{"id":19423,"date":"2024-01-17T12:09:23","date_gmt":"2024-01-17T11:09:23","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=19423"},"modified":"2024-01-17T16:47:47","modified_gmt":"2024-01-17T15:47:47","slug":"offenbarung-1-9-18-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/offenbarung-1-9-18-6\/","title":{"rendered":"Offenbarung 1, 9-18"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Ein Brief von der Insel | 3. Sonntag nach Epiphanias | 21.01.2024 | Offenbarung 1, 9-18 | Berthold W. Haerter |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00abWir sind in Sicherheit.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Dank Gottes Gnade geht es uns gut.\u00bb<\/strong> (Neue Z\u00fcrcher Zeitung, 10.01.2024, p 7: Der Krieg erreicht die \u00abkleine Schweiz\u00bb)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Diese Whatsapp -Nachricht stammt nicht aus dem Gaza oder Israel.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie stammt auch nicht aus der Ukraine.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie stammt aus Kongo-Kinshasa, aus Afrika.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In Kongo-Kinshasa herrscht ein, von der Welt kaum wahrgenommener, Krieg zwischen der von Rwanda unterst\u00fctzten Rebellengruppe M23 und der kongolesischen Armee.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00abWir sind in Sicherheit.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Dank Gottes Gnade geht es uns gut.\u00bb<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das hat der Verwalter einer Lodge aus dem Osten Kongos, aus einer der wohl sch\u00f6nsten Landschaften geschrieben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Man nennt die Gegend auch \u00abla petite Suisse\u00bb.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Samuel Juhudi wurde dort mit seiner Familie von der Rebellengruppe M23 \u00fcberrollt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(sie NZZ)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00abWir sind in Sicherheit.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Dank Gottes Gnade geht es uns gut.\u00bb<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mancher w\u00fcrde in \u00e4hnlicher Lage Gott verfluchen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der junge Vater dankt, hat auf Gott vertraut und ihn offensichtlich erlebt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Keine Whatsapp-Nachricht mit ber\u00fchrendem Inhalt, sondern ein Brief mit au\u00dfergew\u00f6hnlichem Inhalt ist die Offenbarung nach Johannes.<br \/>\nDas letzte Buch der Bibel, am Ende des Neuen Testaments.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Offenbarung ist ein Brief, der geschrieben wurde, weil Johannes, wie der junge Vater aus dem Kongo, etwas Besonderes mit Gott erlebt hat.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir wissen \u00fcber diesen Johannes wenig.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er ist Christ.<br \/>\nEr ist eine Autorit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er ist bekannt unter den christlichen Gemeinden in der r\u00f6mischen Provinz Asia, der heutigen T\u00fcrkei.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die kleinen christlichen Gemeinden, werden immer wieder von der r\u00f6mischen Besatzungsmacht bedr\u00e4ngt. (Die grossen Christenverfolgungen haben noch nicht eingesetzt. \u00d6rtlich sind sie aber m\u00f6glich.)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie haben auch das Gef\u00fchl, keine Juden mehr zu sein, sondern etwas Neues, eben Christusnachfolger und doch geh\u00f6ren sie teilweise noch zur Synagoge.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Johannes f\u00fchlt sich mit ihnen, in ihrer Bedr\u00e4ngnis aber auch im christlichen Glauben eng verbunden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mehr wissen wir nicht von ihm.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir kennen aber sein rhetorisch fein geschliffenes, in gutem Griechisch geschriebenes Werk.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In ihm erz\u00e4hlt er, das er beauftragt wurde, alles aufzuschreiben, was Gott bzw. Gottes Geist ihm zeigen wird.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er soll es als Brief verschicken.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das geschah, so betont Johannes, am Tag des Herrn, also nach Jesu Auferstehung.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein Sonntag?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der Offenbarung 1, 9-11a erfahren wir Folgendes (alle Bibelzitat nach der Z\u00fcrcher Bibel):<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>9 Ich, Johannes, euer Bruder und Gef\u00e4hrte in der Bedr\u00e4ngnis,<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>der mit euch teilhat an der Herrschaft und mit euch in Jesus ausharrt,<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>ich bin auf die Insel Patmos gekommen &#8211; um des Wortes Gottes und des Zeugnisses Jesu willen.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>10\u00a0Am Tag des Herrn wurde ich vom Geist ergriffen und h\u00f6rte in meinem R\u00fccken eine m\u00e4chtige Stimme wie von einer Posaune,<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>11\u00a0die sprach: Was du zu sehen bekommst, das schreibe in ein Buch und schicke es den sieben Gemeinden: \u2026<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Johannes befindet sich auf der Insel Patmos, wahrscheinlich nicht ganz freiwillig.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht hat er sich auch zur\u00fcckgezogen vom Trubel der Welt, um sich ganz auf Gott zu konzentrieren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er befindet sich im Gebet, da ger\u00e4t er \u00abquasi\u00bb eine Stufe h\u00f6her.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er kommt mit Gottes \u00abneuer\u00bb Welt in Kontakt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Von aussen wird er angesprochen.<br \/>\nEs ist also nicht ein Traum sondern er h\u00f6rt eine beeindruckende Stimme wie eine Posaune (Basisbibel: Trompete).<br \/>\nEr hat eine Vision.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcr uns n\u00fcchterne Reformierte ist das schwer begreifbar.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber es gibt Menschen, die mir glaubhaft erz\u00e4hlen, dass sie in speziellen spirituellen Sitzungen, sich dieser Welt ann\u00e4hern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich w\u00fcrde \u00fcber Johannes Erleben hier sagen:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er begegnete in einem Moment Jesus.<br \/>\nDann verstehen ich es besser.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Momente, in dem ich dem G\u00f6ttlichen besonders nahe war, die haben wohl nicht nur ich, sondern auch Manche von Ihnen schon erlebt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In der Offenbarung st\u00fcrzen nun eine F\u00fclle von Bildern auf uns ein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie sind so aussergew\u00f6hnlich, dass man Lust bekommt, sie zu malen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Hans Holbein hat es in der ersten Z\u00fcrcher Bibel, der Froschauer Bibel versucht und ist eigentlich gescheitert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es sind zu viele Eindr\u00fccke auf einmal.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">H\u00f6ren wir, was Johannes sah (Off. 1,12-16):<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Und ich wandte mich um, die Stimme zu sehen, die zu mir sprach.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter,<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>13\u00a0und inmitten der Leuchter eine Gestalt, einem Menschensohn gleich,<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>gekleidet in ein Gewand, das bis zu den F\u00fcssen reichte,<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>und um die Brust geg\u00fcrtet mit einem goldenen G\u00fcrtel.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>14\u00a0Sein Haupt aber und sein Haar waren weiss wie weisse Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie Feuerflammen,<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>15\u00a0seine F\u00fcsse gleich Golderz, wie im Ofen gegl\u00fcht, und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>16\u00a0Und in seiner Rechten hielt er sieben Sterne,<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>und aus seinem Mund kam ein scharfes, zweischneidiges Schwert,<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>und sein Antlitz leuchtete, wie die Sonne strahlt in ihrer Kraft.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Johannes sieht Jesus Christus, angetan mit einem Umhang, wie ihn der Hohe Priester im Tempel getragen hatte (der Tempel wurde 70 n.Chr. zerst\u00f6rt).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das wei\u00dfe Haar zeugt von der gro\u00dfen Weisheit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Augen vom Christus waren so leuchtend, dass man realisiert, diese Augen sehen alles und kennen jeden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus Christus steht auch nicht auf t\u00f6nernen oder Betonf\u00fcssen, wie ein Denkmal.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die F\u00fcsse, die unter dem Mantel hervorschauen verraten seine ganze Beschaffenheit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der hier erfahrene Jesus ist nicht aus irdischem Material.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er ist fest und stabil, nichts kann ihn zerst\u00f6ren oder umbringen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In seiner rechten Hand hatte der Geschaute 7 Sterne.<br \/>\nSchon damals dachte man, wie Esoteriker heute, dass Sterne einen Einfluss aufs Leben haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn der \u00abMenschensohngleiche\u00bb (Martin Karrer) diese als Siebnergestirn in der Hand hat, bedeutet das:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott bzw. Jesus hat auch die Sterne im Griff, sie unterliegen Gottes Macht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(In der Weihnachtspredigt haben wir die Verbindung von Sternen mit Gott bzw. Weltenherrschern behandelt.)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Schwert mit zwei Klingen, das aus dem Mund kommt, deutet an, dass Christus mit seinen Worten aufr\u00fctteln, sch\u00fctzen, aufrichten und richten will.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00abDer Jesus, der am Kreuz, im mittleren Alter in irdischer Leiblichkeit starb, ist (hier) kaum wiederzuerkennen. (Martin Karrer: Johannesoffenbarung, EKK, 267)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber er leuchtet wie die Sonne, also er strahlt Gottes Liebe aus, will Johannes sagen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das bekannte Lied \u00abGottes Liebe ist wie die Sonne, sie ist immer und \u00fcberall da.\u00bb versucht das in unserer Zeit zu \u00fcbersetzen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Man kann sich gut vorstellen, dass bei diesem Bild von fast angstmachender Macht, Johannes zusammensinkt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er verliert die Macht \u00fcber seinen Geist und seinen K\u00f6rper.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er wird ohnm\u00e4chtig.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir h\u00f6ren die Verse 17 und 18:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Und als ich ihn sah, fiel ich wie tot zu seinen F\u00fcssen,<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>und er legte seine Rechte auf mich und sprach:<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>F\u00fcrchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige;<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>ich war tot und siehe, ich lebe in alle Ewigkeit,<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>und ich habe die Schl\u00fcssel zum Tod und zur Unterwelt.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der gro\u00dfe \u00fcberdimensionierte, menschengleiche und doch eher engelm\u00e4ssig beschriebene Jesus Christus,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">er wird in diesem Bild zum Freund, zum Bruder, der sich um seinen Johannes k\u00fcmmert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Christus legt seine rechte Hand auf Johannes und spricht:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>F\u00fcrchte dich nicht &#8230;<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bei diesem \u00abF\u00fcrchte Dich nicht\u00bb, klingt mit:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u2018Johannes, hab keine Angst vor mir.\u2019<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u2018Johannes, hab keine Angst vor dem, was Du noch sehen wirst, was auf Euch Christen in Zukunft noch zukommen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es werden schwere Zeiten kommen, aber f\u00fcrchte Dich nicht.\u2019<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das von Johannes Aufgeschriebene dr\u00fcckt aus:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Jesus, der durch die Auferstehung zum Christus wurde, begleitet und f\u00fchrt.<br \/>\nSein Geist ist lebendig.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Schauen wir uns das Neue Testament an, so finden wir dieses \u00abF\u00fcrchte Dich nicht\u00bb als einen Satz, den nur Jesus spricht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kein anderer. (Wohlgemerkt nicht: F\u00fcrchtet Euch nicht! Wenn dieses auch auf Jesus verweist.)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So erz\u00e4hlt das Markusevangelium (Mk 5,30ff) vom Synagogenvorsteher Jairus.<br \/>\nDieser geht zu Jesus und bittet ihn, seine kranke Tochter zu heilen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus wird auf dem Weg zum Hause des Jairus aufgehalten und bekommt die Nachricht:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Kind ist bereits gestorben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In diesem Moment spricht Jesus zu Jairus:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>F\u00fcrchte Dich nicht, glaube nur.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Also, hab keine Angst, hab Vertrauen zu mir.<br \/>\nEs kommt gut.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das alles schwingt mit, als Christus zu Johannes sagt:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">F\u00fcrchte Dich nicht.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er macht Johannes Mut, weiter zu sehen und zu h\u00f6ren, was Christus ihm noch zeigen will.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er macht ihm Mut.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u2018Ich bin der, der den Tod \u00fcberwunden hat, der gestorben und wieder lebendig geworden ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jetzt bin ich lebendig und habe den Schl\u00fcssel des Todes und die Unterwelt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn ich also die Macht \u00fcber die Erde und selbst \u00fcber den Tod habe:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Johannes, wovor f\u00fcrchtest Du Dich nun noch?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich bin an Deiner Seite!\u2019<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Johannes schreibt wirklich einen aussergew\u00f6hnlichen Brief.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zusammengefasst in der WhastApp aus dem Ostkongo:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00abWir sind in Sicherheit.<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Dank Gottes Gnade geht es uns gut.\u00bb<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Johannes wird beauftragt, den Brief an 7 Gemeinden zu schreiben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Zahl 7 ist ein Symbol f\u00fcr Gottes Kraft und Liebe zur ganzen Welt<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie deutet an, dass dieser Brief seine Bedeutung f\u00fcr die gesamte Welt mit ihren 4 Himmelsrichtungen hat, in der der dreieinige Gott wirkt (sieben).<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dieser Brief ist auch f\u00fcr uns interessant, die wir das Jahr 2024 begonnen haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus Christus ist noch heute in dieser Welt, sagt uns dieser Bibeltext.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er ist nicht sichtbar, nur entdeckbar.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Er will mich aufrichten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denn:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00abLeben, Licht und Wissen um das, was ist und sein wird, findet sich allein bei dem einen Gott \u2026 .<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dieser eine Gott aber macht sich durch Christus sichtbar, der \u00abDer Lebendige\u00bb ist, obwohl er starb.\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(Karrer, 271)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir leben in schwierigen Weltzeiten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mancher von uns lebt auch privat, beruflich bzw. gesundheitlich in einer aufreibenden, anstrengenden, einem manchmal die Hoffnung raubenden Situation.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jesus Christus will jedem von uns Mut geben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lebe im Heute!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Versuche immer wieder loszulassen und Verantwortung an Gott abzugeben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>\u00abF\u00fcrchte Dich nicht, glaube nur.\u00bb<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">AMEN<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Berthold W. Haerter<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Oberrieden am Z\u00fcrichsee<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Berthold.haerter@bluewin.ch<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Geb. 1963, Pfarrer der Ev.-Ref. Kirche Z\u00fcrich seit 1993<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">T\u00e4tig in der Agglomerationsgemeinde seit 2005<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Predigtreihe: Offenbarung nach Johannes<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Brief von der Insel | 3. Sonntag nach Epiphanias | 21.01.2024 | Offenbarung 1, 9-18 | Berthold W. Haerter | Liebe Gemeinde \u00abWir sind in Sicherheit. 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