{"id":19289,"date":"2023-12-25T18:27:13","date_gmt":"2023-12-25T17:27:13","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19289"},"modified":"2023-12-25T19:30:24","modified_gmt":"2023-12-25T18:30:24","slug":"matthaeus-213-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-213-23\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 2,13-23"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Wenn\u2026 | Erster Sonntag nach Weihnachten | 31.12.2023 | Mt 2,13-23 (d\u00e4nische Perikopenordnung) | Tine Illum |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aus dem Innersten des Herzens, wenn es bricht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Von der Stimme in einer bislang unbekannten Tiefe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Von dort kommt der Schrei von Rama<a href=\"applewebdata:\/\/ED164696-E6DA-4A49-854F-B4E87A3D5CBF#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Keine Zukunft. Keine Hoffnung. Eine zerbombte Liebe. Eine blutige Kinderleiche.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Erz\u00e4hlungen von Weihnachten sind das hoffnungsvolle \u201eFriede auf Erden\u201c <em>und<\/em> die Schreie der Menschen, wenn ihre Kinder mit Messern, Schwertern und Bomben umgebracht werden. Da sind Fl\u00fcchtlinge unterwegs vor den Tyrannen aus aller Welt. Da ist Hoffnung und Hoffnungslosigkeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Verfolgungen und Flucht, Ungerechtigkeit und Gewalt \u2026 das ist eine Geschichte von der ganzen Welt. Ich glaube, die meisten von uns k\u00f6nnen die Bilder sehen von verzweifelten M\u00fcttern in zerbombten Krankenh\u00e4usern in Gaza, in ukrainischen St\u00e4dten ohne Heizung, im israelischen Kibbuz, im Sudan.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Einige Bilder bleiben h\u00e4ngen. Bei mir ist es das Bild von einem Mann, der in der D\u00e4mmerung mit zwei wei\u00dfen S\u00e4cken im Arm kommt. Das sind seine toten Kinder. Er blickt nicht zu uns, er blickt i eine andere Richtung \u2026 In Wirklichkeit sieht er gar nichts \u2026 Sein Leben hat aufgeh\u00f6rt zu leben \u2026 Er geht nur durch die Steinbrocken mit seinen Kindern, eingepackt in wei\u00dfe T\u00fccher \u2026 Er blickt nach innen \u2026 vielleicht erinnert er sich an den Morgen, als die Kinder spielten \u2026 Vielleicht versucht er, dass zu vergessen \u2026 Er hat keine Schreie mehr \u2026 Keine Tr\u00e4nen mehr.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wo ist Gott abgeblieben? Gerade hier? Nicht ein Gott in einem feinen Vers aus dem Gesangbuch jedenfalls \u2026 nicht ein Gott, der durch ein Wunder Kriege stoppt und tote Kinder wieder lebendig macht \u2026 Nicht ein Gott, auf dessen Allmacht wir uns verlassen k\u00f6nnen, wenn er zugleich Liebe ist \u2013 nicht ein Licht, das st\u00e4rker ist als Finsternis, so wie wir das vor wenigen Tagen geh\u00f6rt haben. Er ist nicht da. Oder auch ist er da, aber was sollen wir mit einem Gott, dessen Liebe man nicht sp\u00fcren kann und dessen Verhei\u00dfungen und Hoffnungen unglaubw\u00fcrdig erscheinen. Das hier ist Wirklichkeit \u2013 auch Wirklichkeit an Weihnachten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diese Erz\u00e4hlung handelt von dem Gegenteil von all dem, was wir Heiligabend geh\u00f6rt haben: Von dem \u201eEin Kind ist uns geboren\u201c und dem \u201eHeiland der Welt\u201c und dem Gesang der Engel \u2013 aber diese Erz\u00e4hlung geh\u00f6rt<em> auch<\/em> dazu. Nicht nur, weil es an den Weihnachtstagen auch ein wenig Sozialrealismus geben muss oder es etwas geben muss f\u00fcr die notorischen Kritiker, sondern weil die Wirklichkeit so ist. Und wenn Gott da nicht ist, wo man ihn nicht merken, sehen und f\u00fchlen und h\u00f6ren kann \u2013 dann ist er nirgends.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Sonntag nach Weihnachten kommt nicht mit Dogmen \u2013 sondern mit einer lebendigen Hoffnung f\u00fcr den, der es nicht erlebt, nicht sp\u00fcrt, nicht glauben kann \u2013 und vielleicht nie dazu kommt \u2026 oder vielleicht dazu kommt. Keiner von uns soll damit anfangen, den Frauen in Rama oder dem Mann mit seinen beiden kleinen Kindern in Leichent\u00fcchern die Liebe Gottes zu erkl\u00e4ren oder zu erz\u00e4hlen, dass es ewiges Leben f\u00fcr die Toten gibt, wenn wir nur glauben. Und dass sie sicher wieder froh werden. Der Schrei von Rama, die Hoffnungslosigkeit \u2013 die den ganzen K\u00f6rper ersch\u00fcttert \u2013 das gibt es.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Am Anfang des Gottesdienstes h\u00f6rten wir die Lesung aus dem Propheten Jeremia vom Schrei von Rama (Jeremia 31,15-17) und von Gott, der sagt: Lass dein Schreien und Weinen, deine Kinder werden wiederkommen. Als Matth\u00e4us auf diese Prophetie verweist, als alle Jungen unter zwei Jahren ermordet werden, weil Herodes Jesus nach dem Leben trachtet \u2013 da h\u00f6ren wir die Worte nicht als Trost, sondern lediglich als Ausdruck der Verzweiflung. Davon, dass Rahel sich nicht tr\u00f6sten lassen wollte \u2013 sie will nicht vergessen \u2013 sie will ihre Tr\u00e4nen nicht zur\u00fcckhalten. Denn Trost ist nicht Ermahnung von einer Verhei\u00dfung, dass einem die M\u00fche belohnt wird \u2013 so als ob irgendetwas den Verlust eines geliebten Menschen ersetzen k\u00f6nnte. In dieser Erkenntnis liegt in der Tat eine Lebenskraft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Rahels Weinen ist ein Klagelied. Trauer und Wut zugleich. Wir begegnen dem beim lebenden Menschen noch heute. Nicht allein in Rama im Westjordan, sondern in der ganzen Welt. \u201eEin Klagelied ist da, um geh\u00f6rt zu werden \u2013 nicht ein Aufsatz, der zensiert werden soll\u201c, sagt der d\u00e4nische Dichter Benny Andersen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Buch der Psalmen im Alten Testament hat nicht nur die sch\u00f6nen Psalmen wie \u201eDer Herr ist mein Hirte\u201c und andere Psalmen, die Trost und die Gewissheit zum Ausdruck bringen, dass Gott uns nahe ist. Es enth\u00e4lt auch Psalmen, die schreien von Verzweiflung und Gottverlassenheit. Als ich mit den Konfirmanden einen dieser Psalmen las und dar\u00fcber sprach, warum in aller Welt so etwas in der Bibel steht, sagte ein Konfirmand: \u201eWeil es ja Leute gibt, denen es so geht, und das wei\u00df Gott sehr wohl\u201c, und ein anderer sagte: \u201eSo etwas w\u00fcrde man ja nicht sagen, wenn man nicht glauben w\u00fcrde, dass da jemand ist, der es h\u00f6rt\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Eben!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Entsetzliche ist nicht der Schrei \u2013 sondern das Verstummen, das keinen Schrei kennt. Der tote Blick. Die Hoffnung, die nicht da ist. Das Klagelied ist der ganz kleine Spross in der W\u00fcste, der Glaube daran, dass da doch jemand ist, der h\u00f6rt \u2026 Der kleine Spross, aus dem die Hoffnung erwachsen kann, ein Spross des Glaubens, w\u00e4hrend er noch ganz unsichtbar ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir k\u00f6nnen \u2013 und sollen \u2013 das Leid nicht wegtr\u00f6sten. Oder unsensibel sagen, dass Gott einen Sinn hat mit dem Leid \u2026 oder was da nun aus meinem Mund kommt. Wir sollen da sein. Wir sollen das Klagelied nicht zensieren, sondern anh\u00f6ren. Da sein. Mit gehen. In der Gewissheit, dass Gott da war und da ist. Gott hat nicht nur die Schreie von Rama geh\u00f6rt. Er hat auch seinen sterbenden Sohn am Kreuz geh\u00f6rt. Er hat selbst erfahren, sein eigenes Kind zu verlieren. Und ich vertraue ganz darauf, dass er beim Vater geht mit Leichens\u00e4cken \u2013 auch ohne, dass er es merkt, auch ohne, dass er es glaubt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und vielleicht w\u00e4chst eines Tages der Glaube empor in der gequ\u00e4lten Seele, der Leere des Verlusts. Vor einigen Jahren h\u00f6rte ich ein ganz neues Kirchenlied, das nur den englischen Titel \u201eIf\u201c tr\u00e4gt, auf Deutsch m\u00fcsste es \u201eWenn\u201c hei\u00dfen.\u00a0 Das Lied ist ruhig melodisch \u2026 erz\u00e4hlend. \u201eWenn ich Maria hie\u00dfe mit einem Kind auf meinem Arm\u201c \u2013 wir n\u00e4hern uns ganz dem heutigen Evangelium, \u201ewenn ich Maria hie\u00dfe \u2026 gezwungen auf die Flucht \u2026 wenn ich nun dorthin kommen w\u00fcrde, wo du wohnst, h\u00e4ttest du Platz f\u00fcr mich \u2026\u201c. Die Strophen l\u00f6sen einander langsam ab \u2026 bis zur letzten Strophe \u2026 \u201ewenn ich Maria hie\u00dfe mit einem Kind auf dem Arm, wenn das nun Jesus hie\u00dfe\u201c \u2026, und hier bricht die Melodie mitten in einer Strophe ab. Ich bin also gezwungen weiterzudenken \u2026 werde in die Erz\u00e4hlung einbezogen \u2026 und hineingezogen in etwas anderes, was ich aus der Bibel geh\u00f6rt habe von denen, die einen meiner Geringsten annehmen &#8211; die nehmen Jesus an.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir fragen wohl uns selbst \u2013 vielleicht gerade zur Weihnacht heute: Wie k\u00f6nnen Menschen sich selbst dazu bringen, dass sie S\u00e4uglingen den Hals durchschneiden oder ein Krankenhaus bombardieren? Wie k\u00f6nnen Gewalt und Rache und Wahnsinn eine solche Macht \u00fcber die Leute gewinnen? Das ist nicht zu verstehen, sage ich vielleicht mir selbst \u2013 oder wir sagen es zu einander.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht ist da etwas, was noch unverst\u00e4ndlicher ist. Das ist, dass jemand auf Rache verzichtet, einen anderen Weg geht, den Weg der Liebe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Den Weg, den Jesus ging bis in den Tod \u2026 damit niemand von uns sterben soll oder schreien oder leiden, wo er nicht gewesen war oder ist. Da soll kein Ort sein ohne Hoffnung auf einen dritten Tag, eine Auferstehung, ein Ostermorgen, ein Ort, wo Tr\u00e4nen getrocknet werden und alle Klagelieder sich erheben im Gesang der Engel vom Frieden auf Erden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im Kleinen k\u00f6nnen wir diese Erz\u00e4hlung in uns tragen \u2013 mit uns tragen. Unvollkommen und nicht perfekt. Aber wir k\u00f6nnen \u2013 und vielleicht bedeutet der Augenblick, wo es gelingt, eine ganze Welt f\u00fcr einen anderen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00a0Jeden Augenblick muss ich mich daf\u00fcr entscheiden, auf die Herrschaft der Gewalt zu verzichten und dies ihm zu \u00fcberlassen, der zur Weihnacht m\u00e4chtiger Gott, Ewigkeitsvater und Friedensf\u00fcrst genannt wird, auch wenn er nur ein kleines Wort Gottes ist, das als ein Kind in einer Krippe liegt. Auch wenn er nur ein Fl\u00fcchtling ist. Auch wenn er nur ein sterbender Mann am Kreuz ist \u2026 so ist er die lebendige Hoffnung Gottes in der Welt. Das ist unser Glaube. Das ist unser Leben.\u00a0 Da beginnt es \u2013 da wird Rache in Barmherzigkeit, Tod in Leben verwandelt. Eine zarte Stimme, die hineinsingt in den Gesang der Engel vom Frieden auf Erden. Amen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pastorin Tine Illum<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">DK-6091 Bjert<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Email: ti(at)km.dk<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"applewebdata:\/\/ED164696-E6DA-4A49-854F-B4E87A3D5CBF#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Im D\u00e4nischen ist \u201dRamaschrei\u201d ein allgemeiner Ausdruck verzweifelter Klage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn\u2026 | Erster Sonntag nach Weihnachten | 31.12.2023 | Mt 2,13-23 (d\u00e4nische Perikopenordnung) | Tine Illum | Aus dem Innersten des Herzens, wenn es bricht. Von der Stimme in einer bislang unbekannten Tiefe. Von dort kommt der Schrei von Rama[1]. Keine Zukunft. Keine Hoffnung. Eine zerbombte Liebe. Eine blutige Kinderleiche. 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