gro\u00dfer Ungerechtigkeiten und aufziehender Katastrophen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, dann werden die Babylonier Stadt und Land verw\u00fcsten und die \u00dcberlebenden \u00a0verschleppen. Doch selbst dann gilt Gottes Zusage, die Zeit zu verk\u00fcrzen, bis er seinem geschundenen Volk beispringen wird. Dabei dient seine Hilfe bevorzugt den Ausgegrenzten, den ins Elend Gesto\u00dfenen und den ins Prekariat Abgedr\u00e4ngten. Dagegen wird er zum Abbruch zwingen die Tyrannen, die im Parlament sitzenden Sp\u00f6tter, die Strategen des Unheils und die Denunzianten mutiger Whistleblower. Sie haben alle Br\u00fccken zu Gott abgerissen. Er allein wird diejenigen ausrotten, die sich einig wurden in der Mi\u00dfachtung seines Gottes-Wohl, seiner Gottes-Ethik, seines Gottes-Shalom.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dagegen stellt Gott seine Propheten auf, auf dem Scheitelpunkt der Geschichte. Dazu gestaltet er Saat und Ernte, Finsternis und Licht, politische Strukturen und Einzelschicksale, Herzensmut und Gesichtsfarbe. Es geht ihm um den Austausch der inneren Beweggr\u00fcnde, entsprechend der ersten beiden Mose-Gebote: \u201eIch bin euer Erl\u00f6ser, ihr braucht keine anderen Ziele und Normen. Haltet meinen Namen und meinen Anspruch heilig, so wird euch alles andere zufallen!\u201c \u2013 \u201eUnd die, die verwirrten Geistes waren, werden einsichtig und resilient. Und die, die murrten, nehmen Belehrung und Zuversicht an!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">diese Rede des Jesaja tut uns gut. Er zwingt uns nicht, die Umw\u00e4lzungen selber durchzuf\u00fchren, er spricht in unsre gestressten Seelen hinein uns eine gro\u00dfe Gelassenheit zu. Aber die Realit\u00e4t spricht dagegen und viele Parolen schreien dazwischen. Macht das lange Ausbleiben der heilsamen Umw\u00e4lzungen uns nicht m\u00fcde und m\u00fcrbe? Haben die Kritiker nicht recht, die fr\u00fcher spotteten: \u201eWo bleibt euer Gott?\u201c Die dann schimpften: \u201eReligion ist Opium f\u00fcr Versager!\u201c Und die nun den gro\u00dfen Austausch des j\u00fcdisch-christlichen Glaubens herbeischreien. &#8211; Aber wenn die Verh\u00e4ltnisse gegen den Gotteswillen stehen, dann haben sich doch eher die Verh\u00e4ltnisse zu \u00e4ndern. Und mit ihnen auch wir. Dann gilt f\u00fcr alle Beteiligten Gottes Eingreifen, zur Zeit und zur Unzeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesaja legt uns mehrere Werkzeuge in die Hand, um heutigen Verschw\u00f6rungstheorien zu widerstehen. So sieht Gott die Unterdr\u00fcckung nicht als mainstream an und die T\u00e4ter nicht als geheime Weltregierung. Er trennt akkurat. Die Opfer unterst\u00fctzt er und die T\u00e4ter brandmarkt er. Der Gott Israels betreibt angesichts der Multikrisen auch nicht den gro\u00dfen \u201ereset\u201c, also das apokalyptische Zerst\u00f6ren, um weltfremde Ideale durchzusetzen. Er bleibt seinem Abrahams-Bund treu und baut seinen Segen weiter aus, gegen zyklische Krisen und als stetige Grundlage. Er beh\u00e4lt die stabilen Holzstege bei, und schafft f\u00fcr uns nebenbei neue Zug\u00e4nge. Er f\u00f6rdert als Sch\u00f6pfer zudem die Entwicklung der Natur, damit alle satt zu essen haben und genug Holz f\u00fcr ein neues Dach. Unser Appetit w\u00e4chst auf mehr gerechtes Brot und auf das Salz des Friedens \u2013 dagegen schwindet unser Appetit auf ver\u00e4chtlich-machende Mythen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Weil wir an Gottes Visionen festhalten, werden wir unsere Zustimmung auch in Taten zeigen. Wir werden die Sch\u00f6nf\u00e4rberei der Populisten entlarven und uns durch das Alte Testament die Augen \u00f6ffnen lassen. Dann werden wir einfacher von abendl\u00e4ndischen Vorurteilen l\u00f6sen, die einem negativen, geschlossenen Weltbild entsprungen sind. Dass Gott sein Heil noch immer in der Schwebe h\u00e4lt, macht uns unsicher und m\u00fcrrisch, aber nicht aggressiv. Ein wenig hilft uns die Verhei\u00dfung: \u201eWer aber beharret bis ans Ende, der wird selig\u201c \u2013 selig als Individuum, und mit uns unser Sozialraum auch und unsere Communtiy auch. \u201eWer diesen Gott zum Beistand hat, findet am besten Rat \u2013 und Tat!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So stehen wir als Christen weiterhin auf der Br\u00fccke zwischen dem \u201eSchon-Jetzt\u201c und dem \u201eNoch-nicht\u201c des Reiches Gottes. Wir machen eine Verschnaufpause auf dem Scheitelpunkt und nehmen uns die Zeit f\u00fcr einen Rundumblick &#8211; zu beiden Ufern und zum Panorama. Dazu helfen uns die Vergewisserungen des Jesaja \u00fcber Gottes Zust\u00e4ndigkeit und f\u00fcr unsre Beharrlichkeit. In der Nachfolge Jesu bekommen wir neue Widerstandskr\u00e4fte f\u00fcr unsere Seele, vermehrte Durchblutung gegen Verzagtheit und Bl\u00e4sse und pfiffige Ideen, um die Zeit auszukaufen und die verbleibende Zeit zu nutzen. Die Frage nach der Ewigkeit und der kurzen Weile davor k\u00f6nnen wir gut beantworten wir mit einem Gebet des Jochen Klepper: \u201eDer du allein der Ewge hei\u00dft und Anfang, Ziel und Mitte wei\u00dft im Fluge unsrer Zeiten: bleib du uns gn\u00e4dig zugewandt und f\u00fchre uns an deiner Hand, damit wir sicher schreiten.\u201c Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lieder:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 064 Der Du die Zeit in H\u00e4nden hast<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 007 O Heiland, rei\u00df die Himmel auf<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 669 Herr, gib mir Mut zum Br\u00fcckenbauen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 560 (HN) Es kommt die Zeit, in der die Tr\u00e4ume sich erf\u00fcllen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 289 Nun lob, mein Seel, den Herren<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Christen sind das Salz der Erde (P. Spangenberg, Mel EG 325)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als Chanson im Kirchen-Cafe:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es f\u00fchrt \u00fcber den Main eine Br\u00fccke aus Stein<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(Totentanz aus dem Mittelalter; Melodie: Felicitas Cohnheim\/Kukuck)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als Zwischenruf\/Schuldbekenntnis\/Klagelied:<\/p>\n<ol>\n<li style=\"font-weight: 400;\">Wir Reichen, sehr von Dir verw\u00f6hnt, Herr, die dein Wort seit je besa\u00dfen \u2013<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">hast du uns schlie\u00dflich, taub und blind, mit unserm Reichtum fallen lassen?<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li style=\"font-weight: 400;\">Noch reden wir von dir, und viel geschieht, dein Wort ans Licht zu heben.<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie, wenn du unser sch\u00f6nes Spiel nun st\u00f6rst, weil wir nicht danach leben?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">3.Wie, wenn du pl\u00f6tzlich sagst: Zeigt her! Was tatet ihr mit meinen Gaben?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Glaube stolz, die Liebe leer, das Reich im Herzen tief vergraben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">4.Der reiche J\u00fcngling sah dein Joch und ist betr\u00fcbt davongegangen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er ging ins Leere. Dr\u00e4ng uns doch, auf deinem Weg neu anzufangen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(Holl\u00e4ndischer Text: Ad den Besten 1965; deutsch: J\u00fcrgen Henkys; Melodie: Tera de Marez Oyens; Lied Nr 89 in: \u201eWo wir dich loben, wachsen neue Lieder\u201c plus)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manfred Mielke, Pfarrer der EKiR im Ruhestand, geboren 1953, verheiratet, 2 S\u00f6hne. Sozialisation im Ruhrgebiet und in Freikirchen. Studium in Wuppertal und Bonn (auch Soziologie). Mitarbeit beim Christival und bei Kirchentagen. Partnerschaftsprojekte in Ungarn (1988- 2011) und Ruanda (2001-2019). Musiker und Arrangeur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf dem Scheitelpunkt einer Br\u00fccke | 12. Sonntag nach Trinitatis| 27.08.2023 | Jes 29,17-24 |Manfred Mielke | Liebe Gemeinde, verweilen Sie auch gerne auf historischen Br\u00fccken? M\u00f6gen sie es, bei einer Stadtbesichtigung eine Pause einzulegen z.B. auf einer Br\u00fccke aus der R\u00f6merzeit? 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