{"id":19158,"date":"2023-12-05T14:59:15","date_gmt":"2023-12-05T13:59:15","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19158"},"modified":"2023-12-05T14:59:15","modified_gmt":"2023-12-05T13:59:15","slug":"offenbarung-37-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/offenbarung-37-13\/","title":{"rendered":"Offenbarung 3,7-13"},"content":{"rendered":"<h3>2.Advent | 10.12.2023 | Offb 3,7-13 | Hansj\u00f6rg Biener |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Haben Sie schon einmal eine Whatsapp, SMS, E-Mail oder einen Brief geschrieben, wo Sie hinterher dachten, das w\u00e4re besser nicht geschehen? Wenn nein, Sie Gl\u00fccklicher, Sie Gl\u00fcckliche. Tausende von Teenagern sind anders dran. Sie m\u00fcssen mit Nachrichten leben, die sie besser nicht geschickt h\u00e4tten, oder mit Fotos, die sie besser nicht verschickt, gesehen oder geteilt h\u00e4tten. Es geht um b\u00f6se Worte, die schneller verschickt waren, als man denken konnte. Es geht um Mobbing (https:\/\/www.klicksafe.de\/cybermobbing). Es geht um Nudes (https:\/\/www.safer-sexting.de\/). Es geht um Sextortion (Erpressung mit tats\u00e4chlichen oder gefakten Nacktbildern). Wenn Ihnen diese Begriffe nichts sagen, Sie Gl\u00fccklicher, Sie Gl\u00fcckliche. Man muss diese Dinge nicht kennen, au\u00dfer man ist Teenie, Jugendlicher oder Junger Erwachsener. Aber vielleicht haben Sie, zu anderen Zeiten, auch mal den einen oder anderen Brief geschrieben, wo sie sich heute denken, wie peinlich. Oder es sind in der Einsamkeit der Corona-Zeit Erinnerungen aufgestiegen, die eigentlich gekl\u00e4rt werden wollten, die man richtigstellen oder f\u00fcr die man sich entschuldigen wollte. Und irgendwie kamen die Worte nicht richtig raus oder wurden auf der anderen Seite nicht mehr verstanden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Warum diese Einleitung? Zum ersten, weil es in unserem heutigen Predigttext um einen von sieben Briefen aus der Offenbarung an Johannes geht. Zum zweiten, weil es in diesem Brief Formulierungen gibt, die Johannes besser nicht geschrieben h\u00e4tte. Zum dritten aber auch, weil wir dem Grundanliegen dieser Briefe nicht ausweichen sollten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Offb 3,7-13 &#8211; der Brief des Apokalyptikers Johannes an die Gemeinde in Philadelphia<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">7\u00a0Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schl\u00fcssel Davids, der auftut, und niemand schlie\u00dft zu, und der zuschlie\u00dft, und niemand tut auf: 8\u00a0Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine T\u00fcr aufgetan, die niemand zuschlie\u00dfen kann; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">9\u00a0Siehe, ich werde einige schicken aus der Versammlung des Satans, die sagen, sie seien Juden, und sind\u2019s nicht, sondern l\u00fcgen. Siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen sollen und zu deinen F\u00fc\u00dfen niederfallen und erkennen, dass ich dich geliebt habe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">10\u00a0Weil du mein Wort von der Geduld bewahrt hast, will auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird \u00fcber den ganzen Weltkreis, zu versuchen, die auf Erden wohnen. 11\u00a0Ich komme bald; halte, was du hast, dass niemand deine Krone nehme!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">12\u00a0Wer \u00fcberwindet, den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes, und er soll nicht mehr hinausgehen, und ich will auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das vom Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen Namen, den neuen. 13\u00a0Wer Ohren hat, der h\u00f6re, was der Geist den Gemeinden sagt!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Die sieben Sendschreiben und die Offenbarung<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lob und\/oder Tadel und Verhei\u00dfung &#8211; umgeben von einer religi\u00f6sen Bildersprache, die wir so nicht mehr sprechen und verstehen. Das zeichnet alle sieben Sendschreiben der Offenbarung aus. Sie sind an Gemeinden in Kleinasien gerichtet und kommen von einem Seher Johannes, der im Exil lebt und trotzdem f\u00fcr diese Gemeinden da sein will. Ich habe vorhin angesprochen, dass in der Einsamkeit der Corona-Zeit oder auch eines Krankenhauses oder einer Kur manches in uns zum Brodeln kommt. Noch mehr, wenn man vision\u00e4r veranlagt ist und sich das innere Brodeln nicht nur in Traumbildern \u00e4u\u00dfert. So ist die Offenbarung des Johannes insgesamt ein wilder, assoziativer Mix von Gedanken und Bildern, gedacht zum Trost einer kleinen Gemeinde, aber schon bald nicht mehr verstanden. Darum wurde die Offenbarung des Johannes auch erst sehr sp\u00e4t in die Sammlung des Neuen Testaments aufgenommen. \u00dcber die Jahrhunderte hinweg ist sie das Buch der Phantasten und Spekulanten geblieben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Um es klar zu sagen: Die Endzeitvisionen der Offenbarung sind gewaltig, beeindruckend, verst\u00f6rend, aber falsch verstanden, wenn man sie zu einem Endzeitfahrplan auswalzt. Sie sind eher so zu lesen, wie wir heutigen manche Videos sehen: Schnelle Schnitte, Wendungen und \u00c4nderungen der Perspektiven, Zusammenflie\u00dfen von Bildern und Geschichten, wie wir es in dem bahnbrechenden Achtziger-Jahre-Video von A-ha zu Take on me (remastered https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=djV11Xbc914) haben. Es geht darum, die Wucht der Bilder zu sp\u00fcren, in ihnen wom\u00f6glich sogar unterzugehen, und doch nach der Hand dessen zu greifen, der am Ende der Geschichte steht: Jesus. Das hat sehr viel mit der Welt der sieben kleinasiatischen Gemeinden zu tun, aber sehr wenig mit der Welt europ\u00e4ischer oder US-amerikanischer Mitternachtsrufer, Endzeitautoren und Verschw\u00f6rungstheoretiker.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Die Offenbarung als Lernraum<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Martin Luther hat an der Offenbarung nichts gefunden: \u201eIch sage, was ich f\u00fchle. Mir mangelt an diesem Buch nicht nur, dass ich&#8217;s weder f\u00fcr apostolisch noch f\u00fcr prophetisch halte. Aufs erste und allermeiste, da\u00df die Apostel nicht mit Gesichten umgehen, sondern mit klaren und d\u00fcrren Worten weissagen, wie Petrus, Paulus, Christus im Evangelium auch tun. Denn es geb\u00fchrt auch dem apostolischen Amt, klar verst\u00e4ndlich und ohne Bild oder Gesicht von Christus und seinem Tun zu reden. [&#8230;] Darum bleib ich bei den B\u00fcchern, die mir Christus hell und rein dargeben.\u201c (sprachlich angepasst nach Bornkamm, Heinrich (Hg.): Luthers Vorreden zur Bibel, Frankfurt (Main) 1983, S. 218-219)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich kann Martin Luthers Kritik an der mangelnden Klarheit der Johannes-Offenbarung nachvollziehen. Aber die Offenbarung steht nun einmal im Neuen Testament und wartet auf Verstehen. Ich bin in meinem Leben nicht vielen, aber doch einigen Menschen begegnet, die mehr in Bildern leben als in geordneten Worten denken. Ihnen helfen die Gedanken eines Paulus eher weniger, vielleicht die Geschichten aus den Evangelien. Vor allem aber k\u00f6nnte es helfen, in der Vielfalt der eigenen Bilder, nach der Hand dessen zu greifen, der der Fels in der Bilderbrandung der Johannes-Offenbarung ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die anderen, \u201ewir anderen\u201c (?), denen die Johannes-Offenbarung wie ein wilder Videoclip erscheint, bleibt das Beobachten und das Lernen aus der Distanz. Zuallererst muss ich eine anti-j\u00fcdische Polemik in diesem Sendschreiben ansprechen. Dann erst kann ich auf die Frage kommen, was man unseren Gemeinden schreiben w\u00fcrde, was da zu tadeln oder zu loben w\u00e4re.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lernaufgabe 1: Das Problem des biblischen Anti-Judaismus<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie schon gesagt: Der Seher Johannes ist eine brodelnde Seele. Bilderreich, wuchtig, gewaltig. Dabei will er doch nur seinen Gemeinden helfen, im Glauben treu zu bleiben und zu wachsen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In Vers 9\u00a0haben wir allerdings eine Bemerkung, die eine genau gegenteilige Wirkungsgeschichte gehabt hat. Johannes h\u00e4tte sie besser nicht gemacht. Johannes l\u00e4sst Jesus sagen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eSiehe, ich werde einige schicken aus der Versammlung des Satans, die sagen, sie seien Juden, und sind\u2019s nicht, sondern l\u00fcgen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen sollen und zu deinen F\u00fc\u00dfen niederfallen und erkennen, dass ich dich geliebt habe.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dieser Vers hat ein doppeltes Problem: (1) die Bezeichnung \u201eVersammlung des Satans\u201c f\u00fcr die Juden und (2) die Verhei\u00dfung, dass diese sich vor der christlichen Gemeinde niederwerfen m\u00fcssen. Johannes verwendet hier innerj\u00fcdische Polemik seiner Zeit, in der man sich auch noch anderes an den Kopf zu werfen pflegte. Es ist aber ein Unterschied, ob sich zwei j\u00fcdische Parteien ineinander verbei\u00dfen, oder ob man sich solche Begriffe von au\u00dfen als Christ zu eigen macht. Der brodelnde Johannes in der Einsamkeit des Exils hat ihn sich zu eigen gemacht, aber nichts zwingt uns, ihm da zu folgen. Es handelt sich auch nach Johannes nicht um einen Glaubensinhalt, der f\u00fcr den Glauben an Jesus Christus zentral ist. Er will ja nur, dass die Gemeinde in Philadelphia in allem dem Glauben treu bleibt, auch in Anfeindungen durch Angeh\u00f6rige einer anderen Religion. Das zweite Problem ist die Verhei\u00dfung, dass sich die Feinde der Gemeinde in Philadelphia am Ende niederwerfen m\u00fcssen. Auch das meint Johannes erst einmal nur im Blick auf Philadelphia damals. Es ist unsere Entscheidung bzw. w\u00e4re unser Fehler, wenn wir es heute auf das Verh\u00e4ltnis von Christen- und Judentum insgesamt anwenden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lernaufgabe 2: Blicke von au\u00dfen aushalten und annehmen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist offensichtlich, dass die sieben Sendschreiben jeweils auch von den anderen Gemeinden gelesen werden sollten. Jede bekommt ihre St\u00e4rken und\/oder Schw\u00e4chen vorgehalten, und wird durch das Beispiel der anderen Gemeinden im Guten herausgefordert und im Schlechten gewarnt. Neudeutsch: Sie benchmarken sich gegenseitig und bekommen Potenziale aufgezeigt. So wie in Sonntagsbl\u00e4ttern unserer Kirchen immer wieder Serien \u00fcber besondere Projekte und Gemeinden zu finden sind. Man liest die dann, ist beeindruckt, w\u00fcnscht sich das auch oder denkt sich, \u201eWas sollen wir sonst noch alles leisten.\u201c. Johannes, der Seher, redete sich da leichter: In seinen Sendschreiben blieb die Hauptforderung Treue zu Jesus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich frage mich, was wohl Seher von au\u00dfen, vielleicht sogar Jesus an unseren Gemeinden zu loben h\u00e4tten. G\u00e4ste aus \u00dcbersee habe ich oft beeindruckt gesehen von den Kirchen, von der Ausstattung der Kinderg\u00e4rten, von den vielen sozialen Einrichtungen. Manchmal und eigentlich dann sehr schnell auch mit einem Fragezeichen, ob nicht baulich mehr dasteht, als wir f\u00fcllen. Und wenn ich sagen w\u00fcrde, dass viele Hauptamtliche mehr machen als ihre Dienstbeschreibung und noch mehr Ehrenamtliche Lasten tragen, f\u00fcr die sonst die Gesellschaft insgesamt aufkommen m\u00fcsste &#8211; es w\u00fcrde nicht gelten. \u201eWenn Euch der Nachwuchs fehlt, warum fehlt es Euch an Hingabe. Wenn Euch die Mitarbeitenden fehlen, warum habt Ihr so wenig Augen f\u00fcr die verborgenen Talente?\u201c Ich h\u00f6re das nat\u00fcrlich auch mit den Ohren des Gemeindepfarrers, der seufzt, dass das alles leichter gesagt als getan ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Lernaufgabe 3: Herausforderungen gemeinsam annehmen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00a0<\/strong>Nun ist es aber keineswegs so, dass uns kritische Blicke nur von au\u00dfen treffen. Wenn ich zu Briefen \u00fcber den Zustand der Kirchen auffordern w\u00fcrde, ich w\u00fcrde viele kriegen. H\u00e4ufig genug einig in der Kritik, aber divers in den Rezepten. Auf der einen Seite vielleicht: Wir sollten \u201eentschiedener f\u00fcr Christus\u201c sein oder gar noch mehr \u201eweltweit Einsatz f\u00fcr Christus\u201c zeigen. Andere wieder wollten, dass die Kirchen entschiedener f\u00fcr \u201eFrieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Sch\u00f6pfung\u201c auftreten, vielleicht inzwischen sogar die Menschen zu ihrem Besten zwingen. Eintreten f\u00fcr Minderheiten und gegen das rechte Spektrum und und und. Ich w\u00fcnschte mir, diejenigen, die es mit dem Gemeindeaufbau so genau wissen, w\u00e4ren in entkirchlichten Gebieten erfolgreicher. Und ich w\u00fcnschte mir, diejenigen, die so genau wissen, wo es gesellschaftlich lang gehen m\u00fcsste, w\u00e4ren erfolgreicher im B\u00fcndnisse finden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich habe in meinem Kirchenleben so vieles schon so oft geh\u00f6rt, sowohl auf der erwecklichen Seite als auch auf der gesellschaftspolitischen Seite des kirchlichen Spektrums. Als ich jung war, hie\u00df es: Kauft keine Fr\u00fcchte aus S\u00fcdafrika. Wegen des Apartheid-Regimes. Seit Jahren h\u00f6re ich ein neues Speisegebot: Kauft keine Fr\u00fcchte aus Israel. Wegen der Siedlergewalt und wegen Apartheid. Es war einmal eine Errungenschaft der Reformation, dass Glauben nicht \u00fcber bestimmte Werke definiert wird. Weder \u00fcber ausdr\u00fccklich religi\u00f6se Werke noch \u00fcber weltliches Tun. Aus einem pers\u00f6nlichen Glauben an Jesus Christus heraus w\u00fcrden die Gl\u00e4ubigen wie von selber zu ihren guten Werken finden. Und es war eine Errungenschaft, der ganzen Christenheit eine W\u00fcrde und Herausforderung als priesterliches Volk zu geben. Das Wort Priester hat in den letzten Jahrzehnten einen schlechten Klang bekommen, die Funktion aber bleibt wichtig. Priester stehen zwischen Gott und Welt, und zwar so, dass sie Gott in die Welt tragen und die Welt zu Gott.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In den Sendschreiben, und auch in dem heutigen Predigttext, werden die Gemeinden f\u00fcr ihre Treue trotz der kleinen Kraft gelobt. Die sieben Gemeinden in Kleinasien waren zu klein, um sich der Welt verpflichtet zu f\u00fchlen. Deshalb lag es Johannes nahe, sie prim\u00e4r zur Glaubenstreue aufzurufen. Heutzutage ist die Christenheit zu gro\u00df, um sich aus der Welt herauszuhalten. M\u00f6gen die Erwecklichen erfolgreich Gemeinden bauen und exemplarisch Hoffnung f\u00fcr geplagte Seelen bringen. M\u00f6gen die Politischen erfolgreich B\u00fcndnisse f\u00fcr Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Sch\u00f6pfung und exemplarisch zu einer anderen Welt beitragen. Wer in seinem Anliegen ehrlich und in der Umsetzung treu ist, \u201eden will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel meines Gottes\u201c und aufnehmen in das neue Reich Gottes und die neue Stadt Gottes. \u201eSo spricht der Heilige, der Wahrhaftige, der T\u00fcren auftut, und niemand schlie\u00dft zu, und der zuschlie\u00dft, und niemand tut auf. Und die sieben Gemeinden damals und die vielen Gemeinden heute sollen sprechen: Amen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dr. Hansj\u00f6rg Biener (*1961) ist Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und als Religionslehrer an N\u00fcrnberger Gymnasien t\u00e4tig. Au\u00dferdem ist er au\u00dferplanm\u00e4\u00dfiger Professor f\u00fcr Religionsp\u00e4dagogik und Didaktik des evangelischen Religionsunterrichts an der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg. (Hansjoerg.Biener (at) fau.de)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2.Advent | 10.12.2023 | Offb 3,7-13 | Hansj\u00f6rg Biener | Haben Sie schon einmal eine Whatsapp, SMS, E-Mail oder einen Brief geschrieben, wo Sie hinterher dachten, das w\u00e4re besser nicht geschehen? Wenn nein, Sie Gl\u00fccklicher, Sie Gl\u00fcckliche. Tausende von Teenagern sind anders dran. 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