{"id":18967,"date":"2023-10-24T19:03:40","date_gmt":"2023-10-24T17:03:40","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18967"},"modified":"2023-10-24T19:05:26","modified_gmt":"2023-10-24T17:05:26","slug":"genesis-131-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/genesis-131-13\/","title":{"rendered":"Genesis 13,1-13"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Schiedlich-friedlich | <span lang=\"DE\">21. Sonntag nach Trinitatis | 29.10.23 |<\/span> Gen 13,1-13 | Eberhard Busch |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eAlso zog Abraham mit seiner Frau und all seiner Habe &#8230; aus \u00c4gypten in das S\u00fcdland hinauf, \u2026 an die St\u00e4tte des Altars, den er zuvor daselbst gemacht hatte, und dort rief Abraham den Namen des Herrn an. Lot aber, der mit ihm zog, hatte auch Schafe, Rinder und Zelte. Und das Land ertrug es nicht, dass sie beieinander blieben; denn ihre Habe war gro\u00df, und darum konnten sie nicht beieinander bleiben. So kam es zum Streit zwischen den Hirten \u00fcber Abrahams Vieh und den Hirten \u00fcber Lots Vieh. Damals aber wohnten die Kanaaniter und Pheresiter im Lande. Da sprach Abraham zu Lot: Lass doch nicht Zank sein zwischen mir und dir, zwischen meinen Hirten und deinen Hirten; wir sind ja Br\u00fcder. Steht dir nicht das ganze Land offen? So trenne dich von mir. Willst du zur Linken, so gehe ich zur Rechten; oder willst du zur Rechten, so gehe ich zur Linken. Da erhob Lot seine Augen und sah, dass die ganze Jordanaue ein wasserreiches Land war (ehe Gott der Herr Sodom und Gomorrha zerst\u00f6rte), wie der Garten des Herrn, wie das Land \u00c4gypten bis Zoar hin. Da erw\u00e4hlte sich Lot die ganze Jordanaue und brach aus nach Osten. So trennten sie sich voneinander. Abraham blieb im Lande Kanaan. Lot aber lie\u00df sich nieder in den St\u00e4dten der Aue und zog mit seinen Zelten bis gegen Sodom. Aber die Leute von Sodom waren arge S\u00fcnder und Frevler wider Gott den Herrn.\u201c (Z\u00fcrcher Bibel)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schiedlich-friedlich \u2013 \u00fcberschreiben wir mit diesen Worten die Geschichte, die unsere Predigt leiten soll! Sie handelt von einer Scheidung, aber dar\u00fcber spannt sich wie unter einem sch\u00f6nen Regenbogen ein willkommener Frieden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nicht umsonst hei\u00dft es gleich am Anfang der Geschichte: \u201eAbraham rief dort [bei Bethel] den Namen des Herrn an.\u201c Ein Gottesdienst der besonderen Art, eine Feier, wie in einem j\u00fcdischen Bethaus, einer Synagoge. Gott nennt er beim Namen. Gott ist nicht namenlos, kein nebul\u00f6ses Etwas. Gott hat sich uns vorgestellt. So, wie ein Unbekannter, der uns in der Eisenbahn begegnet und seinen Namen nennt. Wom\u00f6glich ist das der Anfang einer Freundschaft. Gott hat sich uns n<em>amentlich<\/em> bekannt gegeben. Gott ist in seinem Namen f\u00fcr uns da. Derart l\u00e4sst er von sich h\u00f6ren. In der Weise ist er f\u00fcr uns da, dass er f\u00fcr uns ansprechbar, anrufbar ist. In Psalm 116 hei\u00dft es: \u201eIch rief an den <em>Namen <\/em>des Herrn\u201c. Und in Psalm 69 lesen wir \u201eIch will den <em>Namen<\/em> Gottes loben mit einem Lied.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott hat sich uns nicht nur vorgestellt. Er hat sich uns in seinem Namen ausgeliefert. Und das so, dass er wieder und wieder Opfer wird eines unbedachten, leichtfertigen Zugriffs. Allzu oft geschieht es, dass wir seinen Namen missbrauchen. Was haben wir Christen uns nicht alles schon \u201eim Namen Gottes\u201c erlaubt! Verletzungen, Verketzerungen, Rufmord, Massenmord, blutige Kriege. Grund genug, weshalb als drittes der Zehn Gebote geschrieben steht: \u201eDu sollst den Namen des Herrn deines Gottes <em>nicht<\/em> missbrauchen, denn Er wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.\u201c (Ex 20,7) Wie ernst ist das mit der Strafe gemeint? Worin besteht sie denn? Darin, dass wir durch den Missbrauch uns selbst im Weg stehen, Gottes Namen <em>recht<\/em> zu brauchen. Es ist allemal eine k\u00f6stliche Erlaubnis, wenn wir ihn trotzdem brauchen d\u00fcrfen. Brauchen, um ihn anzurufen und so an unsre Arbeit zu gehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lesen wir die folgende Geschichte unter dem Bogen des Friedens! Der leuchtet in jedem Fall, was wir Menschen auch anstellen, ob wir dieses Gebot beachten oder missachten, ob wir Gott danken oder uns vor ihm sch\u00e4men m\u00fcssen. Dieser Bogen leuchtet auch, wo es nicht gelingt mit dem Zusammenleben, wie in unserer Geschichte, wo die beiden sich voneinander scheiden. \u201eIhre Habe war gro\u00df\u201c, wird gesagt. Solche \u201eHabe\u201c kann bekanntlich ein friedliches Zusammenleben st\u00f6ren. O diese Streitigkeiten, Streit zuweilen um Nichtigkeiten, manchmal um ganze Landstriche. Ist eine Verst\u00e4ndigung unm\u00f6glich, dann gibt es keinen anderen Weg, als getrennte Wege zu gehen. Das muss nicht als Niederlage erlitten werden. Das darf auch um des Friedens willen geschehen, in Gottes Namen. So dass es geradezu dem nicht entspr\u00e4che, wenn wir zusammen bleiben. Es ist ein Geschenk, wenn man lebenslang verbunden bleibt. Und es ist ein Geschenk, wenn es ger\u00e4t, dass man im Frieden getrennte Wege geht, ohne hintereinander her zu gifteln. Und im Frieden hei\u00dft, dass die vorherige Bindung nicht ausgel\u00f6scht ist, dass man auch so verantwortlich f\u00fcreinander bleibt. Es ist vorbildlich, wenn dann jemand aufsteht und sagt wie Abraham zu Lot: \u201eLass nicht Zank sein zwischen mir und dir. Denn wir sind doch Geschwister.\u201c Nicht Zank, nicht Streit, nicht Hass, nicht Krieg.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das ist freilich oftmals leichter gesagt als getan. Auf den Willen zum Frieden f\u00e4llt zuweilen ein Schatten. Abraham ist so gener\u00f6s, dass er dem J\u00fcngeren den Vortritt l\u00e4sst bei der Wahl, wohin er bei der Scheidung ziehen m\u00f6chte. Der Kl\u00fcgere gibt nach, sagt eine Lebensweisheit. Doch der J\u00fcngere l\u00e4sst sich das nicht zweimal sagen. Er nutzt das Entgegenkommen des Anderen schamlos aus, zum eigenen Vorteil. \u201eUnverhofft \/ ist schon oft \/ \u00fcber viele Frommen \/ die Versuchung kommen\u201c. Der eine denkt an sich selbst zuerst, der andere an das Miteinander. Abraham meint es ernst mit seinem Satz: \u201eLass nicht Zwietracht sein zwischen uns.\u201c Aber in dem Satz steckt ein Schmerz, weil der Eine ein einvernehmliches Miteinander mit F\u00fc\u00dfen tritt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was h\u00e4tte der Andere jetzt Grund gehabt, aus der Haut zu fahren, die Faust zu machen, aufzur\u00fcsten, Hass mit Hass zu beantworten. Es scheint, dass Jesus keine Ahnung hat, wie es in der Welt zugeht, wenn er sagt: \u201eLiebt eure Feinde\u201c. Muss man das heute nicht f\u00fcr ein Weile au\u00dfer Kraft setzen? Hat das Volkslied nicht recht: \u201eSie konnten zusammen nicht kommen, das Wasser war viel zu tief\u201c? Oder eben wie es hei\u00dft: \u201eIhre Habe war zu gro\u00df\u201c, die Besitzanspr\u00fcche standen dem Frieden im Weg.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Haben wir es bemerkt?, es geht hier nicht blo\u00df um einen Privat-Frieden zwischen zwei Personen. Abraham sagt zu Lot: \u201eLass nicht Streit sein zwischen meinen und deinen Hirten\u201c. Von dem Widereinander sind in unserer Geschichte Viele betroffen: Herden und ihre H\u00fcter, um nicht zu sagen: ganze V\u00f6lker. Sie reden in etwa dieselbe Sprache. Aber eine Verst\u00e4ndigung ist, soweit wir sehen, ausgeschlossen. Es gibt doch auch einen faulen Frieden, sagt man, einen, bei dem man \u00fcbers Ohr geschlagen wird, einen, bei dem man gebetsm\u00fchlenartig ausspricht: Die andere Seite hat ja damit angefangen, mich Friedliebenden zu st\u00f6ren und zu \u00e4rgern. Der Andere hat angefangen und darum wird zur\u00fcckgeschossen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In solcher angespannten Situation will nun Lot dem drohenden Unheil entfliehen. Er will dorthin, wo er sich sicher f\u00fchlt. Dorthin, ins Gr\u00fcne, wo es nach Recht und Ordnung aussieht. Und er ger\u00e4t dabei vom Regen in die Traufe. Er hat gew\u00e4hlt und hat sich <em>ver<\/em>w\u00e4hlt. Das kommt ihn teuer zu stehen. Vorderhand sieht er das noch nicht ein. Es geht nach dem Spruch: \u201eDer Mensch sieht, was vor Augen ist &#8230;\u201c (1Sam 16.7).\u00a0 So wie schon beim ersten S\u00fcndenfall, wo es hei\u00dft: Sie \u201esah, dass von dem Baum gut zu essen w\u00e4re und dass er lieblich anzusehen sei und begehrenswert\u201c. (Gen 3,6) So auch Lot. \u201eDa erhob er seine Augen.\u201c Er sieht nur nach seinem eigenen Besten und ist blind f\u00fcr das Wurmstichige in seinem Wunsch, blind f\u00fcr das Bedrohliche, blind f\u00fcr die lauernde Gefahr \u2013 n\u00e4mlich in Sodom, wo er hinzieht. Es hei\u00dft am Ende der Geschichte: \u201eAber die Leute in Sodom waren arge S\u00fcnder und frevelten wider Gott den Herrn.\u201c Dort l\u00e4uft er in sein Verderben. Er hat nur sich im Blick und bedenkt nicht mit, wie es dem Anderen ergeht. Und jetzt sitzt er in der Falle. Er steckt in der Klemme, aus der es schwerlich ein Entrinnen gibt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber die Geschichte ist damit noch nicht fertig. Wenn wir im 1. Buch Mose weiterlesen, h\u00f6ren wir Erstaunliches von dem Begleiter des ins Ungl\u00fcck Verrannten. Wir haben von ihm gesagt: Der Kl\u00fcgere gibt nach, und jetzt m\u00fcssen wir hinzusetzen: der Kl\u00fcgere gibt auch nicht <em>auf<\/em>. Der l\u00e4sst den Gefallenen nicht fallen. Er setzt sich f\u00fcr ihn ein. Er gibt sich f\u00fcr ihn her. Davon redet der Fortgang unserer Geschichte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zwar denkt Lot an sich selbst zuerst \u2013 dabei rennt er wie vor eine Wand.\u00a0 Was ihn rettet, ist\u00a0 nicht er selbst. Was ihn rettet, ist der Einsatz seines Mitmenschen, von dem er sich getrennt hat, an den er gar nicht mehr denkt. Der hat nicht vergessen, dass er bei Bethel den Namen Gottes angerufen hat. Der verliert ihn nicht \u201eaus den Augen, aus dem Sinn\u201c. Der reicht ihm jetzt die Hand. Der hilft ihm aus dem Abgrund, in dem der Bruder zu versinken droht. Seine Devise lautet: Wir k\u00f6nnen nur <em>miteinander<\/em> \u00fcberleben. Gewiss, ohne Vergebung gibt es keine Vers\u00f6hnung, aber es gibt sie. Solches Miteinander nennt man Frieden. Wer Frieden sagt und Sieg meint, verscherzt den Frieden. Und der ist bitter n\u00f6tig.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Um Leben zu schonen, um den Verlust von Menschenleben nicht verschmerzen zu m\u00fcssen. Ist denn das unsere letzte Weisheit, wie die alten R\u00f6mer sagten: Willst du Frieden, so investiere in R\u00fcstung? Sollten wir nicht besser sagen: Wenn du Frieden willst, so setze dich f\u00fcr Frieden ein?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Beten wir zu Gott, zu demselben, an den sich Abraham zu Anfang unsrer Geschichte gewendet hat: \u201eHilf, dass alle Bitterkeit \/ von uns scheid\u2018\u201c (Zwingli) und gib uns Frieden. Frieden in Gerechtigkeit, \u201eFrieden auf Erden\u201c. Keinen Separatfrieden, nicht meinen Frieden nach meinem Willen. Auch keinen Privatfrieden, in dem ich ruhig aus dem Fenster schaue und sehe, wie es drau\u00dfen dr\u00fcber und drunter hergeht. Gewiss auch kein Friedensdiktat, bei dem Menschen \u00fcbergest\u00fclpt wird, was sie f\u00fcr Frieden halten m\u00fcssen. Nein, es geht um den Frieden, den wir von Gott erbitten. Der meint es gut und macht es gut mit uns allen. Dona nobis pacem. Bitte, gib uns Frieden. \u201eVerleih uns Frieden gn\u00e4diglich, Herr Gott, zu unsren Zeiten.\u201c Amen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schiedlich-friedlich | 21. Sonntag nach Trinitatis | 29.10.23 | Gen 13,1-13 | Eberhard Busch | \u201eAlso zog Abraham mit seiner Frau und all seiner Habe &#8230; aus \u00c4gypten in das S\u00fcdland hinauf, \u2026 an die St\u00e4tte des Altars, den er zuvor daselbst gemacht hatte, und dort rief Abraham den Namen des Herrn an. 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