{"id":18950,"date":"2023-10-18T21:53:39","date_gmt":"2023-10-18T19:53:39","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18950"},"modified":"2023-10-18T21:53:39","modified_gmt":"2023-10-18T19:53:39","slug":"markus-102-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/markus-102-16\/","title":{"rendered":"Markus 10,2-16"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Von Kindern und Honig | 20. Sonntag nach Trinitatis | 22.10.23 | Mk 10,2-16 | Barbara Signer |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Br\u00fcder, liebe Schwestern<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich habe fast \u00fcber 30 Jahre lang in einem Chor gesungen. In den sp\u00e4ten 80ern f\u00fchrten wir unter unserem neuen dynamischen Dirigenten \u201eLe Laudi\u201c von Hermann Sutter auf. Die Auff\u00fchrung gedieh zu einem Highlight: wunderbare Solisten, sph\u00e4rische Kl\u00e4nge, ein begl\u00fccktes Publikum und ein euphorisierter Chor. Und so wurde auch die Nachfeier etwas feucht-fr\u00f6hlich. Eine kleine Gruppe Unentwegter kehrte zu sehr sp\u00e4ter Stunde in die Kirche zur\u00fcck, um eines der St\u00fccke noch einmal zu singen und den Zauber des Moments erneut aufleben zu lassen. Als wir uns gerade auf die B\u00fchne begaben, wollte sich einer im Vorbeigehen am Glockenspiel versuchen. Das Resultat war ein dissonantes Get\u00f6se, das uns erschreckte und prompt den \u00e4tzenden Kommentar provozierte: \u201e<em>Werdet wie die Kinder!\u201c <\/em>Das ist nun zwar ein Zitat aus einer Stelle bei Matth\u00e4us (Mt 18,3), aber die Stossrichtung ist dieselbe wie in unserem Predigttext. Oftmals assoziieren wir mit diesem Bibelvers kindisches Verhalten. Der Duden informiert uns, dass damit unangemessenes, f\u00fcr einen Erwachsenen unpassendes, t\u00f6richtes, albernes und unreifes Verhalten gemeint sei. Ein abwertender Begriff also. Dabei gibt es in der deutschen Sprache auch noch den Ausdruck \u201ekindlich\u201c: Er bedeutet in Art, Wesen, Ausdruck und Aussehen einem Kind gem\u00e4ss oder zu ihm passend. Ich denke, damit kommen wir dem n\u00e4her, was Jesus gemeint hat, als er sagte: <em>Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen<\/em>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ins Himmelreich kommt man also nur, wenn man wird wie ein Kind. Geht das denn \u00fcberhaupt? Ich habe als 60-J\u00e4hrige eigentlich nur noch vage Erinnerungen an meine fr\u00fche Kindheit: Expeditionen im Quartier mit Besuchen bei \u00e4lteren Damen in vornehm-verstaubten Wohnungen fallen mir da ein, Beerenklau im nachbarlichen Garten, unz\u00e4hlige Strumpfhosen, an den Knien zerrissen, und Windjacken, die am R\u00fccken geflickt werden mussten, weil ich zum x-ten Mal unerlaubterweise \u00fcber einen Gartenzaun geklettert war und mir dabei die Jacke an den eisernen Zacken zerrissen hatte. Sie sehen, schon im zarten Alter von weniger als 6 Jahren war ich alles andere als ein Unschuldslamm. Deshalb frage ich mich auch, ob wir unsere Idealvorstellungen vom Kindsein auf diesen Text projizieren d\u00fcrfen. Wenn es dabei um Reinheit des Herzens und Unschuld ginge, m\u00fcsste ich mich in ein Kind zur\u00fcckverwandeln, an das ich mich \u00fcberhaupt nicht mehr erinnern kann. Wie k\u00f6nnte ich das? Geht es tats\u00e4chlich um unsere Vorstellungen eines Kindes? Und wenn ja, um welche Vorstellungen handelt es sich? Etwa die Rousseaus oder Pestalozzis, oder diejenige moderner Kinderpsychologen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was bedeutete es denn zu Jesu Zeiten, ein Kind zu sein? Seine soziale und rechtliche Stellung war \u00e4usserst schlecht, sogar im Judentum. W\u00e4hrend andere antike Kulturen \u00fcberz\u00e4hlige, schwache und kranke Kinder ohne moralische Bedenken aussetzten, betrachteten Juden ihre Kinder als Gabe Gottes, als Beweis von Wohlergehen. Dennoch wurden sie als unfertig und nicht urteilsf\u00e4hig betrachtet. Der griechische Begriff paid\u00econ, der im Urtext verwendet wird, kann auch \u201eSklave\u201c bedeuten, was uns einen Hinweis auf die rechtliche Stellung von Kindern im damaligen Umfeld gibt: Sie standen unter der unbegrenzten Autorit\u00e4t ihrer V\u00e4ter. Kinder waren also im antiken Judentum nicht nur k\u00f6rperlich klein, sondern hatten keine Rechte und waren v\u00f6llig machtlos.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diesen Kleinen, Rechtlosen und Ohnm\u00e4chtigen geh\u00f6rt also das Reich Gottes. Diese Aussage Jesu steht in Spannung zum Anfang unseres Predigttextes. Da geht es oberfl\u00e4chlich gesehen um ein ganz anderes Thema: Die Pharis\u00e4er wollen mit Jesus dar\u00fcber diskutieren, ob Ehescheidung erlaubt ist oder nicht. Es geht ihnen dabei weniger um das menschliche Drama, als vielmehr um Recht und Gesetz. Es geht darum, auszutesten, was noch drin liegt, ohne dass man sich dabei die H\u00e4nde schmutzig macht. Die damalige Diskussion drehte sich beispielsweise gar nicht mehr darum, <em>ob<\/em> ein Mann einen Scheidebrief ausstellen durfte oder nicht. Das war unbestritten. Gegenstand der Diskussionen religi\u00f6ser Lehrer waren die Scheidungsgr\u00fcnde, die von den einen sehr eng und von anderen sehr weit gefasst wurden. Auf diese Diskussion geht Jesus in seiner Antwort gar nicht ein, sondern streicht deutlich heraus, wie Gott das sieht und was daran Menschen gemachte Probleme sind. Er stellt klar, dass man sich hier einfach nicht herauswinden kann, und das ist exakt, was die Pharis\u00e4er in diesem Streitgespr\u00e4ch erreichen wollen: sich herauswinden und den eigenen Willen bekommen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das ist eine Haltung, die vermutlich den meisten von uns wohl bekannt ist. Mir ist es wichtig, dass wir dabei nicht bestimmte Personengruppen oder Berufsst\u00e4nde im Auge haben. Ich glaube, wir alle haben das schon im ganz normalen Alltag erlebt: Man dreht und wendet die Argumente, verdreht wenn n\u00f6tig sogar Fakten ein wenig, interpretiert und schlussfolgert, bis es am Ende dann stimmt \u2013 f\u00fcr sich selbst. Ja, es ist sogar eine h\u00e4ufig verwendete Redewendung geworden: \u201eStimmt das so f\u00fcr dich?\u201c wird man gefragt. Oder \u201eDas stimmt f\u00fcr mich so nicht\u201c, wenn man nicht zufrieden ist. Es geht darum, Recht zu bekommen und das um jeden Preis. Ich habe Leute kennengelernt, die ihre ganz eigene Art der logischen Argumentation entwickelt haben, um stets im Recht zu bleiben. Da war dieser \u00e4ltere Herr im Parkhaus, der mit seiner Frau zu Fuss zu seinem Wagen unterwegs war, als ich gerade dabei war, r\u00fcckw\u00e4rts aus meiner Parkl\u00fccke herauszufahren. Im letzten Moment sah ich die beiden und hielt an. \u201eDas habe ich mir schon gedacht,\u201c meinte er zu mir, \u201edass Sie nicht schauen, wohin sie fahren. Da w\u00e4ren Sie aber geh\u00f6rig in Schwierigkeiten gekommen, wenn ich nicht aufgepasst h\u00e4tte.\u201c Ich war sprachlos und stellte mir seine \u201eSchwierigkeiten\u201c vor, h\u00e4tte ich ihn angefahren, wenn er auf sein Vortrittsrecht beharrt und ich tats\u00e4chlich nicht aufgepasst h\u00e4tte. Gerade im Strassenverkehr f\u00e4llt mir auf, wie oft wir auf unser Recht pochen, statt miteinander Sichtkontakt aufzunehmen und Vorsicht, ja sogar Nachsicht walten zu lassen. Auch sonst kommt es doch im Alltag immer wieder vor, dass wir entweder auf unserem vermeintlichen Recht beharren oder bauernschlau versuchen, die Grenzen des Machbaren auszureizen und andere zu \u00fcbert\u00f6lpeln.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was ist nun Gottes Gegenentwurf zu dieser Rechthaberei? <em>Amen, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen.<\/em> Bei Kindern geht es nicht ums Rechten. Das habe ich im Religionsunterricht festgestellt. Da kommen tiefe, berechtigte und ganz ernsthafte Fragen, auf die wir gemeinsam Antworten suchen. Es geht nicht um Recht, sondern um Wahrheit. Und dann kommen unsere Sch\u00fcler pl\u00f6tzlich in ein Alter, in dem wir zu Unterrichtsbeginn erst einmal die Bedingungen aushandeln m\u00fcssen, unter denen die Kinder \u00fcberhaupt bereit sind, sich auf den Unterricht einzulassen. Die Zeit der \u201eUnschuld\u201c ist vorbei, sie haben von uns Erwachsenen gelernt, dass es darum geht, Recht zu bekommen und zu behalten. Pl\u00f6tzlich z\u00e4hlt die Form mehr als der Inhalt. Bei Gott z\u00e4hlt jedoch der Inhalt, nicht die Form: <em>Der Sabbat ist um des Menschen willen geschaffen, nicht der Mensch um des Sabbats willen, <\/em>lehrt Jesus an anderer Stelle. (Mk 2,27) Oder wie wir heute von Paulus geh\u00f6rt haben: <em>Denn der Buchstabe t<\/em><em>\u00f6<\/em><em>tet, der Geist aber macht lebendig<\/em>. (2. Kor 3,6)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch Matth\u00e4us schl\u00e4gt mit der Bergpredigt in dieselbe Kerbe: Nicht die Gewaltigen und die Kriegsherren oder diejenigen, die auf ihrem Recht beharren, werden das Reich Gottes erben, sondern die Gewaltlosen und Barmherzigen und diejenigen, die reinen Herzens sind und Frieden stiften. Die ganze Bergpredigt ist von Beispielen durchzogen, die aufzeigen, dass es beim Einhalten von Gottes Geboten weniger um die Form geht, als um den Geist, die Gesinnung und die Haltung. Es geht um die Einstellung zum Leben, dem eigenen und dem der anderen. Die Gesinnung soll lebensf\u00f6rderlich sein. Und diese Haltung soll in Art, Wesen und Ausdruck so sein, dass sie zu einem Kind passt, um noch einmal die Definition aus dem Duden anwenden. Sehr sch\u00f6n hat das neulich eine meiner Religionsklassen zum Ausdruck gebracht: Die etwa 10-J\u00e4hrigen durften im Rahmen einer Unterrichtssequenz zum Thema Sch\u00f6pfung Honig direkt aus den Bienenwaben kosten. Ich war zur selben Zeit damit besch\u00e4ftigt, in der K\u00fcche der Kirche eine Zwischenverpflegung vorzubereiten. Pl\u00f6tzlich erschienen einige Sch\u00fcler aufgeregt bei mir in der K\u00fcche und luden mich ein, doch zur Gruppe zu stossen und auch von dem Honig zu naschen, da er doch so wahnsinnig gut sei. Ich war sehr ger\u00fchrt, dass sie an mich gedacht hatten und den Honig mit mir teilen wollten. Ich glaube, das ist ein sch\u00f6nes Beispiel daf\u00fcr, was Jesus meinte. Und so m\u00f6chte ich den zentralen Vers unseres Predigttextes etwas abwandeln und sagen. <em>Wer das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, wird hineinkommen in das Land, in dem Milch und Honig fliessen<\/em>. Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Liedvorschl\u00e4ge<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>RG 215 <\/strong>Herr, wir warten arm und hungrig<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>RG 724<\/strong> Sollt ich meinem Gott nicht singen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>RG<\/strong> <strong>76<\/strong> Wohl denen, die da wandeln<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>RG 833<\/strong> Komm in unsere stolze Welt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>RG 707<\/strong> Bei Gott bin ich geborgen, still wie ein Kind<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<\/em><strong>Eingangsgebet: <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Barmherziger Gott,<br \/>\nDu hast uns Weisungen gegeben, die unser Zusammenleben regeln.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Einige dieser Gebote leuchten uns ein \u2013<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und doch finden wir es schwierig, sie in unserem Alltag auch zu leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir sollen einander einfu\u0308hlsam und ru\u0308cksichtsvoll begegnen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">in Achtung und Treue miteinander leben,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und merken manchmal doch,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dass wir den Menschen, der uns gegen\u00fcbersteht, einfach nicht m\u00f6gen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dass die Person, mit der wir auskommen sollten, uns immer wieder Anlass zum \u00c4rger gibt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und wir der Unbekannten auf der Strasse lieber aus dem Weg gingen, als ihr auf Augenh\u00f6he zu begegnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus Christus, unser Bruder<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gottes Gebote hast du uns ans Herz gelegt,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">sie uns in so mannigfaltiger Weise ausgelegt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und uns vorgelebt, wie radikal sie doch gemeint sind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du hast uns aufgezeigt,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">dass es manchmal nicht reicht, das \u201eDu sollst nicht\u201c nicht zu tun,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">sondern dass wir aufgefordert sind, \u00fcber unseren Schatten zu springen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">damit wir aktiv werden und handeln.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott, sende uns deinen m\u00fctterlichen Geist,<br \/>\ndamit wir die Kraft erhalten, diesem Weg zu folgen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">damit unsere Ohren und Herzen offen sind f\u00fcr Dein Wort,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">damit alles auf guten Boden fallen, wachsen und Frucht bringen kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>F\u00fcrbitte<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Barmherziger Gott<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich f\u00fcr alle, die unerbittlich am Buchstaben des Gesetzes kleben. Schenke ihnen Einsicht, damit der Geist deiner Weisungen sie belebe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich f\u00fcr jene, die versuchen, den Geist deiner Gebote zu leben, und manchmal scheitern. Gib ihnen die Kraft, jeden neuen Tag mit all seinen M\u00f6glichkeiten und Hoffnungen zu ergreifen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir rufen zu Dir: <strong>RG 63<\/strong> <em>Sende aus deinen Geist<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus Christus, unser Herr und Bruder<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich f\u00fcr alle, die sich selbst im Weg stehen, weil sie glauben, dass sie alles selber bestimmen und selbst machen m\u00fcssen. Hilf ihnen, das Vertrauen aufzubauen, dass Du mit ihnen gehst und ihre Last tragen willst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich f\u00fcr jene, die von anderen verachtet oder gar nicht wahrgenommen werden, weil sie klein, hilflos und ohnm\u00e4chtig scheinen. St\u00e4rke in ihnen das Bewusstsein, dass du sie siehst und sie dein Reich erben werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir rufen zu Dir: <strong>RG 63<\/strong> <em>Sende aus deinen Geist<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott, Heiliger Geist, unser m\u00fctterlicher Tr\u00f6ster und F\u00fcrsprecher<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich f\u00fcr jene, die verzweifelt sind und sich im Stich gelassen f\u00fchlen. Sei ihnen nahe und schenke ihnen Trost.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich f\u00fcr alle, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, anderen in ihrer spirituellen oder materiellen Not beizustehen. Schenke ihn Kraft und erfrische ihre Seele durch dein Nahesein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir rufen zu Dir: <strong>RG 63<\/strong> <em>Sende aus deinen Geist<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dreieiniger Gott<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich f\u00fcr alle, die unter jeglicher Art von Gewalt, Krieg und Unterdr\u00fcckung leiden, ohne die Chance auf ein w\u00fcrdevolles und gelingendes Leben. Schenke ihnen Frieden und Lebensbedingungen, in denen sie sich entfalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich aber auch f\u00fcr alle jene, die Gewalt befehlen und aus\u00fcben. Sei barmherzig und giesse deinen Geist in ihre Herzen aus, damit ihre Augen aufgehen und sie von ihrem Weg umkehren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir rufen zu Dir: <strong>RG 63<\/strong> <em>Sende aus deinen Geist.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Amen.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfrn. Barbara Signer<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">St. Gallen \/ Walzenhausen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">E-Mail: <a href=\"mailto:barbara.monika.signer@protonmail.ch\">barbara.monika.signer@protonmail.ch<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Barbara Signer, geb. 1963, Pfarrerin in der Evang.-reformierten Kantonalkirche beider Appenzell. 30-j\u00e4hrige T\u00e4tigkeit als Englischlehrerin in der beruflichen Weiterbildung, seit 2021 Pfarrerin in Walzenhausen AR, Schweiz.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Kindern und Honig | 20. 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