{"id":18876,"date":"2023-09-26T16:57:24","date_gmt":"2023-09-26T14:57:24","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18876"},"modified":"2023-09-26T16:57:24","modified_gmt":"2023-09-26T14:57:24","slug":"lukas-1215-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-1215-21\/","title":{"rendered":"Lukas 12,15-21"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Wir haben genug. Mehr als genug. | Erntedank | 01.10.23 | Lk 12,15-21 | Udo Schmitt |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eJa, mach nur einen Plan,<br \/>\nsei nur ein gro\u00dfes Licht,<br \/>\nund mach dann noch &#8217;nen zweiten Plan,<br \/>\ngehn tun sie beide nicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So ruft es der Bettler Peachum dem Polizeipr\u00e4sidenten Brown zu, im 3. Akt der Dreigroschenoper. Die \u201eBallade von der Unzul\u00e4nglichkeit menschlichen Planens\u201c, auch bekannt als das \u201eLied von der Unzul\u00e4nglichkeit menschlichen Strebens\u201c, hat Bertolt Brecht gedichtet. Brecht war Kommunist, kannte aber (als er das Lied in den 20er Jahren schrieb) noch nicht das Desaster, das der real existierende Sozialismus mit seiner Planwirtschaft anrichtete. Alle f\u00fcnf Jahre ein neuer 5-Jahres-Plan, der dann regelm\u00e4\u00dfig scheiterte und sch\u00f6ngeredet werden musste. Planvoll ging die DDR zugrunde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dabei wei\u00df auch schon ein Sprichwort: Der Plan ersetzt den Zufall durch den Irrtum. Aber immer wieder machen Menschen Pl\u00e4ne. Und immer wieder irren sie sich. Vor \u00fcber hundert Jahren begannen die deutschen Milit\u00e4rs den ersten Weltkrieg und waren siegesgewiss. Sie hatten ja einen Plan, den so genannten Schlieffenplan, der in einem Bogen die deutschen Heere durch das neutrale Belgien nach Frankreich f\u00fchren sollte. Doch der Plan ging schief. Schon nach wenigen Wochen. Dabei h\u00e4tte der Chef des Generalstabs Moltke (genannt der J\u00fcngere) gewarnt sein m\u00fcssen. Sein Vorg\u00e4nger und Onkel Moltke (der \u00c4ltere) hatte auf die vielen Unw\u00e4gbarkeiten in der Planung eines Feldzugs hingewiesen. Und er hatte es auf die knappe Formel gebracht: \u201eKein Plan \u00fcberlebt die erste Feindber\u00fchrung.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber so ist das mit Pl\u00e4nen. Wir h\u00e4ngen daran, auch wenn sie den Realit\u00e4ts-Check nicht bestehen. Wir halten daran fest, auch dann noch, wenn sie sich schon lange als falsch erwiesen haben. Wir h\u00e4ngen an unseren alten Irrt\u00fcmern, nach dem Motto: \u201eMeine Meinung steht fest &#8211; bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.\u201d Es mag ein Irrtum sein, aber \u2013 hey! &#8211; es ist immer noch meiner &#8211; mein Traum. Da ist mein Ziel, das behalte ich im Blick. Und wenn ich erst meine Pl\u00e4ne umgesetzt habe, dann\u2026 Dann fange ich zu leben an. Das ist hier nur eine kleine Durststrecke, eine vor\u00fcbergehende Flaute, die zu erwartende Erstverschlechterung, aber dann, dann f\u00e4ngt mein Leben an. \u201eEines Tages. Du wirst schon sehen, werden die Himmel f\u00fcr mich blau sein, eines Tages, die Felder so gr\u00fcn, eines Tages\u201c (Barbara Streisand). Dann. Komme ich ganz gro\u00df raus\u2026 &#8211; Oder auch nicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Mensch denkt, Gott lenkt. Der Mensch plant, Gott lacht. Wir rechnen uns etwas aus, und haben doch \u2013 wie man so sagt \u2013 die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Und das ist Gott. So steht es schon in der Bibel und auch in anderen alten Schriften. Im Buch Sirach etwa, das vor knapp 2200 Jahren geschrieben wurde, hei\u00dft es: \u201eMancher kargt und spart und wird dadurch reich und denkt, er habe es zu etwas gebracht, und sagt: Nun will ich mir ein gutes Leben machen, essen und trinken von dem, was ich habe \u2013, doch er wei\u00df nicht, dass sein St\u00fcndlein so nahe ist und dass er alles anderen lassen und sterben muss.\u201c (Sirach 11, 17-19)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und die Moral von der Geschicht ist nicht: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not! Sondern eher: Spare in der Not, dann hast du, wenn du tot! Geld ist zum Ausgeben da. Es macht wenig Sinn, jetzt zu sparen, um sp\u00e4ter mal der Reichste auf dem Friedhof zu sein. Das Leben ist jetzt schon &#8211; und hier. So erz\u00e4hlt es auch Jesus im Gleichnis vom reichen Kornbauern. Ein Mann ist reich. Das Land hat gut getragen. Aber er will mehr. Er baut gr\u00f6\u00dfere Scheunen, gr\u00f6\u00dfere St\u00e4lle. Immer mehr. Dann, so denkt er, wenn ich das erst habe, den Erfolg gesichert habe, werde ich gl\u00fccklich sein. Dann erst?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In seiner \u201eAnekdote zur Senkung der Arbeitsmoral\u201c hat Heinrich B\u00f6ll die Geschichte eines Fischers erz\u00e4hlt, der am Strand liegt und d\u00f6st. Ein Tourist, schick angezogen, flink und eifrig, kommt vorbei, weckt ihn auf und befragt ihn, was er gefangen hat. Warum er denn nicht \u00f6fter rausf\u00e4hrt, um noch mehr zu fangen, will er wissen. Der Fischer versteht nicht, wozu das gut sein soll. Der Tourist malt ihm aus, wie er im Beruf aufsteigt, mehrere Boote hat, viele Angestellte und wie er immer mehr verdient. Aber wozu das Ganze, will der Fischer wissen. Ja, dann, dann k\u00f6nne er sich zur Ruhe setzen und am Hafen sitzen und d\u00f6sen. Aber das, meint der Fischer, kann ich doch auch jetzt schon.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Wachstum. Das ist das goldene Kalb unserer Zeit. Wachstum, wir brauchen Wachstum. Sagen alle. Es ist ein \u00f6konomischer Zwang. Aber es ist noch keine Garantie daf\u00fcr, dass man dann gl\u00fccklich ist, denn: \u201eWohlstand ist, wenn man mit Geld, das man nicht hat, Dinge kauft, die man nicht braucht, um damit Leute zu beeindrucken, die man nicht mag&#8220; (Das Zitat stammt angeblich von Alexander von Humboldt, andere geben Walter Slezak als Quelle an).<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Noch ein Stall, und noch ein Stall, noch gr\u00f6\u00dfer als der erste. Es muss so sein. Erst 5 K\u00fche, dann 50 K\u00fche, dann 500. Erst ein Auto, dann zwei. Erst ein Kleinwagen, dann eine Familienkutsche, schlie\u00dflich ein SUV (Ess-Juu-Wii), ein gel\u00e4ndeg\u00e4ngiger Allrad-Panzer f\u00fcr den Gro\u00dfstadt-Nomaden. Da passen ja auch die Golfschl\u00e4ger viel besser rein, wenn man auf der K\u00f6 unterwegs ist. Nur schade, dass er so viel schluckt und dass er auch in keine Parkl\u00fccke mehr passt. Aber wir haben nicht die Wahl. Auch unsere Bauern nicht: Entweder du machst mit im Spiel \u201edoppelt oder nichts\u201c, oder du spielst nicht mehr mit. Friss oder stirb! Wachse oder weiche! Wer nicht mitmacht, muss vom Markt gehen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Dabei wissen wir ja, sp\u00fcren es, erleiden es, dass das \u201eimmer mehr und immer mehr\u201c nicht automatisch gl\u00fccklicher macht. \u201eImmer mehr ist nicht genug\u201c (Petra Pinzler). Was n\u00fctzt mir mein wirtschaftliches Wohlergehen, das volle Konto, die dicke Brieftasche, wenn ich nicht gesund bin? Oder keine Zeit habe &#8211; f\u00fcr die Familie, f\u00fcr Freunde und f\u00fcr mich selbst? Oder meinen Enkeln eine verw\u00fcstete Erde hinterlasse? Oder wenn andere f\u00fcr meinen Wohlstand leiden m\u00fcssen, irgendwo am anderen Ende der Erde im Elend stecken, damit ich Billigware in Massen habe? Immer mehr ist nicht genug.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Das wusste auch schon Jesus, er sagt:<\/strong> Seht euch vor und h\u00fctet euch vor jeder Art von Habgier! Denn auch dem, der im \u00dcberfluss lebt, w\u00e4chst sein Leben nicht aus dem Besitz zu.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Leben w\u00e4chst. Es w\u00e4chst uns zu. Aber nicht aus dem Haben und Besitzen. Das Leben ist ein Geschenk. Wie die Liebe, die Gesundheit und das Gl\u00fcck. Unverf\u00fcgbar. Nicht planbar. Aber schon jetzt &#8211; da. Und jetzt schon ein Grund, dankbar zu sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das ist es, was uns die Bibel empfiehlt: Jeden Tag dankbar aus Gottes Hand zu empfangen. Jeden Morgen mit Danken beginnen und jeden Abend dankbar zur\u00fcck in Gottes H\u00e4nde legen. Die H\u00e4nde, die das Leben geben, bewahren und erhalten. Alles, was wir in diesem Jahr erreicht haben, nehmen wir aus seiner Hand. Erfolge und Misserfolge. Wenn etwas gelingt, dann sollen wir nicht sagen: Das habe alles ich gemacht! Alles geplant! Sondern Gott daf\u00fcr danken, dass ER es hat gelingen lassen, wachsen und bl\u00fchen lassen, und Fr\u00fcchte tragen lassen f\u00fcr mein Leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und gerade heute \u2013 am Erntedanktag \u2013 wollen wir uns das noch einmal bewusst ins Ged\u00e4chtnis bringen, es uns selber zurufen: Seht die Fr\u00fcchte, die \u00c4pfel, das Brot! Was geht es uns doch gut! Wir haben so viel! Viel mehr, als wir zum Leben brauchen. Lasst es uns teilen mit den Armen, mit denen die fliehen vor Hunger und Krieg. Es ist genug f\u00fcr alle da. Mehr als genug. So viel hat uns Gott gegeben, nicht um es in Speichern zu verstecken. Es zu horten, zu verstecken: \u201eMein Schaaatz!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Soviel hat er uns gegeben. Nicht weil wir es geplant haben, nicht weil wir es verdienen. Sondern, dass alle Menschen davon satt werden und leben k\u00f6nnen. Darum tr\u00e4gt Mutter Erde ihr Fr\u00fchlingskleid und ihren Herbstmantel f\u00fcr uns, darum die Saat und darum die Ernte. Und darum das Wachstum, das wir brauchen: Damit wir Menschenkinder \u2013 nicht haben, nein \u2013 sondern sind: dankbar, gl\u00fccklich und zufrieden. Reich ist nicht der, der viel hat. Reich ist der, der genug hat. Und wir haben genug. Mehr als genug. Darum wollen wir Gott daf\u00fcr danken. Heute und alle Tage unseres Lebens.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Liedvorschl\u00e4ge<\/strong>:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Mit der Erde kannst du Spielen&#8230; Eine Handvoll Erde (B\u00e4cker\/J\u00f6cker)<br \/>\nDie Ernt ist nun zu Ende (EG 505)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wir pfl\u00fcgen und wir streuen (EG 508)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Ich bin das Brot, lade euch ein (EG.E 11)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Brich dem Hungrigen dein Brot (EG 420)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Udo Schmitt, geb. 1968, Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland, von 2005-2017 am Niederrhein, seit 2017 im Bergischen Land.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Dorfstr. 19 \u2013 42489 W\u00fclfrath (D\u00fcssel)<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>udo.schmitt@ekir.de<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir haben genug. 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