{"id":19091,"date":"2023-11-20T10:55:30","date_gmt":"2023-11-20T09:55:30","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19091"},"modified":"2023-11-20T10:55:30","modified_gmt":"2023-11-20T09:55:30","slug":"ezechiel-2223-31","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/ezechiel-2223-31\/","title":{"rendered":"Ezechiel 22,23-31"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Rote Linien, gr\u00fcne Grenzen, wei\u00dfe Flecken | Bu\u00df- und Bettag | 22.11.2023 | Ez 22,23-31 | Markus Kreis |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eIrgendwie hatte ich innerlich wohl schon l\u00e4nger gek\u00fcndigt!\u201c sinnierte Herr Sch\u00e4ffbuch in seinem Ledersessel vor dem Schreibtisch aus Rotholz und Mattmetall. Nachdem er das sowohl bemerkt als auch vor sich gestanden hatte, endlich, legte er alles sch\u00f6n f\u00fcr sich zurecht. Headhunter kontaktiert, Firmen sondiert, Urlaub genommen, um im Stillen Gespr\u00e4che zu f\u00fchren und zu verhandeln. Und siehe da! Schlie\u00dflich war man sich einig geworden. Er war sich einig geworden mit einem neuen Gro\u00dfbetrieb, und dieser Gro\u00dfbetrieb mit ihm. Ein Handschlag mit dem Personaler, Gesch\u00e4ft get\u00e4tigt, eine sch\u00f6ne neue Stelle als Manager w\u00fcrde er dort bekommen. Sogar etwas h\u00f6her veranlagt als die in seiner Nochfirma. Und das alles, obwohl er bereits in einem kritischen Alter f\u00fcr die Stelle war. Es lief so gut, Herr Sch\u00e4ffbuch rieb sich seine H\u00e4nde, wenn auch nur im Gedanken, denn er verabscheute verbrauchte Gesten. Er freute sich an der W\u00e4rme, die in seine Zukunft flo\u00df. Seine neue Welt nahm ihn so sehr ein und mit, dass er kurz vor dem \u00dcbergang in diese seiner alten Firma mit allen formalen und weniger formalen Mitteln schriftlich k\u00fcndigte. Das war ihm leider erst dann klar, als in den Tagen danach E-Mail, Brief und dergleichen von der neuen Firma zu seinem Erstaunen ausblieben. Obwohl die sich h\u00e4tten melden m\u00fcssen bei ihrer neuen F\u00fchrungskraft. Bis sich dann auf sein Forschen und Nachfragen herausstellte, m\u00fcndlich: Gesch\u00e4ft geplatzt. Handschlag ohne Zeugen. Der Personaler von damals fristlos entlassen. Und damit: Jetzt sitzt Du erst mal auf der Stra\u00dfe! Selbst wenn Du zuhause in Deinem B\u00fcro bist. Und das in Deinem Alter, mit Deinen Anspr\u00fcchen. Ein gemeiner Sto\u00df in eiskaltes Wasser. So schnell wird das nix mit einer neuen, gut dotierten Stelle.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nach einiger Zeit, die von Schrecken wie von hoch wucherndem Bambus durchschossen war, hirnte in Sch\u00e4ffbuchs Kopf eine Frage. Hatte er eine rote Linie Gottes \u00fcberschritten? Was hatte er getan, um das zu verdienen? Weil er von einem Hersteller f\u00fcr W\u00e4rmepumpen zu einem f\u00fcr Waffen wechseln wollte? H\u00e4tte der Wechsel geklappt, wenn er sich von Waffen zu W\u00e4rmepumpen ver\u00e4ndert h\u00e4tte? Na ja. Es gibt gen\u00fcgend Firmen, die auf beiden Feldern mitmischen und produzieren. Au\u00dferdem wechseln gen\u00fcgend Leute ganz glatt zu Firmen, die ausschlie\u00dflich mit R\u00fcstung zu tun haben! Und wer beh\u00e4lt eine wei\u00dfe Weste, wenn man das auf der Ebene des Kapitals betrachtet? Im Geflecht der Finanzen und ihrer Lobbys? Ein Dickicht, in dem sich nur wenige zu Recht finden. Und wenn, dann wahrscheinlich eher aus Zufall denn voller Kenntnis und Absicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Oder geschah ihm diese Schmach, weil er den Wechsel auf seine Art betrieben hatte, also klammheimlich gehen wollte? Weg von der Firma, die ihm einen Gutteil seiner Karriere erm\u00f6glicht hatte. Das war alles legal und rechtens. Hatte ihn jemand verd\u00e4chtigt oder verpetzt? Es stimmte, moralisch hundert Prozent sauber war sein B\u00e4umchen Wechsel Dich kaum. Andererseits war es gang und g\u00e4be in der Wirtschaft. Ob es legitim war, dar\u00fcber gab es diese und jene Ansichten, einiges sprach daf\u00fcr, anderes dagegen. Zu Ende diskutiert ist dieses Thema kaum. Was hatte er getan? Jedenfalls nichts, was zu au\u00dfergew\u00f6hnlich war. Gab es \u00fcberhaupt einen solchen Grund? Oder war alles blinder Zufall?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sollte Gott mitmischen? Hatte der einen Brass auf ihn? Vielleicht war er gegen moralisch leicht verschmutzte Jobwechsel? Oder gegen R\u00fcstung und Waffen? Irgendwie stand der ja schon f\u00fcr Friede, Wahrheit und Liebe. Bekam er also deshalb diesen empfindlichen Schlag zu sp\u00fcren? Sch\u00e4ffbuch nestelte an seinem Kugelschreiber, schaute auf dessen Spange, lie\u00df, indem er die H\u00fclle verdrehte, die Spitze der Miene mehrmals verschwinden und vortreten. Bei einem Seminar hatte er als F\u00fchrungskraft einiges \u00fcber Aggression gelernt. Wut, \u00c4rger, Zorn, Hass, diese Gef\u00fchle geh\u00f6ren alle in diese Richtung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">War Gott w\u00fctend auf ihn? Wut bekam er \u00f6fter zu sp\u00fcren. Schlie\u00dflich war er Manager und bekam ab und an mit der Wut zu tun, die aus seinen Leuten gegen ihn als Chef herausbrach. Wenn er zum Beispiel etwas anwies, was sich als ihnen sehr zuwider zeigte. Sch\u00e4ffbuch wusste: Wut war eine wenig gute Sache. Kurzfristig mochte sie als Ventil n\u00fctzen, also wenn man sich danach abregte, in eine andere Stimmung wechseln konnte. Sonst verriet Wut ihren Inhaber, lie\u00df ihn umstandslos untergehen. Denn wenn einer seiner Leute w\u00fctend auf ihn war, dann merkte er dessen trotzige Energie, aber auch, dass er sich gleichzeitig machtlos und klein f\u00fchlte, angesichts der Umst\u00e4nde einsackte. Anstatt Mut und Zuversicht zu zeigen, von denen ein Chef auf Ideen und Tatkraft schlie\u00dfen konnte, also die M\u00f6glichkeit, die Lage wirksam zu \u00e4ndern. Sollte Gott w\u00fctend, also so ohnm\u00e4chtig und trotzig sein? Nein, Sch\u00e4ffbuch, sch\u00fcttelte innerlich sein Haupt, mit Gottes Wut und Ohnmacht hatte sein Schicksalsschlag kaum zu tun. Daf\u00fcr war der zu hart, der war ein Treffer mit Wirkung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eVielleicht ist es so, dass Gott mich hasst?\u201c \u00fcberlegte Sch\u00e4ffbuch und dr\u00fcckte dabei so heftig am Kuli, dass er aus Versehen dessen Spange aus der H\u00fclle brach. Vernichtet f\u00fchlte er sich zwar nicht, ernsthaft besch\u00e4digt aber schon. Sein Objekt, also seinen Empf\u00e4nger vernichten oder wenigstens ernsthaft klein machen, das wollte Hass. Heiliger Krieg, Tod des Gottlosen, das nannte die Bibel schon im Kontext mit dem, was Gott so alles wollte und machte. Gott vernichtete und zerst\u00f6rte da allerhand. Sch\u00e4ffbuch wiegte mit dem Kopf. Andererseits \u2013 Tod des Gottlosen \u2013 anstatt das pers\u00f6nlich, grammatisch m\u00e4nnlich zu verstehen, kann man die Stelle auch sachlich, grammatisch neutral lesen: Tod des Gottlosen, verstanden als Ausrottung aller Gottlosigkeit. So als ob Gott von da an \u00fcberall und jederzeit zugange w\u00e4re, Leben aus, in und f\u00fcr die Liebe erzeugte. Sch\u00e4ffbuch gefiel sich in seinem Scharfsinn. \u201eWie dem auch sei, ich lebe noch, und besch\u00e4digt bin ich bis jetzt eher nur seelisch. Dank meines Ersparten und dank B\u00fcrgergeld usw. r\u00fcckt das mit einem Schaden an Leib und Leben eher in die Ferne. Und damit die Idee, dass Gott mich hasst.\u201c Ja, das stimmte schon. Und doch lauerte in aller Vernunft still die Frage in ihm: Sollte ich aus dem Leben gekickt werden?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es bliebe ja noch der Zorn! Der fiel Sch\u00e4ffbuch in seiner leisen Unruhe ein. Gott z\u00fcrnt mir! Das w\u00e4re auch denkbar. Zorn kam in der Bibel oft vor. Das Gef\u00fchl bekamen dort Gott und Menschen zuerkannt. Zorn lie\u00df einen produktiv werden, im Unterscheid zu Wut und Hass, die nur schadeten, einem selbst oder anderen. Zusammen mit dem Verstand f\u00fchrte Zorn sich n\u00e4mlich \u00fcber in gute Ideen, Worte und Taten. Sch\u00e4ffbuch kannte das. Manchmal war er richtig sauer auf einen seiner Leute, wenn da was verbaselt wurde. Dann begab sich in eine Art stilles K\u00e4mmerlein, wo der Zorn zu \u00c4rger zu verrauchen begann. Indessen versuchte er, sich in den Menschen und seine Fehlleistung zu versetzen. Und \u00f6fter muss er da einen Punkt entdeckt und getroffen haben. Bei der Besprechung dem Gegen\u00fcber Mitgef\u00fchl und gute Kritik erwiesen haben, anstatt zu verletzen. Denn dann sah ein Kollege mehr oder weniger offen den Fehler als seinen ein. Bat ihn vielleicht sogar um Entschuldigung. Egal, ob aus echter oder gespielter Reue und Einsicht. Und machte seine Aufgabe in Zukunft anders und besser, weil er Sch\u00e4ffbuchs Ideen und Vorschl\u00e4ge in der Sache annahm und umsetzte. Der Zornige wollte sein Objekt zum Guten ver\u00e4ndern. Und es lie\u00df doch den Zorn verrauchen, wenn einer sah, dass durch seine Ideen, Worte und Taten etwas Gutes noch etwas besser wird, oder? Das traf nat\u00fcrlich auch zu, wenn ein Einfall samt der passenden Tat etwas Schlechtes weniger schlecht oder sogar gut machte. In Sch\u00e4ffbuch hallte ohne Echo kurz die Idee auf: Gab es das auch umgekehrt? Hatte einer seiner Leute mal einen gewaltigen Brass auf ihn als Chef gehabt? Und hat sich mit einer guten Idee an ihn gewandt und erl\u00e4utert, wie man die Sache wirksam und schmerzlos umsetzen k\u00f6nnte? Und wenn ja, war er dabei offen und dankbar oder eher abwehrend und verschlossen gewesen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sch\u00e4ffbuch f\u00fchrte indessen lieber die \u00dcberlegung von zuvor weiter: \u201eGott ist zornig und z\u00fcrnt mir!\u201c Das hie\u00dfe ja dann, dachte er weiter, statt auf Rache und Bestrafung zu sinnen, will Gott vergeben. Und t\u00e4tige Reue beim Opfer seines Zorns sehen. Gott glich mit eigener Macht und Kraft aus, was Menschen aus Hass und Wut an \u00dcblem und Schlechtem produziert haben, in sich und f\u00fcr die Welt. So gesehen hatte sein Zorn sogar was Gutes, er stand f\u00fcr ein Gef\u00fchl von Energie, Tatkraft und Zielerfolg. Bei dem, der vergab, und bei dem, der einsichtig war und sich und sein Leben \u00e4nderte. Sch\u00e4ffbuch war beim Nachdenken etwas in sich gesunken und richtete sich im Sessel auf. Erhebend, diese Vorstellung. Das Problem war nur: Was sollte er an seinem Leben und Beruf verbessern? Wohin sollte er verbessert werden in Gottes Augen? Was steckte hinter diesem Abgang, der ihm so misslungen war?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sch\u00e4ffbuchs Blick auf sein Leben zeigte wie eine Landkarte aus der Fr\u00fchzeit allerlei wei\u00dfe Flecken. Wobei die Farbe Wei\u00df weniger f\u00fcr Reinheit und Unschuld stand. Sondern sie zeigte Unkenntnis und damit erzeugtes Ungemach. Ihm entging, dass sein Leben ein wei\u00dfer Fleck war f\u00fcr ihn. Denn er war gewohnt, es als eine sch\u00f6n bunte Landkarte wie bei Google zu betrachten, mit deren Hilfe man sich hier oder dorthin bewegen konnte, wie es gerade angesagt schien. Ihm entwischte seine Blindheit, obwohl das Wei\u00df der Flecken ihm immer greller zu werden schien, ja, ihn blendete, so dass es wenig half, sich weg zu drehen oder die Augen zu verschlie\u00dfen. Wohin sollte das alles nur f\u00fchren?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Welche roten Linien habe ich \u00fcberschritten? So rumorte es in Sch\u00e4ffbuch. Wenn er seine Partnerin gewechselt h\u00e4tte, die Mutter seiner Kinder verlassen. Wenn er heimlich mit einer Geliebten eine Beziehung aufgebaut h\u00e4tte. Und die Seinen dann Knall auf Fall verlassen h\u00e4tte, sobald die Sache mit der Neuen gefestigt gewesen war, ja dann! Dann h\u00e4tte er sowas wie den \u00dcbertritt einer roten Linie eher nachgef\u00fchlt. Einen Grund f\u00fcr seinen misslichen Abgang gesehen. Obwohl auch diese Praxis unter Partnern in der Gesellschaft alles andere als un\u00fcblich und wenig verbreitet war. Aber so wie es gelaufen war?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und au\u00dferdem: Die Welt kannte ja beides, sowohl rote Linien als auch gr\u00fcne Grenzen. Letztere durfte man bekanntlich passieren, ohne dass einem etwas passierte. Weil die da oben davon ausgingen, dass das Leben zusammen nur gewinnt dadurch. Gott arbeitete doch auch mit gr\u00fcnen Grenzen. Hatte da einen \u00dcbergang er\u00f6ffnet, wo es mit der alten Grenze den Menschen schlechter ging. Die Nomaden, die aus Richtung \u00c4gypten gekommen waren, sind von der W\u00fcste her auch mehr eingesickert, als dass sie offen Feldschlachten gesucht h\u00e4tten und St\u00e4dte erobert, von Jericho mal abgesehen. Die R\u00fcckkehr aus Babylon wurde auch in Gr\u00fcn und Tr\u00f6pfchen f\u00fcr Tr\u00f6pfchen beschrieben. Strotzte nur so von Bildern aus Feld, Wiese und Wald. Gott arbeitete mit gr\u00fcnen Grenzen. Vielleicht war sein Nachfolger bei der alten Firma in Sachen W\u00e4rmepumpe viel besser als er? Brachte die Firma auf seinem Fachgebiet richtig voran? Und schaffte damit richtig neuen Schwung in dem ganzen Laden? Oder vielleicht konnte er neues Gutes in der R\u00fcstung bewirken? Mehr Waffen, die weniger t\u00f6dlich wirken. Oder neue Verfahren, um deren Versand und Nutzung digital zu pr\u00fcfen. Und die Waffen notfalls au\u00dfer Gefecht zu setzen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer wusste das alles schon? Wer wusste genau, was sich in all den wei\u00dfen Flecken zutragen und vor sich gehen w\u00fcrde? \u201eWer kennt all die roten Linien und gr\u00fcnen Grenzen?\u201c, sinnierte Sch\u00e4ffbuch. Die L\u00fccken in seinem Wissen zogen ihm ein stummes Seufzen ab. Vielleicht sollte ich die wei\u00dfe Flagge hissen. Und hoffen, dass die wei\u00dfen Flecken meines Lebens sich mit Farben und Formen, Zurufen und Zeichen f\u00fcllen. Welche Ideen, Worte und Taten bedeuten eine rote Flagge f\u00fcr mein Leben und welche Ereignisse eine gr\u00fcne. Mein letztes Wort soll jetzt wohl hei\u00dfen: Ich ergebe mich in das, was kommt und mein blankes Wei\u00df erf\u00fcllt. Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">23 Und des HERRN Wort geschah zu mir: 24 Du Menschenkind, sprich zu ihnen: Du bist ein Land, das nicht gereinigt wurde, das nicht beregnet wurde zur Zeit des Zorns, 25 dessen F\u00fcrsten in seiner Mitte sind wie br\u00fcllende L\u00f6wen, wenn sie rauben; sie fressen Menschen, rei\u00dfen Gut und Geld an sich und machen viele zu Witwen im Lande. 26 Seine Priester tun meinem Gesetz Gewalt an und entweihen, was mir heilig ist; sie machen zwischen heilig und unheilig keinen Unterschied und lehren nicht, was rein oder unrein ist, und vor meinen Sabbaten schlie\u00dfen sie die Augen; so werde ich unter ihnen entheiligt. 27 Die Oberen in seiner Mitte sind wie rei\u00dfende W\u00f6lfe, Blut zu vergie\u00dfen und Menschen umzubringen um ihrer Habgier willen. 28 Und seine Propheten streichen ihnen mit T\u00fcnche dar\u00fcber, haben Truggesichte und wahrsagen ihnen L\u00fcgen; sie sagen: \u00bbSo spricht Gott der HERR\u00ab, wo doch der HERR gar nicht geredet hat. 29 Das Volk des Landes \u00fcbt Gewalt; sie rauben drauflos und bedr\u00fccken die Armen und Elenden und tun den Fremdlingen Gewalt an gegen alles Recht. 30 Ich suchte unter ihnen, ob jemand eine Mauer ziehen und in die Bresche vor mir treten w\u00fcrde f\u00fcr das Land, damit ich\u2019s nicht vernichten m\u00fcsste; aber ich fand keinen. 31 Darum sch\u00fcttete ich meinen Zorn \u00fcber sie aus, und mit dem Feuer meines Grimmes machte ich ihnen ein Ende und lie\u00df so ihr Tun auf ihren Kopf kommen, spricht Gott der HERR.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Markus Kreis OStR<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kapellenstrasse 36<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">D-69469 Weinheim<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">markus_kreis@web.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rote Linien, gr\u00fcne Grenzen, wei\u00dfe Flecken | Bu\u00df- und Bettag | 22.11.2023 | Ez 22,23-31 | Markus Kreis | \u201eIrgendwie hatte ich innerlich wohl schon l\u00e4nger gek\u00fcndigt!\u201c sinnierte Herr Sch\u00e4ffbuch in seinem Ledersessel vor dem Schreibtisch aus Rotholz und Mattmetall. 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