{"id":18898,"date":"2023-10-04T15:02:29","date_gmt":"2023-10-04T13:02:29","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18898"},"modified":"2023-10-04T10:57:06","modified_gmt":"2023-10-04T08:57:06","slug":"exodus-201-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/exodus-201-17\/","title":{"rendered":"Exodus 20,1-17"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Wer sch\u00fctzt Andri? | 18.\u00a0Sonntag nach Trinitatis | 08.10.2023 |\u00a02. Mose 20,1-17 | Eberhard Busch |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der Hugenottenkirche in Celle sieht man eine Tafel, auf der die 10 Gebote geschrieben stehen. Bei deren Anblick zeigt sich: Der erste Teil der Gebote, der unser Verh\u00e4ltnis zu Gott betrifft, ist weit ausf\u00fchrlicher als der zweite Teil \u00fcber unser Verh\u00e4ltnis zu den Mitmenschen. Dieser erste Teil enth\u00e4lt <em>vier<\/em> Gebote. Die l\u00e4ngsten Gebote sind dabei das Feiertagsgebot und das Bilderverbot. Die Juden sind uns im Ernstnehmen dieser zwei Gebote vorbildlich. Im lutherischen Katechismus ist das Bilderverbot ausgelassen. Heute soll gerade dieses, das zweite Gebot, zu uns sprechen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDu sollst dir kein Gottesbild machen, und keinerlei Abbild, weder dessen, das oben im Himmel, noch dessen, das unten auf Erden &#8230; ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn Ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifers\u00fcchtiger Gott, der die Schuld der V\u00e4ter heimsucht bis in die dritte und vierte Generation an den Kindern derer, die mich hassen, der aber Gnade \u00fcbt bis in die tausendste Generation an den Kindern derer, die mich lieb haben und meine Gebote halten.&#8220; (Ex. 20,4-6) Z\u00fcrcher Bibel.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Worum geht es im Bilderverbot? Sagt es Nein zur Freude an sch\u00f6nen Gem\u00e4lden? Aber das anerkannte Bilderverbot stand nicht gegen die herrliche Malerei im Holland des 17. Jahrhunderts, auch bei Reformierten, die das Gebot anerkannten. Oder gibt das Gebot den Bilderst\u00fcrmern recht? Aber Historiker haben gezeigt, dass eine neue Zeit der Freiheit allemal anbricht mit Beseitigung von Symbolen einer maroden alten Herrschaft. Doch was sagt uns das Gebot <em>dann<\/em>? Blicken wir auf die Situation, in der das Gebot dem Volk Israel nach seiner Befreiung aus der \u00e4gyptischen Sklaverei mitgeteilt wurde. Nachdem Gott durch Mose die 10 Gebote seinem Volk gegeben hatte, stieg dieser Mann erneut auf den Berg und blieb dort so lange, dass man meinte, er k\u00e4me gar nicht mehr zur\u00fcck. Da sammelte Aaron den Goldschmuck des Volkes ein und goss daraus ein Kalb und das Volk sagte: <em>Dies <\/em>ist der Gott, der uns aus \u00c4gypten gerettet hat. Das hei\u00dft: K\u00f6nnen wir durch den Mund von Mose nicht mehr Gott h\u00f6ren, so ersetzen wir ihn halt durch unseren Goldschatz. Aber nun sagt Gott dazu Nein. W\u00e4hrend sich das 1. Gebot dagegen wendet, <em>andere <\/em>G\u00f6tter neben Gott zu haben, wendet sich das 2. Gebot dagegen, <em>Gott<\/em> <em>selbst<\/em> gegen ein Plagiat, gegen eine F\u00e4lschung auszutauschen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Darum geht es: Es missachten, dass Gott <em>selbst<\/em> uns sagt, wer er ist und wer wir f\u00fcr ihn sind und was er will mit uns. Dabei besteht die Verf\u00e4lschung Gottes darin, dass wir ihn uns zurechtlegen, bis er uns passt. Sie unternimmt es, Gott zu formen zu einer Gestalt, in der wir ihn gern h\u00e4tten. Solche F\u00e4lschung ist ein Irrtum. Das nicht, weil Gott unfasslich ist. Das darum, weil Gott immer nur <em>sich selbst<\/em> uns fasslich macht. Und das tut er ja. Die biblischen Psalmen sind voll von h\u00f6chst anschaulichen Reden von Gott: Gott als Hirte, als Wirt, als W\u00e4chter, als Vater und Mutter, als Schutz und als der, der Hand, Auge, Mund, Ohr, Gesicht und Herz hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber warum ist das Bildermachen so brandgef\u00e4hrlich? Warum wird so dringend davor gewarnt: Diene ihnen nicht!? Das Bilderverbot streitet dagegen, mit Hilfe des Bildes Macht \u00fcber das abgebildete Wesen zu gewinnen. Das ist hier das \u00dcbel. Und das Bild k\u00f6nnen auch Prinzipien, Br\u00e4uche, Meinungen sein, von denen wir behaupten, dass sie strikt verbindlich sind. Die Verh\u00e4ltnisse kehren sich dabei um: Nicht mehr sehen wir jetzt Gott so, wie er <em>sich<\/em> uns <em>zeigt<\/em>, nun sehen wir ihn nach dem Bild, das <em>wir <\/em>uns von ihm <em>machen<\/em>. Ein ein-gebildeter Gott! &#8211;\u00a0 es ist eine schreiende Gewaltt\u00e4tigkeit, die wir damit Gott gegen\u00fcber begehen. Die <em>kann<\/em> darin bestehen, dass wir Gott unserem Zugriff zu unterwerfen suchen. Sage ich damit etwas Abwegiges? Ist nicht jedes Gebet, das wir sprechen, in Gefahr, dass wir, statt Gott zu <em>bitten<\/em>, ihn <em>einspannen<\/em> wollen in unsere W\u00fcnsche f\u00fcr das, was wir f\u00fcr uns n\u00fctzlich und gut halten? Johannes Calvin hat fein bemerkt: \u201eEs gibt kein Gebet, \u00fcber das Gott nicht erz\u00fcrnen m\u00fcsste, wenn er nicht gn\u00e4dig \u00fcber die Makel hinweg s\u00e4he, mit denen alle befleckt sind.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Macht, die <em>wir<\/em> \u00fcber das abgebildete Wesen gewinnen, <em>kann<\/em> aber auch darin ihre b\u00f6se Folge haben, dass das Bild \u00fcber <em>uns<\/em> Macht gewinnt. Und das ist eine aufregende Sache: Indem der Mensch im Bild <em>Gott<\/em> in Verf\u00fcgung nehmen will, verf\u00fcgt vielmehr das Bild \u00fcber den <em>Menschen<\/em>. Im Jesajabuch (Kap. 44) wird beschrieben, wie jemand ein Gottesbild herstellt, dann vor ihm niederf\u00e4llt und es anbetet. Das zeigt die Macht unserer Bilder, dass das von uns Hergestellte wie ein Herrscher uns in den Griff nimmt. Die Macht unserer Bilder: unsere milit\u00e4rischen, unsere patriarchalischen, unsere sportlichen, unsere egoistischen Bilder, die schier unaufh\u00f6rlich Macht \u00fcber uns haben. Es ist unser eigenes Produkt, das uns Produzenten beherrscht. <em>Und<\/em> das selbstgemachte Bild ist Abbild der Einsamkeit, in der es Menschen mit sich elend allein l\u00e4sst. Hat es der Mensch dabei nur mit sich selbst zu tun? Das ist hier die Frage.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie kein anderes der 10 Gebote redet dieses Gebot hingegen von <em>dem<\/em> Gott, der seine Menschen <em>nicht<\/em> allein l\u00e4sst. Denn das Gebot unterscheidet nicht zwischen der \u00dcbertretung des Gebots im Verh\u00e4ltnis zu <em>Gott <\/em>und im Verh\u00e4ltnis zu seinen <em>Menschen<\/em>. Ihre Verbundenheit ist so eng, dass beides wahr ist: Will der Mensch Macht \u00fcber <em>Gott<\/em> aus\u00fcben durch ein Bild, das er sich von ihm einbildet, dann wird auch seine Menschlichkeit in Mitleidenschaft gezogen. Und missbraucht der Mensch seine <em>Mitmenschen<\/em> durch ein Bild, das er sich von ihnen macht, dann wird dadurch auch Gott gekr\u00e4nkt. Ja, Gott ist dadurch so bedroht, wie wir das in der Leidensgeschichte Jesu h\u00f6ren. Er l\u00e4sst sich das darum gefallen, weil er sich seiner Menschen annimmt, um sie aus <em>ihrer<\/em> tiefen Bedrohtheit herauszuholen. Er will <em>sie<\/em>davor sch\u00fctzen, dass <em>sie <\/em>Opfer, Gekr\u00e4nkte, Missbrauchte werden bei der Untat, mithilfe des Bildes Macht \u00fcber Gottes Gesch\u00f6pfe zu gewinnen. Es ist <em>gut<\/em>, dass das 2. Gebot sich gegen das Bildermachen von Gott <em>und<\/em> seinen Gesch\u00f6pfen wendet. Damit bezeugt es die Menschlichkeit Gottes und die Bestimmung von uns Menschen zur Gotteskindschaft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Dichter Max Frisch hat das verstanden. In seinem Theaterst\u00fcck \u201eAndorra\u201c gibt ein Lehrer den Andri als ein Judenkind aus; das habe er in Zeiten der Verfolgung aus Wohlt\u00e4tigkeit aufgenommen. Aber unter dieser noblen Decke will er das Peinliche verbergen, dass Andri sein eigener unehelicher Sohn ist. Mit diesem Versteckspiel hat er Erfolg. Doch dann beginnen die Menschen seiner Umgebung alle ihre Bilder \u00fcber Juden auf das Kind zu \u00fcbertragen. Auch der gutmeinende Pater sagt: \u201eDu musst dich selber annehmen\u201c \u2013 n\u00e4mlich in dem Bild, das die Leute von Juden haben. Bis die Einbildung zur bitteren Realit\u00e4t wird! Andri verwandelt sich selbst in dieses Bild, und seine Umgebung toleriert schlie\u00dflich seine Ermordung. Ohne sich schuldig zu f\u00fchlen. Jener Pater spricht es aus, wogegen sich die Menschen hier vergangen haben: \u201eDu sollst dir kein Bildnis machen von Gott, deinem Herrn, und nicht von den Menschen, die seine Gesch\u00f6pfe sind.\u201c Das Bildnis, von dem hier die Rede ist, hat man schon vorher gemacht, <em>bevor<\/em>man dem Anderen begegnet. Und es ist so schrecklich langlebig, dass es sich durch die Begegnung mit ihm nicht mehr korrigieren l\u00e4sst. Man zwingt die Wirklichkeit des Anderen hinein in das vorgefertigte Bild. Und das endet so brutal.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch wenn das nun \u00fcberraschend t\u00f6nen mag: es ist schon so, dass der letzte Teil des 2. Gebots angesichts dieses Dunkels ein <em>tr\u00f6stliches<\/em> Licht ist \u2013 das Wort, in dem Gott zu uns spricht: \u201eIch, der Herr, <em>dein<\/em> Gott, bin ein eifers\u00fcchtiger Gott, der die Schuld der V\u00e4ter heimsucht bis in die dritte und vierte Generation an den Kindern, die mich hassen, der aber Gnade \u00fcbt bis in die tausendste Generation an den Kindern derer, die mich lieben und meine Gebote halten.\u201c Wer du Mensch auch bist, Gott ist <em>dein<\/em> Gott. Er liebt dich. Und eifers\u00fcchtig ist er \u2013 wie ein Liebhaber, der seine Braut keinem anderen \u00fcberlassen will. In solcher Eifersucht m\u00fcht er sich genau um die, die mit dem Versto\u00df gegen das g\u00f6ttliche Gebot bekunden, dass sie ihn geradezu hassen. Dass Gott ihnen eifers\u00fcchtig zugewandt ist, damit zeigt er ihnen, dass er die von ihm losgel\u00f6sten Menschen seinerseits nicht losl\u00e4sst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dabei hat er eine klare Absicht, wenn er sie nicht losl\u00e4sst. Darauf st\u00f6\u00dft uns das kuriose Zahlenspiel in dem Gotteswort: die Schuld der \u00dcbertreter des Gebots soll drei bis vier Generationen lang bestraft werden, und den Nachfahren von Liebhabern Gottes soll auf tausend Generationen Gnade zuteil werden. Man muss kein Rechenk\u00fcnstler sein, um einzusehen, dass man so nicht rechnen kann. Es wird damit vielmehr das gesagt, was wir in Psalm 30 lesen: \u201eGottes Zorn w\u00e4hrt einen Augenblick und ewig seine Gnade.\u201c Er will genau die, die ihn zornig und eifers\u00fcchtig machen, aufs Neue gewinnen als seine Kinder. Er will eine lebendige Verbindung mit ihnen. Darum will er, dass nicht nur er sie liebt, er will, dass auch sie ihn lieb haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Indem sie <em>das<\/em> tun, indem <em>wir <\/em>das tun, erf\u00fcllen wir das zweite Gebot.\u00a0 Sagen wir es mit Max Frisch: \u201eDie Liebe befreit aus jeglichem Bildnis. Das ist das Erregende, das Abenteuerliche, das eigentlich Spannende, dass wir mit denen, die wir lieben, nicht fertig werden: weil wir sie lieben; solange wir sie lieben.\u201c So sei das heute unser Gebet: Bitte, guter Gott, befreie uns dazu, deine Liebhaber zu sein und zu bleiben und darum auch die Liebhaber all deiner guten Gesch\u00f6pfe. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Eberhard Busch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer sch\u00fctzt Andri? | 18.\u00a0Sonntag nach Trinitatis | 08.10.2023 |\u00a02. Mose 20,1-17 | Eberhard Busch | In der Hugenottenkirche in Celle sieht man eine Tafel, auf der die 10 Gebote geschrieben stehen. 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