{"id":19250,"date":"2023-12-21T08:02:00","date_gmt":"2023-12-21T07:02:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19250"},"modified":"2023-12-21T16:36:52","modified_gmt":"2023-12-21T15:36:52","slug":"exodus-21-10-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/exodus-21-10-3\/","title":{"rendered":"Exodus 2,1-10"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">\u00abZur ver-r\u00fcckten Welt kommen\u00bb | Christfest I | 25. 12. 2023 | Ex 2,1-10 | D\u00f6rte Gebhard |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und unserem Herrn Jesus Christus, Amen. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">I \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Jesus<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eine leichte Geburt muss es in jener Nacht gewesen sein, die sp\u00e4ter erst \u00abheilige Nacht\u00bb genannt werden sollte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Maria hatte wohl nicht einmal eine Hebamme, die ihr mit Rat und Tat zur Seite stand. Trotzdem ging nichts schief.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hebammen spielen in der Geschichte Israels sonst eine entscheidende Rolle. Sie retten und sch\u00fctzen Leben, so oft sie k\u00f6nnen. Aber Maria beklagt sich nicht: Alles wird routiniert und sehr selbstverst\u00e4ndlich geschildert. Von der Heiligen Nacht werden keine medizinischen Herausforderungen \u00fcberliefert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber war es wirklich eine leichte Geburt?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eine unkomplizierte Geburt muss es gewesen sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Von Josef und den grossen seelischen Strapazen, die V\u00e4ter sonst bei Geburten durchmachen, ist mit keinem Wort die Rede.<a href=\"applewebdata:\/\/0F1B3B2D-83F9-468B-8CAA-B516762A4080#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Aber es hat ihn auch niemand gefragt. Die Lage war zu aussergew\u00f6hnlich. Es gab wohl f\u00fcr ihn zu viel tun, um gleichzeitig dar\u00fcber nachzudenken, ob es ihm etwas ausmacht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber war es wirklich eine unkomplizierte Geburt?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eine schnelle Geburt muss es gewesen sein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Am Abend hatten Maria und Josef selbst noch keine Herberge, in derselben Nacht empfangen sie bereits zu dritt die Hirten als G\u00e4ste im Stall.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wirklich?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eine Geburt unter katastrophalen, hygienischen und sozialen Umst\u00e4nden ist es gewesen, aber gewiss nur eine unter anderen \u00e4hnlicher Art.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Stall aber kommt Gott zur ver-r\u00fcckten Welt &#8230; wie alle anderen Kinder auch.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie viele Kinder seither unter unzumutbaren Umst\u00e4nden auf die Welt gekommen sind? Oder schon starben, ehe sie lebten? Wie es z.B. geschah am 9. M\u00e4rz 2022 in Mariupol, als das Krankenhaus bombardiert wurde? Da kamen, nach allem, was wir wissen, mindestens eine Schwangere und ihr Ungeborenes um.<a href=\"applewebdata:\/\/0F1B3B2D-83F9-468B-8CAA-B516762A4080#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir erinnern uns daran vielleicht nur noch vage, weil seither so viel Anderes, immer wieder Grauenhaftes dazukam.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie viele schwere Geburten gab es wohl schon in einem der Fl\u00fcchtlingslager auf den f\u00fcnf griechischen Inseln Lesbos, Chios, Samos, Kos und Leros, wohin vor allem Menschen aus Syrien und Afghanistan irgendwie gelangt sind? Ungef\u00e4hr 17&#8217;000 Menschen leben im Dezember 2023 als Fl\u00fcchtlinge und Migrant\/-innen dort, wie die UNO-Fl\u00fcchtlingshilfe mitteilt.<a href=\"applewebdata:\/\/0F1B3B2D-83F9-468B-8CAA-B516762A4080#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ganz bestimmt wurde heute Nacht irgendwo im Gazastreifen ein Kind geboren. Die Geburtenrate dort geh\u00f6rt trotz des grausamen Terrorregimes zu den h\u00f6chsten weltweit. Die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung von Gaza ist unter 19 Jahre alt. Ob eine kleine, junge Familie in den n\u00e4chsten Tagen \u00fcber den Grenz\u00fcbergang Rafah nach \u00c4gypten fliehen kann? Das ist wenig wahrscheinlich. Ruhe im Wochenbett wird es so oder so nicht geben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seit ich auf der Kanzel stehe, seit etwas mehr als f\u00fcnf Minuten, sind \u2013 gesch\u00e4tzt und hochgerechnet \u2013 weit \u00fcber tausend Kinder auf der ganzen Welt geboren worden. Das kann selbstverst\u00e4ndlich niemand unmittelbar nachz\u00e4hlen, aber man ist sich weitgehend einig, dass ca. vier Kinder pro Sekunde zur Welt kommen. 2,4 Milliarden Kinder unter 17 Jahren leben auf der Erde. Der Eindruck bei uns t\u00e4uscht sehr, was die durchschnittliche Menge an Kindern und Jugendlichen betrifft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Am Weihnachtsmorgen steht uns Jesu Geburt vor Augen \u2013 und die vielen, anderen Geburten, die unter \u00e4hnlich schweren Umst\u00e4nden stattfinden, weit entfernt von Spit\u00e4lern und Hilfe jeglicher Art; in Slums und Bunkern, \u00fcberall, wo die frische Landluft des Stalls als unerreichbar herrlich gilt &#8230;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Daher muss noch von einer anderen unzumutbaren Geburt erz\u00e4hlt werden. Sie ist lange her, aber leider ist die Welt immer noch so ver-r\u00fcckt, dass es jederzeit wieder so passieren kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">II\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Mose<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die junge Frau, von der ich jetzt erz\u00e4hle, ist im Gegensatz zu Maria verheiratet und erwartet wieder ein Kind. Sie hat schon eine Tochter. Ihr Mann ist vom selben Stamm wie sie. Alles ist standesgem\u00e4ss. Aber die ganze Familie geh\u00f6rt zu einem unterdr\u00fcckten Volk. Sie werden \u00fcbel ausgenutzt und ausgebeutet, sie sind selten satt und ohnm\u00e4chtig den Launen der Aufseher ausgeliefert, als g\u00e4lten keine Menschenrechte f\u00fcr sie.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie diskutieren viel im Verborgenen: Sollen wir fliehen oder bleiben? Aber wohin denn fliehen? Vor allem: Es br\u00e4uchte daf\u00fcr einen Anf\u00fchrer, auf den alle h\u00f6ren! Gelingen kann es nur, wenn alle zusammenhalten, alle mitmachen. Aber was soll eine Flucht bringen? Niemand w\u00fcrde sie irgendwo auf der Welt erwarten und davor ist noch das Meer, durch das alle irgendwie durch m\u00fcssten &#8230;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So besprechen sie sich. Die winzige Hoffnung auf ein besseres Leben auf dieser ver-r\u00fcckten Welt, die sie dennoch haben, teilen sie miteinander.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mitten in der Schwangerschaft der jungen Frau spricht sich herum, dass der neue Diktator, wesentlich schlimmer noch als der alte, alle neugeborenen Knaben in den Fluss werfen und ertr\u00e4nken lassen will.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die schwangere Frau betet wahrscheinlich inst\u00e4ndig, dass es wieder ein M\u00e4dchen werden m\u00f6ge.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So wie sie andernorts und zu anderen Zeiten beten, dass es unbedingt ein Junge sein m\u00f6ge &#8230; die Welt war und ist ver-r\u00fcckt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber jene Frau damals bekommt einen Sohn. Es geht offensichtlich nicht nach ihren W\u00fcnschen, sondern es geht nach Gottes Verheissungen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Hebammen damals geben zu Protokoll, als man sie verh\u00f6rt, warum immer noch so viele Buben am Leben sind: <em>Die Frauen sind &#8230; kr\u00e4ftige Frauen. Ehe die Hebamme zu ihnen kommt, haben sie geboren.<\/em>(Ex 1, 19)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Neugeborene, von dem hier erz\u00e4hlt wird, ist ein ganz besonderes Kind, das sieht und das sp\u00fcrt die Mutter. Aber er schwebt in Lebensgefahr. Nicht, weil er schwach w\u00e4re, sondern wegen der sinnlosen Gewaltt\u00e4tigkeit der Herrschenden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im ersten Moment f\u00e4llt ihr nichts anderes ein, als ihren neugeborenen Sohn zu verstecken. Das tut sie wohl intuitiv, ohne viel dar\u00fcber nachzudenken. Drei Monate geht das tendenziell gut, dann aber hat dieser und jener doch einmal ein Baby weinen h\u00f6ren, die Fragerei beginnt &#8230;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber Gott hat ihr nicht nur einen Sohn geschenkt \u2013 jetzt hat sie noch dazu eine g\u00f6ttliche Eingebung und fasst einen gef\u00e4hrlichen, aber genialen Plan.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie wird ihren Sohn aussetzen! Dass das verboten ist, weiss sie selbst. Dass es auch gegen Gottes Gebot ist, muss ihr niemand erkl\u00e4ren. Zu total spontanen Handlungen aber neigt sie nun nicht mehr. Sie baut etwas Stabiles, Transportf\u00e4higes f\u00fcr ihren S\u00e4ugling und setzt ihn genau dort aus, wo er auch ganz sicher gefunden wird. Die grosse Schwester ist neugierig und sieht aus sicherer Entfernung zu, was geschieht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es kommt wie erhofft. Die Verwandtschaft des Diktators, die sich oft dort aufh\u00e4lt, findet das Waisenkind. Die Herzigkeit und Hilflosigkeit eines kleinen Babys \u00fcberw\u00e4ltigt auch Familienangeh\u00f6rige, die sonst Mord und Totschlag allt\u00e4glich finden und denen ein Menschenleben wenig wert ist. Ganz zu schweigen vom Wissen, dass ein Menschenleben eine unverlierbare W\u00fcrde hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass ihr Sohn gefunden wird, hatte die Mutter gehofft. Was sie nicht zu hoffen wagen konnte, tritt ein: Genau sie wird als Amme engagiert, weil das Kind noch gestillt werden muss. Daf\u00fcr bekommt sie dann auch noch Lohn! Ver-r\u00fcckte Welt!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Kind w\u00e4chst und gedeiht, aber das Happy End der Geschichte ist noch weit. Als ihr Sohn entw\u00f6hnt ist, muss sie ihn hergeben und kann nicht einmal von weitem zusehen, wie er im Palast aufw\u00e4chst, geschweige denn, dass sie Einfluss auf seine weitere Erziehung nehmen kann. Aber \u2013 nach allem, was in einem einzigen Menschenleben dazwischenkommen kann \u2013 endet es gut.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">III\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wir &#8230; kommen auf die Welt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Einmal sind wir alle wie Jesus und dieses ausgesetzte Kind auf die Welt gekommen. Genau wie sie:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">hilfsbed\u00fcrftig, aber herzig,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">schutzbed\u00fcrftig, aber stark darin, Hoffnung zu verbreiten,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ohnm\u00e4chtig, aber von Gott begabt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dabei haben wir uns nicht f\u00fcr das 20. oder 21. Jahrhundert entschieden, auch nicht f\u00fcr die Weltgegend, geschweige denn das Land, auch nicht f\u00fcr unsere Eltern oder Verwandten, auch nicht f\u00fcr die n\u00e4heren Umst\u00e4nde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unser ganzes Leben lang kommen wir immer wieder einmal auf die Welt, wenn wir mit ansehen m\u00fcssen, wie ver-r\u00fcckt die aktuellen Verh\u00e4ltnisse sind, wenn wir zu Weihnachten besonders sp\u00fcren, wie schwer es f\u00fcr viele Kinder ist, die jetzt geboren werden, mitten im Krieg, mitten in der Armut, mitten im Leid.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott erspart ihnen und ihren Eltern nichts von dem, was Menschen einander zuf\u00fcgen k\u00f6nnen, aber er ist nah und da, immer schon vor uns \u2013 seit mehr als 3000 Jahren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">L\u00e4ngst wisst Ihr, wessen Geburtsgeschichte ich vorhin erz\u00e4hlt habe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schon aus Sonntagsschulzeiten ist die Geschichte manchen vertraut.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jetzt lese ich am Schluss der Predigt den vorgesehenen Predigttext f\u00fcr den 1. Weihnachtstag 2023 aus Ex 2, 1-10:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong><em>2<\/em><\/strong><em><sup>1 <\/sup><\/em><em>Und ein Mann aus dem Hause Levi ging und nahm die Tochter Levis zur Frau.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em><sup>2 <\/sup><\/em><em>Und die Frau wurde schwanger und gebar einen Sohn, und sie sah, dass er sch\u00f6n war. Da versteckte sie ihn drei Monate lang.<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>\u00a0<sup>3 <\/sup>L\u00e4nger aber konnte sie ihn nicht versteckt halten. Und sie nahm f\u00fcr ihn einen Korb aus Papyrus und verklebte ihn mit Asphalt und Pech. Und sie legte das Kind hinein und legte ihn ins Schilf am Ufer des Nil.\u00a0<sup>4 <\/sup>Seine Schwester aber blieb in einiger Entfernung stehen, um zu erfahren, was mit ihm geschehen w\u00fcrde.\u00a0<sup>5 <\/sup>Da kam die Tochter des Pharao herab, um sich am Nil zu waschen, w\u00e4hrend ihre Dienerinnen am Ufer des Nil auf und ab gingen. Und sie sah den Korb mitten im Schilf und schickte ihre Sklavin hin und liess ihn holen.\u00a0<sup>6 <\/sup>Und sie \u00f6ffnete ihn und erblickte das Kind, und sieh, es war ein weinender Knabe. Da hatte sie Mitleid mit ihm und sagte: Das ist eines von den Kindern der Hebr\u00e4er.\u00a0<sup>7 <\/sup>Seine Schwester aber sagte zur Tochter des Pharao: Soll ich gehen und dir eine hebr\u00e4ische Amme rufen, damit sie das Kind f\u00fcr dich stillt?\u00a0<sup>8 <\/sup>Und die Tochter des Pharao sprach zu ihr: Geh! Da ging die junge Frau und rief die Mutter des Kindes.\u00a0<sup>9 <\/sup>Und die Tochter des Pharao sprach zu ihr: Nimm dieses Kind mit dir und stille es f\u00fcr mich, und ich werde dir deinen Lohn geben. Da nahm die Frau das Kind und stillte es.\u00a0<sup>10 <\/sup>Und das Kind wuchs heran, und sie brachte es der Tochter des Pharao, und es wurde ihr Sohn. Und sie nannte es Mose und sprach: Ich habe ihn ja aus dem Wasser gezogen. <\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>(Ex 2, 1-10, Z\u00fcrcher Bibel)<\/em><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><em>Und der Friede des Gottes, der zu Weihnachten zur ver-r\u00fcckten Welt gekommen ist, aber schon mit Mose und seiner Mutter war, dieser Friede, der h\u00f6her ist als unsere Vernunft, der st\u00e4rke und bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus, \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Amen.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>D\u00f6rte Gebhard, Pfarrerin<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/0F1B3B2D-83F9-468B-8CAA-B516762A4080#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Bei der Weihnachtsgeschichte bin ich alle Jahre wieder beeindruckt, was alles <em>nicht<\/em> erz\u00e4hlt wird.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/0F1B3B2D-83F9-468B-8CAA-B516762A4080#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/ukraine-krieg-schwangere-frau-erliegt-nach-angriff-auf-mariupol-ihren-verletzungen-a-62f245f8-1220-45bc-a77f-f834e0d9d0cf\">https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/ukraine-krieg-schwangere-frau-erliegt-nach-angriff-auf-mariupol-ihren-verletzungen-a-62f245f8-1220-45bc-a77f-f834e0d9d0cf<\/a>. Abgerufen am 19. 12. 2023.<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/0F1B3B2D-83F9-468B-8CAA-B516762A4080#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.uno-fluechtlingshilfe.de\/hilfe-weltweit\/griechenland\">https:\/\/www.uno-fluechtlingshilfe.de\/hilfe-weltweit\/griechenland<\/a>. Abgerufen am 19. 12. 2023.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abZur ver-r\u00fcckten Welt kommen\u00bb | Christfest I | 25. 12. 2023 | Ex 2,1-10 | D\u00f6rte Gebhard | Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und unserem Herrn Jesus Christus, Amen. Liebe Gemeinde I \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Jesus Eine leichte Geburt muss es in jener Nacht gewesen sein, die sp\u00e4ter erst \u00abheilige Nacht\u00bb genannt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":19246,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5,1,2,157,853,543,114,475,867,349,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-19250","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-exodus","category-aktuelle","category-at","category-beitragende","category-bibel","category-christfest-i","category-deut","category-doerte-gebhard","category-kapitel-02-chapter-02-exodus","category-kasus","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19250","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19250"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19250\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":19251,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19250\/revisions\/19251"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19246"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19250"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19250"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19250"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=19250"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=19250"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=19250"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=19250"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}