{"id":18850,"date":"2023-09-20T08:20:42","date_gmt":"2023-09-20T06:20:42","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18850"},"modified":"2023-09-20T08:21:11","modified_gmt":"2023-09-20T06:21:11","slug":"hebraeer-1035-39","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/hebraeer-1035-39\/","title":{"rendered":"Hebr\u00e4er 10,35-39"},"content":{"rendered":"<h3>Zum Freimut berufen | 16. Sonntag nach Trinitatis | 24.09.23 | Hebr 10,35-39 | Thomas Muggli-Stokholm |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diesen Sommer setzte ich mir ein anspruchsvolles Ziel: Ich wollte ab meiner Haust\u00fcre in mehreren Tagesetappen zu den Glarner Alpen wandern und da den einen oder anderen Gipfel besteigen. Leider spielte das Wetter nicht immer mit. So lagen schon beim Start am ersten Tag dunkle Wolken \u00fcber den Voralpen. Die Regenf\u00e4lle wurden im Lauf des Tages immer heftiger, so dass ich mit der Zeit v\u00f6llig durchn\u00e4sst war. Die Aussicht auf ein warmes Bett und ein schmackhaftes Nachtessen am Etappenziel beim W\u00e4gitalersee liess mich trotz allem durchhalten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Wandern spielt eine wichtige Rolle im Hebr\u00e4erbrief. Der Verfasser braucht es als Bild f\u00fcr die Situation der Christenheit: Die Kirche ist das wandernde Gottesvolk. So, wie seinerzeit die Israeliten durch die W\u00fcste wanderten, mit dem verheissenen Land als Ziel. So wandert die Kirche durch die Zeit, mit der Wiederkunft Christi und der Gemeinschaft mit ihm im himmlischen Jerusalem als Ziel.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hier liegt nun aber das Problem: Die ersten Christinnen und Christen rechneten damit, dass die Wiederkunft des Auferstandenen unmittelbar bevorsteht. Zur Zeit, als der Hebr\u00e4erbrief geschrieben wird, sind jedoch einige Jahrzehnte vergangen. Fast alle Gl\u00e4ubigen der ersten Generation sind verstorben. Die grossartigen Hoffnungen wurden entt\u00e4uscht. Das Ziel ist in weite Ferne ger\u00fcckt oder sogar ganz abhanden gekommen. Viele wenden sich von der Kirche ab und kehren zur\u00fcck in ihr altes Leben. Statt Hoffnung und Freude herrschen Entt\u00e4uschung und Resignation.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diese Stimmung kennen wir bestens: Wie damals wenden sich viele Menschen von der Kirche ab. Und auch uns ist unklar geworden, zu welchem Ziel unsere Wanderung f\u00fchren soll. Wir haben M\u00fche, unseren Glauben den heutigen Menschen zu vermitteln. In unserer wirren Zeit, wo so viel Schlimmes geschieht, scheint es ohnehin immer fragw\u00fcrdiger, sich an einen guten Gott zu halten. W\u00e4re es nicht vern\u00fcnftig, sich mit den gegebenen Verh\u00e4ltnissen zu arrangieren, m\u00fchsame Pfade m\u00f6glichst zu meiden und den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Verfasser des Hebr\u00e4erbriefs begegnet solchen Gedanken und Stimmungen mit deutlichen Worten. So schreibt er in unserem Predigttext:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Werft euren Freimut nicht weg; er wird reich belohnt werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ausdauer braucht ihr n\u00e4mlich, um den Willen Gottes zu tun<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und so die Verheissung zu erlangen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denn eine kleine Weile noch,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und der, der kommen soll, wird kommen und nicht ausbleiben:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und wenn er zur\u00fcckweicht, hat meine Seele kein Wohlgefallen an ihm.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir aber geh\u00f6ren nicht zu denen, die zur\u00fcckweichen und zugrunde gehen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">sondern zu denen, die glauben und sich das Leben bewahren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00abWerft euren Freimut nicht weg!\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das t\u00f6nt altert\u00fcmlich. Kaum jemand gebraucht heute noch das Wort \u00abFreimut\u00bb.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Z\u00fcrcher Bibel ist denn auch die einzige, welche hier diesen Begriff verwendet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die meisten anderen \u00dcbersetzungen w\u00e4hlen an dieser Stelle \u00abZuversicht\u00bb.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der Lutherbibel finden wir das Wort \u00abVertrauen\u00bb: Werft euer Vertrauen nicht weg \u2013 das t\u00f6nt zun\u00e4chst verst\u00e4ndlicher. Und es passt gut zum Schluss, wo der Verfasser uns nahelegt, statt zur\u00fcckzuweichen und zugrunde zu gehen, zu glauben, zu vertrauen, und so das Leben zu bewahren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Welche \u00dcbersetzung trifft nun aber zu? Im griechischen Urtext finden wir f\u00fcr Freimut das Wort Parrhesia. Es bezeichnete im alten Griechenland urspr\u00fcnglich das Recht des freien B\u00fcrgers, seine Meinung offen zu sagen. In der Philosophie wurde die Parrhesia zu einem ethischen Schl\u00fcsselbegriff und meinte die Offenheit und den Mut, zur Wahrheit zu stehen, auch gegen Widerst\u00e4nde. Die Parrhesia wird zur Voraussetzung der Freiheit: Frei ist, wer es wagt, auch Tyrannen gegen\u00fcber die Wahrheit zu vertreten, selbst wenn ihn dies das Leben kostet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Parrhesia wird damit zu einem hochaktuellen Begriff: Die Demokratie ger\u00e4t zur Zeit diktatorischen Regimes gegen\u00fcber zunehmend unter Druck, nicht nur in L\u00e4ndern wie China, Russland oder der T\u00fcrkei. Auch in Mitteleuropa gewinnen autorit\u00e4re Bewegungen mit starken F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten massiv an Einfluss. Sie haben einfache Antworten auf die komplexen Fragen unserer Zeit, k\u00f6nnen jene, die an allen \u00dcbeln schuld sind, genau bezeichnen und wissen einfache L\u00f6sungswege f\u00fcr jedes Problem. Da ist es bequem und verf\u00fchrerisch, mit zu trotten und in die Parolen einzustimmen, statt sich fundiert zu informieren, sich seine eigene Meinung zu bilden und diese zu vertreten, auch wenn die Mehrheit widerspricht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Neue Testament nimmt den Begriff Parrhesia aus der griechischen Philosophie auf und verkn\u00fcpft ihn mit dem Glauben an Christus. Parrhesia gewinnt damit eine neue Dimension und kennzeichnet zuerst unsere Beziehung zu Gott:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus verk\u00fcndigt Gott als liebende Mutter und barmherzigen Vater. Vor ihm m\u00fcssen sich die Menschen weder verbergen noch verstellen. Sie k\u00f6nnen offen vor ihn treten, ohne Angst und freim\u00fctig \u00e4ussern, was sie bewegt, auch die h\u00e4sslichen Gedanken, N\u00f6te und Zweifel.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dieser Freimut Gott gegen\u00fcber ist die Grundlage f\u00fcr die Beziehung zu den Menschen und irdischen Institutionen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer sich von Gott bedingungslos geliebt und gehalten weiss, muss niemanden und nichts mehr f\u00fcrchten. Er kann zu dem stehen, was er als gut und wahr erkannt hat und es freim\u00fctig, in aller Offenheit, bezeugen. \u00abMan muss Gott mehr gehorchen als den Menschen\u00bb, antwortet Petrus deshalb dem Hohenpriester, als der ihm verbieten will, das Evangelium zu verk\u00fcndigen (Apg 5,29).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Freimut wird hier mit dem Gehorsam zu Gott verkn\u00fcpft. Das geht weit \u00fcber das philosophische Verst\u00e4ndnis von Parrhesia hinaus. Ja, in christlicher Sicht wird Freimut erst im Gehorsam Gott gegen\u00fcber m\u00f6glich. So mahnt uns unser Text, wir sollten den Willen Gottes mit Ausdauer tun, um die Verheissung zu erlangen. Freiheit aus dem Glauben und Freimut haben ihren Massstab im Willen Gottes. Ohne diesen verk\u00e4men sie zu Beliebigkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nun taucht aber eine Schwierigkeit auf: Woher weiss ich, dass das, was ich f\u00fcr wahr und richtig halte, dem Willen Gottes entspricht? Als Christinnen und Christen glauben wir, dass Gott uns seinen Willen und sein Wesen in Jesus Christus enth\u00fcllt hat: In seinem Leben, seinem Sterben und Auferstehen und in seiner Verk\u00fcndigung sehen, h\u00f6ren und erkennen wir, wer Gott in Wahrheit ist und welche Massst\u00e4be er setzt. Doch seit rund zweitausend Jahren diskutieren und streiten Christinnen und Christen dar\u00fcber, was das nun konkret bedeutet, in pers\u00f6nlichen und gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnissen, die sich st\u00e4ndig \u00e4ndern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Genau das ist aber gut so! W\u00e4re unser Glaube eine absolute Wahrheit, eine unhinterfragbare Ideologie, dann w\u00e4re es aus mit allem Freimut, mit aller Parrhesia Gott und den Menschen gegen\u00fcber. Wir lebten in der schlimmsten aller Diktaturen, wo nicht einmal mehr die Gedanken frei w\u00e4ren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott sei Dank bleibt die absolute Wahrheit uns Menschen verschlossen. Weil Gott in Jesus Mensch geworden ist, gibt es seine Wahrheit nur als eine relative, eine Wahrheit in Beziehung. Genau das meint der \u00abGlaube\u00bb: Wer glaubt, tritt aus dem Gef\u00e4ngnis seiner Welt- und Menschenbilder heraus und l\u00e4sst sich ein auf die Beziehung zu Gott, in Parrhesia, in v\u00f6lliger Offenheit dem gegen\u00fcber, was ihm von Gott her zukommt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So verf\u00fchrerisch in unserer komplexen Welt die eindeutige Wahrheit und entsprechend einfache Antworten w\u00e4ren \u2013 es gibt sie nicht. Das zeigt schon der Umstand, dass es Christinnen und Christen in den unterschiedlichsten Parteien gibt, von der SVP bis zu den Gr\u00fcnen. Und es gibt keinen objektiven Massstab, wer der Wahrheit am n\u00e4chsten ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das bedeutet nicht, dass alles beliebig ist. Wir sind wie erw\u00e4hnt herausgefordert, ausdauernd den Willen Gottes zu tun. Das ist nur m\u00f6glich, wenn wir uns immer neu auf diesen Willen einlassen. Wenn wir still werden und auf Gottes Wort h\u00f6ren. Wenn wir unsere Augen \u00f6ffnen f\u00fcr die Spuren seines Wirkens \u2013 in der Sch\u00f6pfung, in den Menschen um uns. Wenn wir die Herzen \u00f6ffnen, f\u00fcr seine G\u00fcte und Liebe. Dann kann uns die Wahrheit ber\u00fchren und bewegen. Wir k\u00f6nnen sie nicht dingfest machen, nicht festschreiben und schon gar nicht anderen befehlen. Wir k\u00f6nnen uns aber auf sie einlassen mit Feiern und Traditionen. Wir erinnern uns an die Worte und Geschichten der Bibel, singen Lieder und pflegen die Gemeinschaft. So finden wir Geborgenheit wie Wanderer in einer Bergh\u00fctte. Wir sch\u00f6pfen Kraft und Orientierung. Doch wir bleiben nicht f\u00fcr immer in der H\u00fctte sitzen. Wie Wanderer sind wir Tag f\u00fcr Tag herausgefordert, aufzubrechen und weiterzugehen auf unserem Weg durch das Leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich kehre nochmals zum Freimut zur\u00fcck:\u00a0 Wie gesagt bleibt die Wahrheit f\u00fcr uns immer subjektiv. Niemand kann sich anmassen, das, was f\u00fcr ihn wahr ist, zum Massstab f\u00fcr andere zu machen. Und doch sind wir herausgefordert, mit Freimut zu dem zu stehen, was wir als wahr erkannt haben. Wir behalten die Wahrheit nicht f\u00fcr uns. Wir bezeugen sie, bringen sie ins Gespr\u00e4ch. Das ist anstrengend, ja sogar riskant: Wenn ich das Gespr\u00e4ch mit anderen auf Augenh\u00f6he f\u00fchre, kann es geschehen, dass ich meine Sicht der Wahrheit revidieren muss, meine Ansichten als fragw\u00fcrdig erkenne, meine Standpunkte \u00fcberdenke.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Freimut ist ein Wagnis \u2013 in vielfacher Hinsicht, wie wir gesehen haben. \u00a0Wer freim\u00fctig ist, legt die Maske ab, steht zu sich und dem, wof\u00fcr er brennt und liefert sich damit seiner Umgebung aus. Er riskiert hinterfragt, angefeindet, ja verfolgt zu werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Doch Freimut wird reich belohnt werden, wie der der Verfasser unseres Textes betont. Wer nicht zur\u00fcckweicht, sondern auch in schwierigen Zeiten zum Glauben steht, bewahrt sich das Leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Hebr\u00e4erbrief meint das nicht nur pers\u00f6nlich. Im Kapitel nach unserem Text entwirft er eine grossartige Schau des Glaubens, die von der Sch\u00f6pfung bis zu den Propheten reicht. Er spricht von der Wolke von Zeuginnen und Zeugen, die uns umgibt und befl\u00fcgelt, mit Ausdauer weiterzugehen auf dem Weg des Glaubens. Unser kleines individuelles Leben ist damit untrennbar verkn\u00fcpft mit der Heilsgeschichte und ihren Verheissungen, welche Gott in Jesus Christus einl\u00f6st. So einsam und verloren wir uns auf unserer Wanderung manchmal f\u00fchlen m\u00f6gen: Es lohnt sich, mit Ausdauer weiterzugehen. Das Ziel ist grossartig, unendlich viel mehr als ein warmes Bett und nahrhaftes Essen. Das Ziel ist das neue Jerusalem, wo wir Gemeinschaft mit Christus, bleibenden Frieden und Gerechtigkeit finden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ausdauer brauchen wir, um zu diesem Ziel unterwegs zu bleiben, Gottes Willen zu tun und freim\u00fctig unseren Glauben zu bezeugen. Das tun wir nicht einfach f\u00fcr uns. Zwar liegt es nahe, wie seinerzeit die Hebr\u00e4er \u00fcber entt\u00e4uschte Erwartungen und schwierige Verh\u00e4ltnisse zu klagen. \u00a0Dabei laufen wir aber Gefahr, zu denen zu geh\u00f6ren, die zur\u00fcckweichen und den Kopf in den Sand stecken. Gott beruft uns zu viel H\u00f6herem: In einer Welt, wo Menschen zunehmend an der Sinnlosigkeit des Lebens verzweifeln und von \u00c4ngsten bedr\u00fcckt werden. In einer Welt, wo Gewalt, Unrecht und Terror herrschen, sind wir zum Freimut berufen, zum Zeugnis in Wort und Tat f\u00fcr den lebendigen Gott, der uns in Jesus Christus sein Wesen enth\u00fcllt:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er steht nicht auf der Seite der Tyrannen und Diktatoren, sondern nimmt Partei f\u00fcr die Bedr\u00fcckten. Er befreit die Gefangenen, l\u00e4sst Blinde sehen, Lahme gehen, Auss\u00e4tzige rein werden, Taube h\u00f6ren, er erweckt Tote zum Leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und seine G\u00fcte und seine Gerechtigkeit behalten das letzte Wort &#8211; hier und in Ewigkeit. Amen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfarrer Thomas Muggli-Stokholm<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wolfhausen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">E-Mail: <a href=\"mailto:thomas.muggli@zhref.ch\">thomas.muggli@zhref.ch<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Thomas Muggli-Stokholm, geb. 1962, Pfarrer der Reformierten Kirche des Kantons Z\u00fcrich, bis Ende 2021 Pfarrer in Bubikon, ab 1. Januar 2022 in Fehraltorf, daneben seit 2020 Koordinator der Liturgie- und Gesangbuchkonferenz der Deutschschweiz (LGBK).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Freimut berufen | 16. Sonntag nach Trinitatis | 24.09.23 | Hebr 10,35-39 | Thomas Muggli-Stokholm | Diesen Sommer setzte ich mir ein anspruchsvolles Ziel: Ich wollte ab meiner Haust\u00fcre in mehreren Tagesetappen zu den Glarner Alpen wandern und da den einen oder anderen Gipfel besteigen. Leider spielte das Wetter nicht immer mit. 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