{"id":19365,"date":"2024-01-08T08:21:20","date_gmt":"2024-01-08T07:21:20","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19365"},"modified":"2024-01-06T15:36:49","modified_gmt":"2024-01-06T14:36:49","slug":"hebraeer-1212-25a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/hebraeer-1212-25a\/","title":{"rendered":"Hebr\u00e4er 12,12-25a"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Eine Vision als Ressource | 2. Sonntag nach Epiphanias | 14.01.2024 | Hebr 12,12-25a | Manfred Mielke |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ein guter Freund musste sich beruflich neu orientieren. Trotz der K\u00fcndigung vertraute er seinem Talent und erarbeitete sich eine neue Perspektive. Er war ausgebildeter Kirchen-Organist und wollte Profi-S\u00e4nger in einem renommierten Rundfunkchor werden. Die Stelle bekam er sogar zugesagt, vorausgesetzt, er absolviere die Eingangspr\u00fcfung. Daf\u00fcr nahm er teuren und langwierigen Unterricht in Kauf. Doch erst im vierten Anlauf bestand er die Pr\u00fcfung, mit gro\u00dfer Erleichterung. \u00dcber den Stress und die vielen Sorgen unterhielten wir uns, auch dar\u00fcber, ob ihm die urspr\u00fcngliche Vision weiterhin Kraft spendet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Verluste und Krisen bestehen wir besser, wenn wir uns auf Gewissheiten verlassen k\u00f6nnen. Wir bew\u00e4ltigen Risiken leichter, wenn wir dazu in Gott Ressourcen anzapfen k\u00f6nnen. Der Hebr\u00e4erbrief schreibt dazu seiner krisengesch\u00fcttelten Christengemeinde: \u201eSt\u00e4rkt die kraftlosen H\u00e4nde! Lasst die zitternden Knie wieder fest werden!\u00a0Bleibt auf dem geraden Weg, damit die Schwachen nicht fallen, sondern neuen Mut fassen und wieder gesund werden. Setzt alles daran, mit jedem Menschen Frieden zu haben und so zu leben, wie es Gott gef\u00e4llt. Sonst werdet ihr den Herrn niemals sehen.\u00a0Achtet darauf, dass keiner von euch an Gottes Gnade gleichg\u00fcltig vor\u00fcbergeht, damit sich das B\u00f6se nicht bei euch breitmacht und die ganze Gemeinde vergiftet.\u201c\u00a0(Hebr 12, 12-15 Hoffnung f\u00fcr alle)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zitternde Knie zu stabilisieren, hilft uns auf der Langstrecke und bei Bergwanderungen. F\u00fcr zittrige Stimmb\u00e4nder und flattrige Atmung brauchen wir eventuell professionelle Hilfe. Von Gott erfahren wir verl\u00e4ssliche Hilfen in sozialen Situationen \u2013 und wir hoffen, auch f\u00fcr kriegsf\u00fchrende Nachbarn. Wenn sich in einer Christen-Community das B\u00f6se breitmacht und alles vergiftet, dann braucht es den Mut, \u201edarauf zu achten, dass keiner an Gottes Gnade gleichg\u00fcltig vor\u00fcbergeht\u201c. Kurzgefasst: Wenn das Gift zu wirken beginnt, bleibt dagegen Gottes Gnade heilsam. Ebenso beim Unfrieden. Da hilft nicht \u201eStirn gegen Stirn\u201c, sondern eher, dass sich beide umwenden zu einer Friedensquelle in Gott. Wenn zwei sich so entzweien, entsteht ein freier Raum f\u00fcr Gottes Initiative.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Frieden zu stiften gelingt uns oft nicht im ersten Anlauf, trotz achtsamer Vorgehensweise. Der erste Versuch des Moses z.B., seinem Volk die 10 Gebote Gottes auszuh\u00e4ndigen, scheiterte krachend. Angesichts des Tanzes um das Goldene Kalb zerschlug er die Steintafeln. Doch Gott bestellte ihn wieder ein und er musste \u2013 oder durfte \u2013 die Steintafeln nun als \u201eZweitausfertigung\u201c selbst gravieren. Damit kamen er und die Israeliten quer durch die W\u00fcste wohlbehalten bis ins Gelobte Land. Dabei achteten sie als Community f\u00fcreinander, \u201edass keiner gleichg\u00fcltig an Gottes Geboten vorbeistolperte\u201c. \u2013 Die Steintafeln, \u00fcbergeben am Sinai mit Wolken und Beben, Blitz und Donner halfen vorbildlich beim Herumirren. Doch im Kulturland wurden die Gottesgebote zunehmend l\u00e4stig angesichts neuer Verlockungen. Aus der Neugier wurde ein \u00dcbermut, der von den Priestern als Frevel gegen Gott interpretiert wurde. Dagegen brauchte es eine starke Drohpredigt. Das Exempel an Esau erinnert der Hebr\u00e4erschreiber f\u00fcr seine Zeit dann so: \u201cKeiner von euch soll ein sexuell unmoralisches Leben f\u00fchren wie Esau, der Gott den R\u00fccken gekehrt hatte. F\u00fcr ein Linsengericht verschleuderte er das Vorrecht, als \u00e4ltester Sohn das Erbe und den besonderen Segen seines Vaters zu erhalten.\u00a0Sp\u00e4ter wollte er alles wieder r\u00fcckg\u00e4ngig machen und flehte seinen Vater unter Tr\u00e4nen um diesen Segen an. Doch da war es zu sp\u00e4t.\u201c (V. 16f)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was f\u00fcr eine Trag\u00f6die! Der sprichw\u00f6rtliche Teller Linsensuppe vergiftete das Segensdreieck zwischen Erzvater Isaak und seinen Zwillingss\u00f6hnen Esau und Jakob. Der verschleuderte Segen verkehrte sich zu einem Fluch, der dem Esau f\u00fcr immer und ewig angelastet wurde. So eine Ausgrenzung tr\u00e4fe uns schlimmer als ein tempor\u00e4rer Job-Verlust. Wenn wir ins Bodenlose st\u00fcrzen, bleibt uns dann der Segen Gottes dennoch als Ressource? Kommt zu unserm Scheitern noch so ein Verlust hinzu und sind beide eine Strafe Gottes?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Falls uns ein \u00e4hnliches Schicksal droht, steht uns der Werkzeugkasten des Reformators Martin Luther parat. Sein erstes Werkzeug ist das Motto: Die Bibel mit sich selbst auslegen. Wenn wir aber das Alte Testament zu Esau befragen, beschreibt es zwar seine T\u00f6lpelhaftigkeit, aber keinerlei Unmoral. Umso mehr aber die frommen Schreiber der Folgezeit, sie pressen ihn \u201ein die Rolle eines aussichtslosen S\u00fcnders, die er in Wahrheit nie gespielt hat\u201c. (1) &#8211; Luthers zweites Werkzeug ist der Abstand Jesu Christi von dieser Story. Wo ist der Jesus, der von der v\u00e4terlichen Umarmung des bu\u00dffertigen Sohnes erz\u00e4hlt? Und der sterbend dem Sch\u00e4cher am Kreuz zusagt: \u201eHeute noch wirst Du mit mir im Paradies ankommen!\u201c Diesen Christus vermissen wir in der Esau-Verurteilung. &#8211; Wir kennen noch ein drittes Werkzeug. Es lautet: \u201eEs ist die G\u00fcte Gottes, die dich zur Umkehr treibt!\u201c Auch wenn seine G\u00fcte uns zu selten antreibt, treibt uns dann sein Zorn besser an? \u201eStreng ist seine G\u00fcte, gn\u00e4dig sein Gericht!\u201c Solche Verhei\u00dfungen helfen uns gegen die Zweifel, ob die Umkehr uns gelingen wird.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zur angeblichen Unmoral des Esau verweigert sich also das Alte Testament, und die Moral des Jesus verweigert sich zu seiner ewigen Verwerfung. Also dient die Drohung mit Esau wohl eher einer einsch\u00fcchternden P\u00e4dagogik. Sie hat viel zu Viele weg vom \u201eEvangelium der Gewissheit\u201c (2) vergrault oder hat sie melancholisch resignieren (3) lassen. Dabei ist es doch vielmehr unsere Aufgabe, religi\u00f6sen und moralischen Opfern beizustehen. Uns motivieren eher biblische Beispiele, die davon erz\u00e4hlen, wie Menschen Krisen bew\u00e4ltigten und andere ihnen dabei beistanden. So wie von Petrus, der nach dreimaliger Verleugnung bitterlich weinend rausrannte und dennoch von Jesus wie ein Fels stabilisiert wurde. So wie von Saulus, der abst\u00fcrzte und erblindete. Der dann von mutigen Christen Zugang zu einer Taufgewi\u00dfheit bekam, die ihm die Augen \u00f6ffnete. Saulus wurde von seiner Steinigungslust befreit und kl\u00e4rte sich hin zum Paulus, dem Marathon-Mann der Glaubenslust. Wenn wir uns \u00e4hnlich f\u00fcr Menschen in Krisen \u00f6ffnen, k\u00f6nnen R\u00e4ume entstehen, in denen Gott sogar schlimmste Pr\u00e4gungen heilen kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie schafft der Hebr\u00e4erschreiber wieder die Kurve zu uns zur\u00fcck und zu unserm Bedarf an Resilienz? Er hatte begonnen mit der Verl\u00e4sslichkeit Gottes, die uns in Katastrophen wieder aufbaut und die wir im Beistandsfall mit anderen teilen. Dann f\u00fcgte er eine Drohpredigt ein, die wir von drei Seiten einschr\u00e4nken konnten. Nun entwickelt er f\u00fcr uns eine gro\u00dfartige Perspektive. \u00dcber das Sinai-Ereignis hinaus hat er eine Vision, die er so beschreibt: \u201eDer Berg Sinai, zu dem sie gekommen waren, war ein irdischer Berg. Das Feuer loderte, ein Sturm brach los, sogar Mose bekannte sp\u00e4ter: \u201eIch zittere vor Angst und Schrecken!\u201c \u00a0Ihr dagegen seid zum himmlischen Berg Zion gekommen, zum himmlischen Jerusalem, wo ihr Gott zusammen mit seinen vielen tausend Engeln bei einem gro\u00dfen Fest anbetet\u2026 Ja, ihr seid zu Jesus selbst gekommen, der als Vermittler zwischen Gott und uns Menschen den neuen Bund in Kraft gesetzt hat.\u201c (V. 18-24 i.A.)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diese Vision ist eine erstaunlich ergiebige Ressource. Sie hilft uns, wenn wir vor Angst und Schrecken schlottern und uns der Atem flattert. Die Alleinstellung des himmlischen Berges Gottes macht unsern Horizont frei und stellt unsere F\u00fc\u00dfe auf weiten Raum. Sie ist eine unwiderstehliche Einladung in einen Festsaal voller Engel, starker \u00c4sthetik, wunderbarer Kl\u00e4nge und viel freier Sitzpl\u00e4tze.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Noch sind wir skeptisch, aber gibt es dazu mutmachende Beispiele? Ich denke an das von meinem Bekannten. Die Vision vom Singen in einem Profi-Chor gab ihm die Kraft, am Job-Verlust nicht zu verbittern und die Verursacher nicht zu d\u00e4monisieren. Einige Monate nach seinem Job-Antritt lud er mich ein zu einem Flashmob ins gr\u00f6\u00dfte Einkaufszentrum der Stadt \u2013 an einem belebten Samstag. Einzelne M\u00e4nner, unscheinbar in Alltagskleidung, tauchten auf und stimmten eine Melodie mit italienischem Text an. Frauen, die wie zuf\u00e4llig hinzutraten, verst\u00e4rkten sie, bis aus \u00fcber 50 Kehlen ein fulminanter Opernchor anschwoll. Wie von Zauberhand dirigiert, sangen alle den Gefangenenchor aus der Oper \u201eNabucco\u201c. (4) Dabei ist Nabuccos biblischer Name ja Nebukadnezar, also singen bei Verdi die inhaftierten Hebr\u00e4er ihrem babylonischen Unterdr\u00fccker mutig entgegen: \u201eFlieg, Gedanke, flieg davon, auf goldenen Schwingen!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich entdeckte alsbald meinen Bekannten, der auf einer Rolltreppe fahrend mit verschmitztem L\u00e4cheln kr\u00e4ftig mitsang. Die ganze Last war von ihm abgefallen, und er hatte weit \u00fcber sein utopisches Ziel etwas erreicht. Er sang diesmal keine romantische Arie zwischen schweren Samtvorh\u00e4ngen, sondern ein souver\u00e4nes Befreiungslied in einem gesch\u00e4ftigen Einkaufszentrum. Zu dieser Freiheit hatte ihn die Vision gebracht, nachdem sie ihn aus der Blockade herausgelockt hatte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir heutigen Gottesdienstbesucher werden wohl nicht so schnell einen \u00e4hnlichen Flashmob in einem Konsumtempel singen. Doch wer wei\u00df, wohin uns der Psalm 23 noch bringen wird, der uns schon jetzt mutmachende Worte leiht. \u201eIm langen, finstern T\u00e4lern f\u00fcrchte ich kein Ungl\u00fcck; denn du, Gott, bist bei mir, dein Stecken und Stab tr\u00f6sten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch, obwohl mich noch Sorgen einsch\u00fcchtern. Mir wird nichts mangeln, bis ich Platz nehmen darf, gest\u00e4rkt durch deinen Schutz.\u201c Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Anm. 1: EKK\/Erich Gr\u00e4sser; Anm. 2: BdNT\/Christian Rose; Anm. 3: vgl \u201cGottesvergiftung\u201d\/Tilman Moser; Anm. 4: Nabucco, Flashmob des WDR-Rundfunkchores, K\u00f6ln Arcaden 2013 &#8211; https:\/\/youtu.be\/LXZMRTmaAAQ<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liedvorschl\u00e4ge:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr, st\u00e4rke mich, dein Leiden zu bedenken; EG 91<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn das rote Meer gr\u00fcne Welle hat; tvd Nr 304<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich seh\u2018 empor zu den Bergen; freit\u00f6ne Nr 42<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Herr, unser Herr, wie bist du zugegen; WortLaute Nr 67<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcrbitte:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du Gott, Quelle unserer Zuversicht,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">spende unsern verzagten Herzen das Heil, f\u00fcr das du uns geschaffen hast.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du Gott, Hort unserer Hoffnung,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">kr\u00e4ftige unsere ramponierten Ideale mit dem Heil, das du f\u00fcr uns entwickelt hast.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du Gott, Zielort unserer M\u00fchen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">zeig unsern ersch\u00f6pften Seelen das Heil, f\u00fcr das du uns begabt hast.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du Gott, Krug unserer Traurigkeit,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">er\u00f6ffne unserm missbrauchten Ego das Heil, das du f\u00fcr uns bereinigt hast.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du Gott, Heimat der V\u00f6lker,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">zeig unsern zerstrittenen Nachbarn den Schalom, zu dem du sie berufen hast.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du Gott, Rastplatz unserer Wege,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">navigiere uns hin zum Segen, mit dem du uns anlockst.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du Gott, Mutter des Kosmos,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">spende unsrer geschundenen Natur die Heilung, die du ihr mitgegeben hast.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du Gott, Mitte der Ewigkeit,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">gib unsrer aufgescheuchten Seele den Ort, den du f\u00fcr sie vorbereitet hast.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du Gott, Ma\u00dfstab der Vers\u00f6hnung,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">st\u00e4rke in uns Verzagten den Glauben, den du in uns verankert hast. Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Manfred Mielke, Pfarrer der EKiR im Ruhestand, geb. 1953, verheiratet, 2 S\u00f6hne. Sozialisation im Ruhrgebiet und in Freikirchen. Studium in Wuppertal und Bonn (auch Soziologie). Mitarbeit bei Christival und Kirchentagen. Partnerschaftsprojekte in Ungarn (1988- 2011) und Ruanda (2001-2019). Musiker und Arrangeur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Vision als Ressource | 2. Sonntag nach Epiphanias | 14.01.2024 | Hebr 12,12-25a | Manfred Mielke | Liebe Gemeinde, ein guter Freund musste sich beruflich neu orientieren. Trotz der K\u00fcndigung vertraute er seinem Talent und erarbeitete sich eine neue Perspektive. Er war ausgebildeter Kirchen-Organist und wollte Profi-S\u00e4nger in einem renommierten Rundfunkchor werden. 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