{"id":19248,"date":"2023-12-21T08:01:25","date_gmt":"2023-12-21T07:01:25","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19248"},"modified":"2023-12-21T15:58:31","modified_gmt":"2023-12-21T14:58:31","slug":"exodus-21-10-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/exodus-21-10-2\/","title":{"rendered":"Exodus 2,1-10"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Aus B\u00f6sem Gutes entstehen lassen | Christfest I | 25.12.2023 | Ex 2,1-10 | Sabine Handrick |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ob es eine passende Geschichte zu Weihnachten ist, die Ihr heute h\u00f6ren werdet, das m\u00f6gt Ihr selber entscheiden. Wenn Ihr sie aber mit weihnachtlichem Herzen h\u00f6rt, dann wird sie aufleuchten wie ein Weihnachtstransparent in dunkler Stube, bei dem sich Vergangenes und Gegenw\u00e4rtiges \u00fcberlagern.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie lauscht\u2026 wird das Kind wach? Solche leicht ungn\u00e4digen Laute macht er auch im Schlaf, aber jetzt scheint er Hunger zu haben. Noch bevor das verschlafene Stimmchen zu seiner ganzen Kraft erwacht, hat sie ihren Sohn im Arm.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie streichelt seine Wangen und sofort sucht das M\u00fcndchen \u2026 \u201eNein, nein an Mamas Daumen wirst du nicht satt mein Kleiner.\u201c, fl\u00fcstert sie. Geschickt lockert sie ihr Kleid und dirigiert das K\u00f6pfchen zur richtigen Stelle. Beim ersten Versuch gelingt es nicht richtig, sein Gesichtchen spiegelt die Entt\u00e4uschung wieder, die Mundwinkel zittern. Gleich wird seine kr\u00e4ftige Stimme un\u00fcberh\u00f6rbar werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie zittert auch, ihr Herz klopft bis zum Hals. Jetzt, jetzt muss er trinken und still werden. Sie greift fester zu und schliesslich sp\u00fcrt sie, wie sein Saugen Erfolg hat. Erleichtert atmet sie auf und sieht, wie er mit jedem Zug, Saugen und Schlucken ruhiger wird. Sie betrachtet das Kind, das gierig seinen Hunger stillt, wie sich die \u00c4rmchen entspannen und zur Seite fallen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn sie ihn stillt, ist sie gl\u00fccklich. Sie denkt an ihre Nachbarin, die vor wenigen Monaten auch ein Kind bekam, es aber nicht n\u00e4hren konnte und es zu entfernten Verwandten geben musste. Schweigsam ist sie geworden, die Nachbarin. Sonst hatten die jungen Frauen immer ein Lied auf den Lippen oder einen Spass, wenn sie einander begegneten. Jetzt erwidert sie kaum den Gruss.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie dankbar ist die stillende Mutter, dass sie Milch f\u00fcr ihren Kleinen hat und dass er ohne Probleme auf die Welt kam. Obwohl es ihr erstes Kind ist, hat die Geburt nicht lange gedauert. Sie hatte nach der Hebamme geschickt, doch als diese kam, lag der Kleine schon rot und schreiend auf ihrem Bauch. Die erfahrene Hebamme staunte nicht schlecht und half ihr in den ersten Stunden sehr. Sie zeigte ihr all die n\u00fctzlichen Handgriffe, auch jenen, der ihr jetzt in den Sinn kommt: Sanft kitzelt sie ihren Sohn im Nacken und als sie ihn an der anderen Seite anlegt, ist er wieder hellwach und geniesst das Trinken sichtlich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er hat gut zugenommen. Einen 2 Monate alten, gesunden, rosigen S\u00e4ugling h\u00e4lt sie im Arm.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie sch\u00f6n er ist! Die zarten Haare kr\u00e4useln sich an den Ohren. Was f\u00fcr ein Wunder ist das Leben und wie wunderbar ist er gemacht! Sie kann sich nicht sattsehen und bedeckt seine weiche Hand mit zarten K\u00fcssen. Diese kleinen Finger mit den winzigen Fingern\u00e4geln!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als ob er sp\u00fcrt, was in seiner Mutter vorgeht, schaut er sie ganz direkt an. Eine warme Welle durchflutet ihren ganzen K\u00f6rper. \u201eDu, mein lieber, lieber Sohn. Wie k\u00f6nnte ich dich lassen, du mein Augenstern, mein Ein und Alles.\u201c Eine Tr\u00e4ne tropft ihr aus den Augen und kullert am Kopf des Kindes hinab.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie von weit her kommend, unergr\u00fcndlich und tief, wirkt sein Blick, als ob er sagen wollte:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201aIch weiss, dass du mich liebst und f\u00fcr mich sorgst. Ich vertraue dir. Deine Liebe wird einen Weg finden.\u2018<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lange sitzt sie da und sinnt dem geheimnisvollen Zwiegespr\u00e4ch nach. Nun ist er fest eingeschlafen. Satt und zufrieden schaut er aus. Sie wechselt ihm noch die Windeln und legt ihn zur\u00fcck in sein K\u00f6rbchen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201aKann es wirklich sein, dass er zu mir in der Stille geredet hat?\u2018, \u00fcberlegt sie. \u201aAber er versteht doch noch nichts davon, was in dieser Welt vor sich geht. \u2013 Nein, er ahnt doch nichts von der Gefahr.\u2018, wischt sie den Gedanken zur Seite und macht sich wieder an ihre Arbeit, immer mit einem Ohr beim Kind\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In den ersten Wochen, ging es gut. Der Kleine schlief viel. Wurde er wach, bekam er zu trinken und bald darauf schlief er wieder. Inzwischen ist er l\u00e4nger munter, schaut alles interessiert an, spielt mit seinen F\u00fcssen und manchmal, manchmal schreit er auch. Das ist, was sie absolut vermeiden m\u00f6chte. Schnell springt sie zu ihm hin.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201ePst, sei still, mein Liebster.\u201c Sie tr\u00e4gt ihn wiegend hin und her: \u201eStill, still, still, weil\u2018s Kindlein schlafen will\u2026\u201c &#8211; Wenn weder Singen noch Stillen ihn beruhigen, steigt in ihr die Panik. Was geschieht, wenn sein Schreien geh\u00f6rt wird? Die Soldaten patrouillieren immer wieder durch die Gassen. Keiner weiss wann. Jederzeit k\u00f6nnen die Bewaffneten vor der T\u00fcr stehen, Einlass verlangen und das Haus durchsuchen! Und wenn sie einen neugeborenen Jungen finden, nehmen sie ihn und t\u00f6ten das Kind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn sie nur daran denkt, wird ihr hundeelend. &#8211; Es ist ihr bislang gelungen, keinen Verdacht zu erregen. Als die Schwangerschaft fortgeschritten war, liess sie sich kaum noch in der \u00d6ffentlichkeit sehen. Die Geburt kam nachts und ging schnell. Als ihr Sohn da war, versteckte sie ihn so gut es ging. Er ist ein ruhiges Kind, zum Gl\u00fcck. Doch wenn die H\u00e4scher Kindergeschrei h\u00f6ren, haben sie eine Spur. Sie mag nicht weiterdenken \u2026 Sie kann nicht begreifen, wie grausam Menschen sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Pharao hat befohlen, alle neugeborenen, hebr\u00e4ischen Knaben zu t\u00f6ten. \u201aWas f\u00fcr eine bodenlose Menschenverachtung, Kinder zum Tod zu verurteilen. \u2013 Was ist das f\u00fcr eine Welt, in der wir leben?! Erst waren wir gut genug f\u00fcr die schwere Arbeit, nun aber will er mein Volk ausrotten.\u2018<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als ihre verzweifelten Tr\u00e4nen versiegen, f\u00e4llt ihr Blick wieder auf das Kind in seinem K\u00f6rbchen. \u201aJa, du hast Recht mein wunderbarer Sohn \u2018, sagt sie zu sich selbst, \u201aich finde einen Weg.\u2018<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Idee kommt ihr unglaublich vor, aber sie muss etwas tun. Sonst, fr\u00fcher oder sp\u00e4ter, werden sie den Jungen finden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie nimmt ein altes, h\u00f6lzernes K\u00e4stchen, reinigt es und schmiert die Ritzen zu. Innen polstert sie es mit weichem Stoff aus, aussen verkleidet sie es mit Schilfrohr. So ist es gut getarnt. Am Abend wagt sie am Bach einen Probelauf. Sie setzt das leere K\u00e4stchen ins Wasser\u2026 und es schwimmt, es bleibt dicht und innen trocken. Auch mit Gewicht beschwert, geht es nicht unter.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Morgen fr\u00fch, wenn die Prinzessin zum Baden in den Fluss geht, will sie es wagen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie kann die ganze Nacht nicht schlafen. Sie sitzt und betrachtet ihr schlafendes Kind. \u201aDu sollst leben, du sollst wachsen und gross werden. Nein, du bist nicht geboren um zu sterben, du wirst leben. Und wenn es mir das Herz zerreisst, du sollst ein besseres Leben haben.\u2018<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nachdem sie im ersten Morgengrauen den Kleinen gestillt und gewickelt hat, tr\u00e4gt sie ihn und das K\u00e4stchen zum Fluss. Tr\u00e4ge str\u00f6men die grauen Wassermassen dahin. Leise raschelt das Schilf, wenn der Wind dar\u00fcber geht. Das Tageslicht zieht langsam herauf. Und eine junge hebr\u00e4ische Frau legt ihren Sohn in das K\u00e4stchen und setzt dieses an einer seichten Stelle am Ufersaum ins Wasser.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nichts st\u00f6rt seinen Schlummer und unh\u00f6rbar fallen ihre Tr\u00e4nen ins Wasser. Sich selbst versteckt sie unweit im Schilf und l\u00e4sst ihr Kind nicht aus den Augen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als die Sonne \u00fcber die H\u00fcgel steigt, h\u00f6rt man die Stimmen junger M\u00e4dchen n\u00e4her kommen. Es ist die Tochter des K\u00f6nigs mit ihren Begleiterinnen, die wie jeden Morgen ein Bad im Nil nehmen wollen. Lachend springen sie ins Wasser und nat\u00fcrlich wecken sie das Kind.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der S\u00e4ugling in seiner kleinen, schwimmenden Arche beginnt zu weinen. &#8211; \u201eWas ist das f\u00fcr ein Ger\u00e4usch? &#8211; So klingen weder Blessh\u00fchner noch Enten.\u201c Die M\u00e4dchen folgen dem Wimmern im Schilf und entdecken das K\u00e4stchen. Begeistert nimmt die Prinzessin den sch\u00f6nen Knaben in den Arm. \u201eIch habe dich gefunden. Ich habe dich aus dem Wasser gezogen!\u201c ruft sie erfreut und nennt das Kind Mose und nimmt es mit in den Palast.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als K\u00f6nigstochter kann sie das. (Fingerschnipsen) Ihr ist es ein Leichtes \u00fcber Menschen und deren Leben oder Tod zu verf\u00fcgen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es ist kein Zufall sondern m\u00fctterlicher Mut und Selbstlosigkeit, dass die Geschichte so endet. Und dass sie selbst, die leibliche Mutter im richtigen Moment zur Stelle ist, als eine Amme f\u00fcr das Kind gesucht wird, beweist ein weiteres Mal ihre Klugheit und Entschlossenheit. Sie tut alles, damit ihr Sohn \u00fcberlebt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und beim Happy End wird abgeblend\u2018 \u2013 k\u00f6nnte man jetzt denken. Doch in der Bibel f\u00e4ngt die Geschichte jetzt erst richtig an:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mose, der Sohn dieser jungen, hebr\u00e4ischen Mutter konnte der werden, der er sein sollte, n\u00e4mlich ein entscheidender Anf\u00fchrer f\u00fcr sein Volk auf dem Weg aus der \u00e4gyptischen Unterdr\u00fcckung heraus in die Freiheit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mose war der erste Mensch, dem sich Gott als lebendiges Gegen\u00fcber offenbarte. Am brennenden Dornbusch vernahm er die Zusage, dass Gott f\u00fcr uns da ist und sich erweist im Hier und im Jetzt, im pers\u00f6nlichen Leben Einzelner wie in der Geschichte der Menschen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mose hielt an diesem unbeschreiblichen, abbildlosen DU fest, dessen 10 Weisungen f\u00fcr ein gelingendes Leben er seinem Volk \u00fcberbrachte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eDu wirst nicht t\u00f6ten.\u201c &#8211; Klarer und deutlicher kann man\u2018s kaum ausdr\u00fccken.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie oft, seit Jahrtausenden wird dieses und die anderen Gebote ignoriert!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie oft weinen M\u00fctter um ihre S\u00f6hne?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie oft verzweifeln die Menschen an menschenverachtender Politik und an Terror?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie oft schreit das Blut der Get\u00f6teten zum Himmel?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie oft werden Religionen missbraucht, um Feindschaften zu zementieren?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In Gottes Sinne kann dies nicht sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott ist ein \u201eGott f\u00fcr uns\u201c, ein \u201eImmanuel\u201c wie es die weihnachtlichen Texten ausdr\u00fccken und damit nichts anderes meinen als jenen Gottesnamen, der sich dem Mose offenbarte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich weiss nicht, ob sich Maria in der Nacht der Geburt an ihre Vorfahrin erinnerte, von der wir heute geh\u00f6rt haben. Aber wir k\u00f6nnen annehmen, dass sie diese Erz\u00e4hlung ihres Volkes kannte. Die Evangelisten lassen jene Traditionen anklingen, in denen sie zuhause war.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Maria empf\u00e4ngt das Kind und bringt es zur Welt. Sie ist voller Gottvertrauen und weiss, dass es derselbe Gott ist, gestern, heute und in Ewigkeit. Sie vertraut diesem Versprechen. \u201eIch bin f\u00fcr dich da.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Kind geboren von einer jungen Frau ist das Zeichen Gottes, das uns zu Herzen gehen will. N\u00e4her und nahbarer, bewegender und begreifbarer kann sich Gottes Liebe gar nicht ausdr\u00fccken.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn wir das in unseren Herzen bewahren und bewegen wie einst Maria, dann w\u00fcrde der Engelsgesang vom Frieden auf Erden nicht eine unerf\u00fcllte Hoffnung bleiben. Denn damit es Frieden wird auf Erden, braucht es Menschen, die nach Gottes Willen handeln und es mutig, klug und voller Vertrauen immer wieder versuchen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jene junge Mutter von Mose war geschickt und klug. Sie rettete ihr Kind, indem sie es in die H\u00e4nde der K\u00f6nigstochter spielte \u2026 Unter den Augen des Kinder-M\u00f6rders wuchs Mose heran und wurde zu seinem machtvollen Gegenspieler.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Spannend sind die Geschichten des Ersten Testaments, wenn sie f\u00fcr unsere heutigen Fragestellungen transparent werden\u2026 es lohnt sich, sie zu lesen!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich weiss, angesichts der vielfachen Bedrohung durch Krieg, Terror und unvers\u00f6hnliche Gegens\u00e4tze wirkt der Ruf vom \u201eFrieden auf Erden\u201c wie eine Illusion. Selbst dem neugeborenen Jesus drohte bald grosse Gefahr durch die kindermordenden H\u00e4scher des Herodes. &#8211; Aber ist es nicht seltsam, dass Maria und Josef sich mit dem Kind ausgerechnet ins ehemalige Feindesland nach \u00c4gypten retteten?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auf Menschen, die nach Gottes Willen fragen und danach handeln, wird Gottes Wohlgefallen liegen, davon singen die himmlischen Heerscharen zu Weihnachten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dietrich Bonhoeffer sagte: \u201e<em>Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem B\u00f6sesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Daf\u00fcr braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandkraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>In solchem Glauben m\u00fcsste alle Angst vor der Zukunft \u00fcberwunden sein<\/em>.\u201c Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus, Kind aus Nazareth,<br \/>\nLiebe, sagst du, l\u00e4sst sich tun,<br \/>\nWirk in uns, dass wir dich tun,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">leucht in uns, dass wir dich sehn!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass wir unser Leben leben,<br \/>\nDass wir tun, was n\u00f6tig ist:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Rechte f\u00fcr jedes Menschenskind,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Brot f\u00fcr jedes Kind von Menschen<br \/>\nEine neue Welt in Frieden<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und der Tod wird nicht mehr sein\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Huub Oosterhuis, Du Atem meiner Lieder, Herder Verlag, 2009<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfarrerin Sabine Handrick<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jahrgang 1965, seit 2010 Pfarrerin der Reformierten Kirchgemeinde D\u00fcdingen, Kanton Fribourg<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"mailto:pfarramt@refdue.ch\">pfarramt@refdue.ch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus B\u00f6sem Gutes entstehen lassen | Christfest I | 25.12.2023 | Ex 2,1-10 | Sabine Handrick | Liebe Gemeinde, ob es eine passende Geschichte zu Weihnachten ist, die Ihr heute h\u00f6ren werdet, das m\u00f6gt Ihr selber entscheiden. Wenn Ihr sie aber mit weihnachtlichem Herzen h\u00f6rt, dann wird sie aufleuchten wie ein Weihnachtstransparent in dunkler Stube, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":19246,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5,1,2,157,853,543,114,867,349,109,294],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-19248","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-exodus","category-aktuelle","category-at","category-beitragende","category-bibel","category-christfest-i","category-deut","category-kapitel-02-chapter-02-exodus","category-kasus","category-predigten","category-sabine-handrick"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19248","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19248"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19248\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19249,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19248\/revisions\/19249"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19246"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19248"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19248"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19248"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=19248"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=19248"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=19248"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=19248"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}