{"id":19050,"date":"2023-11-08T15:00:57","date_gmt":"2023-11-08T14:00:57","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19050"},"modified":"2023-11-08T14:50:53","modified_gmt":"2023-11-08T13:50:53","slug":"roemer-818-25-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/roemer-818-25-2\/","title":{"rendered":"R\u00f6mer 8,18-25"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\">Vom Seufzen und Sehnen | Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr | 12. November 2023 |\u00a0R\u00f6m 8,18-25 | Marion Werner<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gnade sei mit euch und Frieden, von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">den November gibt es, damit wir nach vorne denken. Weiter als bis zur n\u00e4chsten Woche und dem zu Ende gehenden Jahr. Weiter als Nebel und Dunkelheiten und Sorgen reichen. Noch viel weiter nach vorne, bis dahin, wo sich der Himmel auftut und wir die Herrlichkeit sehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das zu \u00fcben, dazu l\u00e4dt uns heute der Apostel Paulus ein, und zwar mit einem Abschnitt aus dem R\u00f6merbrief, den Sie sehr aktuell finden werden. Und es wird Sie erstaunen, dass diese Worte ungef\u00e4hr im Jahr 56 n.Ch. geschrieben wurden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>R\u00f6mer 8,18-25 (Gute Nachricht)<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">18\u00a0Ich bin ganz sicher, dass alles, was wir in dieser Welt erleiden, nichts ist, verglichen mit der Herrlichkeit, die Gott uns einmal schenken wird. 19\u00a0Darum wartet die ganze Sch\u00f6pfung sehns\u00fcchtig und voller Hoffnung auf den Tag, an dem Gott seine Kinder in diese Herrlichkeit aufnimmt. 20\u00a0Ohne eigenes Verschulden sind alle Gesch\u00f6pfe der Verg\u00e4nglichkeit ausgeliefert, weil Gott es so bestimmt hat. Aber er hat ihnen die Hoffnung gegeben, 21\u00a0dass sie zusammen mit den Kindern Gottes einmal von Tod und Verg\u00e4nglichkeit erl\u00f6st und zu einem neuen, herrlichen Leben befreit werden. 22\u00a0Wir wissen ja, dass die gesamte Sch\u00f6pfung jetzt noch leidet und st\u00f6hnt wie eine Frau in den Geburtswehen. 23\u00a0Aber auch wir selbst, denen Gott bereits jetzt seinen Geist als Anfang des neuen Lebens gegeben hat, seufzen in unserem Innern. Denn wir warten voller Sehnsucht darauf, dass Gott uns als seine Kinder zu sich nimmt und auch unseren K\u00f6rper von aller Verg\u00e4nglichkeit befreit. 24\u00a0Darauf k\u00f6nnen wir zun\u00e4chst nur hoffen und warten, obwohl wir schon gerettet sind. Hoffen aber bedeutet: noch nicht haben. Denn was einer schon hat und sieht, darauf braucht er nicht mehr zu hoffen. 25\u00a0Hoffen wir aber auf etwas, das wir noch nicht sehen k\u00f6nnen, dann warten wir zuversichtlich darauf, dass es sich erf\u00fcllt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>M\u00f6ge Gott sein Wort an uns segnen. Amen <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unser Predigtabschnitt geh\u00f6rt zu den wenigen Abschnitten des Neuen Testamentes, der ausdr\u00fccklich die ganze Kreatur im Blick hat. Nicht nur die Menschen, sondern auch Pflanzen und Tiere. Paulus sieht nicht nur das Seufzen und Leiden der Menschen, sondern auch das Leiden der gesamten Natur! Und er bindet alles Lebendige in die Heilsgeschichte Gottes ein. Paulus sagt den Kindern Gottes und der gesamten Sch\u00f6pfung zu, dass das Leiden und Seufzen einmal ein Ende haben werden. Gott selbst wird alles Lebendige erl\u00f6sen und in seine Herrlichkeit f\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das macht diesen Text so speziell und aktuell.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In fr\u00fcheren Jahrhunderten waren Pflanzen und Tiere f\u00fcr Menschen nur \u00abRohstofflager\u00bb f\u00fcr das eigene Leben. Dass man mit Tieren achtsam umgehen soll, weil sie auch Leiden und Freude empfinden und lebendige Wesen sind, die Achtsamkeit vor allem Leben \u2013 das alles hat sich \u00fcber eine lange Zeitperiode bis heute entwickelt. Von dem deutschen Philosophen Arthur Schophenhauer wissen wir, dass er sich noch im 18. Jahrhundert dar\u00fcber beklagt hat, dass das Handeln der Menschen Tieren gegen\u00fcber \u00abohne moralische Bedenken\u00bb sei. Die Studien \u00fcber Pflanzen, besonders \u00fcber B\u00e4ume, ihre Art sich gegen Gefahren zu wehren, unterirdisch oder \u00fcber die Luft durch chemische Stoffe zu kommunizieren, aufeinander aufzupassen \u2013 die sind erst wenige Jahre alt. \u00abDas geheime Leben der B\u00e4ume. Wie sie f\u00fchlen, wie sie kommunizieren \u2013 die Entdeckung einer verborgenen Welt\u00bb, das Buch des deutschen F\u00f6rsters Peter Wohlleben habe ich mit grosser Faszination gelesen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Heute leben wir in einer Zeit, in der wir anders \u00fcber die Natur denken als fr\u00fcher. Wir wissen um die Endlichkeit von Ressourcen, wir wissen um das grosse Leiden, dass wir Menschen Pflanzen und Tieren zuf\u00fcgen, wir wissen wie hemmungslos wir die Natur ausgebeutet haben und es noch tun, wir wissen um Artensterben. Besonders aber wissen wir, dass unser Leben als Menschen mit der gesamten Sch\u00f6pfung verflochten ist. Schaden wir der Natur, schaden wir uns selbst. Das zeigt uns die Klimaerw\u00e4rmung sehr deutlich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Von seiner Glaubenstradition her erinnert Paulus daran, dass die gesamte Sch\u00f6pfung, auch wir Menschen, der Verg\u00e4nglichkeit unterliegen \u2013 \u00abweil Gott es so bestimmt hat\u00bb. Menschen, Tiere, Pflanzen haben jeweils nur eine bestimme Lebensspanne erhalten. Zu der geh\u00f6rt Wachsen und Gedeihen, Leiden und Seufzen, \u00dcberlebenskampf, Freude und Hoffnung. Hoffnung darauf, dass Gott einmal seine gesamte Sch\u00f6pfung in die Herrlichkeit erl\u00f6sen wird, wo Leiden und Seufzen aufh\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Karl Marx hat auch in Bezug auf diese Worte des Paulus gesagt, dass es sich dabei nur um eine billige Vertr\u00f6stung des Volkes handelt, um \u00abOpium f\u00fcr das Volk\u00bb. Er meinte damit, dass die Hoffnung auf Gottes Herrlichkeit die Menschen im Hier und Heute, wie eine Droge benebelt. Und er ist nicht der Einzige, der dem Christentum in seiner Hoffnung auf die Erl\u00f6sung solche Vorw\u00fcrfe macht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich denke, Paulus wolle die Menschen nicht benebeln. Im Gegenteil, er sieht sehr genau auf das Leiden von Menschen und Natur, nimmt es sehr ernst. Er m\u00f6chte aber, dass wir uns nicht nur auf das Leiden von heute, auf die Sorgen der Welt von heute konzentrieren und daran verzweifeln. Er will eben diesen Blick in die Zukunft und in die Herrlichkeit Gottes mit uns trainieren. Er m\u00f6chte, dass wir uns von dort her f\u00fcr heute Hoffnung und Zuversicht holen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zwei Techniken gibt Paulus uns mit: eine \u00dcbung f\u00fcr die Gedanken und eine Atemtechnik.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr die Gedanken\u00fcbung nutzt Paulus einen besonderen Vergleich: Paulus sagt, \u00abWir wissen, dass die gesamte Sch\u00f6pfung jetzt noch leidet und st\u00f6hnt, wie eine Frau in den Geburtswehen\u00bb &#8211; Paulus vergleicht das Leiden dieser Welt mit dem Geburtsprozess. So eine Geburt dauert meistens lange, die Schmerzen kommen und gehen, werden zum Schluss immer schlimmer. Gleichzeitig st\u00f6sst der K\u00f6rper in der schmerzhaftesten Phase aber auch Endorphine aus, die schmerzlindernd sind und der Mutter helfen, sich auf ihr Kind zu freuen und die Geburtsschmerzen dann auch hinter sich zu lassen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr Paulus ist das Leiden hier auf Erden so etwas wie ein Geburtsprozess. Mitunter sehr schmerzhaft, aber mit Aussicht auf Freude und neues Leben. Vor dem Hintergrund dieses Bildes kann er sagen: Es kommt einmal der Tag, an dem ihr die Herrlichkeit erleben werdet und dann wird das Leid dieser Zeit f\u00fcr euch nicht mehr so wichtig sein. \u00abIch bin ganz sicher, dass alles, was wir in dieser Welt erleiden, nichts ist, verglichen mit der Herrlichkeit, die Gott uns einmal schenken wird\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Paulus m\u00f6chte, dass wir mitten in Leid und Sorge nach vorne sehen, dahin, wo die Herrlichkeit ist, die wir einmal erleben werden. Er m\u00f6chte, dass wir uns vorstellen, wie es einmal sein wird und \u00fcber dieser Vorstellung im Hier und Heute Trost finden und Zuversicht. Nicht billige Vertr\u00f6stung, sondern echten Trost.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zu dieser Gedankentechnik der Geburt kommt bei Paulus quasi als zweite \u00dcbung f\u00fcr unser Training auch noch eine Atemtechnik hinzu. Das Seufzen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir k\u00f6nnen das hier zusammen probieren. Alle seufzen tief.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seufzen tut man, wenn es einem zu viel wird, man Sorgen hat, zuweilen keinen Ausweg sieht. Seufzen dr\u00fcckt diesen Gef\u00fchlszustand aus, aber es schafft uns auch Erleichterung im Ausatmen und Loslassen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wo wir keine Worte mehr haben, nicht mehr weiterwissen, k\u00f6nnen wir seufzen. Und es hilft. Im erwachsenen Taufunterricht sagte mir einmal jemand: \u00abWenn ich vom Leid so ber\u00fchrt bin, wenn ich gar nicht mehr Worte zum Beten finde, dann seufze ich, dass ist dann mein Gebet und meine Bitte an Gott\u00bb.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Einige von uns verbinden mit dem Seufzen noch den alten Ausdruck \u00abAch Je!\u00bb Oder \u00abAch, Jemine!\u00bb &#8211; das heisst ja \u00abAch, Jesus!\u00bb oder \u00abAch, mein Herr Jesus!\u00bb.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bewusst redet Paulus vom \u00abSeufzen\u00bb &#8211; Menschen und auch die Natur seufzen. Und wie sehr die Natur heute seufzt! Und die Menschen ebenso! Herzzerreissend seufzen sie.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Seufzen ist bei Paulus nicht ein Zeichen von Hilflosigkeit. Wer seufzt, der sehnt sich nach Ver\u00e4nderung und w\u00fcnscht sich Verbesserung herbei. Wer seufzt, hat Hoffnung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nun, unsere Welt leidet. Nichts, was lebt, bleibt davon unber\u00fchrt. So ist es, war es und wird es sein. Und zugleich, kann Paulus sagen, gibt es allen Grund zur Hoffnung, denn diese Welt und alles, was wir in ihr erleben, ist Teil eines gr\u00f6sseren Ganzen. Dieses Leben, sagt Paulus, ist, wie geboren zu werden. Schmerzhaft, ersch\u00fctternd, gewaltig, ber\u00fchrend und oft wundersch\u00f6n. In jedem Fall ein intensiver Weg \u00abda durch\u00bb, der uns nicht erspart bleibt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und dann, dann kommt das Leben ganz in Gott \u2013 sagt Paulus. Deswegen brauchen wir keine Angst zu haben, sondern k\u00f6nnen zuversichtlich leben. Wir d\u00fcrfen ganz da sein in unserem Leben, mit seinen Freuden und Sorgen. Und eben das Seufzen nicht vergessen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So lasst uns zuversichtlich bleiben, denn Gott ist da.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Marion Werner<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfarrerin<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"mailto:pfarrerin@luther-zuerich.ch\">pfarrerin@luther-zuerich.ch<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kurvenstrasse 39, 8006 Z\u00fcrich<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Martin Luther Kirche Z\u00fcrich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom Seufzen und Sehnen | Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr | 12. November 2023 |\u00a0R\u00f6m 8,18-25 | Marion Werner Gnade sei mit euch und Frieden, von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus! Liebe Gemeinde, den November gibt es, damit wir nach vorne denken. 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