{"id":18777,"date":"2023-08-29T09:45:12","date_gmt":"2023-08-29T07:45:12","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18777"},"modified":"2023-08-29T09:45:12","modified_gmt":"2023-08-29T07:45:12","slug":"1-johannes-47-12-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-johannes-47-12-4\/","title":{"rendered":"1. Johannes 4,7-12"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Liebe, au\u00dferordentlich: Was sich da so tut und ereignet | 13.So.n.Trinitatis | 03.09.23 | 1. Joh. 4,7-12 | Markus Kreis |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">7 Ihr Lieben, lasst uns einander liebhaben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott. 8 Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe. 9 Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. 10 Darin besteht die Liebe: nicht, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Vers\u00f6hnung f\u00fcr unsre S\u00fcnden. 11 Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben. 12 Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott und Liebe! Das sind enorme Worte. Denn jeder f\u00fcllt sie mit Bedeutung, wie er will, macht mit ihnen, was er will. Gott oder Liebe, egal welches Wort, jedes ist mehr auf den Schlagervers gekommen als auf seinen Begriff. Unter Gott wird alles M\u00f6gliche verstanden. Jeder baut sich seinen eigenen Gott. Nix genaues wei\u00df man nicht. Mit der Liebe verh\u00e4lt es sich \u00e4hnlich. In das Wort packt auch jeder rein, was ihm gerade so einf\u00e4llt oder gef\u00e4llt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Um da mal nur zwei Arten zu nennen: Liebe wird gerne r\u00fchrselig verstanden und gebraucht, oder auch moralisch. Kommen wir zum ersten. Werber benutzen das Wort gerne mit viel Gef\u00fchl, um Verbrauchsgut an den Menschen zu bringen. Konsumkauf, dargestellt als einen Weg, seinen N\u00e4chsten Liebe zukommen zu lassen. Wer seine Familie liebt, serviert ihr mit seinem Kauf diese gesunde Nahrung oder dient ihr jenes saubere Fahrzeug an. Und zack, man f\u00fchlt sich selbst auch gleich besser, wenn man seinen Lieben so etwas Liebes getan hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe wird ebenso gerne moralisch verstanden. Auch in der Kirche. Mit und unter dem Wort wurde und wird hier einiges getan, was die Bedeutung von Liebe gro\u00df macht. So gro\u00df, dass sie Gottes Liebe verdunkelt. Beispiele daf\u00fcr, leider auch heutige, kennt man inzwischen viele. Weniger skandal\u00f6s und trotzdem fragw\u00fcrdig ist folgende Einstellung zu Liebe: Wer wahrhaft liebt, der speist, der pflegt, der heilt, der spendet, der verausgabt sich total und bleibt dabei stets freundlich und hat immer ein gutes Wort parat, weil er aktiv zuh\u00f6rt. Weniger gute Gef\u00fchle und Taten sind ein Fremdwort f\u00fcr ihn.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe, verengt auf ein bestimmtes Wollen und Machen und Ertragen. Wer liebt, egal ob Sender oder Empf\u00e4nger, der gehorcht bestimmten Regeln und Vorschriften, der redet oder h\u00f6rt nur bestimmtes, der tut und macht etwas bestimmtes, oder leidet und l\u00e4sst sich bestimmtes gefallen. Es gibt es zum Beispiel auch die, welche nur der Vaterlandsliebe folgen. Dazu geh\u00f6rt, in den Krieg zu ziehen und den eigenen Tod zu erleiden. Oder andere zu t\u00f6ten und dann am \u00dcberleben zu leiden. Genug davon.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was sagt die Bibel zur Liebe? Das hat schon etwas mit dem eben erz\u00e4hlten Verst\u00e4ndnis zu tun. Und unterscheidet sich zugleich enorm davon. Gottes Liebe veranlasst die, denen sie zu Gute kommt, zu einer au\u00dferordentlichen Mutma\u00dfung. Diese Einstellung erfordert echt viel Mut, denn viele Menschen sehen das ganz anders und in der Welt spricht wenig daf\u00fcr. Kommen wir zum ersten Denkschritt. Der hei\u00dft: Das Leben und Sterben eines Menschen lange vor unserer Zeit hat heute noch ma\u00dfgeblich Bedeutung. Einerseits ist das etwas, das man zum Beispiel auch von Kaiser Augustus oder Sokrates meinen und sagen k\u00f6nnte. Andererseits k\u00f6nnte man das \u00fcberhaupt bestreiten, auch f\u00fcr Sokrates, und behaupten: So ein Unsinn, ma\u00dfgeblich, obwohl schon so lange vergangen und vergessen! Das ist die erste Mutma\u00dfung: Das Leben und Sterben eines Menschen lange vor unserer Zeit hat heute noch ma\u00dfgeblich Bedeutung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der zweite Gedanke lautet: Gottes Liebe wirkt ma\u00dfgeblich nur in Jesu Leben und Sterben. Dieser zweite Schritt bedeutet: Gottes Liebe hat den Anfang gemacht. Das ist auch au\u00dferordentlich. Erleben doch viele Menschen sich in Sachen Liebe als einen Sender, der den Anfang macht. Ich liebe, aber die anderen sind b\u00f6se. Gerne auch im Konjunktiv gedacht: ich w\u00e4re ja lieb, wenn es die anderen sauch w\u00e4ren. Ist Gott im Spiel, dann gilt: Er ist der eine Hauptsender, wir nur Empf\u00e4nger, nackte Nutznie\u00dfer. Gottes Liebe beginnt f\u00fcr uns, indem sie lockere einzelne Fasern von Jesu Leben zu einem festen roten Faden verwirkt und verdrillt. Sie spinnt am roten Faden von Jesu Leben nach dessen Tod weiter. Anstatt irgendwann abzurei\u00dfen, nehmen Menschen diesen roten Faden weiter auf, bis heute. Sie arbeiten ihm Fasern aus ihrem Leben ein. Immer mehr. Nebenf\u00e4den bilden sich dabei. Der Faden wird so langsam immer gr\u00f6\u00dfer, also dicker und l\u00e4nger und lose verwickelter. Irgendwann ist er so gro\u00df, dass ein Mensch in seinem Kn\u00e4uel zum Stehen kommen k\u00f6nnte, sich darin aufhalten und sogar hin und hergehen. Und er w\u00fcrde dabei sehen: Das, was ich f\u00fcr lose einzelne Fasern gehalten habe, das ist ja in Wahrheit ein Faden, sind viele F\u00e4den. Und die Fasern und F\u00e4den, die bilden eine Textur, daraus wirkt sich ein buntes Gewebe, anstatt wildes durcheinander H\u00e4ufeln. Gut, an manchen Stellen gibt es L\u00f6cher oder Risse. Anderswo ist so was schon geflickt mit neuen Stofffetzen. Und so ein Mensch w\u00fcrde seinen Teil beitragen, um d weiter wachsen zu lassen. Dabei w\u00fcrde er merken, dass auch andere sich in dieser Textur aufhalten und sich bewegen und Fasern aus ihrem Leben beisteuern. So entsteht und entwickelt sich in der Kirche ein Textfluss und Textkleid, welche das Werk der Liebe zum Leuchten bringen. Gott gibt seine Liebe \u00fcber das Erz\u00e4hlen von Jesu Leben und Sterben weiter ins Leben der Menschen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe in Jesus m\u00e4chtiger als der Tod! Daraus ergibt sich f\u00fcr Glaubende ein R\u00fcckschluss, wieder ordentlich au\u00dferhalb des \u00fcblichen Denkens: Gott durchwirkt mit seiner Liebe die ganze Welt, das All, den Kosmos. Liebe schafft und wirkt in der Ballung von Sternenstoff, in Fetzen und Wellen von Strahlen, in jedem Lichtb\u00fcndel, das gerade oder verwirbelt durchs All seiner Wege zieht, in dunklen Ecken und Falten des Raums und der Materie, die Licht umlenken oder sogar verschlucken. Ereignis um Ereignis spielt sich in diesem Kosmos ab. Manche bekannt und verstanden, viele bekannt und unverstanden. Wahrscheinlich viel mehr noch unbekannt und verborgen. In der Liebe leben hei\u00dft, all diese Ereignisse leben aus Liebe, leben durch Liebe, leben f\u00fcr Liebe. Geheimnis des Glaubens. Nat\u00fcrlich kommen da einem Zweifel auf. Die Welt ist auch anders zu ersehen. In Kriegen und Krisen beim Klima, Kometen oder Geld &#8211; da bringen Mensch und Natur als T\u00e4ter und Opfer ihre eigene Sprache zu Geh\u00f6r. Und die scheint eher wenig von Liebe gepr\u00e4gt und von Leben aus Gott durchdrungen. Da spielt eher dieser oder jener andere Horizont eine Rolle: Das Schicksal ist blind! Survival of the fittest! Unglaublich, das mit der Liebe! Sie arbeitet enorm, sie macht und tut und wirkt in der Welt, egal ob sich Gutes oder Schlechtes ereignet oder abzeichnet. Sie arbeitet und wirkt an Menschen, egal ob sie Gutes oder Schlechtes getan haben, egal, ob ihnen Gutes oder Schlechtes zust\u00f6\u00dft oder widerf\u00e4hrt. Gottes Liebe ist au\u00dferhalb unseres Denkens und Wahrnehmens st\u00e4ndig am Schaffen. Macht Schlechtes und B\u00f6ses gut und Gutes besser.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gottes Liebe wirkt au\u00dferordentlich in und unter Menschen. Und das hat auch etwas mit Gef\u00fchlen, Worten und Taten zu tun. Ein Mensch kann ja Opfer seiner Gef\u00fchle werden. Das ist ein Sachverhalt, der sich im Zusammenhang mit gefassten T\u00e4tern leicht erkl\u00e4rt: Habgier, Mord- und Wollust und so weiter. Man muss kein Straft\u00e4ter sein, das kann jedem passieren, seinen Gef\u00fchlen zu erliegen. Sich in die falsche Person zu verlieben, das reicht und z\u00e4hlt auch dazu. Zu impulsiv sein, oder gerade mal schlecht drauf und mies gelaunt und so Mitmenschen abschrecken. Sehr passioniert einem Beruf oder Hobby nachgehen und dadurch anderes Gutes oder Wichtiges verpassen. Klar, auch dann, wenn jemand mehr oder weniger schwer unter einer Krankheit der Seele leidet. Sehr oft auch so: Die wahren eigenen Gef\u00fchle sind einem verborgen, weil sich ein anderes an dessen Stelle vorschafft. Vielleicht weil das einem genehmer sind als das Wahre im Hintergrund. Statt seine Ohnmacht zu sp\u00fcren, f\u00fchlt man sich w\u00fctend besser. Statt sein Leben als leer und ausweglos zu empfinden, fl\u00fcchtet man in allerlei fragliche Hoffnungen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gottes Liebe wirkt enorm auf Gef\u00fchle von Menschen samt deren Ausdruck in Wort und Tat. Aus Dr\u00e4ngen und Erregung erw\u00e4chst mit Gott mehr und mehr ein k\u00fchler Kopf, Nachdenken und Geduld. Und damit auch: dass einer \u00fcberhaupt sich selbst richtig sp\u00fcrt. Zugang zu dem hat, was in Wahrheit in ihm drin macht und tut. Statt zu einem Gef\u00fchl, das sich nur vorschiebt: seine Ohnmacht zu ertragen, ohne sich gleich klein zu f\u00fchlen, seiner Verzweiflung ins Angesicht sehen, ohne gleich vergehen zu wollen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schauen wir uns mal die Aggression an, geradezu ein Gegenst\u00fcck zur Liebe. Auch da ist diese Liebe am Wirken. Nehmen wir weiterhin das Hohelied der Liebe von Paulus im ersten Korintherbrief. Statt einen schroff und abweisend zu lassen, macht Gottes Liebe freundlich und zugewandt. Sie verwandelt Widerwillen hier ebenfalls in Geduld, anf\u00e4ngliche Entt\u00e4uschung in eine freudig sch\u00f6ne \u00dcberraschung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kommen wir zu Zorn und \u00c4rger. Gottes Liebe macht diese Aggression einer Person produktiv, sie f\u00fchrt die Gef\u00fchle n\u00e4mlich \u00fcber in Einf\u00e4lle, Worte und Taten. Und es l\u00e4sst doch den Zorn verrauchen, wenn so einer sieht, dass durch seine Ideen, Worte und Taten etwas Gutes noch etwas besser wird, oder? Das trifft nat\u00fcrlich auch zu, wenn ein Einfall samt der passenden Tat etwas Schlechtes weniger schlecht oder sogar gut macht. Als kurzes Beispiel: Im Zorn pers\u00f6nlich vergeben statt auf Rache und Bestrafung zu sinnen, das wirkt Gottes Liebe. So gesehen hat Zorn sogar was Gutes, er steht f\u00fcr ein Gef\u00fchl von Energie, Tatkraft und Zielerfolg. Laut Texten der Bibel kann Gott selbst zornig werden und z\u00fcrnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Oder nehmen wir die Wut. Was wirkt Gottes Liebe dabei? Wer w\u00fctend ist, der ist aggressiv und sp\u00fcrt zugleich, dass er ohnm\u00e4chtig ist. Null Aussicht, durch eigenen Einsatz die Zwangslage zu eigenen Gunsten zu \u00e4ndern. Endet leider oft damit, sich selbst zu verletzen, gerade wenn man andere in und trotz der eigenen Ohnmacht angreift. Gottes Liebe wirkt darauf so ein: Ein W\u00fctender passt sich an, akzeptiert und gehorcht der Realit\u00e4t, wenn die Zwangslage tats\u00e4chlich kaum zu \u00e4ndern ist. Und Widerstand hier \u00fcber kurz oder lang nur darin endet, sich selbst zu sch\u00e4digen. Wenn die Lage anders ist, also wenig zwingend, dann macht Gottes Liebe etwas anderes. Sie verwandelt Wut in Zorn und \u00c4rger, die auf Ideen und Taten bringen, die gutes Neues wirken. Fortsetzung erfolgt dann wie zuvor bereits geschildert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bleibt noch der Hass. Gottes Liebe wirkt auch auf einen ein, der vernichten oder wenigstens schwer sch\u00e4digen will. Wenn Liebe hier wenig bringt, bleibt Gott nur \u00fcbrig, dem Hass und seinen Worten und Taten eine schwere Niederlage zu erteilen. Zugleich wirkt Gottes Liebe mit Skrupeln auf einen ein, der hasst. Die nagen offen oder unerkannt an seinem Gewissen. Hier ist zu bedenken: Hass kann zwar um seiner selbst willen in einem aufleben. Er kann aber auch Folge von einem anderen Gef\u00fchl sein, n\u00e4mlich einer Verzweiflung entspringen. Was geht dann vor sich?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jemand, der verzweifelt ist, der sp\u00fcrt und wei\u00df genau, dass er Unverm\u00f6gen und Schuld auf sich geladen hat. Mit wenig Aussicht auf Wiedergutmachung, bei sich oder bei anderen. So was dr\u00fcckt das eigene Leben unrettbar tief nieder. Egal ob ihm das von anderen vorgeworfen wird oder ob ein Mensch nur ganz allein und f\u00fcr sich darum ahnt oder wei\u00df. Aus dieser Lage ohne Aussicht kommt man auf zwei Wegen raus. Zum einen Reue, also sich der Lage stellen, Unverm\u00f6gen und Schuld auf sich nehmen und Vergebung erbitten und erhoffen. Gottes Liebe arbeitet dabei mit, indem sie Zuversicht und Langmut in der Bedr\u00fcckung erwirkt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der andere Weg geht so: Man verneint die eigene Schuld macht einen Mitmenschen zur wahren Ursache. Gerne sogar das Opfer, das unter Schuld und Unverm\u00f6gen zu leiden hatte. Und schafft dann diesen aus dem Leben und der Welt. Solcher Hass entspringt dem Versuch, der Verzweiflung zu entrinnen. Man l\u00e4dt alles, was man an Schuld und Unverm\u00f6gen selbst zu tragen hat, jemand anders auf. Und nimmt dann, anstatt sich selbst, den als Ersatz und besch\u00e4digt ihn schwer, vielleicht bis hin zu dessen Tod. Gott sei Dank wirkt seine Liebe st\u00e4rker als der Tod. \u00c4hnlich, aber halt anders rum, wirkt Gottes Liebe, wenn ein Mensch unter Angst leidet. Weil das den Text zu lang macht, lasse ich das jetzt aus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was hei\u00dft es dann, einander lieb zu haben? Wer Gottes Liebe in der Welt und bei sich so wirken gesp\u00fcrt hat, der traut dieser etwas zu, was au\u00dferhalb des \u00fcblichen Denkens liegt. Liebe, au\u00dferordentlich! Da sind Gef\u00fchle im Spiel und Taten. Der mutma\u00dft, dass Gottes Liebe auf Gef\u00fchle von Mitmenschen wirkt und sie ver\u00e4ndert. Der f\u00fchlt und arbeitet deshalb mit Menschen, die Opfer ihrer Gef\u00fchle, oder Worte oder Taten geworden sind. Er unterst\u00fctzt sie und hilft ihnen, sich zum Guten zu \u00e4ndern. Er vermeidet, sie in alten Gef\u00fchlen, Worten und Taten verharren zu lassen. Ganz zu schweigen davon, einen R\u00fcckfall in das zu provozieren, was bereits \u00fcberwunden war. Und so einer ist bereit, mit Vergebung zu antworten, wenn er reuig darum gebeten wird. Liebe, au\u00dferordentlich! So zeigt sie sich unter Menschen. Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Markus Kreis OStR<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kapellenstrasse 36<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">D-69469 Weinheim<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">eMail: markus_kreis@web.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe, au\u00dferordentlich: Was sich da so tut und ereignet | 13.So.n.Trinitatis | 03.09.23 | 1. 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