{"id":19110,"date":"2023-11-21T13:48:20","date_gmt":"2023-11-21T12:48:20","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19110"},"modified":"2023-11-21T13:48:20","modified_gmt":"2023-11-21T12:48:20","slug":"daniel-121b-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/daniel-121b-3\/","title":{"rendered":"Daniel 12,1b-3"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">\u201eLeuchten wie des Himmels Glanz\u201c | Letzter Sonntag des Kirchenjahres \u2013 Totensonntag | 26.11.2023 | Daniel 12,1b-3 | Rainer Stahl<a href=\"applewebdata:\/\/3F615073-E39B-4A0A-BCFF-528AFECD3911#_edn1\" name=\"_ednref1\">[i] |<\/a><\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die Liebe Gottes<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">sei mit Euch allen!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Leserin, lieber Leser!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Schwestern und Br\u00fcder!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nie vergesse ich, dass ich in der Schule, wohl gemerkt: in der \u201esozialistischen\u201c Schule, das Theaterst\u00fcck \u201eAntigone\u201c von Sophokles gelesen hatte. Das Theaterst\u00fcck, das die Beerdigung Toter als h\u00f6chstes Kulturgut verteidigt und bewirbt: Dort die Beerdigung des Bruders Polyneikes durch seine Schwester Antigone gegen das Verbot ihres Onkels Kreon:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eAntigone: Doch ihn begrab ich. Sch\u00f6n ist mir nach solcher Tat der Tod. Lieb werd ich bei ihnen liegen dann, den Lieben, nach frommer Freveltat; denn l\u00e4nger ist die Zeit, da denen drunten ich gefallen muss als denen hier. Denn dort lieg ich f\u00fcr immer\u2026\u201c<a href=\"applewebdata:\/\/3F615073-E39B-4A0A-BCFF-528AFECD3911#_edn2\" name=\"_ednref2\">[ii]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Verstorbene k\u00f6nnen wir nicht einfach irgendwo liegen lassen, gar auf M\u00fcllhalden werfen. Wo das geschieht, zeigen die Verantwortlichen, dass sie zutiefst \u201eentmenschlicht\u201c sind. Das St\u00fcck \u201eAntigone\u201c zeigt nach meiner Erinnerung auch, dass es dabei nicht nur um Verstorbene der eigenen Sippe, des eigenen Dorfes, der eigenen Stadt, des eigenen Landes geht, sondern auch um die Verstorbenen auf Seiten der Feinde. Auch ihnen ist eine Beerdigung zu gew\u00e4hren. Und das war eine Geisteshaltung unter den vorchristlichen Griechen, unter Menschen, die andere Menschen als Menschen achteten, ohne, dass sie etwas von Glaubenspositionen des Christentums wissen konnten. Hier wird also eine humane Grundhaltung deutlich, der auch wir als Christen nur folgen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dazu darf ich eine moderne Frage aufnehmen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In einem Bibelkreis in meiner Gemeinde in Altenburg etwa im Jahr 1987 fragte eine Dame, ob ich ihre Entscheidung billigen k\u00f6nnte, dass sie nach dem Ableben verbrannt wird. Denn sie habe keine Angeh\u00f6rigen, die ein gro\u00dfes Grab pflegen k\u00f6nnten. Meine spontane Antwort war sogar f\u00fcr mich \u00fcberraschend: \u201eSie glauben doch auch, dass Gott die Verbrannten der Kriege auferwecken kann.\u201c Ihre Antwort: \u201eDanke, Herr Pfarrer.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als die Freundin meiner Mutter im Jahr 2018 103-j\u00e4hrig verstorben war, wurde ihr Leib entsprechend ihres Wunsches verbrannt und die Asche auf dem Weg einer Meerbestattung der Welt zur\u00fcckgegeben. Ich konnte auf diesem Schiff nicht mitfahren, war aber im Altenheim bei dem gemeinsamen Gedenkkaffee aller Angeh\u00f6rigen und Freunde dabei gewesen. Besonders bewegt hatte mich, dass ihr Neffe als \u00fcber Achtzigj\u00e4hriger aus Paris hatte kommen k\u00f6nnen \u2013 der Sohn der Schwester, den die Freundin meiner Mutter aus einem Heim herausgeholt und dann gro\u00dfgezogen hatte. Denn nach der Besetzung Frankreichs war die dorthin geflohene Familie ihrer Schwester auseinandergerissen worden: Der Junge war in ein Heim gekommen, die Mutter war inhaftiert worden, der Vater war nach Auschwitz deportiert und dort ermordet worden. Das Einzige, was die Freundin meiner Mutter tun konnte, war, sich des Neffen anzunehmen\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im August las ich einen interessanten Essay zum Thema \u201eOhne den Tod w\u00e4re das Leben die H\u00f6lle\u201c.<a href=\"applewebdata:\/\/3F615073-E39B-4A0A-BCFF-528AFECD3911#_edn3\" name=\"_ednref3\">[iii]<\/a> Wenn wir das Datum unseres Todes kennten, dann w\u00fcrden wir neu und anders leben: \u201eDenn Ihnen w\u00e4re klar: Morgen ist ein unwiederholbarer Tag weniger auf der Rechnung. Diesen Tag bekomme ich nie wieder, damit mache ich jetzt keinen Unsinn.\u201c Der Autor, Manfred L\u00fctz, Psychiater und Theologe, meint: \u201eWenn wir nicht sterben k\u00f6nnten, das w\u00e4re die H\u00f6lle. Dann w\u00e4re alles gleichg\u00fcltig: Wir k\u00f6nnten irgendjemanden schwer beleidigen, doch das w\u00e4re nicht schlimm, weil wir uns in 500 Jahren ja entschuldigen k\u00f6nnten. [\u2026] Nichts w\u00e4re wirklich wichtig, alles w\u00e4re egal [\u2026].\u201c Und er fasst zusammen: \u201eNur dadurch, dass wir alle sterben, wird jeder Moment wichtig, wird jede Entscheidung ein ernsthafter Entschluss mit einmaligen Folgen, bekommt unser Leben, das Leben jedes einzelnen Menschen, seine einzigartige Substanz und W\u00fcrde.\u201c Gibt es die M\u00f6glichkeit, diese W\u00fcrde, die wir durch die Begrenztheit unseres Lebens gewinnen, noch zu \u00fcbertreffen? Manfred L\u00fctz findet dies in folgender Beobachtung: \u201eImmer schon haben Menschen [\u2026] angesichts des Todes von geliebten Mitmenschen zugleich eine Ahnung von Unsterblichkeit \u00fcber den k\u00f6rperlichen Tod hinaus entwickelt. Nicht von unendlichem Leben, das w\u00e4re wie gesagt die H\u00f6lle, aber von so etwas wie ewigem Leben, das die Zeit sprengt, in der wir leben.\u201c Und er erw\u00e4hnt auch unsere christlichen Einsichten: \u201eDas Christentum beansprucht, die positive Antwort Gottes auf diese Sehnsucht zu verk\u00fcnden.\u201c Es lohnt sich also, unsere christlichen Antworten deutlicher durchzubuchstabieren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">An dieser Stelle meines Nachdenkens muss ich zuerst eine Verwunderung aussprechen: F\u00fcr den Letzten Sonntag des Kirchenjahres haben wir zwei Schwerpunktsetzungen: \u201eEwigkeitssonntag\u201c und \u201eTotensonntag\u201c. Ich hatte mich entschlossen, dieser zweiten Schwerpunktsetzung nachzugehen. Als ich aber das Bibelwort, das Evangeliumslesung ist, und das Bibelwort, das Epistellesung \/ Brieflesung ist, ansah, erkannte ich, dass die entscheidende Botschaft dieser Worte auch die Hoffnung auf das ewige Leben ist:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Johannes 5,25: \u201e[\u2026] Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten h\u00f6ren werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie h\u00f6ren, die werden leben\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und Paulus in 1. Korinther 15,44: \u201eEs wird ges\u00e4t ein nat\u00fcrlicher Leib und wird auferstehen ein geistlicher Leib\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das sind doch die entscheidenden Wahrheiten, wenn wir unserer Toten gedenken! Wer christlich auf die Herausforderung des Todes reagieren will, kann die Hoffnung auf die Auferstehung, auf \u201eneues\u201c Leben verk\u00fcndigen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Besondere, das f\u00fcr den \u201eTotensonntag\u201c als Predigtwort vorgeschlagen wird, besteht nun darin, dass dieses Bibelwort aus dem Daniel-Buch einen vorchristlichen Text, einen Text aus der letzten Phase der Bearbeitung und Aktualisierung innerhalb der Daniel-Tradition darstellt. Dass es ein Wort ist, das geistgef\u00fchrten Denkern der Zeit vor 164 v.Chr. als neueste Einsicht bewusst geworden war. Sie verstanden: als von Gott offenbart worden war:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201e[\u2026] Und es wird sein Zeit der Not,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wie nie sie war seit dem Bestehen des Volkes \u2013 bis zu jener Zeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und in jener Zeit wird gerettet werden dein Volk,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">jeder einzelne, der gefunden wird als verzeichnet im Buch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und viele derer, die im Staubland schlafen \u2013 aufwachen werden sie.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diese zu ewigem Leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und jene [\u2026] zu ewiger Abscheu.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und die Einsichtigen werden gl\u00e4nzen wie der Glanz des Firmaments.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und die, die Vielen zu Rechtschaffenheit verhalfen, wie die Sterne f\u00fcr Ewigkeit und Zukunft ohne Grenze\u201c (Daniel 12,1b-3).<a href=\"applewebdata:\/\/3F615073-E39B-4A0A-BCFF-528AFECD3911#_edn4\" name=\"_ednref4\">[iv]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nat\u00fcrlich eignet diesem Wort eine besondere Begrenzung: Zwar haben ihre Denker ihre Einsichten \u00fcber allgemeine Aussagen \u00fcber das Volk der Jud\u00e4er hinausgef\u00fchrt zu Aussagen \u00fcber jede Einzelperson ihres Volkes. Aber sie denken eben \u00fcber die Toten ihres Volkes nach:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eUnd in jener Zeit wird gerettet werden dein Volk,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">jeder einzelne, der gefunden wird als verzeichnet im Buch.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da k\u00f6nnte gesagt werden: Das betrifft uns doch gar nicht. Wir sind doch keine Jud\u00e4er des 2. Jahrhunderts vor Christus und geh\u00f6ren auch nicht zu den j\u00fcdischen Nachbarn heute. Was k\u00f6nnen wir tun?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich sehe eine starke, belastbare, stabile, haltbare Br\u00fccke zu uns: Jesus, unser Herr, der Christus, hat sich auch als \u201eMenschensohn\u201c verstanden, als diese Einzelperson, von der im Daniel-Buch die Rede ist:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eUnd siehe: Mit den Wolken des Himmels kam er wie ein Mensch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und bis zum Uralten gelangte er, und n\u00e4herte sich ihm, wurde zu ihm gebracht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und ihm wurden gegeben die Herrschaft und die Ehre und die Staatsgewalt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und alle V\u00f6lker, Nationen und Sprachen \u2013 ihm werden sie dienen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und seine Staatsgewalt ist eine ewige, die nicht zerst\u00f6rt werden wird.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und sein Reich eines, das nicht zugrundegehen wird\u201c (Dan 7,13-14).<a href=\"applewebdata:\/\/3F615073-E39B-4A0A-BCFF-528AFECD3911#_edn5\" name=\"_ednref5\">[v]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn das stimmt, dann k\u00f6nnen wir uns als Christen (!) zu diesem Volk hinzuz\u00e4hlen, \u00fcber dessen Schicksale hier nachgedacht wird! Wir werden die Hoffnungsbotschaften dem jud\u00e4ischen und dem j\u00fcdischen Volk in keiner Weise wegnehmen. Aber wir k\u00f6nnen es wagen, <u>auch<\/u> unter den Schirm dieser Botschaften zu treten!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Sinne unserer anf\u00e4nglichen \u00dcberlegungen d\u00fcrfte das hei\u00dfen: Weil wir sterben m\u00fcssen, hat f\u00fcr uns jede Entscheidung ihre grundlegende Bedeutung. Weil ich sterben muss, hat f\u00fcr mich jede Entscheidung ihre grundlegende Bedeutung:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hatte f\u00fcr mein nachfolgendes Leben Bedeutung und wird vielleicht \u00fcber mein Leben hinaus Bedeutung haben, dass ich im Februar 1985 nach der Arbeit f\u00fcr den Lutherischen Weltbund in Genf wieder in die DDR zur\u00fcckgekehrt und Pfarrer in Altenburg, s\u00fcdlich von Leipzig, geworden war? Ich wage zu denken: Ja! Pr\u00fcfen auch Sie Ihre Erinnerungen: Was w\u00fcrden Sie als eine \u00e4hnlich wichtige Entscheidung ansehen, durch die Sie Ihrem Dienst f\u00fcr Christus konkret treu geblieben waren?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und allen, die besondere Treue benennen k\u00f6nnen \u2013 besser gesagt: die ahnen k\u00f6nnen, dass sie Mut aufgebracht hatten, in \u00e4hnlicher Weise Treue f\u00fcr Christus zu leben \u2013, wird das Schlussbild unseres Bibelwortes eine \u00fcberzeugende Chance, der sie vertrauen k\u00f6nnen. Oder \u2013 hoffentlich darf ich das sagen \u2013: Wir alle, die wir ahnen, dass wir Mut zur Treue hatten und immer wieder aufbringen werden, wird das Schlussbild eine Chance, der wir vertrauen k\u00f6nnen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eUnd die Einsichtigen werden gl\u00e4nzen wie der Glanz des Firmaments.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und die, die Vielen zu Rechtschaffenheit verhalfen, wie die Sterne f\u00fcr Ewigkeit und Zukunft ohne Grenze.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eUnd der Friede Gottes,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">der h\u00f6her ist als unsere Vernunft,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">bewahre Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liedvorschl\u00e4ge:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 518: \u201eMitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 526: \u201eJesus, meine Zuversicht und mein Heiland, ist im Leben.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 533: \u201eDu kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand\u2026\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">EG 535: \u201eGloria sei dir gesungen mit Menschen- und mit Engelzungen\u2026\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dr. Rainer Stahl<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Erlangen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"mailto:rainer.stahl.1@gmx.de\">rainer.stahl.1@gmx.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">[1951 geboren, Studium der Theologie in Jena, Assistent im Alten Testament, 1981 ordiniert, Pfarrer der Ev.-Luth. Kirche in Th\u00fcringen, zwei Jahre lang Einsatz beim Lutherischen Weltbund in Genf, dann Pfarrer in Altenburg, dann Alttestamentler an der Kirchlichen Hochschule in Leipzig, dann Referent des Th\u00fcringer Landesbischofs in Eisenach, von 1998 bis 2016 Dienst als Generalsekret\u00e4r des Martin-Luther-Bundes (des evangelisch-lutherischen Diasporawerks) in Erlangen, seit April 2016 im Ruhestand.]<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/3F615073-E39B-4A0A-BCFF-528AFECD3911#_ednref1\" name=\"_edn1\">[i]<\/a>\u00a0 Vgl. Sie auch: Rainer Stahl: Das Alte Testament. Der aktuelle Stand f\u00fcr den Kirchlichen Fernunterricht zusammengefasst, Fromm Verlag 2023, S. 179-183, dort eine fr\u00fchere Fassung der Predigt.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/3F615073-E39B-4A0A-BCFF-528AFECD3911#_ednref2\" name=\"_edn2\">[ii]<\/a>\u00a0 Vgl. Sophokles: Antigone, Reclam XL. \/ Text und Kontext \/ Nr. 19244, S. 9, Zugriff am 3.9.2023 auf: <a href=\"https:\/\/www.reclam.de\/data\/media\/978-3-15-019244-3.pdf\">https:\/\/www.reclam.de\/data\/media\/978-3-15-019244-3.pdf<\/a> .<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/3F615073-E39B-4A0A-BCFF-528AFECD3911#_ednref3\" name=\"_edn3\">[iii]<\/a>\u00a0 FOCUS 35\/2023, S. 72: Manfred L\u00fctz: Echt irre.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/3F615073-E39B-4A0A-BCFF-528AFECD3911#_ednref4\" name=\"_edn4\">[iv]<\/a>\u00a0 Hierbei handelt es sich um meine eigene \u00dcbersetzung: Rainer Stahl: Von Weltengagement zu Welt\u00fcberwindung. Theologische Positionen im Danielbuch, Contributions to Biblical Exegesis and Theology 4, Kampen 1994, S. 116.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/3F615073-E39B-4A0A-BCFF-528AFECD3911#_ednref5\" name=\"_edn5\">[v]<\/a>\u00a0 Wiederum meine \u00dcbersetzung: Rainer Stahl, a.a.O., S. 53.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eLeuchten wie des Himmels Glanz\u201c | Letzter Sonntag des Kirchenjahres \u2013 Totensonntag | 26.11.2023 | Daniel 12,1b-3 | Rainer Stahl[i] | \u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch allen!\u201c Liebe Leserin, lieber Leser! Liebe Schwestern und Br\u00fcder! 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