{"id":18988,"date":"2023-10-26T15:41:12","date_gmt":"2023-10-26T13:41:12","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=18988"},"modified":"2023-10-26T15:40:08","modified_gmt":"2023-10-26T13:40:08","slug":"matthaeus-51-12-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-51-12-4\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 5,1-12"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Gott ordnet die Welt neu \u2013 schon jetzt! | Reformationsfest | 31.10.2023 | Mt 5,1-12 | Peter Schuchardt |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">heute am Reformationstag denken wir nat\u00fcrlich an Martin Luther. 1517 hat er seine ber\u00fchmten 95 Thesen ver\u00f6ffentlicht, in Wittenberg. Er hat sich dort mit dem Ablasshandel auseinandergesetzt. Im Grunde ging es ihm darum: Du kannst dir Gottes Liebe und Vergebung doch nicht erkaufen. Der Gott der Bibel <u>schenkt<\/u> uns seine Liebe und Vergebung. Er m\u00f6chte der Kirche, uns Christen die Augen \u00f6ffnen f\u00fcr den wahren Schatz des Lebens, das, was wirklich reich macht. Gottes gute Nachricht, das Evangelium seiner Gnade, ist der gr\u00f6\u00dfte Schatz, den die Kirche hat<a href=\"applewebdata:\/\/1F1A075C-7968-47E0-A691-788B41CABA41#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Und <u>diesen<\/u> Schatz soll sie unter die Menschen verteilen, mit vollen H\u00e4nden. Denn diese Botschaft macht das Herz fr\u00f6hlich. Martin Luther hat das selbst erlebt, am eigenen Leib erfahren. Er hat dieses Evangelium in der Bibel entdeckt. Besser gesagt: Er hat es wieder-entdeckt. Denn diese Botschaft war doch die ganze Zeit da! Ja, sie steht ganz am Anfang und in der Mitte von allem, was Jesus erz\u00e4hlt, was er macht, wie er lebt \u2013 und wie er stirbt. Und dieses Evangelium ist unsere Zukunft. Dieses Evangelium war versch\u00fcttet worden unter vielem anderen im Laufe der Zeit, unter der Macht- und Geldgier, unter Traditionen, die sich vom Kern der Bibel entfernt hatten. Aber immer wieder brach das helle Licht dieser frohen Botschaft hervor. Und wir d\u00fcrfen heute dankbar sagen: Bei Martin Luther strahlte es besonders hell auf \u2013 und es strahlt noch heute. Gott sei Dank!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manchmal denken wir evangelische Christen ja, die Geschichte der Kirche beginnt mit dem Jahr 1517. Als ob zwischen der Auferstehung Jesu und der Reformation nichts war, nur ein gro\u00dfer Niedergang. Das stimmt nat\u00fcrlich nicht. Nein, die Geschichte der Kirche beginnt mit Jesus Christus. Er begleitet die, die zu ihm geh\u00f6ren durch die Zeiten: \u201eSiehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.\u201c (Mt 28,20). Seine Worte, sein Leben, seine Auferstehung, das ist der Grund der Kirche. Und das gilt f\u00fcr alle Kirchen, die im Laufe der Jahrhunderte entstanden sind, unsere evangelische, die katholische, die orthodoxen Kirchen, die Freikirchen. Alle Kirchen, alle Christen leben von dieser Botschaft, von diesem Evangelium. So gesehen sind alle Kirchen <em>evangelische<\/em> Kirchen. Denn ohne die frohe Botschaft von Jesus Christus g\u00e4be es uns Christen gar nicht. Unser Reformationsfest ist im besten Sinn ein \u00f6kumenischer Festtag, ein Tag, der alle Christen und Christinnen ansprechen m\u00f6chte, in welcher Kirche auch immer sie sich zuhause f\u00fchlen. Ein Tag, der an den Grund erinnert, auf dem die Kirche steht: Jesus Christus.<a href=\"applewebdata:\/\/1F1A075C-7968-47E0-A691-788B41CABA41#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch Martin Luther hat das immer wieder betont. Ja, das war doch sein Grundanliegen. Denkt daran: Er schreibt seine 95 Thesen, als er M\u00f6nch ist, bei den Augustiner-Chorherren, ein treues Mitglied der katholischen Kirche. Als dieses treue Mitglied h\u00e4ngt er sehr an seiner Kirche. Er liebt sie \u2013 und er leidet darunter, dass so viel im Argen liegt. Darum will er seine <u>eine<\/u> Kirche reformieren, erneuern. Neu machen will er sie, indem er sie auf ihren Anfangsgrund zur\u00fcckf\u00fchrt. Auf die Geschichten, die Worte, das Leben von Jesus Christus. Und die findet Luther in der Bibel. Sie spielt f\u00fcr ihn die zentrale Rolle. Das ist bei uns evangelischen Christen auch so geblieben. Wir sch\u00e4tzen die Bibel, die Worte der Schrift sehr. Da kommt die gro\u00dfe Bedeutung der Tauf- und Konfirmationsspr\u00fcche her. F\u00fcr viele Menschen ist in diesem <u>einen<\/u> Wort das ganze Evangelium f\u00fcr sie zusammengefasst. Und so wird dieses Bibelwort f\u00fcr sie zum Lebensbegleiter, Lebensratgeber, Lebenstr\u00f6ster.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unser heutiger Predigttext ist in besonderer Weise Lebensbegleiter, Lebensratgeber, Lebenstr\u00f6ster. Er ist eine Zusammenfassung des ganzen Evangeliums. Es sind die Seligpreisungen. Mit ihnen beginnt die Bergpredigt. Sie ist die erste gro\u00dfe Rede im Matth\u00e4usevangelium. Ja, wenn man das Neue Testament von Anfang an liest, dann ist es die erste Rede, die Jesus h\u00e4lt. Die Theologen sagen uns: Matth\u00e4us hat diese Rede zusammengestellt. Ich sage: Er macht das hervorragend. Denn er stellt in der Bergpredigt die Seligpreisungen an den Anfang. Ich lese sie euch einmal vor:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>1 Als Jesus aber das Volk sah, ging er auf einen Berg. Und er setzte sich, und seine J\u00fcnger traten zu ihm. 2 Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach: 3 Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich. 4 Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getr\u00f6stet werden. 5 Selig sind die Sanftm\u00fctigen; denn sie werden das Erdreich besitzen. 6 Selig sind, die da hungert und d\u00fcrstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden. 7 Selig sind die Barmherzigen; denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. 8 Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen. 9 Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder hei\u00dfen. 10 Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich. 11 Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um meinetwillen schm\u00e4hen und verfolgen und allerlei B\u00f6ses gegen euch reden und dabei l\u00fcgen. 12 Seid fr\u00f6hlich und jubelt; es wird euch im Himmel reichlich belohnt werden. Denn ebenso haben sie verfolgt die Propheten, die vor euch gewesen sind.<\/em> (Mt 5,1-12 Luther 2017)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zwei Dinge, liebe Schwestern und Br\u00fcder, werden hier gleich deutlich. Die Menschen wollen Jesus h\u00f6ren. Viele sind gekommen. Darum steigt Jesus auf einen Berg. Und Jesus erz\u00e4hlt den Menschen von Gott. Darum ist es mehr als eine Berg<em>rede<\/em>, es ist eine Predigt. So kommt die Bergpredigt zu ihrem Namen. Und \u201eSeligpreisungen\u201c werden diese Worte genannt, denn alle beginnen mit dem \u201eselig sind\u201c. <em>Selig<\/em>: Dieses Wort ist aus unserem Wortschatz ziemlich verschwunden. Fr\u00fcher sagte man \u00fcber einen Verstorbenen: Gott hab ihn selig. Das meint: Gott m\u00f6ge dem Toten ewige Ruhe und Freude schenken. Oder man sagt von einer Frau: Sie l\u00e4chelt selig. Damit ist dann gemeint: Sie ist \u00fcberaus gl\u00fccklich, fast schon ein wenig entr\u00fcckt. Aber \u201eentr\u00fcckt\u201c ist mit \u201eselig\u201c gar nicht gemeint. Selig, das kann ich auch \u00fcbersetzen mit \u201egl\u00fccklich\u201c, oder \u201ees wird ihm gut gehen\u201c. Aber das ist zu wenig. Am ehesten trifft es: Freuen d\u00fcrfen sie sich, weil Gott sie sieht. Jesus hebt einzelne Menschengruppen hervor und nennt sie <em>selig<\/em>. Und nun ist das Besondere: Das gilt schon jetzt. Jetzt in diesem Moment d\u00fcrfen sich die Menschen freuen. Denn Gott ist bei ihnen. Es sind besondere Menschen, die Jesus seligpreist. Es sind Menschen, denen es nicht gut geht. Menschen, die leiden. Die nach Gerechtigkeit hungern. Und nun sagt Jesus: Ich sehe, wie es euch geht. Gott sieht, wie es euch geht. Aber das, was jetzt ist, das ist nicht alles. Ganz im Gegenteil. Gott sieht das Leid, die Traurigkeit. Und er will und wird es \u00e4ndern. Die Traurigen werden getr\u00f6stet. Die Friedensstifter werden Gottes Kinder hei\u00dfen. Menschen, die jetzt unterdr\u00fcckt, verfolgt, ausgegrenzt werden, die werden von Gott ins Recht gesetzt. Was f\u00fcr eine wundervolle Vision! Aber es ist noch mehr. Denn schon jetzt gilt: Ihr <u>seid<\/u> selig. Nicht erst in ferner Zukunft, sondern schon jetzt. Das ist doch das, warum Jesus in diese Welt gekommen ist. Er will diese Welt ver\u00e4ndern. Nicht mit Waffen oder Terror oder Gewalt. Sondern allein mit Gottes Liebe. Unsere harten Herzen m\u00f6chte er mit der Botschaft von Gottes Liebe \u00f6ffnen, sie wieder lebendig und weich machen. Und er will uns Hoffnung schenken. Schon jetzt. Gott ordnet diese Welt neu. Die, die unterdr\u00fcckt, angefeindet, verachtet werden, die wird Gott ins Recht setzen. Seine Liebe macht das m\u00f6glich. Und weil nichts und niemand Gottes Liebe aufhalten kann, weil schon jetzt Gottes Reich unter uns da ist und w\u00e4chst, verborgen, aber best\u00e4ndig<a href=\"applewebdata:\/\/1F1A075C-7968-47E0-A691-788B41CABA41#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>, darum kann Jesus das schon jetzt sagen: selig <strong>sind<\/strong> die jetzt Leid tragen, die sanftm\u00fctig sind und reinen Herzens \u2013 und eben nicht, irgendwann einmal, in ferner Zukunft, werden sie selig sein. Jesus kann das sagen, denn er ist ja der Sohn Gottes, der Messias, der Christus. In ihm wird das wahr, was im Alten Testament noch ein Traum der Zukunft war.<a href=\"applewebdata:\/\/1F1A075C-7968-47E0-A691-788B41CABA41#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn Gott schon jetzt an meiner Seite ist, dann kann ich trotz aller Widrigkeiten meinen Weg gehen. Ich wei\u00df nicht, wie lang mein Weg dauern wird. Aber wenn in allem Schlimmen, in allen R\u00fcckschl\u00e4gen Gott trotzdem da ist, dann wird mein Weg gelingen. Gott gibt mir Kraft, er schenkt mir Zuversicht und Hoffnung. Das gilt auch f\u00fcr die so vielen Christinnen und Christen, die weltweit verfolgt und unterdr\u00fcckt werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das, liebe Schwestern und Br\u00fcder, das ist wirklich eine, nein, DIE gute Nachricht f\u00fcr uns und unsere Welt. Ich wei\u00df: Vieles sieht d\u00fcster aus. Manchmal droht man zu verzweifeln, weil so viele Kriege herrschen, so viele Menschen von Ungerechtigkeit bedroht sind, so oft sich die Starken und Ruppigen durchsetzen. Und doch haben wir Hoffnung. Denn dieses Wort ist uns als Kirche anvertraut. Am Anfang der Bergpredigt treten die J\u00fcnger zu Jesus. Er spricht seine Worte, die Seligpreisungen zum Volk, vor allem aber zu seinen J\u00fcngern. Sie sollen dieses Hoffnungswort in die Welt bringen. Und das Wunderbare ist doch: Das haben sie getan. Und sie tun es auch heute. Denkt daran, liebe Schwestern und Br\u00fcder: Die Gruppe der J\u00fcnger und J\u00fcngerinnen war nicht gro\u00df, es sind nicht viele, die sich damals auf den Weg in die Welt machen. Aber sie gehen los. Erf\u00fcllt mit Jesu Worten, erf\u00fcllt mit Gottes Geist, erf\u00fcllt mit der Hoffnung: Gott schafft eine neue Weltordnung, eine gute, eine gerechte Ordnung. Unsere Welt braucht dieses Hoffnungswort. Unsere Kirchen brauchen dieses Hoffnungswort. Wir, jeder einzelne von uns, braucht diese Hoffnung f\u00fcr sein Leben. Manchmal fragen uns ja Menschen: Ist eigentlich etwas anders geworden mit diesem Jesus? Ich sage: Mit ihm kommt die Hoffnung in unsere Welt. Gott ver\u00e4ndert diese Welt. Diese unbeirrbare Hoffnung pr\u00e4gt seitdem unser Leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Martin Luther hat sein Leben darangesetzt, diese Hoffnung in die Welt zu tragen. Darum ist das Reformationsfest heute ein Hoffnungsfest. Denn er, Jesus Christus, Gottes Sohn, unser Herr, unser Erl\u00f6ser, er schenkt uns diese Hoffnung. Heute h\u00f6ren wir sie wieder. Und wir d\u00fcrfen sie weitertragen in unsere Welt, als J\u00fcnger und J\u00fcngerinnen Jesu. Damit schenken wir ihr Gottes Zukunft, Gottes Hoffnung. Er wird alles zum Guten \u00e4ndern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liedvorschl\u00e4ge:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 440 \u201eAll Morgen ist ganz frisch und neu\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 341 \u201eNun freut euch liebe Christen g`mein\u201c (Wochenlied) oder mit sehr sch\u00f6nem modernem Text \u201eMein Herz ist voll\u201c <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=FN9YjHr1ieU\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=FN9YjHr1ieU<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 362 \u201eEin feste Burg ist unser Gott\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eWir haben Gottes Spuren festgestellt\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eWenn das Brot, das wir teilen\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcrbittgebet<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lieber Herr Jesus Christus,\u00a0du nennst uns selig, wenn wir uns f\u00fcr eine andere, eine bessere Welt einsetzen.\u00a0Sei du bei uns mit all deiner Liebe, deiner Hoffnung, deiner Barmherzigkeit.\u00a0Gib uns Kraft, wenn wir schwach werden.\u00a0Gib uns Zuversicht, wenn wir verzweifeln.\u00a0Hilf uns auf, wenn die Lasten des Lebens uns zu Boden dr\u00fccken.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich f\u00fcr alle,\u00a0die Frieden stiften in diesen dunkeln Tagen.\u00a0Leuchte ihnen mit deinem Licht.\u00a0Lass sie weitermachen, trotz aller R\u00fcckschl\u00e4ge.\u00a0\u00d6ffne unsere Augen f\u00fcr die Momente, in denen dein Friede aufleuchtet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir denken an unsere Kranken, an die, die mutlos sind,\u00a0die keinen Sinn mehr in ihrem Leben sehen,\u00a0an die, die in Sucht und Drogen gefangen sind.\u00a0Hilf ihnen, sei mit all deinen guten Engeln bei ihnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten dich f\u00fcr deine Kirche auf dieser Welt.\u00a0Lass uns Christen, in welcher Konfession auch immer,\u00a0das Gemeinsame suchen, das, was uns verbindet.\u00a0Lass uns laut f\u00fcr die Schwachen eintreten, die unterdr\u00fcckt werden.\u00a0Lass uns dein Hoffnungswort sagen in alles Hoffnungslose hinein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir bitten f\u00fcr die Christen und Christinen,\u00a0die ihren Glauben nicht frei leben k\u00f6nnen.\u00a0Besch\u00fctze sie.\u00a0Lass sie sp\u00fcren, dass du bei ihnen bist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir denken an uns selbst.\u00a0Du wei\u00dft, wo wir dein Licht, dein Wort, deinen Trost brauchen.\u00a0In der Stille sagen wir dir, was wir auf dem Herzen haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(Stille)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir danken dir, lieber Herr Jesus Christus.\u00a0Du bist da.\u00a0Du schenkst Hoffnung.\u00a0So k\u00f6nnen wir unseren Weg gehen,\u00a0voll vertrauen auf dich, unseren Herrn.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pastor Peter Schuchardt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bredstedt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">E-Mail: <a href=\"mailto:peter.schuchardt@kirche-nf.de\">peter.schuchardt@kirche-nf.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Peter Schuchardt, geb. 1966, Pastor der Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), seit 1998 Pastor an der St. Nikolai Kirche in Bredstedt\/Nordfriesland (75%), seit 2001 zus\u00e4tzlich Klinikseelsorger an der DIAKO NF\/Riddorf (25%).<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/1F1A075C-7968-47E0-A691-788B41CABA41#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> So lautet die 62. These; vgl. https:\/\/www.ekd.de\/95-Thesen-10864.htm<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/1F1A075C-7968-47E0-A691-788B41CABA41#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Daran erinnert auch der Wochenspruch 1 Kor 31,11<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/1F1A075C-7968-47E0-A691-788B41CABA41#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Lk 17,21<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/1F1A075C-7968-47E0-A691-788B41CABA41#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Jes 61,1ff<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gott ordnet die Welt neu \u2013 schon jetzt! | Reformationsfest | 31.10.2023 | Mt 5,1-12 | Peter Schuchardt | Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! 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